Allgemeine Dermatologie

Die allgemeine Dermatologie beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Erkrankungen der Haut, wie zum Beispiel Neurodermitis, Pilzerkrankungen, oder der Schuppenflechte. Der Fachbereich befasst sich ebenfalls mit Geschlechtserkrankungen und Allergien. MOOCI hat Dir alle wichtigen Informationen zu den unterschiedlichen Behandlungen, Risiken und Kosten zusammengestellt.

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Dr. med. Marie-Theres Kasimir

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Dr. med. Daniela Greiner-Krüger

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Welche Bereiche und Methoden gibt es in der Dermatologie?

Die Dermatologie umfasst ein sehr breites Spektrum an Behandlungsbereichen. Um die Erkrankungen zu therapieren, kommen sowohl konservative, als auch operative Maßnahmen zum Einsatz. Zu den typischen Behandlungen gehören beispielsweise die Kontrolle von Muttermalen und gegebenenfalls die Entfernung von bösartigen Leberflecken, aber auch die Behandlung von Schuppenflechte oder Neurodermitis. Viele Patienten leiden ebenfalls unter unreiner Haut oder sogar einer ausgeprägten Akne. Diese kann von einem Dermatologen behandelt werden. Hast Du nach einer abgeheilten Akne mit zurückgebliebenen Narben zu kämpfen, dann ist es möglich, diesen mit einem chemischen Peeling entgegenzuwirken.

 

Pilzerkrankungen, wie beispielsweise am Fuß oder an den Fingernägeln, behandelt der Spezialist ebenfalls, meist mithilfe spezieller Medikamente oder Cremes, und auch die Verödung von Krampfadern und Besenreisern mithilfe von Lasern oder die Therapie von Geschlechtserkrankungen fallen in das Aufgabengebiet eines Dermatologen. Falls eine Verunsicherung bestehen sollte, ob für die Erkrankung wirklich ein Hautarzt die richtige Anlaufstelle ist, kann im Voraus ein Telefonat beim Arzt des Vertrauens gemacht werden. Ansonsten ist es immer möglich, auch zum Hausarzt zu gehen. Er wird bei bestehender Notwendigkeit eine Überweisung an einen Dermatologen ausstellen.

Für wen sind dermatologische Behandlungen geeignet?

Dermatologische Behandlungen kommen für diejenigen infrage, welche unter einer Hauterkrankung leiden, oder befürchten erkrankt zu sein. Bei Beschwerden sollte die Praxis eines Dermatologen aufgesucht werden. Dieser stellt nach ausgiebigen Untersuchung eine Diagnose auf und kann eine entsprechende Behandlungsmethode anordnen. Der Arzt passt jede Therapie individuell auf den Patienten an, weswegen es in der Regel auch kein Problem ist, Erkrankungen bei Patienten in einem sehr hohen Alter oder während einer Schwangerschaft zu behandeln. In einem Vorgespräch geht der Spezialist jedoch zur Sicherheit meist den allgemeinen Gesundheitszustand mit der betroffenen Person durch.

Welche Risiken bringt eine Behandlung mit sich?

Jede Behandlung kann gewisse Risiken mit sich bringen. Zwar sind diese im Falle einer Hautbehandlung meist sehr gering, jedoch lassen sie sich nicht komplett ausschließen. Zu den Risiken können je nach Behandlung unter anderem Hautreizungen, Brennen, Rötungen, Hämatome und/ oder Schwellungen gehören.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Behandlung. Bei einer Verödung von Besenreisern muss mit Kosten von 100-150 Euro pro Sitzung gerechnet werden. Bei einer Behandlung von Krampfadern hingegen beginnen die Preise ab etwa 180 Euro und können je nach Art der Behandlung bis zu 1.900 Euro betragen. Ein chemisches Peeling gegen Aknenarben kostet pro Behandlung zwischen 80 und 1.000 Euro.

 

Handelt es sich um einen medizinisch notwendigen Eingriff, bzw. eine notwendige Behandlung, dann übernehmen die Krankenkassen in der Regel einen Teil der Kosten, oder kommen sogar für die gesamten Kosten auf. Am besten ist es, die Kostenfrage vor einer Behandlung mit dem Versicherungsträger abzuklären.

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