Hand- & Fußchirurgie

Die Fußchirurgie umfasst eine Vielzahl an operativen Eingriffen, die den Fuß schonend wieder in eine ansprechende Form bringt. Mithilfe der Fußchirurgie kann beispielsweise der Hallux Valgus, die Hammerzehe und weitere Veränderungen gut behandelt werden.

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Alles über die Hand- und Fußchirurgie

Die Aufgabe der Fußchirurgie ist es, den Patienten bestehende Schmerzen zu nehmen und, wenn notwendig, auch die Optik des Fußes wieder herzustellen. Eine der häufigsten Fußerkrankungen ist der Hallux Valgus. Dabei neigt sich die große Zehe nach innen und der Mittelfußknochen an der Fußinnenseite drückt nach außen. Knochen und Schuh reiben so bei jedem Schritt aneinander, was zu Schmerzen führt. Doch nicht nur die unangenehme Reibung ist ein Problem. In den meisten Fällen schämen sich die Patienten ebenfalls für die Optik ihres Fußes, welche durch die massive Schiefstellung in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Tragen von offenen Schuhen im Sommer, oder Schwimmbadbesuche sorgen bei den meisten Patienten für Unwohlsein. Wir haben Dir wichtige Informationen über Behandlungen, Risiken und Kosten zusammengestellt.

Was versteht man unter der Hand- und Fußchirurgie?

Die Fußchirurgie verhilft den Patienten dazu, wieder schmerzfrei gehen zu können und auch die Optik kann der Chirurg mithilfe eines Eingriffs wiederherstellen. In einem Vorgespräch begutachtet der Mediziner Deinen Fuß und entscheidet dann, welche Methode für Dich am geeignetsten ist. Mithilfe der festgelegten Technik richtet er Dein Fußskelett dann wieder in die vorhergesehene Position aus. Die Knochen fixiert der Arzt am Ende so, dass diese sich nicht mehr verschieben können. Durch den Eingriff gelangen die Patienten wieder zu einem neuen Lebensgefühl.

Die Handchirurgie ist in der Medizin ein eigenständiges Fachgebiet und beschäftigt sich mit der Therapie von Erkrankungen und Verletzungen von Haut, Nerven, Sehnen, Knochen, Bändern, Gelenken und Blutgefäßen der Hand. Darunter fallen unter anderem kindliche Fehlbildungen, altersbedingte Verschleißerscheinungen, chronische Schmerzsyndrome, rheumatische Veränderungen sowie abgetrennte Finger oder ganze Extremitäten.

Welche Erkrankungen lassen sich mittels eines Eingriffs beheben?

Hallux Valgus

Der Hallux Valgus ist eine der häufigsten Fußerkrankungen weltweit, wobei Frauen um einiges häufiger betroffen sind als Männer. Im fortgeschrittenen Stadium können die Betroffenen kaum noch einen Schritt gehen, ohne starke Schmerzen zu verspüren, da der komplette Fuß nach und nach einer Schiefstellung unterliegt. Insgesamt gibt es über 30 verschiedene Methoden, einen Hallux zu operieren. Zwar gibt es ebenfalls nicht-operative Methoden, wie beispielsweise orthopädische Einlagen oder spezielle Schienen, allerdings helfen diese nur bis zu einem gewissen Grad des Hallux.

Eine der Operationstechniken, welche häufig zum Einsatz kommt, ist die minimalinvasive Korrektur, bei welcher der Chirurg zwei kleine Schnitte setzt und mithilfe von sehr feinen Instrumenten die schiefen Knochen wieder richtig ausrichtet. Die Scarf-Osteotomie kommt bei einem stark ausgeprägten Ballenzeh zum Einsatz. Der Chirurg durchtrennt den ersten Zehenstrahl und schiebt dann den Mittelfußknochen nach außen. Dadurch richtet sich Dein Fußskelett wieder in die richtige Position aus. In manchen Fällen reicht eine lokale Betäubung aus, bei anderen operativen Methoden kommt eine Vollnarkose zum Einsatz.

„Schnellender Finger“ (Tendovaginitis stenosans)

Vom „schnellenden Finger“ sprechen Mediziner bei einer Verdickung der Beugesehnen eines Fingers über dem beugeseitigen Fingergrundgelenk. In der Folge gleitet die Fingersehne nicht mehr frei durch das dortige Ringband und es tritt eine Blockade auf.

Wollen Betroffene nun ihren Finger in die Normalposition beugen oder strecken, müssen sie hohe Kräfte aufbringen, um den Widerstand am Ringband zu überwinden, wodurch der Finger aus der Blockade schnappt beziehungsweise schnellt, was namensgebend für die Erkrankung ist. Eine dadurch hervorgerufene verminderte Feinmotorik sowie Schwellungen, Reizungen und Schmerzen an der Hand können weitere Symptome sein. In wenigen Fällen ist eine Heilung im frühen Stadium bereits mit entzündungshemmenden Medikamenten möglich. Meist ist jedoch eine Operation, die sogenannte Ringbandspaltung, notwendig, die die Gleitfähigkeit der Fingersehne wiederherstellt.

Karpaltunnelsyndrom

Beim Karpaltunnelsyndrom ist ein Nerv im Bereich des Handgelenks komprimiert, den medizinische Spezialisten als Nervus medianus bezeichnen. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen und Sensibilitätsstörungen bis hin zu Schmerzen und funktionellen Beeinträchtigungen durch Muskelabbau und verstärkten Kraftverlust. Bei leichter bis mittelstarker Ausprägung genügt meist eine Behandlung in Form von Vermeidung von Überlastung und dem nächtlichen Tragen einer speziellen Schiene, die ein Abknicken des Handgelenks verhindert. Operative Maßnahmen sind dagegen im fortgeschrittenen Stadium notwendig, wobei eine offene oder eine endoskopische Technik zur Anwendung kommen kann. Beide Methoden führen zu einer Durchtrennung des Karpalbandes, um dem darunter verlaufenden Nerven mehr Platz zu verschaffen. Vorteil der endoskopischen Methode ist, dass sich die oberflächliche Wunde im Vergleich zur offenen Technik geringer darstellt.

Dupuytren-Kontraktur

Die Dupuytren’sche Kontraktur stellt eine gutartige Bindegewebswucherung der Handinnenfläche und der Finger dar, wobei der Ring- und Kleinfinger dabei am häufigsten betroffen sind. Im weit fortgeschrittenen Stadium krümmen sich die Finger immer mehr und lassen sich nicht mehr ausstrecken, was mit einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Funktion der Hand sowie teilweise mit Schmerzen verbunden ist. Eine nicht-operative Behandlung, die im Anfangsstadium zum Einsatz kommen kann, ist die lokale Bestrahlung mit Röntgenstrahlung. Bei schwererer Symptomatik bieten die Injektionstherapie mit Kollagenase, die Nadelfasziotomie und die Fasziektomie geeignete Therapiemaßnahmen.

Ellenrinnensyndrom (Sulcus nervi ulnaris-Syndrom)

Das Ellenrinnensyndrom ist ein Krankheitsbild, das durch eine Einengung des Ellennerven (Nervus ulnaris), meist hervorgerufen durch chronische Druckeinwirkung, gekennzeichnet ist. Betroffene klagen meist über ein Kribbeln im Ring- und Kleinfinger. Im späteren Verlauf können Schmerzen, ein Muskelschwund mit zunehmendem Kraftverlust sowie die Ausbildung einer sogenannten Krallenhand folgen. Zur Behandlung setzen Chirurgen eine offene oder eine endoskopische Technik ein, die sich in der Länge des während der Operation gesetzten Schnittes unterscheiden. Ziel hierbei ist es, den Nerv aus seiner Einengung zu befreien, indem Mediziner unter anderem störendes Gewebe entfernen.

Für wen kommt der Eingriff infrage?

Der Eingriff ist für Patienten geeignet, welche unter einer Fußfehlstellung oder einer Erkrankung der Hand leiden und ihren Alltag nicht mehr ohne starken Schmerzen bewältigen können. Du solltest Dich gesundheitlich in einem guten Zustand befinden, denn so kann der Chirurg von vornherein gewisse Risiken und Komplikationen ausschließen. Eine Operation kommt dabei meist im fortgeschrittenen Stadium infrage, oder wenn zuvor konservative Maßnahmen keine Besserung erzielen konnten.

Welche Risiken bringt eine Operation an Hand und Fuß mit sich?

Jede Operation ist mit gewissen Risiken und Komplikationen verbunden. Kommen beim Eingriff beispielsweise Fremdkörper zum Einsatz, welche dafür sorgen, dass die Fußgelenke dauerhaft in ihrer neuen Position verbleiben, dann können in seltenen Fällen Entzündungen auftreten. Allgemeine Komplikationen bei einem operativen Eingriff beinhalten unter anderem Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Narbenbildung, Thrombose, Durchblutungsstörungen sowie Haut- und Weichteilschäden. Daneben bestehen eingriffsspezifische Risiken wie beispielsweise Nervenschädigungen und ein damit verbundenes Taubheitsgefühl bei der operativen Behandlung der Dupuytren-Kontraktur.

Welche Vorteile bringt die Hand- und Fußchirurgie mit sich?

Eine Operation am Fuß hilft den Patienten oftmals wieder zu einem Leben ohne Schmerzen zurückzukehren. Zudem lässt sich durch den Eingriff auch wieder eine schönere Optik des Fußes herstellen, sodass sich die Patienten wieder trauen barfuß zu laufen, oder offene Schuhe zu tragen. Die Handchirurgie bietet die Möglichkeit Erkrankungen und Verletzungen der Hand im fortgeschrittenen Stadium zu behandeln. Betroffene können dadurch wieder normale Tätigkeiten in ihrem Alltag aufnehmen und sind zudem von zuvor auftretenden Schmerzen entlastet.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In der Regel handelt es sich bei einer Operation an Fuß und Hand um einen medizinisch notwendigen Eingriff, weshalb die Krankenkassen für die Kosten aufkommen. Gerade bei einem Hallux Valgus leiden die Patienten beim Gehen unter großen Schmerzen und auch bei einer Erkrankung der Hand sind die Patienten im Alltag häufig sehr stark eingeschränkt. Frage am besten direkt bei Deiner Krankenkasse nach, welche Leistungen sie abdeckt.

Wie finde ich den richtigen Arzt?

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