Ästhetische Dermatologie

Die ästhetische Dermatologie ist ein ziemlich großer Bereich der Medizin. Die Behandlungen erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit, da sie meist in kurzer Zeit zufriedenstellende Ergebnisse erreichen können und das ohne eine lange Ausfallzeit befürchten zu müssen. Microneedling oder die Radiofrequenztherapie sind nur einige wenige Behandlungsmethoden. MOOCI hat Dir alle wichtigen Informationen zu den unterschiedlichen Behandlungen, Risiken und Kosten zusammengestellt.

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Welche Behandlungen gibt es innerhalb der ästhetischen Dermatologie?

Wie bereits erwähnt, ist die ästhetische Dermatologie ein breit gefächerter Bereich. Wir stellen Dir einige der Eingriffe etwas genauer vor.

 

Microneedling
Ein Trend direkt aus Hollywood ist das Microneedling. Ziel der Behandlung ist es, Dir wieder ein Stück Jugendlichkeit zu verleihen, indem Deine Haut durch den kleinen Eingriff mehr Volumen erhält, Falten gemindert werden und sich die Haut strafft. Bei der Behandlung kommt ein spezieller Roller zum Einsatz, an welchem sich viele kleine und feine Nadeln befinden. Der Dermatologe fährt damit vorsichtig über Deine Haut, wodurch es zu sogenannten Mikrotraumata kommt. Dadurch wird Dein Körper dazu angeregt, neues Kollagen und Elastin zu bilden, sodass Deine Haut mit der Zeit praller und Straffer wirkt. Der Roller kommt jedoch nicht nur zum Einsatz um den Zeichen der Zeit entgegen zu wirken, sondern wird auch zur Behandlung von Pigmentstörungen, Aknenarben, vergrößerten Poren, Narben oder Dehnungsstreifen eingesetzt. Die Behandlungsbereiche sind vielfältig. Gerne kommt der Roller im Gesicht, an Beinen und dem Po zum Einsatz.

 

Mesotherapie
Die Mesotherapie gehört ebenfalls zu den beliebtesten Behandlungen im dermatologischen Bereich. Bei der Mesotherapie injiziert Dir der Arzt eine spezielle Wirkstoffmischung, welche extra auf Deine Bedürfnisse hin gemischt wurde. Mit feinen Nadeln spritzt Dir der Spezialist diese Mischung in die zu behandelnde Stelle und zwar immer im Abstand von einem Zentimeter. Anschließend wird die Stelle gekühlt und Du bekommst eine Schutzcreme aufgetragen. Die Therapie kommt gerne zur Behandlung von Akne, Cellulite, Hyperpigmetierung und Haarbehandlungen zum Einsatz. Es lassen sich jedoch auch Erkrankungen therapieren, wie beispielsweise Sportverletzungen, Kopfschmerzen, Sehnenscheidenentzündungen, Asthma oder Burnout. Auch bei der Wund- und Narbenbehandlung findet die Mesotherapie gerne Verwendung.

 

Radiofrequenztherapie
Zur Straffung der Haut kommt ebenfalls gerne die Radiofrequenztherapie zum Einsatz. Der Dermatologe führt in kreisenden Bewegungen ein Handstück über die zu behandelnde Stelle. Das Gerät gibt Wärme ab, was wiederum dazu führt, dass die Kollagenbildung der Haut angeregt wird und sich Fettdepots abbauen. Nerven, Gewebe und Hautoberfläche werden dabei nicht geschädigt, da es sich um eine sehr schonende Behandlungsart handelt. Durch die angeregte Kollagenbildung strafft sich Deine Haut nach und nach, allerdings braucht es mehrere Sitzungen, bis Du das Endgültige Ergebnis sehen kannst.

 

Chemisches Peeling
Ein weiterer Trend, welcher sich seit ein paar Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, sind chemische Peelings. Diese werden vorrangig im Gesicht und im Dekolleteé angewendet. Sie verbessern und verjüngern das Hautbild. Poren lassen sich durch die Behandlung verkleinern, Aknenarben verbessern und leichte Fältchen wegzaubern. Es gibt viele verschiedene Peelings, je nachdem, was Du Dir für ein Ergebnis wünschst, kommt für Dich ein leichtes, mittleres oder tiefes Peeling infrage.

 

Durch die aufgetragene Säure lösen sich die obersten Hautschichten ab, so dass eine neue Hautschicht freigelegt wird. Zudem wird auch hier die Kollagenproduktion angeregt, sodass Deine Haut nach der Behandlung praller und frischer wirkt. Ein weiterer Vorteil des Peelings ist, dass sich die Zellen erneuern. Anders als bei den anderen dermatologischen Eingriffen kann es hier zu einer Ausfallzeit von einer Woche kommen. Deine Haut ist nach der Behandlung sehr empfindlich und kann stark gerötet sein. Die Rötungen klingen zwar ab, dies braucht jedoch seine Zeit.

 

Achtung: Es ist sehr wichtig, dass Du chemische Peelings nur von einem Spezialisten durchführen lässt! Bei einer unsachgemäßen Durchführung kann es zu Verätzungen kommen.

 

Entfernung von Besenreisern und Krampfadern
Eine weitere Behandlung, welche zum Bereich der ästhetischen Dermatologie gehört, ist die Entfernung von Krampfadern und Besenreisern. Es gibt unterschiedliche Arten, wie Du den ungeliebten Schönheitsmakeln entgegenwirken kannst. Da wäre zum Einen die Verödung. Hier injiziert Dir der Spezialist eine spezielle Lösung in die Venen, wodurch die Gefäßwände gereizt werden und sich verkleben. Dein Körper baut diese anschließend ab. Oftmals kommt ebenfalls der Laser zum Einsatz. Durch die abgegebenen Strahlen, werden auch hier die Gefäße verödet und anschließend vom Körper abgebaut. Während Du nach der Behandlung von Besenreisern im Normalfall mit keiner Ausfallzeit rechnen musst, kann es bei der Entfernung von Krampfadern durchaus sein, dass Du Dich zwischen einer und drei Wochen stark schonen musst.

Für wen kommt ein Eingriff infrage?

Die Behandlungen sind sowohl für Frauen als auch Männer geeignet, welche sich ein schöneres und ebenmäßigeres Hautbild wünschen, dafür jedoch keinen operativen Eingriff vornehmen lassen möchten.

Welche Risiken bringen die Behandlungen mit sich?

Dermatologsiche Behandlungen bringen in der Regel nur sehr geringe Risiken mit sich. Es kann jedoch zu Rötungen und Schwellungen kommen, welche im Normalfall allerdings nach nur wenigen Tagen wieder verschwinden. Je nach Behandlung kann es ebenfalls zu einer Abschuppung der Haut kommen. Dies ist jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Gerade nach einem chemischen Peeling schuppt sich die oberste Schicht ab, da sich Deine Haut erneuert.

Welche Vorteile bringt die ästhetische Dermatologie mit sich?

Durch eine dermatologische Behandlung ist es den Patienten oftmals möglich, sich in ihrer Haut wieder wohler zu fühlen. Gerade Patienten mit sehr starken Aknenarben leiden oftmals. Durch unterschiedliche Behandlungen können diese in den meisten Fällen deutlich reduziert und so das Selbstbewusstsein des Betroffenen erhöht werden. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Eingriffe schmerzarm sind und es nur sehr selten zu einer Ausfallzeit kommt. Mit einer dermatologischen Behandlung lassen sich ganz einfach sehr gute Ergebnisse erzielen.

Welche Kosten übernehmen die Krankenkassen?

Die Krankenkassen kommen nur dann für die Kosten auf, wenn es sich um medizinisch notwendige Eingriffe handelt. Behandlungen aus der ästhetischen Dermatologie fallen in der Regel nicht darunter, weshalb Du für die Kosten selbst aufkommen musst. Allerdings kann es Ausnahmen geben. Hast Du beispielsweise Verbrennungsnarben, welche einer Microneedling-Behandlung bedürfen, dann kann es durchaus sein, dass die Krankenkassen die Kosten übernimmt. Am besten ist es, wenn Du Dich vor einer Behandlung bei Deinem Versicherungsträger informierst.

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