Orale Chirurgie

Die orale Chirurgie befasst sich mit Behandlungen in der Mundhöhle. Darunter fallen unter anderem ds Entfernen von Zähnen, aber auch von Zysten.


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Online-Redaktion


Zuletzt aktualisiert: 3. Dezember, 2019



4. Dezember, 2019

Die Implantologie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde und befasst sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten in den Knochen des Ober- oder Unterkiefers. Ziel ist die Insertion körperfremder Materialien (Zahnimplantate als Zahnwurzelersatz) in den Körper, ohne dass es zu Abstoßungsreaktionen kommt. Voraussetzung für eine gelungene Implantation ist eine gründliche Implantat- und Zahnpflege sowie Mundhygiene, besonders während der Einheilungsphase. Der behandelnde Arzt muss im Vorfeld der Behandlung Vorerkrankungen wie Parodontose ausschließen, beziehungsweise diese zunächst behandeln.

3. Dezember, 2019

Die Kieferknochenentzündung wird durch bereits bestehende Entzündungen im Mundraum ausgelöst, welche sich auf den Kieferknochen ausbreiten können. Die entzündungsverursachenden Keime geben Toxine in den Mundraum ab, die zunächst nur oberflächlichen Schaden anrichten. Wird diese oberflächliche Entzündung allerdings nicht behandelt, breiten sich die Erreger vom ursprünglichen Entzündungsherd im Mundraum bis in den Kieferknochen aus. Die Kieferostitis kann sowohl akut als auch chronisch verlaufen.

3. Dezember, 2019

Zysten treten häufig und an vielen verschiedenen Stellen und Organen im Körper auf. Meist bemerkst Du sie lange Zeit gar nicht und eine Diagnose wird als reiner Zufallsbefund gestellt, versetzt Deinen Arzt allerdings nicht in größere Besorgnis. Nicht so bei Zysten in der Kieferregion - hier wird ein baldiges Handeln empfohlen. Was zu beachten ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfährst Du in diesem Beitrag!

3. Dezember, 2019

Die Periimplantitis ist eine Komplikation bei Zahnimplantaten. Nach einem implantologischen Eingriff kann es zu dieser fortgeschrittenen Entzündung des Zahnhalteapparates im Bereich des Implantats kommen, die sich bis in den Kieferknochen ausbreitet. Die Vorstufe der Periimplantitis bezeichnen Ärzte als periimplantäre Mukositis. Die Periimplantitis ist irreversibel und führt unbehandelt zum fortschreitenden Knochenabbau. Im weiteren Verlauf droht sogar der Verlust des Implantats. Schon hier werden die Parallelen zur Parodontitis deutlich, tatsächlich sind die Ursachen und der Verlauf ähnlich.

3. Dezember, 2019

So schön der Name, so häufig die Probleme. Denn auch wenn die Weisheitszähne doch eigentlich vor allem Weisheit bringen sollten, bereiten sie nicht selten vor allem Schmerzen. Aber muss man wirklich alle Weisheitszähne schon herausnehmen lassen, bevor sie sich entzünden? Welche Komplikationen birgt eine OP und was zahlen die Kassen eigentlich? Hier verraten wir Dir alles Wichtige über Weisheitszähne. Und das macht dann tatsächlich ein kleines bisschen weiser.

3. Dezember, 2019

Die einen haben überhaupt keine Probleme mit dem Zahnarztbesuch und verstehen die Hysterie rundherum nicht, die anderen fürchten sich schon Wochen und Monate im Voraus. Der Besuch beim Zahnarzt, alle Behandlungsschritte und verwendeten Geräte sind bei vielen Menschen mit großen Ängsten behaftet, die jedes Mal aufs Neue überwunden werden müssen. Noch schlimmer ist es, wenn nicht eine einfache Kontrolle ansteht, sondern ein Zahn stark schmerzt, wackelt oder kariös verändert ist. Dann nämlich besteht die Gefahr, dass er gezogen werden muss. Genaues Informieren und ein guter Draht zu Deinem Arzt helfen Dir, Deine Bedenken in den Griff zu bekommen. Was genau beim Zähne Ziehen passiert, wie der Zahnarzt vorgeht und worauf Du nachher insbesondere achten musst, erfährst du hier.

3. Dezember, 2019

Mit dem Alter werden nicht nur die Haare dünner, auch den Zähnen macht der Zahn der Zeit im wahrsten Worte zu schaffen. Aber nicht nur ältere Menschen benötigen Zahnimplantate, auch Jüngeren kann, beispielsweise bei einem Sturz, ein Zahn abhandenkommen. Zu welcher Gruppe Du auch gehörst – hier erfährst Du alles Wichtige über Zahnimplantate!

Für wen sind die Behandlungen geeignet?

Die Behandlungen innerhalb der oralen Chirurgie sind normalerweise für alle geeignet, denn die Wahrscheinlichkeit, dass jeder einmal in die Situation kommt, einen Eingriff im Mundbereich vornehmen zu lassen, ist hoch. Natürlich muss vorher der allgemeine Gesundheitszustand jedes einzelnen Patienten abgeklärt werden. Gerade wenn es durch Probleme an den Zähnen zu Schwierigkeiten beim Essen oder Sprechen kommt, ist die orale Chirurgie die erste Anlaufstelle.

Welche Behandlungen fallen darunter?

Kieferzyste

Zysten treten häufig und an vielen verschiedenen Stellen und Organen im Körper auf. Meist bemerkt man sie lange Zeit nicht und eine Diagnose wird als reiner Zufallsbefund gestellt. Während viele Zysten harmlos sind und nicht oder nur leicht behandelt werden müssen, sieht es bei Zysten im Kieferbereich anders aus: Hier wird ein baldiges Handeln empfohlen, ansonsten drohen unangenehme Folgen für den Patienten. Ein operativer Eingriff ist hier im Normalfall unumgänglich.

Weisheitszähne

Die Weisheitszähne gehören zu den Überbleibseln unserer Vorfahren, in der heutigen Zeit brauchen wir diese nicht mehr. Es kommt zudem nicht selten vor, dass die Weisheitszähne das Zahnfleisch nicht durchbrechen, sondern im Verborgenen liegen bleiben. Sie können allerdings für Schmerzen im Kieferbereich und eine Schiefstellung der Zähne verantwortlich sein, weshalb die Entfernung der Weisheitszähne eine der häufigsten Zahnoperationen ist.

Zahn ziehen (Zahnextraktion)

In manchen Situationen bleibt die letzte Lösung beim Zahnarzt leider nur die Entfernung des Zahns. Das kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn dieser sehr starke Schmerzen hervorruft, wackelt oder durch eine Zahnerkrankung, wie Karies, kaputtgegangen ist. Die Zahnextraktion dauert jedoch in der Regel nur wenige Minuten pro Zahn, vorausgesetzt, dieser liegt so, dass er einfach zu entfernen ist.

Implantologie

Die Implantologie ist der Übergriff für die unterschiedlichsten Methoden einen Zahn zu ersetzen und so dem Patienten dabei zu helfen, die Lebensqualität zu steigern.

Zahnimplantat

Die Medizin versteht unter einem Zahnimplantat eine künstliche Zahnwurzel, die anstelle des ursprünglichen Zahns in den Knochen eingebracht wird. Auf diesem können anschließend Brücken, Prothesen oder einzelne Implantatkronen befestigt werden. Zahnimplantate sind somit ein Ersatz für die eigenen Zähne und helfen dem Patienten dabei, wieder richtig kauen, sprechen und vor allem wieder schön lächeln zu können.

Periimplantitis

Die Periimplantitis ist eine Erkrankung, die bei Trägern von Zahnimplantaten auftreten kann und ähnelt der Parodontitis des natürlichen Zahnes. Dabei kommt es zu einer Entzündung und dem Rückgang von Schleimhaut und Knochen um die Implantate herum. Es ist wichtig, dass die Erkrankung sofort behandelt wird, denn ansonsten droht der Verlust des Implantats. Je nach Fortschritt der Periimplantitis reicht meist eine spezielle Spüllösung und eine professionelle Reinigung aus. Es kann jedoch auch vorkommen, dass eine Laserbehandlung benötigt wird.

Welche Risiken können die Behandlungen bergen?

Dank der modernen Medizin sind Komplikationen und Risiken während und nach einem operativen Eingriff heutzutage eher die Ausnahme. Trotzdem lassen sie sich natürlich nicht komplett ausschließen. Blutungen, Schwellungen und Hämatome gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen, allerdings verschwinden diese Symptome meist innerhalb einer Woche von allein. In seltenen Fällen kommt es zu einer Verletzung von Nerven, Zähnen in der näheren Umgebung, Muskeln und Knochen.

Welche Vorteile bringt die orale Chirurgie?

Die orale Chirurgie hat für den Patienten mehrere Vorteile. Durch die Weisheitszähne passiert es oftmals, dass sich die Zähne im gesamten Kiefer verschieben, da zu wenig Platz ist. Durch eine Entfernung kann dieser Prozess aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden. Sie können jedoch auch für Schmerzen im Kiefer sorgen und sind manchmal sogar für starke Kopfschmerzen verantwortlich. Nach dem Ziehen stellt sich meist eine Besserung ein. Eine Kieferzyste hat ebenfalls unangenehme Folgen für den Betroffenen, sodass eine Behandlung dazu beiträgt, dass die Lebensqualität wieder ansteigt. Und auch ein Zahnersatz verbessert deutlich die Lebensqualität des Patienten, indem dieser wieder ohne Beschwerden essen kann.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn es gibt einige Behandlungen, bei welchen die Krankenkassen einspringen, wie beispielsweise bei der notwendigen Ziehung der Weisheitszähne. Bei Implantaten hingegen muss der Patient meist selbst alles oder zumindest einen Teil der Kosten übernehmen. Diese Frage sollte am besten mit dem Arzt oder dem Versicherungsträger geklärt werden.

 


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