Biologische Zahnmedizin

Gerade in der westlichen Welt leiden zunehmend viele Menschen an verschiedenen chronischen Erkrankungen. Diese können den ganzen Körper betreffen, sind schwierig bis unmöglich zu therapieren und in ihrem Ursprung oft ungeklärt. Was nur wenigen Menschen bewusst ist, ist der Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen und den Zähnen beziehungsweise dem Zahnhalteapparat. Die biologische Zahnmedizin ist an dieser Stelle dazu in der Lage, Zusammenhänge zwischen Deinem Mundraum und Deinem restlichen Körper herzustellen und Probleme, deren Ursache scheinbar unauffindbar ist, zu klären und zu beheben.

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Was versteht man unter biologischer Zahnmedizin?

Die biologische Zahnmedizin, auch als biologische ganzheitliche Zahnheilkunde bezeichnet, behandelt nicht nur akute Problematiken in Deinem Mundraum, sondern betrachtet Dich und Deinen Körper als Ganzes. Das Ziel ist, Zusammenhänge zwischen Deinen Zähnen und Erkrankungen Deines restlichen Körpers herzustellen und Dir so wieder zu einer möglichst optimalen Gesundheit zu verhelfen. Besonders wichtig ist dabei die Betrachtung von totem Zahn- oder Kiefermaterial, da dieses als sogenannte stille Entzündung zur Entstehung von Entzündungen oder chronischen Problemen im ganzen restlichen Körper beitragen kann. Für die Behandlungen werden wann immer möglich natürliche, gut verträgliche Materialien verwendet, um negative Wechselwirkungen zu vermeiden. So ermöglicht Dein Zahnarzt eine schonende Behandlung Deines Mundraums, welche essenziell ist, um Deinem Körper als Ganzes wieder zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen.

Warum ist die biologische Zahnmedizin sinnvoll?

Den meisten Menschen ist der Begriff der biologischen Zahnmedizin vermutlich eher unbekannt, verbreitet sind eher Zahnärzte, die die konventionelle Zahnmedizin gelernt haben und ausüben. Diese ist sehr gut geeignet, wenn es darum geht, akute Probleme im Mundraum zu behandeln und unterschiedliche Eingriffe an den Zähnen und dem Zahnhalteapparat vorzunehmen. Allerdings gibt es Bereiche, in denen die konventionelle Zahnmedizin an ihre Grenzen stößt.
 

Das hat sich zum Beispiel gezeigt, als die massenhafte Verwendung von Amalgam zur Zahnfüllung im letzten Jahrhundert im Nachhinein gezeigt hat, wie schädlich die Verwendung dieses Stoffes ist und welche Auswirkungen sie auf den Körper als Ganzes haben kann. Patienten haben chronische Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson entwickelt oder litten in der Folgezeit zunehmend an chronischen Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Müdigkeit, ohne dass sich die behandelnden Ärzte einen Reim darauf machen konnten. Die biologische Zahnmedizin betrachtet Deinen Körper als Ganzes, ist in der Lage, Problematiken, die sich aus zahnmedizinischen Behandlungen in Deiner Vergangenheit ergeben haben, zu beheben, setzt einen starken Fokus auf die Prävention und die Erhaltung Deiner Gesundheit und bedenkt stets die Zusammenhänge zwischen Problemen in Deinem Mundraum und Deinem übrigen Körper und andersherum. So ist sie in der Lage, auch Probleme zu beheben, bei denen in der Vergangenheit andere Ärzte schon an ihre Grenzen gestoßen sind.
 

Wenn es sinnvoll ist, kooperieren Zahnärzte, die die biologische Zahnmedizin ausüben, mit verschiedenen Ärzten aus anderen Fachbereichen oder mit Physio- oder Psychotherapeuten oder Heilpraktikern, um Dir die bestmögliche Behandlung auf allen Ebenen zu liefern. Ganz im Sinne des Konzepts der Ganzheitlichkeit stehst Du als Mensch im Vordergrund, anstatt dass nur ein Problem in Isolation betrachtet wird.

Welche Unterschiede gibt es zwischen der biologischen und der klassischen Zahnmedizin?

Ein Grund, weshalb die konventionelle Zahnmedizin in manchen Fällen unzureichend sein oder langfristig zu Problemen in Deinem Körper führen kann, ist der, dass sie sich in aller Regel ausschließlich auf Deinen Mundraum konzentriert und den restlichen Körper außer Acht lässt. Konventionell arbeitende Zahnärzte betrachten die Zähne häufig als vom restlichen Körper komplett getrennte Einheiten, deren Behandlung daher keinerlei Einfluss auf den übrigen Körper nimmt. Dies ist gerade dann problematisch, wenn Du unter erkrankten oder toten Zähnen leidest, da dies zu verschiedenen immunologischen oder toxikologischen Problematiken in Deinem ganzen Körper führen kann. Dadurch, dass solche Zähne Dein Immunsystem langfristig schwächen, können etwa unterschiedliche Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen und chronisch verlaufen können, auftreten. Dieser Aspekt stellt tatsächlich eine Überschneidung zwischen der biologischen und der klassischen Zahnmedizin dar, da auch bei letzterer bekannt ist, in welcher Weise sich die beiden häufigsten Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparats, Karies und Parodontitis, auf Deinen Körper als Gesamtorganismus auswirken können. Der wesentliche Unterschied ist nun, wie die Zahnärzte mit diesem Wissen umgehen und inwieweit sie ihre Behandlung inklusive des genauen Vorgehens und der verwendeten Materialien daran anpassen.

 

Ein weiteres Problem der klassischen Zahnmedizin ist der geringe Fokus auf Prävention. Die Schulmedizin hat allgemein die Tendenz, zwar sehr gut im Bereich der Behandlung akuter Leiden aufgestellt zu sein, aber relativ wenig auf die Vorbeugung der Entstehung dieser Leiden fokussiert zu sein. Dies ist deswegen problematisch, da bestimmte Erkrankungen gerade, wenn sie zu spät erkannt werden, chronisch werden und sich auf Deinen ganzen Körper negativ auswirken können. Dadurch, dass Dein Immunsystem nur noch eingeschränkt funktioniert, können sich verschiedene Entzündungen bilden und zu zahlreichen, teils sehr unspezifischen Symptomen führen, welche eine korrekte Behandlung unter Umständen erschweren können. Chronische Leiden können, gerade wenn sie so weitreichend sind, eine starke Belastung für Dich als Betroffenen sein und Deine Lebensqualität maßgeblich einschränken. Daher ist es wichtig, wie im Rahmen der biologischen Zahnmedizin viel Wert auf die Prävention zu legen und im Falle einer Erkrankung den Körper als Ganzes zu betrachten, um wichtige Zusammenhänge herstellen zu können.

Welche konkreten Probleme können durch die biologische Zahnmedizin gelöst werden?

Ein wichtiger Aspekt der biologischen Zahnmedizin ist die Prävention. Zusätzlich dazu ist sie allerdings auch in der Lage, akute Probleme zu beheben oder an chronischen Beschwerden anzugreifen. Auch Probleme, die sich in der Vergangenheit durch Behandlungen aus der konventionellen Zahnmedizin umgeben haben, kann Dein biologisch arbeitender Zahnarzt wirksam behandeln. Einige Beispiele dafür findest Du im Folgenden aufgeführt.

 
 

Amalgamfüllungen

 

Ein großes Problem der konventionellen Zahnmedizin ist die gerade in der Vergangenheit häufig stattgefundene Verwendung toxischer Metalle, welche entzündliche Vorgänge in Deinem Körper triggern und zu zahlreichen unerwünschten Wechselwirkungen beitragen können. Ein wichtiges Beispiel in diesem Zusammenhang ist Amalgam. Hierbei handelt es sich um eine gerade im 20. Jahrhundert sehr häufig verwendete Legierung aus unterschiedlichen Metallen, zu denen unter anderem Silber, Zinn, Kupfer, aber auch Quecksilber gehören. Quecksilber ist ein toxisches Element, welches wie auch die anderen Bestandteile des Amalgams im Laufe der Zeit durch Reibung am entsprechenden Zahn, wie zum Beispiel beim Kauen, freigesetzt und in unterschiedliche Gewebe des Körpers transportiert wird. Durch die anliegenden Schleimhäute kann das Quecksilber etwa direkt ins Blut diffundieren und so auch in weiter weg gelegene Organe gelangen. Bevorzugt lagert sich das Quecksilber in Deiner Leber und im Gehirn ab, von wo es zur Entstehung zahlreicher chronischer Erkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer und Parkinson beitragen kann. Dies ist der Grund dafür, dass die Verwendung von Amalgam immer mehr eingestellt wird und teilweise schon verboten ist. Für die Entfernung von Amalgam eignet sich ein biologisch arbeitender Zahnarzt besonders gut, da er nicht nur die Amalgamfüllung selbst auf sichere Art und Weise entfernt, sondern Dir auch konkrete Anweisungen und Hilfestellungen gibt, wie Du das bereits in Deinem restlichen Körper abgelagerte Amalgam beziehungsweise Quecksilber sicher ausleiten und dauerhaft entfernen kannst.

 

Wurzelkanalbehandlungen

 

Wurzelbehandelte Zähne können chronisch-entzündliche Herde darstellen, welche direkt an ihrer Stelle im Mundraum, aber auch an entfernterer Stelle im Körper zu unterschiedlichen Probleme führen können. Da durch die Wurzelbehandlung die Blut-, Nerv- und Lymphversorgung des entsprechenden Zahns wegfällt, stellt der Zahn abgestorbenes organisches Gewebe ohne Funktion dar. Daher ist der Zahn die ideale Höhle für pathogene Mikroorganismen, welche sich dort ansiedeln und vermehren können. Da sich im Zahnbein, auch als Dentin bezeichnet, viele Kanälchen finden, ergibt sich eine sehr große Fläche, auf der sich pathogene Bakterien ansiedeln und schädliche Verbindungen bilden können. Ein Beispiel dafür sind sogenannte Thioether. Darunter versteht man Schwefelverbindungen, welche wichtige Enzyme an ihrem aktiven Zentrum blockieren und so verhindern, dass die Enzyme ihre Funktion ausüben können. Da totes, organisches Gewebe im Laufe der Zeit beginnt, zu verwesen, bilden sich zudem toxische Leichenstoffe wie Putrescine und Cadaverine.

Das unspezifische Immunsystem entsendet als Reaktion auf diese Vorgänge unterschiedliche Stoffe, die zu einer Entzündung des umliegenden Gewebes führen. Infolgedessen kann es zum Beispiel zur Verbreiterung des Parodontalspaltes und zur Bildung einer Zyste im entsprechenden Bereich kommen. Da die entstandenen Schwefelverbindungen physiologischerweise nicht in der Mundhöhle vorkommen, kann es zudem sein, dass Du allergisch darauf reagierst. Die Folgen davon müssen sich nicht direkt in der Mundhöhle bemerkbar machen, sondern können auch an einer anderen Stelle im Körper auftreten und daher Schwierigkeiten bei der Diagnose darstellen.

 

Zahnimplantate

 

Nicht nur das prominente Beispiel Amalgam kann sich negativ auf Deine Gesundheit auswirken. Auch Goldlegierungen, Titanimplantate oder eine Kombination unterschiedlicher Metalle in Deinem Mundraum können zu schwerwiegenden Folgen führen, die unter Umständen Deinen ganzen Körper betreffen.

 

Zunächst können alle verwendeten Metalle, auch wenn sie als sehr gut verträglich gelten, Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen. Zudem kann es gerade langfristig etwa durch das Kauen zu Abrieb und Korrosion kommen, wodurch sich die Metalle in Deinem ganzen Körper verteilen und sich in unterschiedlichen Geweben ablagern können. Dies kann wiederum unterschiedliche unerwünschte Wechselwirkungen hervorrufen.

 

Eine weitere Problematik besteht darin, dass der normalerweise im Mund vorliegende leicht basische pH-Wert durch die Metalle beeinträchtigt wird. Der basische pH in Deinem Mundraum ist wichtig, um durch die Nahrung auftretende Säuren zu neutralisieren und Deine Zähne zu remineralisieren und sie widerstandsfähiger zu machen, was wiederum für die Erhaltung Deiner Zahngesundheit essenziell ist. Implantate aus Metall führen allerdings dazu, dass der pH saurer wird, wodurch die Entstehung zahlreicher Erkrankungen Deines Mundraums wie Karies, Parodontitis und Zahnfleischentzündung begünstigt wird.

 

Außerdem kann es durch die Verwendung verschiedener Metalle zum unerwünschten Effekt des Elektrogalvanismus kommen, welcher auch als Batterieeffekt bezeichnet wird. Eine Batterie funktioniert aufgrund der Verwendung von zwei oder mehr Metallen und einer leitenden Flüssigkeit. Wenn in der Vergangenheit mehrere Metalle zum Beispiel für Implantate verwendet wurden, kann es dazu kommen, dass in Deinem Mundraum genau der gleiche Effekt entsteht wie bei einer Batterie. Dazu kommt es zum Beispiel, wenn ein Zahnarzt bei Dir eine Amalgamfüllung und eine Goldkrone verwendet hat. Die leitende Flüssigkeit ist der Speichel, welcher zahlreiche Elektrolyte enthält und frei im Mund zirkuliert. Durch den Batterieeffekt kommt es dazu, dass Strom von den unedleren zu den edleren Legierungen fließt. Dadurch lösen sich unterschiedliche Ionen, was mit einer höheren Toxizität korreliert. Ebenso entsteht durch die Wanderung der Ionen ein Spannungsfeld in Deinem Mund, welches die elektrische Reizweiterleitung des zuständigen Hirnnerven stören kann. Der fünfte Hirnnerv, der Nervus trigeminus, innerviert mit einem seiner Äste die gesamte Mundhöhle und ist sowohl für die Motorik eines Teils der dort vorhandenen Muskeln als auch für die Sensibilität der Schleimhäute und der Zunge wesentlich mitverantwortlich. Stört ein artifiziell erzeugtes Spannungsfeld, wie es durch die Verwendung von Metallimplantaten auftreten kann, die Reizweiterleitung des Nervus Trigeminus, kann es zum Symptom der Elektrosensibilität kommen, welches wiederum in Schlaflosigkeit, Konzentrationsproblemen und Gedächtnisverlust resultieren kann.

 

Des Weiteren können Metallimplantate sich negativ auf Dein Immunsystem auswirken. Metallimplantate verschlechtern die Aufnahme von Nährstoffen und wirken sich schädlich auf Deine Mundflora auf, wodurch sowohl die Schleimhäute in Deiner Mundhöhle als auch Dein Darm geschädigt werden. Der Darm ist wesentlich an der Immunabwehr beteiligt und kann daher zu schwerwiegenden Problemen führen, wenn er in seiner Funktion beeinträchtigt ist. Im Rahmen des Leaky-Gut-Syndroms wird der Darm etwa durchlässig für unterschiedliche Stoffe, zu denen auch unzureichend verdaute Nahrungsreste gehören. Dadurch, dass diese aus dem Darm direkt ins Blut gelangen, kann es zu zahlreichen Immunreaktionen kommen, welche wiederum in unterschiedlichen chronischen Leiden bis hin zu Autoimmunerkrankungen resultieren können.

 

Die biologische Zahnmedizin verzichtet auf die Verwendung von Metallen in der Mundhöhle und setzt stattdessen auf biokompatible, gut verträgliche Materialien, welche keine schädlichen Wechselwirkungen mit Deinem Körper hervorrufen. So wird das Auftreten chronischer Erkrankungen verhindert und Dein Körper auch langfristig gesund erhalten.

 

Chronische Entzündungen im Kieferknochen (Restostitis/NICO)

 

Unterschiedliche Faktoren können zur Entstehung einer chronischen Entzündung des Kieferknochens führen. Diese Kieferostitis kann zum Beispiel infolge alter Zahnextraktionswunden, die nicht vollständig verheilt sind, auftreten, aber auch Fremdkörper in der Mundhöhle können die Entstehung einer NICO (Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis) begünstigen. Ähnlich wie nach einer Wurzelbehandlung wird die Produktion von Giftstoffen und zahlreichen Entzündungsmediatoren hochgefahren, was wiederum an entfernten Stellen des Körpers zu verschiedenen Symptomen führen kann. Nach einer NICO sind besonders häufig neurologische Probleme oder Erkrankungen im Bereich der Gelenke auf. Das diagnostische Mittel der Wahl stellt die dreidimensionale, digitale Volumentomografie (DVT) dar, welche es ermöglicht, die Situation der Zähne besonders gut einzuschätzen.

Im Rahmen der biologischen Zahnmedizin erfolgt in der Regel zunächst die vollständige chirurgische Entfernung der entzündlich veränderten Areale. Im Anschluss daran wird Dein Zahnarzt das entsprechende Gebiet mit Ozon desinfizieren.

Welche Vorteile bietet die biologische Zahnmedizin?

Die biologische Zahnmedizin bietet zahlreiche verschiedene Vorteile, die die konventionelle Zahnmedizin noch erweitern und daher in vieler Hinsicht eine sinnvolle Alternative zu dieser darstellen. In einigen Fällen kann es auch sinnvoll sein, die ganzheitliche Zahnmedizin als Ergänzung zur konventionellen Zahnmedizin zu betrachten. In jedem Fall ist es wichtig, dass beide Formen der Zahnmedizin ihre Berechtigung haben und sich nicht gegenseitig ausschließen.

 

Gesamtbetrachtung der Gesundheit

 

In der biologischen Zahnmedizin konzentriert sich dein Arzt nicht ausschließlich auf die akute Problematik in Deinem Mundraum, sondern bezieht Deinen restlichen Körper, seine Gesundheit und alle Faktoren, die dazu beitragen, mit ein. Dazu gehören zum Beispiel genetische Faktoren, Deine Ernährung, Dein Schlafverhalten und Deine Aktivität im Alltag. Auch Dein Immunsystem und wie gut es funktioniert bezieht Dein Zahnarzt in seine Überlegungen mit ein. Auf Basis all dieser Faktoren ist er in der Lage, eine Diagnose zu stellen, die Deinen Körper als Ganzes berücksichtigt und Regelkreise und Wechselwirkungen in Deinem Körper bedenkt.

 

Vermeidung von schädlichen Materialien

 

Zahlreiche Materialien, die bis heute in der konventionellen Zahnmedizin zum Einsatz kommen oder häufig in der Vergangenheit verwendet wurden, führen gerade langfristig zu zahlreichen Schäden im ganzen Körper. Beispiele dafür sind das quecksilberhaltige Amalgam, aber auch andere Metalle wie Gold oder Titan, welche bis heute häufige Verwendung in der konventionellen Zahnmedizin finden. Die biologische Zahnmedizin ist einerseits dazu in der Lage, bereits im Mund vorhandene Fremdstoffe zu entfernen und den entsprechenden Bereich gründlich zu reinigen. Andererseits legen die entsprechenden Zahnärzte auch Wert darauf, bei der Ersatzbehandlung ausschließlich bioverträgliche Materialien wie zum Beispiel Keramik zu verwenden. So wird garantiert, dass das Risiko für die Entstehung von Entzündungen oder anderen unerwünschten Nebenwirkungen möglichst gering gehalten wird.

 

Verwendung natürlicher Substanzen

 

Das Material der Wahl in der Implantologie stellt Keramik dar, da es sehr gut biokompatibel und ästhetisch ansprechend ist. So kann Dein Zahnarzt komplett auf andere Stoffe wie zum Beispiel Metalle verzichten. Auch in anderen Bereichen versucht Dein Arzt, möglichst auf synthetische Stoffe zu verzichten. Im Anschluss an die Entfernung von Amalgam kann Dein Arzt zum Beispiel eine bestimmte Alge einsetzen, um verbliebenes Quecksilber zu binden. Allgemein wird immer versucht, die Behandlung und die verwendeten Materialien so natürlich wie möglich zu halten.

 

Welche Methoden und Techniken bietet die biologische Zahnmedizin?

Die biologische Zahnmedizin arbeitet allgemein sehr stark präventiv und ist sehr stark darauf fokussiert, Deine bisherige Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Zudem zeichnet sie aus, dass sie in der Lage ist, zahlreiche Schäden, die durch Behandlung in der Vergangenheit entstanden sind, zu beheben. Dazu gehört zum Beispiel die sichere Entfernung von Amalgam oder die All on 4 Methode, welche gerade im Anschluss an Wurzelbehandlungen oder bei vielen kariösen Zähnen sinnvoll sein kann.

 

Materialien und Instrumente

 

Das Material der Wahl stellt in der Implantologie sowohl aus Gründen der Ästhetik als auch wegen der gesundheitlichen Faktoren Keramik dar. Hierbei stehen einige unterschiedliche Materialien zur Auswahl. Möglich sind etwa Konstruktionen aus Zirkondioxid und Lithiumdisilikatkeramiken. Die Verwendung von Keramikimplantaten bietet gegenüber herkömmlichen Implantaten, zum Beispiel aus Titan, zahlreiche Vorteile. Aktuell zeigen bereits 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung eine Titanunverträglichkeit, was die Verwendung von Titan im Mundraum unmöglich macht. Die hohe Inzidenz der Titanunverträglichkeiten liegt vor allem in der sehr verbreiteten Verwendung von Titandioxid in Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetika, Kaugummi und Zahnpasta. Keramik hingegen ist sehr gut verträglich, biokompatibel und auch ästhetisch sehr ansprechend. Im Gegensatz zu Titan löst es keine Immunreaktionen aus und ist daher völlig unbedenklich.

 

Diagnostik und Therapie

 

Eine wichtige Rolle in der Diagnostik spielt die Betrachtung der Beziehungen und Zusammenhänge zwischen Deinen Zähnen und dem Rest Deines Körpers. So transportieren die Blut- und Lymphbahnen zahlreiche unterschiedliche Stoffe von den Zähnen, dem Zahnfleisch oder dem Kieferknochen in den restlichen Körper. Dies ist unproblematisch, solange Deine Mundhöhle gesund ist. Treten jedoch etwa Entzündungsstoffe in Dein Gefäßsystem über, kann es auch weit entfernt im Körper zu schädlichen Wechselwirkungen kommen.

 

In der traditionellen chinesischen Medizin ist seit Jahrtausenden bekannt, dass jedem Zahn ein Organ zugeordnet werden kann, mit dem dieser auf besondere Weise in Verbindung steht. Mittlerweile setzen auch biologisch arbeitende Zahnärzte dieses Wissen ein und richten ihre Diagnostik und Therapie danach aus. So kann zum Beispiel ein Backenzahn, der einer Wurzelbehandlung unterzogen wurde, zu entzündlichen Störungen im Bereich von Dünndarm und Magen führen. Um diese Störungen zu beheben, ist es wichtig, an der zugrundeliegenden Ursache zu arbeiten und das Problem im Mundraum zu beheben. Nur so ist es möglich, die Beschwerden am Zahn wie auch an der jeweils anderen Körperstelle langfristig zu beheben.

Fazit/Zusammenfassung

Die biologische Zahnmedizin betrachtet den Mensch als Ganzes und stellt stets Zusammenhänge zwischen den Zähnen und dem übrigen Mundraum sowie Deinem restlichen Körper her. Aufgrund der Tatsache, dass der Mundraum und der übrige Körper etwa über Blut- und Lymphgefäße und Nerven miteinander verbunden sind, können entzündliche Vorgänge der Zähne, aber auch die sukzessive Verwendung toten Materials wie im Anschluss an eine Wurzelbehandlung dazu beitragen, dass chronische Erkrankungen entstehen, die Deinen ganzen Körper betreffen. Aber auch die Verwendung schädlicher Materialien wie Amalgam, welches Quecksilber enthält, oder anderer Metalle wie Titan oder Gold kann zu zahlreichen Problemen beitragen. In all diesen Fällen ist die biologische Zahnmedizin in der Lage, bereits vorhandene Probleme zu beheben, Implantate aus schädlichen Stoffen durch biokompatible und gesundheitlich unbedenkliche Materialien zu ersetzen und Deine Gesundheit zu bewahren. Allgemein wird stets versucht, wann immer es möglich ist, ausschließlich natürliche Materialien zu verwenden, die zu keinen allergischen Reaktionen oder negativen Wechselwirkungen in Deinem Körper führen. Wenn es nötig oder sinnvoll ist, wird Dein biologisch arbeitender Zahnarzt zudem mit Ärzten aus anderen Fachgebieten, Heilpraktikern oder Physio- oder Psychotherapeuten kooperieren, um Dir die bestmögliche Behandlung zu liefern. Es geht stets darum, Dich als Ganzes zu betrachten und den Blick von der akuten Problematik im Mundraum auf den restlichen Körper bis hin zu Deiner Psyche zu erweitern. Wenn Du Interesse daran hast, Deine Gesundheit zu optimieren und stets Deinen Körper als Ganzes im Blick zu haben, ist die biologische Zahnmedizin bestimmt eine gute Wahl

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