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Generalsanierung beim Zahnarzt

Generalsanierung beim Zahnarzt

Eine Generalsanierung beim Zahnarzt umfasst die vollständige Erneuerung und Rekonstruktion Deiner Zähne und kann aus medizinischen.

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Was ist eine Generalsanierung beim Zahnarzt?

Unter einer Generalsanierung versteht man in der Zahnmedizin eine umfassende Erneuerung bzw. Rekonstruktion der Zähne. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie dein Zahnarzt das bewerkstelligen kann, und unterschiedliche Indikationen, die eine Generalsanierung nötig oder sinnvoll machen können. Im Allgemeinen wird eine Generalsanierung dann nötig, wenn ein Großteil der Zähne zerstört oder nicht mehr funktionsfähig und/oder ästhetisch nicht mehr ansprechend ist. Dies kann viele unterschiedliche Gründe haben und ganz unterschiedliche Zahnerkrankungen als Ursache haben. Es gibt in den meisten Fällen unterschiedliche Methoden oder Kombinationen von Behandlungsmaßnahmen, welche die Zähne durch ihre umfangreiche Sanierung bzw. Rekonstruktion wieder voll funktionsfähig und ästhetisch ansprechend machen. Jede Generalsanierung muss individuell im Vorfeld gut geplant werden und erstreckt sich in der Regel über mehrere Sanierungsphasen hinweg. Wenn eine qualitativ hochwertige Generalsanierung sorgfältig umgesetzt wird, kann ein sehr schönes, nachhaltiges Ergebnis erzielt werden. Patient:innen können sich so noch jahre- oder jahrzehntelang an den neuen Zähnen freuen.

Typische Behandlungsnotwendigkeiten einer Generalsanierung umfassen beispielsweise: Kariessanierung, Parodontalsanierung, ggf. Implantate und Knochenaufbauten, funktionelle Rehabilitationen, Bisshebungen, Ästhetische Rekonstruktionen (z. B. Veneers oder Zahnersatz), kieferorthopädische Maßnahmen (z. B. Aligner) etc.

Wann ist eine Generalsanierung notwendig?

Das Gebiss ist jeden Tag hohen Belastungen ausgesetzt und kann sich gerade in Kombination mit zusätzlichen Einflussfaktoren mit der Zeit zunehmend abnutzen. Eine Belastung, die sich nicht verhindern lässt und normaler Teil unseres Alltags ist, ist die mechanische Krafteinwirkung beim Kauen. Auch bestimmte Nahrungsbestandteile, insbesondere verschiedene Säuren, können die Zähne auf chemischer Ebene angreifen und so etwa den Zahnschmelz zerstören (Erosion). Auch wenn du in deiner Vergangenheit schon häufiger unter Karies gelitten hast und infolgedessen bereits mehrere Füllungsbehandlungen durchgemacht hast, ist es möglich, dass du einige deiner Zähne durch die Belastung verloren hast oder die Zähne nur noch eingeschränkt funktionsfähig sind. Wurzelbehandlungen können, wenn sie nicht vollständig durchgeführt wurden, Infektionen oder Entzündungen im entsprechenden Teil des Kieferknochens nach sich ziehen.

Gerade wenn in deiner Vergangenheit zahnmedizinische Behandlungen sehr punktuell vorgenommen wurden, anstatt den ganzen Mundraum oder den ganzen Kieferknochen zu beachten, kann es sein, dass die Bisslage aus dem Gleichgewicht geraten ist, was langfristig die Kiefergelenke und die Kaumuskulatur in ihrer Funktion stören kann (siehe CMD). Aber auch psychische Faktoren wie etwa eine Angst vor Zahnärzten beziehungsweise Zahnarztbesuchen oder Schamgefühle dabei, dem Zahnarzt die unter Umständen zerstörten oder kariösen Zähne zeigen zu müssen, können die Situation in deinem Mundraum fundamental verschlechtern.

All diese Faktoren können zu einem ausgeprägten Verlust an Zahnsubstanz führen, welcher durch eine Generalsanierung effektiv behandelt werden kann. Mithilfe der Generalsanierung ist dein Zahnarzt in der Lage, deine Zähne sowohl in ihrer Funktion wiederherzustellen als auch ihnen wieder zu einer deutlich verbesserten Ästhetik zu verhelfen (z. B. mittels Veneers oder Zahnersatz). Dies zieht eine enorme Verbesserung deiner Lebensqualität nach sich, da du nach der Generalsanierung etwa wieder in der Lage bist, ohne Schmerzen zu kauen und so ein wesentliches Stück Normalität zurückerlangst. Und auch der Blick in den Spiegel wird dir mit der Zeit leichter fallen, wenn du dir selbstbewusst zulächeln kannst und keine Angst mehr haben musst, dir selbst oder anderen deine Zahnsituation zu zeigen.

Als notwendig wird eine Generalsanierung dann erachtet, wenn mehr als die Hälfte deiner Zähne nicht mehr intakt ist. Das ist der späteste Zeitpunkt, zu dem dein Zahnarzt unbedingt eingreifen sollte, um weitere Schäden zu verhindern. Aber nicht nur der Aspekt der Zahnschädigung an sich, sondern auch das dabei entstehende ästhetische Problem kann eine Generalsanierung nötig werden lassen. Wenn du aus ästhetischen Gründen sehr unzufrieden mit deinen Zähnen bist, kann eine Generalsanierung dabei helfen, dieses Problem zu beheben und dein Selbstwertgefühl zu steigern.

Generalsanierung beim Zahnarzt

Worauf ist vor einer Generalsanierung zu achten?

Vor der Behandlung findet zuerst eine umfangreiche Diagnostik statt: Fotostatus, genaue und umfangreiche klinische Untersuchung, 3-D-Röntgen, 3-Scan oder Modellerstellung, Parodontalbefund, funktionelle Analysen etc. Die erhobenen Befunde müssen in einem ausführlichen Beratungsgespräch besprochen und mögliche Sanierungsmaßnahmen erörtert werden. Es sollten auch mögliche Behandlungsalternativen besprochen werden, denn meistens gibt es unterschiedliche Wege zur Sanierung und auch unterschiedliche Zielvorstellungen. Die individuellen Patientenwünsche und finanziellen Möglichkeiten spielen eine große Rolle bei der Findung der geeigneten Therapiephasen und der Auswahl der besten Sanierungsmethoden. Oft müssen zunächst einige Vorbehandlungen wie Mundhygienemaßnahmen oder Extraktionen von hoffnungslosen Zähnen gemacht werden. Des Weiteren kann es nötig sein, Karies oder Probleme des Zahnhalteapparats (z. B. Parodontitis) oder des Wurzelkanals zu behandeln, da es wichtig ist, dass das Gewebe zum Zeitpunkt des eigentlichen Eingriffs gesund und nicht entzündet ist. Das weitere Vorgehen bespricht dein Zahnarzt im Verlauf der Behandlung mit dir.

Wie wird der Umfang der Behandlung festgelegt?

Generalsanierung beim Zahnarzt

Eine Generalsanierung ist eine sehr umfangreiche Behandlung, welche ein hohes Maß an Planung im Vorfeld der eigentlichen Behandlung erfordert. Zu diesem Zweck wird dein behandelnder Zahnarzt zunächst eine ausführliche Diagnostik durchführen. Dazu gehören zum Beispiel Modelle, Fotos von deinem Gebiss, bildgebende Verfahren wie etwa Röntgenuntersuchungen sowie ein Parodontalstatus, also eine ausführliche Untersuchung deines Zahnhalteapparats. All diese Faktoren ermöglichen es deinem Zahnarzt, einzuschätzen, wie sich die Belastbarkeit deiner Zähne auf lange Sicht entwickeln wird und so den genauen Umfang der Generalsanierung festzulegen.

Wie wird eine Generalsanierung geplant?

Da die Generalsanierung eine sehr umfangreiche Behandlung ist, ist es nötig, im Vorfeld genau festzulegen, in welchem Umfang sie erfolgen soll. Zu diesem Zweck findet vor der eigentlichen Behandlung eine Vielzahl an diagnostischen Maßnahmen statt, um genau festlegen zu können, welchen Bereich dein Zahnarzt im Rahmen der Sanierung behandeln soll. Im Anschluss an die verschiedenen Untersuchungen wird dein Zahnarzt dich ausführlich über die Ergebnisse aufklären und gemeinsam mit dir besprechen, welcher Behandlungsweg der richtige ist. Der gesamte Prozess der Planung deines Eingriffs dauert in der Regel etwa vier bis sechs Wochen.

Welche Untersuchungen sind vor der Generalsanierung notwendig?

Es ist wichtig, dass dein Zahnarzt vor der eigentlichen Generalsanierung eine ausführliche Diagnostik durchführt und sich ein genaues Bild von deiner Gebisssituation macht. Dabei ist es wichtig, dass er nicht nur die Zähne betrachtet, sondern auch das Zahnfleisch und den Zustand des Kieferknochens. Zu diesem Zweck wird dein Zahnarzt zum Beispiel ein bildgebendes Verfahren, in der Regel eine Röntgenuntersuchung, durchführen. Außerdem wird er aus verschiedenen Perspektiven Fotos von deinem Gebiss anfertigen und Gipsmodelle und einen Parodontalstatus erstellen. Darunter versteht man eine genaue Untersuchung des Zahnhalteapparats. All diese Untersuchungen sind wichtig, um den Behandlungsumfang einschätzen zu können und den Eingriff im Vorfeld möglichst gut und ausführlich planen zu können.

Generalsanierung beim Zahnarzt

Wie lange dauert eine Generalsanierung?

Die genaue Dauer einer Generalsanierung ist abhängig von der bei dir angewendeten Methode und dem Umfang deiner Behandlung. Bei einfachen Fällen kann es sein, dass die Behandlung innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen ist. In mittelschweren Fällen kann man mit etwa sechs bis neun Monaten kalkulieren. Handelt es sich um einen besonders schweren Fall, solltest du mit einem bis eineinhalb Jahren rechnen.

Wie viele Termine sind notwendig?

Wie viele Termine für deine Generalsanierung nötig sind, lässt sich nicht pauschal vorhersagen, da die Anzahl vom Umfang und der Art deiner Behandlung abhängt. In jedem Fall beginnt die Behandlung mit einem ausführlichen Beratungsgespräch, auf das mehrere Termine zu diagnostischen Untersuchungen und erneuten Beratungsgesprächen folgen. Unter Umständen folgt als nächstes ein Termin, in dem durch eine zuvor gewählte Maßnahme der Knochenschwund im Kieferbereich behandelt wird. Als nächstes folgt in der Regel das Setzen von Implantaten, welche danach einige Monate zum festen Einheilen benötigen, bis der Zahnersatz aufgeschraubt werden kann. Am Ende der Behandlung folgt eine nochmalige genaue Untersuchung, in der dein Zahnarzt den Sitz der neuen Zähne und den Gesamtzustand deines Gebisses prüft. Im Anschluss daran solltest du mindestens einmal pro Jahr zu einem Kontrolltermin erscheinen, bei dem auch deine neuen Zähne professionell gereinigt werden.

Ist eine Generalsanierung schmerzhaft?

Generalsanierung beim Zahnarzt

Je nach insgesamt nötigen Behandlungen ist auch der Grad an Schmerzen unterschiedlich. Auch der Eingriff der Generalsanierung selbst erfolgt nie ohne Betäubung, da es sich um einen invasiven Eingriff handelt. Aufgrund der Betäubung ist die Behandlung für dich in der Regel nicht mit großen Schmerzen verbunden.

Auf besonderen Wunsch können besonders invasive chirurgische und implantologische Behandlungsabschnitte auch in Totalnarkose durchgeführt werden.

Ist eine örtliche Betäubung erforderlich?

Da viele Behandlungssitzungen im Rahmen einer Generalsanierung invasiv sein können, erfordert das fast immer eine Betäubung. In der Regel ist dafür eine örtliche Betäubung ausreichend und stellt daher das Mittel der Wahl dar. Falls du unter einer starken Angst vor Zahnärzten oder Zahnarztbesuchen leidest, kann es allerdings sinnvoll sein, die Behandlung unter Vollnarkose durchzuführen. Deswegen solltest du unbedingt im Voraus mit deinem Zahnarzt besprechen, wie du dich in Bezug auf die Behandlung fühlst, damit er sie entsprechend planen und die Art der Narkose danach ausrichten kann.

Welche Maßnahmen können bei einer Generalsanierung durchgeführt werden?

Je nach Umfang der Behandlung und deinen persönlichen Wünschen und Vorstellungen kann dein Zahnarzt bei der Generalsanierung deines Gebisses unterschiedlich vorgehen. Eine erste Option stellt der Einsatz einer Total- oder Vollprothese oder einer Teilprothese dar, je nachdem, wie umfangreich die Generalsanierung ausfällt. Diese Methode ist besonders kostengünstig und bietet den Vorteil, dass die Prothese einfach herausnehmbar ist und du sie so sehr einfach reinigen kannst.

Auch das Reparieren der Prothese ist verhältnismäßig unkompliziert. Ein Nachteil der Prothesen ist, dass sie direkt auf deiner Mundschleimhaut sitzen und daher kein so angenehmes Tragegefühl aufweisen wie Implantate. Diese stellen die zweite wesentliche Behandlungsoption im Rahmen der Generalsanierung dar. Die Implantate selbst sind künstliche Zahnwurzeln, welche dein zuständiger Arzt in deinen Kieferknochen implantiert. Darauf aufgeschraubt werden kann entweder ein abnehmbarer oder ein festsitzender Zahnersatz.

Generalsanierung beim Zahnarzt

Welche Arten von Füllungen werden verwendet?

Es gibt diverse unterschiedliche Füllungen, welche im Rahmen einer Generalsanierung zum Einsatz kommen können. Dabei wird stets darauf geachtet, ein Ergebnis zu erzielen, das einerseits funktionell möglichst vorteilhaft ist, aber andererseits auch den ästhetischen Vorstellungen von dir als Patient entspricht. Die einzelnen Füllungen unterscheiden sich insbesondere in ihrem Äußeren. Amalgamfüllungen kommen aufgrund der gesundheitlichen und toxikologischen Bedenken in aller Regel nicht mehr zum Einsatz. Stattdessen verwenden Zahnärzte häufig Füllungen aus Keramik, Kunststoff oder Gold, da diese besonders sicher sind. Gerade Keramik ist sehr gut bioverträglich und führt auch langfristig zu keinerlei schädlichen Nebenwirkungen. Keramik kommt besonders dann zum Einsatz, wenn die Kauflächen zum Beispiel infolge von Säureeinwirkung oder häufigen Zähneknirschen abgerieben wurden. Dient die Generalsanierung bei dir der Behandlung größerer Defekte, sind in aller Regel Kronen das Mittel der Wahl. Falls dein Zahnarzt bei dir fehlende Zähne ersetzen muss, kommen als attraktive Form des Zahnersatzes Implantate zum Einsatz, alternativ Brücken und Teil- oder Vollprothesen. Welche Art der Füllung bei dir am sinnvollsten ist, bespricht dein behandelnder Zahnarzt im Vorfeld der Behandlung mit dir.

Wann ist eine Wurzelbehandlung notwendig?

Eine Wurzelbehandlung ist dann notwendig, wenn Bakterien ins Mark des betroffenen Zahns gelangt sind und so zu einer schmerzhaften Entzündung des Wurzelkanals geführt haben. Eine Entzündung des Wurzelkanals hat zur Folge, dass das umliegende Gewebe irreversibel zerstört wird, da sich die Bakterien weiter im Kieferknochen ausbreiten. Mit einer Wurzelbehandlung soll erreicht werden, dass sich die Erreger nicht ausbreiten können und eine Abwehrreaktion des Körpers verhindert wird. Diese kann sich in unterschiedlichen Formen wie zum Beispiel der Bildung von Zysten oder Granulomen äußern und muss daher unbedingt verhindert werden.

Welche Möglichkeiten gibt es bei Knochenschwund?

Warum kommt es zu Knochenschwund im Kiefer?

Viele verschiedene Faktoren können dazu führen, dass dein Kieferknochen an Masse verliert oder du Teile davon ganz verlierst. Dazu gehören zum Beispiel Unfälle, bei denen dein Kiefer schwer verletzt werden kann, aber auch ein zum Beispiel altersbedingter Zahnverlust oder Erkrankungen des Zahnhalteapparats wie zum Beispiel Parodontitis. Hier kommt es zu einer durch Bakterien hervorgerufenen Entzündung des Zahnhalteapparats, welcher sich aus unterschiedlichen den Zahn umgebenden Geweben sowie dem Kieferknochen selbst zusammensetzt. Infolge der entzündlichen Vorgänge bilden sich zunehmend Taschen im Zahnfleisch, das den betroffenen Zahn umgibt, wodurch die Bakterien tiefere Schichten des Zahns und des Zahnhalteapparats befallen können. Wenn auch an diesem Punkt noch kein Zahnarzt eingreift, bauen die Bakterien den Zahnhalteapparat weiter ab und es kommt zu Lockerungen der Zähne, welche im Extremfall ganz herausfallen können.

Warum ist ein stabiler Kieferknochen so wichtig?

Das Problem bei einem Verlust an Knochenmasse im Bereich des Kiefers besteht darin, dass der Kieferknochen das entscheidende Fundament für einen auf Implantaten befestigten Zahnersatz ist. Die Implantate fungieren als Ersatz der Zahnwurzeln und müssen fest im Knochen verankert werden, um wiederum dem Zahnersatz als Stütze und Halterung dienen zu können. Jedes Implantat sollte von mindestens einem, besser jedoch von zwei Millimetern Knochensubstanz umgeben sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Implantat gut einheilen kann und für lange Zeit fest in deinem Kiefer verankert ist. Daher ist es wichtig, dass vor deiner eigentlichen Generalsanierung eine genaue Untersuchung des Zustands deiner Kiefer stattfindet, damit dein Zahnarzt, wenn nötig, entsprechende Maßnahmen zum Wiederaufbau des Knochens einleiten kann. Der Vorteil von Implantaten ist, dass sie wie natürliche Zahnwurzeln wirken und einen erneuten Abbau des Knochenmaterials bremsen. Die wiedergewonnene Masse an Knochenmaterial bleibt dir also auch nach dem Eingriff langfristig erhalten.

Untersuchung des Kieferknochens mittels digitaler Volumentomografie (DVT)

Zur Untersuchung des Zustands deiner Kieferknochen dient typischerweise die digitale Volumentomografie (DVT). Diese stellt im Prinzip eine Weiterentwicklung der klassischen Computertomografie (CT) dar, mit dem Unterschied, dass die digitale Volumentomografie ausschließlich auf den Kopf beziehungsweise den Mundraum konzentriert und wesentlich strahlungsärmer ist. Mithilfe der digitalen Volumentomografie kann dein Zahnarzt die Größe und Form deines Kiefers, die Dichte des Knochens, den Verlauf deiner Zahnwurzeln, den Verlauf von im Knochen verlaufenden Nerven und Blutgefäßen und eventuelle anatomische Besonderheiten genauestens vermessen und dokumentieren. Dies ermöglicht ihm, sich optimal auf den eigentlichen Eingriff vorzubereiten und diesen gerade für dich als Patient sehr sicher und risikoarm zu gestalten. Mehr zur Planung findest du unter navigierter Implantologie.

Methoden zum Knochenaufbau

Es gibt verschiedene Methoden, um verloren gegangene Knochensubstanz im Kiefer wiederherzustellen. Je nach Ausgangslage können minimalinvasive oder umfangreichere Verfahren zum Einsatz kommen.

Eigenknochen-Transplantation

Falls nur kleine Mengen an Knochensubstanz benötigt werden, kann Knochenmaterial aus benachbarten Regionen wie der Kieferkante oder dem Kinn entnommen werden. Dies ist ein kleinerer Eingriff, der ambulant unter örtlicher Betäubung erfolgen kann. Falls größere Mengen nötig sind, wird das Knochenmaterial meist aus dem Beckenkamm entnommen. Dabei handelt es sich um einen umfangreicheren Eingriff, der in der Regel unter Vollnarkose in einer Zahnklinik durchgeführt wird.

Knochenaufbau mit Ersatzmaterial

Um zusätzliche operative Eingriffe zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, mit Knochenersatzmaterial zu arbeiten. Diese Materialien können natürlichen Ursprungs sein – etwa aus tierischem oder menschlichem Knochen, Algen oder Korallen – oder aus synthetischen Stoffen bestehen.

Unabhängig vom verwendeten Material wird der betroffene Bereich vollständig mit Schleimhaut bedeckt, um eine ungestörte Einheilung zu gewährleisten. Die Dauer dieses Prozesses variiert individuell. Sobald die Knochenstruktur stabil genug ist, kann der Zahnarzt die Implantate setzen und die Behandlung entsprechend dem Behandlungsplan fortführen.

Die Membrantechnik zur Knochenregeneration

Eine weitere Option zum Knochenaufbau ist die sogenannte Membrantechnik, auch als guided tissue regeneration (GTR) bekannt. Hierbei wird nach dem Setzen der Implantatschraube eine spezielle Membran über den Bereich gelegt, die das Implantat wie eine Schutzschicht umgibt. Dadurch kann sich der Knochen langsam regenerieren und an den unbedeckten Stellen neu bilden. Moderne Membranen lösen sich mit der Zeit selbst auf und hinterlassen keine Rückstände im Körper.

Knochenaufbau bei vollständigem Zahnverlust – „All in One“-Sanierung

Bei stark reduziertem Gebiss, in dem kaum noch eigene Zähne erhalten sind, kann eine Generalsanierung mittels „All in One“-Verfahren durchgeführt werden. Hierbei lassen sich Implantate oft auch bei geringer Knochensubstanz setzen. Ob dieses Verfahren für dich infrage kommt, klärt dein Zahnarzt in einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Welche Risiken gibt es bei einer Generalsanierung?

Generalsanierung beim Zahnarzt

Da es sich bei der Generalsanierung um die Behandlung von sehr vielen Zähnen, kombiniert sehr oft mit operativen Eingriffen handelt, kann trotz ausführlicher Planung im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Nebenwirkungen oder Komplikationen kommt. Zum Beispiel kann es passieren, dass auch nach dem Eingriff Erreger in die Wunde eindringen und eine Entzündung hervorrufen. Hierbei spricht man auch von einer Periimplantitis, welche sich auch erst nach mehreren Jahren entwickeln kann (mehr zu Implantaten siehe Zahnimplantat).

Des Weiteren kann es passieren, dass während dem Eingriff Blutgefäße oder Nerven verletzt werden. Auch diesem Risiko kann anhand ausführlicher Planung, insbesondere mithilfe der digitalen Volumentomografie, effektiv vorgebeugt werden, sodass es heutzutage nur noch selten zu entsprechenden Läsionen oder Verletzungserscheinungen kommt.

Das wichtigste Mittel zur Prävention von Komplikationen ist eine gute Mundhygiene. Gerade nach einer Zahnsanierung solltest du daher gut darauf achten, deinen Mundraum sauber zu halten und mindestens zwei Mal am Tag Zähne putzen. Zudem ist es sehr hilfreich, nicht zu rauchen, was sowohl deinen Zähnen als auch deiner restlichen Gesundheit zugutekommt.

Worauf ist bei der Nachsorge bei einer Generalsanierung zu achten?

Es ist sehr wichtig, dass du nach deiner Generalsanierung besonders gut auf eine gründliche Mundhygiene achtest. Dazu gehört sowohl die tägliche Mundhygiene, die du selbst durchführst, als auch die halbjährliche professionelle Dentalhygiene bei deinem Zahnarzt. Des Weiteren ist es wichtig, dass du dich gesund ernährst, da dies sowohl Karies als auch verschiedenen Erkrankungen des Zahnfleischs wirksam vorbeugen kann. Durch all diese Maßnahmen kannst du selbst dafür sorgen, dass du dich noch für viele Jahre an deinen neuen Zähnen erfreuen kannst.

Fazit

Viele unterschiedliche Faktoren können dazu führen, dass Patienten sich eine Generalsanierung ihrer Zähne wünschen. Darunter versteht man eine sehr umfangreiche Erneuerung des Gebisses, welche oft auch mithilfe von Implantaten erfolgt, auf die im Anschluss ein Zahnersatz befestigt wird. Gründe, die eine Generalsanierung notwendig machen, sind Karies und Parodontitis, Zahntraumata und Zahnverluste durch Unfälle, durch entzündliche Vorgänge wie im Rahmen einer Parodontitis oder durch das Altern. Aber auch, wenn du aus ästhetischen Gründen extrem unzufrieden mit deinen Zähnen bist, kann eine Generalsanierung sinnvoll sein. Die Generalsanierung ist eine sehr umfangreiche Behandlung, welche ein hohes Maß an Planung im Vorfeld des Eingriffs erfordert.

In vielen Fällen ist sie außerdem mit weiteren Eingriffen wie zum Beispiel der Behandlung von Karies oder einer Wurzelbehandlung verbunden, da das Gewebe im Mundraum intakt und gesund sein muss, bevor dein Zahnarzt den finalen Zahnersatz eingliedern kann. Die Behandlungsdauer der Generalsanierung ist recht lang und kann sich je nach Aufwand von zwei Monaten bis über zwei Jahre erstrecken. Gerade nach einer Generalsanierung ist es sehr wichtig, dass du auf eine gute Mundhygiene achtest, einmal im Jahr zur Kontrolle zu deinem Zahnarzt gehst und deine neuen Zähne hier professionell reinigen lässt. Ebenso wichtig ist eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf das Rauchen von Zigaretten. Das garantiert, dass du dich auch Jahre nach deiner Generalsanierung noch über schöne, intakte Zähne freuen kannst!

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Häufige Fragen

Was ist eine Generalsanierung beim Zahnarzt?
Eine Generalsanierung ist eine komplette Zahnsanierung bei starken Schäden oder Zahnverlust. Sie umfasst Diagnostik, Planung und verschiedene Behandlungen wie Implantate, Kronen oder Prothesen.
Wann ist eine Generalsanierung nötig?
Bei fortgeschrittener Karies, Parodontitis, Zahnverlust oder ästhetischen Problemen. Auch Angstpatienten benötigen oft eine umfassende Zahnsanierung.
Wie lange dauert eine Generalsanierung?
Je nach Umfang zwischen zwei Monaten und eineinhalb Jahren.
Welche Behandlungsmethoden gibt es?
Möglich sind Karies- und Parodontitisbehandlungen, Implantate, Kronen, Brücken, Prothesen oder kieferorthopädische Korrekturen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Dank moderner Betäubung schmerzfrei. Auf Wunsch ist eine Vollnarkose möglich.
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Dr. Robert Bauder, MSc., MSc.

Dr. Robert Bauder, MSc., MSc.

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Letzte Aktualisierung: 15.07.2026

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