Konservierende Zahnmedizin

Die konservierende Zahnmedizin ist breit gefächert. Am bekanntesten ist jedoch die alljährliche Vorsorgeuntersuchung. In dieser Disziplin geht es darum, die Zähne zu pflegen und Vorsorge zu betreiben, sodass diese gesund bleiben. Es fallen ebenfalls kleinere Eingriffe, wie beispielsweise die Behandlung von Karies oder Zahnfüllungen darunter. Die eigenen Zähne bleiben erhalten und es ist kein (künstlicher) Ersatz notwendig.


AUTOR

Medizinischer Experte

CO-AUTOR

Online-Redaktion


Zuletzt aktualisiert: 3. Dezember, 2019



5. Dezember, 2019

Karies ist neben Erkältung und Zahnfleischerkrankungen eines der häufigsten menschlichen Leiden. Die übertragbare Zahnkrankheit, die oft bereits bei Kindern vorkommt, kann zur zunehmenden Zerstörung der Struktur und Funktion der Zähne sowie schließlich zum Zahnverlust führen. Durch geeignete Vorbeugemaßnahmen lässt sich Karies jedoch deutlich reduzieren oder sogar ganz verhindern.

3. Dezember, 2019

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontium), bestehend aus Zahnfleisch (Gingiva), Kieferknochen und Fasersystem. Sollte Dein Arzt die Erkrankung bei dir feststellen, dann ist schnelles Handeln angesagt, denn die Parodontitis hält unangenehme Folgen bereit. Wie genau die Zahnerkrankung in den Griff zu kriegen ist und wie Du eine Parodontitis vorbeugen kannst, erfährst Du bei uns.

10. Dezember, 2019

Jedem Patienten der in regelmäßigen Abständen zum Zahnarzt geht, wird zur professionellen Mundhygiene geraten. Hintergrund dabei ist das trotz regelmäßigem, zweimal täglichen Zähneputzen stets Belagreste verbleiben, die nur im Rahmen einer solchen Zahnreinigung entfernt werden können. Da diese nicht von der Krankenkasse übernommen wird und mit nicht unerheblichen Zusatzkosten verbunden ist, hinterfragen viele Patienten den Sinn dieser Prozedur.

3. Dezember, 2019

Die Zähne sind vor allem für die Nahrungsaufnahme, das Kauen und die Lautbildung notwendig. Obgleich Schneide-, Eck- und Backenzähne unterschiedlich geformt sind, ist ihr Aufbau grundsätzlich gleich. Die Zahnkrone ist der oberste Anteil, der aus dem Zahnfleisch in die Mundhöhle hineinragt. Darunter befindet sich der Zahnhals, der größtenteils vom Zahnfleisch umgeben ist. Der Zahnhals stellt den Übergang zur Zahnwurzel dar. Die Zahnwurzel bildet die unteren zwei Drittel des Zahnes, der für eine Verankerung des Zahnes im Knochen sorgt. Von außen nach innen betrachtet besteht der Zahn aus Zahnschmelz, Zahnbein (Dentin) und dem Zahnmark (Pulpa). Bei starker Entzündung oder Absterben der Pulpa der Zahnkrone und der Zahnwurzel ist eine Entfernung des Zahnmarks notwendig.

3. Dezember, 2019

Was für viele Menschen vor allem mit einem unangenehmen Geräusch assoziiert ist, kann oftmals Ausdruck eines sehr komplexen und wenig erforschten Problems sein – dem Zähneknirschen, unter Fachleuten auch Bruxismus genannt. Bruxismus klingt allerdings nicht nur unangenehm, sondern kann auch schwerwiegende, vor allem zahnmedizinisch negative Folgen nach sich ziehen. Welche das sind und wie sie entstehen, erfährst Du hier.

3. Dezember, 2019

Du hast schon einmal nach dem Zähneputzen oder Essen harter Nahrungsmittel bemerkt, dass Dein Zahnfleisch blutet oder schmerzt? Ursache dahinter ist meist eine Zahnfleischentzündung. Keine Sorge – ein einmaliges Auftreten ist bei fast der gesamten Bevölkerung nichts Ungewöhnliches, allerdings solltest Du Dich bei wiederholten Problemen oder Veränderungen des Zahnfleisches unbedingt an Deinen Zahnarzt wenden, denn Zahnfleischentzündungen können recht unliebsame Folgen haben!

3. Dezember, 2019

Wenn Karies Löcher in die Zähne frisst, ist oft eine Füllung nötig. Was Du über Zahnfüllungen so alles wissen musst, um dich für die beste Variante entscheiden zu können, verraten wir Dir hier

3. Dezember, 2019

Bei vielen Menschen kann es im Lauf des Lebens durch Karies, Parodontitis, Unfälle oder Fehler in der Zahnentwicklung zu Schädigungen bis hin zum gänzlichen Verlust der Zähne kommen. Eine der am häufigsten durchgeführten Behandlungen beim Zahnarzt – das Einsetzen einer Zahnkrone – bietet eine geeignete Möglichkeit, die Kaufunktion, Ästhetik und das Sprachvermögen wiederherzustellen. In diesem Beitrag erhältst Du alle wichtigen Informationen bezüglich Behandlung, unterschiedlicher Kronenarten sowie entsprechender Einsatzgebiete.

10. Dezember, 2019

Zahnstein ist hartnäckig und lässt sich weder durch Spülungen noch durch intensives Zähneputzen entfernen. Die unschönen Flecken können sich im Laufe der Zeit zusätzlich verfärben und werden so noch auffälliger. Allerdings ist Zahnstein nicht nur ein kosmetisches Problem, seine professionelle Entfernung ist auch wichtig, um Zahnerkrankungen und Erkrankungen des Zahnhalteapparates zu verhindern. Auf jeden Fall solltest Du schon im Vorfeld auf eine gründliche Zahnhygiene achten, um die Bildung von Zahnstein zu reduzieren.

Für wen sind die Behandlungen geeignet?

Zahnerhaltende Maßnahmen sind für alle Menschen geeignet und sind sogar ein Muss. Es ist ratsam, alle sechs Monate die Zähne von einem Zahnarzt kontrollieren zu lassen. Wem das zu häufig ist, der sollte jedoch mindestens einmal im Jahr zu Vorsorgeuntersuchung gehen. Die regelmäßige Kontrolle gilt nicht nur für die Erwachsenen, sondern auch für Kinder. Schon beim ersten Zahn sollte eine zahnärztliche Untersuchung erfolgen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die eigenen Zähne so lang wie möglich erhalten bleiben und kein Ersatz benötigt wird. Zudem lassen sich Erkrankungen im Mundraum schneller feststellen.

Welche Behandlungen gibt es innerhalb der konservierenden Zahnmedizin?

Behandlung von Karies

Karies ist neben Erkältung und Zahnfleischerkrankungen eines der häufigsten menschlichen Leiden. Die übertragbare Zahnkrankheit, die oft bereits bei Kindern vorkommt, kann zur zunehmenden Zerstörung der Struktur und Funktion der Zähne sowie schließlich zum Zahnverlust führen. Durch geeignete Vorbeugemaßnahmen lässt sich Karies jedoch deutlich reduzieren oder sogar ganz verhindern. Diese Maßnahmen können vollkommen unterschiedlich aussehen. Ist der Karies noch nicht so weit fortgeschritten, dann reichen eine Behandlung mit Fluorid und eine gründliche Mundhygiene oftmals aus. Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, dann kann es ein, dass Füllungen und Kronen zum Einsatz kommen müssen.

Zahnfüllung

Wenn Karies Löcher in die Zähne frisst, ist oft eine Füllung nötig. Es gibt unterschiedliche Materialien, mit denen sich die Löcher schließen lassen. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile ganz genau abzuwägen, denn im Idealfall hält die Füllung mehre Jahre. Zudem tragen sie dazu bei, dass der eigene Zahn erhalten werden kann und nicht durch ein Implantat ersetzt werden muss.

Zahnkrone

Bei vielen Menschen kann es im Lauf des Lebens durch Karies, Parodontitis, Unfälle oder Fehler in der Zahnentwicklung zu Schädigungen bis hin zum gänzlichen Verlust der Zähne kommen. Eine der am häufigsten durchgeführten Behandlungen beim Zahnarzt – das Einsetzen einer Zahnkrone – bietet eine geeignete Möglichkeit, die Kaufunktion, Ästhetik und das Sprachvermögen wiederherzustellen.

Parodontitis

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontium), bestehend aus Zahnfleisch (Gingiva), Kieferknochen und Fasersystem. Eine regelmäßige, professionelle Zahnreinigung kann dabei helfen, die Parodontitis vorzubeugen bzw. die bereits bestehenden Symptome zu lindern. In sehr seltenen Fällen, wenn alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind, muss ein chirurgischer Eingriff erfolgen.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Blutet und schmerzt das Zahnfleisch, dann steckt nicht selten eine Zahnfleischentzündung dahinter. Das Zahnfleisch ist Teil des Zahnhalteapparats (Parodontium) und ist damit am Schutz und an der Verankerung der Zähne maßgeblich beteiligt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass auch das Zahnfleisch immer gut versorgt wird. Wird die Entzündung nicht behandelt, kann es zu einem Ausfall der Zähne kommen.

Wurzelbehandlung

Die Zähne sind vor allem für die Nahrungsaufnahme, das Kauen und die Lautbildung notwendig. Obgleich Schneide-, Eck- und Backenzähne unterschiedlich geformt sind, ist ihr Aufbau grundsätzlich gleich. Die Zahnkrone ist der oberste Anteil, der aus dem Zahnfleisch in die Mundhöhle hineinragt. Darunter befindet sich der Zahnhals, der größtenteils vom Zahnfleisch umgeben ist. Der Zahnhals stellt den Übergang zur Zahnwurzel dar. Die Zahnwurzel bildet die unteren zwei Drittel des Zahnes, der für eine Verankerung des Zahnes im Knochen sorgt. Ist die Wurzel beschädigt, droht ein Zahnausfall.

Welche Risiken bergen die Behandlungen?

Obwohl die meisten Behandlungen im Bereich der konservierenden Zahnmedizin schnell und ohne weitere Komplikationen verlaufen, können Risiken trotzdem nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Blutungen, Schwellungen und Hämatome sind durchaus normal und gehen meist nach wenigen Tagen wieder zurück. Je nach Behandlung kann es zu einem Taubheitsgefühl, Verletzung der umliegenden Zähne, Nerven und Knochen kommen. Allerdings passiert dies nur in sehr seltenen Fällen.

Welche Vorteile bringt die konservierende Zahnerhaltung mit sich?

Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand, denn es geht darum, die eigenen Zähne so lange wie möglich behalten zu können. Das geht am besten mit regelmäßigen Zahnarztbesuchen. Beginnende Zahnerkrankungen können so schneller erkannt und behandelt werden.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Ob und für was die Kosten übernommen werden, fällt immer unterschiedlich aus. Gerade bei Kindern übernimmt die Krankenkasse einiges der Vorsorgeuntersuchungen. Bei Füllungen werden nur bestimmte Materialien übernommen. Am besten ist es, sich vor einer Behandlung beim behandelnden Arzt oder Versicherungsträger zu informieren.

 


Top Ärzte auf diesem Fachgebiet

Arzt finden
×