Fluorid

Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil für die Zahngesundheit. Es hilft dabei, den Zahnschmelz zu härten und beugt Karies vor. Nichtsdestotrotz herrscht eine gewisse Skepsis gegenüber Fluorid. Grund dafür ist die Verwechslung mit dem extrem giftigen Fluor. In diesem Artikel erfährst Du, wieso Fluorid kein Risiko für Deine Gesundheit darstellt und welche Arten der Fluoridierung es gibt.


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Online-Redaktion

Dieser Text wurde nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft.


Zuletzt aktualisiert: 25. März, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Fluorid ist ein natürliches Mineral, das in verschiedenen Gesteinsschichten auftaucht und auch in einigen Lebensmitteln enthalten ist. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Halogen Fluor.

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Fluorid spielt eine wesentliche Rolle für die Zahngesundheit, insbesondere die Kariesprophylaxe.

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Fluorid sollte bereits bei den ersten Milchzähnen verwendet werden.

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Der tägliche Bedarf ist abhängig von Alter und Geschlecht.

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Bei Kindern ist es wichtig, die richtige Fluorid-Dosierung zu beachten und nicht zu viel zu verwenden.

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Symptome einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen.

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Einen Mangel an Fluorid gibt es in dieser Form nicht.

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Fluorid ist in Trinkwasser, Schwarz- und Grüntee sowie vielen anderen Lebensmitteln enthalten.

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Zahnpflegeprodukte mit Fluorid kosten zwischen vier und acht Euro.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Fluoride gehören zu den Spurenelementen und treten in der Natur als Salzverbindungen auf.


Fluorid härtet den Zahnschmelz, indem es ihm Mineralstoffe zuführt und dadurch den Zahnzerstörungsprozess durch Säuren verhindert.


Fluorid kannst Du über die Nahrung, dem Trinkwasser oder Zahnpflegeprodukten aufgenehmen.


Vergiftungen sind aufgrund der geringen Aufnahmemengen eher unwahrscheinlich, jedoch kann zu viel Fluorid zu Verfärbungen der Zähne, einer sogenannten Fluorose führen.

Was ist Fluorid?

Fluoride sind Fluor-Verbindungen und natürliche Minerale, die in verschiedenen Gesteinsschichten auftauchen und in Wasser sowie Lebensmitteln enthalten sind. Fluor ist ein Gas und ein natürlicher chemischer Grundstoff. Wenn sich Fluor mit einem anderen Stoff verbindet, spricht man von Fluorid. In der Zahnmedizin sind insbesondere folgende Fluoride von Bedeutung: Natriummonofluorphosphat, Aminfluorid und Zinnfluorid. Für die Zahngesundheit sind Fluoride essenziell, da sie dabei helfen, Karies vorzubeugen und den Zahnschmelz zu stärken.

Fluorid - Was ist Fluorid?

Wie schädlich ist Fluorid?

Fluorid ist nicht schädlich. Es ist sogar besonders wichtig für die Zahngesundheit und beugt Karies vor. Tatsächlich ist Fluorid aber giftig. Wie bei vielen Substanzen ist hier allerdings die Dosis relevant. Auch Natriumchlorid, also Kochsalz, kann bei einer zu hohen Dosis giftig sein. Laut Experten ist Fluorid sogar zehnmal weniger toxisch als Kochsalz. Fluorid ist also erst dann schädlich, wenn eine viel zu große Menge davon eingenommen wurde. Um tatsächlich eine Fluorid-Vergiftung zu erleiden, müsstest Du circa 350mg Fluorid einnehmen, das entspricht etwa drei Zahnpastatuben mit 75ml. Wenn Du also Zahnpasta wie gewohnt anwendest, ist Fluorid nicht schädlich und auch nicht giftig. Selbst wenn Du ein bisschen Zahncreme verschluckst, ist das kein Grund zur Sorge.

Was ist der Unterschied zwischen Fluorid und Fluor?

Fluor ist ein tatsächlich giftiges Gas, welches sich sehr schnell mit anderen Elementen verbindet und nicht frei in der Natur vorkommt. Schon in geringsten Mengen ist Fluor extrem toxisch. Wenn Fluor nun fest mit einem anderen Stoff verbunden ist, spricht man von Fluorid. Auch Fluorid kann giftig sein; dafür ist allerdings eine sehr starke Überdosierung notwendig. Darüber hinaus ist Fluorid einer der weltweit am gründlichsten untersuchten Stoffe, weshalb beispielsweise die Verwendung von Fluorid Zahnpasten kein Risiko darstellt.

Welche Rolle spielt Fluorid für die Zähne?

Fluorid - Welche Rolle spielt Fluorid für die Zähne?

Fluorid spielt eine wichtige Rolle für unsere Zahngesundheit, insbesondere wenn es um die Vorbeugung von Karies geht. Fluorid hat eine antibakterielle Wirkung und bekämpft die Bakterien im Zahnschmelz. Dadurch verringert sich deren Produktion von schädlichen Säuren und die Entstehung von Karies wird verhindert.

Besonders Natriummonofluorphosphat, Natriumfluorid und Aminfluorid erweisen sich hierbei als sehr effektiv. Darüber hinaus helfen Fluoride bei der Härtung des Zahnschmelzes, wodurch dieser resistenter gegen Säureangriffe ist. Wenn ein neuer Zahn die Mundhöhle durchbricht, nimmt er Mineralien aus dem Speichel auf, um den Zahnschmelz aufzubauen. Auch Fluorid-Ionen nimmt der Zahn auf und integriert sie in den Zahnschmelz. Dies macht den Zahnschmelz ebenfalls stabiler und widerstandsfähiger. Fluoride unterstützen ebenso die Remineralisation. Wenn Säuren den Zahnschmelz angreifen, gehen bestimmte Mineralsalze verloren. Dieser Verlust wird durch Kalzium- und Phosphat-Ionen ausgeglichen. Die Fluoride helfen nun, diese Ionen aus dem Speichel zu lösen und für die Remineralisation verfügbar zu machen. Das bedeutet nun, dass dank der Fluoride der Prozess der Remineralisation schneller erfolgt und die Bakterien somit weniger Zeit haben, die Schwachstellen im Zahnschmelz zu nutzen, wodurch sich das Risiko für Karies verringert.
 


Fluorid - systemischen Fluoridierung

Fluoride gibt es allerdings nicht nur in Form von Zahnpasta. Grundsätzlich unterscheiden Experten zwischen systemischen und lokalen Fluoridierungsmaßnahmen. Bei der systemischen Fluoridierung erhält der gesamte Körper über die Nahrungskette Fluorid. Diese dauerhafte Zufuhr kann allerdings Nebenwirkungen an den Zähnen bewirken und Fluorosen verursachen. Formen dieser Art der Fluoridierung sind die Tablettenfluoridierung, die Trinkwasserfluoridierung sowie die Speisesalzfluoridierung. Die Tablettenfluoridierung ist allerdings wegen der geringen Wirksamkeit und der Nebenwirkungsraten umstritten. Oftmals ist die Verweildauer der Tablette im Mund schlichtweg zu kurz, weshalb sie nicht richtig wirken kann. Früher gab es einige wenige Länder, die Fluorid künstlich dem natürlichen Trinkwasser beigemengt haben. Von dieser Form der Fluoridierung sieht man heutzutage allerdings weltweit ab. Die dritte Form der systemischen Fluoridierung, die Speisesalzfluoridierung, ist heute sehr gängig. Die Fluoride sind hier dem handelsüblichen Kochsalz beigemengt und wirken direkt an der Zahnoberfläche, obwohl sie über die Nahrungskette aufgenommen werden.


Fluorid - lokale Fluoridierungsmaßnahmen

Neben der systemischen Fluoridierung gibt es auch lokale Fluoridierungsmaßnahmen, welche direkt an der Zahnoberfläche erfolgt und von Zahnärzten bevorzugt wird. Zu dieser Art der Fluoridierung zählen Zahnpasta, Fluoridlack, Fluoridgel sowie fluoridhaltige Mundspüllösungen. Zahnpasta gilt als sehr effektiv und sollte zweimal täglich angewandt werden. Mundspüllösungen sind ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe. Zusätzlich bieten sie den Vorteil, gegen Zahnbeläge und Zahnfleischentzündungen zu helfen. Zahngele sind weitaus höher konzentriert als Zahnpasten, weshalb sie nur einmal wöchentlich zur Anwendung kommen sollten. Fluoridlack trägt der Zahnarzt auf. Dies sollte zweimal jährlich erfolgen, bei einem erhöhten Kariesrisiko sogar viermal pro Jahr.


Warum gibt es Zahnpasta mit und ohne Fluorid?

Trotz der vielen Vorteile lehnen weiterhin viele Menschen Fluorid ab. Diese Skepsis ist oftmals auf eine Verwechslung zwischen Fluor und Fluorid zurückzuführen. Die Wirksamkeit von Fluorid ist wissenschaftlich bestätigt und Experten empfehlen daher die tägliche Nutzung von Zahncremes mit Fluorid. Über die Zahnpasten ohne Fluorid gibt es allerdings kaum wissenschaftliche Studien, weshalb Experten von deren Anwendung abraten. In gewissen Fällen sind derartige Zahncremes jedoch eine Alternative. Insbesondere Milchzähne sind noch sehr empfindlich und es entsteht schnell eine Fluorose. Der Fluoridanteil bei Kinderzahnpasta ist deshalb bereits auf 0,05 Prozent reduziert. Dennoch überwiegt oft die Unsicherheit und Eltern entscheiden sich für eine Zahnpasta ohne Fluorid. In diesem Fall sollte die Fluoridierung allerdings kompensiert werden und anders erfolgen.

Wie viel Fluorid sollte in einer Zahnpasta sein?

In der Europäischen Kosmetik Verordnung sind die Grenzwerte für Fluorid in kosmetischen Mitteln geregelt. Zahncremes für Erwachsene dürfen zwischen 0,10 und 0,15 Prozent Fluorid enthalten. Erwachsenenzahnpasten mit weniger als 0,10 Prozent sind nicht optimal. Für Kinderzahnpasten liegt die empfohlene Höchstmenge bei 0,05 Prozent.

Fluorid - Wie viel Fluorid sollte in einer Zahnpasta sein?

Ab wann sollte Fluorid in die Zahnpflege mit eingebaut werden?

Fluorid solltest Du bereits früh in die Zahnpflege einbauen. Eine Fluoridierung bei Babys ist ein sehr umstrittenes Thema. Es kann sein, dass Du nach der Geburt des Kindes im Krankenhaus Fluoridtabletten erhältst, Dir der Zahnarzt allerdings davon abrät. Da die empfohlene tägliche Höchstaufnahme an Fluorid bei Babys sehr gering ist, ist auch die Gefahr einer Überdosierung höher. Einige Experten raten daher erst zur Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten, wenn die ersten Zähne erscheinen.
 
Im ersten und zweiten Lebensjahr sollten die Milchzähne einmal täglich mit einer fluoridierten Kinderzahncreme geputzt werden. Ab dem dritten Lebensjahr sollten die Zähne zweimal täglich mit fluoridierter Kinderzahnpasta gereinigt werden. Ab dem sechsten Lebensjahr und dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne empfehlen Experten den Umstieg von einer fluoridhaltigen Kinderzahncreme zu einer Erwachsenenzahncreme. Zusätzlich sollte einmal wöchentlich ein Fluoridzahngel zur Anwendung kommen. Bei Erwachsenen mit Parodontitiserfahrung empfiehlt sich die zusätzliche Verwendung einer fluoridhaltigen Spüllösung, um die Kariesgefahr zu reduzieren. Im fortgeschrittenen Alter können zusätzliche Zahnhärtungen nötig sein. Hierbei kann eine höhere Fluoridkonzentration in der Zahnpasta helfen. In diesem Fall solltest Du Dich allerdings mit Deinem Zahnarzt besprechen.

Fluorid - Ab wann sollte Fluorid in die Zahnpflege mit eingebaut werden?

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Fluorid?

Fluorid - Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Fluorid?

Der tägliche Fluoridbedarf liegt für Erwachsene ab 19 bei 3,8mg für Männer und 3,1mg für Frauen. 19- bis 13-Jährige sollten 3,2mg bzw. 2,9mg einnehmen. Für Kinder liegt der tägliche Bedarf bei 2,0mg (zehn bis dreizehn Jahre), 1,1mg (vier bis zehn Jahre) bzw. 0,7mg (ein bis vier Jahre). Säuglinge sollten 0,5mg (vier bis zwölf Monate) bzw. 0,25mg (null bis vier Monate) Fluorid zu sich nehmen. Für Schwangere und Stillende liegt dieser Wert bei 3,1mg.

Was sollte ich bei der Verwendung von Fluorid beachten?

Bei der Verwendung von Fluorid solltest Du besonders bei Kindern darauf achten, nicht zu viel Fluorid zu verwenden. Wenn Dein Kind also Fluoridtabletten verwendet, sollte keine zusätzlich fluoridhaltige Kinderzahncreme verwendet werden. Bei Fluoridtabletten besteht darüber hinaus die Gefahr, dass Kinder diese schlucken. Die Tabletten wirken allerdings nur, wenn sie gelutscht werden. Bei Kinder mit null bis zwei Jahren gestaltet sich das allerdings sehr schwierig. In der Schwangerschaft besteht kein Grund, auf Fluorid zu verzichten. Schwangere sollten in dieser Zeit sogar vermehrt auf ihre Zahnpflege achten und gezielt Zahnarzttermine einplanen. Bei einigen Patientinnen kann eine zusätzliche Fluoridierung aufgrund von schwangerschaftsbedingtem Brechreiz notwendig sein. Dass das ungeborene Kind im Mutterleib aufgrund fluoridhaltiger Zahnpasta Schäden erleidet, ist laut Experten unwahrscheinlich. Hierfür müsste eine regelmäßig zu hohe Fluoridaufnahme der Mutter vorliegen.

 

Was passiert bei einer Überdosierung mit Fluorid?

Wie bereits erwähnt ist eine Vergiftung mit Fluorid-Zahnpasta sehr unrealistisch. Nichtsdestotrotz kann Fluorid schädlich sein, wenn plötzlich eine sehr hohe Menge eingenommen wird. Ein 70kg schwerer Erwachsener müsste mindestens 350mg Fluorid zu sich nehmen, um erste Anzeichen einer Vergiftung zu bemerken. Bei einem Kind mit einem Gewicht von 15kg wären das 150ml, also zwei Tuben Zahnpasta. Zu den Anzeichen einer Überdosierung zählen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen. Grundsätzlich treten diese Anzeichen ab einer Einnahme von 5mg Fluorid pro Kg Körpergewicht auf. Ab 30mg pro Kilogramm kann eine derartige Vergiftung sogar tödlich enden. Das würde allerdings zwölf Zahnpastatuben entsprechen und ist somit sehr unwahrscheinlich. Wenn die Einnahme von zu viel Fluorid über einen längeren Zeitraum stattfindet, sprechen Experten von einer chronischen Fluorid-Vergiftung. Diese kann zu einer Knochenfluorose oder Dentalfluorose führen. Bei der Knochenfluorose verhärten sich die Knochen und verlieren ihre Elastizität, wodurch sie immer brüchiger werden. Die Dentalfluorose äußert sich in weißen bis bräunlichen Flecken auf dem Zahnschmelz, meistens an den Schneidezähnen.

Fluorid - Was passiert bei einer Überdosierung mit Fluorid?

Wie äußert sich ein Mangel an Fluorid?

Einen Fluorid-Mangel gibt es eigentlich nicht. Eine völlig fluoridfreie Ernährung ist schlicht unmöglich, da selbst im Trinkwasser Fluorid enthalten ist. Selbst wenn eine Person sehr wenig Fluorid zu sich nimmt, wird sie keine Symptome eines Mangels zeigen. Jemand, der wenig Fluorid zu sich nimmt, erkrankt nicht automatisch und muss auch nicht zwingend unter Karies leiden, obwohl das Risiko dafür erhöht sein kann. Experten sind sich bei diesem Thema allerdings uneinig. Für viele ist Fluorid kein essenzielles Spurenelement und deshalb auch nicht zwingend notwendig für den Körper. Andere Ärzte und Wissenschaftler warnen, dass eine zu geringe Zufuhr an Fluorid zu Karies, Osteoporose und Arterienverkalkung führen kann. Zusammenfassend ist allerdings festzuhalten, dass zu wenig Fluorid wesentlich weniger schädlich für den Körper ist als ein Zuviel.

Wo ist Fluorid natürlich enthalten?

Fluorid - Wo ist Fluorid natürlich enthalten?

Trinkwasser enthält von Natur aus Fluorid. Ein Liter fluoridarmes Wasser enthält etwa 0,3mg Fluorid. Wenn Du also zwei Liter Wasser pro Tag trinkst, nimmst Du höchstens 0,6mg Fluorid zu Dir. Schwarz- und Grüntee enthalten zusätzlich zum Fluoridgehalt des Trinkwassers pro Liter 1mg Fluorid. Dieser Wert schwankt jedoch enorm je nach Teesorte. Walnüsse sind ein sehr fluoridreiches Lebensmittel und enthalten ca. 0,68mg pro 100g. Weitere Lebensmittel mit einem relativ hohen Gehalt an Fluorid pro 100g sind Lachs mit 0,65mg, Sardinen mit 0,4mg und Matjes mit 0,38mg. Cashewkerne, Rinderfilet und Emmentaler enthalten zwischen 0,14 und 0,16mg pro 100g. Beachte allerdings, dass auch diese Werte stark schwanken können und von der jeweiligen Fluoridbelastung des Herkunftslandes des Produktes abhängen.

Was kosten Zahnpflegeprodukte mit Fluorid?

Fluorid - Kosten

Eine fluoridhaltige Zahnpasta kostet etwa vier Euro. Zahnpasta ohne Fluorid ist ebenfalls für diesen Preis erhältlich. Zahngele sind etwas teuer und sind für fünf bis acht Euro erhältlich. Mundspülungen mit Fluorid kannst Du für circa fünf Euro kaufen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Fluoridierung der Zähne?

Gewisse Fluoridierungsmaßnahmen wie Tabletten für Kinder bezahlt die Krankenkasse. Andere Maßnahmen, die Du zum Beispiel beim Zahnarzt durchführen lässt, musst Du in der Regel selbst bezahlen.

 


Über den Autor: Dr. Florian Lanza

Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien


Dr. Florian Lanza ist als Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien tätig und unterstützt MOOCI seit August 2019 als medizinischer Experte für den Bereich der Zahnmedizin.

Neben der konservierenden und ästhetischen Zahnheilkunde bildet er mit Begeisterung die nächste Generation an Zahnärzten aus.

Sein Anliegen ist es, dass mit der Aufklärungs- und Informationsarbeit bei MOOCI dazu beigetragen wird den Patienten absolute Transparenz zu bieten.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Fluoride gehören zu den Spurenelementen und treten in der Natur als Salzverbindungen auf.


Fluorid härtet den Zahnschmelz, indem es ihm Mineralstoffe zuführt und dadurch den Zahnzerstörungsprozess durch Säuren verhindert.


Fluorid kannst Du über die Nahrung, dem Trinkwasser oder Zahnpflegeprodukten aufgenehmen.


Vergiftungen sind aufgrund der geringen Aufnahmemengen eher unwahrscheinlich, jedoch kann zu viel Fluorid zu Verfärbungen der Zähne, einer sogenannten Fluorose führen.

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