Milchzähne

Das Milchzahngebiss bei Kleinkindern besteht insgesamt aus 20 Milchzähnen, die etwa ab dem sechsten Lebensmonat vereinzelt durchbrechen. Die Zähnchen sind zwar schon während der Schwangerschaft im Kiefer des Kindes angelegt, jedoch sind sie in den ersten Monaten noch nicht sichtbar. Diese Zähne brauchen eine richtige und sorgfältige Pflege, da der Zahnschmelz hierbei noch nicht vollkommen ausgereift ist. In den folgenden Absätzen kannst Du mehr über das Thema Milchzähne und deren Besonderheiten erfahren.


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Zuletzt aktualisiert: 21. Juni, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Die Milchzähne sind das erste Gebiss des Menschen. Die Anlage dazu entwickelt sich bereits während der Schwangerschaft. Sie dienen der Nahrungszerkleinerung und auch als Platzhalter für die später durchbrechenden, bleibenden Zähne.

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Das Milchzahngebiss besteht aus 20 Zähnen – dazu gehören die Schneide-, die Eck- und die Backenzähne.

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Die Milchzähne können ab dem vierten Lebensmonat durchbrechen. Es kann allerdings auch länger dauern. Im Normalfall ist das Milchgebiss ab etwa dem 30. Lebensmonat voll entwickelt.

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Die Milchzähne fallen etwa ab dem sechsten Lebensjahr wieder aus, um den bleibenden Zähnen Platz zu schaffen. Es gibt jedoch einige Gründe, weshalb Milchzähne nicht ausfallen – in diesem Fall solltest Du einen Zahnarzt aufsuchen.

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Das Milchgebiss hat mehrere Funktionen. Zum einen sind die Milchzähne zur Nahrungszerkleinerung und als Platzhalter notwendig. Zum anderen unterstützen sie die Gesichts- und Kieferknochenentwicklung und die dazugehörige Sprachentwicklung.

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Genau wie bleibende Zähne können Milchzähne von Erkrankungen und Problemen betroffen sein. Dazu gehören beispielsweise Karies, Zahnverfärbungen, Zähneknirschen und auch Zahnfehlstellungen.

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Generell solltest Du im ersten Schritt immer einen Zahnarzt aufsuchen. Dieser hat dann verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung wie beispielsweise Kronen, Zahnspangen oder das Ziehen der Milchzähne.

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Es ist wichtig, sich direkt zu Beginn um eine routinierte Zahnpflege und -reinigung zu kümmern. Du solltest Deine Zähne mindestens zweimal pro Tag für etwa zwei bis drei Minuten putzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist eine gesunde, ausgewogene und eher zuckerarme Ernährung.

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Die Kosten einer Behandlung der Milchzähne hängen immer mit der notwendigen Therapieform und dem Spezialisten zusammen. In der Regel werden die Kosten allerdings von der Krankenkasse übernommen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Die Milchzähne sind die ersten Zähne des Menschen, die allerdings ab etwa dem sechsten Lebensjahr von den bleibenden Zähnen abgelöst werden.


Die Milchzähne unterscheiden sich von den bleibenden Zähnen nicht nur in Anzahl und Größe, sondern auch in ihrer Empfindlichkeit und der Stärke des Zahnschmelzes.


Milchzähne dienen vor allem der Nahrungszerkleinerung, als Platzhalter und der Sprachentwicklung.


Zu einer guten Pflege ist es notwendig, die Zähne zweimal pro Tag für je zwei bis drei Minuten sorgfältig zu putzen.

Was sind Milchzähne?

Die Milchzähne bilden das erste Gebiss des Menschen. Die Anlage dafür entsteht bereits vor der Geburt. Sie brechen im Normalfall bis zum 30. Lebensmonat durch und fallen ab etwa dem sechsten Lebensjahr wieder aus, weil sie Platz für die bleibenden Zähne schaffen. Sie haben mehrere Aufgaben, dienen aber hauptsächlich der Entwicklung Deines Kiefers und Deines Gesichts und der Nahrungszerkleinerung. Auch wenn die ersten Zähne von den zweiten abgelöst werden, so ist es doch dringend notwendig, sie richtig zu pflegen und zu reinigen. Dafür gibt es auf Kinderzahnheilkunde spezialisierte Experten, die sich auf das Milchgebiss fokussieren.

Milchzähne - Was sind Milchzähne?

Wie unterscheiden sich Milchzähne von bleibenden Zähnen?

Milch- und bleibende Zähne unterschieden sich nicht nur in Anzahl und Größe. Während in einem Milchzahngebiss 20 Zähne sind, besteht das Gebiss eines Erwachsenen im Normalfall aus 32 Stück. Die ersten Zähne sind außerdem anfälliger für Karies, da ihr Zahnschmelz deutlich dünner ist als bei den bleibenden Zähnen. Zusätzlich ist die erste Garnitur auch empfindlicher, da die Pulpahöhle eine größere ist.

Wie ist das Milchzahngebiss aufgebaut?

Das Milchzahngebiss besteht aus 20 Zähnen. Diese sind deutlich kleiner als die bleibenden Zähne. Die Wurzel, die die Milchzähne im Gebiss fixiert, wird von den nachkommenden zweiten Zähnen aufgelöst. Die ersten Zähne fallen also nach und nach aus, bis sie schließlich vollständig ersetzt sind.
Zu den Frontzähnen zählen bei Kindern nur die Schneide- und die Eckzähne. Experten unterscheiden zwischen mittleren und seitlichen Milchschneidezähnen. Außerdem gibt es acht kleine vordere Backenzähne in einem Milchzahngebiss, während es keine hinteren großen Backenzähne aufweist. Die Milchbackenzähne gelten als die vorderen Backenzähne des bleibenden Gebisses.

Milchzähne - Wie ist das Milchzahngebiss aufgebaut?

Wann beginnen Milchzähne zu wachsen?

Die Milchzähne entwickeln sich bereits ab dem vierten Lebensmonat, ersetzen die bleibenden Zähne allerdings erst, wenn Dein Kind heranwächst. Vollständig ausgebildet ist das Gebiss spätestens zum dritten Lebensjahr. Den Vorgang dazu nennen Spezialisten auch Dentition. Ab dem sechsten bis hin zum neunten Lebensmonat brechen meist erst mal die mittleren Schneidezähne durch. Darauf folgen bis etwa zum zwölften Monat die seitlichen Schneidezähne. Dies ist allerdings nur idealtypisch. Es gibt genauso Fälle, bei denen die Dentition erst nach mehr als einem Jahr beginnt.

Wann fallen Milchzähne aus?

Milchzähne - Wann fallen Milchzähne aus?

In der Regel fallen die Milchzähne nach einem bestimmten Schema aus und werden anschließend wieder durch die bleibenden ersetzt. Selbst wenn es zu Abweichungen kommt, so fallen einem Menschen doch alle Milchzähne aus. In den meisten Fällen ist der erste Zahn, der dann zum bleibenden Gebiss gehört, ein Backenzahn. Meistens liegt sein Durchbruchszeitpunkt im Alter von etwa sechs Jahren. Die mittleren Milchschneidezähne folgen dann im Alter von sechs bis acht Jahren. Als Nächstes beginnt dann der Ausfall der seitlichen Schneidezähne. Die Weisheitszähne, die das Gebiss dann vervollständigen, haben ihren Durchbruch meist erst mit der Volljährigkeit, oftmals auch erst wesentlich später.

Warum fallen Milchzähne aus?

Etwa im Alter von sechs Jahren bricht meist der erste bleibende Zahn hinter den Milchzähnen durch. Dies geschieht meist unbemerkt, weil der erste Zahn noch nicht ausfällt. Die Zahnwurzel ist allerdings im Kieferknochen befestigt, im Zahn selbst liegt der Nerv. Wenn die zweiten Zähne zu wachsen beginnen, sind die Milchzähne mit der Zeit im Weg – sie sind ja schließlich eine Art Platzhalter. So zersetzen sich ihre Wurzeln langsam, die Zähne lösen sich aus dem Kieferknochen, bis sie dann schließlich ausfallen.

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Warum fallen manche Milchzähne später aus?

Wenn ein Milchzahn Deines Kindes nicht gleich ausfällt, besteht erstmal kein Grund zur Sorge. Dafür gibt es nämlich verschiedene Ursachen. Wenn das Milchgebiss beispielsweise schon im Säuglingsalter spät kam, so verspäten sich oftmals auch die bleibenden Zähne. Bei eher kleineren Kindern braucht das Kiefer etwas länger zu wachsen, damit die Zähne dann auch tatsächlich ausreichend Platz haben. Ein weiterer Grund kann sein, dass ein Zahn des Kindes frühzeitig entfernt wurde. Dennoch braucht der nachkommende Zahn dann eine bestimmte Zeit, um zu wachsen. Es gibt auch die sogenannten persistierenden Milchzähne. Zu diesen kommt es durch eine fehlende oder verzögerte Resorption der Zahnwurzel des ersten Zahnes, wodurch dieser nicht ausfällt. Dies führt dann dazu, dass der bleibende Zahn dicht neben dem ersten Zahn hervorkommt, was zu einer doppelten Bezahnung führt. Die Veranlagung dafür ist erblich bedingt. Wenn Du Dir also Sorgen machst, kannst Du jederzeit den Zahnarzt besuchen. Dieser stellt dann mit Hilfe eines Röntgenbildes fest, ob das bleibende Gebiss vollständig angelegt ist.

Warum sind Milchzähne so wichtig?

In erster Linie dienen die Milchzähne der Zerkleinerung fester Nahrung. Auch für eine deutliche Aussprache und die generelle Sprachentwicklung sind sie von großer Relevanz. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass die Kiefer- und Gesichtsentwicklung mit den ersten Zähnen des Gebisses zusammenhängt. Sie haben außerdem eine Platzhalterfunktion, für die nachfolgenden bleibenden Zähne. Mit dem Wachstum des Kindes wächst auch der Kiefer, wodurch die Zähne immer weiter auseinanderrücken und sich Lücken bilden. Beim Zahnwechsel können sich so die größeren zweiten Zähne in die Lücken der ausgefallenen Milchzähne und die durch das Kieferwachstum entstandene Zwischenräume schieben. Dadurch entsteht im Idealfall ein lückenloses Gebiss.

Milchzähne - Warum sind Milchzähne so wichtig?

Welche Erkrankungen können Milchzähne betreffen?

Es gibt verschiedene Erkrankungen und Probleme, die die Milchzähne betreffen können. Die häufigsten Gründe, weshalb Milchzähne erkranken, möchten wir Dir kurz vorstellen:

Karies

Bei Karies – oder auch Zahnfäule – handelt es sich um einen Prozess, bei dem die Zahnsubstanz langsam abgebaut wird, bis schließlich ein Loch entsteht. Dieses geht meist mit starken Verfärbungen und auch Schmerzen einher. Diese Erkrankung entsteht durch mangelnde Mundhygiene oder die falsche Ernährung.

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Ein gängiges Hausmittel dagegen ist eine Mundspülung mit Salbei- oder Kamillentee, da diese antibakteriell wirken. Du solltest aber unbedingt mit Deinem Kind zu einem Experten, um den Grund für das Problem ausfindig zu machen und die Schmerzen zu lindern.

Zahnverfärbungen

Die harte, äußere Schutzschicht der Zähne ist der sogenannte Zahnschmelz. Zusätzlich ist dieser noch von einem dünnen Belag, Pellikel, überzogen und umhüllt das Zahnbein. Das wiederum ist hauptsächlich für die Farbe des Zahns verantwortlich. Dennoch wirkt sich auch der Zahnschmelz, der eigentlich farblos ist, darauf aus, da die Zähne umso gelblicher erscheinen, wenn der Zahnschmelz dünner ist.

Amelogenesis imperfecta

Eine Amelogenesis imperfecta nennen Experten auch angeborene Zahnschmelzhypoplasie. Es handelt sich dabei um eine genetisch bedingte Erkrankung, bei der es zu einer Störung der Zahnschmelzbildung kommt.

Fluorose

Das gleichzeitige Geben von Fluoridtabletten und fluoridhaltiger Zahnpasta kann zu einer Fluorose führen. Denn zu viel Fluorid hemmt die gesunde Entwicklung des Zahnschmelzes. Dies gilt vor allem für das erste bis zum siebten Lebensjahr. Durch die zu hohe Fluoridaufnahme wird der Schmelz häufig porös und es entstehen helle Verfärbungen.

Schiefe Zähne

Die Ursachen schiefer Milchzähne können sehr unterschiedlich sein und müssen individuell betrachtet werden. Wichtige Komponenten sind genetische Einflüsse und komplexe Wachstumsprozesse, aber auch Angewohnheiten wie Daumenlutschen, Nuckeln oder die Ernährung können zu schiefen Zähnen bei Kindern führen.

Zähneknirschen

Zähneknirschen ist bei Kindern oftmals nichts Ungewöhnliches. Während des Zahnens beginnen sie häufig ihr Gebiss aufeinanderzupressen. In den ersten drei Lebensjahren gehört dieses Phänomen zur Entwicklung, da sie ihr Zähne kennenlernen und ausprobieren wollen. Es ist jedoch ratsam, einen Spezialisten um Rat zu fragen, da das Knirschen auch mit anderen Faktoren zusammenhängen kann.

Welche Erkrankungen können das Milchzahngebiss betreffen?

Milchzähne - Welche Erkrankungen können das Milchzahngebiss betreffen?

Das Milchzahngebiss an sich kann auch von diversen Krankheiten betroffen sein. Hierzu zählen vor allem Fehlstellungen des Gebisses wie der Überbiss. Bei einem Überbiss steht der Oberkiefer vor, da er im Verhältnis zum Unterkiefer zu groß ist. Dadurch entsteht zu viel Abstand zwischen den oberen und den unteren Schneidezähnen. Bei einem Kreuzbiss treffen hingegen die Kauflächen der Zähne beim Zubeißen nicht richtig aufeinander. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Unterkieferseitenzähne seitlich an den Höckern der Oberkieferseitenzähne vorbeibeißen. Eine weitere Erkrankung des Gebisses kann ein offener Biss sein. Es kommt häufig vor, dass sich hier die Zunge in der Lücke zwischen den Zahnreihen befindet oder gegen die unteren Schneidezähne drückt. Das betroffene Kind empfindet dies nur selten als störend. Es kann allerdings zu lispeln oder Problemen beim Schlucken führen. Der Fehlbiss ist allgemein eine Fehlstellung der Zähne zwischen dem Über- und Unterkiefer. Dies beeinträchtigt den Zahnreihenschluss und ist meistens auf eine falsche Wachstumsrichtung der Zähne zurückzuführen.

Wie lassen sich erkrankte Milchzähne behandeln?

Auch wenn die Milchzähne nur vorübergehend sind, so sind sie doch wesentlich für die Entwicklung. Aus diesem Grund darf ihre Gesundheit nicht vernachlässigt werden. Wenn Dir oder Deinem Kind etwas Ungewöhnliches auffällt, ist es immer ratsam, einen Experten zu kontaktieren. Dieser hat dann verschiedene Möglichkeiten, wie er die Zähne oder das Gebiss behandelt.
 
Bei Erkrankungen wie Karies oder Verfärbungen führt er im Normalfall die notwendige Behandlung vor Ort durch. Wenn es sich nun um Fehlstellungen des Kiefers oder der Zähne handelt, wird das Ganze ein wenig langwieriger. So gibt es beispielsweise lose Zahnspangen, die Dein Kind in der Nacht tragen muss, um die Fehlstellung zu korrigieren. Das ist grundsätzlich bei jeder Altersgruppe möglich. Eine Zahnkrone hingegen ist eine Behandlungsmethode bei Karies. Es handelt sich hier um eine Kunststoffkrone, die über den Zahn gestülpt wird, um ihn zu retten. Das erspart den Kindern Schmerzen und Zeit. Die Krone macht es möglich, dass der Milchzahn erhalten bleibt und seine Funktionen erfüllt. Ansonsten könnten aufgrund des Absterbens und zu frühen Ausfallens des Milchzahns Zahnfehlstellungen entstehen. Das Ziehen von Zähnen kann auch durchaus sinnvoll sein. Wenn ein Milchzahn beispielsweise bei einem Unfall zerstört wird, ist dies oft die einzige Möglichkeit. Auch wenn der zweite Zahn schon nachkommt und der Milchzahn einfach nicht locker werden will, kann ein Ziehen des Zahnes notwendig werden. Ansonsten riskiert man, dass beide Zähne nebeneinander wachsen und zu viel Platz im Kiefer beanspruchen.

Was kann ich für gesunde Milchzähne tun?

Milchzähne - Was kann ich für gesunde Milchzähne tun?

Beginne direkt bei dem Milchgebiss mit einer gründlichen Zahnpflege. Dazu gehört natürlich das regelmäßige Putzen – zweimal pro Tag für etwa zwei bis drei Minuten. Hier solltest Du auf Regelmäßigkeit setzen, denn Gewohnheiten legt man in der Regel nicht so schnell wieder ab. Wenn Du zeitgleich mit Deinem Kind die Zähne putzt, übst Du direkt eine Vorbildfunktion aus und die Kleinen lernen durch Nachahmung, weshalb der Lernprozess noch verstärkt wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine ausgewogene Ernährung. Hier solltest Du auf einen zuckerarmen und kalziumreichen Speiseplan achten. Mit den ersten Zähnen steht auch gleich der erste Zahnarztbesuch vor der Tür. Sobald die Zähne beginnen durchzubrechen, solltest Du mit Deinem Kind einen Experten aufsuchen.

Milchzähne - Welche Rolle spielt Fluorid?

Welche Rolle spielt Fluorid?

Fluorid ist ein wesentlicher Bestandteil der Kariesprophylaxe. Es härtet den Zahnschmelz und wirkt sich positiv auf die Zahnoberflächen aus. Das hat zur Folge, dass die Bakterien sich dort nur noch schwer anheften und somit auch nicht vermehren können. Fluoride sind in Trinkwasser und einigen Lebensmitteln enthalten, allerdings deckt dies nicht den persönlichen Bedarf. Daher sind Fluoride auch in beinahe allen Zahncremes enthalten.

Was kostet eine Behandlung der Milchzähne?

Milchzähne - Kosten

Den genauen Preis einer Behandlung der Milchzähne kann man nicht pauschal nennen. Dies hängt immer von der notwendigen Behandlung, dem Spezialisten und dem Ausmaß der Therapie ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Behandlungen im Milchgebiss?

In der Regel übernimmt die Kasse alle Behandlungen der Milchzähne. In seltenen Fällen müssen die Eltern einen Selbstbehalt zahlen. Unter diese Ausnahmen fällt beispielsweise eine spezielle Füllung bei Karies. Du kannst Dich allerdings schon im Vorhinein bei Deiner Krankenkasse darüber informieren.


Über den Autor: Dr. Florian Lanza

Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien


Dr. Florian Lanza ist als Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien tätig und unterstützt MOOCI seit August 2019 als medizinischer Experte für den Bereich der Zahnmedizin.

Neben der konservierenden und ästhetischen Zahnheilkunde bildet er mit Begeisterung die nächste Generation an Zahnärzten aus.

Sein Anliegen ist es, dass mit der Aufklärungs- und Informationsarbeit bei MOOCI dazu beigetragen wird den Patienten absolute Transparenz zu bieten.

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Die Milchzähne sind die ersten Zähne des Menschen, die allerdings ab etwa dem sechsten Lebensjahr von den bleibenden Zähnen abgelöst werden.


Die Milchzähne unterscheiden sich von den bleibenden Zähnen nicht nur in Anzahl und Größe, sondern auch in ihrer Empfindlichkeit und der Stärke des Zahnschmelzes.


Milchzähne dienen vor allem der Nahrungszerkleinerung, als Platzhalter und der Sprachentwicklung.


Zu einer guten Pflege ist es notwendig, die Zähne zweimal pro Tag für je zwei bis drei Minuten sorgfältig zu putzen.

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