Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Diese Disziplin beschäftigt sich sowohl mit medizinisch notwendigen, als auch mit rein ästhetischen Behandlungen. Probleme im Mund- und Kieferbereich führen nicht selten zu Beschwerden beim Schlucken, Sprechen und Kauen, was wiederum eine Belastung für die Betroffenen darstellt und den Alltag stark einschränkt. Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie nimmt sich der Fehlstellung an und kann für eine erhebliche Linderung bei Dir sorgen. Doch auch im ästhetischen Bereich kann einiges erreicht werden. Gerade nach einem schweren Unfall im Gesichtsbereich kann die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Dir wieder ein großes Stück Selbstbewusstsein zurückgeben


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Online-Redaktion


Zuletzt aktualisiert: 4. Dezember, 2019



3. Dezember, 2019

Ein Kieferbruch stellt in den meisten Fällen eine schwerwiegende und folgenreiche Verletzung dar, die hauptsächlich im Rahmen schwerer Unfälle oder Sportverletzungen geschieht. Allerdings befinden sich innerhalb der Kieferknochen auch dünnere, instabilere Abschnitte, die selbst durch einen leichteren Schlag ins Gesicht oder ungeschickte Stürze Frakturen davontragen. Hier erfährst Du mehr über Frakturarten, Symptome, Behandlung und Nachsorge solcher Verletzungen.

3. Dezember, 2019

Der Knochenaufbau ist eine Möglichkeit für Patienten, trotz weit zurückgebildetem Kieferknochen, Zahnimplantate einsetzen lassen zu können. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, welche abhängig von der betroffenen Region sind. Du kannst Dich für den Einsatz von Knochenersatzmaterial aus synthetischen Materialien oder echtem Knochen entscheiden.

Für wen sind die Behandlungen geeignet?

Die Behandlungen innerhalb der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sind in der Regel für jeden geeignet, denn die Eingriffe erleichtern den meisten Menschen den Alltag und helfen dabei, ein schmerzfreies Leben führen zu können. Müssen Behandlungen aufgrund eines Unfalls durchgeführt werden, dann ist auch hier eine der obersten Prioritäten, dass die Lebensqualität des Patienten wiederhergestellt wird.

Welche Behandlungen gibt es innerhalb der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie?

Knochenaufbau:

Der Knochenaufbau ist eine Möglichkeit für Patienten, trotz weit zurückgebildetem Kieferknochen, Zahnimplantate einsetzen lassen zu können. Daher soll im Rahmen der Behandlung der Kieferknochen wieder aufgebaut werden. Als Richtwert gilt, dass ein Zahnimplantat auf allen Seiten von einer mindestens zwei Millimeter starken Knochenschicht umgeben sein sollte. Zum Aufbau der Knochen gibt es verschiedene Möglichkeiten, welche abhängig von der betroffenen Region sind.

Welche Risiken und Komplikationen bergen die Behandlungen?

Wie bei jeder Behandlung können auch hier gewisse Risiken und Komplikationen nicht komplett ausgeschlossen werden. Zu den leichteren Nebenwirkungen gehören blau Flecken, Blutungen und Schwellungen. Diese Symptome vergehen jedoch innerhalb weniger Tage wieder. Zu den schwerwiegenderen Komplikationen können unter anderem Verletzungen an Nerven, Muskeln, Knochen und Zähnen führen. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor und ist daher eher eine Ausnahme.

Welche Vorteile bringt die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit sich?

Der größte Vorteil ist sicherlich, dass sich mithilfe dieser Disziplin die Lebensqualität vieler Patienten zum positiven wenden lässt. Probleme im Kieferbereich führen im Alltag oft zu Problemen, nämlich dann, wenn man nicht mehr richtig kauen oder sprechen kann. Doch auch im ästhetischen Bereich kann die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie einiges ausrichten. Gerade nach einem Unfall kann es passieren, dass es zu massiven Verletzungen gekommen ist, die das Aussehen des Patienten entstellen. Diverse operative Eingriffe können der letzte Ausweg sein. Doch auch bei einem Abbau der Knochen ist sie essenziell, denn ansonsten lassen sich beispielsweise keine Implantate einbringen.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Behandlung?

Handelt es sich bei dem Eingriff um eine medizinische Notwendigkeit, dann übernehmen die Krankenkassen die Kosten komplett oder zumindest anteilig. Rein ästhetische Behandlungen muss der Patient jedoch selbst zahlen.


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