Mundgeruch (Halitosis)

Schlecht riechender Atem ist wohl jeder Person bekannt. Ob direkt am Morgen, nach Knoblauchkonsum oder nach Alkoholgenuss, in gewissen Situationen ist Mundgeruch völlig normal und üblich. Tritt das unangenehme Erlebnis häufiger und ohne klaren Auslöser auf, könnten sich jedoch andere Probleme dahinter verbergen. Welche Ursachen Mundgeruch haben kann, was Betroffene dagegen unternehmen können und vieles mehr erfährst Du im folgenden Text.


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Dieser Text wurde nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft.


Zuletzt aktualisiert: 21. Juni, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Als Mundgeruch bezeichnet der Mediziner übelriechenden Atem. Dabei unterscheidet er zwischen Foetor ex ore, bei dem der unangenehme Geruch nur bei offenem Mund wahrnehmbar ist, und Halitosis, bei der auch der Atem aus der Nase auffällig riecht.

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Die Ursachen für Mundgeruch sind äußerst vielfältig. In fast 90 Prozent der Fälle ist jedoch ein Problem im Mund, wie beispielsweise Zahn- oder Zungenbelag, Entzündungen oder Karies, vorzufinden. Seltener sorgen HNO-Erkrankungen, Magen-Darm-Probleme oder Krankheiten anderer Organe für die Halitosis.

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Bis zu einem gewissen Grad können Betroffene ihren Mundgeruch selbst mildern. Am wichtigsten ist hierbei eine gründliche Mundhygiene, die auch die Reinigung der Zunge beinhaltet. Auch der Verzicht auf Alkohol, Kaffee, Rauchen, Knoblauch und Zwiebel ist bei Mundgeruch hilfreich.

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Die erste Anlaufstelle von Patienten mit Mundgeruch ist häufig der Hausarzt oder Zahnarzt. Vermuten die Ärzte nicht-orale Ursachen, empfehlen sie den Besuch bei einem HNO-Mediziner oder Internisten.

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Die Behandlung von Mundgeruch ist primär die Therapie des ursächlichen Problems. Dabei kann eine Zahnsanierung, professionelle Zahnreinigung, antimikrobielle Therapie oder auch andere Medikamente notwendig sein.

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Die beste Möglichkeit, Mundgeruch vorzubeugen, ist eine gründliche Mundhygiene. Dazu zählen zweimal tägliches Zähneputzen, Zungenreinigung, Zahnseide und Mundspülungen.

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Da die Nase mit der Mundhöhle verbunden ist, gelangen die Duftstoffe aus dem Mund permanent zu den Geruchssinneszellen. Aufgrund eines Gewöhnungseffektes nimmt die Nase nach einiger Zeit den eigenen Mundgeruch nicht mehr wahr.

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Auch die Kosten einer Therapie von Mundgeruch sind abhängig von der Ursache. Eine professionelle Mundreinigung beläuft sich auf circa 50 bis 150 Euro, Zahnsanierungen können zwischen 30 und 400 Euro kosten, wobei die Krankenkasse oftmals einen gewissen Teil übernimmt.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Mundgeruch beschreibt einen unangenehm riechenden Atem, der entweder nur beim Ausatmen aus dem Mund (Foetor ex ore) oder auch aus der Nase (Halitosis) wahrnehmbar ist.


Der üble Atem selbst ist keine Krankheit, kann jedoch das Symptom von einer Erkrankung sein. Meistens ist die Ursache im Mundraum zu finden, seltener im Nasen-Rachen-Bereich, im Magen-Darm-Trakt oder in anderen Organen.


Die Behandlung von Mundgeruch richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und kann von verstärkter Mundhygiene bis zu lebenslanger medikamentöser Therapie reichen.


Betroffene können den Foetor ex ore häufig durch Hausmittel verbessern. Dazu zählen das Kauen von Kräutern, Ingwer oder Kaffeebohnen, Ölziehen oder Mundspülungen mit Salbei, Natron oder Heilerde.

Was ist Mundgeruch?

Unter Mundgeruch versteht der Mediziner einen unangenehmen Geruch des Atems. Dies ist keine Erkrankung per se, kann jedoch ein Symptom darstellen. Im Normalfall ist der Mundgeruch allerdings nur vorübergehend und durch den Konsum bestimmter Lebens- oder Genussmittel verursacht oder er tritt direkt nach dem Aufstehen auf. Tritt der übelriechende Atem jedoch häufiger auf, kann dies ein Hinweis für mangelnde Mundhygiene oder bestimmte Erkrankungen sein. In der Problemfindung kann die Unterscheidung zwischen Halitosis und Foetor ex ore relevant sein. Denn obwohl die Fachbegriffe häufig als Synonyme dargestellt sind, beschreiben sie unterschiedliche Ausprägungen von Mundgeruch.
 
Foetor ex ore beschreibt dabei einen unangenehmen Geruch, der nur beim Ausatmen durch den offenen Mund zu riechen ist. Halitosis hingegen ist seltener und bezeichnet übelriechenden Atem auch bei der Nasenatmung. Foetor ex ore tritt bei Problemen in der Mundhöhle auf, während Halitosis ein Hinweis auf Erkrankungen im Nasen-Rachen-Raum sein kann.

Mundgeruch (Halitosis) - Was ist Mundgeruch?

Wie äußert sich Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) - Wie äußert sich Mundgeruch?

Mundgeruch ist nicht gleich Mundgeruch. Da dieser nämlich viele verschiedene Ursachen haben kann, unterscheidet sich der üble Atem je nach Grundproblem. Dabei ist nicht nur der Entstehungsort und die damit verbundene Ausprägung (Foetor ex ore oder Halitosis), sondern auch der spezifische Geruch zu differenzieren.

In acht von zehn Fällen sind Bakterien im Mundraum schuldtragend am schlechten Atem. Dieser riecht häufig schwefelig oder „wie verfaulte Eier“. Dies lässt sich durch die Entstehung des Mundgeruchs erklären. Denn die Bakterien produzieren während der Verwertung von Speiseresten oder Speichel Schwefelverbindungen, Fettsäuren und Polyamine, wobei erstere den speziellen Geruch verursachen. Auch ein fauliger oder fäkaler Mundgeruch kann durch Bakterien im Mundraum entstehen, besonders bei Mandelentzündungen. Ebenso können Rachen- oder Nasennebenhöhlenentzündungen für einen faulig-eitrigen Geruch sorgen.
In seltenen Fällen riecht der Atem der Betroffenen nach Aceton. Dies kann ein deutlicher Hinweis für nicht behandelten Diabetes mellitus sein, da sich aufgrund der Stoffwechsellage Ketone bilden, die den unangenehm fruchtig-stechenden Geruch erzeugen. Süße Halitosis bei Kindern könnte auf die Typ 1 Zuckerkrankheit oder aber auch auf eine Mandelentzündung hinweisen, weshalb hierbei ein Arztbesuch anzuraten ist. Nieren- oder Leberprobleme können einen Ammoniak-Atem erzeugen, da sich zu viel Harnstoff im Körper befindet und dieser durch die Lunge abtransportiert wird.
 
Da der Mundgeruch keine Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom ist, gibt es auch keine relevanten Begleitsymptome zu nennen. Dennoch tritt Foetor ex ore häufig mit verstärktem Zungenbelag auf, da sich Bakterien häufig in diesem ansiedeln.

Mundgeruch (Halitosis) - Was sind die Ursachen für Mundgeruch?

Was sind die Ursachen für Mundgeruch?

Die Auslöser von Mundgeruch sind vielfältig und reichen von ganz normalen Reaktionen des Körpers zu schweren Systemerkrankungen. Aus diesem Grund ist auch nicht jede Form von üblem Atem besorgniserregend. In vielen Fällen dient beispielsweise Zungen- oder Zahnbelag als Brutstätte für Bakterien. Diese unangenehmen Gerüche lassen sich durch verstärkte Mundhygiene beseitigen.

Welche Ernährung löst Mundgeruch aus?

Mundgeruch (Halitosis) - Welche Ernährung löst Mundgeruch aus?

Wohl jedem von uns ist der unangenehme Mundgeruch nach dem Verspeisen von Knoblauch, Zwiebeln oder Lauch bekannt. Die „Knoblauchfahne“ kann bis zu drei Tage lang anhalten und lässt sich nur bedingt durch Zähneputzen mildern. Denn die von den Lebensmitteln produzierten Duftstoffe gelangen über das Blut in die Lunge. Dementsprechend riecht der Atem der Betroffenen nach dem konsumierten Lebensmittel. Auch Alkohol, Kaffee und Zigaretten können einen unangenehmen Mundgeruch hinterlassen, dieser verfliegt in der Regel jedoch rascher.

Ist die Darmbakterienflora gestört, beispielsweise bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, kann es ebenfalls zu Mundgeruch kommen. Bei einer Laktoseintoleranz beispielsweise erzeugt der Verzehr von Milchprodukten neben Durchfällen und Blähungen manchmal auch Halitosis. Dies ist durch den Mangel des Lactose-spaltenden Enzyms Lactase bedingt. Da der Milchzucker durch den Lactase-Mangel nicht regulär abgebaut wird, dient er den Darmbakterien als Futter. Diese produzieren unter anderem auch Methan, das in weiterer Folge für einen üblen Atem sorgen kann.

Warum habe ich morgens Mundgeruch?

In den allermeisten Fällen sorgen Bakterien für Mundgeruch, da sie Schwefeldioxid ausstoßen. Neben der Mundhygiene durch Zähneputzen sorgt auch die natürliche Zahnreinigung durch Speichel für eine verminderte Bakterienzahl in unserem Mund. Dementsprechend bedeutet ein Mangel an Speichel auch eine mangelhafte natürliche Bakterienabwehr. Neben Erkrankungen, die mit starker Mundtrockenheit einhergehen (z.B. Sjögren-Syndrom), ist dies auch durch den Mundgeruch nach dem Aufwachen erkennbar. In der Nacht produziert der Körper nämlich weniger Speichelflüssigkeit, weshalb sich Bakterien besser vermehren können. Im Normalfall ist der morgendliche Mundgeruch mit dem Zähneputzen beseitigt.

Mundgeruch (Halitosis) - Warum habe ich morgens Mundgeruch?

Mit welchen Krankheiten steht Mundgeruch in Verbindung?

Neben bereits genannten harmlosen Ursachen von Mundgeruch kann der üble Atem jedoch auch ein Anzeichen für eine behandlungsbedürftige Erkrankung darstellen. Am häufigsten ist dies bei Entzündungen in der Mundhöhle der Fall. In knapp zehn Prozent der Fälle verbirgt sich hinter einer Halitosis eine nicht im Mund befindliche Erkrankung. Weiters relevant sind psychische Ursachen der Halitosis. Dabei sind sich die Patienten sicher, an unerträglichem Mundgeruch zu leiden, obwohl objektiv keine Halitosis festzustellen ist.

Karies

Ein häufiger Verursacher von Foetor ex ore ist Karies. Hierbei kommt es zum Zersetzen der Zahnhartsubstanz und dadurch zur Zahnschädigung. Dies ist durch mehrere Faktoren bedingt, unter anderem auch durch schwefeldioxiderzeugende Bakterien.

Gingivitis, Parodontitis

Auch in diesem Falle sind Bakterien für den üblen Geruch aus dem Mundraum verantwortlich. Bei einer Gingivitis, also einer Zahnfleischentzündung, und einer Parodontitis, die Entzündung des Zahnhalteapparats, vermehren sich Bakterien im Mundraum, die in weiterer Folge Foetor ex ore erzeugen. Bei der Parodontitis sind besonders die vergrößerten Zahnfleischtaschen eine Brutstätte für die geruchsintensiven Mikroorganismen.

Zahnprothesen

Bei mangelnder Reinigung von Kronen, Brücken, Zahnimplantaten oder herausnehmbaren Zahnprothesen vermehren sich Bakterien rasch und verursachen Mundgeruch.

Mundschleimhautentzündungen

Ist die Mundschleimhaut entzündet, beispielsweise bei Pilzinfektionen, kann ein unangenehmer Mundgeruch folgen. Auch Erkrankungen, die offene Stellen im Mund verursachen, können zu einem Foetor ex ore führen. Dazu zählen unter anderem neben Geschlechtskrankheiten wie Syphilis auch Autoimmunerkrankungen.

Mandelentzündungen

Die Bakterien, die Entzündungen der Gaumenmandeln hervorrufen, können ebenfalls mit einem fauligen Geruch einhergehen. Auch Mandelsteine können für Mundgeruch sorgen. Dies sind kleine weiß-gelbliche Steinchen, die sich aus verschiedenen Substanzen der Mandeln bilden. Sie sind in der Regel harmlos, allerdings sehr geruchsintensiv.

Entzündungen im Nasen- und Rachenbereich

Ist der üble Geruch auch bei geschlossenem Mund in der Ausatemluft zu riechen, können Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder des Rachens dafür ursächlich sein. Auch Nasenpolypen oder – besonders bei Kindern – Fremdkörper in der Nase können eine Halitosis verursachen.

Tumore im Mund-Nasen-Rachen-Raum

Bösartige Erkrankungen im Mund-Nasen-Rachen-Raum sind ein sehr seltener Grund für Halitosis. Dennoch empfiehlt sich bei chronischem Mundgeruch ohne erkennbare Ursache eine Nasen- und Rachenspiegelung zum Tumor-Ausschluss.

Atemwegserkrankungen

Lungenentzündungen, Bronchitiden und ähnliche Erkrankungen können Mundgeruch verursachen. Hierbei ist besonders auf eitrige Entzündungen hinzuweisen, die einen starken Eiter-Geruch verursachen können. Inwiefern die Atemwegserkrankung Covid-19 mit Mundgeruch in Verbindung steht, ist noch nicht vollständig geklärt.

Lebererkrankungen

Wenn bei Lebererkrankungen gewisse Giftstoffe nicht abtransportiert werden können, sammeln sich diese im Blut an. In vielen Fällen scheidet die Lunge die Stoffe kompensatorisch aus, was Halitosis verursacht.

Nierenerkrankungen

Auch bei Nierenerkrankungen können Betroffene unter einem übelriechenden Atem leiden. Ähnlich wie bei Leberkrankheiten ist auch in diesem Falle die fehlende Ausscheidung gewisser Schadstoffe über die Niere für den Mundgeruch verantwortlich. Häufig riecht der Atem nach Ammoniak, was durch die erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut bedingt ist.

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Bei Diabetes haben Patienten einen Mangel an Insulin, also von dem Hormon, das für die Aufnahme und Verarbeitung von Zucker zuständig ist. Kann der Körper keine Energie durch Zucker gewinnen, wandelt er Fettsäuren in sogenannte Ketonkörper um, die als alternative Energiequellen dienen. Diese riechen süßlich-stechend nach Aceton und charakterisieren den typischen Mundgeruch.

Mundgeruch (Halitosis) - Kann Mundgeruch auch aus dem Magen kommen?

Kann Mundgeruch auch aus dem Magen kommen?

Häufig glauben Patienten, dass Mundgeruch aus dem Magen käme. Dies scheint allerdings wesentlich seltener der Fall zu sein, als ursprünglich gedacht – nämlich nur in knapp einem Prozent der Fälle. Denn zwischen dem Magen und der Speiseröhre ist ein Sphinkter-Muskel, der den Magen abdichtet und so das Austreten von unangenehmen Gerüchen aus dem Magen verhindert. Weiters ist die Speiseröhre im Normalfall nicht durchgängig offen, sondern geschlossen, was eine weitere Barriere zwischen etwaigen Gerüchen aus dem Magen und der Mundhöhle darstellt. Dennoch können in seltenen Fällen Erkrankungen des Magens zu säuerlicher Halitosis führen. Magenschleimhautentzündungen sind oftmals durch ein Bakterium namens Helicobacter pylori hervorgerufen. Dies kann – ebenso wie eine Reflux-Erkrankung – zu saurem Aufstoßen und säuerlichem Mundgeruch führen.

Warum haben Schwangere vermehrt Mundgeruch?

Hormonschwankungen im weiblichen Zyklus können auch bei nicht schwangeren Frauen kurz vor der Periode für einen unangenehmen Atem sorgen. In der Schwangerschaft jedoch klagen die Hälfte aller Frauen über Mundgeruch. Dies lässt sich durch die enormen hormonellen Umschwünge erklären. Diese beeinflussen nämlich auch die Mundschleimhaut und sorgen häufig für eine Zahnfleischentzündung, auch Gingivitis gravidarum genannt. Dabei schwillt das Zahnfleisch an, blutet häufiger und die Zahnfleischtaschen vergrößern sich. Diese bieten wiederum eine optimale Möglichkeit für die Vermehrung von Bakterien. Fällt der Schwangeren oder ihrem Umfeld ein unangenehmer, länger anhaltender Mundgeruch auf, ist der Besuch beim Zahnarzt empfohlen, da sich ohne Therapie eine Parodontitis entwickeln kann.

Mundgeruch (Halitosis) - Warum haben Schwangere vermehrt Mundgeruch?

Welche Ursachen hat Mundgeruch bei Kindern und Babys?

Auch Babys und Kinder können unter Foetor ex ore leiden. In vielen Fällen ist dies durch eine mangelnde Mundhygiene bedingt, da vielen Kindern das Zähneputzen äußerst unangenehm ist und dies dementsprechend von den Eltern nur bedingt dulden oder selbst nicht gründlich machen. Auch Karies im Kindesalter ist keine Seltenheit und kann zu üblem Atem führen. Da Kinder wesentlich infektanfälliger sind als Erwachsene, sind Atemwegserkrankungen oder Mandelentzündungen häufiger Verursacher von Halitosis. Auch Fremdkörper, die sich kleine Kinder gerne in die Nase stecken, können zu stinken beginnen, da sich um den Fremdkörper eine Entzündung ausbreitet. Bei Babys ist Mundgeruch beim Zahnen häufig und unbedenklich, denn durch das Durchbrechen der ersten Milchzähne steigt die Speichelproduktion an. Dadurch können vielmehr Bakterien abtransportiert und abgebaut werden, was sich in den ersten Tagen durch Foetor ex ore bemerkbar machen kann.

Warum habe ich nach einer Weisheitszahn OP Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) - Warum habe ich nach einer Weisheitszahn OP Mundgeruch?

Nach Weisheitszahnentfernungen und anderen Zahnextraktionen bemerken viele Patienten verstärkten Mundgeruch. Dieser ist durch mehrere Faktoren bedingt. Einerseits können sich Speisereste in den offenen Wunden verfangen und dadurch Bakterien anlocken. Außerdem ist die Kauleistung und damit auch der Speichelfluss vermindert, da die Patienten in den ersten Tagen nach dem Zahn ziehen meist recht wenig und vor allem nur flüssige Nahrung zu sich nehmen sollen. Zuletzt sei noch die erschwerte Zahnhygiene in dem Wundbereich zu nennen, weshalb sich Bakterien ungehindert ansammeln können.

Können Diäten Mundgeruch auslösen?

Mundgeruch (Halitosis) - Können Diäten Mundgeruch auslösen?

Wie bereits bei Mundgeruch bei Diabetikern erwähnt, kann ein Mangel an verwertbaren Zuckern zu Halitosis führen, denn das Gehirn braucht für seine Versorgung Kohlenhydrate. Erhält der Körper jedoch keine Kohlenhydrate oder kann die zu sich genommenen Zucker nicht verwerten, bildet die Leber als alternative Energiequelle Ketonkörper aus Fettsäuren. Diese sorgen für einen stechenden, fruchtigen Aceton-Geruch des Atems. Neben der Zuckerkrankheit können auch Diäten für einen Überschuss an Ketonkörpern sorgen. Dazu zählen Fastenkuren, bei denen Menschen sehr lange keine Nahrung zu sich nehmen und der Körper seine Zuckerreserven aufgebraucht hat, und sogenannte Keto- oder Low-Carb-Diäten. Letztere bezeichnen Ernährungsformen, bei denen Betroffene die Aufnahme von Kohlenhydraten meiden.

Was kann ich gegen Mundgeruch tun?

Da in einem Großteil der Fälle Mundgeruch ein Resultat von mangelnder Mundhygiene ist, hilft eine gründliche Reinigung der Zähne und Zunge im Kampf gegen den üblen Atem. Zahnärzte empfehlen zweimal tägliches Zähneputzen, am besten mit einer elektrischen Zahnbürste und für drei bis vier Minuten. Besonders relevant bei Mundgeruch ist außerdem die Reinigung der Zunge, da Zungenbelag häufig zu Foetor ex ore führt. Dies kann durch das Abbürsten der Zunge mit einer Zahnbürste oder speziellen Zungenschabern erfolgen. Auch die halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt und eine professionelle Zahnreinigung mindert das Risiko von Mundgeruch. Bei Zahnspangen oder Zahnprothesen ist ein Augenmerk auf die Hygiene ebendieser zu legen, da sich dort häufig Bakterien vermehren. Auch Mundspülungen können hilfreich sein, besonders bei Mundgeruch nach Zahnextraktionen. Hierbei können sowohl desinfizierende Spülungen als auch Salbeitee als Mundspülung den Mundgeruch verbessern.

Mundgeruch (Halitosis) - Was kann ich gegen Mundgeruch tun?

Entsteht der Foetor ex ore aufgrund einer Mundtrockenheit, kann vermehrtes Trinken die Bakterien umspülen. Den Speichelfluss können Betroffene außerdem durch ein paar Tropfen Zitronensaft oder Kaugummikauen anregen.
Das Weglassen von Mundgeruch erzeugenden Angewohnheiten ist eine weitere Maßnahme gegen den Foetor ex ore. Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Knoblauch, Zwiebeln und Lauch sind die klassischen Übeltäter und sollten daher nur in Maßen genossen werden.
Typische Hausmittel gegen üblen Atem sind außerdem Spülungen mit Natron und Ölziehen. Bei Letzterem nimmst Du einen Löffel kaltgepresstes Öl, beispielsweise aus Sesam, Oliven oder Kokos, in den Mund und bewegst das Öl mehrere Minuten lang zwischen den Zähnen. Dies soll Geruchsstoffe neutralisieren und auch einen gewissen Schutz vor Zahnbelag bieten. Auch eine Lösung aus drei Tropfen Teebaumöl auf 100 ml Wasser kann als Spülung antibakteriell wirken und frischen Atem schenken. Zuletzt ist noch eine Mundspülung mit einer Heilerde-Lösung zu nennen. Diese soll ebenfalls Duftstoffe binden und den Foetor ex ore mildern.

Welche Lebensmittel wirken sich positiv auf Mundgeruch aus?

Neben der bereits erwähnten Wirkung der Zitrone, die den Speichelfluss anregt und dadurch Mundgeruch mildert, gibt es noch weitere Lebensmittel, die den unangenehmen Atem verbessern sollen. Dazu zählen unter anderem Anis, Majoran, Minze, Fenchel und Petersilie, die besonders bei einer „Knoblauchfahne“ Abhilfe schaffen sollen. Diese solltest Du für einige Minuten lang kauen. Dabei neutralisieren die enthaltenden ätherischen Öle und der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll die Geruchsstoffe. Auch die ätherischen Öle der Ingwer-Wurzel finden bei Foetor ex ore Anwendung. Dafür kannst Du sowohl einen Ingwer-Tee oder pure Ingwer-Scheiben zu Dir nehmen. Auch schwarzer und grüner Tee soll bei einem schlechten Atem helfen. Klagen Patienten über sauren Mundgeruch im Zuge einer Magen-Erkrankung, kann das Kauen von Kaffeebohnen den sauren Geschmack neutralisieren.

Mundgeruch (Halitosis) - Welche Lebensmittel wirken sich positiv auf Mundgeruch aus?

Welcher Arzt behandelt Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) - Welcher Arzt behandelt Mundgeruch?

Da Mundgeruch ein schambehaftetes Thema darstellt und die betroffenen Menschen ihren eigenen Atem nicht wahrnehmen, bemerken viele Patienten lange nicht, dass sie unter Halitosis leiden. Sprechen Vertraute sie jedoch darauf an oder bemerkt der Zahnarzt bei der Kontrolluntersuchung Foetor ex ore, ist dies zunächst nicht besorgniserregend.

Eine gründlichere Zahn- und Zungenreinigung sowie der Verzicht auf gewisse Lebens- oder Genussmittel sorgt in den meisten Fällen zum Verschwinden des Mundgeruchs. Besteht nach einiger Zeit immer noch Halitosis oder tritt diese immer wieder auf, ist der Weg zum Arzt empfohlen. Auch bei zusätzlichen Symptomen, wie Fieber, eitrigem Auswurf oder sichtbaren Veränderungen der Mundschleimhaut, sollten Betroffene rasch professionellen Rat einholen. Hierbei könnte der Hausarzt die erste Anlaufstelle darstellen. Stellt dieser Veränderungen der Zähne fest, rät er einen Zahnarztbesuch an. Für Ursachen im Nasen-Rachen-Raum ist der HNO-Arzt zuständig. Besteht der Verdacht auf andere, systemische Erkrankungen, sollte der Patient weiter von einem Internisten abgeklärt werden.

Wie diagnostiziert der Arzt Halitosis?

Zur Bestimmung der Ursachen für Mundgeruch führt der Arzt zuerst ein ausführliches Patientengespräch, bei dem er sich über Lebensgewohnheiten (Rauchen, Alkohol) und die Mundhygiene des Patienten erkundigt. Weiters fragt er nach anderen Symptomen, die wegweisend für die Ursachenfindung sein können. Hierbei sind unter anderem Zahnschmerzen, Zahnfleischbluten, Fieber, Husten, Ausfluss aus der Nase oder Sodbrennen relevant.
 
Anschließend führt er den sogenannten Schnüffeltest durch. Dabei bittet er seinen Patienten etwa zehn Zentimeter von ihm entfernt zuerst mit geschlossenem Mund und anschließend durch den geöffneten Mund auszuatmen. Empfindet der Arzt den Geruch bei offenem Mund als intensiver, liegt eine Ursache im Mundraum nahe. Ist auch die Ausatemluft der Nase übelriechend, können Erkrankungen der Nasennebenhöhlen oder anderen Organen als Auslöser infrage kommen.
 
Das Geruchsempfinden des Arztes kann außerdem für die Einteilung in verschiedene Schweregrade nötig sein. Bei Grad eins ist der Mundgeruch nur in einem Abstand von zehn Zentimetern riechbar, während der üble Atem von Betroffenen mit Grad zwei Halitosis in einem Radius von 30 Zentimetern wahrnehmbar ist. Bei Grad drei ist der Mundgeruch bereits in einem Abstand von einem Meter zu erkennen.

Mundgeruch (Halitosis) - Wie diagnostiziert der Arzt Halitosis?

Da diese Tests sehr subjektiv sind und von dem Geruchsempfinden des Mediziners abhängen, ist deren wissenschaftliche Relevanz gering. Als objektive Messhilfe dient beispielsweise das Halimeter, das die Schwefelverbindungen im Atem des Patienten misst. Beim Überschreiten eines gewissen Grenzwertes spricht der Experte von Mundgeruch. Weitere Atemtests können Aufschlüsse über die jeweilige Ursache geben. So dient beispielsweise ein Wasserstoffatemtest als diagnostischer Wegweiser bei Laktoseintoleranz und ein C-Harnstoff-Atemtest bei Helicobacter pylori.
 
Bei einer oralen Ursache ist der Zahnarzt aufzusuchen. Dieser begutachtet den Zahnstatus, die Zahnzwischenräume sowie das Zahnfleisch und die Zunge. Bei etwaigen Auffälligkeiten ist die zahnärztliche Sanierung auch die Therapie des Foetor ex ore.
 
Der HNO-Arzt kann etwaige Ursachen durch eine Nasenendoskopie und aus den Nebenhöhlen gewonnenen Bakterienabstrichen ausfindig machen.
 
Besteht der Verdacht auf Systemerkrankungen, führt der Internist eine weiterführende Diagnostik durch. Dazu zählen Blutuntersuchungen, die unter anderem den Blutzucker, Nieren- und Leberwerte enthalten, und bei Verdacht auf eine Magen-Erkrankung eine Magenspiegelung.

Wie lässt sich Mundgeruch behandeln?

Die Therapie von Mundgeruch richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Da diese vielfältig sind, ist auch die Behandlung von Halitosis breitgefächert.

 

In den meisten Fällen verursachen Probleme in der Mundhöhle den unangenehmen Atem. Oftmals betrifft dies den Zungenbelag, der durch verstärkte Mundhygiene beseitigt werden kann. Führen jedoch kariöse Veränderungen zum Foetor ex ore, muss der Zahnarzt den betroffenen Zahn mit einer Füllung behandeln. Etwaige Entzündungen des Zahnfleisches oder Zahnhalteapparats behandelt der Zahnarzt mit Antibiotika.

Mundgeruch (Halitosis) - Wie lässt sich Mundgeruch behandeln?

Auch bei Erkrankungen der Nasennebenhöhlen ist eine Antibiotikagabe oftmals die Therapie der Wahl, während sich Mundgeruch aufgrund von Nasenpolypen durch eine operative Entfernung dieser behandeln lässt. Systemerkrankungen wie Diabetes mellitus, Nieren- oder Leberleiden erfordern eine komplexere, multidisziplinäre Behandlung.
 
Generell legen Ärzte allen Patienten mit Mundgeruch nahe, den Tabak- und Alkoholkonsum einzuschränken. Auch der Verzicht auf Kaffee, Knoblauch, Zwiebeln und Lauch sollte ein Bestandteil der Behandlung sein.

Wie kann ich Mundgeruch vorbeugen?

Mundgeruch (Halitosis) - Wie kann ich Mundgeruch vorbeugen?

Bis zu einem gewissen Grad kann jeder Mundgeruch vorbeugen. Am effektivsten ist dafür eine gründliche Mundhygiene. Dazu zählt gründliches Zähneputzen zweimal pro Tag, der Einsatz von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten, die Zungenreinigung entweder mit einer Zahnbürste oder einem Zungenschaber und das regelmäßige Verwenden von Mundspülungen. Weiters empfehlen Experten eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt ein- bis zweimal pro Jahr sowie halbjährliche Kontrollbesuche.

Auch der Verzicht auf Kaffee, Alkohol, Rauchen, Knoblauch und Zwiebel schützt vor dem mit diesen Genuss- und Lebensmitteln einhergehenden Mundgeruch. Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi regt außerdem die Speichelproduktion an und schützt dadurch präventiv vor Foetor ex ore.

Warum kann ich selbst meinen Mundgeruch nicht riechen?

Viele Betroffene wissen lange nichts von ihrem Mundgeruch und bemerken ihn nur durch das vermeidende Verhalten ihres Gegenübers. Denn die betroffene Person selbst riecht ihren eigenen Atem in der Regel nicht – dies ist auf den Gewöhnungseffekt zurückzuführen. Da zwischen unserer Mundhöhle und der Nase eine Verbindung besteht, ist der Geruchssinn ständig mit dem Geruch des Atems beziehungsweise des Mundes konfrontiert. Nach einiger Zeit filtert die Nase jedoch dauerhaft vorhandene Gerüche heraus und ignoriert diese, weshalb die eigene Halitosis meist nicht wahrnehmbar ist.

Mundgeruch (Halitosis) - Warum kann ich selbst meinen Mundgeruch nicht riechen?

Allerdings gibt es einige Tests, die die Frage nach dem eigenen Mundgeruch beantworten. Hier sei zuerst der Löffel- oder Handgelenks-Test zu nennen. Dabei leckt die betroffene Person mehrmals über eine Stelle am Handgelenk oder drückt einen Löffel auf die Zunge, lässt den Speichel für einige Sekunden eintrocknen und riecht anschließend an der Stelle. Ähnliches gilt auch für Zahnseide: Riecht sie nach der Verwendung unangenehm, ist dies ein Indiz für üblen Mundgeruch. Auch die Zunge kann Aufschluss über Foetor ex ore geben. Im Spiegel betrachtet kann ein starker Belag auf üblen Atem hinweisen. Mit einem Zungenschaber oder einem Wattestäbchen kann der Betroffene außerdem etwas Belag abschaben, fünf Sekunden trocknen lassen und anschließend den Geruch beurteilen.

Was kostet die Behandlung von Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) - Kosten

Die Therapiekosten von Mundgeruch hängen stark von den zugrunde liegenden Ursachen ab. Die Behandlung von Systemerkrankungen ist beispielsweise wesentlich teurer und langwieriger als eine professionelle Zahnreinigung. Letzteres beläuft sich in der Regel auf 50 bis 150 Euro. Muss der Zahnarzt Karies behandeln und das entstandene Loch füllen, kostet die Plombe je nach Material zwischen 30 und 400 Euro.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung von Mundgeruch?

Die Kostenübernahme seitens der Krankenkasse ist ebenfalls abhängig von dem Grundproblem. So kommt die Versicherung beispielsweise für Kontrollbesuche beim Zahnarzt auf, jedoch nicht für die Kosten der Zahnreinigung. Gewisse Füllungen übernimmt die Krankenkasse, möchte ein Patient jedoch hochwertigere Materialien, muss er selbst dafür aufkommen. Einige Versicherungsanstalten erstatten allerdings einen Teilbetrag der angefallenen Kosten, weshalb wir empfehlen, vorab bei der jeweiligen Krankenversicherung nachzufragen.

 

Die Diagnose und Behandlung von HNO-Erkrankungen, Nieren- und Leberleiden, Diabetes mellitus oder anderen mit Mundgeruch zusammenhängenden Krankheiten bezahlt in der Regel die Krankenkasse.

 


Über den Autor: Dr. Florian Lanza

Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien


Dr. Florian Lanza ist als Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien tätig und unterstützt MOOCI seit August 2019 als medizinischer Experte für den Bereich der Zahnmedizin.

Neben der konservierenden und ästhetischen Zahnheilkunde bildet er mit Begeisterung die nächste Generation an Zahnärzten aus.

Sein Anliegen ist es, dass mit der Aufklärungs- und Informationsarbeit bei MOOCI dazu beigetragen wird den Patienten absolute Transparenz zu bieten.

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Dr. med. univ. et med. dent. Alexander Bogner

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Das Wichtigste zusammengefasst

Mundgeruch beschreibt einen unangenehm riechenden Atem, der entweder nur beim Ausatmen aus dem Mund (Foetor ex ore) oder auch aus der Nase (Halitosis) wahrnehmbar ist.


Der üble Atem selbst ist keine Krankheit, kann jedoch das Symptom von einer Erkrankung sein. Meistens ist die Ursache im Mundraum zu finden, seltener im Nasen-Rachen-Bereich, im Magen-Darm-Trakt oder in anderen Organen.


Die Behandlung von Mundgeruch richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache und kann von verstärkter Mundhygiene bis zu lebenslanger medikamentöser Therapie reichen.


Betroffene können den Foetor ex ore häufig durch Hausmittel verbessern. Dazu zählen das Kauen von Kräutern, Ingwer oder Kaffeebohnen, Ölziehen oder Mundspülungen mit Salbei, Natron oder Heilerde.

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