Mundfäule (Stomatitis)

Viele von uns kennen diese kleinen weißlichen Geschwüre im Mund, die subjektiv das Essen und Sprechen zur Qual machen. Diese sogenannten Aphthen sind Hauptmerkmal der Stomatitis aphtosa, die häufig synonym für verschiedene Erkrankungen verwendet wird. So handelt sich bei sehr jungen Kindern meist um die Mundfäule, eine seltene, höchst ansteckende und sehr schmerzhafte Mundschleimhautentzündung nach dem Erstkontakt mit dem Herpes Simplex Virus Typ 1.


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Online-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert: 21. Juni, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Eine Herpesinfektion verläuft in der Regel unbemerkt und symptomlos, nur in einigen wenigen Fällen kommt es zu der Mundfäule, eine schmerzhafte Entzündung der Mundschleimhaut. Synonym ist auch der Name Stomatitis aphthosa gebräuchlich, der auf bestimmte Geschwüre der Mundschleimhaut, die Aphten, zurückgeht. Diese ähneln zwar den Geschwüren der Mundfäule, die Erkrankungen sind aber nicht vergleichbar.

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Geschwollenes Zahnfleisch, schmerzende Bläschen und Geschwüre der Mundschleimhaut sowie ein säuerlicher Mundgeruch, hohes Fieber und Allgemeinsymptome kennzeichnen die Mundfäule. Habituelle Aphthen sehen zwar ähnlich aus, bringen aber weder eine Entzündung des Zahnfleisches noch Allgemeinsymptome mit sich.

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In erster Linie wird eine Stomatitis, wie auch habituelle Aphthen oder die Mundfäule, rein symptomatisch behandelt. Im Vordergrund steht die Schmerzlinderung mit Cremes und Gels sowie die Fiebersenkung.

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Durch die starken Schmerzen ist Essen, Trinken und Sprechen äußerst unangenehm. Milde, weiche und kühle Speisen wie auch kühles Wasser oder Kamillentee werden oft gut vertragen. Einige pflanzliche Mundspülungen helfen zusätzlich, die Schmerzen zu lindern.

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Wie lange die Erkrankung dauert, ist vom Immunsystem und der Behandlung abhängig, aber selbst unbehandelt heilt sie nach spätestens drei Wochen ab. Der Virus verbleibt aber ein Leben lang im peripheren Nervensystem und kann im Falle einer Schwächung des Immunsystems wieder reaktiviert werden.

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Die Mundfäule selbst ist als Schmier- oder Tröpfcheninfektion hochansteckend, aber nicht meldepflichtig. Habituelle Aphthen sind nicht ansteckend.

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Eine Entzündung der Mundschleimhaut kann durch verschiedene Erreger ausgelöst werden, ein schwaches Immunsystem, Grunderkrankungen sowie Mangelerscheinungen begünstigen sie zusätzlich. Die Mundfäule ist die Folge des Erstkontakts mit dem Herpes Simplex Virus Typ 1. Die Ursache chronisch rezidivierender Aphthen ist noch unklar.

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Normalerweise können Kinder die Mundfäule gut überstehen, vorausgesetzt, sie trinken genug, sonst droht eine Dehydrierung. Gefährlich wird die Mundfäule für Neugeborene und Menschen mit einem schwachen Immunsystem, hier kann eine Infektion schwerwiegende Folgen haben.

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Der Virus ist zu weit verbreitet, als dass er vollständig gemieden werden kann. Dennoch sollten Eltern mit Lippenherpes einige einfach Hygienevorschriften einhalten, um keine Übertragung auf ihr Neugeborenes zu riskieren.

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Eltern wenden sich bei einer Erkrankung an den Kinderarzt, Erwachsene an Allgemeinmediziner, HNO-Ärzte und Zahnärzte. Obwohl die Symptome der Mundfäule sehr typisch sind, bringt nur eine Erregerkultur eine eindeutige Diagnose. Der Arzt wird durch gezielte Untersuchungen andere Krankheiten, die sich ebenfalls mit Aphthen im Mund äußern können, ausschließen.

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Die Kosten richten sich nach Art der Behandlung und werden von der Krankenkasse übernommen. Privat zu zahlen sind homöopathische und pflanzliche Mitteln.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, die Ursachen sind sehr vielfältig. Im Falle von chronisch rezidivierenden Aphthen, sehr schmerzhaften Geschwüren im Mund, sind diese weitgehend unklar.


Die Mundfäule ist eine seltene Erkrankung nach dem Erstkontakt mit dem Herpes Simplex Virus Typ 1, das meist Kinder unter fünf Jahren betrifft. Bei Neugeborenen oder Personen mit schwachen Immunsystem kann eine Infektion schwere Komplikationen auslösen.


Als sehr schmerzhafte Erkrankung erschwert die Mundfäule die Nahrungsaufnahme und das Sprechen. Neben schmerzlindernden Medikamenten erleichtern kühle, milde und weiche Speisen das Essen. Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vor allem bei kleinen Kindern.


Der Virus verbleibt ein Leben lang im Körper und ruht, kann aber bei einem schwachen Immunsystem wieder aktiv werden und die typischen Lippenherpesbläschen auslösen. Obwohl die Vermeidung durch die weite Verbreitung kaum möglich ist, sollten betroffene Eltern in Anwesenheit von Neugeborenen einfache Hygieneregeln befolgen, um diese nicht anzustecken.

Was ist eine Mundfäule?

Die Mundhöhle ist mit einer feuchten rosafarbenen Schleimhaut ausgekleidet, die sich je nach Beanspruchung unterscheidet. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Speichelproduktion und Erregerabwehr. Der Mundvorhof, der Mundboden, der weiche Gaumen, die Zungenunterseite und die Fortsätze der Zahnfächer besitzen ein unverhorntes mehrschichtiges Plattenepithel. Der harte Gaumen und das Zahnfleisch sind großen Belastungen beim Kauen ausgesetzt, hier ist das Plattenepithel verhornt. Der Zungenrücken, genauer gesagt die Zungenpapillen (Zungenwärzchen, Papillae linguales) sind ebenfalls verhornt, sie übernehmen die Geschmackswahrnehmung.

Mundfäule (Stomatitis) - Was ist eine Mundfäule?

Es gibt viele Gründe, warum sich die Mundschleimhaut entzünden kann, diese Erkrankungen fasst der Mediziner unter dem Begriff der Stomatitis zusammen. Eine Stomatitis aphtosa ist gekennzeichnet durch kleine schmerzhafte Ulzerationen (Geschwüre), die sogenannten Aphthen. Kehren diese regelmäßig wieder, dann handelt es sich um habituelle oder chronisch rezidivierende Aphthen (RAS). Kinder wie auch Erwachsene können von ihnen betroffen sein, mit bis zu zehn Prozent betrifft die Erkrankung auch recht viele Menschen.
 
Sehr junge Patienten zwischen zehn Monaten und drei Jahren mit ähnlichen Geschwüren und einer zusätzlichen Zahnfleischentzündung, die nicht auf Plaque zurückzuführen ist, leiden in den meisten Fällen an der Mundfäule. Stomatitis aphtosa oder auch aphthosa geschrieben, aphthöse Stomatitis, Herpes-Gingivostomatitis, Gingivostomatitis herpetica und Stomatitis herpetica – all diese Namen und Synonyme trägt diese Erkrankung, die auf den Erstkontakt mit dem Herpesvirus zurückgeht. Die Mundfäule ist normalerweise eine seltene Erscheinung, noch seltener bei Erwachsenen, in der Regel erfolgt die Infektion unbemerkt und ohne jegliche Symptome.

Was sind die Symptome einer Mundfäule?

Mundfäule (Stomatitis) - Was sind die Symptome einer Mundfäule?

Namensgebend für die Stomatitis aphtosa sind die Aphthen, kleine Geschwüre, die durch eine Erosion (Substanzverlust) und Nekrose (Absterben) der oberen Schleimhautschicht entstehen. Die Ulzerationen selbst sind von einem weißlichen, gelblichen bis gräulichen Belag überzogen, umgeben von einem roten entzündlichen Rand.

Auftreten können diese an jeder Stelle im Mundraum, im Mundvorhof (das sind die Innenseiten der Lippen bis zu den beiden Zahnreihen), an den Wangeninnenseiten, dem Zahnfleisch, Gaumen und der Zunge bis in den Rachen hinein. Subjektiv bereiten sie starke Schmerzen, Schluckbeschwerden und Empfindlichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln.

Auch die Mundfäule äußert sich mit Bläschen und Aphthen ähnlichen Geschwüren an Gaumen, Zahnfleisch, Zunge, Lippen oder der Wangeninnenseite. Selbst die Zungenpapillen entzünden sich und sind als kleine weiße Punkte gut sichtbar. Von den Bläschen und Geschwüren geht ein starker säuerlicher Mundgeruch aus, dem die Mundfäule ihren Namen verdankt. Außerdem verursachen sie starke Zahnschmerzen – Kinder verweigern das Essen, Trinken und Sprechen, da die Zunge beim Reden anschlagen würde. Anfangs schwillt das Zahnfleisch noch schmerzlos an, mit Fortschreiten der Erkrankung wird es rot und kann leicht bluten.

Mundfäule (Stomatitis) - Auch die Mundfäule äußert sich mit Bläschen und Aphthen ähnlichen Geschwüren an Gaumen

Daneben haben die Kinder hohes Fieber, Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit und Reizbarkeit, einen verstärkten Speichelfluss und geschwollene Halslymphknoten. Oft leiden die jungen Patienten zusätzlich an Kopfschmerzen, eventuell auch Wangen- und Ohrenschmerzen oder Atemwegsinfektionen sowie Übelkeit und Erbrechen.
 
Das geschwollene Zahnfleisch, die Allgemeinsymptome und das junge Alter der Betroffenen unterscheiden die Mundfäule von anderen Arten der Stomatitis aphtosa wie den habituellen Aphthen. Chronisch rezidivierende Aphthen kommen im Grunde in drei verschiedenen Formen vor. Kinder sind häufiger von einzelnen kleinen Aphten unter zehn Millimetern betroffen, die nach ein paar Tagen narbenlos abheilen. Größere Aphthen (Sutton-Krankheit) über zehn Millimeter dringen in tiefere Hautschichten vor. Sie treten vermehrt erst nach der Pubertät auf und können gelegentlich von Allgemeinsymptomen begleitet werden. Die Heilung der komplexen großen Aphthen erfolgt ebenfalls spontan, zum Teil bleiben Narben zurück. Herpetiforme Ulcera sind kleine Aphthen, die sich zu einem großen Cluster zusammenschließen und mitunter narbig wieder abheilen. Die Schmerzen, die die Aphthen verursachen, stehen in keinem Verhältnis zu ihrer Größe und halten meist zwischen vier und sieben Tage an.

Wie lässt sich eine Mundfäule behandeln?

Eine Herpesvirusinfektion und die daraus resultierende Mundfäule wird rein symptomatisch behandelt, wie auch andere Entzündungen der Mundschleimhaut unklarer oder nicht behandelbarer Ursache. Dafür geeignet sind lokale Schmerzmittel wie bestimmte betäubende Cremes und Gele mit dem Wirkstoff Lidocain. Kinder mit starken Fieber können zusätzlich fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen, diese haben auch eine analgetische (schmerzlindernde) Wirkung.
 
In einigen Fällen verschreibt der Arzt das Virostatikum Acicclovir in Form einer Salbe oder Creme. Sinnvoll ist eine Behandlung nur, wenn diese frühzeitig begonnen wird, dann beschleunigt es die Heilung. In sehr schweren Fällen kann das Virostatikum auch als Tabletten oder Infusionen verabreicht werden, eine Schwangerschaft schließt den Einsatz eines Virostatikums aber zum Schutz des ungeborenen Kindes aus.
 
Bei habituellen Aphthen setzt der Arzt Medikamente mit betäubender (Anästhetikum) oder entzündungshemmender (Antiphlogistikum) Wirkung ein. Einige Medikamente bilden eine Art Schutzfilm über dem Geschwür, andere Inhaltsstoffe wie beispielsweise Hyaluronsäure unterstützen zusätzlich die Heilung. Viele der zur Verfügung stehenden Medikamente sind aber nicht für Kinder zugelassen, der Arzt verschreibt in diesem Fall geeignete Medikamente. Bringen diese keine Linderung, greift der Arzt zu Kortikosteroiden, die die Schmerzen verringern und wiederkehrende Aphthen verhindern oder reduzieren. Lokal angewandt sind auch keine funktionelle Beeinträchtigungen zu befürchten. Einzelne sehr schwere Fälle, bei denen eine lokale Anwendung keinen Erfolg bringt, erfordern jedoch eine systemische Gabe von Kortikosteroiden.

Mundfäule (Stomatitis) - Wie lässt sich eine Mundfäule behandeln?

Gerade bei der chronischen rezidivierenden Aphthose kann das Kauterisieren (Verätzen) durch Wasserstoffperoxidlösungen oder Silbernitrat die Schmerzen lindern, eine schnellere Abheilung ermöglicht es aber nicht. Eine Laserbehandlung hingegen lindert nicht nur die Schmerzen, es beschleunigt die Heilung und verhindert womöglich Rezidive, also wiederkehrende Aphthen.
 
Steht die Ursache der Aphthen fest, ist natürlich die ursächliche Behandlung ein wichtiger Teil der Therapie. So kann es bei einer Unverträglichkeit eines Nahrungsmittels eine Ernährungsumstellung helfen, beziehungsweise ein bestimmter Mangel durch eine ausreichende Zufuhr ausgeglichen werden. So zeigt die Zufuhr von Vitamin B1, B2, B6, B12, Folat oder Eisen oft einen positiven Einfluss auf die chronisch rezidivierende Aphthose.

Was kann ich selbst bei Mundfäule tun?

Aufgrund der starken Schmerzen verweigern Kinder oft das Essen und Trinken, besonders harte Nahrungsmitteln wie Brot, Zwieback, Kekse oder Semmeln scheuern an den wunden Stellen. Heiße, scharfe, salzige oder saure Speisen reizen und brennen zudem in den Wunden. Tomatensauce, Obstsäfte, Zwiebeln, Paprika, Zitrusfrüchte, Essig und Gewürze wie Curry, Pfeffer oder Chili sind bei Aphthen höchst unangenehm und sollten lieber vermieden werden, Erwachsene sollten des Weiteren auf kohlensäurehaltige und alkoholische Getränke verzichten. Angenehm sind kühle oder lauwarme, weiche und milde Speisen, wie Pudding, Eiscreme, Joghurt, Kartoffel- und Gemüsebreie oder auch Nudeln und Reis.

Mundfäule (Stomatitis) - Was kann ich selbst bei Mundfäule tun?

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für Kinder besonders wichtig, da sie schnell dehydrieren (austrocknen) können. Kaltes Wasser, Kamillentee oder kühle Milch verursachen keine Schmerzen, zusätzlich kann ein Strohhalm das Trinken erleichtern. Wenn Kinder absolut nichts trinken wollen, dann wird der Arzt hochkalorische Nahrungsergänzungsmittel, Trinknahrung oder Elektrolytersatzlösung empfehlen.
 
Da der Mund so schmerzt und das Zahnfleisch blutet, ist Zähneputzen durch die Reibung oft eine Qual, hier ist eine Pause manchmal unvermeidbar. Allerdings bieten die Essensreste Bakterien den idealen Nährboden. Am besten den Mund nach jedem Essen mit Wasser ausspülen, das unterstützt sowohl die Zahngesundheit als auch die Heilung. Da die Wissenschaft einen Zusammenhang mit den habituellen Aphthen und Natriumlaurylsulfat in der Zahnpasta vermutet, sollten Betroffene auf Produkte ohne diesen Inhaltsstoff zurückgreifen.

Welche Hausmittel helfen bei einer Stomatitis?

Mundfäule (Stomatitis) - Welche Hausmittel helfen bei einer Stomatitis?

Es gibt verschiedene Mundspülungen auf pflanzlicher Basis, die schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Kamillentee oder Kamillenextrakt sind oft das Hausmittel der Wahl, um eine Stomatitis zu behandeln. Zudem können Tees aus Salbei, Thymian, Pfefferminze, Ringelblume, Sanddorn oder Myrrhe die Heilung unterstützen.

Gerbstoffe in Schwarztee, Eiche, Heidelbeere oder Schleimstoffe in Malve oder Eibisch besitzen ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung. Es genügt, den Mund mit den Tees auszuspülen und anschließend auszuspucken. Daneben gibt es auch homöopathische Globuli, die eine heilende Wirkung versprechen. Wichtig ist, dass die Mundspülungen keinen Alkohol enthalten, da dieser die Schleimhaut reizt und austrocknet. Bei sehr hohen Fieber können Wadenwickel die fiebersenkenden Mittel unterstützen, allerdings nur, wenn sie nicht als unangenehm empfunden werden und weder die Füße noch Hände kalt sind.

Wie lange dauert eine Mundfäule?

Mundfäule (Stomatitis) - Wie lange dauert eine Mundfäule?

Zu Beginn zeigen die Kinder bei der Mundfäule wie bei vielen Kinderkrankheiten Allgemeinsymptome und hohes Fieber, das bis zu fünf Tage andauert. Erste Anzeichen eines allgemeinen Krankheitsgefühls treten mitunter schon zehn bis vierzehn Tage vor der Mundschleimhautentzündung auf.

Nach zwei bis drei Tagen schwillt das Zahnfleisch noch schmerzfrei an, bevor sich die schmerzhafte Entzündung im Mundraum bemerkbar macht.
Wie schnell die Mundfäule überstanden ist, hängt vom Immunsystem des Patienten und der medikamentösen Behandlung ab. Meist trocknen die Bläschen innerhalb einer Woche ein und heilen narbenlos ab. Auch unbehandelt ist sie in der Regel innerhalb von drei Wochen überstanden. Danach besteht eine lebenslange Immunität.
 
Allerdings wird das Virus nicht abgetötet, es verbleibt lebenslang im Körper und zieht sich über die freien Nervenendigungen schließlich in ein Ganglion (Nervenknoten), normalerweise in den Trigeminusnerv im Gesicht, zurück. In vielen Fällen löst das Virus keine weiteren Symptome aus, es handelt sich also um eine latente Infektion. Bei einigen Menschen kann das Virus wieder aktiv werden (Rezidiv oder Reaktivierung), wenn das Immunsystem geschwächt wird. Dann wandert es wieder in die Schleimhaut ein und vermehrt sich dort, es kommt zu der typischen Ausbildung eines Herpesbläschens an der Lippe (Lippenherpes, Herpes labialis). Im Gegensatz zu diesen einzelnen und einseitigen Rezidiven der Herpesinfektion sind wiederkehrende Aphthen, wie der Name schon sagt, bei der chronisch rezidivierenden Aphthose ein charakteristische Teil der Erkrankung.

Mundfäule (Stomatitis) - Schmerzen wie einem Brennen

Habituelle Aphthen kündigen sich meist ein bis zwei Tage vorher mit Schmerzen wie einem Brennen an, bevor schließlich die Geschwüre auftreten. Mit bis zu sechs Wochen heilen die großen Aphthen nur langsam, kleine Aphthen und herpetiforme Ulcera sind nach spätestens zwei Wochen abgeheilt. Alle Formen bilden aber regelmäßig zwei- bis sechsmal im Jahr Rezidive aus. Bei einigen Patienten treten die drei Formen gleichzeitig auf, einige Betroffene zeigen auch nur sehr kurze Intervalle ohne Aphthen, bevor sich die nächsten Geschwüre bilden. Meist beginnt die chronisch rezidivierende Aphthose in der Kindheit, im Alter lassen sowohl die Häufigkeit als auch der Schweregrad nach.

Ist eine Mundfäule ansteckend?

Mundfäule (Stomatitis) - Ist eine Mundfäule ansteckend?

Mundfäule ist als Schmier- und Tröpfcheninfektion hochansteckend. Die Viren werden ausgehustet, ausgeniest oder beim Sprechen mit Speicheltropfen an die Luft abgegeben und gelangen anschließend durch die Atemluft oder durch das Angreifen beschmutzter Oberflächen in Mund oder Nase.

Zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome, der sogenannten Inkubationszeit, liegen ein bis 26 Tage. Ein infiziertes Kind selbst ist schon vor dem Auftreten der Bläschen ansteckend und bleibt es bis zum Eintrocknen und Abheilen der Bläschen ungefähr sieben bis zwölf Tage lang. In einzelnen Fällen kann ein Betroffener nach dem Ausheilen der Symptome, mitunter sogar lebenslang noch Viren freisetzen (Virus Shedding).
 
Obwohl es sich um eine hochansteckende Erkrankung handelt, ist die Mundfäule nicht meldepflichtig. Es gibt aber andere Arten einer Stomatitis, wie die Stomatitis papulosa, eine gutartige Virusinfektion bei Rindern, die schon der Meldepflicht unterliegen. Die chronisch rezidivierende Aphthose ist ebenfalls nicht meldepflichtig, sie ist aber auch nicht ansteckend.

Welche Ursachen hat eine Mundfäule?

Mundschleimhautentzündungen gehen auf verschiedene Ursachen zurück, häufig sind Viren, Bakterien oder Pilze die Auslöser. Im Falle der Mundfäule ist es der erste Kontakt mit dem Herpes Simplex Virus Typ 1 (HSV-1). Der Herpes Simplex Virus Typ 2 löst meist Genitalherpes aus, nur bei einer Ansteckung des Kindes während der Geburt kann es zu ähnlichen Symptomen im Mund kommen. Die Ursachen einer chronisch rezidivierenden Aphthose sind noch weitgehend unklar. Anscheinend gibt es einen erblichen Faktor, Verletzungen der Schleimhaut, Grunderkrankungen und Mangelerscheinungen scheinen ebenfalls eine Rolle zu spielen.

Mundfäule (Stomatitis) - Welche Ursachen hat eine Mundfäule?

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Stomatitis?

Mundfäule (Stomatitis) - Welche Risikofaktoren begünstigen eine Stomatitis?

Eine Stomatitis ist oft ein Anzeichen eines geschwächten Immunsystems und eines schlechten Ernährungs- und Allgemeinzustands. So sind Patienten mit einer Grunderkrankung, HIV oder AIDS sowie Patienten, die eine Chemotherapie, Strahlentherapie oder Immunsuppressiva erhalten, gefährdeter, eine Stomatitis zu entwickeln. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit grippalen Infekten, systemischen Erkrankungen wie zum Beispiel Darmerkrankungen, sexuell übertragbaren Krankheiten, Hormonschwankungen innerhalb des Menstruationszyklus, der Pubertät oder der Schwangerschaft, Chemikalien, Vergiftungen und verschiedenen Medikamente, beispielsweise bei einer Antibiotikatherapie.

Mundfäule (Stomatitis) - Ein Mangel an Eisen, Zink, Folsäure, Vitamin C, Vitamin B1, B2, B6

Ein Mangel an Eisen, Zink, Folsäure, Vitamin C, Vitamin B1, B2, B6 oder eine selektive Vitamin-B12-Resorptionsstörung stehen in Verdacht, habituelle Aphthen zu begünstigen. Zudem werden Lebensmittelunverträglichkeiten, Zöliakie und bestimmte Lebensmittel, die eine Histaminose fördern, wie Eier, Hartkäse, Getreide, Mandeln, Erdnüsse, Erdbeeren, Tomaten, Schokolade oder Kaffee sowie saure, scharf gewürzte oder sehr heiße Speisen, als mögliche Auslöser von Geschwüren bei der chronischen rezidivieren Aphthose angesehen.

Ähnlich verhält es sich mit der Reaktivierung der Herpesviren. Diese erfolgt oft nach einer Schwächung des Immunsystems, beispielsweise einer starken UV-Licht-Exposition, Stress, Schlafmangel, psychischen Belastungen und emotionalen Stress oder Verbrennungen.
 
Eine schlechte Mundhygiene und Mundtrockenheit durch zum Beispiel Alkohol begünstigt generell die Verbreitung von Erregern, vor allem bei einer geschädigten Mundschleimhaut. Bisswunden, eine zu harte Zahnbürste oder auch abgebrochene, gezackte Zähne und schlecht sitzende Zahnprothesen oder Zahnspangen verursachen manchmal kleine Verletzungen, die sich entzünden können.
 
Obwohl Rauchen als Risikofaktor gilt, kann es gleichzeitig das Rezidivrisiko bei einer chronischen rezidivierenden Aphthose senken. Auch orale Verhütungsmittel scheinen aus unerklärter Ursache einen gewissen Schutz zu bieten.

Welche Komplikationen können bei einer Mundfäule auftreten?

Mundfäule (Stomatitis) - Welche Komplikationen können bei einer Mundfäule auftreten?

Die betroffenen Kinder überstehen die Mundfäule in der Regel ohne Schwierigkeiten, solange sie genug trinken. Im Falle einer Dehydrierung ist oft ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus nötig, um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen.

In einigen Fällen verbreitet sich die Erkrankung aber über andere Körperstellen, zum Beispiel in den Rachen hinein (Pharyngitis herpetica). Kinder mit einem schwachen Immunsystem zeigen häufiger das Aphthoid Pospischill-Feyrter, eine Ausbreitung der Infektion auf die Gesichtshaut und die Genitalien. Besitzen die Kinder eine vorgeschädigte Haut, sind dort Entzündungen, beispielsweise am Finger, den Händen, der Oberlippe, Naseneingang oder den Genitalien möglich.
 
Durch die Entzündungen der Mundschleimhaut können sich andere Erreger leichter ansiedeln, so kann es zu einer bakteriellen Superinfektion oder einem zusätzlichen Pilzbefall kommen. In seltenen Fällen breiten sich die Viren bis in das Gehirn oder die Lunge aus und führen zu einer Entzündung der Organe.

Mundfäule (Stomatitis) - Herpes

Eine Gefahr birgt eine Herpes Simplex Virus Typ 1-Infektion für Neugeborene (Herpes neonatorum). Durch ihr schwaches Immunsystem dauert eine Infektion länger und die Komplikationsrate steigt. Zum einen kann sich die Cornea (Hornhaut) der Augen entzünden und trüben, Sehstörungen bis zur Erblindung sind die Folge. Zum anderen können die Viren im Gehirn eine hämorrhagisch nekrotisierende Entzündung des Gehirns und eine Entzündung der Hirnhäute (Meningoenzephalitis herpatica) auslösen. Verbreiten sich die Viren mit dem Blut im Körper, können sie andere Organe befallen und eine Blutvergiftung (Sepsis) mit sich bringen. Insgesamt sind diese Erscheinungen aber sehr selten, etwas häufiger kommen sie bei einer Infektion mit dem Herpes Simplex Virus Typ 2 vor.

Wie kann ich einer Mundfäule vorbeugen?

Der Herpesvirus ist sehr weit verbreitet, bis zu 90 Prozent der Menschen sollen ihn in sich tragen. Eine Vermeidung ist also schwierig, zumal es auch keine Impfung dagegen gibt. Mit ein paar einfachen Verhaltensmaßnahmen kann die Ausbreitung und vor allem die Infektion von Neugeborenen und Personen mit geschwächtem Immunsystem verhindert werden.
Spüren Elternteile erste Anzeichen von Lippenherpes wie ein Kribbeln oder Brennen, dann sollten sie die Kinder nicht mehr küssen und eine antivirale Creme auftragen sowie keinesfalls die Herpesbläschen anfassen oder die Krusten aufkratzen, da so die Übertragung erleichtert wird. Häufiges Händewaschen und die Benutzung von Einwegtüchern oder eigenen Handtüchern sowie eine regelmäßige Desinfektion von Alltagsgegenständen verringern zusätzlich das Ansteckungsrisiko. In Anwesenheit von Neugeborenen sollten Eltern lieber einen Mundschutz tragen, vor allem während des Stillens, hier ist auch eine gründliche Reinigung der Brustwarze wichtig. Ist die Brustwarze selbst befallen, dann ist eine Stillpause nicht vermeidbar.

Schon allein der Zahngesundheit wegen sollten Eltern den Schnuller oder das Fläschchen nicht selbst in den Mund nehmen, erst Recht nicht wenn sie unter einem akuten Herpesbläschen leiden. Die Temperatur des Fläschchens lässt sich alternativ leicht am Arm testen. Auch die Angewohnheit, Kindern Flecken im Gesicht mit Spucke wegzuwischen, ist eher unhygienisch und erhöht das Risiko für eine Übertragung. Kinder, die an Mundfäule leiden, sollten nicht in den Kindergarten oder die Kindergrippe gehen, sondern sich vollständig zu Hause auskurieren.

Mundfäule (Stomatitis) - Wie kann ich einer Mundfäule vorbeugen?

Ein starkes Immunsystem kann so manche Erkrankungen vorbeugen, so auch eine Stomatitis. Eine ausgewogene ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung mit den wichtigsten Spurenelementen sowie Sport und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördern die Gesundheit. Insbesondere nitrathaltige Rohkost wie Blattsalate, Rucola oder roher Spinat scheinen Zahnfleischentzündungen vorzubeugen. Zudem haben Wechselduschen und Saunagänge einen positiven Einfluss auf den Körper. In unserer heutigen Zeit ist Stressreduktion wichtig, wir brauchen tägliche Entspannungsphasen, ausreichend Schlaf und hin und wieder auch Auszeiten. Intensive Sonnenbäder klingen vielleicht entspannend, doch belasten sie unseren Körper stark und fördern Entzündungen, auch darf der Sonnenschutz nicht fehlen.
 
Natürlich wirkt auch eine gute Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztkontrollen vorbeugend auf Entzündungen der Mundschleimhaut. Nicht nur die Zähne, auch die Zahnzwischenräume sollten mit einer Zahnseide oder Interdentalbürste gut gereinigt werden. Die Zunge kann mit einem Zungenschaber von Belägen befreit werden. Mehrere Mahlzeiten am Tag bieten immer wieder neue Essensreste, in denen sich die Bakterien leicht ansiedeln können, weshalb Du im Anschluss stets Deine Zähne gründlich reinigen solltest. Hier kann auch ein Zahnpflegekaugummi die Mundgesundheit durch den angeregten Speichelfluss unterstützen. Harte Zahnbürsten und schlecht gekautes Essen können Verletzungen verursachen, ausreichend langes Kauen und eine weiche Zahnbürsten beugen diesen vor. Auch die konsequente Vermeidung von Nahrungsmitteln und bestimmten Zahnpasten, die als auslösende Faktoren unter Verdacht stehen, kann die Entstehung der Aphthen verhindern.

Wie erfolgt die Diagnose einer Mundfäule?

Mundfäule (Stomatitis) - Wie erfolgt die Diagnose einer Mundfäule?

Bei Beschwerden im Mund sind sowohl Allgemeinmediziner, HNO-Ärzte oder Zahnärzte geeignete Ansprechpartner. Dringend notwendig ist eine Kontrolle bei zusätzlichem Fieber, Blasen auf der Haut, Augenentzündungen oder wenn Menschen mit einem geschwächten Immunsystem Wundstellen bemerken. Kleine Kinder werden bei Beschwerden am besten dem Kinderarzt vorgestellt, insbesondere wenn sie das Trinken verweigern.

Eine Stomatitis, besonders die Mundfäule, ist anhand der typischen Symptome leicht zu erkennen. Dennoch gibt es andere Erkrankungen, die ähnliche Symptome verursachen können, die der Arzt mit geeigneten Untersuchungen ausschließen wird. Dazu gehören beispielsweise Morbus Behçet, Morbus Crohn, das Reiter-Syndrom oder der systemische Lupus erythematodes.

Mundfäule (Stomatitis) - Stomatitis

Um den Erreger zweifelsfrei zu identifizieren, wird der Arzt eine Bakterienkultur anlegen und den Virus beispielsweise im Speichel oder in den Bläschen nachweisen. Mundsoor (Stomatitis candidamycetica) wird durch einen Pilz, Impetigo contagiosa (Borken- oder Grindflechte), Diphterie oder Syphilis durch Bakterien, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit oder Herpes Zoster hingegen von anderen Viren (Enteroviren) ausgelöst und können durch die Kultur sicher diagnostiziert werden. Auch immunologische Reaktionen auf Chemikalien und Medikamente kommen als auslösende Faktoren ähnlicher Symptome in Betracht (Erythema exsudativum multiforme) und müssen differenzialdiagnostisch abgeklärt werden.
 
Blutuntersuchungen liefern weitere Hinweise, nebenbei können bei habituellen Aphthen die Ursache wie ein Vitamin B12 Mangel oder Ähnliches aufgeklärt werden. Manchmal muss der Ursache langsam auf den Grund gegangen werden, dann wird der Arzt einen Verzicht auf bestimmte Lebensmitteln empfehlen und das Auftreten der habituellen Aphthen beobachten.
Wenn die ersten Untersuchungen kein richtiges Ergebnis geliefert haben, wird der Arzt eine Biopsie durchführen. Besonders Wundstellen, die starke Schmerzen verursachen und nicht innerhalb von zehn Tagen abheilen, könnten auf einen Krebs oder eine Vorstufe einer bösartigen Veränderung hindeuten und sollten unbedingt vom Arzt begutachtet werden

Was kostet die Behandlung einer Mundfäule und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Mundfäule (Stomatitis) - Kosten

Im Normalfall trägt die Krankenkasse die Kosten für alle Mundfäule-Behandlungen. Ausnahmen bilden homöopathische Mitteln und pflanzliche Tees, diese sind privat zu zahlen. Ist aufgrund von Dehydrierung ein Spitalsaufenthalt notwendig, fällt meist ein Taggeld an, auch dieses muss der Patient selbst tragen.


Über den Autor: Dr. Florian Lanza

Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien


Dr. Florian Lanza ist als Assistenzarzt auf der Universitätszahnklink in Wien tätig und unterstützt MOOCI seit August 2019 als medizinischer Experte für den Bereich der Zahnmedizin.

Neben der konservierenden und ästhetischen Zahnheilkunde bildet er mit Begeisterung die nächste Generation an Zahnärzten aus.

Sein Anliegen ist es, dass mit der Aufklärungs- und Informationsarbeit bei MOOCI dazu beigetragen wird den Patienten absolute Transparenz zu bieten.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, die Ursachen sind sehr vielfältig. Im Falle von chronisch rezidivierenden Aphthen, sehr schmerzhaften Geschwüren im Mund, sind diese weitgehend unklar.


Die Mundfäule ist eine seltene Erkrankung nach dem Erstkontakt mit dem Herpes Simplex Virus Typ 1, das meist Kinder unter fünf Jahren betrifft. Bei Neugeborenen oder Personen mit schwachen Immunsystem kann eine Infektion schwere Komplikationen auslösen.


Als sehr schmerzhafte Erkrankung erschwert die Mundfäule die Nahrungsaufnahme und das Sprechen. Neben schmerzlindernden Medikamenten erleichtern kühle, milde und weiche Speisen das Essen. Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vor allem bei kleinen Kindern.


Der Virus verbleibt ein Leben lang im Körper und ruht, kann aber bei einem schwachen Immunsystem wieder aktiv werden und die typischen Lippenherpesbläschen auslösen. Obwohl die Vermeidung durch die weite Verbreitung kaum möglich ist, sollten betroffene Eltern in Anwesenheit von Neugeborenen einfache Hygieneregeln befolgen, um diese nicht anzustecken.

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