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Hautalterung

Hautalterung

Mit der Zeit verändert sich die Haut auf ganz natürliche Weise: Sie verliert an Spannkraft.

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Keine bis drei Tage
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Keine bis zu zehn Tage
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Was versteht die Medizin unter Hautalterung?

Die Hautalterung ist ein komplexer biologischer und völlig natürlicher Prozess, der die mit dem Alter einhergehende Veränderung der Haut bezeichnet. Dabei handelt es sich primär um intrinsisches Altern, also die genetisch gesteuerte verminderte Reaktivität der Hautzellen, die nicht beeinflussbar ist; doch gibt es auch extrinsische Faktoren wie UV-Licht, die den Alterungsprozess der Haut begünstigen. Der Beginn der Hautalterung unterliegt individuellen Schwankungen, wobei moderne Diagnostik wie biologisches Alter messen helfen kann, den tatsächlichen Zustand der Haut objektiv zu erfassen. Selbiges gilt für den fortschreitenden Verlauf des Alterungsprozesses.

Hautalterung - Was versteht die Medizin unter Hautalterung?

Anfangs kommt es zur Bildung von Fältchen und feinen Linien sowie zum Verlust von Elastizität und Spannkraft. Dies bemerkst Du vor allem in Deinem Gesicht: Die ersten kleinen, flachen Falten machen sich beispielsweise am äußeren Rand der Augen in Form der sogenannten Krähenfüße bemerkbar. Die feinen Fältchen, die sich etwa um das 30. Lebensjahr zeigen, werden im Alter immer tiefer und stärker sichtbar. Zudem verliert die Haut die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden: Sie trocknet aus und verliert den typischen Glanz einer jugendlichen Haut. Einer trockenen Haut kann mit der Hautpflegemethode Skin Flooding gezielt entgegengewirkt werden. Ein weiteres Symptom der Hautalterung sind erschlaffte Konturen, die mit dem Volumenverlust einhergehen und dem Gesicht einen traurigen, gestressten oder müden Ausdruck verleihen können. Doch es kommt nicht nur im Gesicht und am Hals zu sichtbaren Hautveränderungen im Alter, sondern auch an den Händen oder am ganzen Körper, wobei es sich dabei oft um sogenannte Altersflecken handelt.

Was sind die Ursachen für eine Hautalterung?

Hautalterung - Was sind die Ursachen für eine Hautalterung?

Grundsätzlich wird das 25. Lebensjahr als Beginn der Hautalterung angesehen. Auch wenn diese Veränderungen anfangs mit bloßem Auge noch nicht zu erkennen sind, finden bereits Alterungsprozesse in der Haut statt, wobei sich die entscheidenden Veränderungen in der Lederhaut abspielen.

Die Lederhaut (Dermis) ist die mittlere der drei Hautschichten und besteht hauptsächlich aus Bindegewebszellen, den sogenannten Fibroblasten, und Bindegewebsfasern aus Kollagen und Elastin. Während das Kollagen das Gewebe stabil und zugfest macht, sorgt das gummiartige Elastin dafür, dass die Haut dehnbar bleibt. Im Alter sinkt jedoch die Zahl der Kollagenfasern, elastischen Fasern, Blutgefäße und die Menge an Hyaluronsäure im Körper, wodurch die Haut und das Unterfettgewebe dünner werden und der Wasser- und Fettgehalt der Haut abnimmt. Wer die körpereigene Versorgung zusätzlich unterstützen möchte, findet im Ratgeber zu Kollagen-Supplements einen Überblick über Wirkung und Studienlage.

Die Hautalterung, deren Beginn und deren Intensität werden durch eine Kombination aus inneren und äußeren, durch den Lebensstil bedingten Faktoren bestimmt. Die innere Hautalterung ist genetisch bedingt – sie lässt sich also nicht beeinflussen. Die äußeren Faktoren, die oft zu einer vorzeitigen Hautalterung führen, kannst Du jedoch durch einen gesunden und bewussten Lebensstil sowie einer entsprechenden Hautpflege zumindest teilweise kontrollieren.

Hautalterung - Die Hautalterung Intensität

Welche Risikofaktoren begünstigen eine vorzeitige Hautalterung?

Hautalterung - UV-Strahlung

UV-Strahlung

Hautalterung - Luftverschmutzung

Luftverschmutzung

Hautalterung - Rauchen

Rauchen

Hautalterung - Unausgewogene Ernährung

Unausgewogene Ernährung

Hautalterung - Mangelnde Pflege

Mangelnde Pflege

Hautalterung - Mangelnder Schlaf

Mangelnder Schlaf

Die größten Risikofaktoren, die den Alterungsprozess der Haut beeinflussen, sind Rauchen, zu viel Sonne und zu wenig Schlaf. Vor allem die Sonne kann als primärer Faktor für eine vorzeitige Hautalterung angesehen werden. Wenn Du mit UV-Strahlung in Kontakt kommst, bildet Dein Körper vermehrt freie Radikale. Diese aggressiven Sauerstoffteilchen schädigen Proteine, greifen die Zellen an, verursachen Brüche in den DNA-Strängen und aktivieren die Enzyme, die auf den Abbau von Kollagen spezialisiert sind. Grundsätzlich kann Dein Körper diese freien Radikale mit Vitaminen und Enzyme binden und diese somit unschädlich machen. Fehlen dem Körper jedoch essenzielle Nährstoffe und wird er unbedacht einer starken und langen Sonneneinstrahlung ausgesetzt, ist er nicht mehr in der Lage, diesen Defensivmodus aufrechtzuerhalten.

Ein weiterer Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte, ist die Luftverschmutzung – wahrscheinlich hast Du bei Dir selbst schon mal bemerkt, dass Deine Haut am Land besser ist als in der Stadt, da dort die Luftverschmutzung am stärksten ist. Eine verschmutzte Luft kann nicht nur die Freisetzung von freien Radikalen auslösen, sondern sie verstärkt die Auswirkungen der UV-Strahlung und begünstigt so den oxidativen Stress. Auch Rauchen wirkt sich negativ auf Deine Haut aus, da die Chemikalien und Nikotin in den Zigaretten ebenfalls zu einem Anstieg der freien Radikale beitragen.

Deine Ernährung wirkt sich nicht nur auf Deine allgemeine Gesundheit aus, sondern auch auf Deine Haut. Früchte und Gemüse sind nämlich reich an Antioxidantien, die bei der Pflege alternder Haut eine wichtige Rolle spielen. Wenn Du Dich also ungesund und unausgewogen ernährst, fehlen Deiner Haut wichtige Nährstoffe und es mangelt ihr an Feuchtigkeit. Zum Schluss sei noch eine mangelnde Pflege erwähnt: Eine umfassende Pflege und Reinigung, die an Deinen Hauttyp angepasst ist, kann den Zustand Deiner Haut erheblich verbessern.

Hautalterung - Wie lassen sich Hautveränderungen im Alter behandeln?

Wie lassen sich Hautveränderungen im Alter behandeln?

Die Hautalterung zu verlangsamen ist ein essenzieller Bestandteil der ästhetischen Medizin, weshalb es mittlerweile eine Vielzahl an Methoden gibt, mit denen sich sichtbare Hautveränderungen im Alter sehr gut behandeln lassen. Die Möglichkeiten reichen dabei von verschiedenen minimal oder nicht invasiven Behandlungen bis hin zum klassischen Facelift. Je nach Ausprägung der Hautalterung bieten sich unterschiedliche Methoden an. Im Rahmen eines Beratungsgesprächs und einer Hautanalyse kann Dich Dein Arzt umfassend zu den Behandlungsmöglichkeiten beraten und eine Empfehlung aussprechen.

Facelift
Das Facelift ist ein ästhetisch-plastischer Eingriff, durch den die Haut wieder an Spannung und Frische gewinnt. Es gibt verschiedene Arten von Facelifts, die jedoch alle dasselbe Ziel haben: die Haut langfristig zu verjüngen. Zu den wirksamsten Varianten zählt das Deep Plane Facelift, bei dem neben der Haut auch das tieferliegende Gewebe und die Haltebänder gestrafft werden. Dabei spannt Dein Arzt die erschlaffte Haut und das darunterliegende Gewebe, um so Falten zu reduzieren und der Haut mehr Spannung zu verleihen. Ein Facelift ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Hautalterung schon weit fortgeschritten ist und minimal invasive Methoden nicht mehr die angestrebte Wirkung zeigen. Speziell bei hängenden Augenlidern bietet sich eine Blepharoplastik (Lidstraffung) als gezielte chirurgische Option an.


Fadenlifting
Der Vorteil eines Fadenliftings ist, dass dabei kein Skalpell zum Einsatz kommt. Bei einem Fadenlifting platziert Dein Arzt durch kleine Einstiche speziell entwickelte Fäden unter Deiner Haut, die die Kollagenproduktion Deiner Haut anregen. Diese Fäden sind von außen nicht sichtbar und lösen sich nach und nach von allein auf, wobei der verjüngende Effekt noch längere Zeit anhält. Ein Fadenlift eignet sich nicht zur Behandlung von Anzeichen der Hautalterung im Gesicht, sondern kann auch am Hals oder Dekolleté angewandt werden. Besonders ästhetische Ergebnisse lassen sich in Kombination mit Hyaluronsäure und Botulinumtoxin erzielen.


Lasertherapie
Es gibt eine Vielzahl an Indikationen, bei denen eine Lasertherapie sinnvoll ist. Dazu gehört unter anderem die Behandlung von Alterserscheinungen der Haut mit energiereichen und stark gebündelten Lichtstrahlen. Dabei führt Dein Arzt einen speziellen Applikator über das zu behandelnde Areal und schickt dabei Laserimpulse unter Deine Haut, die vorsichtig die obersten Hautschichten abtragen, ohne das umliegende oder tieferliegende Gewebe zu zerstören. Die ersten Ergebnisse einer Lasertherapie kannst Du bereits unmittelbar nach der Behandlung sehen. Um eine stärkere Hautverjüngung zu erzielen, sind in der Regel jedoch mehrere Sitzungen in einem Abstand von wenigen Wochen notwendig.


Microneedling und Microdermabrasion
Leichte Anzeichen der Hautalterung können auch mit einem Microneedling reduziert werden. Dabei verwendet der Arzt ein spezielles Gerät, das viele sehr feine Nadeln besitzt. Die dadurch entstehende Punktion der Haut führt zu einem Mikrotrauma, wodurch die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion angeregt wird. Da die Zeit ihre Haut braucht, bis sie sich regeneriert und neu gebildet hat, ist das endgültige Ergebnis einer Microneedling-Behandlung erst nach mehreren Wochen sichtbar. Bei der Microdermabrasion handelt es sich um ein mechanisches Peeling, das die obere Hautschicht abträgt. In Folge wird Deine Haut geglättet und Dein Hautbild auf sanfte Weise verfeinert. Auf diese Weise wirkt Deine Haut frischer und strahlender.


Chemische Peelings
Bei einem chemischen Peeling handelt es sich um eine nicht invasive Behandlungsmethode, die zur allgemeinen Verjüngung und Verbesserung des Hautbilds beiträgt. Es gibt verschiedene Formen von chemischen Peelings, die sich in ihrer Zusammensetzung und Wirkung voneinander abgrenzen. Ein chemisches Peeling ist jedoch stets eine äußerlich durchgeführte Behandlung der Haut mit unterschiedlichen Säuren wie Fruchtsäure oder Trichloressigsäure. Ob feine oder tiefere Falten, Altersflecken oder Sonnenschäden – ein chemisches Peeling ist eine gute Möglichkeit, Anzeichen der Hautalterung zu behandeln.


PRP-Behandlung (Vampir Lifting)
Die PRP-Behandlung (Vampir Lifting) ist eine effektive Möglichkeit, der beginnenden Hautalterung vorzubeugen und bereits bestehende Falten sichtbar zu reduzieren. Diese Methode der Faltenbehandlung arbeitet mit körpereigenem Blut, das nach der Entnahme speziell aufbereitet wird und anschließend mithilfe feiner Nadeln in die Haut injiziert wird. In Folge kommt es zu einer verstärkten Bildung von Kollagen und Elastin, wodurch Deine Haut straffer, frischer und strahlender wirkt. Wird das Plasma erhitzt, entsteht daraus ein Bio-Filler, der zusätzlich Volumen aufbauen kann. Eine vergleichbare Wirkung erzielen auch Polynukleotide, die als biologische Stimulatoren die Hautregeneration von innen heraus anregen. Einen ähnlichen regenerativen Ansatz verfolgt die Exosomen-Therapie, die mithilfe zellulärer Botenstoffe die Hauterneuerung fördert.


Botulinumtoxin
Mit einer Injektion von Botulinumtoxin lassen sich besonders mimische Falten reduzieren. Damit gemeint sind Zornes- und Stirnfalten, Krähenfüße, Marionettenfalten sowie Falten am Mund, Kinn oder Hals. Herabhängende Mundwinkel können ebenfalls aufgrund der Hautalterung entstehen und im Rahmen einer Unterspritzung mit Botulinumtoxin minimiert werden. Das endgültige Ergebnis einer Botox©-Behandlung tritt nach ein bis zwei Wochen auf, wobei erste Besserungen bereits nach zwei bis vier Tagen sichtbar sind. Der Effekt ist jedoch nicht von Dauer, da Dein Körper das Botulinumtoxin nach rund vier Monaten wieder abbaut.

Hautalterung - Botulinumtoxin KI-generiertes Bild

Hyaluronsäure oder Eigenfett
Eine Unterspritzung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure ist eine weitere Möglichkeit, Alterserscheinungen der Haut zu behandeln. Dabei entnimmt Dir der Arzt im Rahmen einer Liposuktion Fett, das er anschließend aufbereitet und in das zu behandelnde Hautareal injiziert. Die Eigenfettunterspritzung eignet sich neben der Volumenauffüllung auch zur Faltenglättung, die durch eine Aufpolsterung erreicht wird. Eine weitere Möglichkeit der Hautverjüngung ist die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, dessen Anteil sich mit dem Alter jedoch verringert, wodurch die Haut und das Bindegewebe an Spannkraft und Elastizität verlieren. Mit Hyaluronsäure lassen sich unter anderem hängende Mundwinkel und Fältchen rund um die Augenpartie und den Mund vermindern.


Fillerbehandlung
Es gibt eine Vielzahl an synthetischen Fillern, die beispielsweise auf Hyaluronsäure basieren und sich sehr gut für die Behandlung von Hautveränderungen im Alter eignen.

Die Behandlung mit synthetischen Fillern erfolgt grundsätzlich wie herkömmliche Unterspritzungen: Die Haut wird im Vorfeld gründlich gereinigt und die Filler werden anschließend in das zu behandelnde Hautareal injiziert. Normalerweise besteht die Möglichkeit, vor einer Injektion eine betäubende Creme aufzutragen. Wie bei jeder Behandlung kann es auch bei einer Unterspritzung der Filler zu bestimmten Reaktionen kommen. Dazu gehören beispielsweise eine vorübergehende Rötung, ein leichtes Druckgefühl, Schwellungen, Knötchen, blaue Flecken oder eine Verhärtung des Gewebes. Diese Begleiterscheinungen sind jedoch nicht gefährlich und gehen nach spätestens einer Woche vollständig zurück. Anschließend kannst Du bereits einen ersten Effekt der Behandlung sehen. Die volle Wirkung entfaltet sich jedoch erst im Laufe der nächsten Monate und hält anschließend für ein bis zwei Jahre an.

Hautalterung - Fillerbehandlung

Wie kann ich der Hautalterung vorbeugen?

Hautalterung - Wie kann ich der Hautalterung vorbeugen?

Die beste Möglichkeit, ein frisches und glattes Hautbild möglichst langfristig aufrechtzuerhalten und den Alterungsprozess der Haut zu verlangsamen, ist, auf einen gesunden Lebensstil zu achten.

Dazu gehört beispielsweise, dass Du Deine Haut vor starker Sonnenstrahlung schützt und einen umfassenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwendest. Achte außerdem darauf, dass Du genügend Schlaf abbekommst, Dich ausreichend bewegst und ausgewogen ernährst. Beispielsweise können Antioxidantien aus bestimmten Lebensmitteln wie Früchten, Gemüse und Nüssen einen schützenden Effekt vor freien Radikalen haben, welche an der Hautalterung beteiligt sind. Zudem solltest Du Deinen Alkohol- und Nikotinkonsum einschränken, da sich dies ebenfalls negativ auf Deinen Hautzustand auswirkt.

Da trockene Haut verstärkt zu Falten führt, ist es wichtig, Deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Dazu solltest Du täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken und darauf achten, dass Deine Gesichtscremes oder andere Hautpflegeprodukte feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Glycerin oder Hyaluronsäure beinhalten. Es gibt auch speziell entwickelte medizinische Cremes, die beispielsweise Fruchtsäure oder Retinol enthalten, wodurch die Haut dicker, widerstandsfähiger und der Stoffwechsel angeregt wird. Auch Kupferpeptide (GHK-Cu) gewinnen in der Anti-Aging-Pflege an Bedeutung, da sie die körpereigene Kollagensynthese anregen können. In der wissenschaftlichen Forschung wird zudem intensiv an weiteren Wirkstoffen wie Rapamycin als mTOR-Hemmer in der Anti-Aging-Forschung gearbeitet, die künftig neue Perspektiven in der Hautverjüngung eröffnen könnten.

Was kostet die Behandlung von Hautveränderungen im Alter?

Hautalterung - Kosten

Mit welchen Kosten Du bei einer Behandlung von Hautveränderungen im Alter rechnen musst, hängt unter anderem von der gewählten Methode ab. Ein leichtes chemisches Peeling kostet beispielsweise ab 80 Euro aufwärts, mittlere oder tiefe Peelings hingegen kosten Dich bereits mehrere Hundert Euro. Bei hormonell bedingter Hautalterung kann ergänzend eine bioidentische Hormonersatztherapie bei hormoneller Hautalterung sinnvoll sein, deren Kosten individuell variieren.

Eine Laserbehandlung oder eine Unterspritzung von Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, Eigenfett, Eigenblut oder künstlich hergestellten Fillern kosten ebenfalls um die 350 bis 400 Euro. Außerdem solltest Du beachten, dass bei den meisten Methoden in der Regel mehrere Sitzungen oder Auffrischungsbehandlungen notwendig sind, um die sichtbaren Alterungsprozesse der Haut langfristig zu reduzieren. Ausnahme bildet ein Facelift, das zwischen 2.900 Euro und mehreren Tausend Euro kostet und dessen Wirkung für mehr als zehn Jahre anhält, doch auch diese Behandlung lässt sich wiederholen.

 

Da es sich bei der Hautalterung um kein medizinisches Problem handelt, das sich negativ auf Deine Gesundheit auswirkt und behandelt werden muss, kommen die Krankenkassen für keine der Behandlungen auf.

 

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Häufige Fragen

Was versteht die Medizin unter Hautalterung?
Der Begriff Hautalterung beschreibt in der Medizin einen komplexen biologischen und völlig natürlichen Prozess, der bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt und mit fortschreitendem Alter zunimmt. Typische Hautveränderungen im Alter sind beispielsweise Altersflecken, Falten oder eine erschlaffte Haut.
Was sind die Ursachen für eine Hautalterung?
Es gibt sowohl innere als auch äußere Ursachen für die typischen Hautveränderungen im Alter. Die innere Hautalterung ist genetisch bedingt und lässt sich nicht beeinflussen, jedoch gibt es verschiedene Umwelteinflüsse, die eine vorzeitige Hautalterung begünstigen und den Alterungsprozess beschleunigen.
Wie lassen sich Hautveränderungen im Alter behandeln?
Je nach Ausprägung der Hautalterung, Deinem Hautzustand und dem gewünschten Ergebnis bieten sich verschiedene Methoden an, mit denen sich die Hautveränderungen im Alter beeinflussen lassen. Dazu zählen beispielsweise Face- oder Fadenlifts, Laserbehandlungen, chemische Peelings sowie Unterspritzungen mit Botulinumtoxin, Hyaluronsäure, Eigenfett, Eigenblut oder synthetisch hergestellten Fillern.
Wie kann ich der Hautalterung vorbeugen?
Der Hautalterung direkt vorbeugen kannst Du nicht, jedoch kannst Du dazu beitragen, dass sie deutlich langsamer voranschreitet. Achte dabei vor allem auf einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil und eine feuchtigkeitsspendende Pflege. Ein umfassender Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist zudem essenziell, um Deine Haut vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen.
Was kostet die Behandlung von Hautveränderungen im Alter?
So unterschiedlich die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei einer Hautalterung sind, so unterschiedlich hoch fallen auch die Kosten aus. Während einige leichte chemische Peelings bereits bei 80 Euro beginnen, kosten viele Methoden ab 200 Euro aufwärts. Bei einem Facelift musst Du sogar mit Kosten ab 2.000 Euro rechnen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. med. Kerstin Ortlechner

Dr. med. Kerstin Ortlechner

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Dr. Kerstin Ortlechner ist Fachärztin für Dermatologie mit Zusatzkompetenzen in Allgemein-, Sport- und Notfallmedizin. Nach dem Medizinstudium in Innsbruck und der Facharztausbildung in der Dermatologie am KH Hietzing bei Univ.-Prof. Dr. Andreas Steiner sammelte sie prägende Erfahrungen u. a. bei Dr. Peter Caspari (Plastische Chirurgie, München) und David A. Colbert, M.D. (New York Dermatology Group). 2018 eröffnete sie ihre eigene Praxis in Wien. Ihr Schwerpunkt liegt auf moderner, natürlicher Anti-Aging-Medizin und hautärztlicher Prävention – mit hoher Präzision, Evidenz und einem Blick für Ästhetik.

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Dr. med. Kerstin Ortlechner
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