Arthritis

Schmerzende, geschwollene Gelenke, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, können häufig ein Zeichen für eine Arthritis sein– eine Erkrankung, die vor allem in ihrer chronischen Form für Betroffene in ihrem alltäglichen Leben eine große Belastung darstellen kann. Um Gelenkzerstörungen zu verhindern, sollte rasch eine Therapie erfolgen. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, was eine Arthritis überhaupt genau ist und welche Ursachen ihr zugrunde liegen können, bekommst Du in diesem Beitrag zu lesen.


AUTOR

Dr. med. Benjamin Gehl

Medizinischer Experte

CO-AUTOR

Miriam Ankrah

Online-Redaktion


Letztes Update: 13. November, 2019



Was versteht die Medizin darunter?

Der Begriff „Arthritis“ setzt sich aus der Silbe „Arth-“ für Gelenk und der Endung „-itis“ für Entzündung zusammen. Dementsprechend verstehen Mediziner darunter eine Gelenkentzündung. Wenn nur ein Gelenk von einer Entzündung betroffen ist, besteht eine Monarthritis. Sind hingegen viele Gelenke entzündet, handelt es sich um eine Polyarthritis.

Arthritis

Wie sehen die Symptome einer Arthritis aus?

Zu den Symptomen einer Arthritis zählen ein Gelenkerguss und eine Gelenkverformung, die meist mit stechenden Schmerzen im Gelenk einhergehen. In der Folge kann eine Bewegungseinschränkung bestehen, die üblicherweise morgens nach dem Aufwachen am stärksten ausgeprägt ist und daher auch als „Morgensteifigkeit“ bezeichnet wird. Sind Gelenke an den Fingern von einer Entzündung betroffen, kann daraus eine verminderte Greifkraft in den Händen resultieren, sodass ein Faustschluss oft nicht mehr möglich ist und Betroffene Schwierigkeiten haben, alltägliche Tätigkeiten zu bewältigen. Weiterhin können bei einer Arthritis eine Rötung, Schwellung und Überwärmung sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit auftreten. Auch können Betroffene unter Fieber leiden.

Wie diagnostiziert der Arzt die Erkrankung?

Zu Beginn der Diagnosestellung erkundigt sich Dein behandelnder Arzt über Deine aktuellen Beschwerden, vergangene beziehungsweise bestehende Erkrankungen und Lebensumstände. In einer anschließenden körperlichen Untersuchung tastet er das betroffene Gelenk ab und bewegt dieses. Zwar können das Erstgespräch und körperliche Untersuchung bereits erst Hinweise auf das Vorliegen einer Arthritis liefern, sichern lässt sich die Diagnose jedoch erst mittels Blut- und Röntgenuntersuchung sowie gegebenenfalls einer Gelenkpunktion.

Bei einer Arthritis sind die Entzündungswerte im Blut meistens erhöht und es lassen sich je nach Form der Arthritis mitunter Rheumafaktoren oder bakterielle Antikörper im Blut nachweisen. Röntgenaufnahmen können charakteristische Veränderungen der gelenknahen Knochen darstellen. Bei der Gelenkpunktion entnimmt der Arzt Flüssigkeit aus dem Gelenk, die später labormedizinisch untersucht wird. Bei Bedarf können weitere Untersuchungen wie eine Computertomografie, eine Gelenkspiegelung oder eine Gewebeprobe folgen.

Was sind die Ursachen einer Arthritis?

Anhand der jeweiligen Ursache differenzieren Mediziner verschiedene Formen einer Arthritis. 
Wenn Bakterien durch eine Verletzung, Operation oder Injektion in ein Gelenk gelangen, dieses infizieren und dadurch der Körper mit einer Entzündungsreaktion antwortet, sprechen Mediziner von einer bakteriellen Arthritis. Doch auch andere Erreger wie Viren oder Pilze können zu einer Arthritis führen. Von der bakteriellen Arthritis lässt sich die postinfektiöse Arthritis abgrenzen, die zum Beispiel infolge eines Harnwegsinfektes oder einer Atemwegsinfektion auftritt. Weiterhin können einer Arthritis Stoffwechselerkrankungen wie Gicht zugrunde liegen.

Bei Gicht liegt ein erhöhter Spiegel an Harnsäure im Blut vor, aus der sich Harnsäurekristalle bilden können, die sich im Gelenk und Knorpel ablagern können und dort eine Entzündung hervorrufen. 
Die häufigste Form der Arthritis ist die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, bei der es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. Der Körper erkennt die Gelenkinnenhaut, die sogenannte Synovialis, als körperfremd an und löst daraufhin eine überschießende Immunreaktion aus, wodurch es zur Gelenkentzündung kommt. Weshalb der Körper die Gelenkinnenhaut als körperfremd ansieht, ist bislang weitgehend ungeklärt. Diskutiert werden genetische Faktoren und äußere Einflüsse wie unter anderem Infektionskrankheiten und ein massiver Alkohol- und Zigarettengenuss.

Arthritis

Wo kann eine Arthritis auftreten?

Prinzipiell kann jedes Gelenk von einer Entzündung betroffen sein. Bei der rheumatoiden Arthritis beginnt die Erkrankung jedoch an den Fingergrund- und Fingermittelgelenken, wobei fast immer Entzündungen an beiden Händen auftreten. Die Endgelenke sind hingegen oftmals ausgespart. Ebenfalls können die Zehengrundgelenke betroffen sein. Im fortschreitenden Verlauf der Arthritis kann die Entzündung auf weitere Gelenke übergreifen wie Schulter-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenke. Im schlimmsten Fall können die Entzündungen bei einer chronischen Polyarthritis auch auf die inneren Organe übergehen.

Wer ist am häufigsten von einer Arthritis betroffen?

Eine chronische Arthritis betrifft Frauen dreimal so häufig wie Männer und kommt am häufigsten zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr vor. Prinzipiell können jedoch auch Kinder und Jugendliche unter der Erkrankung leiden.

Welche Schweregrade gibt es bei der Arthritis?

Mediziner unterscheiden eine akute von einer chronischen Arthritis. Eine akute Arthritis tritt plötzlich auf und ist durch einen entzündlichen Gelenkerguss gekennzeichnet, bei dem sich Flüssigkeit und Eiter im Gelenk ansammelt. Bei einer schnellen und gezielten Therapie heilt die akute Arthritis meist vollständig aus. Besteht eine Gelenkentzündung hingegen länger als sechs Wochen, liegt eine chronische Arthritis vor, die oftmals schubweise verläuft.

Erfolgt keine entsprechende Behandlung, kann die Entzündung fortschreiten und weitere Gelenke angreifen. In der Folge kommt es zu einer Verstärkung der Gelenkinnenhaut und es wird vermehrt Gelenkflüssigkeit produziert, woraus eine Schwellung resultiert. Im weiteren Verlauf entsteht aggressives Gewebe, das Knochen und Knorpel zerstören kann, was die Gelenke unbeweglich macht. Des Weiteren kann die Entzündung auch auf andere Organe wie Herz, Lunge, Haut oder die Augen übergehen und andere Krankheitsbilder verursachen.

Welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung einer Gelenkentzündung hängt immer von der Ursache ab. Liegt eine bakterielle Arthritis vor, verordnen Mediziner Antibiotika. Bei einer rheumatoiden Arthritis sollte mit einer immunmodulierenden Therapie (Basistherapie) begonnen werden, um den Entzündungsprozess zu stoppen. Als Basistherapeutika können dabei Methotrexat, Leflunomid oder Sulfasalazin zum Einsatz kommen. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um langwirksame Antirheumatika, die die Gelenkzerstörung verzögern und in manchen Fällen sogar aufhalten können. Da die Arzneimittel ihre volle Wirkung mitunter erst nach wenigen Monaten entfalten können, kann Dir Dein behandelnder Arzt in dieser Phase auch kortisonfreie Entzündungshemmer verschreiben.

Ebenfalls nehmen Betroffene oftmals Analgetika (schmerzstillende Medikamente) zu sich. Wenn langfristige Antirheumatika keine Besserung erzielen können, können sogenannte Biologika eine mögliche medikamentöse Therapiealternative darstellen, die ebenfalls in den Entzündungsprozess eingreifen. 
Nicht-medikamentöse konservative Behandlungsmethoden umfassen eine Kältebehandlung oder Elektrotherapie sowie eine Ergotherapie. Die Ergotherapie dient der Versorgung mit Lagerungs- und/oder Funktionsschienen und Betroffene erlernen gelenkschonende Bewegungsabläufe.

Arthritis

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine operative Therapie einer Arthritis kommt dann zum Einsatz, wenn konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen. Zu welchem Zeitpunkt ein operativer Eingriff infrage kommt, muss der behandelnde Arzt im Einzelfall gemeinsam mit dem Patienten entscheiden. Hierbei spielen verschiedene Umstände wie zum Beispiel das Ausmaß der Gelenkzerstörung sowie die Art und Funktion des Gelenks eine Rolle. Wenn die Zerstörung eines Gelenks sehr stark fortgeschritten ist, ist meist der Ersatz in Form eines künstlichen Gelenks angezeigt.

Was muss ich vor einer Operation beachten?

Bei einer operativen Behandlung der Arthritis darfst Du in den meisten Fällen etwa sechs Stunden vorher nichts mehr essen und solltest zwei Stunden vorher keine Flüssigkeiten mehr zu Dir nehmen. Da der Konsum von Zigaretten die Wundheilung beeinträchtigen kann, raten wir Dir im Vorfeld des Eingriffs auf das Rauchen zu verzichten. Wenn Du auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen bist, solltest Du vorab mit Deinem behandelnden Mediziner besprechen, ob Du diese weiterhin bis zur Operation einnehmen darfst oder ob Du gegebenenfalls auf alternative Arzneimittelpräparate umsteigen musst. So solltest Du etwa blutverdünnende Medikamente wie beispielsweise Plavix, ASS, Thrombo ASS, Aspirin oder Marcoumar weglassen.

Welche operativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovektomie)

Bereits im frühen Krankheitsstadium kann eine Synovektomie erfolgen, ist jedoch auch im Spätstadium noch möglich. Bei diesem Verfahren entfernt der Operateur die gesamte Gelenkschleimhaut (Synovialis) oder einen Teil davon. Durch Entfernung des kranken Gewebes können die Zerstörung der Gelenkstruktur verhindert und Schmerzen gelindert werden.

Gelenkversteifung (Arthrodese)

Bei diesem Verfahren entfernt der Chirurg die zerstörten Gelenkflächen und fixiert die Knochen mit Schrauben, Platten, Drähten oder Nägeln, bis das Gelenk verknöchert und versteift ist. Der Eingriff kommt meist dann zum Einsatz, wenn ein Gelenkersatz nicht mehr möglich ist. Voraussetzung zur Durchführung einer Arthrodese ist, dass die benachbarten Gelenke voll beweglich sind.

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Gelenkresektion (Arthroplastik)

Wenn lediglich die Gelenkflächen zerstört sind, aber Bandapparat, Gelenkkapsel und Muskeln noch gut erhalten sind, kann eine Gelenkresektion eine geeignete operative Maßnahme darstellen. Dabei entfernt der Mediziner die zerstörten Gelenkanteile, um anschließend die Gelenkflächen neu zu formen und durch körpereigenes Gewebe (Muskelfaszie, Kapselgewebe, Fettgewebe) zu ersetzen. Nicht anwendbar ist die Arthroplastik bei tragenden Gelenken wie Knie oder Hüfte, da diese der Belastung nicht standhalten würden.

Gelenkersatz (Endoprothese)

Bei weitgehender Zerstörung des Gelenks bietet sich eine Gelenkersatzoperation an, wobei zwei Operationsverfahren unterschieden werden können. Einerseits kann der Chirurg den Prothesenschaft in den Knochen einzementieren, wodurch eine Belastung des Gelenks bereits nach wenigen Tagen möglich ist. Beim zementfreien Verfahren hingegen fräst er in den gesunden Knochen eine Höhle ein, in die der Gelenkersatz zu liegen kommt. Dadurch können Knochen und Prothese eine feste Bindung eingehen. 
Die Haltbarkeit eines künstlichen Gelenks ist jedoch begrenzt und beträgt etwa 15 bis 20 Jahre.

Was muss ich nach der Operation beachten?

Die genaue Nachsorge richtet sich unter anderem danach, welche Operationsmethode zur Anwendung gekommen ist und welches Gelenk operiert wurde.
Wichtig ist, dass die Operationswunde nicht nass und verschmutzt wird. Beim Duschen solltest Du auf eine Aussparung des Wundbereichs achten oder ein spezielles Wundpflaster verwenden. Der Fadenzug erfolgt in den meisten Fällen nach zehn bis zwölf Tagen.

Nach einer Arthrodese solltest Du das betroffene Gelenk schonen, bis der Knochen verheilt ist. Die genaue Dauer richtet sich unter anderem danach, an welchem Gelenk der Eingriff vorgenommen wurde. Bis zur vollständigen Heilung des Knochens können speziell angepasste Schienen oder ein Gipsverband zur Stabilisierung beitragen. 
Die operativen Maßnahmen werden häufig von Rehabilitationsmaßnahmen wie Krankengymnastik, Physiotherapie und gegebenenfalls Ergotherapie begleitet.

Welche Komplikationen und Risiken bringt eine Operation mit sich?

Wie bei einem medizinischen Eingriff bestehen allgemeine Operationsrisiken. Diese umfassen unter anderem Infektionen, Blutungen, Verletzungen von Muskeln, Nerven und Sehnen sowie allergische Reaktionen auf verwendete medizinische Materialien. Daneben kann es zu eingriffspezifischen Komplikationen kommen, die sich je nach angewandter Operationsmethode unterscheiden können. Bei einer Arthrodese beinhalten diese chronische Schmerzen, Sensibilitätsstörungen, Bewegungseinschränkungen, Bildung eines Falschgelenks und geringe Arm- oder Beinverkürzung.

Arthritis

Gibt es auch Hausmittel, welche bei Arthritis helfen?

Hausmittel können sich positiv auf eine Schmerzlinderung und Entzündungshemmung auswirken. Zu empfehlen sind Brennnesselblätterextrakt, Teufelskralle, Katzenkralle, Sellerietee, Quarkumschläge, Weißkohlwickel und Badezusätze wie Rosmarin- oder Eukalyptustee. Zu beachten ist jedoch, dass Hausmittel eine vom Arzt verordnete Behandlung nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen können. Solltest Du auf Hausmittel zurückgreifen wollen, raten wir Dir, deren Anwendung mit Deinem behandelnden Mediziner abzusprechen.

Kann ich Arthritis vorbeugen?

Es gibt sehr viele Formen der Arthritis, die mit unterschiedlichen Ursachen und Risikofaktoren in Zusammenhang stehen. Allen gemeinsam ist, dass sie sich nicht sicher vorbeugen lassen. Jedoch kannst Du durch eine gesunde Lebensweise das Risiko für deren Auftreten minimieren. Vermeiden solltest Du Übergewicht, indem Du auf eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung achtest. Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Skilanglauf oder Fahrradfahren stellen geeignete vorbeugende Maßnahmen dar.

Speziell von Gicht betroffene Personen, bei denen es im Rahmen der Erkrankung zu einer Arthritis kommen kann, sollten auf eine purinarme Ernährung achten. Purinarme Lebensmittel sind zum Beispiel Kartoffeln, Milch und Milchprodukte, Eier sowie Gemüse und Obst bis auf wenige Ausnahmen. Da Raucher ein erhöhtes Risiko haben, eine rheumatoide Arthritis zu entwickeln, empfehlen wir Dir, auf das Rauchen zu verzichten. Des Weiteren solltest Du offene Wunden, die durch Verletzungen entstanden sind, schnell behandeln, um die Ausbreitung von Erregern und eine Infektion von Gelenken zu verhindern.

Kann Arthritis vollständig geheilt werden?

Ob eine Arthritis vollständig geheilt werden kann, hängt davon ab, um welche Form der Arthritis es sich handelt. Bei einer bakteriellen Arthritis klingen in den meisten Fällen die Gelenkbeschwerden mit dem Ausheilen des Infektes ab oder können gegebenenfalls durch eine entsprechende Medikation geheilt werden. Liegt hingegen eine rheumatoide Arthritis vor, ist derzeit noch keine vollständige Heilung der Erkrankung möglich. Mediziner können allerdings durch eine frühzeitige Behandlung die Beschwerden der Betroffenen lindern und ein Fortschreiten der Krankheit deutlich verlangsamen. In vielen Fällen gelingt es dadurch, Gelenkzerstörungen und damit verbundene Funktionseinschränkungen zu verhindern.

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis?

Im Unterschied zu einer Arthritis, bei der eine Entzündung durch Infektionen oder Autoimmunantikörper besteht, liegt bei einer Arthrose ein Gelenkverschleiß vor, der im Laufe des Lebens durch Über- oder Fehlbeanspruchung des Gelenks entsteht. Jedoch bleiben bei einer Arthrose Entzündungszeichen aus und Betroffene fühlen sich meist bis auf die Gelenksschmerzen wohl.

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Zahlt die Krankenkasse die Behandlungskosten?

Die Krankenkassen zahlen in der Regel alle zugelassenen und von einem Arzt verordneten Medikamente und übernehmen alle anfallenden Kosten, die im Rahmen einer Operation entstehen. Falls Du Dir trotzdem unsicher sein solltest, dann kannst Du gerne bei unseren Spezialisten nachfragen.

Quellen

Walker-Bone K, Farrow S (2007) Rheumatoid arthritis. Clinical Evidence

Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie (letzter Zugriff: 14.06.2019)

AWMF (letzter Zugriff: 14.06.2019)


Dauer Dauer

60-90 Minuten

Ausfallzeit Ausfallzeit

Bis zu 3 Monate

Stationärer Aufenthalt Stationär

Bis zu 10 Tage

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Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Arthritis bezeichnet eine Gelenkentzündung, die ein Gelenk (Monarthritis) oder viele Gelenke (Polyarthritis) betreffen kann


Ursachen der Erkrankung können unter anderem Infektionen, Gicht oder eine Autoimmunreaktion des Körpers sein


Folgende Symptome können auftreten: Gelenkerguss, Gelenkverformung, stechende Schmerzen im Knie, Rötung, Schwellung, Überwärmung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Fieber. In der Folge kann eine Bewegungseinschränkung resultieren


Konservative Behandlungsmethoden umfassen eine medikamentöse Therapie und physikalische Maßnahmen (Kältebehandlung, Elektrotherapie, Ergotherapie). Als operative Maßnahmen können eine Synovektomie, Arthrodese, Arthroplastik oder Endoprothese infrage kommen