Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut)

Keratosis Pilaris ist keine ansteckende oder schmerzhafte Hautstörung. Für viele Betroffene stellt sie jedoch ein optisches Problem dar, insbesondere wenn sich die Hautstellen bei hohen Temperaturen nicht mehr so einfach verstecken lassen. Um die sogenannte Reibeisenhaut langfristig loszuwerden, ist allerdings Geduld und Disziplin bei der Hautpflege gefragt. Hier kannst Du alles über die Keratosis Pilaris und deren Behandlung erfahren.


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Zuletzt aktualisiert: 20. Juli, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Keratosis Pilaris oder Reibeisenhaut ist eine Verhornungsstörung der Haut und keine anerkannte Hautkrankheit. Sie betrifft etwa 40 Prozent aller Erwachsenen und 50-80 Prozent aller Jugendlichen.

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Typische Symptome sind stecknadelkopfgroße, hautfarbene bis rötliche Knötchen in der Haut, die sich rau und trocken anfühlen.

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Die genauen Ursachen für diese Hautstörung sind nicht bekannt, allerdings ist eine genetische Veranlagung möglich. Verschiedene Risikofaktoren scheinen zudem das Entstehen einer Keratosis Pilaris zu begünstigen.

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Es gibt zwar viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, aber dennoch ist es nur schwer möglich, die Reibeisenhaut vollständig loszuwerden. Häufig kommen bei der Therapie einer Keratosis Pilaris eine Lasertherapie oder Microneedling zum Einsatz.

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Achte darauf, die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen und Dir eine regelmäßige Hautpflegeroutine anzueignen. Außerdem kannst Du selbst ein Peeling anwenden oder ein professionelles Peeling beim Arzt durchführen lassen.

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Die Kosten für die Behandlung einer Keratosis Pilaris hängen von verschiedenen Faktoren ab. Beachte zudem, dass beispielsweise beim Microneedling mehrere Sitzungen notwendig sind. Die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für anfallende Kosten auf.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Keratosis Pilaris oder Reibeisenhaut ist eine Verhornungsstörung der Haut und keine anerkannte Hautkrankheit. Die Reibeisenhaut ist nicht ansteckend und auch nicht gefährlich. Schmerzen treten in der Regel nicht auf, allerdings klagt ein Teil der Betroffenen über Juckreiz.


Typische Symptome einer Reibeisenhaut sind stecknadelkopfgroße, hautfarbene bis rötliche Knötchen in der Haut. Die betroffenen Hautstellen fühlen sich rau und trocken an. Eine Keratosis Pilaris tritt vor allem an den Oberarmen, der Außenseite von Ober- und Unterschenkel sowie am Gesäß auf.


Die genaue Ursache, weshalb eine Keratosis Pilaris entsteht, konnte bis heute nicht erforscht werden. Experten vermuten jedoch, dass eine genetische Veranlagung die Entstehung begünstigen kann. Allgemein ist die Reibeisenhaut auf eine Verhornungsstörung zurückzuführen.


Mögliche Behandlungen, die bei einer Keratosis Pilaris zum Einsatz kommen können, sind beispielsweise Microneedling, eine Lasertherapie oder ein chemisches Peeling sowie verschiedene Hausmittel oder Hautpflegeprodukte.

Was versteht die Medizin unter einer Keratosis Pilaris?

Keratosis Pilaris oder Reibeisenhaut ist eine Verhornungsstörung der Haut und kann jeden betreffen. Optisch ist sie leicht mit einer Gänsehaut verwechselbar, dabei handelt es sich eigentlich um viele kleine Knötchen, die häufig an der Außenseite der Oberarme auftreten. Diese Knötchen entstehen aufgrund von Keratinablagerungen, welche die Haarfollikel verstopfen. In dem betroffenen Bereich fühlt sich die Haut rau wie ein Reibeisen und trocken an. 50 bis 80 Prozent aller Jugendlichen und circa 40 Prozent aller Erwachsenen leiden unter dieser Hautstörung.
 
Die Reibeisenhaut kann ab einem Alter von zehn Jahren auftreten, besonders häufig sind Mädchen und junge Frauen in der Pubertät davon betroffen. Bei vielen Personen heilt die Verhornungsstörung von allein aus, sodass Keratosis Pilaris bei Erwachsenen seltener vorkommt. Reibeisenhaut ist nicht ansteckend und auch nicht gefährlich. Schmerzen treten in der Regel nicht auf, allerdings klagt ein Teil der Betroffenen über Juckreiz. Keratosis Pilaris ist außerdem keine anerkannte Hautkrankheit, sondern eher ein kosmetisches Problem, welches die meisten Betroffenen entsprechend behandeln möchten.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Was versteht die Medizin unter einer Keratosis Pilaris?

Was sind die Symptome einer Reibeisenhaut?

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Was sind die Symptome einer Reibeisenhaut?

Typische Symptome einer Reibeisenhaut sind stecknadelkopfgroße, hautfarbene bis rötliche Knötchen in der Haut. Die betroffenen Hautstellen fühlen sich rau und trocken an und es wirkt so, als hätte der Betroffene Gänsehaut.

Manchmal weisen diese Knötchen in der Mitte Propfen auf und sehen deshalb wie kleine Pickel aus. Die Reibeisenhaut tritt vor allem an den Oberarmen, der Außenseite von Ober- und Unterschenkel sowie am Gesäß auf. Aber auch an Stellen wie Gesicht (besonders bei Kindern), Hals, Kopfhaut und unterhalb der Augenbrauen kann eine Keratosis Pilaris auftreten – einzige Ausnahme bilden die Handinnenflächen und die Fußsohlen. Eine Reibeisenhaut verursacht keine Schmerzen, kann aber Juckreiz auslösen.

Welche Ursachen hat eine Keratosis Pilaris?

Die genaue Ursache, weshalb eine Keratosis Pilaris entsteht, konnte bis heute nicht erforscht werden. Experten vermuten jedoch, dass eine genetische Veranlagung die Entstehung begünstigen kann, da die Hautstörung gehäuft in Familien und bei Zwillingen beobachtbar ist. Allgemein ist die Reibeisenhaut auf eine Verhornungsstörung zurückzuführen. Der Körper ist hierbei nicht in der Lage, abgestorbene Schüppchen rechtzeitig abzustoßen. Darüber hinaus produziert dieser zu viel Keratin, welches zu kleinen Knötchen verklumpt. Keratin bildet die Grundsubstanz unserer Haare und Nägel. Es verleiht der Haut und dem umliegenden Gewebe Stabilität. Wenn jedoch mehr Keratin als gewöhnlich vorhanden ist, verstopft es die Haarfollikel und die umliegende Haut verdickt sich und wird rau.

In vielen Fällen ist die Reibeisenhaut ein Begleitsymptom von trockener Haut wie bei der Ichthyose (schwere Form von Hauttrockenheit) oder Neurodermitis. Auch Menschen, die an einer allergischen Erkrankung wie Heuschnupfen oder an Asthma bronchiale leiden, sind häufiger von einer Keratosis Pilaris betroffen. Trockene Haut begünstigt zusätzlich die Entstehung dieser Hautstörung und besonders im Winter kann sich die Reibeisenhaut verschlechtern.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Welche Ursachen hat eine Keratosis Pilaris?

Wie lässt sich eine Keratosis Pilaris behandeln?

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Grundsätzlich solltest Du bei jeder Hautveränderung einen Dermatologen aufsuchen

Grundsätzlich solltest Du bei jeder Hautveränderung einen Dermatologen aufsuchen. Wenn sich die betroffenen Stellen vergrößern, schmerzen, sich entzünden oder jucken, ist ein Arztbesuch besonders ratsam. Um eine Keratosis Pilaris festzustellen, gibt es keine spezielle Untersuchung. Der Hautarzt erkennt die Reibeisenhaut aufgrund des typischen Erscheinungsbildes und dem rauen Gefühl der Haut. Eine Familienanamnese kann diese Diagnose unterstützen und somit andere Hautkrankheiten ausschließen.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Die Keratosis Pilaris ist nicht heilbar und verschwindet in der Regel nicht vollständig

Die Keratosis Pilaris ist nicht heilbar und verschwindet in der Regel nicht vollständig. In vielen Fällen bildet sich die Reibeisenhaut allerdings ohne Therapie von selbst zurück. Es gibt eine Vielzahl an Empfehlungen zur Behandlung, allerdings gibt es keine bestimmte Methode, die als nachweislich wirksam gilt. Eine Behandlung erfolgt aber meistens mittels hornlösender, feuchtigkeitsspendender und rückfettender Salben. Diese enthalten Wirkstoffe wie Lactat, Salicylsäure oder Harnstoff. Wenn Du diese Behandlung ganzjährig und regelmäßig durchführst, können die Knötchen für eine Zeit verschwinden. Brichst Du die Therapie allerdings ab, kehrt die Reibeisenhaut schnell wieder zurück.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Wenn die Reibeisenhaut nur schwach ausgeprägt ist, können Peelings und Massagen hilfreich sein

Wenn die Reibeisenhaut nur schwach ausgeprägt ist, können Peelings und Massagen hilfreich sein. Deine Hautpflege solltest Du dabei regelmäßig und dauerhaft durchführen. Du solltest Deine Haut ein- bis zweimal am Tag mit einer pH-neutralen Seife reinigen, um sie so vor dem Austrocknen zu schützen. Achte bei der Reinigung darauf, nicht zu stark zu schrubben und kratze die rauen Stellen auf keinen Fall auf! Das hinterlässt nämlich Narben, welche noch schwerer zu entfernen sind.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Wie lässt sich eine Keratosis Pilaris behandeln?

Wie lässt sich eine Reibeisenhaut mittels Microneedling behandeln?

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Wie lässt sich eine Reibeisenhaut mittels Microneedling behandeln?

Wenn durch Salben oder Peelings keine Verbesserung eintritt, kann ein Microneedling Abhilfe verschaffen. Beim Microneedling behandelt der Mediziner die verhornten Poren mit einem Dermapen oder Dermaroller, die über zahlreiche kleine und feinde Nadeln verfügen.

Diese Einstiche fördern tief in der Haut die Bildung neuer und gesunder Zellen. Zusätzlich lösen sich abgestorbene Hautschüppchen schneller und der eingeschlossene Hauttalg wird abgebaut. Durch das Microneedling ziehen sich die Hautporen dann auf eine normale Größe zusammen. Der Effekt der Behandlung lässt sich verstärken, wenn Du vorab ein Peeling machst. Nach dem Microneedling ist Deine Haut wahrscheinlich ziemlich rot, das ist aber eine ganz normale Reaktion. Versorge die behandelten Bereiche danach intensiv und verwende bei empfindlicher oder trockener Haut natürliche Öle als Pflege. Die nächste Behandlung solltest Du allerdings frühestens zwei Wochen nach der ersten durchführen, da Deine Haut Zeit für die Regeneration braucht.

Wie läuft eine Lasertherapie bei einer Keratosis Pilaris ab?

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Wie läuft eine Lasertherapie bei einer Keratosis Pilaris ab?

Ärzte setzen im Rahmen einer Laserbehandlung entweder einen gepulsten Farbstofflaser oder einen CO2-Laser ein. Bei dieser Behandlung trägt der Experte eine betäubende Creme auf den entsprechenden Bereich auf und führt den Laserkopf langsam über die Haut.

Die oberste Schicht des Gewebes wird durch kurze Impulse abgetragen und die Kollagenbildung aktiviert. Die gesamte Behandlung dauert je nach Ausprägung und der Größe des Bereichs zwischen 15 und 45 Minuten. In vielen Fällen reicht nur eine Behandlung aus, um Dein Hautbild deutlich zu verbessern. Wie viele Behandlungen in Deinem Fall notwendig sind, wirst Du beim Beratungsgespräch mit Deinem Arzt erfahren.

Was kann ich selbst gegen eine Reibeisenhaut tun?

Wenn für Dich keine dieser Behandlungen infrage kommt, kannst Du ganz einfach durch Hautpflege, Peelings oder Öle Dein Hautbild verbessern. Besonders wichtig sind regelmäßige Hautpflegerituale. Verwende zum Reinigen der Haut nie Seife, da diese Inhaltsstoffe enthalten kann, welche die Haut reizen, die Poren verstopfen und somit die Reibeisenhaut verschlimmert. Greife lieber auf einen Reinigungsschaum mit keratolytischen Inhaltsstoffen zurück, da diese hornlösend wirken. Im Anschluss an die Reinigung empfiehlt sich eine Lotion mit Fruchtsäure, welche die Verhornung löst, die Haut glättet und Entzündungen vorbeugen kann. Weitere empfohlene Produkte sind Lotionen mit Urea (Harnstoff) oder Hautpflegeprodukte mit Vitamin A.

Urea bindet Feuchtigkeit in der Haut, fördert die Heilung und löst bei regelmäßiger Anwendung die Verhornung. Für eine besonders intensive Pflege eignet sich eine Urea-Auflage. Creme dafür abends die Haut mit reichlich Urea-Lotion ein und wickle die betroffenen Bereiche mit Frischhaltefolie ein. Die Auflage solltest Du über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag entfernen. Hautpflegeprodukte mit Vitamin A helfen ebenfalls dabei, die Verhornungen zu lösen und verbessern zusätzlich die Hautelastizität. Generell solltest Du Deine Haut mit viel Feuchtigkeit versorgen und darauf achten, diese nicht zu irritieren. Achte deshalb auf parfümfreie Produkte, da Duftstoffe die Haut austrocknen.

 

Öle helfen dabei, die Haut zu beruhigen. Kokosöl spendet Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und regt den natürlichen Heilungsprozess der Haut an. Öle wie Neemöl oder Arganöl enthalten viel Vitamin E und beugen Entzündungen vor.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Was kann ich selbst gegen eine Reibeisenhaut tun?

Welche Peelings helfen bei einer Reibeisenhaut?

Peelings sind ein weiterer hilfreicher Bestandteil der Hautpflege, weil sie die Poren befreien und beim Entschuppen abgestorbener Hautzellen helfen. Lass Dich aber vor der ersten Anwendung von einem Arzt beraten, denn viele Produkte sind stark konzentriert und sollten nur vorsichtig angewendet werden. Du kannst ein Peeling entweder selbst durchführen oder einen Arzt für ein chemisches Peeling aufsuchen. Ein BHA-Peeling mit Salicylsäure entfernt abgestorbene Hautzellen, dringt in die Talgdrüsen ein und beseitigt dort den verhornten Keratin-Pfropfen. Zusätzlich wirkt Salicylsäure entzündungshemmend und bekämpft Bakterien. Solltest Du das BHA-Peeling nicht gut vertragen, kannst Du ein AHA-Peeling verwenden. Dieses wirkt ähnlich wie das BHA-Peeling, dringt aber nicht bis in die Poren ein. Weitere Alternativen sind Produkte mit Milchsäure, Glykolsäure oder Fruchtsäure. Ein Peeling solltest Du etwa einmal in der Woche durchführen. Wenn Du diese Routine abbrichst, kehren die Pickelchen allerdings sehr schnell wieder zurück.

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Welche Peelings helfen bei einer Reibeisenhaut?

Welche Tipps kann ich zusätzlich in meinen Alltag integrieren?

Neben all diesen Ratschlägen zur Hautpflege gibt es auch Tipps für den Alltag, die Du einfach umsetzen kannst. Vermeide Duftstoffe in Weichspüler, Parfüm und Duschgel und verzichte auf dehydrierende Lebensmittel wie Kaffee oder Alkohol. Trinke stattdessen etwa zwei Liter Wasser pro Tag, um die Haut auch von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Auch mithilfe einer Ernährungsumstellung kannst Du Dein Hautbild verbessern. Verzichte phasenweise auf Gluten oder Früchte. Häufig tritt die Reibeisenhaut nämlich als Folge einer Lebensmittelunverträglichkeit auf.
 
Lass viel frische Luft und auch Sonne an die Reibeisenhaut. Insbesondere Sonne in Kombination mit Meerwasser kann die Keratosis Pilaris verringern. Das ist vor allem auf die erhöhte Luftfeuchtigkeit zurückzuführen. Auch Saunabesuche sind empfehlenswert. Durch das Schwitzen erweichen verhornte Stellen und es tritt eine Verbesserung des Hautbildes ein. Du solltest allerdings nicht mit den Saunagängen übertreiben, denn zu viel Hitze trocknet die Haut wieder aus.
 
Falls Du auf Peelings, Microneedling oder Laserbehandlungen verzichten möchtest, kannst Du auch auf Hausmittel zurückgreifen. Dazu zählen unter anderem natürliche Öle aus Avocado, Weizenkeimen, Kokos, Argan oder Oliven. Regelmäßige Salzwasser-Bäder oder trockene Bürstenmassagen wirken ebenfalls sehr gut gegen die Reibeisenhaut. Ein weiteres Hausmittel ist die Eigenurintherapie. Dabei wird frischer Urin mit einem Wattepad auf die betroffenen Stellen getupft.

Was kostet die Behandlung einer Keratosis Pilaris und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) - Kosten

Je nach Art der Behandlung fallen auch unterschiedliche Kosten an. Außerdem kommt es darauf an, wie aufwendig der Eingriff ist – bei einigen Behandlungen sind zudem mehrere Sitzungen notwendig.

Bei einer Laserbehandlung musst Du beispielsweise mit höheren Ausgaben rechnen – hier ist je nach Ausprägung und Größe der zu behandelnden Fläche pro Sitzung ein Betrag von 200 bis 300 Euro fällig. Die Krankenkassen kommen in der Regel nicht für die Behandlung einer Keratosis Pilaris hat, da sie keinen wirklichen Krankheitswert hat. Erkundige Dich dennoch bei Deinem Versicherungsträger, da es möglich ist, dass zumindest ein Teil der Kosten übernommen wird.

 


Über den Autor: Dr. med. Benjamin Gehl

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie


Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion.

Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind.

Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Keratosis Pilaris oder Reibeisenhaut ist eine Verhornungsstörung der Haut und keine anerkannte Hautkrankheit. Die Reibeisenhaut ist nicht ansteckend und auch nicht gefährlich. Schmerzen treten in der Regel nicht auf, allerdings klagt ein Teil der Betroffenen über Juckreiz.


Typische Symptome einer Reibeisenhaut sind stecknadelkopfgroße, hautfarbene bis rötliche Knötchen in der Haut. Die betroffenen Hautstellen fühlen sich rau und trocken an. Eine Keratosis Pilaris tritt vor allem an den Oberarmen, der Außenseite von Ober- und Unterschenkel sowie am Gesäß auf.


Die genaue Ursache, weshalb eine Keratosis Pilaris entsteht, konnte bis heute nicht erforscht werden. Experten vermuten jedoch, dass eine genetische Veranlagung die Entstehung begünstigen kann. Allgemein ist die Reibeisenhaut auf eine Verhornungsstörung zurückzuführen.


Mögliche Behandlungen, die bei einer Keratosis Pilaris zum Einsatz kommen können, sind beispielsweise Microneedling, eine Lasertherapie oder ein chemisches Peeling sowie verschiedene Hausmittel oder Hautpflegeprodukte.

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