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Nekrotisierende Fasziitis

Nekrotisierende Fasziitis

Eine nekrotisierende Fasziitis ist eine schwere, teils lebensbedrohliche Infektion, die durch Bakterien wie Streptokokken.

Dauer
Je nach Schwere eine bis mehrere Wochen
Klinik
Nicht notwendig
Ausfallzeit
Keine
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Was ist eine nekrotisierende Fasziitis?

Bei einer nekrotisierenden Fasziitis handelt es sich um eine besonders schwere, mitunter lebensbedrohliche Entzündung. Sie tritt meist an den Armen oder den Beinen auf. Die Entzündung erstreckt sich über die Haut und die Unterhaut bis in die Bindegewebshüllen und die Faszien und kann auch die Muskulatur betreffen. Auslöser sind Bakterien wie mit dem Namen Streptokokken, Staphylokokken oder Clostridien.

Mediziner unterscheiden je nach Erreger zwei Typen der nekrotisierenden Fasziitis, die unterschiedliche Verläufe aufweisen. Die Bakterien produzieren ein Gift, das zur Entstehung kleiner Blutgerinnsel führt. Diese verstopfen anschließend die feinen Blutgefäße im Gewebe, sodass die betroffenen Regionen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden können. Das hat zur Folge, dass das Gewebe abstirbt. Eine nekrotisierende Fasziitis geht mit Fieber und starken Schmerzen einher.

Bei Typ 1 der nekrotisierenden Fasziitis handelt es sich um eine Mischinfektion von aeroben und anaeroben Bakterien. Sie tritt vorwiegend nach einem chirurgischen Eingriff auf. Bei einer Typ 2 nekrotisierenden Fasziitis sind Streptokokken der Auslöser. Sie kommt wesentlich häufiger vor als Typ 1.

Nekrotisierende Fasziitis - Was ist eine nekrotisierende Fasziitis?

Im deutschsprachigen Raum erkranken daran weniger als eine von 100.000 Personen. Bei einer intakten Haut ist eine nekrotisierende Fasziitis in der Regel nicht ansteckend. Um absolut sicherzugehen, ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen sinnvoll. Dazu zählt etwa die Verwendung von Handschuhen sowie Hände waschen und desinfizieren nach dem Kontakt mit einer infizierten Person.

Eine nekrotisierende Fasziitis entsteht oft blitzartig und verläuft sehr schnell und aggressiv. Eine medikamentöse Therapie mittels Antibiotika reicht nur im Frühstadium der Erkrankung, entzündungshemmende Medikamente sind kaum wirksam.

Was sind die Symptome einer nekrotisierenden Fasziitis?

Nekrotisierende Fasziitis - Was sind die Symptome einer nekrotisierenden Fasziitis?

Zu Beginn sind die Symptome einer nekrotisierende Fasziitis eher unspezifisch. Häufig sind starke Schmerzen im Bereich der betroffenen Körperstelle und hohes Fieber.

Bei einigen Betroffenen kommt es darüber hinaus zu Schüttelfrost, Abgeschlagenheit und ähnlichen Symptomen. Einige Tage nach der Infektion schwillt die infizierte Stelle immer mehr an. Der Grund dafür sind entzündliche Prozesse unter der Hautoberfläche. Bei den meisten Patienten zeigt sich nun eine bläulich-rote Verfärbung der Haut, die im weiteren Verlauf eine bläulich-graue Färbung annimmt. Die betroffene Hautstelle erwärmt sich und es kommt zur Bildung von Blasen. Diese sind mit einer hell- bis dunkelroten Flüssigkeit gefüllt.

Schreitet die Erkrankung weiter voran, stirbt das betroffene Gewebe ab. Mediziner sprechen dabei von Nekrosen. Diese betreffen nicht nur das Weichgewebe, sondern können auch Nerven und Muskeln betreffen. Da die Nerven nach und nach absterben, ist die Erkrankung in diesem Stadium nicht mehr schmerzhaft. Dennoch steigt bei den meisten Betroffenen das Fieber weiter an.

Durch den schnellen Verlauf kann es zu schwerwiegenden Nebeneffekten kommen. Das können schwere Nekrosen oder auch ein toxischer Schock sein. Letzterer kann sogar tödlich enden. Umso früher die Diagnose erfolgt, umso günstiger ist die Prognose. Der Verlauf einer nekrotisierende Fasziitis ist oft sehr schnell, weshalb auch die Mortalität hoch ist. Vor allem, wenn die Rumpfgegend betroffen ist, ist die Prognose ungünstig.

Nekrotisierende Fasziitis - Nekrosen

Welche Ursachen hat eine nekrotisierende Fasziitis?

Meist ist der Auslöser für eine nekrotisierende Fasziitis eine bakterielle Infektion in Folge einer Hautverletzung oder einer Erkrankung durch einen Abszess. Aber auch intramuskuläre Injektionen können die Eintrittspforte für Bakterien sein, denn über die offene Stelle erlangen Bakterien Zugang zur Unterhaut. Am häufigsten handelt es sich beim Auslöser um eine Infektion mit Streptokokken, in manchen Fällen sind aber auch Staphylokokken oder Clostridien der Auslöser. Die Bakterien breiten sich weiter aus und können auch in die Blutbahn gelangen.

Risikofaktoren für eine nekrotisierende Fasziitis sind in erster Linie Durchblutungsstörungen der peripheren Gefäße. Störungen des Lymphabflusses und Immundefizite begünstigen die Entstehung ebenfalls. Ein besonders hohes Erkrankungsrisiko haben Personen mit einer Stoffwechselerkrankung wie etwa Diabetes.

Nekrotisierende Fasziitis - Welche Ursachen hat eine nekrotisierende Fasziitis?

Wie diagnostiziert der Arzt eine nekrotisierende Fasziitis?

Nekrotisierende Fasziitis - Wie diagnostiziert der Arzt eine nekrotisierende Fasziitis?

Bei Veränderungen an der Hautoberfläche und Symptomen wie Schüttelfrost, Fieber und Abgeschlagenheit ist es jedenfalls Zeit für einen Besuch beim Arzt. Dies trifft vorrangig auf Personen zu, die einer Risikogruppe für nekrotisierende Fasziitis angehören.

Das sind Menschen mit Durchblutungsstörungen, Immundefiziten, einer Störung des Lymphflusses oder Diabetes. Auch bei Abszessen, Hautverletzungen und bakteriellen Infektionen solltest Du so rasch wie möglich einen Arzt aufsuchen, um die Symptome abklären zu lassen.

Der erste Ansprechpartner bei Verdacht auf eine nekrotisierende Fasziitis ist der Hausarzt oder ein Dermatologe (Hautarzt). Gegebenenfalls überweist er Dich ins Krankenhaus. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, muss die Behandlung stationär erfolgen. Die Diagnose einer nekrotisierenden Fasziitis beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Dabei stellt der Arzt Fragen darüber, wie lange die Symptome schon bestehen und welcher Art sie sind.

Danach begutachtet er die betroffene Stelle. Dabei achtet er auf Verletzungen, Risse und Wunden. Erhärtet sich der Verdacht auf das Vorliegen einer nekrotisierende Fasziitis, veranlasst der Arzt eine mikrobiologische Diagnostik, wofür die Blasen punktiert werden müssen. Alternativ führt er eine Biopsie, also die Entnahme von Gewebe, durch.

Auch andere bakterielle Entzündungen der Haut zeigen vor allem im Anfangsstadium ähnliche Symptome wie eine nekrotisierende Fasziitis. Dazu zählen etwa Phlegmone, die Wundrose oder Abszesse. Für die bestmögliche Behandlung ist es wichtig, dass der Arzt die richtige Diagnose stellt. Eine Phlegmone ist eine bakterielle Entzündung, bei der Bakterien über eine Verletzung der Haut in den Körper vordringen. Das betroffene Gewebe stirbt ab, wodurch es zu Rötungen, Schwellungen und Schmerzen kommt. Im weiteren Verlauf kommt es bei vielen Patienten auch zu Fieber.

Nekrotisierende Fasziitis - Schmerzen KI-generiertes Bild

Eine Wundrose (Erysipel) entsteht im Umkreis kleiner offener Stellen. Die betroffenen Stellen sind scharf begrenzt und haben zungenförmige Ausläufer. Meist sind sie hellrot und glänzend. Häufig sind auch die Lymphgefäße entzündet. Fieber und Schüttelfrost treten ebenfalls auf. Bei einem Abszess hingegen handelt es sich um einen abgekapselten, mit Eiter gefüllten Hohlraum in den tieferen Hautschichten. Die obere Hautschicht ist meist intakt.

Wie lässt sich eine nekrotisierende Fasziitis behandeln?

Nekrotisierende Fasziitis - ein chirurgischer Eingriff erforderlich

Für die Behandlung einer nekrotisierende Fasziitis ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Es ist notwendig, die betroffenen Stellen so rasch wie möglich zu entfernen. Es dürfen keinerlei Erreger im Körper bleiben, denn diese sind äußerst aggressiv. Entfernt der Arzt nicht das gesamte betroffene Gewebe, breitet sich die nekrotisierende Fasziitis rasch aus. In weiterer Folge kommt es zu großen Gewebeverlusten und sogar zum Tod.


Nekrotisierende Fasziitis - medikamentöse Therapie in Form von Antibiotika

Zusätzlich zum chirurgischen Eingriff erfolgt eine medikamentöse Therapie in Form von Antibiotika. Meist kommt dabei das Mittel Clindamycin zum Einsatz, häufig in Kombination mit Penicillin. Eine Behandlung mit ausschließlich medikamentöser Therapie ist meist nicht zielführend, da die Erreger sehr aggressiv und häufig resistent gegen Antibiotika sind. Stellt sich trotz chirurgischer und medikamentöser Therapie keine Besserung der Symptome ein, muss der Arzt die betroffenen Gliedmaßen amputieren, um das Leben des Patienten zu retten. Dies ist jedoch nur bei schweren Verläufen oder einer zu späten Behandlung notwendig.

Nekrotisierende Fasziitis - Wie lässt sich eine nekrotisierende Fasziitis behandeln? KI-generiertes Bild

Welche Komplikationen können bei einer nekrotisierende Fasziitis auftreten?

Nekrotisierende Fasziitis - Welche Komplikationen können bei einer nekrotisierende Fasziitis auftreten?

Bei einer nekrotisierende Fasziitis entfernt der Arzt im Zuge einer Operation meist das gesamte betroffene Gewebe. Dadurch kann er Komplikationen im Normalfall vermeiden. Hohes Fieber, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind übliche Symptome bei dieser Erkrankung.

Bleibt eine nekrotisierende Fasziitis unbehandelt, sterben die Nerven in den betroffenen Regionen ab. Das kann zu einer Störung der Sensibilität und zu Lähmungen führen. Wenn die Nerven abgestorben sind, können sie nicht wiederhergestellt werden. Diese Empfindungsstörungen sind somit dauerhaft.

Sofern die Diagnose frühzeitig erfolgt, ist der Verlauf einer nekrotisierende Fasziitis durchaus positiv und die Lebenserwartung des Betroffenen verringert sich dadurch nicht.

Wie ist die Prognose bei einer nekrotisierende Fasziitis?

Sofern die Diagnose rechtzeitig gestellt und die Behandlung frühzeitig begonnen wird, ist eine nekrotisierende Fasziitis gut heilbar. Umso früher die Diagnose einer nekrotisierende Fasziitis erfolgt, umso besser ist auch die Prognose. Ein hohes Alter und andere Erkrankungen wie Diabetes wirken sich negativ auf die Prognose aus. Auch Frauen neigen tendenziell zu schwereren Verläufen. Zudem spielt es eine Rolle, welche Körperregion betroffen ist. Die Todesrate bei einer nekrotisierende Fasziitis beträgt etwa 30 Prozent.

Die intensive Nachkontrolle nach dem Eingriff ist besonders wichtig. Der Arzt entnimmt regelmäßig Gewebeproben, um zu untersuchen, ob Bakterien zurückgeblieben sind. Zusätzlich muss der Patient Antibiotika einnehmen. Da die auslösenden Bakterien aber häufig gegen Antibiotika resistent sind, können sich neue Wunden bilden, die sich in weiterer Folge rasch vergrößern. Daher verabreicht der Arzt in den ersten Tagen nach dem Eingriff meist einen Mix aus verschiedenen Antibiotika. Sobald er zweifelsfrei festgestellt hat, welches Medikament gegen die Bakterien wirksam ist, erfolgt eine Therapie mit diesem über mehrere Wochen hinweg. Dadurch minimiert sich das Risiko eines Wiederaufflammens der Erkrankung.

Vor allem Betroffene, die zusätzlich an Diabetes mellitus erkrankt sind, bedürfen einer intensiven Nachsorge. Bei ihnen ist das Risiko eines erneuten Auftretens von Wunden deutlich höher.

Halte Dich möglichst genau an die Empfehlungen Deines Arztes. Beende die Einnahme der Antibiotika auf keinen Fall frühzeitig. Versuche, die betroffenen Körperstellen möglichst ruhigzustellen und hoch zu lagern. Auch Maßnahmen zur Kühlung verschaffen Linderung. Wenn Du den Verband selbstständig wechselst, wasche Deine Hände davor und danach gründlich.

Nekrotisierende Fasziitis - Wie ist die Prognose bei einer nekrotisierende Fasziitis? KI-generiertes Bild

Wie kann ich einer nekrotisierende Fasziitis vorbeugen?

Nekrotisierende Fasziitis - Wie kann ich einer nekrotisierende Fasziitis vorbeugen?

Eine schlechte Durchblutung und Immunschwäche zählen zu den Risikofaktoren bei einer nekrotisierende Fasziitis. Immunstärkende und durchblutungsfördernde Maßnahmen zählen daher gewissermaßen als vorbeugende Maßnahmen.

Versuche keinesfalls eine nekrotisierende Fasziitis selbst zu behandeln. Die Erkrankung ist lebensgefährlich. Das wichtigste, was Du daher selbst tun kannst, ist bei Verdacht auf eine nekrotisierende Fasziitis möglichst rasch einen Arzt aufzusuchen.

Besonders, wenn Du einer Risikogruppe, in erster Linie Diabetiker und Menschen mit schwachem Immunsystem, angehörst, ist es empfehlenswert, auch kleine Alltagsverletzungen genau im Auge zu behalten und bei Verdacht auf eine nekrotisierende Fasziitis möglichst rasch zum Arzt zu gehen. Kleinere Verletzungen kannst Du nicht immer vermeiden. Was Du aber tun kannst, ist, die Eintrittswahrscheinlichkeit von Erregern zu minimieren, beispielsweise indem Du Schutzhandschuhe trägst. Wenn es trotzdem zu einer Verletzung kommt, reinige und desinfiziere diese möglichst rasch. So verringerst Du das Risiko für die Entstehung einer nekrotisierende Fasziitis wesentlich.

Wenn Du Diabetiker bist, solltest Du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten sowie regelmäßig Sport treiben. All das trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken und verbessert die Durchblutung. Dadurch reduzierst Du auch das Risiko, an einer nekrotisierende Fasziitis zu erkranken.

Nekrotisierende Fasziitis - regelmäßig Sport treiben

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer nekrotisierende Fasziitis?

Nekrotisierende Fasziitis - Kosten

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Diagnose und Therapie einer nekrotisierende Fasziitis. Je nach Versicherungsträger kann ein Selbstbehalt anfallen. Genauere Informationen dazu erhältst Du direkt von Deiner Krankenkasse oder von Deinem behandelnden Arzt.

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Häufige Fragen

Wie häufig tritt eine nekrotisierende Fasziitis auf?
Die nekrotisierende Fasziitis ist eine seltene Erkrankung. In Deutschland erkrankt weniger als eine von 100.000 Personen jährlich daran. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Durchblutungsstörungen.
Ist eine nekrotisierende Fasziitis ansteckend?
Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist äußerst selten. Bei intakter Haut besteht kaum Gefahr. Dennoch sind Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen und das Tragen von Handschuhen bei Kontakt mit infizierten Wunden ratsam.
Wie schnell entwickelt sich eine nekrotisierende Fasziitis?
Die Erkrankung kann sich innerhalb weniger Stunden oder Tage rasant ausbreiten. Anfangs zeigt sich oft nur eine schmerzhafte Schwellung, doch die Infektion greift schnell auf tiefere Gewebeschichten über. Ein frühzeitiger Arztbesuch kann lebensrettend sein.
Welche ersten Anzeichen deuten auf eine nekrotisierende Fasziitis hin?
Starke, ungewöhnlich intensive Schmerzen an einer scheinbar harmlosen Verletzung können ein erstes Warnsignal sein. Auch Rötungen, Schwellungen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl sollten ernst genommen werden.
Welche Risikofaktoren begünstigen eine nekrotisierende Fasziitis?
Besonders gefährdet sind Menschen mit Diabetes, Immunschwäche, Durchblutungsstörungen oder chronischen Wunden. Auch kürzlich erfolgte Operationen oder Verletzungen können das Risiko erhöhen.
Wie verläuft die Behandlung einer nekrotisierenden Fasziitis?
Die Behandlung erfolgt durch eine sofortige chirurgische Entfernung des befallenen Gewebes. Zusätzlich werden hochdosierte Antibiotika verabreicht. In schweren Fällen können Amputationen nötig sein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Kann eine nekrotisierende Fasziitis geheilt werden?
Ja, eine frühzeitige Behandlung kann die Erkrankung heilen. Allerdings hängt die Prognose vom Zeitpunkt der Diagnose, der Schwere der Infektion und der individuellen gesundheitlichen Verfassung des Patienten ab. Ohne rechtzeitige Therapie kann die Krankheit tödlich verlaufen.
Welche Langzeitfolgen kann eine nekrotisierende Fasziitis haben?
Überlebende können Narben, Bewegungseinschränkungen oder Nervenschäden davontragen. In schweren Fällen sind Amputationen notwendig. Eine psychologische Nachbetreuung kann helfen, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
Kann man einer nekrotisierenden Fasziitis vorbeugen?
Eine sorgfältige Wundhygiene, das Vermeiden von Hautverletzungen und die Stärkung des Immunsystems sind wichtige Präventionsmaßnahmen. Besonders Menschen mit Risikofaktoren sollten auf kleinste Infektionsanzeichen achten und frühzeitig einen Arzt aufsuchen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. med. Kerstin Ortlechner

Dr. med. Kerstin Ortlechner

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Dr. Kerstin Ortlechner ist Fachärztin für Dermatologie mit Zusatzkompetenzen in Allgemein-, Sport- und Notfallmedizin. Nach dem Medizinstudium in Innsbruck und der Facharztausbildung in der Dermatologie am KH Hietzing bei Univ.-Prof. Dr. Andreas Steiner sammelte sie prägende Erfahrungen u. a. bei Dr. Peter Caspari (Plastische Chirurgie, München) und David A. Colbert, M.D. (New York Dermatology Group). 2018 eröffnete sie ihre eigene Praxis in Wien. Ihr Schwerpunkt liegt auf moderner, natürlicher Anti-Aging-Medizin und hautärztlicher Prävention – mit hoher Präzision, Evidenz und einem Blick für Ästhetik.

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Dr. med. Kerstin Ortlechner
Letzte Aktualisierung: 28.09.2026

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