Was versteht die Medizin unter juckender Kopfhaut?
Juckende Kopfhaut ist meist ein Ausdruck von Hautirritationen, die durch verschiedene externe und interne, die Haut reizende, Faktoren ausgelöst werden. Häufig ist die natürliche Feuchtigkeitsbalance gestört, was zu einer trockenen und juckenden Kopfhaut führen kann. In unserer Kopfhaut sitzen neben Haarwurzeln, Talg- und Schweißdrüsen auch Immunabwehrzellen und Nervenenden. Zusammen nehmen sie Funktionen, wie Flüssigkeitsaustausch oder Temperaturregulation, wahr.
Juckreiz am Kopf kann auch eine Folge von Hautalterung sein, aber auch Neurodermitis oder Psoriasis lösen oftmals ein Jucken der Kopfhaut aus. Die Symptome dabei können juckende Kopfhaut, Schuppen und Schuppenflechte sein. Übermäßiges Kratzen bei juckender Kopfhaut kann zu Reizungen oder Entzündungen führen. Diese Entzündungen bei der Kopfhaut schmerzt bei Berührung.

Wie sehen die Symptome bei juckender Kopfhaut aus?
Sind die in und an der Kopfhaut ablaufenden Prozesse gestört, können lokale Beschwerden auftreten. Zu den häufigsten Problemen zählen Austrocknung, Schuppen und Juckreiz. Schuppen sind kleine abgestorbene Hautteilchen, die sich von der Kopfhaut lösen und durch eine zu stark beschleunigte Erneuerung der Hautzellen zustande kommt. Schuppen können sowohl bei trockener als auch fettiger Kopfhaut auftreten. Schuppen bei trockener Kopfhaut sind eher klein und flockig. Bei fettiger Kopfhaut handelt es sich meistens um größere, weiß-gelbliche Hautteilchen und die darunterliegende Kopfhaut ist oft gerötet.
Zum Juckreiz kann es durch bestimmte Botenstoffe kommen, wie beispielsweise Histamin, welche ein über die Nervenfasern der Haut an das Gehirn weitergeleitetes Signal verursachen und dort das unangenehme Empfinden von Jucken an der jeweiligen Körperstelle generieren. Meistens handelt es sich dabei um eine belastende, aber harmlose Begleiterscheinung von zu trockener Kopfhaut. In seltenen Fällen steckt eine ernste oder chronische Ursache dahinter.
Auch wenn Deine Haut am Kopf juckt, solltest Du das Kratzen vermeiden. Dies führt zu Haarbrüchen und kann die Kopfhaut verletzen, wodurch Keime besser in die Kopfhaut eindringen und zu Haarwurzelentzündungen führen können.
Welche Ursachen hat eine juckende Kopfhaut?
In den meisten Fällen handelt es sich bei juckender Kopfhaut um ein kurzfristiges Problem mit harmlosen Ursachen. In den meisten Fällen ist eine trockene und strapazierte Kopfhaut für die Hautirritation und den Juckreiz verantwortlich. Es sind verschiedene Auslöser bekannt, die von außen auf die Kopfhaut einwirken können. Dazu zählen Temperaturveränderungen oder ein Jahreszeitenwechsel, denn sowohl kalte Luft als auch Hitze und UV-Strahlung können eine trockene und juckende Haut begünstigen. Oft ist eine gereizte Kopfhaut ein Zeichen für einen ungesunden Lebensstil, wozu auch Rauchen oder Mangelernährung gehört.
Auch bestimmte Medikamente, Umweltverschmutzung oder Haarpflegeprodukte, wie Shampoo, Seife, Haargel oder Haarspray, können eine Ursache für den Juckreiz sein. Hartes Wasser, das viel Kalzium und Magnesium enthält, kann ebenfalls eine trockene Kopfhaut begünstigen und das Jucken verstärken. Heißes Föhnen oder zu häufiges Waschen sind zusätzliche potenzielle Ursachen für eine gereizte Kopfhaut.
Juckreiz am Kopf kann ein Hinweis auf Hautpilz, Allergien, hormonelle Veränderungen, Läuse, Milben oder Hauterkrankungen, wie Psoriasis oder Neurodermitis, sein. Kopfhautjucken kann zudem durch psychosomatische Beschwerden, seelischen oder körperlichen Stress und durch genetische Faktoren ausgelöst werden. Auch das Alter kann eine Ursache für eine gereizte Kopfhaut sein, da die Haut im Alter immer trockener wird.
Welche Arten der Kopfhaut gibt es?
Normale Kopfhaut
Fett- und Feuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht
Fettige Kopfhaut
Verstärkte Talgproduktion
Trockene Kopfhaut
Brennt, juckt, spannt & zeigt Hautrötungen auf
Schuppige Kopfhaut
Durch übermäßige Talgproduktion können Hautzellen zu sichtbaren Schuppen verkleben
Je nach Beschaffenheit der Kopfhaut unterscheidet man zwischen vier Kopfhauttypen: normale Kopfhaut, fettige Kopfhaut, trockene Kopfhaut und schuppige Kopfhaut. Bei normaler Kopfhaut befinden sich Fett- und Feuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht, weshalb Beschwerden wie Juckreiz, Spliss oder Schuppen in der Regel nicht vorkommen. Die Haare sind gesund und glänzend. Einer fettigen Kopfhaut liegt meistens eine verstärkte Talgproduktion (Seborrhö) zugrunde, bei der die Talgdrüsen übermäßig viel Fett (Lipide) produzieren. Das Haar kann die große Menge an Talg nicht aufnehmen und sieht fettig und strähnig aus. Eine verstärkte Talgproduktion kann erblich oder hormonell bedingt sein, doch auch andere Faktoren, wie Stress, können eine Talgüberproduktion begünstigen.
Wenn die Kopfhaut brennt, juckt oder spannt und wenn Hautrötungen auftreten, handelt es sich meist um eine trockene Kopfhaut. Eine trockene Kopfhaut ist meistens ein Zeichen für einen Nährstoffmangel oder eine mangelnde Talgproduktion durch die Talgdrüsen. Die Haare werden stumpf, glanzlos, rau und störrisch. Sowohl eine trockene, als auch eine fettige Kopfhaut können eine schuppige Kopfhaut begünstigen. Schuppen bestehen aus kleinen abgestorbenen Hautzellen und sind ganz normal, da die Haut sich etwa alle vier Wochen erneuert und dabei die Hautzellen der obersten Hautschicht absterben. Bei einer schuppigen Kopfhaut ist dieser Prozess meistens aus dem Gleichgewicht geraten und die oberste Hautschicht wird zu früh in zu großen Zellverbänden abgestoßen. Geben die Talgdrüsen übermäßig viel Fett ab, können die Hautzellen zu großen sichtbaren Schuppen verkleben.
Wann sollte ich zum Arzt gehen?
Wenn Du bei Dir eine trockene Kopfhaut feststellst, gibt es einige Dinge, die Du ausprobieren kannst, bevor Du einen Arzt aufsuchst. Interessante Tipps gibt es auch in diesem Beitrag zur Pflege Deiner Haare. Akute Abhilfe bei starkem Juckreiz schafft zum Beispiel das Einreiben der Kopfhaut mit Olivenöl, Rosmarinöl oder Kokosnussöl. Diese Öle legen sich auf die gereizte Kopfhaut und sollten sie etwas beruhigen. Längerfristig empfiehlt es sich, auf ein mildes, besonders schonendes Shampoo gegen juckende Kopfhaut umzustellen und sich generell mit der Verwendung von Pflegeprodukten, vor allem welche mit Silikonen oder Parfum, zurückzuhalten.
Interessant kann diesbezüglich ebenfalls behutsam dosiertes Teebaumöl sein. Als essenziell gilt auch die Versorgung der Kopfhaut mit ausreichend Feuchtigkeit. Hierauf machen Experten aufmerksam, die sich mit der Entwicklung hilfreicher Mittel gegen juckende Kopfhaut befassen. Ausgetrocknete Haut bietet nicht nur ein erhöhtes Risiko für die Ansiedlung von Keimen oder Pilzen, sondern kann bereits von Natur aus zu Reizungen neigen. Daher ist es denkbar, dieser eher harmlosen Ursache mit regelmäßiger Feuchtigkeitspflege entgegenzuwirken.
Bei akut juckender Kopfhaut kann Dir das Polaneth Kühlendes Kopfhaut-Liquid von DERMASENCE Abhilfe verschaffen. Es beruhigt die Kopfhaut sofort und lindert den Juckreiz. Das Liquid wirkt schnell, ohne dass es ausgewaschen werden muss. Bei regelmäßiger Anwendung kann es Juckreiz vorbeugen und die Hautbarriere stärken. Das Liquid zieht schnell in die Haut ein, ohne fettig oder klebrig zu wirken, sodass Du Dir keine Sorgen um fettig aussehendes Haar machen musst.
Achte zudem auf eine ausgewogene Ernährung, Stressverminderung oder regelmäßige Kopfhautmassagen, die die Durchblutung des Haars anregen. Bei starker Sonneneinstrahlung solltest Du unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Auch zu heißes und langes Föhnen solltest Du vermeiden.
Wenn Du das Gefühl hast, es handelt sich bei Dir um ein längerfristiges Leiden und Du hast schon einige erfolglose Versuche gestartet, um das Problem zu beheben, solltest Du die genaue Ursache vom Hautarzt abklären lassen. Wenn Du Dir unsicher bist, ob deine Kopfhautbeschwerden bereits ein Fall für den Arzt sind, solltest Du diese Fragen berücksichtigen: Hast Du schon seit Längerem eine juckende Kopfhaut oder ist das Problem neu?
Tritt es phasenweise auf oder wird kurzfristig schlimmer, beispielsweise wenn du Stress hast? Handelt es sich um eine lästige Unannehmlichkeit oder fühlst Du Dich im Alltag durch das Jucken sehr beeinträchtigt?
Im Zweifelsfall ist es immer ratsam, ärztlichen Rat einzuholen. Für solche Fälle ist der Hautarzt der richtige Ansprechpartner, doch auch der Hausarzt kann erste Informationen zu Deinem Problem liefern.
Wie diagnostiziert der Arzt eine juckende Kopfhaut?
Der Hautarzt wird Dich in der Regel nach Deinen Allergien und Vorerkrankungen sowie nach aktuell eingenommenen Medikamenten fragen. Unter Umständen wird er einen Allergietest durchführen, um herauszufinden, ob der Juckreiz durch eine Unverträglichkeit verursacht wird. Außerdem kann er die Kopfhaut mithilfe eines Vergrößerungsglases genauer untersuchen und auch die restliche Haut kann Gegenstand der Untersuchung werden. Liefert die Anamnese oder die Hautuntersuchungen kein eindeutiges Ergebnis, kann ein Bluttest Klarheit schaffen.
Wie behandelt der Arzt eine juckende Kopfhaut?
Dabei kommt es vor allem darauf an, welche Beschwerden, Ursachen oder Erkrankungen der Arzt diagnostiziert hat. Die Behandlungsmöglichkeiten bei juckender Kopfhaut können sehr vielseitig sein, da der Arzt die Behandlung an die spezifischen Ursachen ausrichten wird. Deshalb ist das Vorgespräch mit dem Arzt umso wichtiger, damit eine erfolgreiche und vor allem schnelle Therapie möglich ist. Handelt es sich bei juckender Kopfhaut um eine Allergie, können neben der Vermeidung des Auslösers auch Medikamente, wie Antihistamine, helfen. Neurodermitis wird häufig mit Cortison behandelt.
Folgen und Prognose bei juckender Kopfhaut
Je nach Ursache kann die Prognose sehr unterschiedlich ausfallen. Ein unkomplizierter Juckreiz, etwa aufgrund von Trockenheit, lässt sich durch die richtigen Maßnahmen meist wieder bessern. Hauterkrankungen, wie Neurodermitis oder andere Ekzeme, sind hingegen hartnäckiger. Unter anderem deshalb, weil die genaue Ursache für die Entzündungen der Hautschichten oft nicht geklärt ist.
Was kann ich selbst tun?
Einreiben der Kopfhaut mit Oliven-, Rosmarin- oder Kokosöl
Benutze milde Haarpflegeprodukte ohne Silikone und Parfum
Achte auf ausgewogene Ernährung & Stressverminderung
Vermeide zu langes Föhnen & schütze Dein Haar bei starker Sonneneinstrahlung
Wenn Du bei Dir eine trockene Kopfhaut feststellst, gibt es einige Dinge, die Du ausprobieren kannst, bevor Du einen Arzt aufsuchst. Interessante Tipps gibt es auch in diesem Beitrag zur Pflege Deiner Haare. Akute Abhilfe bei starkem Juckreiz schafft zum Beispiel das Einreiben der Kopfhaut mit Olivenöl, Rosmarinöl oder Kokosnussöl. Diese Öle legen sich auf die gereizte Kopfhaut und sollten sie etwas beruhigen. Längerfristig empfiehlt es sich, auf ein mildes, besonders schonendes Shampoo umzustellen und sich generell mit der Verwendung von Pflegeprodukten, vor allem welche mit Silikonen oder Parfum, zurückzuhalten.
Interessant kann diesbezüglich ebenfalls behutsam dosiertes Teebaumöl sein. Als essenziell gilt auch die Versorgung der Kopfhaut mit ausreichend Feuchtigkeit. Hierauf machen Experten aufmerksam, die sich mit der Entwicklung hilfreicher Mittel gegen juckende Kopfhaut befassen. Ausgetrocknete Haut bietet nicht nur ein erhöhtes Risiko für die Ansiedlung von Keimen oder Pilzen, sondern kann bereits von Natur aus zu Reizungen neigen. Daher ist es denkbar, dieser eher harmlosen Ursache mit regelmäßiger Feuchtigkeitspflege entgegenzuwirken.
Achte zudem auf eine ausgewogene Ernährung, Stressverminderung oder regelmäßige Kopfhautmassagen, die die Durchblutung des Haars anregen. Bei starker Sonneneinstrahlung solltest Du unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Auch zu heißes und langes Föhnen solltest Du vermeiden.
Welche Hausmittel helfen bei juckender Kopfhaut?
Bei leichtem Juckreiz ohne entzündliche Ursache können Hausmittel die Kopfhaut beruhigen und das Gleichgewicht der Hautflora wiederherstellen.
Apfelessig-Spülung
Apfelessig reguliert den pH-Wert der Kopfhaut und wirkt antimikrobiell. Mische zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Liter lauwarmem Wasser und verwende die Lösung als letzte Spülung nach dem Haarewaschen. Nicht ausspülen.
Teebaumöl
Teebaumöl wirkt antimykotisch und antibakteriell. Gib drei bis fünf Tropfen zu Deinem Shampoo oder mische es mit einem Trägeröl wie Kokosöl. Massiere die Mischung in die Kopfhaut ein und lasse sie 15 Minuten einwirken.
Kokosöl
Kaltgepresstes Kokosöl spendet Feuchtigkeit und beruhigt trockene, gereizte Kopfhaut. Trage eine kleine Menge auf die Kopfhaut auf, massiere sie ein und lasse das Öl über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen wäschst Du es mit einem milden Shampoo aus.
Aloe Vera
Aloe-Vera-Gel kühlt und befeuchtet die Kopfhaut. Trage reines Gel direkt auf die juckenden Stellen auf und lasse es 20 bis 30 Minuten einwirken. Anschließend mit lauwarmem Wasser ausspülen.
Olivenöl
Bei sehr trockener, schuppiger Kopfhaut kann erwärmtes Olivenöl helfen. Massiere es in die Kopfhaut ein und wickle ein warmes Handtuch um den Kopf. Nach 30 Minuten mit einem milden Shampoo auswaschen.
Wichtig: Bei anhaltendem Juckreiz über mehrere Wochen, sichtbaren Hautrötungen, Schuppenbildung, Haarausfall oder nässenden Stellen solltest Du eine dermatologische Praxis aufsuchen, da eine behandlungsbedürftige Ursache wie seborrhoisches Ekzem, Psoriasis oder Pilzbefall vorliegen kann.
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Bei medizinisch notwendigen Maßnahmen und Eingriffen, decken die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten.
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