Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor)

Die Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) ist eine harmlose Hauterkrankung. Sie wird durch einen Hefepilz (Malassezia furfur) verursacht und zeigt sich durch fleckige Hautveränderungen vor allem am Rücken und an der Brust. Vor allem junge Erwachsene sind häufig betroffen. In Mitteleuropa leiden etwa ein bis vier Prozent der erwachsenen Menschen unter der Erkrankung, in tropischen Regionen sind es bis zu 50 Prozent. Sowohl die Therapie als auch der individuelle Krankheitsverlauf richtet sich nach dem Ausmaß der Infektion und Deiner allgemeinen Gesundheit.


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Zuletzt aktualisiert: 14. September, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Der Mediziner versteht unter der Kleienpilzflechte oder Pityriasis versicolor eine Hauterkrankung, die durch den Hefepilz Malassezia furfur ausgelöst wird. Die Erkrankung ist im Normalfall harmlos und nicht ansteckend.

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Die von der Kleienpilzflechte Betroffenen berichten über anfangs meist dunkle, leicht schuppende Flecken, die kontinuierlich wachsen und konfluieren. Häufig befinden sich die Verfärbungen im Brust-, Rücken- oder Nackenbereich. Besonders nach Sonneneinstrahlung können die Hautveränderungen hell erscheinen.

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Der Hefepilz Malassezia furfur ist der Auslöser der Pityriasis versicolor. Obwohl er beim Menschen ein Teil der natürlichen Hautflora ist, kann er sich unter gewissen Umständen übermäßig vermehren. Dies ist besonders bei tropischem Klima, verstärkter Schweißproduktion und immunsupprimierenden Grunderkrankungen der Fall.

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Ein erfahrener Hautarzt erkennt eine Kleienpilzflechte anhand des typischen Aussehens und Beschwerdebilds. Zum Ausschluss anderer Hautkrankheiten kann er einen Klebestreifentest und eine Untersuchung mit einer UV-Lampe durchführen.

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Meist lässt sich die Pityriasis versicolor mithilfe von lokal aufzutragenden Cremes behandeln, die Antipilzmittel beinhalten. Eine Therapie der Kopfhaut durch ein wirkstoffhaltiges Shampoo verringert zusätzlich das Rückfallrisiko.

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Patienten sollten darauf achten, dass ihre Haut kühl und trocken bleibt, da dies dem Pilzwachstum entgegenwirkt. Daher sollten sie starkes Schwitzen, warmes Klima und fetthaltige Cremes vermeiden.

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Die Kleienpilzflechte zeichnet sich durch ihr hohes Rezidivrisiko aus. Das bedeutet, dass Patienten mit einer Pityriasis versicolor auch nach erfolgter Therapie erneut an der Flechte erkranken können. Zudem kann die Krankheit Haarwurzelentzündungen auslösen.

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Da sich der Pilz besonders im feuchten und warmen Milieu vermehrt, kannst Du ihm bis zu einem gewissen Maße durch das Trockenhalten der Haut entgegenwirken. Gründliches Abtrocknen nach dem Duschen, das Tragen von luftiger, lockerer Kleidung sowie das Vermeiden fetthaltiger Cremes sind Maßnahmen zur Vorbeugung der Flechte.

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Die Behandlung der Pityriasis versicolor ist kostengünstig, da die eingesetzten Cremes und Shampoos meist unter zehn Euro kosten. Die Krankenkasse übernimmt hierbei den Arztbesuch, während der Patient die Rezeptgebühr begleichen muss.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Die Kleienpilzflechte oder Pityriasis versicolor ist eine Hauterkrankung, die durch den Hefepilz Malassezia furfur verursacht wird. Obwohl dieser Pilz ein Teil der natürlichen Hautflora ist, kann er sich unter gewissen Umständen übermäßig vermehren und die Kleienpilzflechte auslösen. Weshalb dies der Fall ist, ist bis dato nicht vollständig geklärt.


Die Patienten beschreiben kosmetisch störende verfärbte Flecken, die meist im Gesicht, Rücken- oder Brustbereich auftreten. Zunächst erscheinen die betroffenen Hautareale meist dunkel, wechseln infolge jedoch häufig die Farbe und wirken – besonders nach Sonneneinstrahlung – heller als die restliche Haut.


Das Pilzwachstum erfolgt rascher in feuchtem und warmem Milieu. Aus diesem Grund sollten Betroffene starkes Schwitzen, luftundurchlässige Kleidung, tropisches Klima und das Auftragen fettender Cremes vermeiden.


Die Behandlung von Pityriasis versicolor ist meist durch lokal aufzutragende Cremes und Shampoos, die Antipilzmittel beinhalten, möglich. Häufig kommt es jedoch zu Rückfällen.

Was versteht die Medizin unter einer Kleienpilzflechte?

Die Kleienpilzflechte ist eine oberflächliche Hauterkrankung, die sich durch helle oder dunkle Flecken der Haut äußert. Die Ursache für die Hautkrankheit ist der Hefepilz Malassezia furfur, der einen Teil der natürlichen Hautflora darstellt. Im Falle der Pityriasis versicolor vermehrt sich ebendieser Hefepilz jedoch übermäßig stark, was durch verschiedenste Faktoren beeinflusst werden kann.
 
Da die Kleienpilzflechte häufig keine großen Beschwerden verursacht, wissen viele Patienten nicht, dass die „Pigmentflecken“ durch einen Hautpilz bedingt sind. In Mitteleuropa leben aus diesem Grund rund vier Prozent der Bevölkerung mit Pityriasis versicolor. Da feuchtes und warmes Klima das Pilzwachstum fördert, beträgt diese Zahl in tropischen Gebieten bis zu 50 Prozent der Einwohner. Besonders häufig erkranken Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 26 Jahren an der Kleienpilzflechte; Personen über 65 sind nur äußerst selten betroffen.

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Was versteht die Medizin unter einer Kleienpilzflechte?

Ist eine Pityriasis versicolor ansteckend?

Anders als viele andere Pilzerkrankungen ist die Kleienpilzflechte sehr wenig bis gar nicht ansteckend. Dies liegt unter anderem daran, dass der Erreger Malassezia furfur bei allen Menschen als Teil der natürlichen Hautbesiedlung vorkommt und nur unter bestimmten Umständen die Pityriasis versicolor auslöst. Nur in Fällen von sehr engem Körperkontakt, beispielsweise in Partnerschaften, könnte selten eine Ansteckung erfolgen.

Was sind die Symptome einer Kleienpilzflechte?

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Was sind die Symptome einer Kleienpilzflechte?

Die Pityriasis versicolor äußert sich zu Beginn durch kleine Flecken, die sich von gelbbraun zu rotbraun oder rosa präsentieren können. Meistens sind die Flecken anfangs dunkler als die restliche Haut des Patienten.

Die zunächst voneinander getrennten, runden Flecken können im weiteren Verlauf zusammenfließen und große Hautverfärbungen verursachen. Häufig geht die Verfärbung mit einer leichten Schuppung einher. Nur in sehr seltenen Fällen beschreiben die Betroffenen einen leichten Juckreiz an den betroffenen Körperstellen.
 
Besonders viele Personen bemerken die Kleienpilzflechte nach dem Sommerurlaub, da der Hefepilz Malassezia furfur die betroffenen Hautstellen daran hindert, Melanin zu bilden. Dies sorgt für die gebräunte Farbe nach UV-Exposition, weshalb bei einem Fehlen ebendieser Funktion die Flecken hell erscheinen. Dieser Farbumschwung von dunklen zu hellen Flecken ist namensgebend für die Kleienpilzflechte, denn versicolor bedeutet im Lateinischen Farbdrehung.
 
Malassezia furfur ist bei gesunder Haut in den Haarfollikeln vorzufinden. Dort münden Talgdrüsen ein, die den Hefepilz mit nährenden Fettbestandteilen versorgen. Aus diesem Grund ist eine Kleienpilzflechte meist an Körperstellen mit einer hohen Dichte an Talgdrüsen anzutreffen. Dies ist unter anderem der Nacken-, Schulter- und Brustbereich. Ebenso sind der Rücken und die Oberarme häufig betroffen. Seltener ist die Kleienpilzflechte an den Oberschenkelinnenseiten oder dem Gesicht vorzufinden.

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Welche Ursachen hat eine Kleienpilzflechte?

Welche Ursachen hat eine Kleienpilzflechte?

Der Erreger der Kleienpilzflechte ist der Hefepilz Malassezia furfur. Wie bereits erwähnt, befindet sich dieser als Teil der natürlichen Hautbesiedelung in den Haarfollikeln der Haut und ernährt sich von Talg. Im Normalfall verursacht der Pilz keine Hautbeschwerden und ist bei fast 100 Prozent der Bevölkerung nachweisbar.
 
Unter gewissen Umständen kann sich Malassezia furfur jedoch übermäßig vermehren und einen sogenannten Pilzrasen in der Hornschicht der Haut rund um die Haarfollikel bilden. Dieser ist durch die Verfärbung der betroffenen Stelle bemerkbar. Was genau die Veränderung von einem Teil der Hautflora zu einem Krankheitserreger bedingt, ist bis dato nicht vollständig geklärt. Allerdings gibt es einige Risikofaktoren, die das Entstehen einer Pityriasis versicolor fördern.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Pityriasis versicolor?

Der Hefepilz vermehrt sich besonders gerne im feucht-warmen Milieu, weshalb die Kleienpilzflechte wesentlich häufiger in subtropischen und tropischen Klimazonen vorkommt. Doch auch übermäßiges Schwitzen – auch Hyperhidrose genannt – fördert das Pilzwachstum. Ebenso stellt das Tragen von luftundurchlässigen Stoffen bei Hitze einen Risikofaktor dar. Da sich Malassezia furfur von Fettbestandteilen ernährt, kann die übermäßige Anwendung von fetthaltigen Cremes oder Salben ein Auftreten der Kleienpilzflechte ermöglichen. Auch vererbbare Faktoren scheinen einen Einfluss zu haben, da die Flechte familiär gehäuft auftritt.

 

Bei Patienten mit einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise durch immunsuppressive Medikamente oder Grunderkrankungen, kommt es ebenso häufiger zu einer Manifestation von Pityriasis versicolor. Außerdem entwickeln ebendiese Personen häufiger eine Haarwurzelentzündung (Follikulitis) als Komplikation der Kleienpilzflechte.

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Welche Risikofaktoren begünstigen eine Pityriasis versicolor?

Wie wird eine Kleienpilzflechte diagnostiziert?

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Wie wird eine Kleienpilzflechte diagnostiziert?

Der erfahrene Hautarzt erkennt meist bereits am klinischen Bild des Patienten, dass es sich um eine Kleienpilzflechte handelt, da die Symptome der Betroffenen oft sehr eindeutig zuzuordnen sind.

Zu Hilfe ziehen kann der Spezialist zusätzlich den sogenannten Klebestreifentest. Dabei raut er mit einem Holzspatel die betroffene Hautstelle ein wenig auf, klebt einen Klebestreifen auf das Areal, zieht diesen ab und kann in weiterer Folge die gewonnene Probe im Mikroskop untersuchen. Das klassische Bild unter dem Mikroskop wird als „Spaghetti and meatballs“ bezeichnet, da sowohl Sporen als auch kurze Pilzfäden von Malassezia furfur zu erkennen sind. Auch eine Untersuchung mithilfe einer UV-Lampe, das sogenannte Wood-Licht, kann dem Ausschluss von anderen Erkrankungen dienen.

Wie lässt sich eine Kleienpilzflechte behandeln?

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Die Behandlung der Pityriasis versicolor ist meist durch lokale Salben und Cremes möglich

Die Behandlung der Pityriasis versicolor ist meist durch lokale Salben und Cremes möglich. Diese beinhalten sogenannte Antimykotika (Antipilzmittel) und können in verschiedenen Darreichungen Einsatz finden. Der Wirkstoff, der am häufigsten zur Beseitigung der Kleienpilzflechte angewendet wird, ist Ketoconazol. Diesen applizieren Betroffene zweimal täglich für zwei Wochen auf die betroffenen Hautstellen. Nur in äußerst seltenen und schweren Fällen muss eine antimykotische Therapie durch Tabletten erfolgen.

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - müssen Patienten auch ein wirkstoffhaltiges Shampoo verwenden

Obwohl die Kopfhaut nicht oft die klinischen Merkmale einer Pityriasis versicolor aufweist, stellt diese das Erregerreservoir des Hefepilzes dar. Aus diesem Grund müssen Patienten auch ein wirkstoffhaltiges Shampoo verwenden, da dies die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls minimiert.

Was kann ich selbst gegen eine Kleienpilzflechte tun?

Bei einer Kleienpilzflechte sollten Betroffene besonders darauf achten, lockere und luftdurchlässige Kleidung zu tragen, sowie Situationen, in denen mit starker Schweißproduktion zu rechnen ist, zu vermeiden. Die Haut sollte am besten trocken und kühl gehalten werden, da dies das Wachstum von Malassezia furfur hemmt. So raten Hautärzte bei der Kleienpilzflechte vom Sonnenbaden, Saunieren oder schweißtreibenden Sport ab. Auch auf fetthaltige Cremes sollten die Patienten verzichten, da diese dem Pilz einen zusätzlichen Nährboden bieten. Die regelmäßige und korrekte Anwendung der verschriebenen Antipilzmittel ist meist jedoch der wichtigste Pfeiler in der Therapie der Pityriasis versicolor.

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Was kann ich selbst gegen eine Kleienpilzflechte tun?

Welche Hausmittel helfen bei einer Pityriasis versicolor?

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Welche Hausmittel helfen bei einer Pityriasis versicolor?

Hausmittel gegen eine Pityriasis versicolor sind begrenzt. Dazu zählen Wickel aus Salbei oder Kamille, das Einreiben mit Apfelessig, Manuka-Honig, Knoblauchzehen, Zwiebeln oder Teebaumöl. Du kannst die betroffenen Hautpartien auch mit Backpulver oder Heilerde bestreuen.

Es ist ebenfalls möglich, das Pulver mit etwas Wasser zu einem Brei zu verrühren und auf die Haut aufzutragen. Allerdings muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass bei keinem dieser Mittel eine pilzabtötende Wirkung nachgewiesen werden konnte. Leider können durch bestimmte Methoden wie Wickel ideale Wachstumsbedingungen für den Pilz geschaffen werden, wodurch sich die Symptome häufig verstärken. Andere Methoden wie Essig und Zwiebel strapazieren die (entzündete) Haut meist noch zusätzlich.

Welche Komplikationen können bei einer Kleienpilzflechte auftreten?

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Welche Komplikationen können bei einer Kleienpilzflechte auftreten?

Die Pityriasis versicolor lässt sich meist komplikationslos behandeln. Die Haut benötigt jedoch ausreichend Zeit, um sich zu regenerieren, weshalb die pigmentierten Flecken noch monatelang nach erfolgter Therapie erkennbar sind.

Obwohl die Kleienpilzflechte eine harmlose und gut behandelbare Hautkrankheit darstellt, hat sie eine hohe Rückfallquote. Das bedeutet, dass auch nach erfolgreicher lokaler Behandlung die Patienten immer wieder an der Pityriasis versicolor erkranken. Um dies bestmöglich zu vermeiden, empfehlen Experten die regelmäßige Anwendung von Shampoos, die antimykotische Wirkstoffe beinhalten. Denn das Erregerreservoir befindet sich in den Haarfollikeln der Kopfhaut und kann von ebendort den gesamten Körper besiedeln.
 
Besonders bei immungeschwächten Personen, beispielsweise aufgrund von langjähriger immunsupprimierender Therapie oder gewissen Grunderkrankungen, kann die Pilzerkrankung eine Haarwurzelentzündung (Follikulitis) auslösen. Dabei bemerken die Patienten gerötete Pusteln im Gesicht, Rücken- oder Brustbereich. Diese können mit Juckreiz und Schmerzen einhergehen.

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Wie kann ich einer Kleienpilzflechte vorbeugen?

Wie kann ich einer Kleienpilzflechte vorbeugen?

Der Kleienpilzflechte beugst Du am besten durch Maßnahmen vor, die die Haut trocken halten. Dazu zählt das Vermeiden von luftundurchlässiger Kleidung, tropischem Klima und fetthaltigen Cremen. Zudem ist es wichtig, sich nach dem Duschen oder Baden gründlich abzutrocknen. Saunagänge sind generell fördernd für das Pilzwachstum, weshalb diese zu umgehen sind. Eine gründliche Körperhygiene mithilfe von milden Waschlotionen ist eine weitere vorbeugende Maßnahme.

Was kostet die Behandlung einer Kleienpilzflechte und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) - Kosten

Die Behandlung der Pityriasis versicolor fällt grundsätzlich sehr kostengünstig aus. Die verwendeten Cremen sowie die wirkstoffhaltigen Shampoos belaufen sich meist bei zehn bis fünfzehn Euro. Die Krankenkasse übernimmt hierbei gewisse Kosten, wie beispielsweise den Arztbesuch, jedoch zahlen die Patienten Rezeptgebühren für die apothekenpflichtigen Behandlungen. Diese betragen unter zehn Euro.


Über den Autor: Dr. med. Benjamin Gehl

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie


Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion.

Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind.

Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Die Kleienpilzflechte oder Pityriasis versicolor ist eine Hauterkrankung, die durch den Hefepilz Malassezia furfur verursacht wird. Obwohl dieser Pilz ein Teil der natürlichen Hautflora ist, kann er sich unter gewissen Umständen übermäßig vermehren und die Kleienpilzflechte auslösen. Weshalb dies der Fall ist, ist bis dato nicht vollständig geklärt.


Die Patienten beschreiben kosmetisch störende verfärbte Flecken, die meist im Gesicht, Rücken- oder Brustbereich auftreten. Zunächst erscheinen die betroffenen Hautareale meist dunkel, wechseln infolge jedoch häufig die Farbe und wirken – besonders nach Sonneneinstrahlung – heller als die restliche Haut.


Das Pilzwachstum erfolgt rascher in feuchtem und warmem Milieu. Aus diesem Grund sollten Betroffene starkes Schwitzen, luftundurchlässige Kleidung, tropisches Klima und das Auftragen fettender Cremes vermeiden.


Die Behandlung von Pityriasis versicolor ist meist durch lokal aufzutragende Cremes und Shampoos, die Antipilzmittel beinhalten, möglich. Häufig kommt es jedoch zu Rückfällen.

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