Leistenpilz (Tinea inguinalis)

Bei einer Tinea inguinalis handelt es sich um eine Pilzerkrankung in der Leistengegend. Umgangssprachlich wird die Erkrankung deshalb als Leistenpilz oder Leistenflechte bezeichnet. Auslöser sind sogenannte Fadenpilze oder Dermatophyten, die eine spezifische Pilzinfektion der Haut, die Dermatophytose, auslösen. Typische Symptome des Leistenpilzes sind Rötungen an den Innenseiten der Oberschenkel, begleitet mit Juckreiz, einer Abschuppung der Haut und gelegentlich Schmerzen. Die Infektion betrifft häufiger Männer als Frauen und beginnt meist zwischen Hodensack und Oberschenkel, da die Feuchtigkeit in dieser Region leicht eingeschlossen werden kann. Da sich Dermatophyten bei etwa 25 Grad am besten vermehren, finden Infektionen vor allem im Sommer statt. Der Pilz ist zwar recht unangenehm und für viele ein Tabuthema, dafür ist er jedoch leicht behandelbar und grundsätzlich ungefährlich. Die Behandlung besteht dabei meist aus dem Auftragen von Antimykotika auf die betroffenen Bereiche oder der gelegentlichen oralen Einnahme von Antimykotika und dauert in etwa zwei bis vier Wochen.


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Zuletzt aktualisiert: 8. Juni, 2020



ICD-10-GM-2020 B35.9

Was versteht die Medizin unter einer Tinea inguinalis?

Mediziner verstehen unter einer Tinea inguinalis eine von Dermatophyten verursachte Pilzerkrankung der Leistengegend. Die lateinische Bezeichnung Tinea steht dabei für „Holzwurm, Motte“, und ist für alle Erkrankungen der Gruppe der Dermatophytosen reserviert; der lateinische Begriff inguen bedeutet „Leiste, Unterleib“. Unter den Dermatophyten ist vor allem die Gattung der Epidermophyten und Trichophyten als Auslöser eines Leistenpilzes verantwortlich.

Was versteht die Medizin unter Dermatophyten?

Dermatophyten sind Fadenpilze, die auf der Haut leben und dort zu einer spezifischen Infektion, der sogenannten Dermatophytose führen können. Ihr altgriechischer Name kombiniert die Wörter für Haut (derma) und Pflanze (phyton) und gibt damit Hinweise auf ihre Lebensgewohnheiten.
 
Anders als andere Hautpilzerreger ernähren sie sich von Kohlenhydraten und Keratin, welches sie durch das Enzym Keratinase aufschließen. Der Erreger kann durch direkten Mensch-zu-Mensch Kontakt, durch Kontakt zu infizierten Tieren, aber auch über den Erdboden übertragen werden.

Der Erreger des Leistenpilzes kann unter anderem von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Wie häufig ist die Tinea inguinalis und wer ist davon betroffen?

Die Tinea zählt zu den am häufigsten auftretenden Hauterkrankungen. In circa 60 bis 80 Prozent der Fälle in Mitteleuropa sind Trichophyten für die Pilzinfektion verantwortlich. Betroffene zeigen überwiegend Symptome einer Tinea inguinalis. Vor allem bei jungen, sportlichen Männern kommt der Leistenpilz häufig vor, da diese vermehrt schwitzen und viele ihre Sportkleidung nicht nach jeder Trainingseinheit wechseln.
 
Grundsätzlich kann die Erkrankung aber jeden treffen. Auch bei übergewichtigen Menschen ist der Leistenpilz häufiger zu beobachten, wo er in den Hautfalten einen guten Nährboden findet. Hinzu kommt, dass übergewichtige Personen mehr schwitzen.
 
Menschen mit einem schlechten Immunsystem oder Vorerkrankungen wie Diabetes, Krebs oder einer HIV-Infektion tragen ein sehr hohes Erkrankungsrisiko in sich. Patienten mit Neurodermitis haben ebenfalls ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, da die Haut ohnehin schon empfindlich ist.

Wie lange dauert eine Leistenpilzinfektion?

Die Dauer der Erkrankung ist abhängig von deren Ausdehnung, so kann eine Infektion wenige Tage bis Wochen dauern. Bei einer akuten Verlaufsform reicht oft eine lokale Therapie mit Cremes und Lösungen für etwa zwei bis vier Wochen aus.
 
Sollte dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen oder es sich um eine chronische Form der Tinea inguinalis handeln, kann eine systemische Therapie, also die Einnahme von Arzneimitteln gegen Pilzinfektionen, notwendig werden. Ein chronischer Verlauf kann in schweren Fällen sogar eine jahrelange Behandlung nach sich ziehen.

Was sind die Symptome einer Tinea inguinalis?

Die Infektion tritt vorwiegend in den Hautfalten der Genitalregion auf und kann sich beidseitig bis zu den inneren Oberschenkeln ausbreiten. In seltenen Fällen betrifft die Erkrankung bei Männern auch den Hodensack. Bei Personen, die viel im Sitzen erledigen, kann sich die Infektion bis zum Gesäß ausbreiten. Bei Verdacht auf einen Leistenpilz solltest Du auf folgende Symptome achten:
 

  • Eine starke Rötung: Der Hautausschlag hebt sich durch seine rötlich-braune Farbe deutlich von der umliegenden Haut ab und erstreckt sich häufig über eine relativ große Hautfläche. Typisch hierbei ist, dass sich die Rötung von einem Zentrum aus nach außen hin ausbreitet. Der Erreger wird im Inneren des Bereichs zwar bekämpft, die Infektion bleibt jedoch in den Außenbereichen bestehen, wodurch eine kreisrunde Rötung entsteht.

 
Der Startpunkt der Rötung sind dabei oft die Innenseiten der Oberschenkel. Von dort weitet sie sich bis zu den männlichen oder weiblichen Genitalien aus und kann sogar bis in den Bereich des Enddarms reichen, wo die Infektion letztendlich zu einem analen Juckreiz führt.
 

  •  Risse und Abschuppung der Haut: Da die Haut durch die Pilzinfektion sehr gereizt ist, kann sie Risse bilden oder sich schälen. Dabei kann sie in größeren oder kleineren Stücken abschuppen.
  • Brennen und Jucken in der Leistengegend: Der Hautausschlag kann ein brennendes oder beißendes Gefühl hervorrufen, welches von einem Juckreiz begleitet wird. Diesem Juckreiz gilt es nicht durch Kratzen nachzugeben, da sich der Pilz dadurch in tiefere Hautschichten ausbreiten kann und Dein Zustand sich verschlechtert.

 
Zudem verzögert sich die Heilung und es können zusätzliche Erreger wie Bakterien tief in die Haut gelangen und dort zu zusätzlichen bakteriellen Infektionen führen. In manchen Fällen treten auch Schmerzen auf, welche den gesamten Körperrhythmus durcheinanderbringen können.
 

  • Lymphknotenschwellung in der Leiste: Bei einem Leistenpilz kann es in manchen Fällen zu einer Schwellung der Lymphknoten kommen, was bedeutet, dass das Immunsystem aktiv ist. Die Schwellung entsteht, da Zellen des Immunsystems entlang der Lymphgefäße zum Ort der Infektion geleitet werden und im Anschluss in den Lymphknoten weitere Immunzellen aktiviert werden.

 
Eine Schwellung der Lymphknoten alleine ist jedoch kein sicheres Anzeichen eines Leistenpilzes, da dies bei jeglicher Infektion auch in anderen Bereichen des Körpers passiert.
 

  • Nässende Haut: Manchmal kann die Haut im Infektionsbereich auch nässen, was daran liegt, dass der Körper die Gefäße für einen leichteren Transport der Abwehrzellen an den Entzündungsort erweitert. Dabei kann Flüssigkeit austreten.

Männer sind häufiger von einem Leistenpilz betroffen als Frauen.

Welche Ursachen hat die Tinea inguinalis?

Pilze können nützlich, aber auch schädlich sein. Als Schädlinge besiedeln sie in etwa unsere Haut oder unser Körperinneres und können Vergiftungen, Allergien oder Infektionen auslösen. Auch die Dermatophyten, welche unter anderem eine Tinea inguinalis auslösen können, zählen zu den schädlichen Pilzarten.
 
Da sie sich vor allem von Kohlenhydraten und Keratin ernähren und Keratin wesentlicher Bestandteil der Hornschicht von Haut, Haaren oder Nägeln ist, besiedeln sie vorzugsweise Wirbeltiere, wie auch uns Menschen. Der häufigste Erreger der Familie der Dermatophyten ist Trichophyton rubrum. Dieser kann eine Infektion in der Leistengegend verursachen.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Tinea inguinalis?

Da sich die Hautpilzerreger gerne an warmen, feuchten und dunklen Orten aufhalten, ist eine Infektion an den Füßen verbreiteter, kann aber unbehandelt in höhere Regionen wie auch die Leistengegend wandern. Dies hängt aber vom allgemeinen körperlichen Zustand, von den individuellen Lebensgewohnheiten und dem persönlichen Hygiene- und Gesundheitsbewusstsein ab.
 
Dennoch gibt es einige Risikofaktoren, die eine Pilzerkrankung begünstigen. Dazu gehören Fehler in der Hautpflege, Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Kortison oder andere Medikamente in der Krebstherapie, starkes Übergewicht und ein geschwächtes Immunsystem. Unsaubere Toilettensitze, unsaubere Wäsche sowie eine schlechte Hygiene im Intimbereich beziehungsweise nach sportlichen Aktivitäten können die Entstehung einer Tinea inguinalis zusätzlich begünstigen.

Wie ist der Krankheitsverlauf einer Tinea inguinalis?

Anfangs zeigen sich an den Innenseiten der Oberschenkel meist beidseitig rote Flecken. Die Ränder zeigen sich bei Ausbreitung des Pilzes leicht entzündlich und schuppig, die Mitte verblasst dagegen zunehmend und nimmt eine bräunliche Färbung an. Meistens werden diese Rötungen von einem Juckreiz und Brennen begleitet. Auch Schmerzen können auftauchen.
 
Sollte der Pilz nicht eingedämmt werden, kann er sich auf die Geschlechtsorgane bis hin zum Gesäß ausbreiten. An manchen Stellen kann die Haut zudem einreißen. Für die Behandlung ist es neben der Gabe von Medikamenten auch wichtig, die Leistenbeuge trocken zu halten, um Pilzen weniger Möglichkeiten der Ausbreitung zu geben. Die Erkrankung dauert in etwa zwei bis vier Wochen, kann aber auch chronisch werden und damit eine jahrelange Therapie nach sich ziehen.

Wann sollte ich mit dem Verdacht auf eine Tinea inguinalis einen Arzt aufsuchen?

Schon bei den ersten Krankheitszeichen und bei anhaltenden Beschwerden solltest Du einen Arzt aufsuchen und mit der Behandlung so rasch wie möglich beginnen. Vor allem während einer Schwangerschaft und falls Du keine Vorerfahrung mit einem Leistenpilz hast, gilt es, Hautirritationen abzuklären und keine Eigenmedikation durchzuführen.

Hautpilzerreger finden sich vor allem in warmen und feuchten Regionen wieder.

Wie diagnostiziert der Arzt einen Leistenpilz?

Im Normalfall kann der Hautarzt eine Tinea inguinalis anhand der optischen Symptome erkennen. Eventuell führt er ein Anamnesegespräch mit Dir über Deine Lebensgewohnheiten und Beschwerden durch. In manchen Fällen ist es notwendig, dass der Arzt etwas Haut abschabt und unter dem Mikroskop untersucht oder Kulturen anlegt.
 
Dafür werden Pilzerreger auf speziellen Nährböden angezüchtet. Die Entwicklungszeit beträgt je nach Kultur zwischen ein und vier Wochen. Danach kann der Arzt eine gesicherte Diagnose stellen. Dabei kann der Spezialist die Ergebnisse von einer bakteriellen Infektion oder einer Schuppenflechte abgrenzen und auch den Erreger nachweisen, welcher zu den Symptomen geführt hat.
 
Aufgrund der Untersuchungsergebnisse leitet er dann therapeutische Schritte ein. Sollten die Ergebnisse nicht eindeutig sein, kann der Arzt weitere Tests wie eine Untersuchung der betroffenen Körperstellen mit einem Wood-Licht, einer speziellen UV-Lampe, durchführen. Damit kann er bestimmte Dermatophyten-Arten auch auf nicht so stark befallenen Hautbereichen nachweisen.

Wie wird eine Tinea inguinalis behandelt?

Generell sollte zuerst die Ursache für die Pilzinfektion eruiert werden, um jeglichen Kontakt zu Infektionsquellen zu vermeiden. In der Regel wird eine Tinea inguinalis aber lokal mit auf die Haut aufzutragenden pilztötenden antimykotischen Salben, Pulvern, Lösungen oder Gelen behandelt.
 
Diese Substanzen bekämpfen die Pilze, stoppen deren Wachstum, indem sie den Aufbau der Zellmembran des Erregers zerstören, und wirken auch gegen bakterielle Erreger. Daneben lindern sie den Juckreiz und das Brennen und haben entzündungshemmende Eigenschaften.
 
Sollte es sich um einen schwereren Verlauf handeln, kann der Arzt auch die Einnahme von Antimykotika im Rahmen einer systemischen Therapie empfehlen. In sehr aggressiven Fällen ist sogar die zusätzliche Gabe von Antibiotika oder Kortison möglich. Solltest Du regelmäßig Medikamente einnehmen, solltest Du dies vorab mit Deinem Arzt besprechen, da Medikamente Wechselwirkungen haben können.
 
Wichtig ist es, dass Du die Behandlung nicht frühzeitig absetzt, auch dann nicht, wenn die Beschwerden nachlassen. Im Normalfall müssen Antimykotika noch über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen nach dem Abheilen der Infektion weiter aufgetragen werden. Nur dann kann der Pilz endgültig beseitigt, und eine Neuinfektion verhindert werden.

Welche Salben und Cremes helfen bei einem Leistenpilz?

Für die Behandlung der Tinea inguinalis kommen in erster Linie die Wirkstoffe der Stoffklassen der Azole, der Hydroxypyridone, der Allylamine und der Morpholine zur Anwendung. Diese Wirkstoffe sind in antimykotischen Salben, Cremes oder Lotionen enthalten, die auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Sollte der Juckreiz sehr stark sein, kann der Arzt auch Kortison in Creme- oder Salbenform verschreiben.
 
Möglichkeiten für lokale Antimykotika sind Canesten mit dem Wirkstoff Bifonazol, einem sogenannten Breitspektrum-Antimykotikum, das gegen beinahe alle bekannten Pilze wirksam ist und Lamisil mit dem antimykotischen Wirkstoff Terbinafin. Terbinafin zerstört die Zellmembran der Dermatophyten und ist auch in Tablettenform erhältlich. Jedoch gilt das Medikament als schlecht verträglich.

Hautpilz betrifft oft als erstes die Füße und wandert dann die Beine nach oben bis in den Leistenbereich.

Welche Hausmittel helfen bei einem Leistenpilz?

Hausmittel können die Beschwerden zwar lindern, jedoch ersetzen sie den Einsatz von Medikamenten nicht. Für die Behandlung von Leistenpilz ist es zuallererst wichtig, dass Du die betroffenen Stellen trocken hältst. Dafür kannst Du nach dem Duschen Babypuder oder Natron verwenden.
 
Aloe vera wirkt ebenfalls positiv bei Hautpilzen, lindert den Juckreiz und pflegt gleichzeitig die geschädigte Haut. Auch Abtupfen mit Apfelessig, Einreiben mit abgeschnittenem Knoblauch oder Lavendel- beziehungsweise Teebaumöl soll diese Wirkung haben. Sie kühlen und beruhigen die Haut ohne unangenehme Nebenwirkungen.

Wie kann ich einer Tinea inguinalis vorbeugen?

 

  • Eine gute Hygiene ist das wichtigste, um eine Pilzinfektion vorzubeugen. Daneben gibt es noch einige weitere Empfehlungen, die Deine Haut gesund erhalten:
  • Verwende pH-neutrale Duschgels, die möglichst sanft und ohne Duftstoffe sind.
  • Achte auf luftige Kleidung, die nicht zu eng anliegt, wobei hierbei Baumwolle synthetischen Fasern vorzuziehen ist, da sie die Haut trocken hält.
  • Wasche Handtücher und Unterwäsche bei 95 Grad, um Pilzsporen verlässlich abzutöten.
  • Gehe duschen oder nimm ein Bad und reinige Dich vor allem nach dem Sport gründlich. Verwende dazu am besten ein antibakterielles Duschgel.
  • Wechsel täglich einmal beziehungsweise, wenn Du viel schwitzt, auch mehrmals am Tag deine Unterwäsche.
  • Vermeide den Kontakt zu infizierten Tieren und trage zu deren Pflege Einweghandschuhe.
  • Trage atmungsaktive Schuhe und wechsel Deine Socken täglich. Wasche diese mit 60 Grad. Zudem solltest Du Deine Zehenzwischenräume nach dem Duschen immer gut abtrocknen.
  • Trage in öffentlichen Schwimmbädern oder Saunen Badelatschen.
  • Ernähre Dich gesund und achte auf ausreichend Schlaf, wenig Stress und viel Bewegung an der frischen Luft.

 

Ist eine Tinea inguinalis ansteckend?

Pilzsporen sind extrem überlebensfähig und können auf vielfache Art und Weise übertragen werden. So breiten sich Pilzinfektionen bei Körperkontakt, beim Geschlechtsverkehr und durch Medien wie Handtücher oder Toilettensitze weiter aus. Auch eine Übertragung von Tier-zu-Mensch ist möglich. Doch nicht immer kommt es zu einem Ausbruch der Pilzerkrankung. Menschen mit einem guten Immunsystem und einer intakten Hautbarriere können Infektionen oft abwehren.

Die Tinea inguinalis lässt sich meistens sehr gut behandeln.

Wie viel kostet die Behandlung einer Tinea inguinalis?

Da die Preise für Antimykotika je nach Produkt, Wirkstoff und Menge stark variieren, können die Kosten nicht pauschal genannt werden. Darüber hinaus kommt es darauf an, ob die Erkrankung lokal oder systemisch behandelt wird und ob es sich um einen akuten oder chronischen Verlauf handelt.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung eines Leistenpilzes?

Die Krankenversicherungsträger übernehmen in der Regel die Kosten für Pilzinfektionen nur dann, wenn sie im Mund-/Rachenraum auftreten oder bei Patienten, deren Immunsystem eingeschränkt funktioniert. Dein Arzt oder Dein Versicherungsgeber berät Dich vor der Behandlung gerne über die entstehenden Kosten und deren Finanzierung.


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Das Wichtigste zusammengefasst

Bei der Tinea inguinalis handelt es sich um eine von Dermatophyten verursachte Pilzinfektion der Leistengegend


Typische Symptome sind Rötungen an den Oberschenkelinnenseiten, Abschuppungen der Haut, Juckreiz und gelegentlich Schmerzen


Die Behandlung findet entweder mit dem Auftragen von antimykotischen Salben, Cremen oder Lotionen auf die betroffenen Hautstellen oder bei schwereren Fällen mit der oralen Einnahme von Antimykotika, Arzneimitteln gegen Hautpilze, in Tablettenform statt


Enge, luftundurchlässige Kleidung, eine schlechte Körperpflege, Übergewicht, Diabetes mellitus, ein schwaches Immunsystem, Durchblutungsstörungen sowie kontaminierte Gegenstände, wie Handtücher oder Toilettensitze können eine Infektion begünstigen

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