Infertilität (Unfruchtbarkeit)

Unter dem Begriff der Infertilität wird die Unfruchtbarkeit der Frau verstanden, bei Männern kommt der Begriff der Sterilität oder Zeugungsunfähigkeit zum Einsatz. Etwa fünfzehn Prozent der mitteleuropäischen Paare bleiben ungewollt kinderlos, wobei erst dann von einer Unfruchtbarkeit beziehungsweise Zeugungsunfähigkeit gesprochen wird, wenn es trotz ungeschütztem Geschlechtsverkehr auch innerhalb eines Jahres zu keiner Schwangerschaft kommt. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein, so spielen sowohl genetische als auch krankheitsbedingte und psychische Faktoren eine große Rolle. Männer und Frauen sind in etwa gleichermaßen davon betroffen, wobei in zwanzig Prozent der Fälle beide Partner unfruchtbar sind. Ist eine Infertilität oder Zeugungsunfähigkeit für den unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich, stehen die Chancen nicht schlecht, dass diese mit der richtigen Behandlung aufgehoben werden kann.


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Medizinische Expertin

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Online-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert: 29. September, 2020



ICD-10-GM-2020 N97
 

Was versteht die Medizin unter einer Infertilität?

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Infertilität mit dem Unvermögen, ein Kind zu zeugen oder zu empfangen. Sie liegt dann vor, wenn die Frau trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr auch nach einem Jahr noch nicht schwanger geworden ist und dafür keine offensichtlichen organischen sowie weitere gesundheitliche Störungen vorliegen.
 
Um eine genauere Beschreibung der Unfruchtbarkeit zu bekommen, unterscheiden Mediziner zwischen unterschiedlichen Bezeichnungen. So wird „Infertilität“ häufig synonym mit den Begriffen „Unfruchtbarkeit“ und „Sterilität“ verwendet. Weiters unterscheiden Ärzte zwischen einer primären und einer sekundären Sterilität:
 

  • Die primäre Form tritt dann ein, wenn eine Frau trotz ungeschütztem Sex noch nie schwanger geworden ist und ein Mann noch nie ein Kind gezeugt hat.
  • Die sekundäre Form liegt dagegen erst dann vor, wenn nach einer früheren Schwangerschaft keine weitere zustande kommt.

 
Manche Definitionen ordnen die Problematik einer schwangeren Frau, kein lebensfähiges Kind auszutragen zu können, unter dem Ausdruck der „Weiblichen Infertilität“ ein. Demnach würden mehrmalige Fehlgeburten auf eine Infertilität hindeuten. Sollte die Ursache der Unfruchtbarkeit doch bekannt sein, wird das in der Medizin als „Idiopathische Sterilität“ bezeichnet.

Die Infertilität ist die Unfruchtbarkeit des Mannes oder der Frau.

Wie sehen die Symptome der Infertilität aus?

 
Neben der ungewollten Kinderlosigkeit können bei Frauen folgende Beschwerden auf eine mögliche Infertilität hinweisen:
 

  • Schmerzen im Unterbauch während der Regelblutung
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Chronische Unterbauchschmerzen
  • Eine verlängerte, sehr starke Monatsblutung
  • Fehlbildungen
  • Zwischenblutungen und Zyklusstörungen, was dazu führen kann, dass kein Eisprung zustande kommt
  • Fehlgeburten
  • Eine übermäßige Behaarung, was auf einen Überschuss an männlichen Hormonen hindeuten kann
  • Ein Flüssigkeitsaustritt aus der Brust
  • Beim Mann kann es ebenfalls zu Schmerzen im Unterbauch, aber auch zu Problemen beim Harnlassen oder beim Ejakulieren kommen.

 

Was ist der Unterschied zwischen Sterilität und Infertilität?

Infertilität ist in der Literatur unterschiedlich definiert. So werden die Begriffe Sterilität und Infertilität auch häufig synonym verwendet. Beides meint eine Unfruchtbarkeit, wobei bei einer Infertilität hinzukommt, dass eine Frau zwar grundsätzlich schwanger werden kann, jedoch die Schwangerschaft nicht bis zur Lebensreife des Kindes austragen kann.
 
Bei einer vorhandenen Sterilität kommt es bei einer Frau trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr über mindestens einem Jahr zu keiner Schwangerschaft. Eine primäre Sterilität liegt dann vor, wenn die Frau noch nie in ihrem Leben schwanger war und auch jetzt keine Schwangerschaft entsteht. Bei einer sekundären Sterilität gab es zumindest eine frühere Schwangerschaft. Der Begriff der Sterilität wird auch häufig synonym mit dem Begriff der „Zeugungsunfähigkeit des Mannes“ verwendet.
 

Ab wann ist von einer Infertilität zu sprechen?

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist von einer Infertilität zu sprechen, wenn ein Paar trotz regelmäßigem, ungeschütztem Sexualverkehr auch nach einem Jahr noch immer kein Kind erwartet.
 

Welche Ursachen kann die Infertilität der Frau haben?

Es gibt Faktoren, die beide Geschlechter gleichermaßen betreffen wie Übergewicht, Nikotin, Drogen, Alkohol oder Stress. Aber auch Verletzungen, Fehlbildungen, Stoffwechselerkrankungen, ein ungünstiger Lebensstil und eine krankhafte Veränderung des Erbguts können bei Frauen und bei Männern dazu führen, dass sie kein Kind zeugen oder empfangen können. Neben den gemeinsamen Ursachen können aber auch zahlreiche geschlechtsspezifische Gründe zu einer Infertilität führen.
 
Lebensstilfaktoren

Die eigene Lebensführung und Umweltfaktoren können einen erheblichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Frauen haben. Zu den häufigsten Ursachen hierbei zählt das Übergewicht, da ein Teil der männlichen Hormone – in der Fachsprache Androgene – im überschüssigen Fettgewebe produziert werden. Ein erhöhter Anteil an Fett kann deswegen auch zu einem Überschuss an Androgenen führen. Diese stören die Produktion der Eizellen, was zu deren vorzeitiger Verkümmerung führen kann.
 
Fortgeschrittenes Alter

Immer mehr Frauen entscheiden sich dafür, erst in einem späteren Lebensabschnitt Mutter zu werden. Dies kann jedoch Folgen für ihre Fruchtbarkeit haben, da einerseits die Zahl der angelegten Eizellen im Alter abnehmen und es andererseits häufiger zu Störungen der Eizellreifung oder einer Gelbkörperhormonschwäche kommt. Die Chance, schwanger zu werden, nimmt bereits ab dem 20. Lebensjahr ab. So liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zwischen 30 und 35 Jahren bei etwa 75 Prozent. Ab dem 35. Lebensjahr sinkt dieser Wert auf 66 Prozent. Frauen ab 40 Jahren können nur noch in 44 Prozent der Fälle mit einer Schwangerschaft rechnen. Hinzu kommt ein erhöhtes Risiko an Fehlgeburten und Komplikationen.
 
Störung des Hormonhaushalts

Bei etwa 30 bis 40 Prozent der Frauen führt eine hormonelle Störung zu einer Infertilität. Ein beeinträchtigter Hormonhaushalt kann zu zahlreichen Störungen der Empfängnisfähigkeit der Frau führen. So können einerseits nicht mehr genügend Eizellen heranreifen, andererseits bleibt in manchen Fällen der Eisprung gänzlich aus. Zudem kann die Gebärmutterschleimhaut sich nicht mehr ausreichend auf eine Einnistung des Embryos vorbereiten beziehungsweise verhindert ein in seiner Konsistenz veränderter Zervixschleim das Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter.
 
Darüber hinaus kann auch eine gestörte Schilddrüsenfunktion oder ein gestörter Insulinstoffwechsel sowie ein erhöhter Spiegel des Hormons Prolaktin eine Reifung der Eizellen verhindert. Dieses Hormon sorgt im Normalfall für die Milchproduktion nach der Geburt.

Der unerfüllte Kinderwunsch aufgrund einer Infertilität bedeutet eine große Belastung für das Paar.

Organische Ursachen

Es gibt mehrere organische Ursachen, die eine Empfängnis unmöglich machen. So kann es bei manchen Frauen zu einem Eileiterverschluss oder Verwachsungen der Gebärmutter kommen. Vor allem bei Frauen ab 30 Jahren tauchen darüber hinaus zunehmend Krankheiten, wie Ablagerungen von Gebärmutterschleimhaut an anderen Organen, gutartige Tumore in der Gebärmutter sowie verwachsene, verschlossene oder unbewegliche Eileiter auf.
 
Daneben neigen einige Frauen zu einer wiederholten Zystenbildung. Auch eine Operation kann Ursache einer Unfruchtbarkeit sein, da es vermehrt zu Verwachsungen oder Komplikationen wie Infektionen kommen kann. Einige Autoimmunerkrankungen wie der systemische Lupus erythematodes, chronische Polyarthritis, Sklerodermie, Multiple Sklerose und Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse erschweren eine Schwangerschaft ebenfalls und erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt.
 
Entzündungen

Als Folge von Entzündungen können Verklebungen oder Verwachsungen an den Eileitern entstehen. Dadurch wird der Transport der Eizelle durch die Eileiter erschwert oder sogar unmöglich gemacht.
 
Angeborene Fehlbildungen

Auch angeborene Fehlbildungen der Fortpflanzungsorgane können als Ursache für eine Unfruchtbarkeit in Betracht gezogen werden, kommen jedoch eher selten vor.
 
Immunologische Unfruchtbarkeit

In diesem Fall produziert der Körper der betroffenen Frau Antikörper gegen die eigenen Eizellen oder gegen die Samenzellen des Partners. Das Immunsystem erkennt diese als fremd an und versucht die Zellen zu binden und zu blockieren. Damit ist eine Befruchtung nicht mehr möglich.
 
Psychische Faktoren

In den meisten Fällen ist organisch alles in Ordnung und trotzdem wird die Frau nicht schwanger. In diesem Fall sollten innere Konflikte und psychische Belastungen näher beleuchtet und analysiert werden, da die Psyche erheblich an einer erfolgreichen Fortpflanzung beteiligt ist. So können Stress, Ängste oder Anspannungen sowie eine starke körperliche Belastung den weiblichen Hormonhaushalt stören und so zu sexuellen Problemen führen.
 
Genetische Faktoren

Genetische Veränderungen können Probleme bei der Zellteilung verursachen und dafür sorgen, dass sich die Eizelle weder weiterentwickelt noch in der Gebärmutter einnisten kann. Das sogenannte Turner-Syndrom, bei dem Betroffene nur ein Geschlechtschromosom haben, kann ebenfalls zu einer Infertilität führen.
 
Krebserkrankungen

Eine Chemo-, Antihormon- oder Strahlentherapie gegen eine Krebserkrankung kann eine Infertilität zur Folge haben, wobei der natürliche Zyklus nach der Krebsbehandlung bei den meisten betroffenen Frauen wiederhergestellt werden kann. Sollte die Gebärmutter aber entfernt werden müssen, ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich.
 

Welche Ursachen kann die Infertilität des Mannes haben?

Wie bei Frauen, gibt es auch bei Männern zahlreiche Ursachen, die eine Zeugungsunfähigkeit zur Folge haben.
 
Verminderte Spermienqualität und –produktion

Eine eingeschränkte Bildung gut beweglicher Samenzellen ist die häufigste Ursache für eine Sterilität beim Mann. Das Spermiogramm gibt dabei über die Qualität der Spermien Aufschluss. Dabei sollten mehr als ein Drittel der Samenzellen, die während einer Ejakulation austreten, normales Aussehen haben. Die Menge sollte über 14 Millionen Spermien pro Milliliter betragen. Mindestens die Hälfte davon sollten gut beweglich sein. Sollten diese Parameter nicht eingehalten werden, kann dies auf eine Zeugungsunfähigkeit hindeuten. In der Medizin wird dann von einem OAT-Syndrom gesprochen – Oligo – zuwenig, Astheno – schwach beweglich, Terato – fehlgeformt.
 
Sogenannte Noxen, Stress und eine Chemotherapie können ebenfalls Einfluss auf die Qualität der Spermien haben. Eine gestörte Spermienproduktion kann jedoch auch von Geburt an bestehen und einen Hodenhochstand als Ursache haben. Dieser führt zu einer Überhitzung in den Hoden und damit zu einer verminderten Spermienproduktion. Zudem wird die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigt. Krampfadern an den Hoden können ähnliche Beschwerden zur Folge haben.
 
Hormonelle Ursachen

Bei Chromosomenanomalien wie dem Klinefelter-Syndrom, bei dem Männer ein weiteres X-Geschlechtschromosom haben, werden nicht genügend männliche Hormone ausgeschüttet. Sollten die Hormone FSH (für die Neubildung der Spermien in den Hoden verantwortlich) und LH (sorgt für die Testosteronproduktion im Hoden) gestört sein, kann auch dies Auswirkungen auf die Zeugungsfähigkeit des Mannes haben. Ein Mangel und ein Überschuss am Hormon Testosteron kann die Spermienproduktion ebenfalls negativ beeinflussen.
 
Lebensstilfaktoren

Wenn ein Mann zu viel Körpergewicht hat, büßt er etwa ein Viertel seiner Samenzellen ein. Ein übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Stress und bestimmte Medikamente können die Anzahl und Beweglichkeit der Samenzellen ebenfalls verringern.
 
Hodenfehlfunktionen

Fehlfunktionen der Hoden treten meist in Folge von Infektionskrankheiten wie Mumps im jugendlichen Alter oder anderen Hoden-Infektionen auf. Eine dauerhafte Überhitzung oder Unterkühlung der Hoden, Durchblutungsstörungen oder Umweltgifte wie Schwermetalle oder Pflanzenschutzmittel können ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Spermienproduktion haben.
 
Entzündungen und Infektionen

Entzündungen wie Nebenhodenentzündungen oder Prostataentzündungen können zu einer Aufhebung der Trennung der Hoden von der Blutbahn führen sowie zu einer Produktion von Antikörper gegen die eigenen Spermien. Damit werden diese funktionsunfähig gemacht. Weiters können Entzündungen zu Verklebungen der Samenleiter führen, wodurch die Spermien nicht mehr in das Ejakulat gelangen.
 
Blockade der Samenwege

Eine häufige Ursache für eine Zeugungsunfähigkeit beim Mann ist eine Blockade der Samenwege, welche durch Verletzungen, infektiöse Geschlechtskrankheiten, Entzündungen, Mukoviszidose oder angeborene Fehlbildungen entstehen können.
 
Genetische Defekte

Wie bei Frauen können auch bei Männern angeborene, genetische Gründe für eine Zeugungsunfähigkeit vorliegen. Diese sind zwar selten, sollten aber auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.
 
Alter des Mannes

Laut einer Studie nimmt der Anteil an schnell beweglichen Spermien jährlich um fast einen Prozent ab.
 
Retrograde Ejakulation

Aufgrund einer schlecht eingestellten Diabetes oder neurologischer Erkrankungen kann es dazu kommen, dass die Samenflüssigkeit bei einer Ejakulation in Richtung Harnblase geleitet wird.
 
Erektile Dysfunktion

Mangelzustände bei den Hormonen, Gefäßveränderungen, aber auch psychische Faktoren wie Stress oder Konflikte in der Partnerschaft können auf Dauer zu Erektionsproblemen führen.
 
Hodenkrampfadern

Krampfadern um den Samenstrang können zu einer stärkeren Durchblutung und folglich zu einer eingeschränkten Spermienproduktion führen. In sehr seltenen Fällen kann dies in einer Zeugungsunfähigkeit enden.
 
Krebserkrankung

Eine Chemo- oder Strahlentherapie kann zu einer Schädigung der Keimzellen und damit zu einer Zeugungsunfähigkeit führen. Häufig erholt sich diese aber nach einigen Monaten wieder.
 

Welche Risikofaktoren können zu einer Infertilität führen?

Es gibt unterschiedliche Faktoren, die zwar nicht per se zu einer Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit führen, die Fruchtbarkeit jedoch negativ beeinflussen können. Unabhängig vom Geschlecht können ein übermäßiger Alkohol- und Drogenkonsum sowie Rauchen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Ebenso können die Einnahme bestimmter Medikamente sowie eine falsche Ernährung, Übergewicht oder Unterernährung in manchen Fällen eine Infertilität oder Sterilität begünstigen.
 
Auch Stress und eine hohe Feinstaub- und Ozonbelastung können das Fehlgeburtenrisiko bei Frauen erhöhen und die Spermienqualität bei Männern verschlechtern. Personen, die häufig Langstreckenflüge unternehmen oder einer anderweitigen Strahlenbelastung oder einem Umweltgift ausgesetzt sind, können im schlimmsten Fall auch unfruchtbar werden.
 
Bei Männern kommen noch andere Risikofaktoren hinzu, welche die Qualität ihres Spermas herabsetzen können. Dazu zählen neben den oben genannten Krankheiten wie Mumps oder andere Infektionen, eine zu eng sitzende Hose, häufige Saunabesuche und exzessiver Leistungssport.
 

Wer ist am häufigsten von einer Infertilität betroffen?

Fruchtbarkeitsstörungen betreffen weltweit Millionen von Paaren. Allein in Österreich bleibt jedes sechste Paar ungewollt kinderlos, in der Schweiz sind es 10 Prozent der Paare, in Deutschland sogar 15 Prozent. Die Ursachen sind gleichermaßen zu etwa 40 Prozent bei beiden Partnern zu suchen, in manchen Fällen bleibt die Unfruchtbarkeit jedoch ungeklärt.
 
Meistens ist nur von einer vorübergehenden Infertilität beziehungsweise Sterilität auszugehen, bei welcher die Zeugung eines Kindes nach der richtigen Behandlung wieder möglich sein sollte. Von einer vollständigen Unfruchtbarkeit ist nur dann auszugehen, wenn die Gebärmutter entfernt wurde oder der Mann keine Samenzellen mehr produzieren kann. Eine unzureichende Spermienqualität ist dennoch bei etwa neun Prozent der Männer zu finden, Tendenz steigend.

Es ist ein langer Prozess, bis die geeignete Behandlung der Infertilität gefunden wurde.

Welche Folgen kann die Infertilität für die Betroffenen haben?

Neben körperlichen Beschwerden stehen vor allem psychische Folgen im Vordergrund, da die Auswirkungen einer Infertilität für betroffene Paare sehr belastend ist. Häufig führt die unerwünschte Kinderlosigkeit in eine tiefe emotionale Krise, welche mit Gefühlen wie Wut, Traurigkeit, Selbstvorwürfen oder Ohnmacht verbunden ist. Betroffene meiden dann oft soziale Kontakte mit Schwangeren oder Paaren mit Kindern. Depressive Episoden sind dabei keine Seltenheit.
 
Während der Behandlung kommt es zwar anfangs zu einer übermäßigen Euphorie, diese kann jedoch aufgrund der Langwierigkeit und der Ungewissheit des positiven Ausgangs schnell in einer Enttäuschung und Frustration enden. Die enormen Belastungen und Risiken einer Infertilitätsbehandlung werden dabei häufig unterschätzt. Sollte kein offensichtlicher körperlicher Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit gefunden werden, machen sich viele Paare noch mehr Gedanken darüber, warum es nicht klappt – der Erfolgsdruck steigt.
 
Doch oft ist es dieser selbst, welcher eine Schwangerschaft verhindert. Daher ist gegenseitiges Verständnis und eine offene Kommunikation zwischen den Partnern sehr wichtig. Um die Zeit des Wartens gut zu überstehen und die Situation etwas gelassener sehen zu können, empfiehlt es sich, professionelle Hilfe von einem Paartherapeuten in Anspruch zu nehmen.
 

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn sich der Kinderwunsch nach vielen Monaten immer noch nicht erfüllt oder Du schon älter als 30 Jahre bist, solltest Du eine Untersuchung bei einem Gynäkologen beziehungsweise Urologen in Erwägung ziehen. Solltest Du älter als 35 Jahre sein, empfiehlt es sich, sogar schon nach sechs Monaten einen Arzt aufzusuchen. Dies bewahrt Dich vor einem Teufelskreise, bei dem einerseits die Fruchtbarkeit jedes Jahr abnimmt und Dich andererseits Dein unerfüllter Kinderwunsch immer mehr psychisch belastet.
 

Wie diagnostiziert der Arzt eine Infertilität?

Am Anfang jeder Diagnostik zählt ein ausführliches Gespräch mit beiden Partnern. Darin werden folgende Informationen über die Vorgeschichte des Paares in Erfahrung gebracht:
 

  • Frühere Krankheiten – auch Kinderkrankheiten wie Mumps
  • Bestehende Krankheiten wie Diabetes mellitus oder Schilddrüsenerkrankungen
  • Operationen, wie in etwa eine Leistenbruch- oder Gebärmutteroperation
  • Infekte
  • Zyklusunregelmäßigkeiten
  • Frühere Schwangerschaften / Fehlgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche
  • Häufigkeit des Sexualverkehrs
  • Geschlechtskrankheiten

 
Weiters fragt der Spezialist nach den vorherrschenden Lebensgewohnheiten wie Rauchen, regelmäßigen Alkohol- oder Drogenkonsum sowie beruflichen oder privaten Stress. Auch über ständig eingenommene Medikamente oder familiäre Erbkrankheiten sollte Dein Arzt Bescheid wissen. Sollte nach dem Gespräch schon ein Verdacht bei einem der Partner vorliegen, wird dieser genauer untersucht. Frauen sollten sich dabei an ihren Frauenarzt, Männer an einen Urologen oder Andrologen wenden.
 

Wie erfolgt die körperliche Untersuchung des Mannes?

Eine Spermienuntersuchung mithilfe einer Samen- oder Ejakulatanalyse beziehungsweise eines Spermiogramms steht zu Beginn der körperlichen Untersuchung. Die Untersuchung der Qualität der Samen ist essenziell und sollte vor jeglicher Behandlung durchgeführt werden. Dabei sollte der Mann drei Tage keine Sex gehabt haben. Während der Untersuchung wird das Sperma durch Selbstbefriedigung gewonnen. Danach wird es auf die Spermamenge, Zähigkeit, Aussehen, Geruch, mikroskopische Beschaffenheit, Zahl, Beweglichkeit und Form der Spermien hin analysiert. Da es beim Ergebnis zu Schwankungen kommen kann, muss diese Untersuchung eventuell mehrmals stattfinden.
 
Anschließend folgt eine Untersuchung der äußerlich zugänglichen Teile der männlichen Geschlechtsorgane wie Hoden, Hodensack und Samenstrang. Der Arzt tastet diese dabei ab und gibt eine Schätzung des Rauminhalts und der Größe der Hoden ab. Weiters kann er Unterentwicklungen, Fehlbildungen oder Krampfadern gleich erkennen.
 
In einem weiteren Schritt führt der Arzt eine Untersuchung der Prostata und der Samenblasen durch. Diese tastet der Arzt mit dem Finger ab und betrachtet sie gegebenenfalls im Ultraschall. Auch die Gefäße des Hodens sollten im Rahmen eines Ultraschalls kontrolliert werden, um Veränderungen auszuschließen.
 
Weitere Untersuchungen sind:
 

  • Laboruntersuchungen: Bluttest und eine Bestimmung der Geschlechtshormone
  • Schichtuntersuchung des Kopfes mittels der Kernspin-Tomographie: Diese Untersuchung kommt nur dann zum Einsatz, wenn ein kleines Geschwulst im Kopf – ein sogenanntes Prolaktinom – als Ursache für eine hormonelle Störung vermutet wird.
  • Sollte es notwendig sein, entnimmt der Arzt im Zuge einer kleinen Operation eine Gewebeprobe aus dem Hoden und lässt diese histologisch untersuchen.
  • Eine Hormonuntersuchung der Hormone FSH, LH, Testosteron oder anderen
  • Gegebenenfalls eine genetische Untersuchung
  • Eine Beurteilung des Körperbaus und der Behaarung, da diese ebenfalls Hinweise auf eine mögliche Hormonstörung liefern können.

 

Wie erfolgt die körperliche Untersuchung der Frau?

 
Die körperliche Untersuchung bei Frauen umfasst folgende Verfahren:
 

  • Eine gynäkologische Untersuchung inklusive eines Abstrichs und einer mikroskopischen Untersuchung von Scheide und Muttermund durch eine sogenannte Kolposkopie. Dabei kann der Arzt Fehlbildungen, Myome, Wucherungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut und die Beschaffenheit des Zervixsekrets erfassen
  • Eine Hormonuntersuchung der Hormone Estradiol, LH, FSH, Testosteron, DHEA-S, Progesteron, Prolaktin, Schilddrüsenhormone, etc.
  • Basaltemperaturkurve oder Zyklusmonitoring, um zu sehen, ob der Eisprung stattfindet
  • Bei einem Verdacht einer Schädigung der Eileiter oder der Gebärmutter, können weitere bildgebende Verfahren, wie ein Röntgen oder ein Ultraschall sowie operative Methoden wie eine Gebärmutterspiegelung oder Bauchspiegelung eingesetzt werden
  • In machen Fällen ist eine genetische Untersuchung notwendig

 

Lässt sich die Infertilität behandeln?

 
Je nachdem wie die Diagnose ausfällt, kommen bei Männern und Frauen unterschiedliche Behandlungsmethoden zum Einsatz:
 
Behandlung bei Frauen
 

  • Hormonelle Stimulation der weiblichen Eierstöcke durch hormonähnliche Medikamente in Form von Tabletten oder Spritzen, die dafür sorgen, dass die Eizellreifung angeregt wird
  • Hormontherapie: Hemmung oder Gabe von bestimmten Hormonen, wie Östrogen, Prolaktin, Gonadotropin, Progesteron
  • Ein Einfrieren der Eizelle – Kryokonservierung
  • Operation: Organischen Ursachen sollten operativ entfernt werden. Dazu zählen beispielsweise die Durchgängigkeit der Eileiter und Myome
  • Gewichtsabnahme: Durch das Abnehmen von Körperfett reduziert sich die Anzahl an männlichen Hormonen, welche sich im überschüssigem Fettgewebe ablagern
  • Psychische Unterstützung, um Spannungen zu lösen und den Leidensdruck zu minimieren
  • Umstellung der Lebensgewohnheiten: gesunde Ernährung, wenig Alkohol und Aufhören zu rauchen, wenig Stress und ausreichend Schlaf und Bewegung

 
Behandlung bei Männern
 

  • Bei Männern kommen ähnliche Verfahren wie eine Gewichtsabnahme und psychische Unterstützung infrage, da die Spermienbildung dadurch angeregt werden kann.
  • Operation: Bei Krampfadern an den Hoden, Hodenhochstand oder verstopften beziehungsweise blockierten Samenleitern kann eine Operation Abhilfe schaffen und somit eine natürliche Befruchtung ermöglichen.
  • Medikamente: Bei chronischen Entzündungen oder Infektionen sollten Betroffene Antibiotika und Entzündungshemmer einnehmen

Eine beliebte Behandlung bei Unfruchtbarkeit ist die In-vitro-Fertilisation.

Wie ist die Prognose bei einer Infertilität?

Der Erfolg einer Behandlung hängt sehr von den individuellen Voraussetzungen des Paares ab. So spielt das Alter der Frau, die Art der Fruchtbarkeitsstörung sowie das psychische Befinden beider Partner eine große Rolle. Im Schnitt liegt die Erfolgsquote einer Infertilitätsbehandlung bei etwa zehn bis zwanzig Prozent, was bedeutet, dass nicht jedes Paar mit einem Baby im Arm nach Hause gehen kann. In der Fachsprache wird dieses Phänomen mit dem Ausdruck „Baby-take-home-Rate“ bezeichnet.
 
Etwa 80 Prozent der Frauen bekommen zwar wieder einen Eisprung, jedoch werden nur rund 30 Prozent dieser Frauen tatsächlich schwanger. Eine Schwangerschaft ist auch kein Garant für die Geburt eines Kindes. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass das Risiko einer Fehl- oder Totgeburt nach einer Infertilitätstherapie deutlich erhöht ist
 
Des Weiteren können Hormonbehandlungen zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und depressiven Verstimmungen führen. Nicht zu vergessen ist auch die enorme psychische Belastung beider Partner, da es häufig zu langen Wartezeiten zwischen den Behandlungsschritten kommen kann. Sollte die Therapie erfolglos bleiben, fallen viele Paare in ein emotionales Loch. Eine psychotherapeutische Begleitung oder der Besuch eine Selbsthilfegruppe können hier eine große Stütze sein.
 

Was kann ich selbst tun, um meine Fruchtbarkeit zu steigern?

Um die Spermienqualität zu erhalten, können Männer Faktoren, die im Verdacht stehen, dass sie die männliche Fruchtbarkeit beeinflussen, vermeiden. Dazu gehören Saunabesuche, Fahrradfahren, Handystrahlen sowie die Sitzheizung im Auto. Da die Datenlage jedoch noch nicht wissenschaftlich erwiesen ist, empfiehlt es sich zumindest keine zu enge Hose zu tragen oder viel zu Sitzen, da es ansonsten zu einem Hitzestau in den Hoden kommen kann.
 
Auch gesundes, vitaminreiches Essen kann positive Effekte auf die Infertilität haben. Ein übermäßiger Konsum von Nikotin, Alkohol oder Drogen sowie zu viel Stress können die Spermienzahl reduzieren oder sogar deren Produktion stören. 
 
Frauen sollten auf ihr Gewicht achten, da sich dieses auf den Zyklus auswirken kann. Darüber hinaus sollten auch sie auf eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Vitalstoffen sowie genügend Schlaf und ausreichend Bewegung achten. Stress, Alkohol und Nikotin können einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben.
 

Lässt sich die Infertilität vorbeugen?

In erster Linie solltest Du auf einen gesunden Lebensstil achten. Nichtsdestotrotz haben viele Umweltfaktoren Einfluss auf unsere Fruchtbarkeit, sodass sich eine eventuelle Infertilität nicht wirklich vorbeugen lässt. Folgende Präventionsmaßnahmen werden dennoch von Ärzten empfohlen:
 

  • Die Auswirkung chronischer hormoneller Störungen vermindern
  • Auf Nikotin- und Alkoholkonsum verzichten
  • Für Impfschutz gegen Mumps, Röteln und Masern sorgen
  • Kondome beim Geschlechtsverkehr verwenden
  • Sich auf Hodeninfektionen untersuchen lassen
  • Stress vermeiden

 

Welche Möglichkeiten gibt es, ein Kind zu bekommen, wenn die Behandlung nicht wirkt?

Sollte die Infertilitätsbehandlung zu keinem Erfolg führen und der Kinderwunsch bestehen bleiben, können Paare immer noch ein Kind adoptieren oder auf eine künstliche Befruchtung zurückgreifen. Die Chance einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung lässt sich durch alternative Behandlungsmethoden wie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), der Homöopathie, Akupunktur oder auch Shiatsu, Massagen und autogenem Training ebenfalls erhöhen.
 
Samenübertragung – Insemination

Bei dieser Methode werden die Spermien durch Selbstbefriedigung gewonnen und aufbereitet. Nur die gut beweglichen werden dann konzentriert mit einer Spritze oder indirekt über einen Plastikschlauch direkt in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Um einen guten Erfolg zu gewährleisten, sollte diese Methode kurz vor dem Eisprung erfolgen.
 
In-Vitro-Fertilisation – IVF

Bekannt ist die Methode als „Befruchtung im Reagenzglas“. Gut bewegliche Spermien werden dabei den Eizellen in einem Kulturmedium zugesetzt. Dort findet dann auch die Befruchtung statt. Gleichzeitig bekommt die Frau Hormone, welche ein Einnisten der Eizelle erleichtern sollen.
 
Intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI oder Mikroinsemination

Bei dieser Methode bringt der Arzt die Samenzelle mit einer dünnen Nadel in die Eizelle ein. Ansonsten hat die Methode den gleichen Ablauf wie die IVF.
 
Intratubarer Gametentransfer

Dieses Verfahren ist eine Kombination der Samenübertragung und der Reagenzglasbefruchtung. Dabei werden die entnommenen Eizellen gemeinsam mit dem Spermien des Partners direkt in den Eileiter eingebracht, wo eine natürliche Befruchtung stattfindet.
 
Kryokonservierung

Unter dem Begriff der Kryokonservierung verstehen Mediziner das Einfrieren und Lagern von Eizellen und Spermien in flüssigem Stickstoff. Diese Methode findet in etwa bei Krebserkrankungen statt. Nach der Krebstherapie können die Eizellen wieder aufgetaut und direkt in die Gebärmutter eingesetzt werden.
 
Gewinnung von Spermien direkt aus den Hoden (TESE) oder den Nebenhoden (MESA)

Sollten keine Samenzellen im Ejakulat des Mannes vorhanden oder der Samenleiter verschlossen sein, kann der Arzt im Rahmen eines kleinen Eingriffs noch zeugungsfähige Samenzellen aus den Hoden oder den Nebenhoden entnehmen. Danach werden diese im Rahmen einer ICSI in die Gebärmutter eingesetzt.

Wenn ein Partner an Infertilität leidet, empfiehlt sich eine Paartherapie, da es eine große Belastunf für die Einzelperson, aber auch das Paar bedeutet.

Was kostet die Behandlung der Infertilität?

Je nach Art der Infertilität und Behandlungsmethode können unterschiedliche Kosten anfallen. Die Höhe der Kosten kann von 500 Euro für das Einfrieren von Eizellen bis zu knapp 30.000 Euro für eine In-vitro-Fertilisation variieren.
 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten zur Behandlung einer Infertilität?

Für die Kosten medizinisch notwendiger ärztlicher Diagnoseuntersuchungen kommen im Normalfall die gesetzlichen Krankenkassen auf. Teilweise können Selbstbehalte für spezielle Untersuchungen anfallen. Für manche Leistungen brauchst Du eine Bewilligung. Frage dazu am besten bei Deinem Versicherungsträger nach. Falls Du einen Wahlarzt konsultierst, werden maximal 80 Prozent der Kosten wieder rückerstattet.
 
Für manche Reproduktionsverfahren gibt es Möglichkeiten des Zuschusses. So wurde in Österreich in etwa der IVF-Fond gegründet, welcher unter bestimmten Voraussetzungen Teile der Kosten der künstlichen Befruchtung übernimmt. Erkundige Dich dazu am besten direkt beim IVF-Fond des Gesundheitsministeriums. In der Schweiz musst Du die Kosten für eine künstliche Befruchtung selbst tragen.

 


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Das Wichtigste zusammengefasst

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Infertilität mit dem Unvermögen, ein Kind zu zeugen oder zu empfangen. Sie betrifft sowohl Männer als auch Frauen.


Sie liegt dann vor, wenn die Frau trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr auch nach einem Jahr noch nicht schwanger geworden ist und dafür keine offensichtlichen organischen sowie weitere gesundheitliche Störungen vorliegen.


Typische Symptome können Schmerzen im Unterbauch und während der Regelblutung sowie Zyklusstörungen, Fehlgeburten und ein Flüssigkeitsaustritt aus der Brust sein.


Die Behandlung einer Infertilität ist oft langwierig und bedeutet eine starke psychische Belastung für das Paar.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Simone Hermanns

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