Myom

Bei Myomen handelt es sich um gutartige Muskelknoten, die sehr häufig bei Frauen vorkommen. Etwa eine von vier bis fünf Frauen über 35 Jahren ist von einem Myom betroffen. Die Myome verursachen oft keinerlei Beschwerden und müssen daher auch nicht behandelt werden. Wenn Du weißt, dass Du Gebärmuttermyome hast, sollte Dein Frauenarzt diese im Rahmen Deiner Vorsorgeuntersuchungen beobachten. Dein Frauenarzt informiert Dich auch bei Beschwerden oder einer geplanten Schwangerschaft über notwendige Behandlungsmethoden


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Online-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert: 20. Juli, 2020



ICD-10-Code D25

Was versteht die Medizin unter einem Myom?

Myome des Uterus sind gutartige Tumore der Gebärmutter, die aus glattem Muskelgewebe entstehen. Sie führen häufig zu abnormalen Blutungen aus dem Uterus, Schmerzen und Druckgefühl im Unterbauch, Symptomen, die die Harnwege und den Darm betreffen oder Komplikationen in der Schwangerschaft. Welche Behandlung Dein Arzt letztendlich wählt, ist von mehreren Faktoren wie unter anderem Deinen Wünschen nach Erhalt der Fertilität und der Bewahrung Deiner Gebärmutter abhängig.
 
Myome im Unterus sind guatartige Tumore, welche jedoch schmerzhaft sein können

Wie häufig sind Myome und wer ist davon betroffen?

Das Myom der Gebärmutter, ein sogenanntes Leiomyom des Uterus, ist der häufigste gutartige Tumor im weiblichen Genitaltrakt. Ungefähr 10 bis 20 Prozent aller Frauen ab dem 30. Lebensjahr haben ein solches Myom an der Gebärmutter. Die Myome entwickeln sich meist zwischen dem 35. Und dem 50. Lebensjahr, vor dem 25. Lebensjahr sind sie hingegen sehr selten. Circa 25 Prozent aller betroffenen Frauen sind symptomfrei, die anderen 75 Prozent weisen Symptome auf, die stark variieren können. Im Jahr 2011 wurden ungefähr 75.600 Frauen mit einem Myom in der Gebärmutter stationär behandelt.

Was sind die Symptome eines Myoms?

Oft verursacht ein Myom keine Beschwerden, besonders, wenn es noch klein ist. In etwa 30 Prozent der Fälle treten Symptome auf. Häufige Anzeichen für ein Myom sind Blutungsstörungen wie eine verstärkte Regelblutung, eine verlängerte Regelblutung sowie Zwischenblutungen außerhalb des Menstruationszyklus. Während der Menstruation haben manche Frauen wehenartige Schmerzen. Bei starken Blutungen, die durch ein Myom bedingt sind, können sich Blutgerinnsel bilden, deren Ausscheidung Krämpfe verursacht. Teilweise sind die Blutungen so stark, dass die betroffenen Frauen Eisen nehmen müssen oder eine Bluttransfusion benötigen. Neben den Blutungsstörungen und den Schmerzen können bei einem Myom auch Unterbauchschmerzen, Rücken- und/ oder Beinschmerzen, Nieren- oder Seitenschmerzen sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten. Außerdem treten bei manchen Betroffenen ein starker Harndrang, Blasen- und Darmentleerungsstörungen, ein Nierenstau, eine Neigung zu Früh- und Fehlgeburten oder ein unerfüllter Kinderwunsch auf.

Welche Ursachen sind für die Entstehung eines Myoms verantwortlich?

Bislang ist noch nicht abschließend geklärt, welche Ursachen für die Entstehung von Myomen verantwortlich sind. Sicher ist allerdings, dass es eine genetische Veranlagung gibt und auch hormonelle Gründe ein Myom verursachen können. Vor allem das Hormon Östrogen, aber auch Progesteron stimulieren das Wachstum von Gebärmuttermyomen. Da der Körper in der Schwangerschaft vermehrt Östrogen ausschüttet, wird auch das Wachstum von Myomen in dieser Zeit begünstigt. Das Hormon Gestagen hingegen hemmt dieses Wachstum. Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel deutlich ab, was dann dazu führt, dass Myome schrumpfen und sich zurückbilden. Das bedeutet, dass sich nach der Menopause keine Myome mehr bilden, wenn sich zuvor keine entwickelt haben.

Welche Formen des Myoms unterscheiden Mediziner?

Grundsätzlich unterscheiden Mediziner fünf Formen von Myomen, die abhängig von ihrer Größe auch unterschiedliche Symptome verursachen können.
 
Das intramurale Myom ist mit fast 90 Prozent der am häufigsten auftretende Myomtyp. Ein solches Myom befindet sich im Inneren der Gebärmutter, in der Muskelschicht. Es kann sich durch Blutungsstörungen, Regelschmerzen, Schmerzen beim Harnlassen und – falls das Myom auf Nervenenden drückt – Rückenschmerzen bemerkbar machen.
 
Das subseröse Myom ist relativ selten und liegt an der Gebärmutteraußenseite. Oft ist es nur durch einen Stiel mit der Gebärmutter verbunden. Es verursacht keine Blutungsstörungen. Schmerzen können auftreten, wenn sich der Stiel dreht, der das Myom mit der Gebärmutter verbindet. Auch Rücken- und Beckenschmerzen, übermäßiger Harndrang und Blasenentzündungen sind typisch. Wenn das Myom wächst, verstärken sich die Beschwerden.
 
Es gibt unterschiedliche Myome
 
Auch das submuköse Myom ist sehr selten. Es liegt unter der Gebärmutterschleimhaut und geht in 95 Prozent der Fälle mit Blutungsstörungen einher. Auch Dauerblutungen sowie wehenartige Schmerzen oder Krämpfe aufgrund der Schleimhautreizung sind möglich. In manchen Fällen löst sich zusätzlich Gewebe ab.
 
Daneben gibt es noch intraligamentär wachsende Myome, die in den beidseits seitlich der Gebärmutter gelegenen Bindegewebsschichten zu finden sind. Sie können zu Problemen mit den Harnleitern und damit zu einer Nierenerkrankung führen. Solche Myome treten extrem selten auf.
 
Ein sogenanntes Zervixmyom kommt in ungefähr acht Prozent der Fälle vor und wächst innerhalb der Muskulatur des Zervixbereiches. Wächst es weiter, kann es den Zervixkanal komprimieren, aber auch Druck auf nahe gelegene Strukturen wie die Blase oder den Mastdarm ausüben.

Welche Komplikationen können bei einem Myom auftreten?

Meistens verursacht ein Myom keine Komplikationen. Bei Myomen, die über einen Stiel mit der Gebärmutter verbunden sind, kann sich das Myom verdrehen. Dabei wird der Blutabfluss und der Blutzufluss gestört, was dann zu Schmerzen, Übelkeit und Fieber führen kann. Wenn das Myom nicht mehr ausreichend ernährt wird, können sich auch Infektionen bilden. Solche ernährungsgestörten Myome treten auch bei sehr schnell wachsenden Myomen auf. Sehr selten kann eine bösartige Veränderung vorliegen. Ist das Myom bereits sehr groß, kann sich der Bauchumfang der Patientin vergrößern, was eine aussagekräftige Untersuchung des kleinen Beckens deutlich erschwert. Außerdem kann ein Myom der Grund für ungewollte Kinderlosigkeit sein. Wenn Dein Arzt das Myom entfernt, ist eine Schwangerschaft wieder möglich.

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Wenn Du Symptome verspürst, die auf ein Myom hinweisen könnten oder Du generell eine Veränderung bemerkst, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Dazu zählen Veränderungen der Menstruation wie eine verstärkte Blutung, eine verlängerte oder häufige Menstruation, Schmerzen bei der Regelblutung, Blutungen außerhalb der Menstruation, eine Blutarmut von übermäßigem Blutverlust, Schmerzen im Bauchraum oder im Bereich des Rückens sowie Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs.
 
Auch bei Druckbeschwerden, die benachbarte Organe betreffen, solltest Du hellhörig werden. Veränderungen beim Wasserlassen, Veränderungen im Magen-Darm-Bereich oder eine Vergrößerung der Gebärmutter und des Bauches solltest Du ebenfalls ernst nehmen und von einem Arzt überprüfen lassen. Auch Fehlgeburten oder eine ungewollte Kinderlosigkeit kann von Myomen herrühren. Natürlich müssen diese Symptome nicht unbedingt auf ein Myom hinweisen, sondern können auch aufgrund von anderen Erkrankungen entstehen. Um dies abzuklären, solltest Du allerdings auf jeden Fall einen Mediziner konsultieren.
 
Myome können unter anderem zu einer sehr starken Periode führen

Wie diagnostiziert der Arzt ein Myom?

Im Anamnesegespräch schilderst Du Deinem Arzt die Symptome, die ihm dann möglicherweise Hinweise auf das Vorliegen eines Myoms liefern können. Neben den aktuellen Beschwerden interessiert sich Dein Arzt auch für eventuelle Vorerkrankungen. Danach folgt die gynäkologische Tastuntersuchung. Dabei tastet der Arzt einmal durch die Scheide und einmal gleichzeitig durch den Enddarm und über die Bauchdecke. Der Gynäkologe kann dabei sowohl ein größeres Myom als auch das Vorhandensein mehrerer Myome ertasten.
 
Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung lässt sich dann der Myom-Verdacht in aller Regel bestätigen. Außerdem kann Dein Arzt dadurch die genaue Lage wie auch die Größe des Myoms oder der Myome ermitteln. Die Ultraschalluntersuchung erfolgt meist über die Scheide, ist aber auch über die Bauchdecke möglich. Wenn der Arzt durch die Ultraschalluntersuchung aber noch keine genaue Diagnose stellen kann, weil es sich zum Beispiel um ein Myom in der Gebärmutterschleimhaut oder in der Muskelwand handelt, kann er eine Spiegelung der Gebärmutter oder des Bauchraumes durchführen.
 
Drückt das Myom auf den Harnleiter, muss der Mediziner die Nieren sowie die ableitenden Harnwege mithilfe eines Ultraschalls und einer Röntgendarstellung mit einem Kontrastmittel untersuchen. Falls auch zu diesem Zeitpunkt die Untersuchungsergebnisse noch unklar sind, ordnet der Arzt möglicherweise noch eine Magnetresonanztomografie (MRT) an. Bei Bedarf schließt sich daran eine Blutuntersuchung oder eine Messung des Hormonspiegels an.

Welche Therapieformen kommen bei einem Myom zum Einsatz?

Wenn Du keine Beschwerden hast, ist es ausreichend, wenn Du Dich regelmäßig untersuchen lässt. Wenn Du doch Symptome entwickeln solltest, kann Dein Arzt eine Therapie abhängig von Deinem Alter, dem Ausmaß Deiner Beschwerden, der Größe und gegebenenfalls der Wachstumsgeschwindigkeit der Myome einleiten. Es stehen ihm drei große Therapiebereiche zur Verfügung: die medikamentöse Therapie, die radiologisch-interventionelle Therapie und die operative Therapie.
 
Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Therapie besteht ihrerseits aus vier möglichen Interventionen. Hormonelle Kontrazeptiva können zu dem die Periodenblutung regulieren und vermindern. Vor allem für Patientinnen, die unter starken Schmerzen während ihrer Menstruation leiden oder diese verlängert ist, sind hormonelle Kontrazeptiva eine gute Möglichkeit, einer Blutarmut entgegenzuwirken. Auch die Hormonspirale ist vielen Frauen als Verhütungsmittel bekannt. Der Arzt kann versuchen, sie bei einem Uterus myomatosus einzusetzen, die Daten zur Effektivität sind jedoch kontrovers. Die Verwendung einer Hormonspirale kann ebenfalls die Periodenblutung regulieren und vermindern, allerdings ist sie bei starken Blutungen ungeeignet, da die Spirale dabei mit abgehen kann und dadurch die Verhütung nicht mehr gesichert ist.
 
Sogenannte GnRH-Analoga verhindern die Bildung von Östrogen in den Eierstöcken. Das Myomwachstum ist hormonell bedingt, weswegen es beim Einsatz von GnRH-Analoga zu einem Rückgang der Myomgröße kommt. Auch die Menstruationsblutung tritt in der Regel nicht mehr ein. Allerdings kommt es im Rahmen dieser Therapie zu starken Nebenwirkungen, ähnlich denen, die in den Wechseljahren auftreten. Daher kann der Arzt sie meist nur zeitlich begrenzt einsetzen. Nach Beendigung der Therapie wachsen die Myome leider häufig wieder.
 
Myome lassen sich oftmals medikamentös behandeln
 
Die letzte Art der medikamentösen Therapie ist Ulipristalacetat. Dabei handelt es sich um eine selektive Blockade der Progesteron-Rezeptoren in der Gebärmuttermuskulatur und in der Gebärmutterschleimhaut. Im Gegensatz zu den vorher genannten Therapiemethoden beeinflusst Ulipristalacetat die Hormonbildung der Eierstöcke nicht. In der Regel kommt es nach etwa zwei Wochen zu einer Verhinderung der Periodenblutung, auch die Myome schrumpfen. Die Therapie war bis 2020 sowohl als Kurzzeittherapie wie zum Beispiel vor einer Operation aber auch als Langzeittherapie zugelassen. Die Einnahme erfolgte täglich über drei Monate hinweg, was einem Zyklus entspricht. Aufgrund einer Häufung schwerer Leberschäden bei den Anwenderinnen wurde das Präparat Anfang 2020 vorerst vom Markt genommen.
 
Radiologisch-interventionelle Therapie
Die radiologisch-interventionelle Therapie umfasst die Myomembolisation und den fokussierten Ultraschall. Bei der Myomembolisation verschließt der Arzt alle Gefäße, die das Myom versorgen. Er führt über die große Arterie in der Leiste einen Katheter ein, über den er dann kleine Kunststoffkügelchen in das Gefäß, welches das Myom versorgt, einspritzt. Durch die verminderte Blutversorgung schrumpft das Myom.
 
Beim fokussierten Ultraschall werden Ultraschallwellen auf das Myom gebündelt und erwärmen dieses. Dadurch sterben die Zellen ab und das Myom wird kleiner. Du liegst während des gesamten Eingriffes in einem Magnetresonanztomografen, damit der Arzt das Myom lokalisieren und die Ultraschallwellen richtig platzieren kann. Der Eingriff dauert in der Regel etwa ein bis drei Stunden, bei großen Myomen kann er aber auch länger dauern.
 
Operativen Therapie
Auch bei der operativen Therapie gibt es zwei Möglichkeiten, die dem Arzt zur Verfügung stehen. Sie unterscheiden sich dadurch, ob die Gebärmutter erhalten werden soll oder nicht. Bei der Gebärmutterentfernung ist das Myom therapiert und kann auch nicht mehr auftreten. Der Arzt kann die Gebärmutter über einen Bauchschnitt, eine Bauchspiegelung oder über die Scheide entfernen. Soll die Gebärmutter erhalten bleiben, kommt eine Myomenukleation infrage. Bei diesem Eingriff entfernt Dein Arzt die Myome operativ. Allerdings besteht ein gewisses Risiko, dass nach dem Eingriff erneut Myome auftreten. Auch bei dieser Methode kann der Arzt zwischen einem Bauchschnitt, einer Bauchspiegelung oder einer Entfernung über die Scheide wählen.

Wie ist die Prognose bei einem Myom?

Der Krankheitsverlauf ist abhängig von der Lage, der Anzahl, der Größe und der Beschwerden der Patientin, unterschiedlich. Kleine Myome verursachen oft keine Beschwerden. Wenn sie aber wachsen, können sie andere Organe wie die Blase, den Darm oder die Niere in ihrer Funktion beeinträchtigen. Infolgedessen kann es zu Harnwegsinfektionen, einer Nierenerkrankung, Verstopfungen oder Problemen beim Wasserlassen kommen. Wächst das Myom innerhalb der Gebärmutter, kann es deren Form und Funktion beeinträchtigen. Dies kann dann seinerseits zu Blutungsbeschwerden, Blutarmut (Eisenmangelanämie) oder Fehl- und Frühgeburten führen.
 
Manche Myome wachsen so stark, dass sie die ganze Gebärmutter ausfüllen oder sogar bis in die Scheide hineinragen. Durch ihre Größe würden sie eine Geburt behindern. Wenn sie sich auf der Außenseite der Gebärmutter befinden, können sie das Bauchfell dehnen, was dann bei der Betroffenen starke Schmerzen hervorruft. Da es sich jedoch um einen gutartigen Tumor handelt, bildet ein Myom keine Metastasen. In manchen Fällen verwechselt der Arzt allerdings einen bösartigen Tumor mit einem gutartigen Myom. Ob eine Entartung eines Myoms zu einem bösartigen Sarkom führen kann, ist sehr unwahrscheinlich, allerdings ist sich die Forschung in dieser Frage noch uneins.
 
Myome können bei einer Schwangerschaft und bei der Geburt zu Problemen führen
 
Grundsätzlich gilt aber, dass Du, wenn Du auf eine Behandlung verzichtest, in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen mittels eines Ultraschalls zur Überwachung der Myomgröße durchführen lassen solltest. Dies ist essenziell, um mögliche Komplikationen durch ein schnelles Wachstum der Myome zeitnah zu erkennen.

Welche Auswirkungen hat ein Myom in der Schwangerschaft?

Das Myom kann in der Schwangerschaft verschiedene Probleme verursachen. Während der Schwangerschaft wächst das Myom schneller, da es sich dabei um einen östrogenabhängigen Tumor handelt und der Körper in dieser Zeit mehr von dem Geschlechtshormon produziert. Durch die zunehmende Größe und ihre Lage können Myome Schmerzen oder Lageanomalien des Kindes wie eine Steißlage verursachen. Wenn das Myom den Geburtskanal blockiert, muss Dein Arzt einen Kaiserschnitt durchführen. Leider können beim Vorliegen eines Myoms vorzeitige Wehen auftreten, sie erhöhen ebenfalls die Früh- und Fehlgeburtsrate. Wächst das Myom direkt unter der Gebärmutterschleimhaut oder in der Gebärmutterhöhle, kann daraus sowohl eine Fehlgeburt als auch eine Eileiterschwangerschaft resultieren.

Wie viel kostet die Behandlung eines Myoms?

Die Kosten für die Behandlung eines Myoms setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, unter anderem aus dem Honorar des Arztes, den verwendeten Materialien und Medikamenten sowie eventuellen Kosten für einen Spitalaufenthalt. Wenn Du einen fokussierten Ultraschall durchführen lässt, fallen hohe Kosten an, da dieser sehr teuer ist.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung eines Myoms?

Für die Diagnose und eine ärztlich indizierte Behandlung einer Erkrankung kommen die Krankenkassen in aller Regel auf. Lediglich die Diagnostik mithilfe eines fokussierten Ultraschalls wird von den Krankenkassen nur selten übernommen, da es sich noch um ein relativ neues Verfahren handelt. Falls Du Fragen zur Kostenübernahme bestimmter Untersuchungen oder Therapien hast, frage am besten direkt bei Deinem Versicherungsträger nach. Unsere Spezialisten stehen Dir ebenfalls gerne bei allen Fragen zur Seite.

 


Dauer Dauer

60-180 Minuten

Ausfallzeit Ausfallzeit

Bis zu 14 Tage

Stationärer Aufenthalt Stationär

Nicht notwendig

Das Wichtigste zusammengefasst

Myome treten bei Frauen im mittleren Erwachsenenalter relativ häufig auf, verursachen aber nicht immer Symptome. Die häufigsten Symptome sind Regelbeschwerden wie eine verstärkte oder verlängerte Menstruationsblutung und Schmerzen. Daneben können abhängig von der Lokalisation, der Art und der Größe des Myoms noch weitere Symptome auftreten


Die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, gesichert sind eine genetische Veranlagung sowie hormonelle Gründe


Um ein Myom zu behandeln, stehen Dir und Deinem Arzt verschiedene Therapieformen zur Verfügung: die medikamentöse Therapie, die radiologisch-interventionelle Therapie und die operative Therapie. Diese gliedern sich wiederum in mehrere konkrete Interventionen. Bei der operativen Therapie kannst Du Dich entscheiden, ob Deine Gebärmutter erhalten bleiben soll oder nicht


Myome können zwar zu einer vorübergehenden Unfruchtbarkeit führen, nach ihrer Entfernung steht einer Schwangerschaft aber meistens nichts mehr im Wege

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