Zum Hauptinhalt springen
Trendmagazin
Mein MOOCI
Spezialist:innen finden

Neueste Beiträge

Alle ansehen
Kategorien
Longevity Neu Plastische Chirurgie Dermatologie Zahnmedizin Ästhetische Dermatologie Alle Themen von A-Z
Über MOOCI Qualitätssicherung Für Ärzt:innen Einloggen
Spezialist:innen Mit MIA chatten
MOOCI › Körperformung › Cellulite
Cellulite

Cellulite

Fast jede Frau kennt sie, viele fühlen sich davon betroffen: Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist eine natürliche Veränderung des Unterhautfettgewebes.

Dauer
Je nach Behandlung
Klinik
nicht notwendig
Ausfallzeit
Keine
War dieser Beitrag hilfreich für Dich?

Was ist Cellulite?

Unter Cellulite wird eine Veränderung des subkutanen Fettgewebes verstanden, die nur Frauen betrifft. Das häufig gebrauchte Synonym Orangenhaut ist auf die Bildung von zahlreichen Hautunebenheiten und Dellen zurückzuführen, die dann zu groben Ähnlichkeiten mit der Schale einer Orange führen. Bei Cellulite handelt es sich entgegen häufig verbreiteter Meinungen nicht um sogenannte Schlacken, also Abfallstoffe des Körpers, die sich anlagern.

Cellulite - Was versteht die Medizin unter Cellulite?

Wie entsteht Cellulite?

Risikofaktoren beziehungsweise maßgebliche Gründe für die Entstehung von Cellulite sind zum einen die genetische Veranlagung und zum anderen das weibliche Geschlecht. Unsere genetischen Grundlagen spielen eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel, in der Verteilung von Fettgewebe und im Aufbau des Bindegewebes, denn bei Frauen zeigt sich im Bindegewebe eine parallele Anordnung der Kollagenfasern, während diese beim Mann netzartig angelegt und dadurch straffer und reißfester sind. Zusätzlich zeigt der Einfluss von bestimmten weiblichen Hormonen, allem voran des Östrogens, Wirkungen auf das Bindegewebe: Die weiblichen Hormone bewirken, dass die Kollagenfasern noch elastischer oder straffer werden, sodass Fettzellen weniger stark in Form gehalten und in darüberliegende Hautschichten gedrückt werden oder einzelne Fasern Dellen in die Oberfläche „ziehen”.

Welche Rolle spielt das Bindegewebe bei Cellulite?

Der Begriff Bindegewebe stellt einen Überbegriff für mehrere Gewebe- und Zellarten dar. Bindegewebe enthält vergleichsweise nur wenige Zellen, dafür überwiegen unterschiedliche Arten von Fasern, die im gesamten Körper wichtige Funktionen erfüllen. Dazu gehören vor allem Stütz- und Schutzfunktionen von Organen, Muskeln, Nerven und Gefäßen, sie dienen aber auch als Wasserspeicher und als Abwehrsystem. Hauptbestandteil des Bindegewebes sind Kollagenfasern, die vor allem in der Haut, im Knorpel oder rund um Organe vorkommen.

Der Aufbau der menschlichen Haut lässt sich in drei Schichten unterteilen: Die Oberhaut (Epidermis) bildet die äußere Schutzschicht des Körpers, an ihrer Oberfläche liegen abgestorbene Hautzellen, die Hornhaut. Mehr über Ursachen und Behandlung einer Bindegewebsschwäche liest Du in unserem eigenen Beitrag.

Cellulite - Welche Rolle spielt das Bindegewebe bei Cellulite?

Unter der Epidermis liegt die Lederhaut (Dermis). Sie besteht hauptsächlich aus kollagenen Fasern, gehört also zum Bindegewebe, und umgibt so in einem netzartigen Geflecht Sinnesrezeptoren und Nerven, Haarfollikel und Schweißdrüsen. Unter der Dermis wiederum liegt die Unterhaut (Subcutis), die mit der Dermis in enger mechanischer Verbindung steht. Auch die Subcutis ist bindegewebig aufgebaut, hier allerdings als sehr lockeres Bindegewebe, das sich um das Fettgewebe legt.

In dieser Fettgewebeschicht liegt der entscheidende Unterschied zwischen Mann und Frau und auch die Ursache für die Entstehung von Cellulite. Während bei Männern dieses sogenannte subkutane Fett weniger stark ausgeprägt ist und stattdessen mehr an viszeralen Fettgewebe (Fett zwischen den Bauchorganen) vorliegt, wird bei Frauen Fett vorwiegend in dieser unteren Hautschicht, also als subcutanes Fettgewebe, an Oberschenkeln, Hüfte und Po eingelagert.

Cellulite - Fettgewebeschicht

Was ist der Unterschied zwischen Cellulite und Cellulitis?

Cellulite - Was ist der Unterschied zwischen Cellulite und Cellulitis?

Der Begriff Cellulitis (Zellulitis) wird häufig fälschlicherweise als Synonym zum Begriff Cellulite gebraucht. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dabei allerdings um eine Inkorrektheit, da durch die Endung –itis ein Zustand der Entzündung gekennzeichnet wird. Eine Cellulitis ist demnach eine Entzündung des Unterhautfettgewebes beziehungsweise der Schicht der Subcutis, die in der Regel durch Bakterien hervorgerufen wird. In der Medizin wird dieses Krankheitsbild auch als Phlegmone bezeichnet.

Sind Cellulite und Dehnungsstreifen das Gleiche?

Zwar handelt es sich bei beiden Erscheinungen um sichtbare und meist als sehr unschön wahrgenommene Veränderungen der Haut, die ihren Ursprung beide in derselben Hautschicht, der Subcutis, haben und beide mit der Beschaffenheit des Bindegewebes zu tun haben, doch sind die Entstehungsmechanismen unterschiedlich. Im Gegensatz zur Cellulite sind Dehnungsstreifen auf mikroskopische Risse der elastischen Kollagenfasern der Unterhaut zurückzuführen, die bei rascher Volumenzunahme wie beispielsweise im Rahmen einer Schwangerschaft, eines Wachstumsschubs oder einer deutlichen Gewichtszunahme entstehen. Es kommt dadurch stellenweise zu einer Veränderung des Bindegewebes durch Schädigung der Kollagenfasern, die dann vor allem nach einer darauffolgenden Gewichtsabnahme sichtbar werden. Auch bei Dehnungsstreifen spielt das Östrogen und dessen Einfluss auf das Bindegewebe eine wichtige Rolle, doch auch Männer, deren Östrogenspiegel deutlich geringer ist, können nach starker Gewichtszunahme von Dehnungsstreifen betroffen sein.

Wie unterscheidet sich Cellulite von einem Lipödem?

Auch beim Lipödem ist das Fettgewebe der Subcutis betroffen, es handelt sich hierbei allerdings um eine weitaus seltenere, erblich bedingte und chronisch voranschreitende Fettverteilungsstörung. Die Erkrankung entsteht durch eine erhöhte Durchlässigkeit der Blutgefäße, sodass Flüssigkeit ins Gewebe übertritt und sich hier ansammelt. Ab einer gewissen Menge kann die Flüssigkeit nicht mehr ausreichend durch das Lymphsystem abtransportiert werden, sodass es zu einer deutlichen Volumenzunahme kommt. Die Schwellungen führen infolge zu derben Veränderungen des Gewebes und zu möglichen Entzündungen.

Cellulite - Wie unterscheidet sich Cellulite von einem Lipödem?

Welche Geräte kommen bei der apparativen Cellulite-Behandlung zum Einsatz?

InMode EvolveX – nicht-invasive Plattform für Cellulite-Behandlung

In der ästhetischen Medizin stehen heute verschiedene apparative Verfahren zur Verfügung, die gezielt auf die Ursachen von Cellulite einwirken. Dabei kommen unter anderem Radiofrequenz, Elektromuskelstimulation und gezielte Gewebeerwärmung zum Einsatz. Ein Beispiel für ein solches Behandlungssystem stammt vom Hersteller InMode.

EvolveX ist eine nicht-invasive Plattform, die mehrere Technologien in einem Gerät vereint: Radiofrequenz zur Hautstraffung, Elektromuskelstimulation (EMS) zur Stärkung der Muskulatur und gezielte thermische Energie zur Behandlung von Fettgewebe. Die Kombination dieser Wirkmechanismen kann das Erscheinungsbild von Cellulite verbessern, indem sowohl die Hautqualität als auch die darunterliegende Gewebestruktur adressiert werden.

Die IgniteRF-Plattform von InMode bietet zusätzlich die Möglichkeit, verschiedene Applikatoren über ein Gerät zu nutzen. So können behandelnde Ärzte je nach Befund und Behandlungsziel unterschiedliche Verfahren kombinieren, etwa eine Hautstraffung mit gleichzeitiger Konturierung.

Für eine gezieltere, minimalinvasive Behandlung steht das Verfahren der internen gepulsten Radiofrequenz zur Verfügung. Damit werden tiefere Gewebeschichten erreicht und die körpereigene Kollagenproduktion stimuliert. Je nach Konfiguration eignet sich das Verfahren für größere Körperareale wie Oberschenkel, Bauch oder Gesäß ebenso wie für kleinere Zonen.

Mehr Informationen zu InMode-Technologien auf inmodemd.de →

Wie sehen die Symptome von Cellulite aus?

Cellulite - Wie sehen die Symptome von Cellulite aus?

Einziges Symptom der Cellulite ist eine deutlich sichtbare Verformung der Haut, die durch Zusammenpressen der Haut noch sichtbarer wird. Diese unschönen Dellen und Einziehungen treten vor allem an den typisch fettreicheren „Problemzonen“ der Frau, nämlich Bauch, Beine und Po, auf. Die Cellulite führt aber weder zu Schmerzen noch zu bösartigen Veränderungen oder Entartungen.

Wo kann Cellulite auftreten?

Cellulite kann überall dort auftreten, wo in der Unterhaut besonders viele Fettzellen abgespeichert werden. Dies ist allem voran an den Oberschenkeln, am Po, an den Oberarmen und seltener auch am Bauch möglich.

Kann Cellulite Schmerzen verursachen?

Nein, Schmerzen in Zusammenhang mit Cellulite sind ein Mythos. Treten Schmerzen im Bereich von Oberschenkeln oder Po auf, so sind diese – auch wenn sie sich als „oberflächlich“ anfühlen – nicht auf Cellulite zurückzuführen und sollten ärztlich abgeklärt werden.

Welche unterschiedlichen Typen von Orangenhaut gibt es?

Es können drei unterschiedliche Typen von Cellulite unterschieden werden, je nach Typ richtet sich auch die Behandlungsmethode.

Typ I, die fettbetonte Cellulite

Verantwortlich für die deutlich sichtbare Orangenhaut ist bei diesem Typ vor allem ein zu Viel an Fetteinlagerungen, sprich Übergewicht. Eine adäquate Ernährungsumstellung und Gewichtsabnahme sind bei diesem Typ daher die wichtigsten Schritte, um der Orangenhaut den Kampf anzusagen.

Typ II, die kollagenbetonte Cellulite

Bei diesem Typ liegt das Auftreten einer Cellulite weniger am Übergewicht oder an übermäßigen Einlagerungen von Fettzellen, sondern an einem genetisch bedingten, extrem schlaffen, schwachen und elastischen Bindegewebe. Die Kollagenfasern sind in diesem Fall zu nachgiebig, sodass selbst minimales (und zum Überleben notwendiges) Fettgewebe der Unterhaut sichtbar wird.

Typ III, die wasserbetonte Cellulite

Bei diesem Typ sorgen in erster Linie Wassereinlagerungen, die häufig hormonabhängig sind und damit im weiblichen Zyklus unterschiedlich stark auftreten, für sichtbare Dellen. Werden diese als hauptsächlicher Grund für die Cellulite festgestellt, sind therapeutisch vor allem Lymphdrainagen sinnvoll. Zudem sollte bei vermehrten Wassereinlagerungen unbedingt eine fachärztliche Abklärung erfolgen, da hierfür auch Erkrankungen der Niere oder der Leber hintergründig sein können.

Cellulite - Welche unterschiedlichen Typen von Orangenhaut gibt es?

In welche Schweregrade lässt sich Cellulite unterteilen?

Häufig werden mehrere Stadien der Cellulite unterschieden, die Du auch parallel zueinander an unterschiedlichen Körperstellen bemerken kannst:

Stadium I

Die Hautdellen sind nur dann sichtbar, wenn Du eine Hautfalte mit zwei Fingern oder beiden Händen zusammendrückst.

Stadium II

Die an die Schale einer Orange erinnernden Veränderungen sind nur im Stehen sichtbar, allerdings auch ohne Kneiftest.

Stadium III

Egal, ob im Liegen oder Stehen, Du kannst die Cellulite deutlich sehen.

Wer ist am häufigsten von Cellulite betroffen?

Cellulite ist allem voran eine „Erkrankung” des weiblichen Geschlechts, Schätzungen zufolge sind bis zu 80 bis 90 Prozent aller Frauen weltweit betroffen. Die Veränderungen können häufig schon früh (circa ab dem 20. Lebensjahr) auftreten, weshalb umso mehr darauf geschlossen werden kann, dass die Cellulite nicht nur auf genetischen Besonderheiten, sondern auch auf Geschlechtshormonen beruht.

Können auch Männer Cellulite bekommen?

Das Bindegewebe von Männern ist so konzipiert, dass häufig auch bei starkem Übergewicht Fettzellen nicht in darüber liegende Hautschichten gepresst werden und damit keine Cellulite entsteht. Doch auch hier gibt es sehr seltene, genetisch bedingte Ausnahmen.

Können auch sehr dünne Frauen Cellulite haben?

Ja, auch sehr dünne Frauen neigen durchaus zu Cellulite, da diese nicht immer in erster Linie etwas mit Übergewicht zu tun hat. Fett ist nicht zwangsläufig ein Zeichen von Übergewicht und ungesundem Lebensstil, sondern bis zu einem gewissen Maß notwendiger Bestandteil des Körpers, der zahlreiche wichtige Funktionen erfüllt.

Die Statistik besagt, dass über 90 Prozent der Frauen von Cellulite betroffen sind. Ich sage immer, dass jede Frau Cellulite hat, denn wenn man sich das Hautbild an bestimmten Stellen anschaut, sieht man bei jeder Frau Kompressionen, jedoch in unterschiedlichen Ausprägungen.

Dr. med. Mehmet Atila

Cellulite - Können auch sehr dünne Frauen Cellulite haben?

Weshalb kann vor allem bei Schwangeren Cellulite entstehen?

Cellulite - Weshalb kann vor allem bei Schwangeren Cellulite entstehen?

Im Rahmen einer Schwangerschaft kommen zwei negativ beeinträchtigende Aspekte zusammen: Zum einen wird das Gewebe durch die rasche und starke Gewichtszunahme stark beansprucht, zum anderen kommt es zu einer bedeutenden Umstellung des Stoffwechsels und des Hormonhaushaltes sowie vermehrt zu Wassereinlagerungen.

Wie wird man Cellulite los?

Die Frage, wie man das kosmetische Problem der unliebsamen Cellulite wieder loswird, beschäftigt Betroffene, die Kosmetikindustrie und Ärzte schon seit Jahrzehnten und hat sowohl sinnvolle Tipps und Behandlungsformen als auch viel an Geldmacherei hervorgebracht. Die Methoden, die es inzwischen auf dem Markt gibt, sind dabei fast unüberschaubar geworden und reichen von Cremes und Salben bis hin zu operativen Eingriffen – effektiv sind nur die wenigsten davon.

Kann Cellulite auch von selbst wieder verschwinden?

Nein, ganz wegbekommen lässt sich die Cellulite im Normalfall nicht, doch kann es durchaus zu einer deutlichen Besserung kommen, sodass ein Stadium III in Stadium II und ein Stadium II in Stadium I umgewandelt wird.

Welche Vorteile hat die Behandlung der Orangenhaut?

Cellulite - Welche Vorteile hat die Behandlung der Orangenhaut?

Eine große Zahl der Behandlungsmethoden gegen Orangenhaut sind nicht nur sinn- und wirkungsvoll gegen Cellulite selbst, sondern tragen auch insgesamt zu einem frischeren, strafferen und gesünderen Hautteint bei. Allgemeine Maßnahmen wie Ernährung, Sport und Rauchstopp sind zudem auch für viele andere Erkrankungen eine vorbeugende Methode. Nicht-invasive und operative Eingriffe, die auf eine Reduktion des Fettgewebes abzielen, führen zugleich auch zu einer insgesamt schlankeren und definierten Figur.

Für wen sind Cellulite-Behandlungen geeignet und für wen nicht?

Abhängig ist dies in erster Linie von der gewählten Methode. Zahlreiche Behandlungsformen wie Anwendung von Cremes oder Ölen sind – sofern keine Allergien auf die Inhaltsstoffe bestehen – nebenwirkungsarm und daher in jedem Alter und auch mit Vorerkrankungen anzuwenden. Beim Beginn mit sportlicher Betätigung oder einer Ernährungsumstellung solltest Du zuvor einen Gesundheitscheck durchführen und Risikofaktoren ausschließen lassen, um Verletzungen, Überbeanspruchung oder alimentäre Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Vor allem vor invasiven Eingriffen ist ein ausführliches Patientengespräch mit einem Spezialisten durchzuführen. Nur so kann Dein Arzt feststellen, ob die Behandlung für Dich geeignet ist oder ob bestimmte Vorerkrankungen gegen eine Operation oder Narkose sprechen.

Cellulite - Für wen sind Cellulite-Behandlungen geeignet und für wen nicht?

Bei wem sollte man die Cellulite Behandlung durchführen lassen?

Auch wenn es häufig mit erheblichen Mehrkosten einhergeht, solltest Du Dich bei den vorgestellten Therapien nur in die Hände eines Spezialisten begeben. Meide private und nicht zertifizierte Kosmetikstudios und wende Dich stets an Fachärzte für Dermatologie und ästhetische Chirurgie oder an medizinisches Fachpersonal mit entsprechenden Zusatzausbildungen.

Mit welchen Methoden lässt sich Cellulite behandeln?

Cellulite - Mit welchen Methoden lässt sich Cellulite behandeln?

Noch bevor Du zu irgendwelchen kosmetischen Produkten oder operativen Eingriffen greifst, gilt es Risikofaktoren für die Entstehung von Cellulite zu vermeiden und dabei einige einfache Lebensstil-modifizierende Schritte zu setzen. Dazu zählen eine ausgewogene, fettreduzierte Ernährung und jede Menge Bewegung, sodass Fettpölsterchen möglichst gering gehalten werden. Muskelaufbau durch gezieltes Training hilft zudem, den Körper zu definieren und die Durchblutung im Gewebe zu fördern. Auch dadurch wirkt Dein Körper definierter und straffer.

Neben zuckerhaltigen Getränken solltest Du auch Nikotin und Alkohol meiden. Beide Substanzen lassen die Haut altern und gehen mit einer schlechteren Durchblutung des Gewebes und der Haut einher.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche mehr oder weniger gut bewährte Methoden, die im Kampf gegen Cellulite zum Einsatz kommen. Dazu zählen Hautpflegeprodukte, unterschiedliche Eigenanwendungen zu Hause, Hormonanwendungen, Radiofrequenztherapie, Mesotherapie, Ultraschalltherapie aber auch operative Eingriffe.

Lässt sich Cellulite mittels OP entfernen?

Cellulite - Lässt sich Cellulite mittels OP entfernen?

Erweisen sich nicht-invasive Methoden nicht als wirksam, kann auch eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden. Hier ist die Fettabsaugung Mittel der Wahl. Das Problem einer Fettabsaugung (Liposuktion) ist allerdings, dass hierbei überschüssiges Fett entfernt wird, dies aber keinerlei Auswirkung auf die Hautbeschaffenheit hat. Im Gegenteil:

Häufig erscheint die Haut nach starker Volumenabnahme noch schlaffer und herabhängender.

Dies soll die sogenannte Radiofrequenz-assistierte Liposuktion lösen, indem sie die chirurgische Methode mit der Technik der Radiofrequenz kombiniert. Einem ähnlichen Prinzip folgt auch die Behandlungsform der Lipolyse mittels Lasertherapie. Über einen kleinen Hautschnitt wird eine dünne Kanüle in die Haut geschoben, die dort Laserimpulse und Energie abgibt. Dieses gebündelte Laserlicht soll Fettgewebe zerstören, es entsteht also ein „fettabsaugender“ Effekt.

Cellulite - Lasertherapie

Wie funktionieren Behandlungen von Cellulite ohne OP?

Fett-weg-Spritze (Injektions-Lipolyse)
Bei der Fett-weg-Spritze werden lokale Fettpölsterchen durch gezielte Injektionen behandelt. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Wirkstoffe wie beispielsweise Desoxycholsäure, ein natürlich im Körper vorkommendes Salz oder Phosphatidylcholin. Bei beiden handelt es sich um Substanzen, die Fettzellen auflösen können. Der Erfolg ist abhängig von der Größe des zu behandelnden Gewebes und von der Anzahl der Injektionen. Circa drei bis fünf Therapiesitzungen werden empfohlen, um erste Veränderungen zu sehen.


Radiofrequenztherapie
Die Radiofrequenztherapie arbeitet mit elektromagnetischen Wellen und Schwingungen, die in die Haut eindringen und zu einer Erwärmung führen. Durch diese gezielte Erwärmung werden Stoffwechselprozesse aktiv, wodurch die Regeneration von Kollagenfasern aktiviert wird. Die Therapieform gilt als besonders schonend und nebenwirkungsarm. Eine Anwendung solltest Du dennoch nur bei geschultem medizinischem Personal durchführen lassen.


Ultraschalltherapie
Ein noch recht neuer Trend in der Cellulite-Therapie ist die Behandlung mittels Ultraschall. Dabei werden über ein Ultraschallhandstück Schallwellen ins Gewebe abgegeben. Sowohl die Bewegung als auch die dabei entstehende Hitze sollen positive Effekte auf das Gewebe und die Kollagenproduktion haben.


Lymphdrainage
Bei der Lymphdrainage handelt es sich um eine spezifische Massagetechnik aus dem Bereich der physikalischen Medizin. Ziel ist es, den Lymphfluss anzuregen und dadurch Ödeme (Wassereinlagerungen) zu reduzieren. Die Lymphdrainage als Behandlungsmethode gegen Cellulite ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man zu vermehrten Wassereinlagerungen neigt. Die Effekte sind jedoch meist nur kurzfristig, weshalb die Lymphtherapie regelmäßig wiederholt werden sollte.

Cellulite - LymphdrainageMicroneedling
Beim Microneedling handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Hautoberfläche mit kleinsten Nadeln punktiert wird. Je nach Länge der Nadeln können dabei unterschiedliche Hautschichten behandelt werden. So kann das Verfahren auch in der Unterhaut und zur Behandlung von Cellulite angewendet werden. Die Wirkung basiert auf mikroskopisch kleinen Verletzungen der Haut, die die Durchblutung der betroffenen Region und damit die Regeneration fördern. So soll auch die Kollagenproduktion und Regeneration angeregt werden.


Mesotherapie
Auch bei der sogenannten Mesotherapie werden Mikroinjektionen gesetzt, hierbei allerdings unterschiedliche Wirkstoffe wie beispielsweise Vitamine, Enzyme, Proteine oder sonstige wirkstoffhaltige Substanzen (beispielsweise Hyaluronsäure) injiziert. Das Besondere der Mesotherapie ist, dass die Inhaltsstoffe je nach Behandlungsziel individuell angepasst werden können. Mindestens fünf Sitzungen solltest Du für sichtbare Ergebnisse durchführen lassen.


Schröpfen
Beim Schröpfen handelt es sich um ein sehr altes Heilverfahren, bei dem mithilfe von Gläsern, die auf die Haut gesetzt werden, ein Unterdruck erzeugt wird. Das Schröpfen kommt aus dem Bereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und soll eine verbesserte Durchblutung bewirken, wovon auch Stoffwechsel und der Lymphfluss profitieren. Das Verfahren kommt bei zahlreichen Erkrankungen zur Anwendung und nun auch vermehrt aus kosmetischen Gründen. Es soll die Hautstruktur verbessern und eine Regeneration des Gewebes fördern.


Welche Cellulite Behandlung hilft wirklich?

Bislang wurde noch keine Therapie gefunden, die langfristig gegen Cellulite hilft oder eine Entstehung überhaupt vermeidet. Allerdings heißt das nicht, dass Du überhaupt nichts gegen Cellulite tun kannst. Jeder Körper, jeder Stoffwechsel und jedes Bindegewebe ist anders, daher lohnt es sich in jedem Fall unterschiedliche Methoden auszuprobieren und Risikofaktoren zu meiden, denn eine gesunde Ernährung, Sport und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sind nicht nur im Kampf gegen Cellulite ein wichtiger Schritt, sondern schützen auch vor zahlreichen anderen Erkrankungen.

Wann kann man nach der Behandlung mit einem endgültigen Ergebnis rechnen?

Wann ein Ergebnis sichtbar wird, hängt von zahlreichen Faktoren, allen voran von der gewählten Behandlungsmethode, ab. Bei operativen Eingriffen zeigt sich meist in nur kurzer Zeit und häufig nach nur einem Eingriff eine deutliche Veränderung. Andere Therapieoptionen wie beispielsweise eine Lymphdrainage, Mesotherapie, Ultraschalltherapie oder auch die Radiofrequenztherapie benötigen mehrere Anwendungsphasen, bevor erste Verbesserungen sichtbar werden.

Was kann man sonst noch gegen Cellulite machen?

Weitere einfache und wenig kostspielige Maßnahmen sind regelmäßige Massagen, die Anwendung von speziellen Öls, Cremes oder Bädern, regelmäßige Heiß-Kalt-Duschen, Schröpfen für zu Hause oder auch ein Ausprobieren unterschiedlicher Hausmittel. Meist ist es aber nicht die eine Methode, die zum Erfolg führt, sondern eine langfristige Kombination aus mehreren Behandlungen.

Cellulite - Was kann man sonst noch gegen Cellulite machen?

Mit welchen Geräten kann ich Cellulite zu Hause selbst entfernen?

Dermaroller

Die kleinen Geräte funktionieren nach dem Prinzip des Microneedlings und sind für die Eigenanwendung zu Hause gedacht. Die Geräte bestehen aus einem Handstück und einer kleinen Walze vorne, an der viele kleine Nadeln angebracht sind. Mit leichtem Druck wird dann über das vorab gründlich gereinigte Gesicht gerollt. Die Anwendung ist in der Regel bedenkenlos möglich, denn die Nadel des Dermarollers für zu Hause besitzen nur eine Länge von zwei Millimetern, was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass eine Anwendung gegen Cellulite kaum möglich sein wird, da für einen tatsächlichen Effekt eine höhere Eindringtiefe nötig wäre.

Faszienrollen

Bei der Faszienrolle handelt es sich um ein Massagegerät, das vor allem im sportmedizinischen und orthopädischen Bereich angewendet wird. Ziel der Selbstanwendung der Hartschaumrolle ist die gezielte Aktivierung bestimmter Körperareale mittels Auf- und Abbewegungen. Dadurch kommt es zur Entspannung der Muskulatur, Steigerung der Durchblutung und Regeneration des Bindegewebes, was letztendlich auch eine Cellulite positiv beeinflussen kann.

Trockenbürsten

Die Anwendung von Trockenbürsten beruht auf demselben mechanischen Prinzip wie zum Beispiel die Faszienrolle. Durch massageartige Bewegung des Gewebes werden Durchblutung und Kollagenproduktion aktiviert. Um nachhaltige Effekte zu erzielen, solltest Du auf eine regelmäßige, am besten tägliche Anwendung achten.

Cellu-Cups

Cellu-Cups sind aus Silikon bestehende, becherförmige Gefäße, deren Anwendung sich an professionellen Schröpf-Glocken orientiert. Für die Eigenanwendung zu Hause ist es wichtig, die richtige Übung zu bekommen und unterschiedliche Techniken zu trainieren, die sich je nach Indikation und Körperstelle unterscheiden.

Welche Creme hilft am besten gegen Cellulite?

Cellulite - Welche Creme hilft am besten gegen Cellulite?

Spezielle Anti-Cellulite-Cremes und -Salben sollen durch spezifische Inhaltsstoffe die Durchblutung anregen, den Lymphfluss fördern, den Stoffwechsel aktivieren und die Haut straffen. Geworben wird mit beigesetzten Substanzen wie Koffein, Grüntee, unterschiedlichen Vitaminen, Hyaluronsäure oder antioxidativen Stoffen.

Eine rein äußerliche Behandlung klingt zwar sehr verlockend, doch die Haut stellt eine starke Barriere dar, sodass die meisten der beworbenen Substanzen nicht tief genug in die Haut eindringen können, um tatsächliche Effekte zu erzielen. Der Effekt ist in den meisten Fällen also höchstens ein rein äußerlicher: gesunde, geschmeidige und gepflegte Haut ohne Unreinheiten.

Welches Öl ist gut gegen Cellulite?

Auch bei der Anwendung von Ölen oder Bädern gilt ein ähnliches Prinzip: Gut für das Hautbild, jedoch wirkungslos gegen Cellulite, da ein Eindringen der regenerierenden Substanzen durch die effektive Schutzschicht der Dermis verhindert wird. Möchtest Du es trotzdem testen, dann sind Mandelöl oder Traubenkernöl besonders empfehlenswert, da sie wertvolle Stoffe enthalten, die Deine Haut pflegen.

Mit welchen Hausmitteln kann man Cellulite bekämpfen?

Cellulite - Mit welchen Hausmitteln kann man Cellulite bekämpfen?

Vor allem Kaffeesatz-Peelings und Apfelessig-Kuren werden häufig als einfache aber wirkungsvolle Mittel gegen Cellulite beworben. Bei Apfelessig soll sowohl die Anwendung als Trinkkur als auch als Massagemittel Abhilfe schaffen, den Apfelessig enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme, die den Stoffwechsel ankurbeln und das Immunsystem stärken.

Auch Blutzucker und Blutfettwerte sollen gesenkt werden. Tatsächlich wissenschaftlich belegt ist eine Wirkung gegen Cellulite allerdings nicht. Ähnliches gilt auch für das Einschreiben mit Kaffeesatz – auch hier sind es eher die mechanischen Effekte des Einreibens als der Kaffee selbst, der dezente Verbesserungen im Hautbild bewirkt. Salz- und Algenbäder könnten das Erscheinungsbild Deiner Haut etwas bessern, denn das Bad könnte entschlackend wirken.

Cellulite: Vorher-Nacher-Bilder

Wir sind uns bewusst, dass Sie gerne Vorher-Nachher-Bilder von bereits durchgeführten Cellulite-Behandlungen sehen möchten. Leider ist uns dies aufgrund der Bestimmungen des §11 des Heilmittelwerbegesetzes untersagt. Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen jedoch gerne Bilder von früheren Behandlungen zeigen.

Wie kann ich Cellulite vorbeugen?

Eine richtige Vorbeugung im Sinne, dass es niemals zur Entwicklung einer Cellulite kommt, ist leider oftmals gerade für das weibliche Geschlecht nicht möglich. Die Vermeidung von Risikofaktoren, allen voran Übergewicht, ist zwar im Kampf gegen die unschöne Orangenhaut ein wichtiger Faktor, doch auch sehr dünne Frauen neigen durch die im höheren Alter zunehmenden Veränderungen des Unterhautbindegewebes zu Cellulite. Eine Vorbeugung ist daher meistens nur bis zu einem gewissen Grad möglich, so zum Beispiel in Sinne einer Vermeidung der Zunahme einer erstgradigen Cellulite. Hierfür notwendig sind vor allem eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und eine gute Hautpflege mit regelmäßigen Massagen und Wechselduschen. Du solltest auf jeden Fall Diäten vermeiden, denn diese können die Cellulite verschlimmern. Auch das häufige Tragen von zu hohen Schuhen kann dazu beitragen, dass sich die Dellen vermehren.

Cellulite - Wie kann ich Cellulite vorbeugen?

Welcher Sport hilft am besten gegen Cellulite?

Cellulite - Welcher Sport hilft am besten gegen Cellulite?

Grundsätzlich gibt es nicht den einen Sport, der die Entstehung von Cellulite verhindert.
Wichtig ist vielmehr, sich regelmäßig zu bewegen und Übergewicht keine Chance zu geben.

Am besten eignet sich eine ausgewogener Wechsel zwischen Ausdauerbelastungen (besonders geeignet sind Schwimmen oder Laufen) und gezielten muskelaufbauenden Trainingseinheiten. Besonders im Trend stehen dabei den gesamten Körper aktivierende und belastende Trainings wie HIIT (High Intensity Intervall Training) oder Boxen, die eine Vielzahl an Muskelgruppen aktivieren und dabei abwechselnd mit schnellen, intensiven und eher entspannenden Phasen arbeiten. Dabei wird die Fettverbrennung gesteigert und ganz nebenbei Gleichgewicht und Koordination geübt.

Worauf ist bei der Ernährung zu achten?

Cellulite - Worauf ist bei der Ernährung zu achten?

Wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit einer insgesamt ausgeglichenen oder leicht reduzierten Kalorienbilanz, um eine Gewichtszunahme und Fetteinlagerungen zu vermeiden.

Gesättigte Fettsäuren und einfache Kohlenhydrate solltest Du dabei in eher reduzierter Form zu Dir nehmen – doch meide absolute Verbote, denn diese fördern nur Heißhungerattacken. Greife mehrmals täglich zu frischem Obst und Gemüse und achte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Meide dabei allerdings alkoholische und stark zuckerhaltige Getränke und achte auf eine eher reduzierte Salzzufuhr, denn diese fördert Wassereinlagerungen.

Welche Lebensmittel sind gut gegen Cellulite?

Prinzipiell gilt, dass es ist nicht das eine Lebensmittel gibt, welches die Entstehung von Cellulite hemmt oder fördert. Bei einer sonst ausgewogenen und gesunden Ernährung darf ab und zu auch einmal zu Süßigkeiten oder salzigen Snacks gegriffen werden – nur sollten diese nicht Überhand gewinnen. Als besonders gesund gilt hier die sogenannte mediterrane Diät – eine Ernährungsform, die vor allem auf Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch setzt.

Was sollte man bei Cellulite lieber nicht essen?

Wer die Entstehung oder Vermehrung von Cellulite vermeiden möchte, sollte vor allem von einfachen Kohlenhydraten, wie Weizenprodukten, Zucker, Schokolade oder Gebäck, und gesättigten Fettsäuren, wie tierischen Fetten und Chips, die Finger lassen. Auch ein zu Viel an Fleisch und Wurst solltest Du eher meiden.

Cellulite - Was sollte man bei Cellulite lieber nicht essen?

Welche Kräuter helfen gegen Cellulite?

Einigen Kräutern wird eine wohltuende und straffende Wirkung für die Haut nachgesagt. Dazu zählen Brennnessel, Rosmarin, Basilikum, Petersilie, Thymian, Minze, Lavendel oder Heidekraut. Die Anwendung dieser Kräuter kann über die Nahrung beispielsweise in Form von Tees aber auch zur äußerlichen Anwendung in Form von Kompressionstherapien oder Heilbädern erfolgen. Beliebt sind zudem auch mit Kräutern und pflanzlichen Inhaltsstoffen versetzte ätherische Öle, die auf die Haut aufgetragen werden.

Welche Tees reduzieren Cellulite?

Cellulite - Welche Tees reduzieren Cellulite?

Wie bereits oben angeführt, gibt es einige Kräuter, die dabei helfen können, das Erscheinungsbild der Cellulite zu verbessern. Vor allem Tees mit Petersilie, Löwenzahn, Brennnesselblättern oder Birkenblättern sollen besonders hilfreich sein. Pro Tag solltest Du davon mehrere Tassen trinken und das am besten über einen Zeitraum von mehreren Wochen.

Mit welchen Kosten muss ich für eine Behandlung der Cellulite rechnen?

Cellulite - Kosten

Die Kosten richten sich nach der Art der Behandlung, wobei hier je nach Behandlungsform und durchführenden Spezialisten deutliche Unterschiede entstehen können. Die Kosten können dabei zwischen 35 und 600 Euro liegen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung der Cellulite?

Da es sich bei allen Behandlungen gegen Cellulite um rein kosmetische Eingriffe handelt, werden durch die gesetzlichen Krankenkassen keinerlei Kosten übernommen.

Videos: Cellulite

Ergänzend zu diesen Methoden setzen viele Studios auf manuelle Verfahren. Die Maderotherapie arbeitet mit speziellen Holzwerkzeugen und soll Durchblutung und Lymphfluss anregen, das Hautbild dabei aber nur vorübergehend glätten.

War dieser Beitrag hilfreich für Dich?
Deine Frage ist nicht dabei?

Stell sie anonym. Die MOOCI-Redaktion prüft jede Frage und holt die Antwort einer Fachärztin oder eines Facharztes ein. Beantwortete Fragen erscheinen hier auf der Seite, ohne Namen. Bei akuten Beschwerden wende Dich bitte direkt an Deine Praxis oder den ärztlichen Notdienst.

Häufige Fragen

Hilft Sport gegen Cellulite?
Regelmäßige Bewegung kann das Hautbild verbessern, da es die Durchblutung fördert, die Muskulatur stärkt und Fettdepots reduziert. Besonders effektiv sind Krafttraining und Übungen, die gezielt die betroffenen Körperregionen wie Beine, Po und Bauch ansprechen.
Welche Ernährung kann Cellulite reduzieren?
Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse, Obst, gesunden Fetten und ausreichend Eiweiß kann das Bindegewebe stärken. Zudem ist es wichtig, stark verarbeitete Lebensmittel, zu viel Zucker und Salz zu vermeiden, da diese Wassereinlagerungen und Entzündungen begünstigen können.
Helfen Massagen gegen Cellulite?
Massagen wie die Lymphdrainage oder Schröpfmassagen können die Durchblutung und den Lymphfluss anregen, was kurzfristig zu einem glatteren Hautbild führen kann. Eine dauerhafte Beseitigung der Cellulite ist jedoch nicht möglich.
Sind Anti-Cellulite-Cremes wirksam?
Viele Cremes versprechen eine sichtbare Reduktion von Cellulite, doch die Wirkung ist meist nur oberflächlich und temporär. Inhaltsstoffe wie Koffein oder Retinol können das Hautbild leicht straffen, ersetzen aber keine gezielte Behandlung oder Lebensstiländerung.
Kann eine gesunde Lebensweise Cellulite vorbeugen?
Ein gesunder Lebensstil mit einer nährstoffreichen Ernährung, ausreichend Bewegung und guter Hautpflege kann helfen, das Risiko für stark ausgeprägte Cellulite zu reduzieren. Da jedoch auch genetische Faktoren eine Rolle spielen, kann Cellulite nicht immer vollständig verhindert werden.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. med. Mehmet Atila

Dr. med. Mehmet Atila

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

„Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein wollen, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.“ – Goethe Dieser Leitsatz prägt meine tägliche Arbeit als plastischer und ästhetischer Chirurg. Geboren und aufgewachsen in der Kurstadt Bad Oeynhausen, absolvierte ich mein Medizinstudium an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster mit der Note sehr gut. Während mehrerer Auslandsaufenthalte in Südafrika, den USA und Istanbul entdeckte ich meine Leidenschaft für die Plastische und Ästhetische Chirurgie – insbesondere in Kapstadt bei Professor BJ van R Zeeman. Die Verbindung von Kunst, Ästhetik und Präzision bildet die Grundlage meiner Arbeit. Mit dieser Leidenschaft habe ich mich zu einem international anerkannten Experten für ästhetische Gesichtschirurgie, Körper- und Brustchirurgie entwickelt.

Zum Profil
Weitere Inhalte zum Thema
Aktuelle Trends
Unser medizinischer Prozess
Jeder Artikel wird von medizinischen Fachexpert:innen geprüft, um höchste Qualität und Aktualität sicherzustellen.
Recherche

Analyse aktueller Studien und Fachliteratur

Erstellung

Verfassung durch med. Fachjournalist:innen

Facharzt-Review

Prüfung durch praktizierende Fachärzt:innen

Aktualisierung

Regelmäßige Überprüfung und Updates

Fachärztlich geprüft
Dr. med. Mehmet Atila
Letzte Aktualisierung: 11.09.2026

MIA

KI-Assistentin · MOOCI Informational Agent

Hallo! Ich bin MIA, die KI-Assistentin von MOOCI. 👋

Damit Du es weißt: Du schreibst hier mit einer künstlichen Intelligenz, nicht mit einem Menschen. Meine Antworten können Fehler enthalten und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Wie kann ich Dir heute helfen?
Gerade eben

Arzt in deiner Nähe finden

🩺

MIA

Deine KI-Beratung von MOOCI

Hallo! Ich bin MIA, deine KI-Beratung von MOOCI. Ich beantworte deine Fragen zu ästhetischen und medizinischen Behandlungen. Was möchtest du wissen?

Arzt in deiner Nähe finden