Allergie

Immer mehr Menschen leiden unter einer oder mehreren Allergien sowie an einer Kombination von verschiedenen Allergien, die untereinander nicht ganz klar abgrenzbar sind. Sei es gegen Tierhaare, Pollen oder Insektengift, die Symptome sind für die meisten Betroffenen eine starke Belastung. Medikamente können Abhilfe schaffen, aber nicht die Ursache bekämpfen. Hierfür eignet sich eine Hyposensibilisierung, die eine dauerhafte Besserung der Allergie ermöglicht. Hier kannst Du alles über die verschiedenen Allergien und deren Symptome sowie Behandlungsmöglichkeiten erfahren.


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Dieser Text wurde nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft.


Zuletzt aktualisiert: 10. Juni, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem über und bildet Antikörper gegen oftmals harmlose Fremdstoffe.

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Es gibt viele verschiedene Arten von Allergien. Bekannte Beispiele sind der Heuschnupfen, die Tierhaarallergie und die Hausstaubmilbenallergie.

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Typische Symptome sind juckende, gerötete Haut oder tränende Augen.

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Ursachen können eine genetische Veranlagung, das Alter als auch übertriebene Hygiene sein.

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Zu Beginn erfolgt die Anamnese. Danach führt der Arzt spezielle Tests wie den Pricktest durch, um die Diagnose zu sichern.

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Allergien werden vorwiegend mit Medikamenten behandelt. Sollten diese keine Wirkung zeigen, besteht die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung.

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Besonders wichtig ist es, den Auslöser zu meiden. Trage außerdem ein Notfallset bei Dir, falls Du einem hohen Risiko für einen anaphylaktischen Schock ausgesetzt bist.

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Mögliche schwere Folgen einer Allergie sind Atemnot oder gar ein anaphylaktischer Schock.

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Insgesamt gibt es vier Typen, die sich vor allem durch den Zeitpunkt des Auftretens der Symptome voneinander unterscheiden.

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Für Dich fallen nur geringe Behandlungskosten an, da der Großteil von der Krankenkasse übernommen wird.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems beim Kontakt mit körperfremden Stoffen. Bei einer Allergie kann das Immunsystem nicht mehr richtig zwischen schädlichen und harmlosen Fremdstoffen unterscheiden und reagiert auf ungefährliche Substanzen. Diese sogenannten Allergene sind Lebensmittel, Pollen oder andere Stoffe.


Eine Allergie kann sehr viele verschiedene Symptome hervorrufen, die nur an gewissen Stellen oder am ganzen Körper auftreten können. Zu typischen Beschwerden zählen juckende, gerötete Haut und Hautausschlag. Darüber hinaus schwellen häufig die Schleimhäute an und führen somit zu Atemnot. Viele Betroffene leiden unter Fließschnupfen, Niesreiz, Husten, Asthmaanfällen und brennenden, tränenden oder geschwollenen Augen. Im schlimmsten Fall führt eine allergische Reaktion vom Soforttyp zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.


Bislang ist ungeklärt, wieso bestimmte Stoffe bei manchen Menschen eine allergische Reaktion auslösen und bei anderen nicht. Es gibt allerdings Faktoren, welche eine wichtige Rolle dabei spielen, ob eine allergische Erkrankung auftritt. Die genetische Vorbelastung hat einen wesentlichen Einfluss bei der Entstehung einer Allergie. Je mehr Mitglieder einer Familie Allergiker sind, umso höher ist das Risiko für die Nachkommen. Auch übertriebene Hygiene kann besonders im Kindesalter eine Allergie auslösen. Studien zeigen, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener Allergien entwickeln als Stadtkinder.


Der wichtigste Schritt der Behandlung ist die Bekämpfung der Ursache. In vielen Fällen wie beispielsweise dem Heuschnupfen ist das allerdings schwer möglich. Allergiker können bestimmte Medikamente einnehmen, die auf den gesamten Körper wirken oder nur auf gewisse Bereiche. Sollte dies keine Abhilfe schaffen, kannst Du eine Hyposensibilisierung in Erwägung ziehen. Diese lindert nicht nur die Symptome, sondern bekämpft auch die Ursache der Allergie.

Was versteht die Medizin unter einer Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems beim Kontakt mit körperfremden Stoffen. Normalerweise kann der Körper gut zwischen schädlichen und harmlosen Fremdstoffen unterscheiden. Bei einer Allergie kann das Immunsystem dies nicht mehr zu hundert Prozent unterscheiden und reagiert auf ungefährliche Substanzen. Diese sogenannten Allergene sind beispielsweise Lebensmittel, Pollen oder andere Stoffe. Typische Symptome sind Juckreiz, Atemnot und geschwollene Schleimhäute. Der Fachbereich der Allergologie beschäftigt sich eingehend mit Entstehung, Ausprägung, Verlauf und Behandlung von Allergien.

Allergie - Was versteht die Medizin unter einer Allergie?

Ist eine Allergie gefährlich?

Ja, eine Allergie ist unter Umständen sehr gefährlich. Besonders Insektengift- und Lebensmittelallergiker sind einem hohen Risiko ausgesetzt, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden. Was darunter zu verstehen ist, erfährst Du später im Detail.

Was ist der Unterschied zwischen einer Allergie und einer Intoleranz?

Bei einer Allergie kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems und der Körper bildet daraufhin Antikörper. Bei einer Intoleranz bzw. Unverträglichkeit liegen Störungen im Stoffwechselprozess vor – eine Intoleranz hat somit nichts mit Antikörpern zu tun. Der Körper ist nicht in der Lage gewisse Substanzen zu verarbeiten. Das bekannteste Beispiel ist die Laktoseintoleranz. Hier kann der Körper den Milchzucker nicht in seine Bestandteile zerlegen, weil das Enzym Laktase fehlt. Weitere Intoleranzen sind die Histamin-, Fructose- und Glutenintoleranz.

Allergie - Was ist der Unterschied zwischen einer Allergie und einer Intoleranz?

Welche unterschiedlichen Arten von Allergien gibt es?

Eine Allergie kann viele Symptome auslösen und verschiedene Ursachen haben. Zu den unterschiedlichen Arten der Allergie zählen Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie, Schimmelpilzallergie, Tierhaarallergie, Kontaktallergie, Nahrungsmittelallergie, Kreuzallergie, Arzneimittelallergie und Insektengiftallergie.

Welche Lebensmittel lösen häufig Allergien aus?

Allergie - Welche Lebensmittel lösen häufig Allergien aus?

Bei einer Lebensmittelallergie stuft der Körper gewisse Nahrungseiweiße als Bedrohung ein. Eine derartige Allergie tritt aber eher selten auf. Etwa drei bis vier Prozent der deutschen Bevölkerung ist davon betroffen.

Lebensmittel, welche sehr häufig eine Allergie auslösen können, sind Nüsse, Gewürze, Kräuter, Obst und Gemüse (Sellerie, Apfel, Karotte), Milchprodukte, Fisch- und Schalentiere, Hühnerei und Hülsenfrüchte (Erdnüsse, Soja). Die Symptome reichen von tränenden Augen und Hustenreiz bis zu Asthma-Anfällen oder gar einem anaphylaktischen Schock.

Was ist unter einer Kontaktallergie zu verstehen?

Allergie - Was ist unter einer Kontaktallergie zu verstehen?

Eine Kontaktallergie zeichnet sich dadurch aus, dass es bei Kontakt mit gewissen Stoffen zu Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, Bläschenbildung oder Nässen der Haut kommt. Diese Reaktionen treten allerdings nicht sofort, sondern etwa ein bis drei Tage nach Kontakt mit dem Allergen auf.

Diese Stoffe können Duftstoffe, Reinigungsmittel, Nickel, Pflanzen oder ätherische Öle sein. Wenn Betroffene beispielsweise Nickel berühren, kommt es zum Einwandern von Entzündungszellen und gesteigerten Austritt von Flüssigkeit in die Zellzwischenräume der Bläschen. Diese Bläschen können nach einiger Zeit aufplatzen und es bilden sich Krusten. Wenn der Hautkontakt länger besteht, bildet sich ein chronisches Kontaktekzem. Die Haut wird gröber, verhornt und bildet Rillen.

Was ist eine Tierhaarallergie?

Allergie - Was ist eine Tierhaarallergie?

Bei einer Tierhaarallergie reagiert das Immunsystem eigentlich nicht auf die Tierhaare, sondern auf eiweißhaltige Bestandteile des Speichels, Schweißes, Talgs oder Urins der Tiere. Diese Partikel bleiben an den Haaren haften und verteilen sich in der Umgebung.

Wenn Allergiker diese einatmen, reagiert der Körper mit geröteten Augen, Fließschnupfen und einem Kribbeln oder Jucken von Augen und Nase. Es muss allerdings kein direkter Kontakt mit dem Tier stattfinden, oft reicht nur dessen Anwesenheit aus. Am häufigsten reagieren Betroffene allergisch auf Katzen. Der Grund dafür ist eine besonders gute Schwebeigenschaft der Allergene in der Luft.

Welches Insektengift löst eine allergische Reaktion aus?

Normalerweise jucken Mückenstiche und Stiche von Bienen nehmen die meisten als schmerzhaft wahr. Diese Symptome sind allerdings normal und harmlos. Bei Allergikern reagiert das Immunsystem jedoch stark über und kann das Herz-Kreislauf-System stören und sogar lebensgefährlich sein. Grundsätzlich kann jedes Insektengift eine allergische Reaktion auslösen. Am häufigsten tritt eine Insektenstichallergie allerdings nach Wespen- und Bienenstichen auf. Bei besonders schwerwiegenden Fällen führt der Insektenstich dazu, dass sich die Reaktion auf den ganzen Körper ausbreitet. Es kommt zu Atemnot, Kreislaufproblemen und im schlimmsten Fall zu einem Zusammenbruch des Herz-Kreislauf-Systems. Um einen derartigen anaphylaktischen Schock zu verhindern, sollten Allergiker immer entsprechende Notfallmedikamente bei sich haben.

Allergie - Welches Insektengift löst eine allergische Reaktion aus?

Welche Stoffe lösen Allergien aus?

Zu den Stoffen, welche eine Allergie auslösen können, zählen Latex, Duft- und Aromastoffe, Reinigungsmittel, Nickel, Kobalt und Chrom. Auch gewisse Konservierungsmittel wie Thiomersal und Parabene können Auslöser sein. Weitere kritische Substanzen sind natürliche Harze, Gummihilfsstoffe (Antioxidantien) und Epoxidharze (Lösungsmittel, Härter). Sogar beim Kontakt mit Textilien kann es zu einer allergischen Reaktion kommen. Auslöser sind dabei aber nicht die Stoffe an sich, sondern zugesetzte Chemikalien oder Farben. Diese Farben lösen sich besonders leicht bei Stoffen wie Polyamid oder Polyester, da sie meistens nur auf die Oberfläche der Fasern aufgetragen werden.

Was ist unter einer Mallorca Akne zu verstehen?

In der Medizin gibt es die Begriffe Sonnenallergie (Mallorca Akne) oder Lichtallergie eigentlich nicht. Diese Bezeichnungen werden umgangssprachlich genutzt und stehen für eine Reihe verschiedener Erkrankungen. Bei all diesen Krankheiten spielt das Sonnenlicht, genauer genommen der UV-Anteil des Lichts, eine wesentliche Rolle. Die häufigste Sonnenallergie ist die polymorphe Lichtdermatose. Diese Art der Sonnenallergie kann in jedem Alter auftreten und sich im Laufe der Zeit bessern. Die Symptome zeigen sich, wenn die Haut eine ungewohnt hohe Dosis Sonnenlicht abbekommt. Als Folge bilden sich juckende, fleckige Rötungen, Knötchen (Papeln) oder Bläschen.

Allergie - Was ist unter einer Mallorca Akne zu verstehen?

Worum handelt es sich bei einer Kreuzallergie?

Allergie - Worum handelt es sich bei einer Kreuzallergie?

Eine Kreuzallergie tritt auf, wenn die allergieauslösenden Substanzen der Allergene eine ähnliche Struktur mit gewissen Nahrungsmitteln aufweisen. So kann es sein, dass Pollenallergiker ebenfalls gegen gewisse Nahrungsmittel allergisch sind.

Häufig auftretende Symptome sind Kribbeln, Juckreiz und Schwellungen der Lippen sowie der Mund- und Rachenschleimhäute. Selten äußert sich die Allergie in Form von Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen oder Kreislaufbeschwerden. Für Birken,- Hasel- und Erlenallergiker sind Äpfel, Nüsse, Karotten oder Tomaten häufig unverträglich. Gräser- und Roggenallergiker sollten bei Getreide, Erbsen oder Bohnen vorsichtig sein. Für Beifußallergiker sind viele Kräuter und Gewürze (Oregano, Basilikum, Muskatnuss etc.) problematisch.

Welche Form von Allergie ist Heuschnupfen?

Allergie - Welche Form von Allergie ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist die häufigste Form von Allergie. Mediziner bezeichnen diese Form auch als saisonale allergische Rhinitis oder Pollenallergie. Es handelt sich dabei wie bei anderen Allergien um eine Überempfindlichkeit des Immunsystem.

Bei einem Heuschnupfen reagiert der Körper übermäßig auf unterschiedlichste Pflanzenpollen. Besonders gefährlich für Allergiker sind die Pollen der Kiefer, Buche, Haselnuss und Birke. Typische Anzeichen eines Heuschnupfens sind eine verstopfte, laufende und juckende Nase sowie tränende und gerötete Augen. Darüber hinaus entwickelt sich bei einigen Betroffenen im Laufe der Jahre ein allergisches Asthma.

Ist ein Arzneimittelexanthem eine Allergie?

Ein Arzneimittelexanthem oder Medikamentenausschlag ist ein allergisch oder pseudoallergisch bedingter Hautausschlag, der durch die Einnahme eines Medikaments hervorgerufen wird. Der Ausschlag kann an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten und Masern, Röteln oder auch Scharlach ähneln. Häufige Auslöser eines Medikamentenausschlags sind Antibiotika (insbesondere Penicilline) und entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Dicolfenac.
 
In den meisten Fällen ist ein Arzneimittelexanthem eine allergische Reaktion, welche zusätzlich zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schleimhautschwellungen und Herz-Kreislauf-Störungen führt. Die allergische Reaktion tritt meist mehrere Stunden bis Tage nach der Einnahme des Medikaments auf. Nach erneutem Anwenden des Arzneimittels setzen die Hautreaktionen schon früher ein.

Allergie - Ist ein Arzneimittelexanthem eine Allergie?

Sehr selten ist der Medikamentenausschlag pseudoallergisch bedingt. Das bedeutet, dass sich der Ausschlag ohne eine allergische Reaktion des Immunsystems entwickelt. Kortison-Präparate können beispielsweise einen Akne-ähnlichen Ausschlag verursachen. Eine weitere häufige Form des pseudoallergischen Arzneimittelexanthems ist das Ampicillinexanthem. Wenn während der Einnahme des Antibiotikums Ampicillin eine Virusinfektion wie das Pfeiffersche Drüsenfieber vorliegt, bildet sich bei sehr vielen Erkrankten ein Exanthem. Nach Abklingen der Infektion vertragen die Betroffenen das Antibiotikum häufig ohne Probleme.

Ist Asthma bronchiale eine Allergie?

Unter Asthma bronchiale verstehen Mediziner eine anfallsartig auftretende Verengung der Bronchien aufgrund von Schwellung, Schleimbildung und Verkrampfung der Bronchialmuskulatur. Betroffene leiden unter Luftnot, trockenem Husten und geben ein trockenes, pfeifendes Geräusch von sich. Asthma bronchiale ist keine Allergie, allerdings gibt es allergische Sonderformen von Asthma, welche durch Pollen, Milben, Tierhaare oder andere Allergene ausgelöst werden.

Welche Symptome zeigen sich bei einer Allergie?

Allergie - Welche Symptome zeigen sich bei einer Allergie?

Allergie - Symptome

Eine Allergie kann sehr viele verschiedene Symptome hervorrufen, die nur an gewissen Stellen oder am ganzen Körper auftreten können. Zu typischen Beschwerden zählen juckende, gerötete Haut und Hautausschlag (zum Beispiel Urtikaria).

Darüber hinaus schwellen häufig die Schleimhäute an und führen somit zu Atemnot. Viele Betroffene leiden unter Fließschnupfen, Niesreiz, Husten, Asthmaanfällen und brennenden, tränenden oder geschwollenen Augen. Das Auftreten von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit oder Durchfall ist ebenfalls möglich. Im schlimmsten Fall führt eine allergische Reaktion vom Soforttyp zu einem anaphylaktischen Schock. Dieser ist lebensbedrohlich, da es zum vollkommenen und somit tödlichen Versagen des Kreislaufs kommen kann.

Was ist unter einem anaphylaktischen Schock zu verstehen?

Ein anaphylaktischer Schock ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion. Dieser Schock betrifft den gesamten Körper und endet ohne rasche Behandlung tödlich. Die ersten Anzeichen sind Juckreiz am Körper, Unruhe, Taubheitsgefühl von Zunge und Rachen sowie Kribbeln in Handflächen und Fußsohlen. An der Haut treten Quaddeln und Schwellungen auf. Zusätzlich kommt es zu Rötungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Im weiteren Verlauf schwellen die Atemwege zu. Dadurch leiden die Betroffenen unter Heiserkeit, Schluckbeschwerden und Atemnot. Der Herzschlag kann sich entweder schnell erhöhen oder extrem verlangsamen und somit einen Kreislauf- und Atemstillstand verursachen. Bei ersten Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks solltest Du deshalb so rasch wie möglich einen Notarzt rufen.

Welche Ursachen lösen eine Allergie aus?

Bislang ist ungeklärt, warum bestimmte Stoffe bei manchen Menschen eine allergische Reaktion auslösen und bei anderen nicht. Es gibt allerdings Faktoren, welche eine wichtige Rolle dabei spielen, ob eine allergische Erkrankung auftritt. Die genetische Vorbelastung hat einen wesentlichen Einfluss bei der Entstehung einer Allergie. Je mehr Mitglieder einer Familie Allergiker sind, umso höher ist das Risiko für die Nachkommen. Leiden beide Elternteile unter einer Allergie, so sind zwischen 50 und 80 Prozent der Kinder ebenfalls betroffen. Auch übertriebene Hygiene kann besonders im Kindesalter eine Allergie auslösen. Studien zeigen, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener Allergien entwickeln als Stadtkinder. Das Alter kann ebenfalls das Risiko erhöhen. Viele Kinder entwickeln aufgrund des noch nicht vollständig ausgereiften Immunsystems Allergien, welche jedoch nach einigen Jahren häufig wieder verschwinden.

Allergie - Welche Ursachen lösen eine Allergie aus?

Kann eine Allergie plötzlich auftreten?

Ja, eine Allergie kann plötzlich auftreten. Viele Menschen zeigen jahrelang keine Symptome, weil sich die Allergie unbemerkt entwickelt und leiden plötzlich unter Heuschnupfen oder einer anderen allergischen Erkrankung. Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die das Auftreten einer Allergie begünstigen oder diese erstmals zum Ausbrechen bringen.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine allergische Reaktion?

Allergie - Welche Risikofaktoren begünstigen eine allergische Reaktion?

Neben den erwähnten Ursachen gibt es verschiedene Risikofaktoren, die eine allergische Reaktion begünstigen. Einer dieser Faktoren ist Stress. Bei emotionalem Stress verschlimmern sich Allergien oder brechen sogar zum ersten Mal aus.

Besonders bei allergischem Asthma oder Neurodermitis ist Stress ein großer Risikofaktor. Auch das Wetter und die Jahreszeit können für Allergiker zur Belastung werden. Das betrifft vor allem Personen, die unter Heuschnupfen leiden. Besonders der Mai begünstigt die Symptome der Pollenallergie, da der feine Blütenstaub vermehrt in der Luft ist. Hausstaubmilben-Allergiker dagegen leiden besonders im Winter unter verstärkten Symptomen, denn warme Heizungsluft und sparsames Lüften mögen Milben besonders gerne. Der Konsum von einfach ungesättigten Fettsäuren wie in Butter oder Margarine ist ein weiterer Risikofaktor für allergischen Schnupfen. Eine hohe Feinstaubbelastung durch Auto- und Industrieabgase scheint Allergien ebenfalls zu fördern, denn die sehr feinen Partikeln dringen tief in die Lunge ein, reizen die Atemwege und rufen entzündliche Reaktionen hervor.

Mit welchen Erkrankungen stehen manche Allergien in Verbindung?

Gewisse Allergie stehen häufig mit anderen Erkrankungen in Verbindung wie beispielsweise mit Asthma bronchiale. Eine atopische Dermatitis (Ekzem oder Neurodermitis) tritt außerdem besonders oft bei Personen auf, die unter Heuschnupfen oder allergischem Asthma leiden.

Wie lässt sich eine Allergie diagnostizieren?

Allergie - Wie lässt sich eine Allergie diagnostizieren?

Ob eine Allergie vorliegt, kann ein Allergologe oder Dermatologe anhand spezieller Tests feststellen. Solltest Du den Verdacht haben, auf eine spezielle Substanz oder Medikament allergisch zu sein, dann nimm diesen Gegenstand zum Arzt mit.

Generell solltest Du einen Arzt aufsuchen, wenn Du plötzlich einen Ausschlag bekommst oder Symptome auftreten, die Du noch nie hattest. Zuallererst erfolgt die Anamnese. Diese ist besonders wichtig, da der Mediziner somit Auslöser ausschließen kann. Der Experte fragt Dich nach den Symptomen und ob in Deiner Familie jemand Allergiker ist. Die endgültige Diagnose erfolgt anhand eines Allergietests.
 
Beim Epikutantest klebt Dir der Mediziner spezielle Hautpflaster mit Testsubstanzen auf den Rücken. Dieser Test wird bei Verdacht auf eine Kontaktallergie eingesetzt. Falls Du gegen eine der Substanzen allergisch bist, reagiert die Haut mit Rötungen, Schwellungen oder Blasen. Der Pricktest ist ebenfalls ein Hauttest. Der Arzt tropft Dir verschiedene Allergene auf die Innenseite des Unterarms und ritzt die Haut etwas an. Nach 15 Minuten ist das Ergebnis ablesbar. Im Falle einer Allergie kommt es zu Rötungen, Juckreiz und Quaddeln. Der Intrakutantest eignet sich für schwache Allergene. Diese spritzt der Mediziner direkt unter die Haut am Rücken. Auch hier steht das Ergebnis nach einer viertel Stunde fest. Anhand eines Bluttests lassen sich bestimmte Antikörper gegen Allergene bestimmen. Diese Antikörper heißen auch IgE-Antikörper. Der Provokationstest eignet sich, um Lebensmittelallergien festzustellen. Es gibt verschiedene Varianten, bei denen der Betroffene das Allergen über die Nase oder die Bindehaut verabreicht bekommt oder eine geringe Menge einatmet. Treten nach wenigen Minuten typische Symptome auf, so handelt es sich um eine Allergie.

Allergie - Wie wird eine Allergie behandelt?

Wie wird eine Allergie behandelt?

Der wichtigste Schritt der Behandlung ist die Bekämpfung der Ursache. In vielen Fällen wie beispielsweise dem Heuschnupfen ist das allerdings schwer möglich. Allergiker können bestimmte Medikamente einnehmen, die auf den gesamten Körper wirken oder nur auf gewisse Bereiche. Zu Letzteren zählen Asthmasprays, Nasensprays oder Augentropfen. Sollte dies keine Abhilfe schaffen, kannst Du entweder zu sogenannten systemischen Medikamenten greifen oder eine Hyposensibilisierung in Erwägung ziehen. Eine Hyposensibilisierung lindert nicht nur die Symptome, sondern bekämpft auch die Ursache der Allergie. Mithilfe dieser Therapie wird die Überreaktion des Immunsystems verringert und die Abwehrzellen gewöhnen sich langsam an die Allergene. Diese Behandlung ermöglicht eine dauerhafte Verbesserung der Allergie und wird von der Krankenkasse übernommen. Allerdings dauert eine Hyposensibilisierung etwa drei Jahre und erfordert somit viel Geduld.

Wie erfolgt die medikamentöse Behandlung einer Allergie?

Allergie - Wie erfolgt die medikamentöse Behandlung einer Allergie?

In gewissen Fällen ist eine Behandlung mit Medikamenten, die auf den ganzen Organismus wirken (systemisch), die einzige wirksame Methode. Diese Medikamente unterdrücken das Immunsystem und hemmen die Ausschüttung der entzündungsfördernden Substanzen.

Sogenannte Antihistaminika (H1-Blocker) blockieren die Histamin-Rezeptoren der Zellen. Dadurch ist das Histamin, welches Symptome wie Rötung, Schwellung, Juckreiz, Niesen und eine laufende Nase auslöst, nicht mehr aktiv und die Beschwerden lassen nach. Antihistaminika gibt es in Form von Salben, Augentropfen, Tabletten, Tropfen oder einer Infusion.
 
Mastzellenstabilisatoren kommen zum Einsatz, wenn andere Medikamente nicht wirksam sind. Diese wirken entzündungshemmend, haben aber eine geringere Wirkung als Antihistaminika. Sie hemmen die Produktion von Histamin und sind in Form von Nasensprays, Augentropfen oder einer Inhalationslösung einzunehmen.
 
Glukokortikoide unterdrücken ebenfalls die Immunreaktion. Sie bewirken neben der Hemmung von Entzündungszellen auch das Abschwellen der Schleimhäute. Die Wirkung der Glukokortikoide tritt etwa zwei bis vier Tage nach der Einnahme ein. Bei einer allergischen Rhinitis oder Asthma bronchiale verschreiben Mediziner häufig diese Art von Medikament.
Weitere Medikamente sind Leukotriene-Modifikatoren und Anti-IgE-Antikörper. Beide sind als Basistherapie für Asthma geeignet.

Welche alternativen Methoden können bei einer Allergie helfen?

Solltest Du unter einer Allergie leiden, musst Du diese natürlich nicht mit Medikamenten behandeln. Zu alternativen Methoden zählen homöopathische Mittel, Akupunktur oder Bachblüten. Bislang fehlen allerdings wissenschaftliche Belege über die Wirkung dieser alternativen Methoden. Generell können alternative Methoden natürlich eine gewisse Erleichterung bringen, nichtsdestotrotz solltest Du keine vollständige Heilung der Allergie erwarten.

Allergie - Welches Insektengift löst eine allergische Reaktion aus?

Was kann ich selbst gegen meine Allergie tun?

Der effektivste Schritt gegen eine Allergie ist das Vermeiden der Auslöser. Solltest Du unter einer Tierhaarallergie leiden, kann es hilfreich sein, die Tierhaltung auf bestimmte Räume zu begrenzen. Als Pollenallergiker solltest Du Fenster und Türen in Zeiten des größten Pollenflugs geschlossen halten. Wasche Bettwäsche, Kissenbezüge und Decken regelmäßig bei hohen Temperaturen. Besonders wichtig ist die Vermeidung des Einschleppens der Pollen in das Schlafzimmer. Wechsel daher Deine Tageskleidung außerhalb des Schlafzimmers und gehe vor dem Schlafengehen duschen. Die Haare solltest Du ebenfalls waschen, um alle Pollen wegzuspülen.
 
Bei einer Insektengiftallergie solltest Du den Kontakt zu dem entsprechenden Insekt so gut es geht meiden. Im Sommer halten sich die Tiere gerne in der Nähe von Süßspeisen oder süßen Getränken auf. Decke offene Getränke ab und kontrolliere sie vor dem Trinken. Auch bunte Kleidung oder süße Parfums und Deodorants ziehen Insekten häufig an. In der warmen Jahreszeit solltest Du auf keinen Fall barfuß durch Wiesen gehen. Wespen such dort oft Nahrung oder bauen Nester. Sie reagieren hier besonders aggressiv und stechen schnell zu. Solltest Du gegen ein bestimmtes Insektengift allergisch sein, trage unbedingt jederzeit ein Notfallset bei Dir. Dieses enthält ein Antihistaminikum, einen Adrenalin-Autoinjektor, ein Kortison-Präparat und eventuell einen Bronchien-erweiternden Spray.

Allergie - Was kann ich selbst gegen meine Allergie tun?

Auch für Nahrungsmittelallergiker ist ein Notfallset empfehlenswert. Generell solltest Du bei einer Nahrungsmittelallergie auf die jeweiligen Allergene verzichten. Achte besonders bei verpackten Lebensmitteln und Fertiggerichten auf die Zutatenliste. Im Arbeitsalltag kann es helfen, Speisen bereits zu Hause vorzubereiten und in die Arbeit mitzunehmen, da das Kantinenessen oft nicht für Allergiker geeignet ist.
 
Du kannst einer Allergie allerdings auch vorbeugen. Während einer Schwangerschaft sollten Mütter auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung achten. Auch ein normales Körpergewicht ist wichtig, um das Allergierisiko des Ungeborenen zu reduzieren. Auslöser wie Zigarettenrauch oder eine hohe Schadstoffbelastung sollten ebenfalls gemieden werden.

Was sind mögliche Folgen einer Allergie?

Eine Allergie kann harmlose Symptome wie Kopfschmerzen auslösen, allerdings auch zu schweren Komplikationen führen. Atemnot ist eine schwere Komplikation, welche oft eine Vorstufe eines anaphylaktischen Schocks ist. Dieser ist die schlimmste Folge einer Allergie und endet im Ernstfall tödlich. Grundsätzlich solltest Du eine Allergie in jedem Fall behandeln. Die Entzündungsprozesse können chronisch werden und sich auf weitere Organe ausweiten. So kann sich aus einem Heuschnupfen allergisches Asthma entwickeln. Darüber hinaus ist es möglich, dass Dein Immunsystem sogar auf weitere Allergene reagiert. Dies nennt man Polysensibilisierung.

Welche Typen von Allergien gibt es?

Insgesamt sind vier Typen von Allergien zu unterscheiden. Typ 1, der Soforttyp, zeichnet sich durch Symptome aus, welche innerhalb weniger Minuten oder Sekunden auftreten. Bei diesem Typ binden Abwehrzellen mittels Antikörper an die Allergene und schütten entzündungsfördernde Stoffe aus. Beispiele der Typ 1 Allergie sind Pollen-, Tierhaar- oder Insektengiftallergien.


Beim zytotoxischen Typ (Typ 2) treten Beschwerden innerhalb von sechs bis zwölf Stunden auf. In diesem Fall binden Antikörper an Antigene von Zellen. Das Immunsystem wird dadurch aktiviert und zerstört diese Zellen. Der Typ 2 ist insbesondere nach einer Bluttransfusion möglich.


Typ 3 ist der sogenannte Immunkomplex-Typ. Die Betroffenen bemerken innerhalb von sechs bis zwölf Stunden Symptome. Die Antikörper bilden mit Allergenen Immunkomplexe. Diese Immunkomplexe bewegen sich frei im Körper oder lagern sich an Geweben an. Spezielle Zellen nehmen diese auf und setzen Gewebe-schädigende Enzyme frei.


Der Spättyp ist der vierte Typ. Frühestens nach zwölf Stunden, teilweise sogar erst nach mehreren Tagen, machen sich Beschwerden bemerkbar. Spezielle Abwehrzellen richten sich gegen bestimmte Allergene und bleiben im Körper, auch wenn das Allergen nicht mehr vorhanden sind. Typische Allergien von diesem Typ sind die Nickelallergie oder das Arzneimittelexanthem.

Was kostet die Behandlung einer Allergie?

Allergie - Kosten

Die Kosten einer Behandlung variieren sehr stark. Antihistaminika sind relativ günstig und belaufen sich auf circa acht Euro für 30 Stück. Nasensprays gegen allergischen Schnupfen liegen zwischen sechs und 15 Euro. Augentropfen kosten rund acht Euro.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung von Allergien?

Die Kosten für alle notwendigen diagnostischen Maßnahmen und Therapien übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Für speziellere Behandlungen kann eine Vorbewilligung der Krankenkasse notwendig sein. Die Kosten für Allergiemedikamente müssen Betroffene oft selber tragen. Eine Hyposensibilisierung musst Du in der Regel aber nicht selbst finanzieren. Informiere Dich auf jeden Fall bei Deiner Krankenkasse, welche Kosten übernommen werden.

 


Über den Autor: Dr. med. Benjamin Gehl

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie


Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion.

Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind.

Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems beim Kontakt mit körperfremden Stoffen. Bei einer Allergie kann das Immunsystem nicht mehr richtig zwischen schädlichen und harmlosen Fremdstoffen unterscheiden und reagiert auf ungefährliche Substanzen. Diese sogenannten Allergene sind Lebensmittel, Pollen oder andere Stoffe.


Eine Allergie kann sehr viele verschiedene Symptome hervorrufen, die nur an gewissen Stellen oder am ganzen Körper auftreten können. Zu typischen Beschwerden zählen juckende, gerötete Haut und Hautausschlag. Darüber hinaus schwellen häufig die Schleimhäute an und führen somit zu Atemnot. Viele Betroffene leiden unter Fließschnupfen, Niesreiz, Husten, Asthmaanfällen und brennenden, tränenden oder geschwollenen Augen. Im schlimmsten Fall führt eine allergische Reaktion vom Soforttyp zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.


Bislang ist ungeklärt, wieso bestimmte Stoffe bei manchen Menschen eine allergische Reaktion auslösen und bei anderen nicht. Es gibt allerdings Faktoren, welche eine wichtige Rolle dabei spielen, ob eine allergische Erkrankung auftritt. Die genetische Vorbelastung hat einen wesentlichen Einfluss bei der Entstehung einer Allergie. Je mehr Mitglieder einer Familie Allergiker sind, umso höher ist das Risiko für die Nachkommen. Auch übertriebene Hygiene kann besonders im Kindesalter eine Allergie auslösen. Studien zeigen, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener Allergien entwickeln als Stadtkinder.


Der wichtigste Schritt der Behandlung ist die Bekämpfung der Ursache. In vielen Fällen wie beispielsweise dem Heuschnupfen ist das allerdings schwer möglich. Allergiker können bestimmte Medikamente einnehmen, die auf den gesamten Körper wirken oder nur auf gewisse Bereiche. Sollte dies keine Abhilfe schaffen, kannst Du eine Hyposensibilisierung in Erwägung ziehen. Diese lindert nicht nur die Symptome, sondern bekämpft auch die Ursache der Allergie.

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