Du beantwortest zehn Fragen zu Haut, Haaren, Augen und Deiner Reaktion auf Sonne. Der Hauttyp-Test zeigt Deinen ungefähren Hauttyp nach Fitzpatrick und passende Schutzregeln für den aktuellen UV-Index.
Das Wichtigste in Kürze
Der Test ordnet die Haut nach der Einteilung von Thomas Fitzpatrick einem von sechs Typen zu. Entscheidend sind Hautfarbe, Haar- und Augenfarbe sowie die Reaktion auf Sonne.
Das Ergebnis ist eine grobe Selbsteinschätzung der UV-Empfindlichkeit. Es sagt nichts über trockene, fettige oder unreine Haut im kosmetischen Sinn.
Jeder Hauttyp braucht ab einem UV-Index von drei Schutz. Hellere Hauttypen bekommen schneller einen Sonnenbrand und haben ein höheres Hautkrebsrisiko.
Veränderte Muttermale und neue Hautflecken gehören unabhängig vom Testergebnis in ärztliche Hände. In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung ab 35 Jahren alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening.
Ein Hauttyp-Test hilft einzuschätzen, wie schnell die eigene Haut in der Sonne rot wird. Die Einteilung stammt von dem US-amerikanischen Dermatologen Thomas Fitzpatrick und wird bis heute in Dermatologie und Strahlenschutz genutzt. Der Test ersetzt keine Untersuchung, gibt aber eine erste Orientierung für den Sonnenschutz.
Viele Tests im Netz vermischen den UV-Hauttyp mit kosmetischen Fragen wie trockener oder fettiger Haut. Hier geht es ausschließlich um die Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung, also um Sonnenbrand, Bräunung und Hautkrebsrisiko. Welcher Hauttyp liegt vor, was bedeutet das Ergebnis und wann sollte man die Haut ärztlich untersuchen lassen?
Was ist der Hauttyp nach Fitzpatrick?
Thomas Fitzpatrick beschrieb die Hauttypen 1975 zunächst, um die Dosis einer Lichttherapie bei Schuppenflechte besser abschätzen zu können. Diese sogenannte PUVA-Therapie kombiniert ein lichtempfindlich machendes Medikament mit UV-A-Licht. 1988 stellte Fitzpatrick die Einteilung in sechs Typen in der Fachzeitschrift Archives of Dermatology ausführlich dar. Grundlage war nicht die Hautfarbe allein, sondern die Frage, wie leicht die Haut nach Sonne verbrennt und wie gut sie bräunt.
Welche Hauttypen gibt es?
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beschreibt die sechs Typen auf seiner Seite zu Hauttypen, Stand August 2026, so:
- Hauttyp I: sehr helle, sehr empfindliche Haut, oft rötlich-blonde Haare, helle Augen, sehr viele Sommersprossen. Die Haut bräunt nie und bekommt sehr schnell einen Sonnenbrand.
- Hauttyp II: helle, empfindliche Haut, blonde bis braune Haare, blaue, graue, grüne oder braune Augen, oft Sommersprossen. Die Haut bräunt wenig bis mäßig und verbrennt häufig.
- Hauttyp III: helle bis hellbraune Haut, dunkelblonde bis braune Haare, graue oder braune Augen, selten Sommersprossen. Die Haut bräunt schneller als bei Typ II.
- Hauttyp IV: hellbraune bis olivfarbene Haut, dunkelbraune Haare und braune bis dunkelbraune Augen. Die Haut bräunt schnell.
- Hauttyp V: dunkelbraune Haut, dunkelbraune bis schwarze Haare, dunkelbraune Augen.
- Hauttyp VI: dunkelbraune bis schwarze Haut, schwarze Haare, dunkelbraune Augen.
Die Grenzen zwischen den Typen sind nach Angaben des BfS fließend.
Warum spielt der Hauttyp eine Rolle?
Der Hauttyp beschreibt die angeborene Pigmentierung der Haut. Das Pigment Melanin schützt die Zellen teilweise vor UV-Strahlung. Menschen mit hellem Hauttyp haben weniger schützendes Pigment und reagieren deshalb schneller mit Rötung und Sonnenbrand. Die deutsche S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, in der Fassung von 2021, nennt einen hellen Hauttyp als einen der wichtigsten persönlichen Risikofaktoren für Hautkrebs, zusammen mit vielen Muttermalen, Sonnenbränden in der Kindheit und Hautkrebs in der Familie.
Wie funktioniert der Hauttyp-Test?
Der Hauttyp-Test auf dieser Seite folgt dem Prinzip des Fragebogens, den das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht. Er umfasst zehn Fragen zu Hautfarbe, Sommersprossen, Haarfarbe, Augenfarbe sowie zur Reaktion der Gesichtshaut auf Sonne, etwa mit Hautspannen oder Rötung, und zur Bräunung.
Wie wird der Hauttyp berechnet?
Jede Antwort bringt einen bis vier Punkte. Ein Punkt steht für die empfindlichste Antwort, etwa „sehr viele Sommersprossen“ oder „bekomme stets einen Sonnenbrand“, vier Punkte für die unempfindlichste. Der Rechner zählt alle Punkte zusammen und teilt die Summe durch zehn. Der gerundete Wert ergibt den ungefähren Hauttyp von I bis IV. Liegt der Mittelwert genau zwischen zwei Typen, zeigt der Test beide an und empfiehlt, sich wie der empfindlichere Typ zu schützen.
Wie sieht ein Beispiel aus?
Eine Frau hat helle Haut, einige Sommersprossen und blaue Augen. Sie bekommt bei einem längeren Sonnenbad meist einen Sonnenbrand und bräunt erst nach mehreren Tagen leicht. Ihre Antworten ergeben zusammen 22 Punkte. Geteilt durch zehn ergibt das 2,2, gerundet Hauttyp II. Der Test zeigt ihr daraufhin, dass ihre Haut empfindlich ist und schon bei mittlerem UV-Index Schutz benötigt.
Was gilt für die Hauttypen V und VI?
Die Fragen des BfS-Fragebogens unterscheiden nur die Typen I bis IV. Dunkle Haut verändert sich bei normaler Sonnenbelastung kaum sichtbar, deshalb lassen sich die Typen V und VI über die Fragen zu Bräunung und Sonnenbrand nicht sinnvoll trennen. Der Rechner bietet dafür eine eigene Auswahl an. Auch dunkle Haut kann einen Sonnenbrand bekommen und an Hautkrebs erkranken, das Risiko ist aber deutlich geringer.
Was bedeutet das Ergebnis des Hauttyp-Tests?
Das Ergebnis beschreibt, wie empfindlich die Haut im Vergleich zu anderen Hauttypen auf UV-Strahlung reagiert. Es ist keine Angabe, wie viele Minuten man gefahrlos in der Sonne bleiben kann.
Was ist die Eigenschutzzeit?
Als Eigenschutzzeit bezeichnet man die Zeit, die ungeschützte Haut in der Sonne bleiben kann, ohne rot zu werden. Viele Tests nennen dafür feste Minutenwerte je Hauttyp. Diese Werte hängen aber stark von UV-Index, Jahreszeit, Tageszeit, Höhenlage, Reflexion durch Wasser, Sand oder Schnee und von der Vorbräunung ab. Feste Minutenangaben sind deshalb nur grobe Durchschnittswerte, eine verlässliche Schutzzeit für einen bestimmten Tag ergeben sie nicht. Der Rechner nennt deshalb keine Minuten, sondern Schutzregeln nach UV-Index.
Ersetzt Bräunung den Sonnenschutz?
Nein. Bräunung entsteht, weil UV-Strahlung die Haut bereits geschädigt hat und die Pigmentzellen mehr Melanin bilden. Die so entstandene Bräune wirkt nur in geringem Maß als Schutz vor weiterem Sonnenbrand. Wer schnell braun wird, hat zwar einen weniger empfindlichen Hauttyp, braucht bei hohem UV-Index aber trotzdem Schutz.
Wie schützt man die Haut je nach Hauttyp vor der Sonne?
Die wichtigste Größe für den täglichen Sonnenschutz ist der UV-Index. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihn 2002 als weltweit einheitliches Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung festgelegt. Das BfS veröffentlicht für Deutschland täglich eine UV-Prognose, in Österreich und der Schweiz gibt es vergleichbare Angebote der Wetterdienste.
Welche Schutzregeln gelten beim UV-Index?
Das BfS ordnet die Werte, Stand August 2026, so ein:
- UV-Index eins bis zwei, niedrig: Schutzmaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Bei langem Aufenthalt im Freien an bewölkten Sommertagen sind Sonnenbrände trotzdem möglich.
- UV-Index drei bis fünf, mittel: Schutz ist erforderlich. Mittags Schatten suchen, Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen, unbedeckte Haut mit Sonnenschutzmittel eincremen.
- UV-Index sechs bis sieben, hoch: Schutz ist erforderlich, wie bei mittlerem UV-Index, mit noch mehr Schatten in der Mittagszeit.
- UV-Index acht bis zehn, sehr hoch: Schutz ist unbedingt nötig. In der Mittagszeit möglichst nicht im Freien aufhalten.
- UV-Index elf und mehr, extrem: Mittags nicht im Freien aufhalten, Schutz ist unbedingt nötig.
Welche Grundregeln gelten für den Sonnenschutz?
Die S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs nennt eine feste Reihenfolge: zuerst Mittagssonne meiden und Schatten suchen, dann Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille, und erst danach Sonnenschutzmittel für Haut, die nicht bedeckt werden kann. Sonnenschutzmittel sollen ausreichend dick aufgetragen und nach dem Baden oder Schwitzen erneuert werden. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht, es erhält sie nur. Für Gesicht, Ohren, Nacken und Handrücken, die am Körper besonders viel Sonne abbekommen, ist Schutz auch im Alltag sinnvoll, zum Beispiel beim Radfahren oder bei der Gartenarbeit.
Was gilt für Solarien?
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO hat UV-Strahlung aus Solarien 2009 in die höchste Gruppe krebserregender Faktoren eingestuft. In Deutschland ist die Nutzung von Solarien für Minderjährige gesetzlich verboten. Die S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs rät von der Nutzung von Solarien ab, für Menschen mit hellem Hauttyp gilt das besonders.
Was unterscheidet medizinische und kosmetische Hauttypen?
Im Alltag meint „Hauttyp“ oft etwas anderes als in der Dermatologie. Kosmetische Einteilungen beschreiben, wie viel Talg und Feuchtigkeit die Haut hat und wie sie auf Pflege reagiert.
Welche kosmetischen Hauttypen gibt es?
Häufig verwendete Begriffe sind:
- Normale Haut: ausgeglichen, feine Poren, kaum Unreinheiten.
- Trockene Haut: spannt leicht, kann schuppen und jucken, besonders im Winter.
- Fettige Haut: glänzt, größere Poren, neigt zu Unreinheiten.
- Mischhaut: fettig in der Stirn-Nasen-Kinn-Zone, normal oder trocken an den Wangen.
- Empfindliche Haut: reagiert schnell mit Rötung, Brennen oder Juckreiz auf Pflege oder Umweltreize.
- Reife Haut: dünner, weniger elastisch, mit Falten und Pigmentflecken.
Diese Einteilung ist nicht wissenschaftlich standardisiert. Sie kann sich mit Alter, Hormonen, Klima und Hautpflege ändern, während der UV-Hauttyp weitgehend angeboren ist.
Wann ist unreine oder empfindliche Haut ein Fall für die Praxis?
Dauerhaft unreine Haut mit entzündeten Knoten kann eine Akne sein, wiederkehrende Rötung im Gesicht eine Rosazea, juckende trockene Stellen eine Neurodermitis. Diese Erkrankungen lassen sich mit Pflege allein oft nicht ausreichend behandeln. Ein Hautarzt oder eine Hautärztin kann sie erkennen und eine passende Behandlung vorschlagen.
Wie genau ist ein Hauttyp-Test?
Ein Hauttyp-Test beruht auf Selbstauskunft. Wie gut Menschen ihre eigene Reaktion auf Sonne einschätzen, ist begrenzt, und das BfS weist selbst darauf hin, dass das Ergebnis nur eine grobe Abschätzung ist.
Was zeigen Studien zur Selbsteinschätzung?
Stephanie Eilers und Kollegen und Kolleginnen verglichen 2013 in JAMA Dermatology bei 270 Teilnehmenden unterschiedlicher Herkunft die Selbsteinschätzung mit der Einschätzung durch Dermatologen und Dermatologinnen und mit einer Messung des Hautpigments per Reflexionsspektrometrie. 42 Prozent der Antworten zu Sonnenbrand und Bräunung ließen sich keiner der klassischen Fitzpatrick-Kategorien zuordnen. Die ärztliche Einschätzung passte besser zur gemessenen Pigmentierung als die Selbstauskunft. Die Stichprobe stammt aus einer einzigen US-amerikanischen Universitätsklinik, die Übertragbarkeit ist begrenzt.
Wo liegen die Grenzen der Fitzpatrick-Einteilung?
Die Einteilung wurde an Menschen mit heller Haut entwickelt. Bei dunklerer Haut beschreibt sie die UV-Empfindlichkeit weniger genau. Olivia Ware und Kollegen und Kolleginnen zeigten 2020 in einer Befragung von Dermatologen und Dermatologinnen in der Fachzeitschrift Cutis, dass die Skala in der Praxis oft fälschlich zur Beschreibung von Hautfarbe oder Herkunft verwendet wird. Dafür ist sie nicht gedacht. Genauer als jeder Fragebogen ist die Bestimmung der minimalen Erythemdosis, also der kleinsten UV-Dosis, die eine Rötung auslöst. Sie wird vor allem vor einer Lichttherapie in dermatologischen Praxen und Kliniken getestet.
Welche Rolle spielt der Hauttyp für gesundes Altern?
UV-Strahlung ist nach heutigem Wissen der wichtigste äußere Faktor für die vorzeitige Hautalterung, die sogenannte Lichtalterung. Sie zeigt sich durch Falten, Elastizitätsverlust und Pigmentflecken. Hellere Hauttypen sind davon in der Regel früher und stärker betroffen.
Was zeigen Studien zu Sonnenschutz und Hautalterung?
Maria Celia Hughes und Kollegen und Kolleginnen veröffentlichten 2013 in den Annals of Internal Medicine eine randomisierte kontrollierte Studie aus Nambour in Australien. 903 Erwachsene unter 55 Jahren wurden zufällig zwei Gruppen zugeteilt: Die eine sollte täglich ein Breitband-Sonnenschutzmittel verwenden, die andere nach eigenem Ermessen. Nach viereinhalb Jahren zeigte die Gruppe mit täglichem Sonnenschutz keine messbare Zunahme der Hautalterung, und die Hautalterung war insgesamt um 24 Prozent geringer als in der Vergleichsgruppe. Die Studie fand unter sehr hoher UV-Belastung in Australien statt, die Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Mitteleuropa übertragen.
Senkt Sonnenschutz das Hautkrebsrisiko?
In der Nachbeobachtung derselben Studie berichteten Adèle Green und Kollegen und Kolleginnen 2011 im Journal of Clinical Oncology über 1.621 Teilnehmende. Zehn Jahre nach Studienende traten in der Gruppe mit täglichem Sonnenschutz elf neue Melanome auf, in der Vergleichsgruppe 22. Der Unterschied lag knapp an der Grenze der statistischen Sicherheit, bei invasiven Melanomen war er deutlicher. Die absolute Zahl der Melanome war klein, deshalb ist das Ergebnis mit Vorsicht zu lesen. Sonnenschutz ist nach der S3-Leitlinie trotzdem ein zentraler Baustein der Hautkrebsprävention.
Wann sollte man die Haut ärztlich untersuchen lassen?
Unabhängig vom Ergebnis des Hauttyp-Tests sollte jede neue oder sich verändernde Hautstelle ärztlich angesehen werden. Zur Selbstbeobachtung nutzen Hautärzte und Hautärztinnen die ABCDE-Regel.
Welche Anzeichen sprechen für eine Untersuchung?
Auffällig ist ein Muttermal, wenn eines oder mehrere dieser Merkmale zutreffen:
- Asymmetrie: Das Mal ist ungleichmäßig geformt.
- Begrenzung: Der Rand ist unscharf, ausgefranst oder unregelmäßig.
- Colour, also Farbe: Das Mal hat mehrere Farbtöne oder ist sehr dunkel.
- Durchmesser: Das Mal ist größer als etwa fünf Millimeter.
- Entwicklung: Das Mal verändert Größe, Form, Farbe oder Höhe.
Auch Hautstellen, die bluten, jucken, nicht abheilen oder sich wie raue Schuppen anfühlen, gehören in die Praxis. Erste Anlaufstelle ist die hautärztliche Praxis, in Deutschland bieten auch geschulte Hausärzte und Hausärztinnen das Hautkrebs-Screening an.
Wann ist ärztliche Hilfe nötig?
Bei folgenden Zeichen nach Sonnenbelastung sofort ärztliche Hilfe suchen, bei Bewusstseinsstörung den Notruf wählen (112 in Deutschland und Österreich, 144 in der Schweiz):
- Großflächiger Sonnenbrand mit Blasen, besonders bei Kindern.
- Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit oder Erbrechen nach Sonne.
- Starke Kopfschmerzen, Nackensteife, Verwirrtheit oder Ohnmacht, die auf einen Sonnenstich oder Hitzschlag hinweisen können.
Welche Regeln gelten in Deutschland?
Gesetzlich Versicherte haben seit 2008 ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening nach der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Dabei wird die gesamte Haut mit bloßem Auge untersucht, eine Auflichtmikroskopie gehört nicht zum Kassenumfang und wird oft als individuelle Gesundheitsleistung angeboten. Ob das allgemeine Screening die Sterblichkeit an Hautkrebs senkt, ist nicht abschließend belegt, die G-BA-Evaluation der Datenjahre 2019 bis 2025 soll Ende 2026 vorliegen. Der Regierungsentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz von 2026 sieht vor, dass der G-BA das Screening bis Ende 2027 überprüft, auch mit Blick auf Risikogruppen und Untersuchungsabstände. Stand Oktober 2026 gilt der bestehende Anspruch weiter.
Welche Regeln gelten in Österreich?
In Österreich gibt es kein eigenes, organisiertes Hautkrebs-Screening der Krankenkassen. Bei auffälligen Hautveränderungen übernimmt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) oder der zuständige Versicherungsträger die Untersuchung in der Kassenpraxis. Eine regelmäßige Muttermalkontrolle ohne Anlass, häufig mit Auflichtmikroskopie, ist oft selbst zu bezahlen. Bei Wahlärzten und Wahlärztinnen orientiert sich die Rückerstattung am Kassentarif.
Welche Regeln gelten in der Schweiz?
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt in der Regel kein allgemeines Hautkrebs-Screening ohne Anlass. Bei verdächtigen Hautveränderungen oder erhöhtem Risiko übernimmt sie die ärztlich begründete Untersuchung, die Kosten fallen dann unter Franchise und Selbstbehalt. Vor einer Kontrolle auf eigenen Wunsch lohnt sich eine Nachfrage bei der Versicherung.
Was passiert mit den eingegebenen Daten?
Der Test läuft vollständig in Deinem Browser. Es werden keine Antworten gespeichert oder übertragen.
Quellen
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Fitzpatrick, T. B. (1988): The validity and practicality of sun-reactive skin types I through VI. Archives of Dermatology, 124(6), 869–871. DOI: 10.1001/archderm.124.6.869 PMID 3377516.
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Green, A. C. et al. (2011): Reduced melanoma after regular sunscreen use: randomized trial follow-up. Journal of Clinical Oncology, 29(3), 257–263. DOI: 10.1200/JCO.2010.28.7078 PMID 21135266.
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Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF) (2021): S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, Version 2.1, AWMF-Registernummer 032/052OL. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-052OL
World Health Organization (2002): Global Solar UV Index: A Practical Guide. Genf: WHO. ISBN 92 4 159007 6.
Bundesamt für Strahlenschutz (2026): Die verschiedenen Hauttypen, Stand 4. August 2026. https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/wirkung/hauttypen/hauttypen.html
Bundesamt für Strahlenschutz (2026): Der UV-Index, Stand 4. August 2026. https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/einfuehrung/einfuehrung.html
Gemeinsamer Bundesausschuss (2026): Evaluation des Hautkrebsscreenings wird fortgeführt, Fachnews vom 4. Februar 2026. https://www.g-ba.de/service/fachnews/230/
Deutsches Ärzteblatt (2026): Regierungspläne zum Hautkrebsscreening sorgen weiter für Debatte, 4. Mai 2026. https://www.aerzteblatt.de/news/regierungsplane-zum-hautkrebsscreening-sorgen-weiter-fur-debatte-b414226f-3a5e-4526-9e95-9fd70af4d5cb
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