Hautkrebs

Hautkrebs bezeichnet eine Gruppe von verschiedenen bösartigen Hauterkrankungen, die wir in der Medizin auch als maligne Melanome bezeichnen. Die Erkrankung ist äußerst tückisch, da sie viele Erscheinungsformen einnehmen kann und oft auch unbekannt bleibt. Wir unterscheiden zwischen einem weißen Hautkrebs, einem schwarzen Hautkrebs und verschiedenen Sonderformen. Wie Hautkrebs entsteht, welche Behandlungsmethoden es gibt und wie Du Dich bis zu einem gewissen Grade selbst vor der Erkrankung schützen kannst, erfährst Du im nachstehenden Beitrag.


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Online-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert: 3. Dezember, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Der Sammelbegriff Hautkrebs bezeichnet alle bösartigen Veränderungen der Haut. Im Prinzip ist Hautkrebs eine bösartige, beziehungsweise maligne, Wucherung der Hautzellen, die die in den menschlichen Hautzellen enthaltene DNS zerstört.

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Oft ist die Erkrankung nicht immer gut zu erkennen, da sie sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen kann. Zu den häufigsten Symptomen gehören in erster Linie bösartige Veränderungen der Haut, Wachstum oder Farbveränderung eines Muttermals sowie in fortgeschrittenen Stadien von Hautkrebs darüber hinaus Beschwerden wie ungewollter Gewichtsverlust, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß oder Fieber.

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Zu den häufigsten Risikofaktoren gehören ein zu intensives Sonnenbaden mit unzureichendem Sonnenschutz. Darüber hinaus sind Personen mit heller Haut sowie jene mit einer genetischen Disposition oder mit von Geburt an sehr vielen Leberflecken gefährdeter, an Hautkrebs zu erkranken.

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Solltest Du bei Dir Veränderungen Deiner Muttermale oder Haut feststellen, solltest Du Dich nicht scheuen und einen Hautarzt, also einen Facharzt für Dermatologie und Venerologie, aufsuchen. Dieser führt bei Dir ein Hautkrebs-Screening durch, bei dem er Deinen gesamten Körper professionell mit einem Dermatoskop auf etwaige bösartige Hautveränderungen untersucht und gegebenenfalls weitere Untersuchungen wie Gewebeprobenentnahme, Röntgen, Computertomografie (CT), Kernspintomografie (Magnetresonanztomografie, MRT) oder Ultraschall (Sonografie) veranlasst, um den Verdacht eventuell bestätigen zu können.

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Bei der Behandlung von Hautkrebs stehen dem Arzt mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zu den gängigsten gehört die Operation, das Abschaben oder Vereisen des Tumors, die Strahlen- oder Chemotherapie, die photodynamische Therapie, die Immuntherapie sowie die zielgerichtete Therapie.

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Die Prognose von Hautkrebs hängt in erster Linie von der Form des Hautkrebses, dem Stadium des Tumors und dem Zeitpunkt der Diagnose ab. Je früher der Arzt einen bösartigen Tumor entdeckt und eine entsprechende Therapiemaßnahme veranlasst, desto besser sehen die Heilungschancen des Betroffenen aus.

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Hautkrebs lässt sich leider nicht hundertprozentig vorbeugen. Schütze Dich aber vor zu intensiver Sonneneinstrahlung, verwende Sonnenschutz und lass dich regelmäßig im Rahmen eines Hautkrebs-Screenings untersuchen, um eventuellen Hautkrebs frühzeitig zu erkennen.

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Alle Kosten, die für die Diagnose und Behandlung von Hautkrebs anfallen, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse. Bei Wahlärzten und Privatklinik kann eventuell ein Selbstbehalt anfallen, denn Du Dir in der Regel jedoch im Nachhinein von der Krankenkasse rückerstatten lassen kannst.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Der Sammelbegriff Hautkrebs steht für verschiedene bösartige Hauterkrankungen, wobei der Hautkrebs in verschiedenen Erscheinungsformen auftreten kann.


Primär unterscheiden wir zwischen weißem Hautkrebs und schwarzem Hautkrebs, darüber hinaus gibt es auch noch verschiedene Sonderformen von Hautkrebs.


Bei der Behandlung von Hautkrebs kommen verschiedene Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz – von der Operation, dem Abschaben oder Vereisen des Tumors, der Strahlentherapie, der Chemotherapie bis hin zur photodynamischen Therapie, der Immuntherapie und der zielgerichteten Therapie.


Alle Kosten, die bei der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs anfallen, übernimmt vollständig die gesetzliche Krankenkasse.

Was versteht die Medizin unter Hautkrebs?

Die Haut ist mit einer Fläche von etwa 1,7 Quadratmetern das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie hat zahlreiche wichtige Funktionen, denn sie ist nicht nur unser größtes Sinnesorgan, nämlich jenes für den Tastsinn, sondern schützt unseren Körper zum Beispiel vor dem Eindringen krankmachender Keime, fördert die Ausscheidung von Giftstoffen und reguliert unseren Wärmehaushalt.

Hautkrebs - Was versteht die Medizin unter Hautkrebs?

Unsere Haut besteht aus drei Schichten – der Oberhaut (=Epidermis), der Lederhaut (=Dermis) und der Unterhaut (Subcutis). Alle in diesen Hautschichten enthaltenen Zellen können sich verändern und prinzipiell bösartig werden. Dabei unterscheiden wir zwischen gutartigen und bösartigen (=malignen) Hautveränderungen. Zum Ersteren gehören etwa gutartige Muttermale, Letztere beschreiben bösartige Veränderungen wie zum Beispiel Hautkrebs.

 

Der Begriff Hautkrebs ist ein Sammelbegriff für die Gruppe der verschiedenen bösartigen (malignen) Hauterkrankungen. Hautkrebs kann in vielfältigen Erscheinungsformen auftreten, ein gemeinsames Merkmal dieser Tumorerkrankungen ist aber das unkontrollierte Wachstum von Tumorzellen, die gesundes Gewebe zerstören und verdrängen können. Es gibt mehrere Hautkrebsarten, die häufigste ist der sogenannte weiße Hautkrebs, gefolgt vom schwarzen Hautkrebs, der wesentlich gefährlicher ist.

Hautkrebs - Unsere Haut besteht aus drei Schichten

Im Prinzip handelt es sich bei Hautkrebs also um eine bösartige Wucherung der Hautzellen, wobei es zu einer Schädigung der in menschlichen Hautzellen enthaltenen DNS kommt. Die Zellen der Haut sterben dabei jedoch nicht ab, sondern können entarten und zu wuchern beginnen. Durch die verschiedenen Formen der bösartigen Hautveränderungen bedarf es bei der Behandlung des Hautkrebses je nach Patienten sowie Art und Stadium des Hautkrebses auch unterschiedlicher Therapieformen und -ansätze. Bei der Entstehung von Hautkrebs gilt primär das UV-Licht der Sonne als größter Risikofaktor und Hauptursache, weshalb eine Prävention eine umso wichtigere Rolle spielt.

Welche Arten von Hautkrebs gibt es?

Hautkrebs - Welche Arten von Hautkrebs gibt es?

Grundsätzlich lässt sich Hautkrebs in drei Gruppen unterteilen – in den weißen Hautkrebs, den schwarzen Hautkrebs und einige seltene Formen von Hautkrebs, wie zum Beispiel das Kaposi-Sarkom. Darüber hinaus lässt sich bei Hautkrebs zwischen gut- und bösartig unterscheiden.

Der Begriff weißer (oder auch heller) Hautkrebs fasst Hautkrebs-Formen wie den Basalzellkrebs (=Basalzellkarzinom, Basaliom) und den Stachelzellkrebs (=Stachelzellkarzinom, Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom beziehungsweise in seiner Frühform auch aktinische Keratose genannt) zusammen. Weißer Hautkrebs ist die am häufigsten vorkommende Hautkrebs-Form. Er ist in der Regel weniger gefährlich und bösartig als der schwarze Hautkrebs, da er kaum oder sogar gar keine Absiedelungen, sogenannte Metastasen, in anderen Körperregionen bildet. Deswegen ist diese Form von Hautkrebs besser behandelbar, denn der Krebs lässt sich meist vollständig entfernen und verläuft nur in seltenen Fällen tödlich.
 
An einem Stachelzellkarzinom erkranken meist Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Am häufigsten betroffen sind hierbei Körperstellen wie das Gesicht, die Ohren, die Handrücken sowie die Unterarme, da diese der Sonne am meisten ausgesetzt sind. Der Stachelzellkrebs kann in der Regel weitaus aggressiver wachsen als andere Formen des weißen Krebses, denn er ist bösartig und zerstört schrittweise das umliegende Gewebe. Bei einer nicht frühzeitigen Erkennung und Behandlung kann der Stachelzellkrebs Metastasen in anderen Regionen des Körpers verursachen, wodurch sich jegliche Therapiemaßnahmen und die Prognose der Erkrankung erschweren. Demnach kann auch eine Form vom weißen Hautkrebs bösartig sein und einen tragischen Verlauf einnehmen. Im Vergleich dazu ist das Basalzellkarzinom weniger aggressiv und in der Regel besser behandelbar.

Hautkrebs - schwarze Hautkrebs

Ein malignes Melanom, also der schwarze Hautkrebs, ist eine bösartige Hautkrebs-Form, die nicht nur an der Sonne häufig ausgesetzten Körperstellen entstehen kann, sondern im Prinzip alle Hautstellen betreffen kann – auch jene im Genitalbereich, eine behaarte Kopfhaut, die Fußsohle oder sogar unter den Nägeln. Er ist zwar deutlich seltener als der weiße Hautkrebs, ist jedoch viel gefürchteter, da er aggressiver ist und sich deutlich schneller im Körper ausbreiten kann. Wie sich der Verlauf der Erkrankung entwickelt, hängt in erster Linie davon ab, um welchen Typ von schwarzem Hautkrebs es sich handelt. Die Formen des schwarzen Hautkrebses unterscheiden sich nämlich vorwiegend in ihrer Aggressivität.
 
Darüber hinaus gibt es auch mehrere seltene Sonderformen des Hautkrebses, wie etwa das Merkelzellkarzinom, das Dermatofibrosarkoma protuberans, das maligne fibröse Histiozytom sowie das Lipo-, Angio- oder das Kaposi-Sarkom. Diese Sonderformen von Hautkrebs unterscheiden sich in ihrer Aggressivität und der damit zusammenhängenden Therapiemöglichkeit. Manche Sonderformen, wie zum Beispiel das Kaposi-Sarkom, treten in verschiedenen Varianten auf und betreffen nicht nur die Haut, sondern können auch auf Schleimhäuten und inneren Organen entstehen.

In welche Stadien wird Hautkrebs unterteilt?

Damit der Arzt eine Einschätzung zum Verlauf der Erkrankung und die richtige Entscheidung für eine Therapiemaßnahme treffen kann, bestimmt er im Zuge der Diagnosefindung zunächst auch, in welchem Stadium sich der Hautkrebs befindet. Dabei betrachtet und beurteilt Dein Arzt verschiedene Eigenschaften des Tumors. Dies bezeichnen wir nach den Empfehlungen des American Joint Committee of Cancer (=AJCC) als die sogenannte TNM-Klassifikation. Dabei steht der Buchstabe T für die Tumordicke, der Buchstabe N für (aus dem Englischen) Nodes, also die Anzahl der befallenen Lymphknoten, und der Buchstabe M für die Metastasen, also für das Vorhandensein und die Lage von Ansiedelungen in anderen Organen.

 

Grundsätzlich unterscheidet der Arzt anhand dieser TNM-Klassifikation zwischen vier Stadien von Hautkrebs.

Zum Stadium I gehören alle Tumore, die keine Metastasen aufweisen. Im sogenannten Frühstadium von Hautkrebs weist der Tumor eine geringe Dicke auf (meist weniger als zwei Millimeter), die Lymphknoten sind nicht befallen und es haben sich auch keine Fernmetastasen gebildet.

Im Stadium II findet sich bereits eine mittlere Tumordicke (mehr als zwei Millimeter beziehungsweise ein bis zwei Millimeter mit Geschwürbildung) vor. Auch in diesem Stadium sind die Lymphknoten noch nicht befallen und es sind auch noch keine Fernmetastasen zu sehen.

Im Stadium III sind die Lymphknoten bereits von Metastasen befallen und die Tumordicke kann eine unterschiedliche Größe einnehmen. Allerdings kommt es hierbei noch zu keiner Streuung von Fernmetastasen.

Erst im Stadium IV hat der bösartige Tumor bereits Fernmetastasen, also Tochtergeschwülste, in anderen Körperregionen und Organen des Körpers gebildet und breitet sich immer mehr aus.

Je nach Stadium lässt sich der Hautkrebs noch in weitere feinere Unterteilungen definieren, dies ist jedoch von Patient zu Patient unterschiedlich.

Wie häufig ist Hautkrebs?

Jährlich zeichnen Ärzte weltweit mehr als drei Millionen Fälle an Hautkrebs auf, wobei der weiße Hautkrebs am häufigsten vorkommt. Bei ungefähr 150.000 von diesen drei Millionen stellen die Ärzte einen schwarzen Hautkrebs fest. Vor allem bei der hellhäutigen Bevölkerung nimmt Hautkrebs in den letzten Jahren deutlich zu. Europaweit erkranken im Schnitt etwa zehn bis 15 von 100.000 Menschen an einer bösartigen Form von Hautkrebs. In Österreich sind es jährlich durchschnittlich 1.500 Menschen, die eine Diagnose einer bösartigen Hautkrebs-Form erhalten – Frauen und Männer in etwa gleich oft.

 

Die Tendenz, an einer Hautkrebserkrankung zu erkranken, stieg in den vergangenen Jahren bei Frauen um fast 20 Prozent und bei Männern um 25 Prozent – die Häufigkeit von Hautkrebs steigt also seit einigen Jahrzehnten stetig an. Gleichzeitig ging aber im gleichen Zeitraum die Sterblichkeit bei Frauen um etwa 20 Prozent und bei Männern um mehr als 15 Prozent zurück. Ausschlaggebend hierfür ist eine rechtzeitige Früherkennung (regelmäßige Hautkrebs-Screenings) und Behandlung der Erkrankung. Insgesamt ist der Anstieg der Hautkrebsfälle eng mit den heutzutage üblichen längeren Aufenthalten der Menschen in der Sonne verknüpft.

Hautkrebs - Wie häufig ist Hautkrebs?

Zur Risikogruppe gehören primär Personen mit einem hellen Hauttyp, da ihre Haut über weniger Hautfarbstoff, den sogenannten Pigmentzellen, verfügt, wodurch sie weniger vor UV-Licht geschützt sind. Dabei unterscheiden wir zwischen mehreren Hauttypen:
 
Hauttyp I: Helle Haut, blonde oder hellrote Haare, blaue oder grüne Augen, Sommersprossen; erleidet in der Sonne, wenn ungeschützt, immer einen Sonnenbrand und erreicht keine Bräunung der Haut.
 


 
Hauttyp II: Helle Haut, blonde Haare, blaue oder grüne Augen; erleidet in der Sonne, wenn ungeschützt, immer einen Sonnenbrand und erreicht nur eine schwache Bräunung der Haut.
 


 
Hauttyp III: Dunklere Haut, dunkle Haare, braune Augen; erleidet in der Sonne, wenn ungeschützt, einen leichten Sonnenbrand, erreicht aber gleichzeitig eine gute Bräunung.
 


 
Hauttyp IV: Von Natur aus dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen; erleidet in der Sonne, wenn ungeschützt, so gut wie nie einen Sonnenbrand und zusätzlich auch immer eine Bräunung der Haut.
 
Auch die Erbanlage spielt eine wichtige Rolle – wenn es in der Familie ersten Grades, also bei den Eltern oder bei den Geschwistern, Fälle von Hautkrebs gibt, ist das eigene Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, dementsprechend auch höher. Darüber hinaus ist bei Betroffenen, die bereits einmal eine Hautkrebserkrankung durchgemacht haben, die Chance höher, dass sich bei ihnen noch einmal ein Karzinom entwickelt.
 
Ferner gehören zur Risikogruppe Personen, die in der Kindheit (vor allem im Vorschulalter) viele Sonnenbrände erlitten haben, sowie jene Personen, die mehrere Stunden am Tag der Sonne ausgesetzt sind. Die Haut merkt sich die Sonnenbelastung, wodurch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, ansteigt. Auch ein häufiger und starker Alkoholkonsum in der Sonne kann dazu führen, dass das Hautkrebsrisiko steigt, denn der hohe Konsum an Alkohol macht die Haut empfindlicher für Sonnenbrand. Personen, die viele Muttermale aufweisen, sollten sich regelmäßig auf Hautveränderungen untersuchen lassen, da in etwa der Hälfte der Fälle schwarzer Hautkrebs aus verdächtigen Muttermalen entstehen kann.
 
Zudem gehören auch vor allem Personen ab dem 60. Lebensjahr sowie jene, die Immunsuppressiva einnehmen, zur Risikogruppe, da bei ihnen das körpereigene Abwehrsystem schwächer arbeitet. Vorsicht ist auch bei regelmäßigen Solarien-Besuchen angebracht, denn wer sich über die Jahre hinweg künstliche Bräune im Solarium holt, hat ebenfalls ein höheres Hautkrebsrisiko, auch wenn es sich hier überwiegend um UV-A-Strahlung handelt.

Hautkrebs - Hauttyp

Was sind die Symptome von Hautkrebs?

Hautkrebs - Was sind die Symptome von Hautkrebs?

Hautkrebs ist nicht immer gut zu erkennen, da er sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen kann – durch die diversen Hautveränderungen ist er deshalb oft unauffällig.

Ärzte erkennen den Hautkrebs zum Beispiel an der gelblich-rötlichen Farbe, einem perlschnurartigen Rand und durchschimmernden, kleinen Blutgefäßen an der Oberfläche. Andere Formen des Hautkrebses, wie zum Beispiel ein Plattenepithelkarzinom, entwickeln sich zu tastbaren Knoten, die auf der Oberseite eine feste, schuppige Schicht oder Kruste besitzen. Die Symptome von Hautkrebs sind in erster Linie also Veränderungen der Haut. Dabei kann die betroffene Haut oder der betroffene Leberfleck jucken, nässen oder sogar bluten. Häufig können sich auch Geschwüre bilden, die zu Schmerzen führen können.
 
Welche Symptome sich jedoch bemerkbar machen, hängt vor allem von der Form und Stadium des Karzinoms ab. Während oberflächliche Melanome eine unregelmäßige Begrenzung aufweisen und in der Farbe zwischen rötlich, braun, grau und schwarz stark variieren, können senkrecht verlaufende knötchenförmige (=noduläre) Melanome häufig glatt und schwarz sein. Horizontal verlaufende noduläre Melanome sind wiederum oft unregelmäßig begrenzt, von der Farbe her meist rötlich-schwarz und in vielen Fällen führen sie zu Blutungen und Bildung von Geschwüren.
 
Zu den häufigsten Symptomen von Hautkrebs gehören kleine Hautwunden, die auch nach längerer Zeit nicht abheilen wollen oder immer wieder bluten, Hautflecken mit unterschiedlichen Färbungen, einer unscharfen Begrenzung oder jene, die brennen, dauerhaft jucken, nässen oder sogar bluten; Muttermale, die ganz plötzlich ihre Form verändern sowie Hautflecke, die sich eventuell sehr schnell vergrößern; darüber hinaus auch schuppende, verhornte, raue Hautpartien und asymmetrisch geformte oder erhabene Hautflecken.
 
In fortgeschrittenen Stadien von Hautkrebs kommen darüber hinaus Beschwerden wie ungewollter Gewichtsverlust, Nachtschweiß sowie Fieber hinzu. Oft fühlt sich der Betroffene auch müde und abgeschlagen. Grundsätzlich gilt, dass jegliche verdächtige Hautveränderungen einer näheren Untersuchung und einer regelmäßigen Kontrolle bei einem Hautarzt bedürfen.

Hautkrebs - Hauttyp

An welchen Körperstellen kann Hautkrebs auftreten?

Hautkrebs - An welchen Körperstellen kann Hautkrebs auftreten?

Hautkrebs kann grundsätzlich überall am ganzen Körper entstehen. Prinzipiell gilt, dass Hautkrebs (vor allem der weiße Hautkrebs) am häufigsten an Stellen auftritt, die regelmäßig einer starken UV-Strahlung ausgesetzt sind.

Allerdings heißt dies nicht, dass das Sonnenlicht immer zu Hautkrebs führen muss. Genauso wie Lungenkrebs selbst einen lebenslangen Nichtraucher treffen kann, kann Hautkrebs auch bei einem Betroffenen auftreten, der so gut wie möglich oder immer die Sonne meidet.
 
Vor allem der weiße Hautkrebs bildet sich jedoch bevorzugt an Stellen des Körpers, die in der Sonne besonders intensiv den UV-Strahlen ausgesetzt sind. In der Regel sind also am häufigsten die Unterarme, die Handrücken sowie im Gesicht der Nasenrücken, die Stirn, die Ränder der Ohrmuscheln und die Unterlippe vom weißen Hautkrebs betroffen. Bei Männern, die eine wenig behaarte Kopfhaut oder sogar eine Glatze haben, steigt das Risiko, dass sich der Hautkrebs auch an der Kopfoberfläche bilden kann. An dieser Stelle bildet sich aber auch oft der schwarze Hautkrebs. Bei Männern tritt er darüber hinaus oft am Rücken, am Oberkörper und am Rumpf auf, bei Frauen hingegen meist an den Armen, an den Füßen und an den Beinen – insbesondere an den Unterschenkeln.
 
Auch Nägel beziehungsweise die darunter liegende Haut können von einem Melanom betroffen sein, weshalb es wichtig ist, beim Hautscreening jeglichen Nagellack zu entfernen, damit der behandelnde Arzt auch die kleinste Stelle des Körpers untersuchen kann. In manchen Fällen kann der Hautkrebs sogar am Hoden, an der Scheide oder an der Brustwarze entstehen.

Hautkrebs - Scheidenkrebs (Vaginalkarzinom)

Wie ist der Krankheitsverlauf bei Hautkrebs?

Wie sich der Verlauf der Erkrankung entwickelt, hängt in erster Linie davon ab, um welche Art von Hautkrebs es sich handelt, in welchem Stadium sich dieser befindet und ob es zu einer frühzeitigen Erkennung und Diagnose kam. Manche Melanome wachsen nur langsam, andere wiederum breiten sich schnell aus und bilden frühzeitig Metastasen, die weitere Körperregionen und Organe befallen können. Ein Krebs, der streut und sich vergrößert, erschwert die Behandlung und beeinflusst somit den ganzen Krankheitsverlauf, denn die Heilungschancen verschlechtern sich stetig mit dem Wachstum und der Ausbreitung des Tumors und der damit zusammenhängenden Metastasen.
 
Die Formen von weißen Hautkrebs unterscheiden sich auch im Verlauf der Krankheit und der Ausbreitung des Melanoms. Der Basalzellkrebs zum Beispiel wächst nur langsam und verursacht sogar in weit fortgeschrittenen Tumorstadien, auch wenn der Krebs bereits große Hautareale, wie beispielsweise die gesamte Nase, zerstört hat, in der Regel keine Metastasen in anderen Organen. Der Stachelzellkrebs wächst hingegen viel aggressiver und zerstört dabei mit der Zeit das gesamte umliegende Gewebe. Hinzu kommt, dass er sich im Körper ausbreiten und Metastasen in Lymphknoten und anderen Organen bilden kann, sofern es zu keiner rechtzeitigen Therapie kommt.

Hautkrebs - Wie ist der Krankheitsverlauf bei Hautkrebs?

Beim schwarzen Hautkrebs weisen die verschiedenen Typen des Krebses auch unterschiedliche Verläufe auf. Manche Formen des malignen Melanoms wachsen eine längere Zeit lang an der Oberfläche der Haut und lassen sich deswegen recht gut behandeln. Andere Typen von schwarzen Hautkrebs dringen wiederum schnell in tiefere Gewebeschichten vor und breiten sich relativ schnell über die Blut- und Lymphbahn im gesamten Körper aus. Das führt dazu, dass sich schon sehr früh Metastasen bilden. Unbehandelt können diese Patienten innerhalb weniger Monate sterben.
 
Zudem ist beim Krankheitsverlauf von Hautkrebs wichtig, auf ein gewisses Rückfallrisiko zu achten. Bei allen Formen von Hautkrebs sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen nach dem Abschluss der Behandlung sehr wichtig. Bei mehr als vier von zehn Patienten, die beispielsweise an einem Basalzellkrebs erkrankt sind, bilden sich innerhalb der ersten Diagnose weitere Basaliome. Beim Stachelzellkrebs entwickeln sich bei etwa der Hälfte der Patienten innerhalb von fünf Jahren nach der Erstdiagnose neue Tumore. Beim schwarzen Hautkrebs ist das Risiko, erneut ein Melanom zu entwickeln, noch höher.
 
Deswegen müssen Hautkrebs-Patienten auch nach einer erfolgreichen Behandlung der Erkrankung weiterhin gewissenhaft zur Kontrolle, damit der behandelnde Arzt etwaige neue Tumore frühzeitig erkennen und behandeln kann. In welchem zeitlichen Abstand diese Nachsorgeuntersuchungen stattfinden sollen, damit sie sinnvoll sind, hängt vom Patienten selbst und seinem individuellen Krankheitsbild ab, meist reicht aber eine Kontrolle pro Jahr. Im ersten Jahr ist es jedoch ratsam, alle drei Monate eine Nachsorgeuntersuchung bei seinem Arzt durchführen zu lassen. Die Nachsorge bei schwarzem Hautkrebs sollte sich mindestens über die nächsten zehn Jahre erstrecken, wobei in den ersten fünf Jahre die Kontrolluntersuchungen meist viertel- oder halbjährlich stattfinden sollten.

Welche Ursachen hat Hautkrebs?

Hautkrebs - Welche Ursachen hat Hautkrebs?

Die Hauptursache für Hautkrebs sind Schädigungen durch ultraviolettes Licht, kurz UV-Licht. Als UV-Licht bezeichnen wir elektromagnetische Strahlen mit einer Wellenlänge von 100 bis 400 Nanometern (nm), wobei wir zwischen drei verschiedenen Arten von UV-Strahlen unterscheiden – UV-A, UV-B und UV-C.

Erstere weisen eine Wellenlänge von 315 bis 400 nm auf und finden sich beispielsweise im Solarium. Sie sorgen dafür, dass sich die Haut bräunt und lassen sie vorzeitig altern. UV-B-Strahlen haben eine Wellenlänge zwischen 280 und 315 nm. Darunter verstehen wir normales Sonnenlicht, das auch für die Bräunung der Haut sorgt. Bei den UV-C-Strahlen sorgt die Ozonschicht dafür, dass sie diese aus dem Sonnenlicht herausfiltert. Sie sind meist zwischen 100 und 280 nm lang.
 
Setzen wir unsere Haut wiederholt ultravioletten Strahlen aus, erhöht sich das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Die Bräunung der Haut entsteht dadurch, dass unsere Haut verstärkt den braunen Farbstoff Melanin produziert, der unsere Haut vor den energiereichen UV-Strahlen schützen soll. Wenn die Einstrahlung des UV-Lichts zu stark ist, kommt es zu Verbrennungserscheinungen wie Rötungen und Schmerzen, die wir auch als Sonnenbrand kennen.

Hautkrebs - Sonnenbrand

Dabei kann natürliches, aber auch künstliches UV-Licht, wie zum Beispiel UV-Bestrahlung infolge eines Solarium-Besuches, Hautkrebs verursachen. Neben dem künstlichen UV-Licht aus dem Solarium stellen auch andere künstliche UV-Quellen eine Gefahr für unsere Haut dar. Dazu gehören zum Beispiel UV-Geräte zur Phototherapie, die etwa bei einer Neurodermitis oder einer Schuppenflechte zum Einsatz kommen, sowie jene Geräte, die beim Aushärten von Kunststoff Gebrauch finden, wie etwa beim Zahnarzt oder im Nagelstudio.
 
Die Erkrankung kann sehr tückisch sein, denn auch ohne sichtbare Folgen oder Schmerzen schädigt die UV-Strahlung das Erbgut der Hautzellen. Schafft es die Haut nicht, dass sich diese Zellen regenerieren, können sie entarten und sich zu Krebszellen entwickeln. Dies kann auch erst nach Jahren oder sogar Jahrzehnten nach wiederholter beziehungsweise intensiver Sonneneinwirkung passieren, denn die Haut vergisst keine UV-Schäden und keinen Sonnenbrand.
 
Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, die zum Hautkrebs beitragen können, wie etwa genetische Disposition oder der Kontakt mit bestimmten Chemikalien wie Arsen oder Nebenprodukten der Erdölverarbeitung, die jedoch eher ein seltener Auslöser der Erkrankung sind. Bei manchen seltenen Hautkrebs-Formen, wie zum Beispiel dem Kaposi-Sarkom, liegt die Krebserkrankung einer Virusinfektion beziehungsweise einer medikamentös hervorgerufenen Immunschwäche zugrunde. In seltenen Fällen entsteht Hautkrebs als Folge von chronischen Wunden oder Narben, zum Beispiel nach einer Verbrennung. Der genaue Mechanismus, wie Hautkrebs entsteht, ist zurzeit noch zum Teil nicht vollständig aufgeklärt.

Welche Risikofaktoren begünstigen Hautkrebs?

Hautkrebs - Welche Risikofaktoren begünstigen Hautkrebs?

Es gibt einige Risikofaktoren, die die Entstehung von Hautkrebs begünstigen können. Dazu zählt in erster Linie UV-Strahlung. Unzureichender Sonnenschutz und zu intensives Sonnenbaden führen dazu, dass das Erbgut der Hautzellen sich zerstört.

Dies passiert auch ohne sichtliche Folgen nach der Sonneneinstrahlung. Ausgiebiges Sonnenbaden ohne ausreichenden Sonnenschutz, aber auch regelmäßige Solarium-Besuche steigern demnach das individuelle Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Denn die Haut merkt sich die wiederkehrende Sonnenbelastung und auch jeden Sonnenbrand, wodurch es passieren kann, dass der Betroffene erst nach Jahren oder sogar Jahrzehnten an Hautkrebs erkrankt.
 
Besonders gefährdet sind hierbei Menschen mit einem hellen Hauttyp, die zu Sommersprossen und häufigen Sonnenbränden neigen. Weitere Risikofaktoren sind eine hohe Zahl an angeborenen Leberflecken, hauptsächlich jene, die besonders groß sind; eine genetische Vorbelastung beziehungsweise Disposition, wenn beispielsweise schwarzer Hautkrebs bereits in der Familienanamnese vorgekommen ist; eine Strahlentherapie infolge einer Krebserkrankung sowie Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, zum Beispiel infolge einer Organtransplantation.

Wie erfolgt die Diagnose von Hautkrebs?

Hautkrebs - Wie erfolgt die Diagnose von Hautkrebs?

Bei der Diagnose von Hautkrebs spielt vor allem die Früherkennung eine ausschlaggebende Rolle. Wichtig ist, dass Du schon vor einem Besuch bei einem Arzt Deine Muttermale und Deine Haut regelmäßig auf eventuelle Veränderungen kontrollierst, die auf Hautkrebs hindeuten könnten.

Untersuche hierbei primär jene Hautbereiche, die dem Sonnenlicht regelmäßig und oft ausgesetzt sind, aber vergiss nicht auch Körperstellen abzuchecken, die meist kein direktes Sonnenlicht abbekommen, denn hier bildet sich häufig schwarzer Hautkrebs. Führ die Kontrolle am besten in einem hellen, gut beleuchteten Raum durch, damit Du auch die leichteste beziehungsweise kleinste Veränderung Deiner Haut nicht übersiehst.
 
Solltest Du bei Dir selbst etwaige Veränderungen Deiner Muttermale oder eine auffällige Hautstelle erkennen, solltest Du so bald wie möglich einen Arzt aufsuchen, denn es ist entscheidend für die Prognose, wie früh der Arzt einen eventuellen Tumor entdeckt und anfängt zu behandeln. Die richtige Ansprechperson ist hierbei ein Hautarzt, also ein Facharzt für Dermatologie und Venerologie.
Als Erstes fragt Dich der behandelnde Hautarzt nach Deiner Krankengeschichte (=Anamnese), wobei er sich nach etwaigen entdeckten Hautveränderungen, eventuellen Beschwerden sowie möglichen Vorerkrankungen erkundigt. Er fragt Dich, wann Dir die verdächtige Hautstelle das erste Mal aufgefallen ist, ob es ähnliche Beschwerden in Deiner Familie gibt, ob Du Dich privat oder aus beruflichen Gründen häufig in der Sonne aufhältst oder regelmäßig ins Solarium gehst. Außerdem muss er wissen, ob Du eventuell an irgendwelchen Hauterkrankungen wie zum Beispiel Schuppenflechte leidest.
 
Danach untersucht der Arzt die auffällige Hautstelle zunächst mit bloßem Auge und anschließend mit einem Auflichtmikroskop, einem sogenannten Dermatoskop. Eventuell schaut er sich hierbei die Haut auch am gesamten Körper an, um potenzielle weitere auffällige Veränderungen zu entdecken. Sollte er danach einen tatsächlichen Verdacht auf Hautkrebs haben, veranlasst er weitergehende Untersuchungen. Eine davon ist die Entnahme einer Gewebeprobe. Dazu entfernt er unter lokaler Betäubung die verdächtige Hautstelle inklusive eines ausreichenden Sicherheitsabstandes und lässt das entnommene Gewebe im Labor von einem Pathologen histologisch (=feingeweblich) untersuchen. Auf diese Weise lässt sich verlässlich feststellen, ob tatsächlich Hautkrebs vorliegt.

Hautkrebs - Magnetresonanztomografie

Sollte sich durch die Gewebeentnahme der Verdacht bestätigen, veranlasst der Arzt weitere bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, Computertomografie (=CT), Kernspintomografie (=Magnetresonanztomografie, MRT) oder Ultraschall (=Sonografie). All diese bildgebenden Verfahren helfen ihm aufzuzeigen, ob und wie weit sich der Krebs schon im Körper ausgebreitet und Metastasen gebildet hat. Dies hilft ihm später bei der Suche nach einer passenden Therapiemaßnahme.

Hautkrebs - Wie kann ich Hautkrebs selbst erkennen?

Wie kann ich Hautkrebs selbst erkennen?

Bei der regelmäßigen Selbstkontrolle und Selbstuntersuchung auf etwaige Veränderungen Deiner Muttermale oder verdächtige Hautstellen empfiehlt es sich nach der sogenannten ABCDE-Regel vorzugehen. Diese dient als Orientierung bei der Beurteilung von dunklen Hautflecken wie Muttermalen sowie von verdächtigen Hautstellen. Dabei solltest Du nicht nur bei neu aufgetretenen Leberflecken vorsichtig sein, sondern auch bereits länger vorhandene genauestens begutachten.
 
A – Asymmetrie: Wenn das Muttermal keine runde oder ovale Fläche aufweist, sondern eher asymmetrisch aussieht, solltest Du es auf jeden Fall im Auge behalten und bestenfalls von einem Hautarzt begutachten lassen. Muttermale mit einer ungleichmäßigen Form gelten nämlich als auffällig.
 
B – Begrenzung: In der Regel ist ein Muttermal klar von der umgebenden Haut abgegrenzt, wenn es jedoch unscharf oder verwaschen erscheint, beziehungsweise keine eindeutige Begrenzung erkennbar ist und die Ränder des Leberflecks ausreißen, sollte es ein geschulter Arzt untersuchen.
 
C – Color beziehungsweise Farbe: Wenn das Muttermal eine ungleichmäßige Pigmentierung, beispielsweise hellbraun oder tiefschwarz, aufweist, ist dies auffällig. Auch in so einem Fall solltest Du einen Arzt aufsuchen, denn ein Hautkrebs-Screening bringt Gewissheit – im Normalfall sollte ein Leberfleck nämlich nur einen Farbton haben.
 
D – Durchmesser: Jedes Muttermal, das größer als zwei bis fünf Millimeter ist und das sich schnell verändert oder schneller wächst als die anderen Muttermale, solltest Du unbedingt beobachten und diesbezüglich gegebenenfalls einen Dermatologen aufsuchen.
 
E – Erhabenheit beziehungsweise Entwicklung: Eine raue, schuppige Oberfläche und eine Höhe von mehr als einem Millimeter stellen eine Auffälligkeit und somit einen Verdacht auf Hautkrebs dar. Sollte ein Muttermal also eine Vorwölbung aufweisen, solltest Du dieses unbedingt von einem Hautarzt untersuchen lassen.

Hautkrebs - ABCDE-Regel

Darüber hinaus ist ein Pigmentfleck nicht nur auffällig, wenn er sich in Form, Farbe oder Größe verändert, sondern auch, wenn er beginnt zu brennen, zu nässen, zu jucken oder zu bluten. Auch wenn sich raue Hautstellen und Krusten bilden, könnte dies auf einen Hautkrebs hinweisen, weshalb Du trotz regelmäßiger Selbstkontrolle dennoch mindestens einmal im Jahr zu einem professionellen Hautkrebs-Screening zu einem Dermatologen gehen solltest.

Wie unterscheidet sich Hautkrebs von Altersflecken, Alterswarzen und Muttermalen?

Altersflecken, Alterswarzen sowie Muttermale sind in der Regel gutartige Veränderungen der Haut, die in manchen Fällen jedoch leicht mit einem Hautkrebs zu verwechseln sind.

Altersflecken stellen eine normale Alterserscheinung dar und sind so gut wie immer harmlos. In manchen Fällen haben sie Ähnlichkeiten mit ebenfalls harmlosen Muttermalen, selten ähneln sie einer Unterart eines bösartigen schwarzen Hauttumors oder einer bräunlichen Sonderform des weißen Hautkrebses. Die meisten Altersflecken sind jedoch harmlos, dennoch schadet es nicht, einen Arzt aufzusuchen, wenn Du eine Veränderung eines Altersfleckes bemerken solltest, denn hierbei kann nur ein Dermatologe zweifelsfrei die richtige Diagnose stellen.

Alterswarzen beziehungsweise senile Warzen verursachen in manchen Fällen eine Verwechslung mit Hautkrebs. Alterswarzen sind warzenähnliche, rundliche bis ovale Hautknötchen, die meist klein sind. Außerdem sind sie in der Regel scharf begrenzt und mehr oder weniger erhaben. Die Farbe variiert meist zwischen einem bräunlichen bis fast schwarzen Farbton, die Oberfläche ist matt und im fortgeschrittenen Zustand zerklüftet. Solltest Du Veränderungen beobachten, die an einen Hautkrebs erinnern, solltest Du auch hierbei vorsichtig sein und stets einen Arzt aufsuchen, um Dich aufklären zu lassen.

Unter einem Muttermal, in der Medizin auch Pigmentnävus oder nur Nävus genannt, verstehen wir eine gutartige, helle oder dunkle Hautwucherung, die entweder angeboren oder erworben ist. In der Regel musst Du Dir keine Sorgen machen, sollte sich das Muttermal jedoch in seiner Größe, Farbe oder Form verändern, kann dies ein Hinweis auf Hautkrebs sein. Deshalb ist es wichtig, dass Du regelmäßig eine Selbstkontrolle durchführst und eventuell verdächtige Hautveränderungen im Auge behältst beziehungsweise gleich von einem Hautarzt untersuchen lässt.

Hautkrebs - Muttermal

Wie lässt sich Hautkrebs behandeln?

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die bei der Erkrankung zum Einsatz kommen können. Wie genau die Therapie im Einzelfall aussieht, hängt im Endeffekt von mehreren Faktoren ab. Dabei spielt eine wichtige Rolle, um welche Art von Hautkrebs es sich handelt und in welchem Stadium sich der Tumor befindet, beziehungsweise ob sich bereits Metastasen gebildet haben. Außerdem sind auch das Alter des Patienten und der allgemeine Gesundheitszustand des Betroffenen bei der Planung der geeigneten Therapie zu berücksichtigen.
 
Operative Entfernung
Eine der möglichen Behandlungsmaßnahmen ist eine Operation, genauer gesagt eine mikroskopisch-kontrollierte beziehungsweise mikrografische Chirurgie. Sie hat meist die besten Erfolgsaussichten, denn sie soll sicherstellen, dass der Arzt in der operativen Vorgehensweise auch tatsächlich alle Krebszellen rund um den ursprünglichen Ort des Tumors entfernt.
 
Bei der Operation entfernt der behandelnde Chirurg den Krebstumor möglichst vollständig inklusive eines Saums an augenscheinlich gesundem Gewebe, um sicherzugehen, dass er auch tatsächlich alles erwischt. Das entfernte Gewebe lässt sich dann im Labor histologisch untersuchen. Sollte sich herausstellen, dass im vermeintlich gesunden Randbereich trotz allem verdächtige Zellveränderungen vorzufinden sind, muss der Arzt erneut operieren und weiteres Hautgewebe herausschneiden.
 
Im Prinzip wiederholt er diesen Vorgang so lange, bis sich das entnommene Gewebe unter dem Mikroskop als gesund erweist. In manchen Fällen, vor allem wenn der Tumor sehr tief liegt, muss der Chirurg so viel Gewebe entfernen, dass das Ergebnis oft zu kosmetischen Problemen führt. Sollte dies tatsächlich passieren, kann der Arzt nach Abschluss der Hautkrebs-Behandlung eine Hauttransplantation durchführen, also etwas Haut von einer anderen Körperregion an die betroffene Stelle verpflanzen.
 
Ist der Tumor zudem mehr als einen Millimeter im Durchmesser groß, entnimmt der Arzt zusätzlich eine Gewebeprobe aus dem Wächterlymphknoten, der dem Tumor im Abstromgebiet der Lymphe am nächsten liegt, um diesen auf eventuelle Krebszellen zu untersuchen. Dies geschieht aus dem Grund, da es gegebenenfalls passieren kann, dass sich einzelne Krebszellen vom Melanom lösen und im Körper verstreuen. In so einem Fall befallen die Krebszellen meist den Wächterlymphknoten zuerst. Bestätigt sich diese Annahme, muss der Arzt den gesamten sowie oft auch die benachbarten Lymphknoten entfernen. Darüber hinaus veranlasst er dann meist auch weitere Therapieschritte, wie zum Beispiel eine Immun-, Strahlen- oder Chemotherapie, um den Erfolg der Behandlung bestmöglich unterstützen zu können.
 


 
Kürettage und Kältechirurgie
Eine weitere Behandlungsmethode ist das Abschaben oder Vereisen des Tumors. Bei sehr oberflächlichen Tumoren genügt es oftmals, dass der Arzt die Krebszellen auskratzt. Diesen Vorgang bezeichnen wir in der Medizin auch als Kürettage. Dabei verwendet der behandelnde Arzt ein spezielles medizinisches Instrument, mit dem er das kranke Gewebe ausschabt. Sollte die Methode des Vereisens zum Einsatz kommen, behandelt der Mediziner hierbei die veränderten Hautstellen kurzzeitig mit flüssigem Stickstoff, was zu einem Vereisen der betroffenen Hautregion führt. Im Inneren der Zellen bilden sich daraufhin Eiskristalle, welche die erkrankten Zellen zerstören. Diese Methode bezeichnen wir als die sogenannte Kältechirurgie beziehungsweise Kryotherapie.
 


 
Photodynamische Therapie
Bei sehr oberflächlichen Hautkrebs-Arten eignet sich oft auch die sogenannte photodynamische Therapie (=PDT). Hierbei behandelt der Arzt die veränderten Hautstellen zunächst mit einem speziellen Medikament, welches zur Aufgabe hat, das Gewebe lichtempfindlicher zu machen. Anschließend kann der Mediziner den betroffenen Bereich mit sehr langwelligem Licht bestrahlen, das die Tumorzellen absterben lässt. Wichtig ist zu beachten, dass der Patient in der Zeit der photodynamischen Therapie unbedingt die Sonne vermeiden muss.
 


Hautkrebs - Wie lässt sich Hautkrebs behandeln?

Strahlentherapie
Bei manchen Tumoren entscheidet der Arzt, dass eine Strahlen- beziehungsweise Radiotherapie die geeignetste Variante ist. Eine Hautkrebs-Bestrahlung kommt hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn der Tumor sehr groß oder ungünstig gelegen ist, wie zum Beispiel in der Nähe der Augen. Außerdem eignet sie die Strahlentherapie vor allem für ältere Patienten, für die eine Operation zu belastend wäre. Im Rahmen der Strahlungsbehandlung richtet der Arzt in mehreren Sitzungen sehr energiereiche Röntgenstrahlen auf den Tumor. Dabei versucht er die Strahlen möglichst präzise auf den Tumor zu fokussieren, damit er das umliegende gesunde Gewebe so wenig wie möglich erwischt. Das Ziel der Strahlentherapie ist es, die Krebszellen mit der Zeit absterben zu lassen.
 


 
Chemotherapie
Bei sehr fortgeschritten Tumorstadien veranlasst der Arzt meist eine Chemotherapie. Dabei erhält der Patient sogenannte Zytostatika. Dies sind spezielle Medikamente, die die Teilung und Vermehrung der Krebszellen hemmen.
 
Wir unterscheiden zwischen zwei Arten von Chemotherapie: einer systemischen und einer lokalen Chemotherapie. Bei der systemischen Chemotherapie verabreicht der Arzt die Zytostatika innerlich, etwa in Form einer Tablette oder einer Infusion. Dies ermöglicht, dass die Medikamente ihre Wirkung im ganzen Körper entfalten können. Bei der lokalen Chemotherapie verwendet der Arzt die Zytostatika in Form einer Salbe und wendet sie direkt am Ort des Tumors an. Die Wirkung der vermehrungshemmenden Salbe ist demnach nur örtlich begrenzt, allerdings ist somit das Risiko für Nebenwirkungen geringer.
 
In manchen Fällen kommt die Chemotherapie in Kombination mit einer Bestrahlung oder einer Operation zum Einsatz – dies hängt in erster Linie vom Stadium des Tumors ab und ob sich bereits Metastasen gebildet haben.
 


 
Immuntherapie
Eine weitere, etwas neuere Behandlungsmaßnahme ist die sogenannte Immuntherapie (beziehungsweise auch immunmodulierende Therapie genannt). Dabei trägt der Arzt eine Creme mit dem Wirkstoff Imiquimod auf die betroffenen Hautstellen auf, und zwar regelmäßig und über mehrere Wochen hinweg. Der Wirkstoff Imiquimod aktiviert das Immunsystem und die damit zusammenhängenden Killerzellen der Haut und erreicht damit ein gezieltes Angreifen der Tumorzellen. Mit dieser Methode lassen sich sichtbare sowie mit bloßem Auge noch nicht erkennbare Tumorzellen schmerzfrei und völlig ohne Narben beseitigen. Allerdings ist hierbei das Rückfallrisiko höher als bei anderen Hautkrebs-Therapien (wie zum Beispiel bei einer operativen Entfernung des Tumors).
 


 
Zielgerichtete Therapie
Außerdem gibt es die Möglichkeit einer zielgerichteten Therapie, also einer sogenannten „targeted therapy“. Dabei verabreicht der Arzt dem Patienten Medikamente, die ganz gezielt gegen Krebszellen wirken und Wirkstoffe wie Dabrafenib enthalten, die die Vermehrung der Krebszellen hemmen und somit den Tumor verkleinern. Zuvor muss er jedoch abklären, ob die Krebszellen eine bestimmte genetische Veränderung aufweisen. Ein Vorteil hierbei ist, dass es zu einer Schonung von gesunden Zellen kommt. Bei herkömmlichen Methoden wie bei einer Chemo- oder Strahlentherapie lässt sich nämlich nicht zwischen gesunden Zellen und Krebszellen unterscheiden, wodurch es auch zu einer Schädigung der gesunden Zellen kommt. Dies verursacht in der Regel entsprechende Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Haarausfall oder Übelkeit. All dies fällt bei der zielgerichteten Therapie weg.

Hautkrebs - Zielgerichtete Therapie

Wie ist die Prognose bei Hautkrebs?

Hautkrebs - Wie ist die Prognose bei Hautkrebs?

Grundsätzlich gilt, dass je frühzeitiger ein Arzt den bösartigen Tumor entdeckt und mit einer entsprechenden Therapiemaßnahme anfängt, desto besser sehen die Heilungschancen des Patienten aus.

Zudem hängt die Prognose auch von der Form des Hautkrebses ab. Ein Basaliom ist zum Beispiel gut behandelbar. Bis zu 95 Prozent der betroffenen Patienten genesen vollständig, denn auch Todesfälle kommen bei diesem Hautkrebs-Typ selten vor (meist nur einer von 1.000 Patienten).
Abgesehen von der Hautkrebs-Form beeinflusst auch das Tumorstadium zum Zeitpunkt der Diagnose die Heilungschancen des Betroffenen. Je höher das Stadium und je später die Entdeckung des Hautkrebses, desto höher ist das Sterberisiko und desto schlechter sind die Aussichten auf Heilung. Wichtig ist auch, ob der Hautkrebs bereits Metastasen gebildet hat oder nicht. Ein Hautkrebs ohne Absiedelungen in anderen Körperregionen oder Organe ist meist gut behandelbar, sind jedoch bereits Metastasen vorzufinden, sinken die Heilungschancen. Statistisch gesehen endet die Krebserkrankung in solchen Fällen bei 40 bis 50 von 1.000 Patienten tödlich.
 
Derzeit lassen sich aber dank guter Früherkennungsmaßnahmen im Rahmen von regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und Hautkrebs-Screenings etwa 90 Prozent der bösartigen Melanome als Einzeltumore ohne erkennbare Metastasen diagnostizieren. Dementsprechend ist die Prognose insgesamt gut, da durch die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten ein behandelnder Arzt den Tumor vollständig entfernen und dadurch zu einer vollständigen Heilung der Erkrankung beitragen kann.

Wie kann ich Hautkrebs vorbeugen?

Hautkrebs - Wie kann ich Hautkrebs vorbeugen?

Hautkrebs lässt sich leider nicht hundertprozentig vorbeugen. Die effektivste Methode, wie Du Hautkrebs aber gut vorbeugen beziehungsweise wenigstens frühzeitig erkennen kannst, sind regelmäßige, im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung angebotene Hautkrebs-Screenings zur Früherkennung.

Wer ein erhöhtes Risiko hat, an Hautkrebs zu erkranken, kann jedes Jahr zur Hautkrebsvorsorge gehen und das völlig kostenlos. Das Ziel dieser schmerzfreien Untersuchungsmaßnahme ist es, bösartige Veränderungen der Haut, die auf einen Hautkrebs hinweisen könnten, frühzeitig zu erkennen. Kommt es nämlich zu einer rechtzeitigen Erkennung der Erkrankung, liegen die Heilungschancen je nach Patient und Krankheitsbild bei nahezu 100 Prozent.
 
Ein Hautkrebs-Screening führt entweder ein Allgemeinarzt mit einer entsprechenden Zusatzausbildung oder, häufiger, ein Hautarzt durch. Dabei begutachtet er Deine Haut am gesamten Körper, einschließlich der Kopfhaut, des äußeren Gehörgangs, der Mundschleimhaut, der Lippen sowie des Zahnfleischs. Auch Deine Finger- und Zehennägel schaut er sich genauestens an, denn auch hier kann sich unter Umständen Hautkrebs bilden. Aus diesem Grund solltest Du vor einem Hautkrebs-Screening Nagellack entfernen, damit der Arzt aufgrund der Farbe auf den Nägeln keine Veränderungen übersieht. Findet er irgendwo an Deinem Körper eine auffällige Stelle, dann inspiziert er sie mit einer speziellen Lupe, einem sogenannten Dermatoskop. Weiterführend kann er Untersuchungen wie Biopsie oder lokale Entfernungen der verdächtigen Hautstelle veranlassen.

Hautkrebs - kann jedes Jahr zur Hautkrebsvorsorge gehen

Es gibt aber auch Maßnahmen, die Du selbst machen kannst, um Hautkrebs vorzubeugen. Die wichtigste Empfehlung ist, sich vor übermäßiger Belastung durch UV-Strahlung zu schützen. Meide bei starker Sonneneinstrahlung die Mittagssonne und suche lieber Schatten auf. Schütz Dich auch durch Kleidung – trage leichte, lange Kleidung, eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung. Da die Kleidung die Sonne jedoch nicht vollständig abblocken kann, solltest Du unbedingt auch Sonnencreme verwenden, vor allem für ungeschützte Hautstellen. Hierbei sind ein angemessener Sonnenschutzfaktor, eine wasserfeste Creme sowie ein Lippenschutz wichtig. Außerdem ist es nicht ratsam, ins Solarium zu gehen, denn das hierbei verwendete starke UV-Licht lässt nicht nur Deine Haut schneller altern, sondern zerstört auch die Hautzellen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten bei Hautkrebs?

Hautkrebs - Kosten

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle Kosten, die bei der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs anfallen. Bei Wahlärzten und Privatkliniken ist es möglich, dass für Dich ein Selbstbehalt anfällt. Auch diesen erstattet Dir die Krankenkasse jedoch in den meisten Fällen zurück. Hierbei empfehlen wir Dir, sich direkt bei Deiner Krankenversicherung zu informieren, welche Leistungen sie Dir anbieten und übernehmen kann. Solltest Du im Zuge einer Operation einen längeren Krankenhausaufenthalt benötigen, ist dieser mit einem täglichen Kostenbeitrag verbunden, für den Du selbst aufkommen musst.


Über den Autor: Dr. med. Benjamin Gehl

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie


Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion.

Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind.

Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Der Sammelbegriff Hautkrebs steht für verschiedene bösartige Hauterkrankungen, wobei der Hautkrebs in verschiedenen Erscheinungsformen auftreten kann.


Primär unterscheiden wir zwischen weißem Hautkrebs und schwarzem Hautkrebs, darüber hinaus gibt es auch noch verschiedene Sonderformen von Hautkrebs.


Bei der Behandlung von Hautkrebs kommen verschiedene Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz – von der Operation, dem Abschaben oder Vereisen des Tumors, der Strahlentherapie, der Chemotherapie bis hin zur photodynamischen Therapie, der Immuntherapie und der zielgerichteten Therapie.


Alle Kosten, die bei der Diagnose und Behandlung von Hautkrebs anfallen, übernimmt vollständig die gesetzliche Krankenkasse.

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