Narbenpflege

Narben entstehen meist unerwartet, schnell und bleiben für immer. Als sichtbare Erinnerungen an eine Hautwunde sind Narben leider permanent, aber nicht unveränderbar. Mit der richtigen Narbenpflege kannst Du dazu beitragen, dass die Narbe und somit auch die Erinnerung an eine vergangene Wunde verblasst. Es gibt mehrere Möglichkeiten, frische Narben zu pflegen und ältere Narben weniger sichtbar werden zu lassen. Mehr dazu erfährst Du im nachfolgenden Beitrag.


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Zuletzt aktualisiert: 8. Januar, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Eine Narbe ist ein faserreiches Ersatzgewebe, das während der Wundheilung von Bindegewebszellen gebildet wird. Die Narbenbildung oder Vernarbung ist ein natürlicher Prozess, der bei der Heilung von verletztem Gewebe eintritt. Eine Narbe entsteht dann, wenn nicht nur die oberste Hautschicht (Epidermis), sondern auch tiefere Hautschichten verletzt sind. Narben sind endgültig, aber nicht unveränderbar. Genauso unterschiedlich wie die Narbenarten sind auch deren Heilungs- und Pflegeprozesse.

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Die Wund- und Narbenheilung hängt von verschiedensten Faktoren ab und kann deshalb von Patient zu Patient variieren. Damit eine Narbe gut verheilt, solltest Du versuchen, Verunreinigungen im Wundbereich, Spannungen und Reizungen durch enganliegende Kleidung sowie erneute Verletzungen zu vermeiden. Außerdem solltest Du anfangs darauf achten, dass Du Deine Narbe keinen starken Temperaturreizen sowie keiner extremen Sonnenbestrahlung aussetzt.

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Um den Heilungsprozess einer Narbe zu unterstützen, empfiehlt es sich, die Narbe ausgiebig und je nach Art und Ausprägung richtig zu pflegen. Denn die richtige Narbenpflege kann dazu beitragen, dass die Narbe als sichtbare Erinnerungen an eine Hautwunde verblasst. Auch ältere Narben sprechen noch auf eine Narbenpflege an, wofür sich auch einige Produkte explizit eignen.

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Sobald die Wundränder vollständig verschlossen und die Fäden von OP-Narben gezogen sind, solltest Du Deine Narbe mit speziellen Cremes und Gelen ein bis zweimal täglich eincremen. Besonders effektiv sind dabei Produkte mit Wirkstoffen wie Heparin, Dexpanthenol und Allantoin, sowie Produkte auf Silikonbasis. Aber auch Hausmittel wie Zitronensäure, Honig oder Oliven- und Ringelblumenöle erweisen sich als hilfreiche Mittel zur Narbenpflege.

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Durch die richtige Narbenpflege im Gesicht kannst Du dazu beitragen, auffällige Wundmale zu vermeiden. Dabei kannst Du den Heilungsprozess mit bestimmten Pflegemaßnahmen sehr gut unterstützen. Du solltest dabei auf einige Dinge achten, denn die Gesichtshaut ist wesentlich dünner und empfindlicher als die übrige Körperhaut.

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Du kannst auch verschiedenen natürlichen Mitteln greifen, um Deine Narbe zu pflegen. Völlig beseitigen kannst Du Narben mit Hausmitteln nicht. Auch medizinische Methoden schaffen es nicht, Narben vollkommen zu beseitigen. Natürliche Mittel können Dir aber durchaus dabei helfen, Deine Narben zu pflegen und ihr Erscheinungsbild zu verbessern.

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Es gibt viele Möglichkeiten, Narben zu korrigieren. In vielen Fällen setzt der behandelnde Facharzt mehrere Verfahren zur Narbenkorrektur ein. Neben natürlichen Mitteln sowie medizinischen Methoden zur Narbenpflege und -korrektur können auch operative Eingriffe dabei helfen, die Narbe zu korrigieren oder sogar komplett zu entfernen.

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Die Kosten der Narbenbehandlung und -pflege hängen von der Art und Ausprägung der Narbe sowie der Behandlungsmethode ab. Neben unterschiedlichen Preisen für Pflegeprodukte wie Salben oder Öle fallen auch höhere Kosten für Laserbehandlungen und operative Eingriffe an.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Narbe ist ein fasenreiches Ersatzgewebe, das während der Wundheilung von Bindegewebszellen gebildet wird. Sie entsteht dann, wenn nicht nur die oberste Hautschicht (Epidermis), sondern auch tiefere Hautschichten verletzt sind. Die Narbenbildung ist der letzte, sichtbare Schritt der Wundheilung.


Je nach Art der Verletzung, Beschaffenheit der Wundränder, aber auch je nach Lebensalter und genetischen Faktoren können unterschiedliche Narbenarten auftreten.


Mediziner unterscheiden hypertrophe, atrophe, sklerotische, instabile und wuchernde Narben (Keloide). Je nach Narbenart empfehlen sich unterschiedliche Behandlungs- und Pflegemöglichkeiten.


Du kannst Deine Narbe sowohl mit Hausmitteln oder pflanzlichen Ölen pflegen als auch medizinische Hilfsmittel zur Narbenpflege heranziehen. Sollte Dich Deine Narbe körperlich und psychisch sehr belasten oder einschränken, können auch Lasertherapien oder operative Eingriffe zur Narbenkorrektur oder gänzlichen Entfernung herangezogen werden.

Was ist eine Narbe?

Eine Narbe ist ein faserreiches Ersatzgewebe, das während der Wundheilung von Bindegewebszellen gebildet wird. Die Narbenbildung, oder Vernarbung, ist ein natürlicher Prozess, der bei der Heilung von verletztem Gewebe eintritt. Eine Narbe entsteht dann, wenn nicht nur die oberste Hautschicht (Epidermis), sondern auch tiefere Hautschichten verletzt sind. Narben sind endgültig, aber nicht unveränderbar. Genauso unterschiedlich wie die Narbenarten sind auch deren Heilungs- und Pflegeprozesse.

Narbenpflege - Was ist eine Narbe?

Wie entsteht eine Narbe?

Die Narbenbildung ist der letzte, sichtbare Schritt der Wundheilung, die sich in drei Stufen gliedert: Entzündungs-, Reparatur- und Wiederaufbauphase.

 

Äußere Narben entstehen normalerweise nach Verletzungen der tieferen Hautschichten. Ein kleiner Schnitt oder eine oberflächliche Platzwunde verletzt oft nur die oberste Hautschicht (Epidermis). In diesem Fall bildet sich ausgehend von der untersten, sogenannten Basalzellschicht der Epidermis eine neue, intakte Hautschicht, welche die entstandene Wunde verschließt.

Narbenpflege - Wie entsteht eine Narbe?

Welche Narbenarten gibt es?

Je nach Art der Verletzung, Beschaffenheit der Wundränder, Wundhygiene aber auch je nach Lebensalter und genetischen Faktoren, können unterschiedlich sichtbare Narben nach einer Verletzung zurückbleiben. Mediziner unterscheiden dabei folgende Narbenarten:

  • Hypertrophe Narben

  • Wuchernde Narbenoder sogenannte Keloide

  • Eingesunkene/hypotrophe (atrophe) Narben

  • Sklerotische Narben

  • Instabile Narben

Narbenpflege - Was sind hypotrophe/atrophe Narben?

Was sind hypotrophe/atrophe Narben?

Hypotrophe/atrophe Narben entstehen durch eine mangelhafte Bildung von Bindegewebe.
Mediziner bezeichnen mit dem Begriff „Atrophie“ immer eine Rückbildung. Bei atrophen Narben schließt sich die Wunde in Folge der Wundheilung zwar, aber die Haut bildet dabei zu wenig neues Bindegewebe, um die Wunde auszufüllen. Dadurch entstehen eingesunkene Narben, deren Grund tiefer liegt als die umgebene Haut. Diese Narben findest Du also meistens flach und in Form kleiner Grübchen vor. Die Wunde heilt dabei eher schlecht, da die Bildung neuer Bindegewebsfasern nicht ausreicht. Die eingesunkene Narbe liegt also unter dem Hautniveau, was vor allem bei Aknenarben der Fall ist. Auch Dehnungsstreifen bei Bodybuildern oder Schwangerschaftsstreifen sind atrophe Narben.

Wie zeichnen sich hypertrophe Narben aus?

Hypertrophe Narben sind erhobene Narben, die durch eine übermäßige Bildung von Bindegewebe entstehen. Sie sind oft die Folge einer zu früh belasteten Verletzung oder einer andauernden Infektion. Hypertrophe Narben entstehen also häufig dann, wenn sich die Wunde während der Heilung gegen starke Zugkräfte schließen muss und so einer ständigen Bewegung oder Belastung ausgesetzt ist. Die andauernde Spannung bewirkt, dass sich vermehrt Blutgefäße und Bindegewebe bilden, wodurch hypertrophe Narben oft sehr wulstig und stark gerötet erscheinen. Außerdem können sie jucken und teilweise auch schmerzhaft sein. Sie bleiben aber auf das ursprüngliche Verletzungsgebiet beschränkt, ragen allerdings über das Niveau der umgebenden Haut hinaus. Die Narbenwucherungen entwickeln sich innerhalb einiger Wochen nach der Verletzung.

Narbenpflege - Wie zeichnen sich hypertrophe Narben aus?
Narbenpflege - Was ist unter Keloidnarben zu verstehen?

Was ist unter Keloidnarben zu verstehen?

Keloidnarben oder Keloide sind wuchernde Narben, die sich einige Zeit nach Wundverschluss durch eine Überproduktion von Bindegewebe bilden. Keloide sind dick, gewölbt, oft stark gerötet, erscheinen dunkler als das umliegende Gewebe und gehen über das ursprüngliche Verletzungsgebiet hinaus. Sie werden deshalb auch häufig als „wildes Fleisch“ bezeichnet, da sie sich nicht auf das Gebiet der Wunde beschränken, sondern oft tumorartig auf das benachbarte, gesunde Hautgewebe ausdehnen. Dabei entsteht auch häufig ein Juckreiz. Besonders junge Frauen und Menschen mit dunkler Hautfarbe sind von Keloiden betroffen. Sie treten nur in pigmentierter Haut auf und entwickeln sich oft an Schultern oder Ohrläppchen. Auch Verbrennungswunden bilden häufig Keloide aus.

Woran erkennt man sklerotische Narben?

Sklerotische Narben bilden sich nach großflächigen Verletzungen wie Verbrennungen. Sie entstehen durch die Neubildung von hartem und trockenem Gewebe. Bei der Heilung zieht sich das Gewebe stark zusammen, weshalb die Haut hart und unelastisch wird. Sklerotische Narben neigen außerdem dazu zu schrumpfen. Liegen sie über Gelenken, so können sie Kontrakturen oder Immobilisation hervorrufen, weshalb eine operative Korrektur meist sinnvoll ist.

Narbenpflege - Woran erkennt man sklerotische Narben?

Was versteht die Medizin unter instabilen Narben?

Instabile Narben entstehen meist aufgrund einer nicht richtig funktionierenden Wundheilung. Betroffen sind oftmals Körperstellen, an denen die Haut einer häufigen Spannung ausgesetzt ist. Dazu zählt beispielsweise die Haut an Gelenken. Typische Symptome instabiler Narben sind unter anderem sich immer wieder bildende Geschwüre und Risse. Diese Narbenform muss unbedingt professionell behandelt werden, denn es besteht die Gefahr, dass sich ein bösartiges Karzinom ausbildet.

Was sollte man unbedingt vermeiden, damit eine Narbe gut verheilt?

Die Wund- und Narbenheilung hängt von verschiedensten Faktoren ab und kann deshalb von Patient zu Patient variieren. Damit eine Narbe gut verheilt, solltest Du versuchen, Verunreinigungen im Wundbereich, Spannungen und Reizungen durch eng anliegende Kleidung sowie erneute Verletzungen zu vermeiden. Außerdem solltest Du anfangs darauf achten, dass Du Deine Narbe keinen starken Temperaturreizen keiner extremen Sonnenbestrahlung aussetzt.

Wann darf ich wieder in Sauna, Dampfbad und ins Schwimmbad?

Narbenpflege - Wann darf ich wieder in Sauna, Dampfbad und ins Schwimmbad?

Grundsätzlich solltest Du erst wieder in die Sauna, ins Dampfbad oder Schwimmbad gehen, wenn Deine Wunde vollständig verheilt ist. Bei Narben nach operativen Eingriffen bedeutet dies, dass sich keine Fremdkörper wie Nähte oder Klammern mehr in Deiner Narbe befinden und diese völlig glatt und krustenfrei verheilt ist. Ist dies nicht der Fall, riskierst Du Dir ernsthafte Infektionen einzufangen.

Darf ich mit meiner frischen Narbe in die direkte Sonne oder ins Solarium?

Narbenpflege - Darf ich mit meiner frischen Narbe in die direkte Sonne oder ins Solarium?

Da das Narbengewebe keine pigmentbildenden Zellen besitzt, kann es sich nicht durch Bräunung vor UV-Strahlen schützen. Narbengewebe hebt sich also von gebräunter Haut in einem strahlenden Weiß ab und erleidet dabei leichte UV-Schäden. Daher solltest Du direktes Sonnenlicht sowie Solarien ein halbes bis ganzes Jahr nach der Wundheilung vermeiden und auch danach gewissenhaft Sonnenschutzmittel auf die Narbe auftragen.

Worauf sollte man bei der Wahl der Kleidung achten?

Narbenpflege - Worauf sollte man bei der Wahl der Kleidung achten?

Bei der Kleidungswahl solltest Du darauf achten, Spannung, Zug und Druck zu vermeiden. Verzichte daher vor allem bei frischen Narben auf enge oder kratzige Kleidung, denn jene kann die Narbe reizen oder sogar wieder aufreißen.

Narbenpflege, ja oder nein?

Um den Heilungsprozess einer Narbe zu unterstützen, empfiehlt es sich, die Narbe ausgiebig und je nach Art und Ausprägung richtig zu pflegen. Denn die richtige Narbenpflege kann dazu beitragen, dass die Narbe als sichtbare Erinnerungen an eine Hautwunde verblasst. Auch ältere Narben sprechen noch auf eine Narbenpflege an, wofür sich auch einige Produkte explizit eignen.

Narbenpflege - Narbenpflege, ja oder nein?

Warum ist die Narbenpflege wichtig?

Narbenpflege erfordert Geduld, denn die Pflege ist leider nicht mit nur wenigen Tagen erledigt. Damit spezielle Pflegeprodukte wirken, solltest Du sie normalerweise mehrere Monate anwenden. Mit der richtigen Narbenpflege kannst Du verhindern, dass sich krankhafte Narben, wie hypertrophe Narben oder Keloide, bilden. Außerdem hilft die richtige Narbenpflege dabei, die Narbe verblassen zu lassen, indem sie die Durchblutung anregt und das Gewebe geschmeidig macht. Im besten Fall ist die Narbe nach einiger Zeit nur noch leicht oder sogar gar nicht mehr zu erkennen.

Wann sollte man mit der Narbenpflege beginnen?

Damit die Narbenpflege nach einer OP oder Verletzung den besten Effekt erzielen kann, solltest Du so früh wie möglich damit beginnen. Im Anfangsstadium ist die Narbe nämlich noch im Umbauprozess und somit empfänglicher für eine Behandlung. Sobald die Wunde geschlossen ist oder Dein Facharzt die Fäden gezogen hat, kannst Du schon mit der Pflege der frischen Narbe beginnen. Halte Dich bitte immer an die Anweisungen Deines Arztes.

Wie pflege ich eine Narbe am besten?

Eine noch nicht vollständig geschlossene Wunde solltest Du am besten mit Heilsalben behandeln, um die Wundheilung zu unterstützen. Ist die Wunde vollständig verschlossen, kannst Du spezielle Produkte zur Narbenpflege einsetzen. Dafür eignen sich beispielsweise etwa silikonhaltige Gele und Pflaster. Zudem ist es teilweise möglich den Prozess der Narbenbildung und -heilung durch Massagen unterstützen. Wichtig dabei ist die Narbe so wenig wie möglich zu strapazieren. Durch regelmäßige Massagen und das Pflegen mit Salben und Ölen kannst Du Austrocknung, Rötungen sowie Wucherungen vermeiden.

Narbenpflege - Wie pflege ich eine Narbe am besten?

Was ist ein Narbenroller?

Mit einem Narbenroller kannst Du sowohl frische als auch ältere Narben behandeln. Narbenroller unterstützen die Heilung sowie das Verblassen der Narbe. Ein Narbenroller reduziert außerdem Rötungen, Spannungsgefühle und Juckreiz. Er fördert den Abbau von Kollagenfasern im Narbengewebe und verbessert so das Narbenbild. Zusätzlich bildet das Silikon des Narbengels, das Du in Kombination mit dem Narbenroller anwenden solltest, einen Film, der die neu gebildete Haut vor Austrocknung schützt und Feuchtigkeit spendet. Spezialisten empfehlen, den Narbenroller mindestens zweimal am Tag anzuwenden und anschließend ein Narbengel aufzutragen. Lasse Dich hierzu am besten von Deinem Arzt beraten, denn es ist wichtig, den Roller richtig anzuwenden.

Wie lange sollte man eine Narbe pflegen?

Grundsätzlich gilt: Je früher Du mit der Pflege Deiner Narbe beginnst, desto besser. Frische Narben solltest Du mindestens acht Wochen pflegen, ältere Narben sogar bis zu sechs Monate. Die Heilungsdauer einer Verletzung und die Pflegedauer der dadurch entstandenen Narbe hängen vom Ausmaß sowie der Ausprägung der Verletzung ab. Sofern nur die Oberhaut verletzt ist, kann sich die Haut innerhalb von 28 Tagen aus eigener Kraft erneuern. Dabei bleibt in den meisten Fällen keine Narbe zurück und die Pflegedauer ist dementsprechend kürzer.

Dauer

  • Frische Narben mind. 8 Wochen lang pflegen

  •  

  • Ältere Narben bis zu 6 Monate pflegen

Wann sollte man nach einer Brust-OP mit der Narbenpflege beginnen?

Grundsätzlich solltest Du etwa zwei Wochen nach der Operation mit der Narbenpflege beginnen, denn dann hat der Chirurg in der Regel schon alle Fäden gezogen und es sollte keine Wundflüssigkeit mehr austreten. Bis dahin solltest Du der Wunde allerdings Ruhe gönnen, den Wundbereich nicht allzu sehr belasten und auf Sport verzichten.

Wann beginnt man nach einem Kaiserschnitt am besten mit der Narbenpflege?

In der Regel ist die Narbe innerhalb von zwei bis drei Wochen nach dem Kaiserschnitt gut verheilt, sodass Du mit der aktiven Pflege der Narbe beginnen kannst. Wenn Du allerdings beim Massieren der Narbe Schmerzen verspürst oder generell ein ungutes Gefühl dabei hast, solltest Du besser noch etwas warten.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Narbenpflege nach einer Schilddrüsenoperation?

Unmittelbar nach einer Schilddrüsenoperation werden in der Haut Wundheilungsprozesse in Gang gesetzt, die in verschiedene Stadien eingeteilt werden und jeweils unterschiedliche Maßnahmen erfordern. Bis der Prozess der Narbenbildung vollständig abgeschlossen ist, kann es etwa sechs bis zwölf Monate dauern. In den ersten Tagen nach der Operation wird die Wunde durch körpereigene Substanzen provisorisch verschlossen, Zelltrümmer werden abgebaut und Botenstoffe befördern Zellen zum Wiederaufbau der Haut in die Wundregion. Deshalb solltest Du in den ersten sieben Tagen nach der OP die Wunde möglichst nicht mit Flüssigkeit in Berührung bringen und durch einen Pflasterverband schützen.

Narbenpflege - Wann ist der beste Zeitpunkt für die Narbenpflege nach einer Schilddrüsenoperation?

Vermeide außerdem einen starken Zug, wie zum Beispiel durch Überstrecken des Kopfes.
Nach einer Woche sollte die Wunde an Deinem Hals oberflächlich verschlossen sein, dann kannst Du mit der gezielten Narbenpflege beginnen. Dafür eignen sich silikonhaltige Gele, die regenerierende Wirkstoffe wie Panthenol enthalten. Nachdem Dein behandelnder Arzt die Narbenpflaster entfernt hat, solltest Du Deine Narbe täglich massieren. Gerne kannst Du Dich bei Deinem Facharzt über spezielle Massagetechniken informieren.

Mit welchen Produkten pflegt man Narben am besten?

Sobald die Wundränder vollständig verschlossen und die Fäden von OP-Narben gezogen sind, solltest Du Deine Narbe mit speziellen Cremes und Gelen ein bis zweimal täglich eincremen. Besonders effektiv sind dabei Produkte mit Wirkstoffen wie Heparin, Dexpanthenol und Allantoin, sowie Produkte auf Silikonbasis. Aber auch Hausmittel wie Zitronensäure, Honig oder Oliven- und Ringelblumenöle erweisen sich als hilfreiche Mittel zur Narbenpflege.

Narbensalbe, Narbencreme oder Narbengel: Was ist für die Narbenpflege am besten?

Narbenpflege - Narbensalbe, Narbencreme oder Narbengel: Was ist für die Narbenpflege am besten?

Salben bestehen aus einer einphasigen Grundlage, enthalten kein Wasser und müssen normalerweise nicht konserviert werden. Bei Cremes handelt es sich hingegen um mehrphasige Systeme, die immer Emulgatoren enthalten und konserviert werden müssen. Hierbei gibt es sowohl lipophile (fettliebende) als auch hydrophile (wasserliebende) Cremes.
Gele bestehen aus einer flüssigen Phase, die mit einem Gelbildner verdickt wird. Dadurch entsteht ein dreidimensionales Gelgerüst.

Eine Behandlung der Narbe mit Narbensalbe, Creme oder Gel kannst Du dann beginnen, wenn die Wundränder vollständig geschlossen sind. Die Wirkstoffe Zwiebelextrakt, Heparin und Allantonin oder Dexpanthenol helfen dabei, Rötungen zu reduzieren, das Narbengewebe aufzulockern, den Schmerz sowie Juckreiz zu lindern, Entzündungen zu hemmen und Feuchtigkeit zu spenden. Außerdem helfen Dir Narbensalben, Gels und Cremen dabei, das Wachstum des überschießenden Bindegewebes Deiner Narbe zu mindern. Alle Produkte gemeinsam haben Feuchtigkeit und Fett als Inhaltsstoffe – dies ist für die Narbe das wichtigste – unabhängig von Hersteller oder Marketing.
 
Salben oder Gels solltest Du über mehrere Wochen hinweg, mindestens zweimal täglich, auf die betroffene Hautstelle geben und leicht einmassieren. Narbengels eignen sich sowohl für frische als auch für ältere Narben. Welche Narbenpflege für Deine individuelle Situation am besten geeignet ist, kann Dir Dein zuständiger Facharzt am besten erklären.

Was sind Narbenpflaster/Narbenpflegepflaster?

Narbenpflege - Was sind Narbenpflaster/Narbenpflegepflaster?

Narbenpflaster bestehen aus einem speziellen Material, das atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig ist. Sie schaffen dadurch ein Hautklima im Narbenbereich, das die Stoffwechselprozesse anregt und die Hautzellenbildung fördert.
Zusätzlich üben Narbenpflaster einen leichten Druck auf die Wunde aus, was das Gewebe unter dem Pflaster geschmeidig hält. Das macht die Narbe flacher, heller und elastischer. Narbenpflaster schützen so vor übermäßiger Narbenbildung. Mediziner empfehlen Narbenpflaster deshalb hauptsächlich zur Behandlung von hypertrophen (wulstigen) Narben. Sie können außerdem ältere Narben aufhellen und überschüssiges Narbengebilde zurückbilden.

Zur Anwendung solltest Du Narbenpflaster erst nach abgeschlossener Wundheilung direkt über die Narbe kleben. Damit sie ihre volle Wirkung erzielen, sollten die Pflaster mindestens zwölf Stunden auf der Narbe verweilen. Die Behandlung mit Narbenpflaster erfolgt meist über zwei bis drei Monate. Da sie auch keine pharmazeutischen Wirkstoffe enthalten und soweit keine Nebenwirkungen bekannt sind, eignen sich Narbenpflaster auch sehr gut für Personen mit Allergien, für Schwangere sowie für Kinder und Personen mit empfindlicher Haut.

Ist Ringelblumensalbe zur Narbenpflege geeignet?

Ringelblumensalbe ist durchaus zur Narbenpflege geeignet, denn sie wirkt nicht nur entzündungshemmend und durchblutungsfördernd, sondern verbessert auch die Elastizität der Haut und fördert den Heilungsprozess.

Welche Öle sind für die Narbenpflege am besten geeignet?

Zur Narbenpflege eignen sich pflanzliche Hautöle, da sie über wertvolle Inhaltsstoffe verfügen, die sich positiv auf den Heilungsprozess Deiner Narbe auswirken können. Vor allem Vitamin E und Vitamine der A-Gruppe sind in nahezu allen natürlichen Ölen enthalten. Sie unterstützen Deine Haut bei der Regeneration und steigern ihre Elastizität.
 
Vor allem Johanniskraut-, Traubenkern-, Ringelblumen-, Mandel- oder Jojobaöl eignen sich sehr gut zur Narbenpflege. Derartige Öle regen die Durchblutung an und lassen die Narbe verblassen. Außerdem halten sie die Haut elastisch und geschmeidig. Johanniskrautöl entfaltet die betroffene Körperstelle, hemmt die Entzündung und lindert Narbenschmerzen. Achte allerdings darauf, dass Du bei der Pflege mit Johanniskrautöl das Sonnenlicht meidest, da sich Deine Haut ansonsten verfärben könnte. Auch das Ringelblumen- oder sogenannte Calendulaöl hat zusätzlich eine wundheilende Wirkung. Jojobaöl versorgt Deine Haut hingegen mit Feuchtigkeit, wodurch es das betroffene Gewebe geschmeidig macht.

Was muss ich bei der Narbenpflege im Gesicht beachten?

Durch die richtige Narbenpflege im Gesicht kannst Du dazu beitragen, auffällige Wundmale zu vermeiden. Dabei kannst Du den Heilungsprozess mit bestimmten Pflegemaßnahmen sehr gut unterstützen. Du solltest allerdings auf einige Faktoren achten, denn die Gesichtshaut ist wesentlich dünner und empfindlicher als die übrige Körperhaut. Spezialisten empfehlen hierfür vor allem Naturkosmetik. Aber auch Narbenpflegegele mit den Inhaltsstoffen Cepalin, Allantonin, Hyaluronsäure, Panthenol und Silikonen erweisen sich als effektive Pflegemittel. Sie wirken entzündungshemmend, mildern den Juckreiz und versorgen Deine Gesichtshaut nachhaltig mit Feuchtigkeit, was die Narbe geschmeidiger macht.

Narbenpflege - Was muss ich bei der Narbenpflege im Gesicht beachten?

Was kann man gegen Pickelnarben tun?

Bei Pickelnarben handelt es sich um Pigmentflecken, die zurückbleiben, wenn der Pickel abheilt. Der Grund für die Verfärbung liegt im Melanin der Haut. Dieses wird durch die Sonneneinstrahlung vom Körper als natürlicher Sonnenschutz gebildet. Wenn das Gewebe, wie zum Beispiel durch einen Pickel, verletzt wird, kann sich übermäßig viel Melanin an dieser Stelle sammeln, wodurch bräunliche oder rotfarbige Pickelmale auf der Haut entstehen. Hier können neben diversen Hausmitteln auch gewisse Öle oder ein chemisches Peeling gegen die Narben helfen. Welche weiteren Behandlungsmethoden es bei Pickelmalen gibt, findest Du auf unserer Seite über Akne.

Was sollte man bei der Narbenpflege mit Hausmitteln beachten?

Beachte, dass Dich Hausmittel lediglich bei der Narbenheilung und Pflege unterstützen. Sie können die Narbe, genauso wie medizinische Mittel, nicht komplett verschwinden lassen, aber durchaus zur Verblassung der Narbe sowie zur Durchblutung des Gewebes beitragen. Auch bestimmte Ölen solltest Du mit Vorsicht auftragen, denn in Kombination mit Sonnenlicht kann es zu Verfärbungen der Haut kommen. Außerdem solltest Du immer darauf achten, dass Du das jeweilige Hausmittel verträgst. Im besten Fall sprichst Du Dich auch vor einer eigenständigen Narbenbehandlung zuerst mit einem Dermatologen ab.

Wann sollten Hausmittel zur Pflege von Narben NICHT zum Einsatz kommen?

Narbenpflege - Wann sollten Hausmittel zur Pflege von Narben NICHT zum Einsatz kommen?

Sollte Deine Narbe schmerzen, jucken oder starke Rötungen aufweisen, so solltest Du schnellstmöglich Absprache mit Deinem zuständigen Dermatologen halten und nicht selbstständig noch weiter Hausmittel oder Öle anwenden. Sollte Dich Deine Narbe sowohl körperlich als auch psychisch sehr belasten, empfiehlt es sich, zu medizinischen Methoden der Narbenbehandlung zu greifen.

Welche Hausmittel gibt es zur Narbenpflege?

Zwiebel wirken sehr entzündungshemmend, keimtötend und hemmen zusätzlich das Wachstum sowie die Vermehrung von Fibroblasten (Bindegewebszellen), die Deine Narbe bilden. Zwiebelextrakt kann verhindern, dass sich die Bindegewebszellen übermäßig vermehren und eine sehr wulstige Narbe entsteht. Dafür kannst Du zum Beispiel die frische Schnittfläche einer Zwiebel auf die Narbe legen. Bei hypertrophen Narben und Keloiden empfehlen Mediziner ein Narbengel mit Zwiebelextrakt.

Damit die Haut um Deine Narbe sowie die Narbe selbst geschmeidig und flexibel bleiben, kannst Du sie häufig mit Olivenöl einreiben.

Um die lokale Durchblutung anzuregen und die Elastizität des Narbengewebes zu verbessern, solltest Du Deine Narbe jeden Tag mehrmals für etwa fünf Minuten massieren. Dein Arzt oder Physiotherapeut kann Dir dafür die richtige Massagetechnik zeigen.

Außerdem solltest Du zusätzlich auf eine ausgewogene Ernährung achten. Vitamine und Spurenelemente (wie Eisen und Zink) unterstützen die Wundheilung. Verzichte zudem auf Nikotin, da Rauchen die Durchblutung stört und so den Heilungsprozess hemmt.

Als natürliches Bleichmittel können Tomaten bei Akne- und Pickelnarben helfen. Tomaten fördern die Kollagenbildung der Haut und lassen so die Narbe glatter erscheinen. Dafür kannst Du einfach ein paar Tomatenscheiben auf Dein gereinigtes Gesicht legen oder es vorsichtig mit Tomatensaft einreiben und nach 20 Minuten abspülen.

Auch Honig unterstützt als natürlicher Feuchtigkeitsspender die Heilung von Wunden und beugt Narbenbildung vor. Du kannst den Honig einige Minuten einmassieren, eine Stunde einwirken lassen und danach mit Wasser abspülen. Am besten wiederholst Du diese Prozedur zweimal täglich.

Um Deine Narbe zu kühlen und abschwellen zu lassen, schneidest Du eine Kartoffel in der Mitte durch und legst diese vorsichtig auf die Narbe.

Knoblauchöl macht die Haut elastisch und unterstützt die Zellneubildung. Du kannst es deshalb schon vorbeugend nutzen, um eine Narbenbildung zu verhindern oder zu mindern. Gib ein paar Tropfen Knoblauchöl für 15 Minuten auf die betroffene Stelle und wische es anschließend mit einem feuchten Tuch ab.

Auch Zitronensäure unterstützt die Erneuerung des Narbengewebes mit gesunder Haut. Die Säure des Zitronensaftes hellt außerdem die Haut auf und verringert Farbunterschiede zwischen der Narbe und der umliegenden Haut. Für sichtbare Ergebnisse solltest Du Deine Narbe jeden Tag mit Zitronensaft einreiben, zehn Minuten einwirken lassen und danach gut abspülen und trocknen. Die Haut wird durch die Zitronensäure allerdings lichtempfindlich, weshalb Du die Sonne nach der Anwendung meiden solltest.

Die Säure von Apfelessig entfernt zusätzlich abgestorbene Zellen der Narbe und fördert außerdem die Neubildung von gesunder Haut. Trage dafür Apfelessig auf die Haut auf und lasse ihn zehn Minuten einwirken, bevor Du ihn mit Wasser abspülst.

Aloe Vera hilft nicht nur bei Verbrennungen und Hautreizungen, sondern reduziert nachweislich Narbengewebe. Die heilenden Wirkstoffe beeinflussen die Größe und Gestalt Deiner Narbe und kühlen zusätzlich bei Narbenschmerzen. Dafür solltest Du mehrmals täglich sanft Aloe-Vera-Gel in die betroffene Stelle einmassieren.

Zur erhöhten Kollagenbildung und Hautglättung kannst Du Vitamin-E-Öl auf das Narbengewebe schmieren, um das Wachstum von gesunder Haut zu fördern.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass es empfehlenswert ist, zunächst mit einem Dermatologen zu sprechen, bevor Du die Hausmittel ausprobierst, denn nicht jedes Hausmittel ist für jede Narbe geeignet. Zudem sollte geklärt werden, wann der ideale Zeitpunkt ist, die Narbe mit Hausmitteln zu behandeln und damit möglichen Komplikationen, wie beispielsweise Infektionen, vorzubeugen.

Wie lassen sich Narben korrigieren?

Es gibt viele Möglichkeiten, Narben zu korrigieren. In vielen Fällen setzt der behandelnde Facharzt mehrere Verfahren zur Narbenkorrektur ein. Neben natürlichen Mitteln sowie medizinischen Methoden zur Narbenpflege und -korrektur können auch operative Eingriffe dabei helfen, die Narbe zu korrigieren oder sogar komplett zu entfernen. Welche Methode sich bei Deiner Narbe am besten eignet, muss der Arzt immer individuell bestimmen, denn es gibt nicht ein Allheilmittel, welches sich bei allen Patienten anwenden lässt. Bei einigen Narben ist eine Hauttransplantation notwendig, welche sich andere wiederum mit einem chemischen Peeling, einer Laserbehandlung oder mithilfe von Hyaluronsäure korrigieren lassen. Für weitere Informationen rund um die Korrektur von Narben, empfehlen wir Dir, einen Blick auf unsere Seite über die Narbenbehandlung zu werfen.

Was kostet die Narbenpflege?

Narbenpflege - Kosten

Die Kosten der Narbenbehandlung und -pflege hängen von der Art und Ausprägung der Narbe sowie der Behandlungsmethode ab. Neben unterschiedlichen Preisen für Pflegeprodukte wie Salben oder Öle fallen auch höhere Kosten für Laserbehandlungen und operative Eingriffe an.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Bei medizinischen Indikationen sowie bei funktionell behindernden Narben, bei Schmerzen oder auch psychischen Problemen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Eingriffe, allerdings nicht für alle verfügbaren Methoden. Deshalb solltest Du Dich vor einer Narbenkorrektur über die Kostenübernahme bei Deinem Sozialversicherungsträger informieren. Nach Unfällen kommen auch der Unfallverursacher oder eine Unfallversicherung als Kostenträger infrage.


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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine Narbe ist ein fasenreiches Ersatzgewebe, das während der Wundheilung von Bindegewebszellen gebildet wird. Sie entsteht dann, wenn nicht nur die oberste Hautschicht (Epidermis), sondern auch tiefere Hautschichten verletzt sind. Die Narbenbildung ist der letzte, sichtbare Schritt der Wundheilung.


Je nach Art der Verletzung, Beschaffenheit der Wundränder, aber auch je nach Lebensalter und genetischen Faktoren können unterschiedliche Narbenarten auftreten.


Mediziner unterscheiden hypertrophe, atrophe, sklerotische, instabile und wuchernde Narben (Keloide). Je nach Narbenart empfehlen sich unterschiedliche Behandlungs- und Pflegemöglichkeiten.


Du kannst Deine Narbe sowohl mit Hausmitteln oder pflanzlichen Ölen pflegen als auch medizinische Hilfsmittel zur Narbenpflege heranziehen. Sollte Dich Deine Narbe körperlich und psychisch sehr belasten oder einschränken, können auch Lasertherapien oder operative Eingriffe zur Narbenkorrektur oder gänzlichen Entfernung herangezogen werden.

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