Magenverkleinerung

Bleiben alle Methoden zur Gewichtsreduktion ohne Erfolg, entscheiden sich viele Menschen für eine Magenverkleinerung. Hierbei handelt es sich um medizinische Eingriffe, die durchgeführt werden, um bei starkem Übergewicht eine Gewichtsabnahme zu erzielen. Das oberste Ziel ist, die Nahrungszufuhr auf ein Minimum zu reduzieren. Nachfolgend erfährst Du genaueres über eine Magenverkleinerung und die unterschiedlichen Behandlungsverfahren.


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Zuletzt aktualisiert: 23. Juli, 2020



ICD-10-GM-2020 Z98

Was ist die Adipositaschirurgie/ bariatrische Chirurgie?

Bei der bariatrischen Chirurgie handelt es sich um ein Fachgebiet der Bauchchirurgie. Zweck der chirurgischen Eingriffe ist das Gewicht des Betroffenen zu reduzieren, wenn ein starkes Übergewicht vorliegt. Hierbei verkleinert der Arzt das Volumen des Magens. Durch solch einen Eingriff wird nicht nur eine Gewichtsabnahme erzielt, die einen positiven ästhetischen Effekt hat, sondern auch eine positive Auswirkung auf den gesamten Metabolismus. Dadurch kommt es in vielen Fällen vor allem bei Diabetikern auch zu einer Senkung der Blutzuckerwerte.
 
Hilft eine Gewichtsreduktion bei massiven Übergewicht nicht weiter, kann eine Magenverkleinerung der letzte Ausweg sein.

Wann liegt eine Adipositas vor?

Adipositas, auch Fettleibigkeit genannt, bezeichnet eine Krankheit, bei der es sich um ein starkes Übergewicht handelt. Heute dient vor allem der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) zur Berechnung von Über-, Normal- und Untergewicht. Der BMI ist somit ein Wert, der sich aus Größe und Gewicht der Person berechnen lässt. Das heißt, damit lässt sich in der Medizin das Körpergewicht klassifizieren. Als gesundes Normalgewicht gilt ein BMI von 20 bis 25. Eine Adipositas liegt dagegen erst ab einem BMI von 30 vor. Dabei wird das starke Übergewicht auch in drei Grade eingeteilt:
 

  • Grad I = BMI > 30
  • Grad II = BMI > 35
  • Grad III = BMI > 40

Eine langjährige Vermehrung des Körperfetts steigert das Risiko für Begleiterkrankungen. Dazu zählen vor allem Bluthochdruck, Diabetes mellitus Fettstoffwechselstörungen und auch manche Krebserkrankungen.

Was versteht die Medizin unter einer Magenverkleinerung?

Die Magenverkleinerung gilt als operative Maßnahme, um das starke Übergewicht bei schwer adipösen Menschen zu reduzieren und langfristig auch zu stabilisieren. Da vor allem medikamentöse Therapien bei massiv übergewichtigen Personen kaum einen Erfolg gezeigt haben, gilt die Magenverkleinerung als letzte Option.
 
Bei der Verkleinerung des Magens wird der Magen so stark verkleinert, dass Du nur noch eine äußerst geringe Menge an Nahrung aufnehmen kannst. In der Regel hat ein normaler Magen ein Fassungsvermögen von durchschnittlich zwei bis drei Litern. Liegt jedoch eine starke Adipositas vor, dann ist dieses Fassungsvermögen meist vergrößert, da sich der Magen dehnt.
 
Zur Behandlung kommen verschiedene Verfahren infrage. Die Wahl des Operationsverfahrens richtet sich vorwiegend nach Deinem Essverhalten und dem vorliegenden BMI. Aber auch das individuelle Operations- bzw. Narkoserisiko und die vorliegenden Nebenerkrankungen spielen eine Rolle bei der Entscheidung.

Welche Arten der Magenverkleinerung gibt es?

In der Adipositaschirurgie gibt es unterschiedliche Arten der Magenverkleinerung, die sich vor allem in der Operationstechnik unterscheiden.
 
Magenballon (nicht operative Methode)
Der Magenballon stellt die einzige nicht-operative Methode dar. Der Magenballon füllt den Magen mithilfe des eigenen Volumens. Dabei besteht der Ballon selbst meist aus Kunststoff oder Silikon. Der Füllungsgrad des Magens lässt sich dadurch schon nach einer geringen Nahrungsaufnahme erhöhen. Nach ungefähr sechs Monaten entfernt der Chirurg in der Regel den Magenballon jedoch wieder. Da der Ballon nur vorübergehend im Körper verbleibt, kommt diese Methode oft dann zum Einsatz, wenn sich stark adipöse Menschen auf eine Magen-OP vorbereiten.
 
Eine Mthode der Magenverkleinerung ist das Einsetzen eines Magenballons
 
Sleeve-Gastrektomie (Schlauchmagen)
Bei der Sleeve-Gastrektomie entfernt der Chirurg einen Großteil des Magens operativ, sodass dieser verkleinert ist. In seiner Form gleicht der Magen dadurch einem Schlauch, daher der Begriff “Schlauchmagen”. Durch diese Verringerung des Fassungsvermögens reichen kleinere Portionen zur Sättigung aus.
 
Magenbypass
Bei diesem Verfahren findet nicht nur eine Verkleinerung des Magens statt, sondern auch eine Verkürzung des Verdauungsweges. Das heißt, der Operateur baut den Verdauungstrakt so um, dass die aufgenommene Nahrung von dem oberen Magenbereich direkt in die unteren Teile des Darms gelangt. In weiterer Folge kann der Körper auch weniger Kalorien und Nährstoffe aufnehmen. Somit kommt es vor allem bei dieser Methode oft zu einem Nährstoffmangel, der mit bestimmten Präparaten supplementiert werden sollte.
 
Magenband
Hierbei schnürt der Chirurg den Magen mit einem bestimmten Band ein, damit dieser deutlich weniger Nahrung aufnehmen kann. Dabei legt der Arzt das Band in der Nähe des Mageneingangs um den Magen herum und verengt ihn somit. Dadurch setzt das Gefühl der Sättigung schon nach einer kleinen Portion ein.

Was sind die Voraussetzungen für eine Magenverkleinerung?

Der Chirurg kann eine Magenverkleinerung nicht bei jedem Patienten anwenden, der unter Übergewicht leidet. Erst, wenn alle möglichen Verfahren zur Gewichtsreduktion vorgenommen wurden, kann der Arzt eine Magenverkleinerung durchführen.
 
Die Hauptvoraussetzung hierfür ist jedoch, dass Du einen Body-Mass-Index von über 40 hast. Bei einem BMI über 35 lässt sich der operative Eingriff zwar auch schon durchführen, jedoch nur, wenn auch Folgeerkrankungen mit dem Übergewicht in Verbindung stehen. Vor allem Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck zählen zu diesen Erkrankungen.

Wann wird eine Magenverkleinerung nicht durchgeführt?

In der Regel sehen Ärzte von einer Magen-OP ab, wenn schwere Erkrankungen vorliegen, die das Operationsrisiko erhöhen könnten. Auch bei Jugendlichen achten Ärzte immer darauf, dass die Entwicklung bereits abgeschlossen ist. Dabei liegt für diesen Eingriff eine Altersuntergrenze von 14 Jahren vor. Zusätzlich müssen aber auch erfolglose Diätversuche und ein starkes Übergewicht vorliegen.

Welche Risiken und Komplikationen können bei einer Magenverkleinerung auftreten?

Jedes Verfahren der Magenverkleinerung ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Zu den möglichen Komplikationen zählen dabei in erster Linie Wundheilungsstörungen und Thrombosen. Als Spätkomplikation zählen vor allem Narbenbrüche, wobei das Risiko hierfür durch die moderne laparoskopische Operationstechnik verringert wurde. Nur in den seltensten Fällen kommt es zu schweren Komplikationen, wie beispielsweise Lungenembolie, Bauchfellentzündung oder undichte Nähte.
 
Massives Übergewicht zieht nicht nur Folgeerkrankungen nach sich, sondern schmälert oftmals auch das Selbstbewusstsein

Wie kann ich mich auf eine Magenverkleinerung vorbereiten?

Als Vorbereitung auf den Eingriff muss der Arzt krankhafte Veränderungen im Magen ausschließen. Hierfür untersucht der Mediziner den Magen auch auf mögliche Entzündungen wie eine Magenschleimhautentzündung. Dabei wird mit einer Magenspiegelung zudem herausgefunden, ob möglicherweise Gallensteine vorliegen. Ist dies der Fall, entfernt der Arzt diese im Zuge der Magenverkleinerung, um eine Gallenblasenentzündung zu verhindern.
 
Einige Wochen vor einer Operation empfehlen Ärzte ebenfalls, eine Diät oder eine medikamentöse Behandlung durchzuführen, um etwas Gewicht zu verlieren. Auf diese Weise lässt sich der operative Eingriff vereinfachen, da die Leber schrumpft und dem Chirurgen somit das Operieren am Übergang von Speiseröhre und Magen um einiges erleichtert.

Wie läuft eine Magenverkleinerung ab?

Der Ablauf der Magenverkleinerung hängt vor allem von der jeweiligen Methode ab. Das Einsetzen des Magenballons beispielsweise ist ein nicht-operatives Verfahren. Diesen flüssigkeitsgefüllten Ballon bringt der Arzt einfach im Rahmen einer Magenspiegelung in den Magen ein.
 
Die drei weiteren Arten der Magenverkleinerung hingegen benötigen einen operativen Eingriff.
 
Magenbypass
Dieser Eingriff erfolgt immer unter Vollnarkose und dauert meist zwischen 90 und 150 Minuten. Die OP ist minimal-invasiv, was bedeutet, dass keine große Operationswunde notwendig, denn der Arzt führt die Instrumente und eine kleine Kamera über mehrere kleine Hautschnitte in den Bauchraum ein. Dabei trennt der er den Magen direkt unter der Speiseröhre mit einem Klammernahtgerät ab und verschließt die Schnittränder gleich. Dadurch bleibt nur noch ein kleiner Restmagen mit einem Volumen von maximal 50 Millilitern übrig. Der restliche Teil des Magens verbleibt zwar, ist aber verschlossen. Dieser Eingriff ist in der Regel nicht mehr rückgängig zu machen.
 
Magenband
Bei dieser Operation handelt es sich ebenfalls um eine minimal-invasive Methode. Dabei bringt der Spezialist das Magenband durch eine Magenspiegelung in den Magen ein. Der Patient befindet sich hierbei jedoch in Vollnarkose, da es dem Arzt so einfacher möglich ist, durch mehrere kleine Schnitte das Band richtig im Magen zu platzieren. Dieser Eingriff dauert ungefähr eine Stunde.
 
Schlauchmagen
Auch dieser chirurgische Eingriff erfolgt nur über einige kleine Bauchschnitte. Insgesamt dauert dieses Verfahren etwa eine Stunde. Dabei entfernt der Operateur einen großen Teil des Magens, wodurch nur ein zwei bis drei Zentimeter schmaler Schlauch des Magens im Bauch verbleibt. Hierbei bringt er die OP-Instrumente und die Kamera in den Bauchraum ein. Danach fährt der operierende Arzt mit dem Klammernahtgerät entlang des gebogenen Magenrandes. Das heißt, einen Teil des Magens trennt der Chirurg ab und verbindet gleichzeitig die Wundränder. Diesen abgetrennten Magenanteil zieht der Chirurg durch einen der Arbeitskanäle aus dem Bauch.
 
Eine weitere Methode der Magenverkleinerung ist der Schlauchmagen

Was muss ich nach einer Magenverkleinerung beachten?

Nach jeder dieser OPs ist eine ärztliche Nachsorge notwendig. Vor allem nach einer Magenbypass-Operation und nach einer Schlauchmagenoperation ist eine Vitaminsubstitution von Vitamin B12 lebenslang vorgesehen. Dies bekommen die Betroffenen regelmäßig in Form einer Spritze alle drei Monate injiziert.
 
Bei einem Magenband untersucht der Arzt nach dem chirurgischen Eingriff die Lage des Bandes regelmäßig mithilfe einer Magenspiegelung. Um Dein Gewicht auch langfristig reduzieren zu können, ist zudem eine konsequente Ernährungsumstellung zwingend erforderlich.

Was sind die möglichen Folgen bei einer Magenverkleinerung?

Es kann vor allem in den ersten Jahren nach der OP zu Mangelerscheinungen kommen. Häufig tritt ein Eisen-, Vitamin B12- oder Vitamin D3-Mangel auf. Durch regelmäßige Laborkontrollen kann der Arzt jedoch Mangelzustände früh erkennen und behandeln. Eine weitere mögliche Folge ist eine Refluxkrankheit. Aus dem verkleinerten Magen kann die Magensäure leichter in die Speiseröhre zurückfließen und somit Sodbrennen verursachen. In einigen Fällen kommt es dadurch auch zu einer Speiseröhrenentzündung. Um dies zu verhindern, solltest Du die Nahrung immer gut kauen und nur kleine Portionen zu Dir nehmen.
 
Durch die Gewichtsabnahme kann es auch speziell am Bauch und an der Brust zu Hautlappen kommen. Diese entstandenen Hautlappen können einen weiteren operativen Eingriff notwendig machen, und zwar nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch, weil es zwischen diesen Lappen oftmals zu Pilzinfektionen und Entzündungen kommt.

Welche Vorteile hat eine Magenverkleinerung?

Im Grunde sinkt mit dieser Methode zur Reduzierung des Gewichts nicht nur das Risiko für Folgeerkrankungen, sondern auch der seelische Druck für die betroffene Person. Das heißt, durch die Magenverkleinerung können Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen verhindert werden. In diesem Zusammenhang lässt sich durch die Gewichtsabnahme auch ein erhöhter Cholesterinspiegel senken. Durch den gesunden Lebensstil steigen die Betroffenen oft auch in ein neues Leben ein.

Was spricht gegen eine Magenverkleinerung?

In den meisten Fällen verlieren die Betroffenen durch eine Magenverkleinerung zahlreiche Kilos und erreichen eine starke Reduktion des Übergewichts. Bei einigen Patienten sehen die Ergebnisse jedoch langfristig etwas anders aus, denn sie stellen nach einigen Jahren wieder eine Gewichtszunahme fest. Das heißt, es kommt dabei wieder zu einem Rückfall.
 
Ein weiterer Nachteil einer Magenverkleinerung ist, dass hierbei nicht die zugrunde liegende Ursache behoben wird. Mit dem Eingriff kannst Du zwar an Gewicht verlieren, jedoch kann das Gewicht auch wieder zurückkehren, wenn die Ursache auch nach dem Eingriff bestehen bleibt. Neigst Du grundsätzlich dazu, stets sehr viel Essen zu Dir zu nehmen, wird sich Dein Magen aufgrund der großen Portionen erneut ausdehnen.
 
Im Idealfall beginnst Du mit der Umstellung Deiner Lebensgewohnheiten bereits einige Wochen vor der Operation. Dazu gehört auch ausreichend Bewegung

Kann eine Magenverkleinerung rückgängig gemacht werden?

Eine Magenverkleinerung ist ein besonders schwerer Eingriff, der nicht gerade harmlos ist. Daher lässt sich eine Magenverkleinerung in der Regel nicht mehr rückgängig machen. Nur das Einsetzen des Magenbandes gilt als einzig reversible Methode der Magenverkleinerung.

Welche Gewichtsreduktion ist bei einer Magenverkleinerung realistisch?

Abhängig von der Behandlungsmethode kannst Du, langfristig gesehen, mit einer Gewichtsreduktion von 50-70% Deines Übergewichts rechnen. Hierbei ist nur das Übergewicht an sich und nicht das gesamte Körpergewicht gemeint. Eine besonders große Rolle bei der Gewichtsabnahme nach dem Eingriff spielt aber auch die Ernährungsumstellung.

Wie gestaltet sich das Leben nach einer Magenverkleinerung?

Du solltest beachten, dass Du in den ersten Monaten nach der OP schnell an Gewicht verlieren wirst. Jedoch ist Dein Organismus die geringe Kalorienzufuhr nicht gewöhnt und muss sich erst langsam daran gewöhnen. Um nach dem Eingriff Gewicht verlieren zu können, solltest Du Deine Ernährung langfristig umstellen. Dabei muss sich erst das Essverhalten an die Größe des Magens anpassen, da Du nach der Operation nicht mehr dieselben Mengen essen kannst, wie vor der OP.
 
Speziell in den ersten paar Wochen nach dem operativen Eingriff solltest Du auf feste Kost verzichten. Das heißt, Du solltest Dich nur mit flüssiger und weicher Kost ernähren. Ein Beispiel hierfür wäre püriertes Essen. Grundsätzlich solltest Du nach einer Magenverkleinerung kleinere Portionen essen und darauf achten, dass Du das Essen immer gut kaust. Versuche, schlechte fettreiche und zuckerhaltige Lebensmittel so gut es geht zu vermeiden, um vor allem nachhaltig abnehmen zu können. Alkoholhaltige Getränke solltest Du beispielsweise nur in geringen Maßen trinken. Bei Deiner Ernährungsumstellung solltest Du es vermeiden, gleichzeitig zu essen und zu trinken, denn so erhöhst Du wiederum das Volumen im Magen.
 
In der Regel solltest Du Dir aber auf jeden Fall eine Ernährungsberatung hinzuziehen, denn so kannst Du möglichen Verdauungsproblemen vorbeugen. Zudem solltest Du Dich grundsätzlich nach dem Eingriff ärztlich begleiten lassen, damit der Mediziner regelmäßige Kontrollen und Blutabnahmen durchführen kann. In vielen Fällen verschreibt der Arzt Nahrungsergänzungsmittel, auf die Du zurückgreifen kannst, um Deinen Stoffwechsel mit den nötigen Nährstoffen und Vitaminen zu versorgen.
 
Vor allem in den ersten Wochen nach der Magenverkleinerung solltest Du flüssige oder breiige Koste zu dir nehmen

Wie viel kostet eine Magenverkleinerung?

Die Kosten der OP hängen von der jeweiligen Behandlungsmethode ab. Bei einem Magenballon beginnt der Preis beispielsweise ab etwa 3.000 Euro. Die anderen Verfahren hingegen sind deutlich teurer. Das Einsetzen des Magenbandes kostet je nach Behandlungsaufwand zwischen 5.000 und 10.000€. Der Preis für einen Magenbypass beläuft sich hingegen auf etwa 8.000€.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Magenverkleinerung?

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Magenverkleinerung. Die Übernahme OP-Kosten erfolgt oftmals jedoch anhand einer Einzelfallentscheidung. Dabei müssen auch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, damit der gesetzliche Versicherungsträger die Kostenübernahme genehmigt. Zu diesen Voraussetzungen gehören unter anderem:
 

  • Die Operation ist medizinisch notwendig, da die anderen Behandlungsmethoden erfolglos blieben.
  • Der BMI des Betroffenen liegt deutlich über 40 oder über 35 jedoch mit nachgewiesenen Begleiterkrankungen.
  • Die betroffene Person zeigt Bereitschaft, dass sie sich auch nach dem Eingriff gesund ernähren und ausreichend bewegen wird. Hierfür kann zum Beispiel eine Bescheinigung über die Teilnahme an einem Sportkurs oder Abnehmprogramm nötig sein.

 


Dauer Dauer

20-180 Minuten

Ausfallzeit Ausfallzeit

Bis zu 4 Wochen

Stationärer Aufenthalt Stationär

Bis zu 7 Tagen

Das Wichtigste zusammengefasst

Bei einer Magenverkleinerung handelt es sich um medizinische Eingriffe, die durchgeführt werden, um bei starkem Übergewicht eine Gewichtsabnahme zu erzielen


Mit dieser Methode zur Reduzierung des Gewichts sinkt nicht nur das Risiko für Folgeerkrankungen, sondern auch der seelische Druck für die betroffene Person


Die Ärzte sehen von einer Magen-OP ab, wenn schwere Erkrankungen vorliegen, die das Operationsrisiko erhöhen könnten


Abhängig von der Behandlungsmethode kannst Du, langfristig gesehen, mit einer Gewichtsreduktion von 50-70% Deines Übergewichts rechnen

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