Penisvergrößerung

Die Penisgröße prägt das männliche Selbstwertgefühl wie kaum ein anderer Faktor: Ein Penis, der als zu klein empfunden wird, kann nicht nur dem Wohlbefinden eines Mannes im Weg stehen, sondern auch einem befriedigendem Liebesleben. Manche Männer leiden so stark unter der Größe ihres Glieds, dass es zu einem psychischen Leidensdruck und Minderwertigkeitskomplexen kommt. Eine Penisvergrößerung kann den Betroffenen in diesem Fall zu einem neuen Lebensgefühl verhelfen. Wir verraten Dir, welche Möglichkeiten der Penisvergrößerung es gibt, wie der Eingriff abläuft und mit welchen Ergebnissen Du rechnen kannst.


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Zuletzt aktualisiert: 30. August, 2021

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Eine Penisvergrößerung ist eine beliebte ästhetische Behandlung bei Männern, die eine positive Veränderung der Form und Größe des männlichen Glieds verspricht. Je nach gewünschtem Ergebnis kann eine Penisaugmentation mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden.

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Eine Penisvergrößerung ist dann sinnvoll, wenn Betroffene stark unter der Größe und Form ihres Glieds leiden, Erektionsstörungen oder generelle Probleme beim Geschlechtsverkehr haben oder einen Mikropenis aufweisen.

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Vor der Penisvergrößerung steht ein persönliches Beratungsgespräch, in dem Dein Arzt Dich über die verschiedenen Methoden und den Ablauf einer Penisvergrößerung aufklärt. Du erhältst außerdem wichtige Informationen rund um die optimale Vorsorge. Beispielsweise solltest Du auf Alkohol und Nikotin verzichten und blutverdünnende Medikamente etwa eine Woche vor dem Eingriff absetzen.

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Je nach Behandlungsziel kann eine Penisvergrößerung mittels Injektion mit Hyaluronsäure oder Eigenfett oder mit einem operativen Eingriff erreicht werden. Dein Arzt kann hierbei zwischen zwei Techniken entscheiden: Implantation einer Haut-Fett-Manschette oder Durchtrennung des Hängebandes.

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Bei einer Penisvergrößerung ist es besonders wichtig, dass Du Dich an einen erfahrenen und gut ausgebildeten Arzt wendest, um Komplikationen und Risiken so gering wie möglich zu halten. Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse sind nach einer Penisaugmentation völlig normal und gehen innerhalb einiger Tage von selbst zurück.

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Nach einer Penisvergrößerung ist es essenziell, dass Du Dich an die Nachsorgetermine hältst und Dich ausreichend schonst. Da die Heilung etwas Zeit in Anspruch nimmt, solltest Du für rund sechs Wochen auf Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung verzichten.

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Die ersten Ergebnisse sind bereits unmittelbar nach der Penisvergrößerung sichtbar. Das endgültige Ergebnis kannst Du in der Regel nach drei bis sechs Wochen bewundern, wobei es hier auf die Behandlungsmethode ankommt. Eine operative Penisvergrößerung und eine Penisverdickung mit Eigenfett sind dauerhaft, eine Penisvergrößerung mit Hyaluronsäure muss einmal im Jahr wiederholt werden, da Dein Körper das Hyaluron mit der Zeit abbaut.

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Die Kosten für eine Penisvergrößerung sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Eine operative Penisaugmentation kostet meist ab 3.000 Euro aufwärts, jedoch ist das Ergebnis dauerhaft. Die Krankenkassen kommen nur in Ausnahmefällen für die Kosten einer Penisvergrößerung auf.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Die Penisvergrößerung gehört zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen bei Männern.


Der Penis lässt sich nicht nur vergrößern, sondern auch verdicken. Für ein optimales Ergebnis wird meist eine Kombination aus Penisverlängerung und -verdickung durchgeführt.


Eine Penisvergrößerung lässt sich durch die Injektion von Hyaluronsäure oder Eigenfett sowie im Rahmen einer Operation erreichen.


Von Pillen, Cremes oder anderen Mitteln, die eine Vergrößerung des Glieds versprechen, ist in der Regel abzuraten. Diese sind wissenschaftlich nicht belegt und mögliche Ergebnisse nicht dauerhaft.

Was ist eine Penisvergrößerung?

Die Penisvergrößerung, auch Penisaugmentation genannt, ist ein beliebter ästhetischer Eingriff beim männlichen Geschlecht. Durch die Anwendung verschiedener Methoden kann das Volumen des Glieds fast verdoppelt werden, was auch einen positiven Einfluss auf die Psyche und das Selbstbewusstsein des Patienten hat. Welche Ergebnisse bei einer Penisaugmentation zu erwarten sind, hängt jedoch stark von Deiner Konstitution und Fettschicht ab. Dein Arzt kann Dir im Rahmen eines Beratungsgesprächs und einer körperlichen Untersuchung genauer sagen, mit welchen Ergebnissen Du nach einer Penisvergrößerung rechnen kannst.
 
Ein zu kleiner und schmaler Penis bedeutet vorwiegend eine psychische Belastung für Betroffene, die in erster Linie psychosomatisch und sexual-therapeutisch behandelt werden sollte. Viele Patienten versuchen sich deshalb zuerst an einer konservativen Behandlung und entscheiden sich anschließend für eine operative Penisaugmentation, da die konservative Behandlung nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Eine operative Penisvergrößerung besteht meist aus einer Kombination von zwei Methoden, nämlich der Penisverdickung und der Penisverlängerung. Auf diese Weise lassen sich besonders harmonische Ergebnisse erzielen, da bei vielen Männern, die mit ihrem Penis unzufrieden sind, das Glied sowohl zu klein als auch zu schmal ist. Eine Penisvergrößerung muss nicht zwingend mit einer OP einhergehen – es gibt auch andere Methoden, mit denen sich die Größe des Glieds beeinflussen lässt.

Penisvergrößerung - Was ist eine Penisvergrößerung?

Wann ist eine Penisvergrößerung sinnvoll?

Penisvergrößerung - Wann ist eine Penisvergrößerung sinnvoll?

Die Gründe für eine Penisvergrößerung können ganz unterschiedlicher Natur sein. Manche Patienten sind zwar schon gut bestückt, jedoch nicht mit der Form oder Größe ihres Glieds zufrieden, andere Männer wiederum leiden unter einem etwas zu kurz geratenen Penis oder sogar unter einem Mikropenis.

Oft sind es sexuelle Ideale oder die zufällige Kritik des Partners oder der Partnerin, die bei Männern zu Unsicherheiten und letztendlich zum Wunsch nach einer Penisvergrößerung führen. In manchen Fällen ist auch eine vaginale Erweiterung der Partnerin aufgrund mehrmaliger Geburten Grund dafür, warum ein Mann mit der Größe und Länge seines Glieds unzufrieden ist.
 
Eine Penisvergrößerung ist für alle Männer geeignet, die unter einem zu klein geratenen Penis leiden und aus diesem Grund kein erfülltes Sexualleben haben, unter Minderwertigkeitskomplexen leiden oder im schlimmsten Fall mit Depressionen zu kämpfen haben. Damit die Penisaugmentation ohne größere Komplikationen ablaufen kann, ist es wichtig, dass der Penis vollständig ausgewachsen ist – dies ist erst mit dem 20./21. Lebensjahr der Fall. Nur in seltenen Fällen ist eine operative Penisvergrößerung bei Jugendlichen möglich, nämlich dann, wenn eine ernsthafte funktionelle Einschränkung vorliegt. In diesem Fall braucht es eine ärztliche Bescheinigung sowie das Einverständnis der Erziehungsberechtigten. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Penisvergrößerung ist ein allgemein guter Gesundheitszustand. Kontraindikationen sind Übergewicht, ein zu kurzer Penis oder übermäßige Fettansammlungen im genitalen Hügel.

Wie groß ist der durchschnittliche Penis?

Penisvergrößerung - Wie groß ist der durchschnittliche Penis?

Die durchschnittliche Penisgröße eines erwachsenen Mannes beträgt im schlaffen Zustand etwa 9,16 Zentimeter, im erigierten Zustand erhöht sich die durchschnittliche Penisgröße auf rund 13,12 Zentimeter.

Das männliche Glied kommt in verschiedenen Formen und Größen vor, wobei der sogenannte Mikropenis einen Extremfall darstellt. Mediziner sprechen dann von einem Mikropenis, wenn das Glied im schlaffen Zustand weniger als drei Zentimeter und im erigierten Zustand weniger als sieben Zentimeter lang ist. Die Ursachen für einen Mikropenis sind bislang nicht vollständig geklärt, jedoch wird ein Hormonmangel während der Schwangerschaft vermutet, der sich jedoch negativ auf die Ausbildung des Glieds auswirkt. Chemikalien in der Umwelt stehen ebenfalls im Verdacht, zur Bildung eines Mikropenis beizutragen. Laut verschiedenen Studien sind etwa 0,6 Prozent aller Männer von einem Mikropenis betroffen, wobei Experten schätzen, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt. Ein Mikropenis bedeutet nicht nur eine psychische Belastung, sondern wirkt sich auch auf das Sexualleben der Betroffenen aus: Geschlechtsverkehr ist meist nur in eingeschränkter Form möglich und viele Betroffene verzichten grundsätzlich darauf, da sie sich zu sehr schämen.

Wie kann ich mich auf eine Penisvergrößerung vorbereiten?

Penisvergrößerung - Dein behandelnder Arzt informiert Dich über die verschiedenen Möglichkeiten der Penisaugmentation

Dein behandelnder Arzt informiert Dich über die verschiedenen Möglichkeiten der Penisaugmentation

Penisvergrößerung - Du solltest Dich vor der OP in einem guten Gesundheitszustand befinden

Du solltest Dich vor der OP in einem guten Gesundheitszustand befinden

Penisvergrößerung - Setze rechtzeitig vor dem Eingriff bestimmte Medikamente ab

Setze rechtzeitig vor dem Eingriff bestimmte Medikamente ab

Penisvergrößerung - Verzichte sechs Wochen vor der OP auf Nikotin und zwei Wochen davor auf Alkohol

Verzichte sechs Wochen vor der OP auf Nikotin und zwei Wochen davor auf Alkohol

Vor der Penisvergrößerung steht ein persönliches Beratungsgespräch bei Deinem behandelnden Arzt an. In diesem erläuterst Du Dein Problem und sprichst über Deine Erwartungen und Wünsche rund um die Penisaugmentation. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, durch die sich Dein Arzt einen Eindruck von der Größe und Form Deines Glieds machen kann. Der Chirurg erklärt Dir außerdem, welche Möglichkeiten der Penisvergrößerung es gibt und welche Methode am besten für Dich geeignet ist. Er informiert Dich ausführlich über den genauen Ablauf des Eingriffs sowie mögliche Risiken und Komplikationen. Da die Penisvergrößerung meist mit einer Operation einhergeht, ist eine entsprechende Vor- und Nachsorge unabdinglich.
 
Ein operativer Eingriff bedeutet immer eine gewisse Belastung für den Körper, die nicht zu unterschätzen ist. Daher ist es wichtig, dass Du Dich grundsätzlich in einem guten Gesundheitszustand befindest. Nimmst Du blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, ASS, Thrombo ASS, Plavix oder Marcoumar ein, solltest Du diese etwa eine Woche vor dem Eingriff absetzen beziehungsweise dies mit Deinem Arzt im Vorfeld abklären. Etwa sechs Wochen vor der Operation solltest Du zudem auf den Konsum von Nikotin verzichten, da das Nikotin Deine Blutgefäße verengt und damit die Durchblutungsstörungen fördert, wodurch auch die Wundheilung gestört wird. Alkohol solltest Du rund zwei Wochen lang vor dem Eingriff vermeiden und vor der Operation ausreichend Wasser trinken.

Wie lässt sich der Penis vergrößern?

Es gibt verschiedene Methoden, mit denen sich der Penis effektiv vergrößern und/oder verdicken lässt. Welche Behandlungsmethode in Deinem Fall am besten geeignet ist, wird bereits im Vorfeld im Rahmen des Beratungstermins geklärt. Eine Behandlung mit Hyaluronsäure und Eigenfett eignet sich beispielsweise besonders gut, wenn Du Deinen Penis als zu schmal empfindest. Eine OP kommt zur Verlängerung oder zur Verdickung des Glieds zum Einsatz, wobei zwischen verschiedenen OP-Techniken unterschieden wird.
 
Penisverdickung mit Hyaluronsäure
Die Verdickung des männlichen Glieds durch Hyaluronsäure ist ein sehr schonender Eingriff. Der Arzt versetzt Dich in einen Dämmerschlaf und betäubt den Penis. Anschließend injiziert er den Wirkstoff mithilfe einer stumpfen Mikrokanüle direkt in den Schaft. Das Risiko von Verletzungen an Blutgefäßen lässt sich so minimieren. Zum Schluss verteilt er das Hyaluron gleichmäßig im Penis. Auf diese Weise lässt sich eine natürliche und wohlgeformte Verdickung erzielen. Dein Penis wirkt dadurch nicht nur größer, sondern auch dicker. Die Einstichstelle ist später nicht mehr zu erkennen. Nach der Behandlung bekommst Du einen Verband angelegt. Insgesamt dauert der Eingriff 20 bis 40 Minuten. Danach musst Du noch etwa eine Stunde zur Beobachtung in der Klinik bleiben.
 


 
Penisverdickung mit Eigenfett
Eine weitere Methode, welche sich hervorragend eignet, um eine Verdickung des Penis herbeizuführen, ist die Unterspritzung mit Eigenfett. Dazu entnimmt Dir der Arzt Fett an Bauch oder Oberschenkel, reinigt dieses und bereitet es auf. Anschließend injiziert Dir der Chirurg das Fett entlang des Penisschafts mithilfe einer Mikrokanüle und verteilt es gleichmäßig. Während der Behandlung unterspritzt Dir der Arzt mehr Fett als eigentlich nötig, was damit zusammenhängt, dass nicht alles Eigenfett dauerhaft bestehen bleibt. Etwa 70 Prozent des Fetts wächst in den nächsten Wochen und Monaten an und bleibt schließlich auch bestehen. Es kann eine Umfangserweiterung von bis zu 40 Prozent erzielt werden. Dein Arzt legt Dir zum Schluss einen Druckverband an, welchen er während den regelmäßigen Kontrollen wechselt.
 


 
Implantation einer Haut-Fett-Manschette
Dabei handelt es sich um eine OP-Technik, bei der eine Haut-Fett-Manschette aus der Falte zwischen dem Oberschenkel und dem Gesäß entnommen wird. Die dabei entstandene Wunde wird so verschlossen, dass keine unschönen Narben entstehen. Die Hautoberschicht des entnommenen Gewebe wird entfernt und die Fettschicht geometrisch zurechtgeschnitten, um sie dem Penis anzupassen. Anschließend wird die Manschette in den Penis implantiert, wodurch der Umfang des Glieds vergrößert wird. Abschließend legt Dir Dein Arzt einen Kompressionsverband an, um ein Absterben der Manschette zu verhindern, und behält Dich zur Überwachung für eine Nacht in der Klinik.
 


 
Durchtrennung des Hängebandes
Eine Penisverlängerung lässt sich durch eine Durchtrennung des Hängebandes des Glieds erzielen. Das Hängeband wird dabei unter dem Schamknochen durchtrennt und der dabei entstandene Querschnitt der Haut in Längsrichtung verschlossen. Im Anschluss kann Dein Arzt den Ansatz des Hodensacks am Penis nach hinten verlegen, um den Penis so optisch zu verlängern.

Lässt sich der Penis auch ohne OP vergrößern?

Im Internet findest Du heutzutage eine ganze Liste an weiteren Mitteln, welche Deinen Penis ganz ohne Eingriff vergrößern sollen. Allerdings ist eher davon abzuraten diese zu kaufen, denn es gibt keine wissenschaftlichen Daten, welche die Wirksamkeit der Pillen oder Cremes beweisen. Zudem besteht der Verdacht, dass diese einen gesundheitlichen Schaden bei Dir verursachen können. Möchtest Du Dich erst einmal keinem Eingriff unterziehen, dann steht Dir als eine Alternative eine medizinische Penispumpe zur Verfügung. Allerdings brauchst Du bei dieser Methode sehr viel Geduld. In vielen Fällen sind die Geräte eine Kombination aus Penispumpe und Penisstrecker. Ziel ist es, dass ein dauerhafter Zug am Glied entsteht, welcher zur Bildung neuer Zellen anregen soll. Um einen Erfolg erzielen zu können, musst Du das Gerät am besten den ganzen Tag tragen beziehungsweise zumindest für sechs Stunden pro Tag. Erst nach einer bestimmten Zeit kannst Du dann Ergebnisse sehen. Ein Nachteil bei dieser Methode ist allerdings, dass der Penis wieder auf seine ursprüngliche Größe schrumpft, sobald Du die Penispumpe nicht mehr anwendest.

Welche Komplikationen können bei einer Penisvergrößerung auftreten?

Penisvergrößerung - Welche Komplikationen können bei einer Penisvergrößerung auftreten?

Je nach Behandlungsmethode kann eine Penisvergrößerung gewisse Risiken und Komplikationen mit sich bringen. Intraoperative Probleme, also Komplikationen, die während der Penisvergrößerung auftreten können, sind zwar selten, aber trotzdem nicht vollständig auszuschließen.

Unter Umständen kann es zu Blutungen sowie einer Verletzung der Gesäßmuskulatur, Penisnerven, Harnröhre oder tiefen Vene des Glieds kommen. Bei der Manschetten-Technik kann es selten zu einer unschönen Narbenbildung an der Entnahmestelle kommen. Eine Kante oder Nekrose hinter der Eichel sind ebenfalls möglich, jedoch lassen sich diese vom Arzt behandeln. Eine Entzündung kann dazu führen, dass die Manschette wieder entfernt werden muss. Um solche Risiken zu minimieren, ist es besonders wichtig, dass Du Dich an einen gut ausgebildeten Arzt mit langjähriger Erfahrung wendest.
 
Nach einer Penisvergrößerung kann es ebenfalls zu einigen leichten Einschränkungen kommen. Dazu gehören beispielsweise eine leichte Spannung am hinteren Oberschenkel, leichte Schmerzen am Penis, Schwellungen, Rötungen und blaue Flecken. Diese Beschwerden sind jedoch harmlos und gehen innerhalb weniger Tage von selbst zurück. Selten bleibt eine Narbe am hinteren Oberschenkel oder hinder der Eichel zurück, diese ist in der Regel jedoch sehr dünn und nahezu unsichtbar. Eine Narbe im Schambereich ist ebenfalls möglich, jedoch ist diese meist unter den Schamhaaren versteckt, weshalb sie von Patienten als nicht weiter störend empfunden wird.
 
Je nach eingesetzter Methode und Technik kann es zu weiteren Komplikationen kommen. In manchen Fällen reduziert sich das Volumen des Implantats beispielsweise auf bis zu 25 Prozent oder die Wunde öffnet sich an einer Stelle, was Dein Arzt mit einem speziellen Verband behandeln kann. Ein kompetenter Arzt ist bei einer Penisvergrößerung besonders wichtig, um zu verhindern, dass der Penis eine unregelmäßige Form erhält, der Erektionswinkel verloren geht oder die Manschetten am Schamknochen verkleben, wodurch der Penis wiederum kürzer wird.

Was muss ich nach einer Penisvergrößerung beachten?

Penisvergrößerung - Nach der OP solltest Du Dich je nach Beruf etwa drei Wochen arbeitsunfähig melden

Nach der OP solltest Du Dich je nach Beruf etwa drei Wochen arbeitsunfähig melden

Penisvergrößerung - Trage eine Woche nach der OP einen Kompressionsverband

Trage eine Woche nach der OP einen Kompressionsverband

Penisvergrößerung - Verzichte etwa zwei Wochen auf Baden und Schwimmen

Verzichte etwa zwei Wochen auf Baden und Schwimmen

Penisvergrößerung - Verzichte zehn Tage auf Sport und halte eine strikte Hygiene ein

Verzichte zehn Tage auf Sport und halte eine strikte Hygiene ein

Eine Penisvergrößerung geht in der Regel ohne längere Ausfallzeit oder Einschränkungen einher, wobei dies natürlich auf die angewandte Behandlungsmethode ankommt. Nach einer operativen Penisvergrößerung musst Du in der Regel eine Nacht zur Kontrolle in der Klinik verbringen, anschließend kannst Du nach Hause, wo Du Dich jedoch für einige Tage schonen solltest. Nach einer OP ist es ratsam, sich für etwa drei Wochen arbeitsunfähig zu melden – dies kommt jedoch auf Deinen Beruf an. Wichtig ist, dass Du anfallende Nachsorgeuntersuchungen wahrnimmst, um eventuelle Komplikationen während des Heilungsprozesses rechtzeitig feststellen zu können. Nach einer operativen Penisvergrößerung musst Du für eine Woche einen Kompressionsverband tragen, der dafür sorgt, dass der Penis in der gewünschten Form und Stelle verheilt.
 
Im Rahmen des Beratungsgesprächs informiert Dich Dein Arzt über die optimale Nachsorge. Dazu gehört beispielsweise, dass Du für mindestens zwei Wochen auf Baden und Schwimmen verzichtest. Duschen darfst Du nach drei Tagen, wobei Du dabei sehr behutsam vorgehen solltest. Du solltest außerdem für mindestens zehn Tage auf Sport verzichten und eine strikte Hygiene einhalten, um eine sanfte Heilung zu gewährleisten. Um eine eventuelle Entzündung zu vermeiden, wird Dir Dein Arzt Antibiotika verschreiben, die Du für zehn Tage gewissenhaft einnehmen musst.

Wann kann ich nach einer Penisvergrößerung wieder Sex haben?

Um eine positive Heilung zu unterstützen und etwaigen Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen vorzubeugen, solltest Du für mindestens vier Wochen auf Geschlechtsverkehr verzichten. Wir empfehlen Dir jedoch, dass Du für sechs Wochen auf Sex und Selbstbefriedigung verzichtest, da Zug, Druck und Reibung die Heilung negativ beeinträchtigen und verzögern könnten.

Wann zeigen sich die Ergebnisse einer Penisvergrößerung?

Der erste Effekt der Penisvergrößerung ist unmittelbar sichtbar. Das endgültige Ergebnis siehst Du je nach Behandlungsmethode nach etwa drei bis sechs Wochen, da es einige Zeit braucht, bis postoperative Schwellungen komplett zurückgegangen und die Narben gut verheilt sind. Sowohl die operative Penisvergrößerung als auch die Penisverdickung mithilfe von Eigenfett sind dauerhaft. Solltest Du Dich für eine Penisverdickung mit Hyaluronsäure entschieden haben, musst Du die Behandlung etwa einmal im Jahr wiederholen, da Dein Körper das körpereigene Hyaluron mit der Zeit wieder abbaut.

Was kostet eine Penisvergrößerung und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Penisvergrößerung - Kosten

Die Kosten für eine Penisvergrößerung bemessen sich daran, welche Methode bei Dir zum Einsatz kommt. In der Regel musst Du bei einer operativen Penisaugmentation mit Kosten ab 3.000 Euro aufsteigend rechnen, jedoch kannst Du Dich im Anschluss an einem dauerhaften Ergebnis erfreuen.

In den meisten Fällen musst Du die Kosten für eine Penisvergrößerung selbst tragen. Handelt es sich allerdings um einen medizinisch notwendigen Eingriff, wie zum Beispiel bei massiven Erektionsstörungen oder wenn der Betroffene psychisch stark unter seinem Mikropenis leidet, übernimmt die Krankenkasse alle oder zumindest einen Teil der anfallenden Kosten.

 


Über den Autor: Dr. med. Aref Elseweifi

Facharzt für Urologie


Dr. med. Aref Elseweifi ist Facharzt für Urologie in Berlin und Spezialist für männliche Sexualchirurgie sowie urologische Chirurgie.

Nach dem Studium der Humanmedizin an der medizinischen Fakultät der Universität Alexandria absolvierte er die Facharztausbildung an der der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz, der Johann-Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt/Main, der Ruhr Universität in Bochum und der Friedrich-Schiller Universität in Jena.

Seit 1996 ist Dr. Elseweifi in seiner eigenen Privat-Praxis in Berlin-Zehlendorf tätig. Der Fokus seiner klinischen Tätigkeit sind die Behandlung von Tumoren, Blasenkrebs, Laserchirurgie sowie die mikrochirurgische Refertilisation des Mannes, Diagnose und Therapie der erektilen Dysfunktion (Impotenz), Implantation von Penisprothesen, plastische Genitalchirurgie, transsexuelle Chirurgie (Mann zu Frau).


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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Die Penisvergrößerung gehört zu den häufigsten ästhetischen Eingriffen bei Männern.


Der Penis lässt sich nicht nur vergrößern, sondern auch verdicken. Für ein optimales Ergebnis wird meist eine Kombination aus Penisverlängerung und -verdickung durchgeführt.


Eine Penisvergrößerung lässt sich durch die Injektion von Hyaluronsäure oder Eigenfett sowie im Rahmen einer Operation erreichen.


Von Pillen, Cremes oder anderen Mitteln, die eine Vergrößerung des Glieds versprechen, ist in der Regel abzuraten. Diese sind wissenschaftlich nicht belegt und mögliche Ergebnisse nicht dauerhaft.

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