Zum Hauptinhalt springen
Trendmagazin
Mein MOOCI
Spezialist:innen finden

Neueste Beiträge

Alle ansehen
Kategorien
Longevity Neu Plastische Chirurgie Dermatologie Zahnmedizin Ästhetische Dermatologie Alle Themen von A-Z
Über MOOCI Qualitätssicherung Für Ärzt:innen Einloggen
Spezialist:innen Mit MIA chatten
MOOCI › Allgemeinmedizin › Osteopenie
Osteopenie

Osteopenie

Osteopenie bedeutet eine verminderte Knochendichte im Messbefund und sagt allein wenig über das persönliche Bruchrisiko…

War dieser Beitrag hilfreich für Dich?

Das Wichtigste in Kürze

Osteopenie ist ein Messbefund und keine eigenständige Krankheit im engeren Sinn. Sie beschreibt eine Knochendichte, die unter dem Wert junger gesunder Erwachsener liegt, aber über dem Grenzwert für Osteoporose.

Viele Knochenbrüche treten bei Menschen mit Osteopenie auf, weil diese Gruppe sehr groß ist. Ob eine Behandlung nötig ist, entscheidet deshalb das persönliche Frakturrisiko und nicht der T-Wert allein.

Bewegung mit Belastung, Krafttraining und Gleichgewichtsübungen bilden die Grundlage der Behandlung. Dazu kommen eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Eiweiß, ein guter Vitamin-D-Status, Rauchstopp und wenig Alkohol.

Medikamente kommen bei Osteopenie nur infrage, wenn das Frakturrisiko hoch ist, etwa nach einem Wirbelbruch oder bei starken Risikofaktoren. Die Leitlinien in Deutschland, Österreich und der Schweiz rechnen dafür mit dem absoluten Risiko für die nächsten Jahre.

Im Befund einer Knochendichtemessung steht plötzlich das Wort Osteopenie, und viele Betroffene fragen sich, ob sie nun krank sind. Der Begriff beschreibt eine verminderte Knochendichte, die zwischen dem Normalbereich und der Osteoporose liegt. Für sich genommen ist Osteopenie ein Messwert, der erst zusammen mit Alter, Vorerkrankungen und früheren Knochenbrüchen eine Aussage über das Bruchrisiko erlaubt.

Die Leitlinien in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in den letzten Jahren vom reinen T-Wert gelöst und stellen das absolute Frakturrisiko in den Mittelpunkt. Daraus folgt, dass zwei Menschen mit demselben T-Wert ganz unterschiedlich behandelt werden können. Was bedeutet der T-Wert genau, wann wird aus einer Osteopenie eine behandlungsbedürftige Situation und was kannst Du selbst für Deine Knochen tun?

Osteopenie

Was ist Osteopenie?

Osteopenie bezeichnet eine Knochenmineraldichte, die niedriger ist als bei jungen gesunden Erwachsenen, aber noch nicht den Grenzwert für eine Osteoporose erreicht. Gemessen wird sie in der Regel mit der Dual-Röntgen-Absorptiometrie, kurz DXA, an Lendenwirbelsäule und Hüfte.

Wie definiert die WHO Osteopenie über den T-Wert?

Eine Studiengruppe der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, hat 1994 die bis heute gültige Einteilung festgelegt (WHO 1994; Kanis und Kollegen und Kolleginnen 1994). Der T-Wert gibt an, um wie viele Standardabweichungen die gemessene Knochendichte vom Mittelwert junger gesunder Erwachsener abweicht. Die Standardabweichung ist ein statistisches Maß dafür, wie stark Messwerte um den Durchschnitt streuen.

Nach der WHO-Einteilung gelten folgende Bereiche:

  • Ein T-Wert von minus 1,0 oder höher gilt als normale Knochendichte.
  • Ein T-Wert zwischen minus 1,0 und minus 2,5 entspricht einer Osteopenie.
  • Ein T-Wert von minus 2,5 oder niedriger erfüllt die Messdefinition einer Osteoporose.

Die Einteilung gilt für Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab 50 Jahren. Bei Jüngeren wird stattdessen der Z-Wert verwendet, der mit Gleichaltrigen vergleicht.

Warum ist Osteopenie keine Krankheit im engeren Sinn?

Die WHO-Grenzen wurden für Diagnose und epidemiologische Vergleiche geschaffen, nicht als Schwelle für eine Behandlung. Da die Knochendichte mit dem Alter bei allen Menschen abnimmt, liegt bei vielen Älteren der T-Wert im Bereich der Osteopenie. Die Leitlinie der Österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel, kurz ÖGKM, hält 2024 ausdrücklich fest, dass der T-Wert nicht als therapeutischer Schwellenwert verwendet werden sollte (Dimai und Kollegen und Kolleginnen 2024). Entscheidend ist, ob das Ergebnis zusammen mit den übrigen Risikofaktoren eine medizinische Entscheidung verändern würde.

Osteopenie

Osteopenie oder Osteoporose: Worin liegt der Unterschied?

In der Messdefinition trennt allein der T-Wert die beiden Begriffe. Osteoporose ist jedoch eine Erkrankung des gesamten Skeletts, bei der neben der Dichte auch die innere Knochenstruktur leidet und Brüche schon bei geringer Belastung auftreten.

Wann wird aus einer Osteopenie eine Osteoporose-Diagnose?

Bricht ein Wirbelkörper oder die Hüfte bei einem Sturz aus dem Stand oder ohne nennenswerten Unfall, sprechen Ärzte und Ärztinnen von einer Fragilitätsfraktur. Die ÖGKM-Leitlinie 2024 empfiehlt, dann die Diagnose Osteoporose zu stellen, auch wenn die Knochendichte nur osteopenisch oder normal ist (Dimai und Kollegen und Kolleginnen 2024). Manche Fachleute sprechen von einer „klinischen Osteoporose“.

Die DVO-Leitlinie Osteoporose 2023 des Dachverbands Osteologie sieht nach einem niedrigtraumatischen Wirbelkörperbruch zweiten oder dritten Grades, nach mehreren Wirbelkörperbrüchen oder nach einem hüftnahen Oberschenkelbruch eine medikamentöse Behandlung unabhängig vom Knochendichteergebnis vor, sofern andere Ursachen ausgeschlossen sind (DVO 2023).

Ist Osteopenie eine Vorstufe der Osteoporose?

Osteopenie wird oft als Vorstufe der Osteoporose bezeichnet, auch im österreichischen Gesundheitsportal. Das stimmt nur teilweise. Bei vielen Menschen bleibt der T-Wert über Jahre stabil, und wie schnell er sinkt, hängt vom Ausgangswert, vom Alter und von Faktoren wie einer Kortisontherapie oder den ersten Jahren nach der Menopause ab.

Wie hoch ist das Bruchrisiko bei Osteopenie?

Im Durchschnitt liegt das Bruchrisiko bei Osteopenie zwischen dem bei normaler Knochendichte und dem bei Osteoporose. Für den einzelnen Menschen sagt dieser Durchschnitt wenig, weil Alter, Stürze und Vorerkrankungen das Risiko stark verschieben.

Warum passieren viele Knochenbrüche trotz Osteopenie?

Die amerikanische National Osteoporosis Risk Assessment, kurz NORA, hat das früh gezeigt. Siris und Kollegen und Kolleginnen werteten 2004 die Daten von 149.524 weißen Frauen nach den Wechseljahren zwischen 50 und 104 Jahren aus. Die Knochendichte wurde an Ferse, Finger oder Unterarm gemessen, neue Brüche meldeten die Teilnehmerinnen in den folgenden zwölf Monaten selbst.

Nur 6,4 Prozent der Frauen hatten einen T-Wert von minus 2,5 oder niedriger. Auf sie entfielen zwar die höchsten Bruchraten, aber nur 18 Prozent der osteoporotischen Brüche und 26 Prozent der Hüftbrüche. 82 Prozent der Frauen mit Bruch hatten einen T-Wert oberhalb des Osteoporose-Grenzwerts (Siris und Kollegen und Kolleginnen 2004).

Die Aussagekraft ist begrenzt, weil periphere Geräte statt DXA an Wirbelsäule und Hüfte verwendet wurden, die Brüche nur selbst berichtet waren und die Nachbeobachtung ein Jahr dauerte. Die Grundaussage gilt dennoch: Weil sehr viele Menschen eine Osteopenie haben, entsteht ein großer Teil aller Brüche in dieser Gruppe, obwohl das Risiko des Einzelnen niedriger ist.

Warum zählt das Frakturrisiko mehr als der T-Wert?

Die DVO-Leitlinie 2023 schätzt das absolute Risiko für einen Wirbelkörperbruch oder einen hüftnahen Oberschenkelbruch in den nächsten drei Jahren. In die Berechnung fließen Alter, Geschlecht, der T-Wert der gesamten Hüfte und klinische Risikofaktoren wie ein Sturz im letzten Jahr, eine Parkinson-Erkrankung oder eine Kortisontherapie ein. Daraus ergeben sich drei Schwellen für ein erhöhtes Risiko von Frakturen (DVO 2023):

  • Ab drei bis unter fünf Prozent in drei Jahren sollte eine medikamentöse Behandlung erwogen werden, wenn starke oder nicht umkehrbare Risikofaktoren oder ein sehr hohes kurzfristiges Bruchrisiko vorliegen.
  • Ab fünf bis unter zehn Prozent soll eine medikamentöse Behandlung empfohlen werden.
  • Ab zehn Prozent sollen knochenaufbauend wirkende Wirkstoffe empfohlen werden.

Wie stark das Alter wirkt, zeigen die Tabellen der Leitlinie. Eine 75-jährige Frau mit einem T-Wert der Hüfte von minus 1,5, also einer Osteopenie, erreicht dort allein durch Alter, Geschlecht und Messwert die Drei-Prozent-Schwelle. Eine 50-jährige Frau mit einem T-Wert von minus 2,0 bräuchte dagegen zusätzliche Risikofaktoren mit einem Gesamtfaktor von vier (DVO 2023, Kurzfassung Version 2.2, Tabelle 3.2).

Welche Rolle spielen FRAX und Trabecular Bone Score?

In Österreich und der Schweiz wird das Risiko meist mit FRAX berechnet, einem Risikorechner, der die Wahrscheinlichkeit eines Hüftbruchs und anderer osteoporotischer Brüche in zehn Jahren schätzt. Die ÖGKM-Leitlinie 2024 arbeitet mit österreichspezifischen, altersabhängigen Schwellen und empfiehlt die Knochendichtemessung vor allem dann, wenn das Risiko nahe an einer Schwelle liegt (Dimai und Kollegen und Kolleginnen 2024).

Der Trabecular Bone Score, kurz TBS, wertet aus dem DXA-Bild die innere Struktur der Lendenwirbel aus. Eine dänische Fall-Kontroll-Studie von Mäkinen und Kollegen und Kolleginnen verglich 2026 rückblickend 305 Frauen mit Osteopenie und Fragilitätsfraktur mit 305 gleichaltrigen Frauen ohne Bruch. Nach Berücksichtigung von Gewicht, Größe und Hüftknochendichte war der Unterschied im TBS nicht mehr statistisch belegbar, und die Trennschärfe lag nicht über dem Zufall. Als alleinige Entscheidungshilfe bei Osteopenie taugt der TBS damit nach heutigem Stand nicht.

Welche Ursachen hat eine Osteopenie?

Die höchste Knochenmasse erreicht der Mensch im jungen Erwachsenenalter, danach überwiegt langsam der Abbau. Eine Osteopenie entsteht, wenn die Spitzenknochenmasse niedrig war, der Abbau schneller verläuft oder beides zusammenkommt.

Welche Rolle spielen Alter, Geschlecht und Lebensstil?

Der häufigste Grund ist das Älterwerden. Bei Frauen beschleunigt der sinkende Östrogenspiegel nach der letzten Regelblutung den Knochenabbau, besonders bei einer Menopause vor dem 45. Lebensjahr. Bei Männern kann ein Testosteronmangel beitragen. Weitere bekannte Risikofaktoren sind ein Hüftbruch bei Mutter oder Vater, niedriges Körpergewicht, Rauchen, riskanter Alkoholkonsum und Bewegungsmangel.

Welche Erkrankungen und Medikamente schwächen die Knochen?

Ist eine andere Erkrankung die Ursache, sprechen Ärzte und Ärztinnen von einer sekundären Form, die sich teilweise gezielt behandeln lässt. Häufige Auslöser sind:

  • Hormonstörungen wie eine Überfunktion der Schilddrüse oder der Nebenschilddrüsen.
  • Entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen.
  • Störungen der Nährstoffaufnahme, etwa bei Zöliakie.
  • Essstörungen mit langem Ausbleiben der Regelblutung.

Die DVO-Leitlinie 2023 nennt zudem Medikamente, die Knochen schwächen oder Stürze begünstigen, darunter Glukokortikoide in Tablettenform, Aromatasehemmer, Protonenpumpenhemmer bei langer Einnahme, Antidepressiva, Antiepileptika und eine zu hoch eingestellte Schilddrüsenhormontherapie. Sie sollen regelmäßig auf ihr Nutzen-Risiko-Verhältnis geprüft, aber nicht ohne Rücksprache abgesetzt werden.

Osteopenie

Macht Osteopenie Beschwerden?

Eine Osteopenie selbst verursacht keine Schmerzen. Hinweise auf einen unbemerkten Wirbelbruch sind ein Größenverlust von mehreren Zentimetern, ein zunehmender Rundrücken oder neue Rückenschmerzen nach geringer Belastung. Dann ist eine Abklärung mit Röntgenbild sinnvoll, weil ein Wirbelbruch die Risikobewertung grundlegend verändert.

Wann ist ärztliche Hilfe nötig?

Sofort ärztliche Hilfe brauchst Du in folgenden Situationen:

  • Nach einem Sturz kannst Du nicht aufstehen, das Bein nicht belasten oder die Hüfte schmerzt stark.
  • Plötzliche, sehr starke Rückenschmerzen treten nach einer alltäglichen Bewegung wie Heben oder Husten auf.
  • Zu Rückenschmerzen kommen Taubheit, Lähmungen in den Beinen oder Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang.

Der Notruf lautet 112 in Deutschland sowie 144 in Österreich und der Schweiz. Nach jedem Bruch ohne nennenswerten Unfall ab 50 Jahren empfiehlt die DVO-Leitlinie 2023 eine zeitnahe Abklärung.

Wie wird eine Osteopenie festgestellt?

Grundlage ist die DXA-Messung an Lendenwirbelsäule und Hüfte, die wenige Minuten dauert und eine sehr geringe Strahlenbelastung hat. Ultraschallmessungen an der Ferse eignen sich nicht, um eine Osteopenie nach WHO-Kriterien festzustellen.

Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Die DVO-Leitlinie 2023 empfiehlt die Basisdiagnostik nicht als allgemeines Screening, sondern bei einer relevanten Risikokonstellation für Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab 50 Jahren. Ab dem 70. Lebensjahr sollte sie angeboten werden, nach jedem Bruch ab 50 Jahren soll sie zeitnah erfolgen. In Österreich ist die DXA laut ÖGKM-Leitlinie 2024 kein organisiertes Screeningverfahren. Ohne Risikofaktoren gilt: Entscheidend ist, ob das Ergebnis eine medizinische Entscheidung verändern würde.

Welche Untersuchungen gehören zur Abklärung?

Dazu gehören eine Befragung zu Stürzen, Brüchen, Medikamenten und Vorerkrankungen sowie eine körperliche Untersuchung. Ein Basislabor mit Kalzium, Phosphat, alkalischer Phosphatase, Nieren- und Leberwerten, Blutbild, Entzündungswerten, dem schilddrüsenstimulierenden Hormon TSH und einer Eiweißelektrophorese hilft, sekundäre Ursachen zu erkennen. Bei Verdacht auf einen Wirbelbruch wird die Wirbelsäule geröntgt.

Welche Fachrichtung ist zuständig?

Erste Anlaufstelle ist meist die Hausarztpraxis. Je nach Ursache übernehmen Fachärzte und Fachärztinnen für Orthopädie, Endokrinologie, Rheumatologie, Gynäkologie oder Innere Medizin. Der Dachverband Osteologie vergibt zudem eine Zusatzqualifikation als Osteologe oder Osteologin.

Osteopenie was tun: Welche Behandlung ist sinnvoll?

Die Behandlung beginnt fast immer ohne Medikamente. Die DVO-Leitlinie 2023 empfiehlt die allgemeinen Maßnahmen zur Bruchvorbeugung für alle Risikogruppen.

Wie hilft Sport bei Osteopenie?

Knochen reagieren auf mechanische Belastung, körperliche Aktivität ist deshalb für die Knochengesundheit zentral. Die Bewegungsleitlinie des Dachverbands Osteologie von Kemmler und Kollegen und Kolleginnen aus dem Jahr 2026 empfiehlt für die Knochenfestigkeit Phasen mit hoher Belastung durch Stoßbelastungen wie Sprünge sowie dynamisches Kraft- und Schnellkrafttraining, mindestens zweimal pro Woche. Zur Senkung des Sturzrisikos nennt sie mindestens drei Einheiten pro Woche mit Gleichgewichts-, Reaktions- und Koordinationsübungen. Nach einem Wirbelbruch oder bei Unsicherheit beim Gehen beginnt man am besten unter Anleitung in der Physiotherapie.

Eine Metaanalyse von Li und Kollegen und Kolleginnen fasste 2026 18 kontrollierte Studien bei Frauen nach den Wechseljahren mit Osteoporose oder Osteopenie zusammen. Training verbesserte die Leistung im Aufsteh-und-Geh-Test und im Aufstehtest vom Stuhl, die Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse war jedoch niedrig. Knochenbrüche wurden in dieser Auswertung nicht untersucht.

Wie lässt sich das Sturzrisiko senken?

Bei Osteopenie entstehen die meisten Brüche durch Stürze. Die DVO-Leitlinie 2023 empfiehlt ab 70 Jahren eine jährliche Sturzanamnese und einfache Funktionstests. Im Alltag helfen folgende Maßnahmen:

  • Stolperfallen wie lose Teppiche und Kabel beseitigen und Treppen gut beleuchten.
  • Die Sehkraft prüfen lassen, besonders nach einem Sturz.
  • Medikamente, die schwindlig oder müde machen, ärztlich überprüfen lassen.

Welche Ernährung ist bei Osteopenie sinnvoll?

Für den Knochenumbau sind vor allem Kalzium, Eiweiß und Vitamin D wichtig. Kalzium steckt in Milchprodukten, kalziumreichem Mineralwasser, grünem Gemüse wie Grünkohl und Brokkoli sowie in Nüssen. Eiweiß liefern Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fisch, Eier und Fleisch. Die DVO-Leitlinie 2023 nennt außerdem einen Body-Mass-Index über 20 als erstrebenswert und empfiehlt, Kalzium vorrangig über die Ernährung aufzunehmen und Präparate nur zu ergänzen, wenn die Nahrung nicht ausreicht.

Vitamin D bildet der Körper vor allem mit Sonnenlicht, im Winter und im Alter reicht das oft nicht aus. Referenzwerte für die Zufuhr veröffentlicht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Für Kalzium und Vitamin D sind in der Europäischen Union gesundheitsbezogene Angaben zur Erhaltung normaler Knochen zugelassen (Verordnung EU 432/2012). Diese beschreiben die normale Körperfunktion und belegen keine Behandlung einer Osteopenie. Für gesunde, gut versorgte Menschen ist ein Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln zur Vorbeugung von Brüchen nicht nachgewiesen.

Was bringt der Verzicht auf Rauchen und Alkohol?

Rauchen und riskanter Alkoholkonsum zählen zu den beeinflussbaren Risikofaktoren, die FRAX und die DVO-Leitlinie berücksichtigen. Ein Rauchstopp entlastet in jedem Alter neben den Knochen auch Herz, Gefäße und Lunge.

Wann braucht man bei Osteopenie Medikamente?

Medikamente kommen bei Osteopenie nur bei hohem Frakturrisiko infrage, etwa nach einem Wirbel- oder Hüftbruch ohne nennenswerten Unfall, bei längerer Kortisontherapie oder wenn die Risikoberechnung eine Leitlinienschwelle überschreitet.

Welche Empfehlung gilt in Deutschland?

In Deutschland gilt die S3-Leitlinie des Dachverbands Osteologie von 2023 für Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab 50 Jahren. Sie richtet die Behandlung nach dem Drei-Jahres-Risiko aus. Bei einer längeren Behandlung mit Glukokortikoiden in Tablettenform über mehr als drei Monate kann eine Therapie schon ab einem T-Wert von minus 1,5 angezeigt sein, also im Bereich der Osteopenie (DVO 2023).

Welche Empfehlung gilt in Österreich?

Die ÖGKM-Leitlinie 2024 arbeitet mit FRAX und österreichspezifischen Interventionsschwellen für hohes und sehr hohes Risiko. Eine Fragilitätsfraktur bei osteopenischer Knochendichte gilt dort als Osteoporose und führt in der Regel zu einer Behandlung (Dimai und Kollegen und Kolleginnen 2024).

Welche Empfehlung gilt in der Schweiz?

Die Schweizerische Vereinigung gegen die Osteoporose, kurz SVGO, hat im Oktober 2026 überarbeitete Empfehlungen mit fünf FRAX-basierten Risikokategorien veröffentlicht. Bei mittlerem Risiko bleibt die Optimierung des Lebensstils verpflichtend, meist ergänzt um Raloxifen oder Bisphosphonate in Tablettenform. Für ausgewählte Frauen mit Osteopenie nennt die SVGO Zoledronsäure in großen Abständen als vorbeugende Möglichkeit und verweist zugleich auf Einschränkungen bei der Kostenübernahme und auf indirekte Evidenz (Ferrari und Kollegen und Kolleginnen 2026).

Was zeigt die Studienlage zu Medikamenten bei Osteopenie?

Reid und Kollegen und Kolleginnen untersuchten 2018 in Neuseeland in einer sechsjährigen, doppelblinden Studie 2.000 Frauen ab 65 Jahren mit Osteopenie. Doppelblind heißt, dass weder Teilnehmerinnen noch Studienteam wussten, wer den Wirkstoff und wer ein Placebo, also eine Scheinbehandlung, erhielt. Die Frauen bekamen alle 18 Monate eine Infusion mit Zoledronsäure oder Kochsalzlösung.

Einen Fragilitätsbruch erlitten 190 Frauen in der Placebogruppe und 122 in der Zoledronsäure-Gruppe. Die Hazard Ratio, ein Maß für das relative Risiko über die Zeit, lag bei 0,63, rechnerisch mussten 15 Frauen behandelt werden, um einen Bruch zu verhindern (Reid und Kollegen und Kolleginnen 2018). Finanziert wurde die Studie öffentlich vom Health Research Council of New Zealand. Die Ergebnisse gelten nur für ältere Frauen, die zusätzlich Vitamin D erhielten, und nicht für Jüngere oder Männer.

Das American College of Physicians empfiehlt 2023, bei Frauen über 65 Jahren mit Osteopenie individuell über ein Bisphosphonat zu entscheiden, ausdrücklich als bedingte Empfehlung auf Basis von Evidenz niedriger Vertrauenswürdigkeit (Qaseem und Kollegen und Kolleginnen 2023).

Welche Wirkstoffe kommen infrage?

Die Zulassungen der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA und von Swissmedic beziehen sich auf Osteoporose, nicht auf Osteopenie als reinen Messbefund. Bei hohem Frakturrisiko kommen vor allem diese Wirkstoffklassen infrage:

  • Bisphosphonate wie Alendronat, Risedronat oder Zoledronsäure bremsen den Knochenabbau und sind meist die erste Wahl.
  • Denosumab ist ein Antikörper gegen den Knochenabbau. Nach dem Absetzen droht ein rascher Knochenverlust mit Wirbelbrüchen, deshalb soll laut DVO-Leitlinie 2023 eine Anschlussbehandlung folgen.
  • Raloxifen gehört zu den selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren, kurz SERM, und erhöht das Thromboserisiko.
  • Eine Hormontherapie schützt die Knochen, wird aber vor allem wegen Wechseljahresbeschwerden und nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt.

Wie oft sollte die Knochendichte bei Osteopenie kontrolliert werden?

Das Kontrollintervall wird individuell festgelegt. Die DVO-Leitlinie 2023 macht den Abstand davon abhängig, wie weit der T-Wert von dem Wert entfernt ist, ab dem eine Behandlung angezeigt wäre. Bei einem Ausgangswert über minus 1,0 reichen in der Regel mehr als fünf Jahre.

Gourlay und Kollegen und Kolleginnen begleiteten 2012 in den USA 4.957 Frauen ab 67 Jahren ohne Hüft- oder Wirbelbruch über bis zu 15 Jahre. Sie schätzten, nach welcher Zeit zehn Prozent der Frauen eine Osteoporose entwickeln: bei leichter Osteopenie mit einem T-Wert zwischen minus 1,01 und minus 1,49 nach 17,3 Jahren, bei mittlerer Osteopenie zwischen minus 1,50 und minus 1,99 nach 4,7 Jahren und bei fortgeschrittener Osteopenie zwischen minus 2,00 und minus 2,49 nach 1,1 Jahren. Für Männer und jüngere Frauen sind diese Zahlen nicht übertragbar.

Früher kontrolliert wird, wenn neue Risikofaktoren hinzukommen, etwa eine Kortisontherapie oder ein Bruch. Sinnvoll ist eine Messung am selben Gerät, weil sich Werte zwischen Geräten unterscheiden können.

Welche Bedeutung hat Osteopenie für gesundes Altern?

Knochen und Muskeln entscheiden im Alter mit darüber, ob Menschen selbstständig bleiben. Die Kombination aus verminderter Knochendichte und Muskelschwäche wird als Osteosarkopenie bezeichnet und ist mit Stürzen und Brüchen verbunden.

In Beobachtungsstudien gehen niedrige Knochendichte und Brüche mit einer höheren Sterblichkeit einher. Das zeigt einen Zusammenhang, beweist aber nicht, dass die Knochendichte selbst die Ursache ist, denn oft stehen Gebrechlichkeit, chronische Erkrankungen oder Bewegungsmangel dahinter.

Dass Longevity-Programme, Nahrungsergänzungsmittel oder wiederholte Messungen ohne Risikofaktoren das Bruchrisiko gesunder Menschen senken, ist nicht belegt. Belegt ist der Nutzen von Bewegung, Sturzvorbeugung und gezielter Behandlung bei hohem Risiko.

Was kostet die Abklärung einer Osteopenie?

Vor einer selbst bezahlten Messung lohnt sich ein Kostenvoranschlag mit diesen Fragen:

  • Wird mit DXA an Lendenwirbelsäule und Hüfte gemessen?
  • Ist die ärztliche Befundbesprechung enthalten?
  • Wird das Frakturrisiko mit FRAX oder dem DVO-Risikomodell berechnet?

Welche Regeln gelten in Deutschland?

Die gesetzliche Krankenversicherung, kurz GKV, übernimmt die DXA-Messung seit einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von 2013 bei einem Bruch ohne nennenswerten Unfall mit begründetem Verdacht auf Osteoporose oder wenn aufgrund konkreter Befunde eine medikamentöse Behandlung beabsichtigt ist. Eine Wiederholung ist in der Regel frühestens nach fünf Jahren vorgesehen. Ohne diese Voraussetzungen ist die Messung eine individuelle Gesundheitsleistung, kurz IGeL. Bei einer privaten Krankenversicherung richtet sich die Erstattung nach dem Tarif.

Welche Regeln gelten in Österreich?

Laut dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs übernimmt die Krankenkasse, etwa die Österreichische Gesundheitskasse ÖGK, die Knochendichtemessung bei ärztlicher Zuweisung in einem Vertragsinstitut. Bei Wahlärzten und Wahlärztinnen oder in Wahlinstituten zahlst Du zunächst selbst, die Rückerstattung orientiert sich am Kassentarif. Ob ein Osteoporose-Medikament frei verordnet werden kann oder eine Bewilligung braucht, regelt der Erstattungskodex der Sozialversicherung.

Welche Regeln gelten in der Schweiz?

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die DXA-Messung bei bestimmten Voraussetzungen nach Anhang 1 der Krankenpflege-Leistungsverordnung, etwa nach Brüchen bei geringer Belastung oder bei längerer Kortisontherapie. Eine Osteopenie als Zufallsbefund ohne Risikofaktoren reicht dafür in der Regel nicht aus. Versicherte tragen Franchise, also den jährlichen Grundbetrag, den sie selbst zahlen, und Selbstbehalt. Ob ein Medikament bezahlt wird, regelt die Spezialitätenliste des Bundesamts für Gesundheit.

Quellen

World Health Organization (1994): Assessment of fracture risk and its application to screening for postmenopausal osteoporosis. Report of a WHO Study Group. WHO Technical Report Series 843. Genf: WHO.

Kanis, J. A., Melton, L. J., Christiansen, C., Johnston, C. C., Khaltaev, N. (1994): The diagnosis of osteoporosis. Journal of Bone and Mineral Research, 9(8), 1137-1141. DOI: 10.1002/jbmr.5650090802

Dachverband Osteologie (2023): S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. AWMF-Register 183-001. Kurzfassung Version 2.2. https://leitlinien.dv-osteologie.org/

Pfeil, A., Lange, U. (2024): Update on the DVO Guideline 2023 „Prophylaxis, diagnosis and treatment of osteoporosis in postmenopausal women and in men aged over 50“. Zeitschrift für Rheumatologie, 83(5), 401-406. DOI: 10.1007/s00393-024-01495-x

Dimai, H. P., Muschitz, C., Amrein, K. und Kollegen und Kolleginnen (2024): Osteoporose: Definition, Risikoerfassung, Diagnose, Prävention und Therapie (Update 2024). Leitlinie der Österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel. Wiener Klinische Wochenschrift, 136(Suppl 16), 599-668. DOI: 10.1007/s00508-024-02441-2

Ferrari, S., Biver, E., Gonzalez-Rodriguez, E., Kistler-Fischbacher, M., Lamy, O., Bischoff-Ferrari, H., Meier, C. (2026): Updated recommendations for osteoporosis treatment according to fracture risk: 2026 revision by the Swiss Association against Osteoporosis (SVGO). Swiss Medical Weekly, 156, 5700. DOI: 10.57187/5700

Siris, E. S., Chen, Y. T., Abbott, T. A., Barrett-Connor, E., Miller, P. D., Wehren, L. E., Berger, M. L. (2004): Bone mineral density thresholds for pharmacological intervention to prevent fractures. Archives of Internal Medicine, 164(10), 1108-1112. DOI: 10.1001/archinte.164.10.1108

Reid, I. R., Horne, A. M., Mihov, B., Stewart, A., Garratt, E., Wong, S., Wiessing, K. R., Bolland, M. J. (2018): Fracture prevention with zoledronate in older women with osteopenia. New England Journal of Medicine, 379(25), 2407-2416. DOI: 10.1056/NEJMoa1808082

Qaseem, A., Hicks, L. A., Etxeandia-Ikobaltzeta, I. und Kollegen und Kolleginnen (2023): Pharmacologic treatment of primary osteoporosis or low bone mass to prevent fractures in adults: a living clinical guideline from the American College of Physicians. Annals of Internal Medicine, 176(2), 224-238. DOI: 10.7326/M22-1034

Gourlay, M. L., Fine, J. P., Preisser, J. S. und Kollegen und Kolleginnen (2012): Bone-density testing interval and transition to osteoporosis in older women. New England Journal of Medicine, 366(3), 225-233. DOI: 10.1056/NEJMoa1107142

Mäkinen, V. N., Lyngberg, A., Sølling, A. S., Harsløf, T., Langdahl, B. L. (2026): Trabecular Bone Score has limited ability to discriminate fragility fractures in postmenopausal women with osteopenia: a Danish case-control study. Calcified Tissue International, 117, 160. DOI: 10.1007/s00223-026-01621-8

Kemmler, W., Schoene, D., Kohl, M. und Kollegen und Kolleginnen (2026): Exercise for fracture prevention: evidence and consensus-based practice guideline of the osteology umbrella association (DVO). BMC Endocrine Disorders, 26(1), 98. DOI: 10.1186/s12902-026-02194-1

Li, S., Pan, N., Niu, L. und Kollegen und Kolleginnen (2026): Effects of exercise interventions on fall-related functional performance in postmenopausal women with osteoporosis or low bone mass: a systematic review and meta-analysis. Frontiers in Physiology, 17, 1903705. DOI: 10.3389/fphys.2026.1903705

Europäische Kommission (2012): Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel. Amtsblatt der Europäischen Union L 136, 1-40.

Gemeinsamer Bundesausschuss (2013): Knochendichtemessung künftig bei weiteren Indikationen Kassenleistung. Pressemitteilung vom 21. Februar 2013. https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/474/

Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024): Knochendichtemessung. Aktualisiert am 23. Mai 2024. https://www.gesundheit.gv.at/labor/untersuchungen/mrt-ct-roentgen/knochendichtemessung.html

Bundesamt für Gesundheit (2026): Anhang 1 der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV). https://www.bag.admin.ch/de/anhang-1-der-krankenpflege-leistungsverordnung-klv

European Medicines Agency: Europäische öffentliche Beurteilungsberichte (EPAR) zu Zoledronsäure (Aclasta), Denosumab (Prolia) und Raloxifen (Evista). https://www.ema.europa.eu/

War dieser Beitrag hilfreich für Dich?
Deine Frage ist nicht dabei?

Stell sie anonym. Die MOOCI-Redaktion prüft jede Frage und holt die Antwort einer Fachärztin oder eines Facharztes ein. Beantwortete Fragen erscheinen hier auf der Seite, ohne Namen. Bei akuten Beschwerden wende Dich bitte direkt an Deine Praxis oder den ärztlichen Notdienst.

Häufige Fragen

Ist Osteopenie heilbar?
Eine Osteopenie ist ein Messbefund und keine Krankheit, die im klassischen Sinn geheilt wird. Mit Krafttraining, Stoßbelastungen und guter Ernährung lässt sich die Knochendichte oft stabilisieren, bei manchen Menschen steigt sie leicht. Wichtiger als der T-Wert ist, das Bruchrisiko durch starke Muskeln und weniger Stürze niedrig zu halten.
Ist Osteopenie gefährlich?
Osteopenie selbst verursacht keine Beschwerden und ist nicht gefährlich. Sie zeigt aber, dass die Knochen weniger dicht sind als bei jungen Erwachsenen. Ob daraus ein relevantes Bruchrisiko entsteht, hängt vom Alter, von früheren Brüchen, von Stürzen und von Medikamenten ab. Diese Faktoren werden mit einem Risikorechner gemeinsam bewertet.
Darf ich mit Osteopenie Sport treiben?
Ja, Sport ist ausdrücklich erwünscht. Besonders wirksam sind Krafttraining, Sprung- und Stoßbelastungen sowie Gleichgewichtstraining. Wer bereits einen Wirbelbruch hatte, unsicher geht oder lange nicht trainiert hat, sollte das Programm mit Physiotherapie oder ärztlicher Begleitung aufbauen und die Belastung langsam steigern.
Muss ich Kalzium und Vitamin D einnehmen?
Nicht automatisch. Die Leitlinien empfehlen, Kalzium vorrangig über die Ernährung aufzunehmen und Präparate nur bei zu geringer Zufuhr zu ergänzen. Vitamin D wird bei Mangel oder fehlender Sonne ergänzt. Für gesunde, gut versorgte Menschen ist ein zusätzlicher Nutzen zur Vorbeugung von Brüchen nicht nachgewiesen.
Kann sich der T-Wert wieder verbessern?
Der T-Wert kann sich leicht verbessern, etwa nach Behandlung einer Ursache wie einer Schilddrüsenüberfunktion, nach dem Absetzen knochenschädigender Medikamente oder unter gezieltem Training. Größere Anstiege sind eher unter Medikamenten zu erwarten. Kleine Schwankungen zwischen zwei Messungen liegen oft im Bereich der Messgenauigkeit und sind dann nicht aussagekräftig.
Bekomme ich durch Osteopenie Rückenschmerzen?
Nein, eine verminderte Knochendichte allein verursacht keine Schmerzen. Rückenschmerzen haben meist andere Ursachen wie Verspannungen oder Abnutzung. Treten nach geringer Belastung plötzlich starke Rückenschmerzen auf oder wirst Du kleiner, kann ein Wirbelbruch dahinterstecken. Dann ist eine ärztliche Abklärung mit Röntgenbild wichtig.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Benjamin Gehl

Facharzt für plastische, ästhetische & rekonstruktive Chirurgie

Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind. Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

Zum Profil
Weitere Inhalte zum Thema
Aktuelle Trends
Unser medizinischer Prozess
Jeder Artikel wird von medizinischen Fachexpert:innen geprüft, um höchste Qualität und Aktualität sicherzustellen.
Recherche

Analyse aktueller Studien und Fachliteratur

Erstellung

Verfassung durch med. Fachjournalist:innen

Facharzt-Review

Prüfung durch praktizierende Fachärzt:innen

Aktualisierung

Regelmäßige Überprüfung und Updates

Fachärztlich geprüft
Dr. Benjamin Gehl
Letzte Aktualisierung: 27.10.2026

MIA

KI-Assistentin · MOOCI Informational Agent

Hallo! Ich bin MIA, die KI-Assistentin von MOOCI. 👋

Damit Du es weißt: Du schreibst hier mit einer künstlichen Intelligenz, nicht mit einem Menschen. Meine Antworten können Fehler enthalten und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Wie kann ich Dir heute helfen?
Gerade eben

Arzt in deiner Nähe finden

🩺

MIA

Deine KI-Beratung von MOOCI

Hallo! Ich bin MIA, deine KI-Beratung von MOOCI. Ich beantworte deine Fragen zu ästhetischen und medizinischen Behandlungen. Was möchtest du wissen?

Arzt in deiner Nähe finden