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Knochendichtemessung

Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung per DXA zeigt, wie stabil die Knochen sind, und hilft bei der Entscheidung…

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Das Wichtigste in Kürze

Die Knochendichtemessung mit DXA ist das Standardverfahren, um eine Osteoporose nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation festzustellen. Sie misst den Mineralgehalt an Lendenwirbelsäule und Hüfte mit sehr geringer Strahlenbelastung.

Der T-Wert vergleicht Deine Knochendichte mit jungen gesunden Erwachsenen, der Z-Wert mit Gleichaltrigen. Über eine Behandlung entscheidet heute das gesamte Frakturrisiko und nicht der Messwert allein.

Eine Messung ist vor allem bei Risikofaktoren, nach Knochenbrüchen ohne größeren Unfall und vor einer geplanten Therapie sinnvoll. Ohne Risikofaktoren ist eine Routinemessung nach der aktuellen Studienlage nicht ausreichend belegt.

Ob die Krankenkasse zahlt, hängt in allen drei Ländern von der medizinischen Begründung ab. Ultraschallmessungen an der Ferse ersetzen die DXA nicht und werden in der Regel nicht übernommen.

Eine Knochendichtemessung soll klären, ob die Knochen so viel Mineralgehalt verloren haben, dass sie schon bei geringer Belastung brechen können. Fachlich heißt die Untersuchung Osteodensitometrie, und sie ist der wichtigste Baustein, um eine Osteoporose, also einen krankhaften Knochenschwund, zu erkennen. Viele Menschen erfahren erst nach einem Bruch, dass ihre Knochenmasse deutlich abgenommen hat.

Gleichzeitig gibt es Messangebote in Apotheken, Vorsorgezentren und Praxen, die sich in Methode, Aussagekraft und Kosten stark unterscheiden. Nicht jede Messung ist sinnvoll, und nicht jeder auffällige Wert bedeutet, dass Medikamente nötig sind. Welches Verfahren ist das richtige, wie liest man T-Wert und Z-Wert, und wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten? In diesem Artikel erfährst Du, was die Untersuchung leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.

Knochendichtemessung

Was ist eine Knochendichtemessung?

Eine Knochendichtemessung bestimmt, wie viel Mineralsalz, vor allem Kalzium-Hydroxylapatit, in einem bestimmten Knochenabschnitt eingelagert ist. Das Ergebnis heißt Knochenmineraldichte, international abgekürzt BMD für „bone mineral density“, und wird bei der DXA in Gramm pro Quadratzentimeter angegeben. Die Dichte ist ein wichtiger Teil der Knochenfestigkeit, aber nicht der einzige, denn auch die innere Struktur der Knochenbälkchen, die Knochengeometrie und die Sturzneigung bestimmen, ob ein Knochen bricht.

Wozu dient die Messung?

Die Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) von 2023 nennt zwei Aufgaben. Erstens prüft die Messung, ob eine Osteoporose nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorliegt. Zweitens hilft das Ausmaß der verminderten Knochendichte, das persönliche Frakturrisiko genauer zu schätzen und daraus abzuleiten, ob eine Behandlung empfohlen wird. Die Messung ist damit kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für eine konkrete Entscheidung.

Wie unterscheidet sich die Knochenmessung von einer Ganzkörperanalyse?

Dasselbe DXA-Gerät kann je nach Programm auch die Körperzusammensetzung erfassen, also Fettmasse und fettfreie Masse am ganzen Körper. Diese Ganzkörperanalyse ist eine andere Fragestellung und gehört nicht zur Osteoporose-Diagnostik. Wenn Du einen Termin vereinbarst, lohnt es sich deshalb, nachzufragen, ob eine reine Knochendichtemessung an Lendenwirbelsäule und Hüfte oder eine Analyse der Körperzusammensetzung geplant ist.

Knochendichtemessung

Welche Verfahren gibt es, um die Knochendichte zu messen?

Die Methoden, die Knochendichte zu messen, unterscheiden sich darin, wie gut sie standardisiert sind und ob sie für die Diagnose einer Osteoporose verwendet werden dürfen.

DXA als Standardverfahren

Bei der Dual-Röntgen-Absorptiometrie, auch DEXA genannt, durchleuchtet ein schwacher Röntgenstrahl mit zwei unterschiedlichen Energiestufen den Körper. Weil Knochen und Weichteile die beiden Energien unterschiedlich stark abschwächen, kann die Software den Mineralgehalt des Knochens berechnen. Die DVO-Leitlinie 2023 empfiehlt die DXA an der Lendenwirbelsäule und beidseits am hüftnahen Oberschenkelknochen als Standardverfahren. Nur mit der DXA lässt sich nach dieser Leitlinie prüfen, ob eine Osteoporose nach der WHO-Definition vorliegt, und nur für sie liegen umfangreiche Referenzdaten vor.

Quantitative Computertomografie (QCT)

Die quantitative Computertomografie misst die Knochendichte dreidimensional. Die DVO-Leitlinie 2023 hält fest, dass die QCT an Lendenwirbelsäule und Hüfte das Frakturrisiko am jeweiligen Messort genauso gut, aber nicht besser als die DXA vorhersagt. Ihre T-Werte lassen sich nicht in DXA-T-Werte umrechnen, mit Ausnahme eines speziellen Auswerteverfahrens an der Hüfte. Die Strahlenbelastung ist bei einer Computertomografie grundsätzlich höher. Infrage kommt die QCT vor allem, wenn eine DXA an Wirbelsäule und Hüfte nicht verwertbar ist.

Ultraschall an der Ferse

Der quantitative Ultraschall, kurz QUS, wird häufig an der Ferse angeboten, etwa in Apotheken. Er arbeitet ohne Röntgenstrahlung und misst, wie Schallwellen den Knochen durchlaufen. Laut DVO-Leitlinie 2023 erlaubt das Verfahren eine grobe Abschätzung des Frakturrisikos, eine Osteoporose nach WHO-Definition kann damit aber nicht festgestellt werden. Die österreichische Leitlinie der Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel (ÖGKM, 2024) empfiehlt Ultraschall und QCT derzeit nicht zur Osteoporose-Diagnose. Ein auffälliger Ultraschallbefund ist daher ein Anlass für eine ärztliche Abklärung, aber kein Ersatz für die DXA.

Trabecular Bone Score und Wirbelkörper-Analyse

Der Trabecular Bone Score, kurz TBS, ist eine Zusatzauswertung der DXA-Bilder der Lendenwirbelsäule, die Hinweise auf die innere Knochenstruktur gibt. Die DVO-Leitlinie 2023 beschreibt einen Zusammenhang mit Wirbelkörper- und Hüftbrüchen, die ÖGKM-Leitlinie 2024 empfiehlt ihn als ergänzende Information. Ob solche Zusatzauswertungen nötig sind, hängt von der Fragestellung ab.

Wie läuft eine Knochendichtemessung ab?

Vor der Messung fragt das Team Patienten und Patientinnen nach Vorerkrankungen, Medikamenten, früheren Brüchen und einer möglichen Schwangerschaft.

Welche Vorbereitung ist nötig?

Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht nötig, und Du musst nicht nüchtern sein. Wichtig ist, Gegenstände aus Metall abzulegen, also Gürtel, Schmuck, Bügel-BH oder Hosen mit Reißverschluss und Nieten im Messbereich. Wenn in den Tagen zuvor eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel stattgefunden hat, solltest Du das vorab mitteilen, weil das Ergebnis dadurch verfälscht werden kann. Bringe Vorbefunde mit, besonders frühere Knochendichtemessungen, denn diese Informationen erlauben einen Vergleich der Werte.

Wie lange dauert die Messung?

Du liegst auf dem Rücken auf einer gepolsterten Liege, während ein Messarm langsam über Lendenwirbelsäule und Hüfte fährt. Für die Messung der Lendenwirbelsäule werden die Beine meist auf einem Polster angewinkelt, für die Hüfte wird das Bein leicht nach innen gedreht. Die Untersuchungszeit beträgt laut Bundesamt für Strahlenschutz (2026) etwa fünf bis zehn Minuten, mit Aufklärung und Lagerung dauert der Termin entsprechend länger. Die Messung ist schmerzfrei, und Du musst lediglich ruhig liegen bleiben.

Was kann das Ergebnis verfälschen?

An der Lendenwirbelsäule können Veränderungen die Messung stören, die nichts mit der Knochenfestigkeit zu tun haben. Die DVO-Leitlinie 2023 nennt knöcherne Randanbauten bei Arthrose, bereits gebrochene Wirbelkörper, ausgeprägte Verschleißveränderungen, Skoliosen und eine starke Gefäßverkalkung der Bauchschlagader. Diese Befunde lassen die Dichte höher erscheinen, als sie tatsächlich ist, deshalb wird bei älteren Menschen die Hüfte oft stärker gewichtet. Auch Metallimplantate, Hüftprothesen und Wirbelsäulenoperationen können einzelne Messorte unbrauchbar machen.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer Knochendichtemessung?

Die Strahlenbelastung bei der Knochendichtemessung ist sehr gering. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gibt in seinem 2026 bekanntgemachten Bericht eine effektive Dosis von etwa ein bis drei Mikrosievert an und beschreibt das damit verbundene Strahlenrisiko als vernachlässigbar.

Wie lässt sich die Dosis einordnen?

Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland beträgt laut BfS im Mittel etwa 2,1 Millisievert pro Jahr, das sind rund 2.100 Mikrosievert. Eine DXA-Messung liegt damit unter der natürlichen Dosis eines einzigen Tages. Laut BfS-Bericht ändern auch wiederholte Messungen nichts an dieser Bewertung.

Gibt es Gründe, auf die Messung zu verzichten?

Während einer Schwangerschaft wird die Untersuchung in der Regel nicht durchgeführt. Wenn eine Schwangerschaft möglich ist, solltest Du das vor dem Termin ansprechen. Unabhängig von der geringen Dosis muss in Deutschland nach dem Strahlenschutzgesetz jede Röntgenuntersuchung ärztlich begründet sein.

Knochendichtemessung

Was bedeuten T-Wert und Z-Wert bei der Knochendichtemessung?

Der reine Messwert in Gramm pro Quadratzentimeter ist ohne Vergleich schwer zu verstehen. Deshalb rechnet die Software ihn in zwei Vergleichswerte um, die in Standardabweichungen angegeben werden. Eine Standardabweichung beschreibt, wie stark Messwerte in einer Vergleichsgruppe üblicherweise um den Mittelwert streuen.

Was bedeutet der T-Wert?

Der T-Wert vergleicht Deine Knochendichte mit dem Mittelwert gesunder junger Erwachsener. Nach der WHO-Einteilung von 1994 gilt für Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab 50 Jahren:

  • Ein T-Wert von minus 1,0 oder höher gilt als normal.
  • Ein T-Wert zwischen minus 1,0 und minus 2,5 wird als Osteopenie bezeichnet, also als verminderte Knochendichte.
  • Ein T-Wert von minus 2,5 oder niedriger erfüllt die Messdefinition der Osteoporose.

Laut BfS-Bericht 2026 verdoppelt sich das Frakturrisiko ungefähr mit jeder Standardabweichung, um die die Knochendichte sinkt. Die DVO-Leitlinie 2023 verwendet geschlechtsspezifische Vergleichswerte, Männer werden also mit jungen Männern verglichen.

Was sagt der Z-Wert aus?

Der Z-Wert vergleicht die Knochendichte mit Menschen gleichen Alters und Geschlechts. Er ist vor allem bei Frauen vor den Wechseljahren, Männern unter 50 Jahren sowie Kindern und Jugendlichen maßgeblich. Nach den Positionen der International Society for Clinical Densitometry (ISCD, 2019) gilt ein Z-Wert von minus 2,0 oder niedriger als „unterhalb des altersentsprechenden Bereichs“. Ein solcher Wert ist ein Anlass, nach Ursachen wie Hormonstörungen, Darmerkrankungen mit gestörter Nährstoffaufnahme oder knochenschädigenden Medikamenten zu suchen.

Warum entscheidet nicht der Messwert allein?

Viele Knochenbrüche treten bei Menschen auf, deren T-Wert noch nicht im Osteoporose-Bereich liegt. Die DVO-Leitlinie 2023 empfiehlt deshalb, das Frakturrisiko für die nächsten drei Jahre mit einem Risikomodell zu berechnen, in das Alter, Geschlecht, T-Wert und Risikofaktoren wie frühere Brüche, Stürze, Glukokortikoide (Kortison) oder rheumatoide Arthritis einfließen. Eine medikamentöse Therapie wird nach dieser Leitlinie ab einem geschätzten Risiko von drei Prozent erwogen und ab fünf Prozent empfohlen. In Österreich und der Schweiz wird häufig das Modell FRAX verwendet, das ein Zehn-Jahres-Risiko berechnet.

Warum sollte die Verlaufskontrolle am selben Gerät erfolgen?

Geräte verschiedener Hersteller und Softwareversionen liefern leicht unterschiedliche Werte. Wenn die Knochenmasse scheinbar nur wenig zu- oder abnimmt, kann das eine Messschwankung sein. Für eine aussagekräftige Verlaufskontrolle empfiehlt sich deshalb dasselbe Gerät am selben Standort.

Für wen ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Eine Knochendichtemessung ist keine Vorsorgeuntersuchung für alle. Entscheidend ist, ob das Ergebnis eine medizinische Entscheidung verändern würde, etwa den Beginn einer Therapie, eine Anpassung von Medikamenten oder gezielte Maßnahmen zur Sturzvorbeugung.

Welche Empfehlungen gibt die DVO-Leitlinie?

Die DVO-Leitlinie 2023 empfiehlt eine Basisdiagnostik mit Anamnese, körperlicher Untersuchung, Labor und Knochendichtemessung in folgenden Situationen:

  • nach einem Knochenbruch bei geringer Belastung, etwa einem Sturz aus dem Stand, zeitnah
  • bei Frauen nach den Wechseljahren und Männern ab 50 Jahren, wenn Ärzte und Ärztinnen eine relevante Risikokonstellation feststellen
  • ab 70 Jahren bei Frauen und Männern, sofern mögliche therapeutische Maßnahmen die Untersuchung rechtfertigen
  • bei jüngeren Menschen mit bestimmten Risikoprofilen, etwa entzündlichen Darmerkrankungen, Lupus, nach einer Operation zur Gewichtsreduktion oder zu Beginn einer Therapie mit Aromatasehemmern

Als Risikofaktoren nennt die Leitlinie unter anderem eine längere Behandlung mit Glukokortikoiden, rheumatoide Arthritis, Diabetes Typ 1, eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen, wiederholte Stürze, Rauchen und bestimmte Medikamente. Die Leitlinie wurde 2023 veröffentlicht, eine Aktualisierung ist laut DVO in Arbeit.

Welche Empfehlungen gelten in Österreich und der Schweiz?

In Österreich empfiehlt die ÖGKM-Leitlinie 2024 für Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab 50 Jahren mit mindestens einem klinischen Risikofaktor zunächst eine Risikoberechnung mit FRAX ohne Messwert. Ob danach eine DXA nötig ist, richtet sich nach dem berechneten Risiko, ein Routine-Screening ist nicht vorgesehen.

In der Schweiz richtet sich die Praxis stark nach den Voraussetzungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die eine Liste konkreter Erkrankungen und Therapien nennt.

Gibt es einen Osteoporose-Test ohne Messung?

Im Internet und in Apotheken werden Fragebögen und Selbsttests angeboten, die als Osteoporose-Test bezeichnet werden. Sie können Risikofaktoren sichtbar machen und einen Anlass für ein ärztliches Gespräch geben. Eine Diagnose ersetzen sie nicht, ebenso wenig wie eine Ultraschallmessung an der Ferse. Risikomodelle wie das DVO-Modell oder FRAX gehören in ärztliche Hand.

Was zeigt die Studienlage zur Messung ohne Beschwerden?

Ob eine Knochendichtemessung bei Menschen ohne Beschwerden Brüche verhindert, ist nur für ältere Frauen untersucht. Das BfS hat 2026 drei randomisierte kontrollierte Studien aus Europa ausgewertet, in denen Frauen zufällig einer Gruppe mit einmaliger DXA oder einer Gruppe mit üblicher Versorgung zugeteilt wurden. Insgesamt wurden rund 57.800 Frauen im Alter von 65 bis 90 Jahren drei bis fünf Jahre lang beobachtet.

In der Hauptanalyse zeigte sich für keine Bruchart ein statistisch gesicherter Unterschied. In einer Zusatzauswertung der Teilnehmerinnen mit Angaben zum Frakturrisiko traten in der Gruppe mit Messung um 17 Prozent weniger Hüftbrüche auf. Über alle Studien hinweg beobachtete das BfS etwa 22 Hüftbrüche pro 1.000 Frauen mit Messung und etwa 27 pro 1.000 Frauen ohne Messung. Das BfS bewertet die Evidenz selbst als schwach, Daten zu möglichen Schäden wie Überbehandlung lagen nicht vor.

Für Frauen unter 65 Jahren und für Männer gibt es laut BfS keine solchen Studien. Die US Preventive Services Task Force empfahl 2025 die Messung für Frauen ab 65 Jahren, für Männer hielt sie die Datenlage für unzureichend. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sah den Nutzen eines Screenings 2024 als nicht ausreichend belegt an, die Stiftung Warentest riet im Dezember 2025 von einer selbst bezahlten Messung ohne vorherige Risikoeinschätzung ab.

Ist eine Messung als reine Vorsorge in Deutschland erlaubt?

Früherkennungsuntersuchungen mit Röntgenstrahlen bei Menschen ohne Beschwerden und ohne Krankheitsverdacht sind nach dem Strahlenschutzgesetz nur zulässig, wenn eine Rechtsverordnung sie ausdrücklich erlaubt. Laut dem 2026 bekanntgemachten BfS-Bericht gibt es eine solche Verordnung für die DXA bisher nicht. Das BfS hält eine Früherkennung bei Frauen ab 65 Jahren mit einem FRAX-Zehn-Jahres-Risiko für schwere osteoporotische Brüche von mindestens 15 Prozent aus Sicht des Strahlenschutzes für gerechtfertigt. Wer wegen einer Grunderkrankung oder einer Therapie ein erhöhtes Risiko hat, gilt nicht als Früherkennungsfall, sondern erhält die Messung als normale ärztliche Diagnostik.

Wie oft sollte die Knochendichte gemessen werden?

Ohne Therapie richtet sich der Abstand laut DVO-Leitlinie 2023 nach dem Ausgangswert. Bei einem T-Wert über minus 1,0 reichen in der Regel Abstände von mehr als fünf Jahren. Die Leitlinie stützt sich dabei auf eine US-Kohortenstudie von Gourlay und Kollegen und Kolleginnen (2012) mit älteren Frauen, in der es bei normaler Ausgangsdichte im Mittel viele Jahre, bei Werten knapp über der Osteoporose-Grenze dagegen nur rund ein Jahr dauerte, bis ein Teil der Frauen die Behandlungsschwelle erreichte. Auf Männer und jüngere Frauen sind diese Ergebnisse nur eingeschränkt übertragbar. Kürzere Abstände können bei neuen Risikofaktoren nötig werden, etwa einer Kortisontherapie, unter einer Behandlung wird das Intervall individuell festgelegt.

Welche Rolle spielt die Knochendichtemessung für gesundes Altern?

Knochenbrüche im Alter, besonders an Hüfte und Wirbelsäule, gehen laut BfS-Bericht 2026 mit Funktionsverlust, Schmerzen und eingeschränkter Lebensqualität einher. Eine niedrige Knochendichte ist in Beobachtungsstudien zudem mit einer höheren Sterblichkeit verbunden. Das bedeutet aber nicht, dass die Dichte selbst die Ursache ist, denn niedrige Werte treten häufig gemeinsam mit Gebrechlichkeit, Untergewicht, chronischen Erkrankungen und Bewegungsmangel auf.

Was kann die Messung für die Gesundheit im Alter leisten?

Die Messung verlängert das Leben nicht und kann die Knochen nicht verbessern. Nutzen entsteht nur, wenn aus dem Ergebnis eine wirksame Entscheidung folgt, etwa eine Behandlung mit Wirkstoffen wie Bisphosphonaten oder Denosumab, die von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zur Osteoporose-Therapie zugelassen sind, oder ein gezieltes Programm gegen Stürze. Grundlage bleiben Bewegung mit Krafttraining und Gleichgewichtsübungen, eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß und Kalzium, eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D sowie der Verzicht auf Rauchen. Ob Nahrungsergänzungsmittel nötig sind, sollte nach ärztlicher Einschätzung des persönlichen Bedarfs entschieden werden, für gesunde, gut versorgte Menschen ist durch Präparate kein zusätzlicher Schutz vor Brüchen nachgewiesen.

Wie sinnvoll ist eine Messung als Teil eines Longevity-Checks?

In Longevity-Programmen wird die Knochendichtemessung manchmal als Baustein eines umfassenden Checks angeboten. Für Menschen ohne Risikofaktoren gilt die Messung nach heutiger Studienlage als allgemeines Screening nicht ausreichend belegt. Bei Frauen nach den Wechseljahren mit Risikofaktoren, bei langfristiger Kortisoneinnahme oder nach einem Bruch kann sie dagegen eine echte Entscheidungsgrundlage liefern.

Wann sollte man die Knochendichte ärztlich abklären lassen?

Den ersten Schritt macht in der Regel die Hausarztpraxis, die Risikofaktoren erfasst und bei Bedarf überweist. Durchgeführt wird die Knochendichtemessung meist in der Radiologie, in orthopädischen, endokrinologischen, rheumatologischen oder nuklearmedizinischen Praxen sowie in osteologischen Schwerpunktzentren.

Welche Fachrichtung ist zuständig?

Für die Bewertung des Befunds und eine mögliche Therapie sind Ärzte und Ärztinnen mit osteologischer Erfahrung geeignet, etwa aus Orthopädie, Endokrinologie, Rheumatologie oder Allgemeinmedizin. Die Zertifizierung „Osteologe DVO“ weist eine spezielle Weiterbildung in Knochenerkrankungen nach.

Wann ist ärztliche Hilfe nötig?

Sofort ärztlich abklären lassen solltest Du folgende Zeichen:

  • plötzliche, starke Rückenschmerzen nach einer alltäglichen Bewegung, einem Heben oder einem leichten Sturz
  • Schmerzen in Leiste oder Hüfte nach einem Sturz, besonders wenn Du das Bein nicht mehr belasten kannst
  • Taubheitsgefühl, Lähmungen in den Beinen oder Probleme beim Wasserlassen und Stuhlgang zusammen mit Rückenschmerzen
  • ein deutlicher Größenverlust oder ein zunehmender Rundrücken innerhalb kurzer Zeit

Bei Lähmungen, Gefühlsstörungen oder starken Schmerzen nach einem Sturz ist der Notruf richtig: 112 in Deutschland, 144 in Österreich und 144 in der Schweiz.

Was kostet eine Knochendichtemessung?

Ob die Knochendichtemessung über die Krankenkasse läuft, hängt in allen drei Ländern von der medizinischen Begründung ab. Ohne diese Begründung ist sie eine Selbstzahlerleistung.

Knochendichtemessung Krankenkasse in Deutschland

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die DXA nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Es liegt ein Knochenbruch ohne angemessenen Unfall vor, und weitere Befunde begründen den Verdacht auf Osteoporose.
  • Ärzte und Ärztinnen beabsichtigen aufgrund konkreter Befunde eine medikamentöse Osteoporose-Therapie, auch ohne vorherigen Bruch.

Diese Regelung gilt seit einem G-BA-Beschluss vom Februar 2013. Eine Wiederholung zur Therapieentscheidung ist laut Richtlinie frühestens nach fünf Jahren vorgesehen, außer besondere Befunde machen eine frühere Messung nötig. Praxen mit Genehmigung müssen die Messung bei erfüllten Voraussetzungen als Kassenleistung abrechnen, darauf weist die Verbraucherzentrale (Stand Februar 2024) hin.

Ohne diese Voraussetzungen ist die Messung eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), die Du selbst bezahlst. Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel bei medizinischer Notwendigkeit, Details regelt der jeweilige Tarif. Abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) mit der Ziffer 5475. Laut Bundesärztekammer ergibt sich beim üblichen 1,8-fachen Satz ein Betrag von 31,48 Euro (Einzelbeispiel nach GOÄ-Ratgeber, Stand der geltenden GOÄ im Oktober 2026), bei höherem Aufwand ist mit Begründung ein höherer Satz möglich. Die Stiftung Warentest nannte im Dezember 2025 Selbstzahlerangebote von bis zu 70 Euro. Vor einer Selbstzahlermessung lohnen sich diese Fragen:

  • Erfülle ich die Voraussetzungen für eine Kassenleistung? Bei Risikofaktoren lohnt es sich, das vorher in der Hausarztpraxis zu klären.
  • Welche Messorte sind enthalten? Eine aussagekräftige Messung umfasst Lendenwirbelsäule und Hüfte.
  • Ist ein Befundgespräch enthalten? Ohne Einordnung des Frakturrisikos bleibt der Wert schwer verwertbar.

Knochendichtemessung Kosten in Österreich

In Österreich übernimmt die Krankenversicherung die Kosten, wenn eine ärztliche Zuweisung vorliegt und die Untersuchung in einem Vertragsinstitut stattfindet. Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs beschreibt diese Regel in seiner Fassung vom Mai 2024. Je nach Versicherungsträger können zusätzliche Voraussetzungen gelten.

Bei Wahlärzten und Wahlärztinnen oder privaten Instituten zahlst Du zunächst selbst und kannst die Rechnung einreichen. Die Erstattung orientiert sich am Kassentarif und deckt das Honorar meist nicht vollständig. Ultraschallmessungen an der Ferse sind in der Regel selbst zu bezahlen.

Knochendichtemessung Kosten in der Schweiz

In der Schweiz übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die DXA nach Anhang 1 der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV, Ausgabe 1. Juli 2026) bei folgenden Voraussetzungen:

  • bei klinisch manifester Osteoporose und nach einem Knochenbruch bei inadäquatem Trauma
  • bei Langzeit-Kortisontherapie oder Hypogonadismus, also einem Mangel an Geschlechtshormonen
  • bei Erkrankungen des Verdauungssystems mit gestörter Nährstoffaufnahme, insbesondere Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Zöliakie
  • bei primärem Hyperparathyreoidismus, sofern keine klare Operationsindikation besteht
  • bei Osteogenesis imperfecta und bei HIV
  • bei Therapie mit Aromatasehemmern nach der Menopause oder mit der Kombination aus GnRH-Analogon und Aromatasehemmer vor der Menopause
  • bei Therapie mit Medikamenten gegen Krampfanfälle

Verlaufsuntersuchungen werden übernommen, solange die Risikosituation besteht, in der Regel höchstens alle zwei Jahre. Nicht übernommen werden laut KLV Ganzkörpermessungen, die periphere quantitative CT und die Ultraschallmessung des Knochens. Auch bei einer versicherten Messung tragen Versicherte Franchise und Selbstbehalt.

Quellen

Dachverband Osteologie (DVO) (2023): Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern ab dem 50. Lebensjahr. S3-Leitlinie, AWMF-Register 183-001, verabschiedet am 10. September 2023, Gültigkeit laut DVO zunächst bis 30. September 2026, laut AWMF-Register verlängert, Aktualisierung in Arbeit. URL: https://leitlinien.dv-osteologie.org/

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit; Bundesamt für Strahlenschutz (2026): Bekanntmachung der wissenschaftlichen Bewertung des Bundesamtes für Strahlenschutz gemäß § 84 Absatz 3 des Strahlenschutzgesetzes, Dual-Röntgen-Absorptiometrie zur Früherkennung der primären Osteoporose (BfS-74/26), vom 20. Februar 2026. Bundesanzeiger, BAnz AT 27.04.2026 B2.

Gemeinsamer Bundesausschuss (2013): Beschluss über eine Änderung der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung, Osteodensitometrie, vom 21. Februar 2013. URL: https://www.g-ba.de/downloads/39-261-1655/2013-02-21_MVV-RL_Osteodensitometrie_BAnz.pdf

Bundesärztekammer (o. J.): GOÄ-Ratgeber, Abrechnung der Osteodensitometrie. URL: https://www.bundesaerztekammer.de/themen/aerzte/honorar/goae/goae-ratgeber/abschnitt-o-strahlendiagnostik-nuklearmedizin-magnetresonanztomographie-strahlentherapie/abrechnung-der-osteodensitometrie

Bundesamt für Gesundheit (2026): Krankenpflege-Leistungsverordnung, Anhang 1, Ausgabe vom 1. Juli 2026, Kapitel 9.1 Diagnostische Radiologie, Knochendensitometrie. URL: https://www.bag.admin.ch/de/anhang-1-der-krankenpflege-leistungsverordnung-klv

Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024): Knochendichtemessung, aktualisiert am 23. Mai 2024. URL: https://www.gesundheit.gv.at/labor/untersuchungen/mrt-ct-roentgen/knochendichtemessung.html

Dimai, H. P., Muschitz, C., Amrein, K. et al. (2024): Osteoporose, Definition, Risikoerfassung, Diagnose, Prävention und Therapie (Update 2024). Leitlinie der Österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel. Wiener Klinische Wochenschrift, 136(Suppl 16), 599-668. DOI: 10.1007/s00508-024-02441-2

Gourlay, M. L., Fine, J. P., Preisser, J. S. et al. (2012): Bone-density testing interval and transition to osteoporosis in older women. New England Journal of Medicine, 366(3), 225-233. DOI: 10.1056/NEJMoa1107142

US Preventive Services Task Force (2025): Screening for Osteoporosis to Prevent Fractures. US Preventive Services Task Force Recommendation Statement. JAMA, 333(6), 498-508. DOI: 10.1001/jama.2024.27154

Shuhart, C. R., Yeap, S. S., Anderson, P. A. et al. (2019): Executive Summary of the 2019 ISCD Position Development Conference on Monitoring Treatment, DXA Cross-calibration and Least Significant Change, Spinal Cord Injury, Peri-prosthetic and Orthopedic Bone Health, Transgender Medicine, and Pediatrics. Journal of Clinical Densitometry, 22(4), 453-471. DOI: 10.1016/j.jocd.2019.07.001

World Health Organization (1994): Assessment of fracture risk and its application to screening for postmenopausal osteoporosis. WHO Technical Report Series 843. Genf: WHO.

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (2024): Stellungnahme zur Bewertung der DXA zur Früherkennung der primären Osteoporose durch das Bundesamt für Strahlenschutz, 8. Oktober 2024. URL: https://iqwig.de/unterlagen_stellungnahmen/2024-10-08_iqwig-stellungnahme-zu-bfs-bewertung-der-dxa_20.pdf

Verbraucherzentrale (2024): Knochendichtemessung, wann zahlt die Kasse? Stand 21. Februar 2024. URL: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/knochendichtemessung-wann-zahlt-die-kasse-12225

Stiftung Warentest (2025): Osteoporose früh erkennen, Knochendichtemessung selbst zahlen? Besser nicht. Pressemitteilung vom 16. Dezember 2025. URL: https://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Osteoporose-frueh-erkennen-Knochendichtemessung-selbst-zahlen-Besser-nicht-6269904-0/

Bundesamt für Strahlenschutz (o. J.): Natürliche Strahlenbelastung in Deutschland. URL: https://www.bfs.de/

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Häufige Fragen

Muss ich für eine Knochendichtemessung nüchtern sein?
Nein, für eine reine Knochendichtemessung musst Du in der Regel nicht nüchtern sein und kannst normal essen und trinken. Wichtig ist bequeme Kleidung ohne Metall im Bereich von Bauch und Hüfte. Teile dem Team mit, wenn Du kürzlich Kontrastmittel bekommen hast oder schwanger sein könntest, weil beides die Durchführung beeinflusst.
Ist eine Knochendichtemessung mit Ultraschall in der Apotheke aussagekräftig?
Eine Ultraschallmessung an der Ferse kann Hinweise auf ein erhöhtes Bruchrisiko geben, eine Osteoporose nach WHO-Definition lässt sich damit aber nicht feststellen. Die DVO-Leitlinie 2023 und die österreichische Leitlinie 2024 sehen dafür die DXA vor. Ein auffälliger Wert sollte ärztlich besprochen werden, ein unauffälliger schließt eine Osteoporose nicht sicher aus.
Kann ich die Knochendichte mit einer Hüftprothese messen lassen?
Ja, in vielen Fällen ist das möglich. Metall verfälscht nur den Messort, an dem das Implantat sitzt, deshalb wird dann die andere Hüfte oder die Lendenwirbelsäule ausgewertet. Sind beide Hüften und die Wirbelsäule nicht verwertbar, kann laut DVO-Leitlinie eine Messung am Unterarm oder eine quantitative CT infrage kommen.
Ich habe eine Osteopenie, brauche ich jetzt Medikamente?
Nicht automatisch. Eine Osteopenie beschreibt nur einen Messbereich, über eine Behandlung entscheidet nach der DVO-Leitlinie 2023 das geschätzte Frakturrisiko. Dazu zählen Alter, frühere Brüche, Stürze, Medikamente und Erkrankungen. Oft stehen Bewegung, Sturzvorbeugung und die Abklärung möglicher Ursachen im Vordergrund, der Abstand zur nächsten Kontrolle wird individuell festgelegt.
Warum zahlt meine Kasse die Messung nicht, obwohl ich über 70 bin?
Die Empfehlungen von Fachgesellschaften und die Regeln der Krankenkassen sind nicht deckungsgleich. In Deutschland zahlt die gesetzliche Krankenversicherung nach der G-BA-Richtlinie bei einem Bruch mit Osteoporoseverdacht oder bei konkret geplanter Therapie. Sprich Deine Risikofaktoren in der Hausarztpraxis an, denn häufig sind die Voraussetzungen dann erfüllt.
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Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Benjamin Gehl

Facharzt für plastische, ästhetische & rekonstruktive Chirurgie

Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind. Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Letzte Aktualisierung: 27.10.2026

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