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DEXA-Scan KI-generiertes Bild

DEXA-Scan

Der DEXA-Scan misst Körperfett, Muskelmasse und Knochendichte präzise und macht Deine Alterung als Marker sichtbar.

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Ein DEXA-Scan, auch DXA-Scan genannt, gehört zu den genauesten Verfahren, um die Knochendichte und die Körperzusammensetzung zu untersuchen. Je nach Art der Messung zeigt er, wie sich Fettmasse, fettfreie Masse und Knochenmineral im Körper verteilen. Außerdem liefert er Werte, mit denen sich die Stabilität der Knochen beurteilen lässt. Ursprünglich wurde das Verfahren zur Diagnose von Osteoporose entwickelt. Heute wird es auch genutzt, um Veränderungen der Körperzusammensetzung zu verfolgen. Besonders interessant sind dabei die fettfreie Masse an Armen und Beinen, das Fett im Bauchraum und die Knochendichte. Diese Werte können Hinweise auf Muskelabbau, Stoffwechselrisiken und eine nachlassende Knochenstabilität geben. Im Gegensatz zum Körpergewicht oder zu einer einfachen Körperfettwaage zeigt ein DEXA-Scan genauer, wie sich das Gewicht zusammensetzt. Dadurch kannst Du Veränderungen durch Training, Ernährung oder medizinische Behandlungen besser beurteilen.

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Das Wichtigste in Kürze

Ein DEXA-Scan misst die Knochendichte und kann bei einer Ganzkörperanalyse Fettmasse, fettfreie Masse und deren Verteilung im Körper erfassen. Damit liefert er genauere Angaben als eine gewöhnliche Körperfettwaage. Für die langfristige Gesundheit sind vor allem die Knochendichte, das viszerale Bauchfett und die fettfreie Masse an Armen und Beinen interessant. Die Werte können Hinweise auf Osteoporose, Muskelarmut und Stoffwechselrisiken geben.

Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert meist etwa zehn bis 20 Minuten und kommt mit einer sehr geringen Strahlenbelastung aus. Die Kosten hängen vom Land, vom Anbieter und vom Umfang der Messung ab. Krankenkassen übernehmen den Scan meist nur, wenn eine medizinische Begründung vorliegt.

Was ist ein DEXA-Scan?

DEXA steht für „Dual-Energy X-Ray Absorptiometry“. Auf Deutsch wird das Verfahren als Dual-Röntgen-Absorptiometrie bezeichnet. Häufig findet man auch die Abkürzung DXA. Bei der Untersuchung kommen Röntgenstrahlen mit zwei unterschiedlichen Energiestufen zum Einsatz. Knochen, Fett und fettfreies Weichteilgewebe schwächen diese Strahlen verschieden stark ab. Aus diesen Unterschieden berechnet die Software die Knochendichte und, bei einem Ganzkörperscan, die Verteilung der verschiedenen Gewebearten.

Knochendichte und Körperzusammensetzung

Entwickelt wurde der DEXA-Scan vor allem zur Diagnose von Osteoporose und zur Einschätzung des Risikos für Knochenbrüche. Dafür wird die Knochendichte meist an der Lendenwirbelsäule und am Hüftbereich gemessen. Bei einer Ganzkörpermessung kann das Gerät zusätzlich die Körperzusammensetzung auswerten. Dabei unterscheidet es zwischen Fettmasse, fettfreier Weichteilmasse und Knochenmineral. Die fettfreie Masse besteht zum großen Teil aus Muskulatur, umfasst aber auch Organe, Wasser und anderes fettfreies Gewebe. Ein DEXA-Scan misst daher nicht die reine Muskelmasse. Er kann jedoch sehr gut zeigen, wie viel fettfreie Masse sich in Armen, Beinen und anderen Körperregionen befindet.

Mehr Informationen als das Körpergewicht

Zwei Menschen können dasselbe Körpergewicht haben und dennoch eine sehr unterschiedliche Körperzusammensetzung aufweisen. Einer kann viel Muskelmasse und wenig Bauchfett besitzen, während der andere weniger Muskulatur und mehr viszerales Fett hat. Auf der Waage ist dieser Unterschied nicht zu erkennen. Ein DEXA-Scan kann dagegen zeigen, wie sich Fett und fettfreie Masse auf die einzelnen Körperregionen verteilen. Dadurch lassen sich Veränderungen genauer verfolgen als allein anhand des Gewichts oder des BMI.

Wie läuft ein DEXA-Scan ab?

Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert je nach Gerät und Fragestellung meist zehn bis 20 Minuten. Du liegst währenddessen ruhig auf einer gepolsterten Liege, während sich ein Scannerarm langsam über Deinen Körper bewegt. Für die Messung solltest Du Kleidung ohne Metallteile tragen und Schmuck, Gürtel oder andere metallische Gegenstände ablegen. Reißverschlüsse, Metallknöpfe oder Bügel können die Auswertung stören.

Muss man sich auf den DEXA-Scan vorbereiten?

Für eine reine Knochendichtemessung musst Du in der Regel nicht nüchtern sein. Bei einer Analyse der Körperzusammensetzung sind möglichst gleichbleibende Bedingungen sinnvoll. Das gilt besonders dann, wenn Du mehrere Messungen miteinander vergleichen möchtest. Idealerweise findet der Scan zu einer ähnlichen Tageszeit statt. Auch Mahlzeiten, Training und Flüssigkeitsaufnahme sollten vor jeder Verlaufsmessung möglichst vergleichbar sein. Veränderungen des Wasserhaushalts können die gemessene fettfreie Masse beeinflussen. Sehr intensives Training direkt vor dem Termin solltest Du vermeiden. Auch eine große Mahlzeit oder ungewöhnlich viel Flüssigkeit kann das Ergebnis leicht verändern.

Was passiert nach der Messung?

Nach dem Scan wertet die Software die Messergebnisse aus. Je nach Untersuchung erhältst Du Angaben zur Knochendichte, zum Körperfett und zur fettfreien Masse. Bei einer Ganzkörperanalyse werden die Werte häufig zusätzlich für einzelne Körperregionen dargestellt. Nicht jedes Zentrum bietet dieselben Auswertungen an. Du solltest daher vor dem Termin klären, ob nur die Knochendichte oder auch die vollständige Körperzusammensetzung gemessen wird. Die Ergebnisse müssen immer im Zusammenhang mit Deiner gesundheitlichen Vorgeschichte, Deinem Alter und Deinen Zielen betrachtet werden. Ein DEXA-Scan liefert wichtige Messwerte, ersetzt aber keine ärztliche Untersuchung.

Welche Werte misst ein DEXA-Scan bei der Körperzusammensetzung? KI-generiertes Bild

Welche Werte misst ein DEXA-Scan bei der Körperzusammensetzung?

Bei einer Ganzkörperanalyse unterteilt der DEXA-Scan den Körper in drei Bereiche:

  • Fettmasse
  • fettfreie Weichteilmasse
  • Knochenmineral

Aus diesen Messungen berechnet die Software weitere Kennzahlen. Welche Werte im Befund enthalten sind, hängt vom Gerät und vom Anbieter ab.

Körperfettanteil und Fettverteilung

Der Körperfettanteil zeigt, wie viel Prozent Deines Körpergewichts aus Fettgewebe bestehen. Dieser Wert ist aussagekräftiger als das Körpergewicht allein, sollte aber nicht isoliert betrachtet werden. Auch die Verteilung des Fetts ist wichtig. Ein DEXA-Scan kann darstellen, wie viel Fett sich an Armen, Beinen und am Rumpf befindet. Einige Geräte schätzen zusätzlich die Menge des viszeralen Fetts im Bauchraum. Viszerales Fett liegt zwischen den inneren Organen. Eine hohe Menge kann mit einem größeren Risiko für Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sein.

Fettmasse-Index

Der Fettmasse-Index setzt die gemessene Fettmasse ins Verhältnis zur Körpergröße. Er ähnelt in seiner Berechnung dem BMI, berücksichtigt jedoch nur das Fettgewebe. Dadurch lässt sich besser unterscheiden, ob ein höheres Körpergewicht vor allem auf Fett oder auf eine größere fettfreie Masse zurückzuführen ist. Je nach Gerät kann der Befund außerdem das Verhältnis zwischen Fett am Rumpf und Fett an Hüften und Beinen enthalten.

Fettfreie Masse und ALMI

Der DEXA-Scan zeigt die fettfreie Masse für verschiedene Körperbereiche. Besonders häufig wird die fettfreie Masse an Armen und Beinen betrachtet. Sie wird als appendikuläre Magermasse bezeichnet. Aus diesem Wert und der Körpergröße lässt sich der Appendicular Lean Mass Index, kurz ALMI, berechnen. Er kann bei der Beurteilung helfen, ob eine ungewöhnlich niedrige fettfreie Masse vorliegt. Der ALMI allein reicht jedoch nicht aus, um eine Sarkopenie festzustellen. Für die Diagnose werden zusätzlich die Muskelkraft und die körperliche Leistungsfähigkeit untersucht.

Unterschiede zwischen den Körperseiten

Viele Auswertungen zeigen die fettfreie Masse getrennt für die rechte und linke Körperhälfte. Dadurch können größere Unterschiede zwischen beiden Seiten sichtbar werden. Solche Abweichungen können beispielsweise nach einer Verletzung, einer längeren Ruhigstellung oder bei sehr einseitigem Training auftreten. Kleine Unterschiede sind jedoch normal und müssen nicht automatisch auf ein Problem hinweisen.

Warum ist ein DEXA-Scan für Longevity relevant?

Ein DEXA-Scan misst nicht das biologische Alter und kann auch nicht vorhersagen, wie lange ein Mensch lebt. Er erfasst jedoch mehrere Werte, die mit der Gesundheit im Alter zusammenhängen. Dazu gehören vor allem die fettfreie Masse, die Verteilung des Körperfetts und die Knochendichte. Diese Werte lassen sich durch Training, Ernährung und medizinische Maßnahmen teilweise beeinflussen.

Fettfreie Masse und körperliche Leistungsfähigkeit

Muskeln ermöglichen Bewegung, stabilisieren die Gelenke und helfen dem Körper dabei, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Eine ausreichende Muskelmasse und Muskelkraft sind daher besonders im höheren Alter wichtig. Ohne gezieltes Training können fettfreie Masse und Kraft mit zunehmendem Alter abnehmen. Schreitet dieser Prozess stark voran, kann sich das Risiko für Stürze, Gebrechlichkeit und den Verlust der Selbstständigkeit erhöhen. Ein DEXA-Scan kann Veränderungen der fettfreien Masse sichtbar machen. Ob die Muskeln auch ausreichend leistungsfähig sind, lässt sich damit jedoch nicht beurteilen. Dafür sind zusätzliche Krafttests nötig.

Viszerales Fett und Stoffwechsel

Nicht nur die gesamte Fettmenge beeinflusst die Gesundheit, sondern auch die Fettverteilung. Fett im Bauchraum ist stoffwechselaktiver als Unterhautfett an Hüften oder Beinen. Eine erhöhte Menge an viszeralem Fett kann Entzündungsprozesse und eine verminderte Wirkung von Insulin begünstigen. Dadurch steigt das Risiko für verschiedene Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein unauffälliges Körpergewicht schließt eine ungünstige Fettverteilung nicht aus. Der DEXA-Scan kann deshalb Informationen liefern, die auf der Waage oder beim BMI nicht sichtbar werden.

Knochendichte und Stabilität

Knochen werden während des gesamten Lebens auf- und abgebaut. Mit zunehmendem Alter kann der Abbau überwiegen. Bei Frauen beschleunigt sich dieser Prozess häufig nach den Wechseljahren. Eine niedrige Knochendichte verursacht zunächst meist keine Beschwerden. Häufig wird sie erst erkannt, wenn ein Knochenbruch auftritt. Mit einer DEXA-Messung kann eine verminderte Knochendichte früher festgestellt werden. Auch Muskulatur und Knochen hängen eng zusammen. Kräftige Muskeln unterstützen die Stabilität und können das Sturzrisiko senken. Eine ausreichende Knochendichte verringert wiederum die Gefahr, dass ein Sturz zu einem Bruch führt.

Veränderungen im Verlauf beobachten

Eine einzelne Messung zeigt nur den aktuellen Zustand. Mehrere Untersuchungen unter vergleichbaren Bedingungen können dagegen zeigen, wie sich Körperfett, fettfreie Masse und Knochendichte im Laufe der Zeit verändern. So lässt sich beispielsweise beurteilen, ob ein Trainingsprogramm die fettfreie Masse erhöht oder ob eine Ernährungsumstellung das Bauchfett verringert. Bei der Knochendichte werden die Abstände zwischen den Messungen medizinisch festgelegt, da sich Veränderungen meist nur langsam zeigen. Der DEXA-Scan kann damit ein hilfreicher Teil der Vorsorge sein. Die Werte sollten jedoch immer gemeinsam mit weiteren Befunden wie Blutwerten, Muskelkraft, Beweglichkeit und bestehenden Erkrankungen betrachtet werden.

Wie liest man T-Wert und Z-Wert der Knochendichte?

Neben der Körperzusammensetzung kann ein DEXA-Scan die Knochenmineraldichte messen. Im Befund wird sie meist als BMD in Gramm pro Quadratzentimeter angegeben. Die Messung erfolgt üblicherweise an der Lendenwirbelsäule und an der Hüfte, häufig am Oberschenkelhals. Der reine BMD-Wert lässt sich ohne Vergleichsdaten nur schwer einordnen. Deshalb enthält der Befund meist einen T-Wert und einen Z-Wert. Beide zeigen, wie stark Deine Knochendichte von einer Vergleichsgruppe abweicht.

Was bedeutet der T-Wert?

Der T-Wert vergleicht Deine Knochendichte mit der durchschnittlichen Knochendichte eines gesunden jungen Erwachsenen. Die Abweichung wird in Standardabweichungen angegeben.

Für Frauen nach den Wechseljahren und Männer ab 50 Jahren gelten folgende Bereiche:

  • Ein T-Wert von −1,0 oder höher gilt als normal.
  • Ein Wert zwischen −1,0 und −2,5 weist auf eine verminderte Knochendichte hin, die als Osteopenie bezeichnet wird.
  • Ein T-Wert von −2,5 oder niedriger erfüllt das Kriterium einer Osteoporose.

Eine Osteopenie entwickelt sich nicht automatisch zu einer Osteoporose. Der Wert zeigt jedoch, dass die Knochendichte geringer ist als bei jungen gesunden Erwachsenen. Der T-Wert allein sagt außerdem nicht voraus, ob Du einen Knochenbruch erleiden wirst. Für die Einschätzung des persönlichen Risikos berücksichtigt der Arzt weitere Faktoren wie Dein Alter, frühere Knochenbrüche, bestimmte Medikamente, Vorerkrankungen und familiäre Belastungen.

Was bedeutet der Z-Wert?

Der Z-Wert vergleicht Deine Knochendichte mit den Werten von Menschen gleichen Alters und Geschlechts. Er wird vor allem bei Frauen vor den Wechseljahren, Männern unter 50 Jahren und Kindern verwendet. Ein Z-Wert von −2,0 oder niedriger gilt als unterhalb des für das Alter zu erwartenden Bereichs. Das kann ein Hinweis darauf sein, nach möglichen Ursachen zu suchen. Dazu gehören beispielsweise hormonelle Erkrankungen, chronische Entzündungen, eine gestörte Nährstoffaufnahme oder Medikamente, die den Knochenabbau fördern. Bei jüngeren Menschen kann eine Osteoporose nicht allein anhand der Knochendichte festgestellt werden. Der Befund muss immer zusammen mit Vorerkrankungen, Knochenbrüchen und weiteren Untersuchungen beurteilt werden.

Wie genau ist ein DEXA-Scan im Vergleich zu anderen Methoden?

Der DEXA-Scan gehört zu den etablierten Verfahren zur Messung der Knochendichte und zur Analyse der Körperzusammensetzung. Bei einem Ganzkörperscan unterscheidet die Software zwischen Knochenmineral, Fettmasse und fettfreier Weichteilmasse. Dabei ist wichtig: Das Gerät misst keine reine Muskelmasse. Zur fettfreien Masse gehören neben der Muskulatur auch Organe, Wasser und anderes fettfreies Gewebe. Die Werte an Armen und Beinen können dennoch gut zeigen, wie sich die fettfreie Masse im Laufe der Zeit verändert.

DEXA-Scan und Körperfettwaage im Vergleich

Körperfettwaagen arbeiten meist mit der Bioimpedanzanalyse, kurz BIA. Dabei fließt ein sehr schwacher elektrischer Strom durch den Körper. Aus dem gemessenen Widerstand schätzt das Gerät die Fettmasse und die fettfreie Masse. Eine BIA-Messung ist schnell, günstig und beliebig oft wiederholbar. Ihre Ergebnisse können sich jedoch durch den Flüssigkeitshaushalt, Mahlzeiten, Sport und Alkohol verändern. Auch die Position der Elektroden und die verwendete Berechnungsformel beeinflussen den Wert. Der DEXA-Scan liefert eine detailliertere Darstellung der einzelnen Körperregionen und kann zusätzlich die Knochendichte messen. Für eine genaue Verlaufskontrolle ist er daher meist besser geeignet. Trotzdem handelt es sich auch beim DEXA-Scan um eine technische Berechnung und nicht um eine vollkommen fehlerfreie Messung.

Was kann das Ergebnis beeinflussen?

Geräte verschiedener Hersteller und unterschiedliche Softwareversionen können leicht voneinander abweichende Werte liefern. Auch die Position auf der Liege und der Wasserhaushalt können sich auf das Ergebnis auswirken.

Für Verlaufsmessungen solltest Du deshalb möglichst dasselbe Gerät und dasselbe Zentrum nutzen. Auch Tageszeit, Mahlzeiten, Flüssigkeitsaufnahme und Training sollten bei jeder Untersuchung ähnlich sein. Messungen verschiedener Geräte lassen sich nicht immer direkt miteinander vergleichen. Kleine Veränderungen zwischen zwei Scans müssen nicht bedeuten, dass tatsächlich Muskelmasse hinzugekommen oder Fett verloren gegangen ist. Aussagekräftiger ist die Entwicklung über einen längeren Zeitraum.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einem DEXA-Scan? KI-generiertes Bild

Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einem DEXA-Scan?

Beim DEXA-Scan kommt Röntgenstrahlung zum Einsatz. Die Dosis ist jedoch sehr gering. Für eine klassische Knochendichtemessung wird häufig eine effektive Dosis von ungefähr 0,001 Millisievert angegeben. Das entspricht etwa drei Stunden natürlicher Hintergrundstrahlung. Die tatsächliche Dosis hängt vom Gerät und vom Umfang der Untersuchung ab.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und nicht invasiv. Nach dem Scan bleibt keine Strahlung im Körper zurück und Du musst keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen beachten.

Wann sollte kein DEXA-Scan durchgeführt werden?

Während einer Schwangerschaft wird die Untersuchung normalerweise vermieden. Informiere das Zentrum deshalb vor dem Termin, wenn Du schwanger bist oder eine Schwangerschaft möglich ist.

Auch eine kürzlich durchgeführte Untersuchung mit Kontrastmittel oder Barium kann die Messung beeinflussen. In diesem Fall kann es nötig sein, den DEXA-Scan um etwa zwei Wochen zu verschieben.

Künstliche Gelenke, Metallimplantate, Wirbelsäulenoperationen, starke Arthrose oder bereits bestehende Wirbelbrüche können einzelne Messbereiche verfälschen. Sehr große oder schwere Menschen können je nach Gerät außerdem die Abmessungen oder die zulässige Belastung der Liege überschreiten. Das Zentrum prüft dann, welche Messstellen verwendet werden können.

Für wen ist ein DEXA-Scan sinnvoll?

Eine Knochendichtemessung kann sinnvoll sein, wenn ein erhöhtes Osteoporoserisiko besteht. Das gilt unter anderem bei:

  • einem Knochenbruch nach einem leichten Sturz oder einer geringen Belastung
  • einer langfristigen Behandlung mit Kortison
  • bestimmten hormonellen oder chronisch entzündlichen Erkrankungen
  • einer gestörten Aufnahme von Nährstoffen im Darm
  • einer familiären Belastung mit Osteoporose oder Hüftbrüchen
  • einer bereits bekannten Osteoporose zur Kontrolle der Behandlung

Eine Ganzkörperanalyse kann zusätzlich hilfreich sein, wenn Du Veränderungen von Fettmasse und fettfreier Masse genauer beobachten möchtest. Das kann beispielsweise während einer Gewichtsabnahme, nach einer längeren Trainingspause oder beim gezielten Muskelaufbau interessant sein. Ein DEXA-Scan ist jedoch nicht automatisch für jeden Menschen als regelmäßige Vorsorgeuntersuchung nötig. Die Messung ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Ergebnis eine konkrete Konsequenz für Behandlung, Training oder Ernährung hat.

Wie ordnet man die Ergebnisse in eine Longevity-Strategie ein?

Ein einzelner DEXA-Scan zeigt den aktuellen Stand. Mehrere Untersuchungen unter vergleichbaren Bedingungen können sichtbar machen, wie sich Deine Körperzusammensetzung und Knochendichte entwickeln. Der Scan sollte dabei nicht isoliert betrachtet werden. Für eine umfassendere Einschätzung sind weitere Werte und Untersuchungen nötig.

Fettfreie Masse richtig bewerten

Eine niedrige fettfreie Masse an Armen und Beinen kann ein Grund sein, das Krafttraining und die Eiweißzufuhr genauer zu prüfen. Der DEXA-Scan zeigt jedoch nicht, wie kräftig oder leistungsfähig Deine Muskeln sind. Deshalb sind ergänzende Tests sinnvoll. Dazu gehören beispielsweise die Messung der Handkraft, das Aufstehen von einem Stuhl ohne Hilfe oder die Gehgeschwindigkeit. Erst die Verbindung aus Masse, Kraft und körperlicher Leistung ermöglicht eine aussagekräftige Beurteilung.

Viszerales Fett einordnen

Zeigt der Scan eine erhöhte Menge an viszeralem Fett, lohnt sich ein Blick auf Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stoffwechselwerte. Dazu können unter anderem Blutzucker, Blutfette, Blutdruck und Taillenumfang gehören. Das viszerale Fett sollte nicht nur anhand eines einzelnen Zahlenwertes bewertet werden. Auch hier ist der Verlauf meist aussagekräftiger als eine einzelne Messung. [INTERNER LINK: viszerales Fett]

Knochendichte im Verlauf beobachten

Die Knochendichte verändert sich meist langsam. Sehr kurze Abstände zwischen den Messungen liefern deshalb häufig keinen zusätzlichen Nutzen. Wann eine erneute Messung sinnvoll ist, hängt von Deinem Ausgangswert, Deinem Alter, Deinen Risikofaktoren und einer möglichen Behandlung ab. Bei der medizinischen Verlaufskontrolle legt der Arzt das passende Intervall fest.

Für die Körperzusammensetzung können Abstände von sechs bis zwölf Monaten sinnvoll sein. Bei größeren Veränderungen, etwa während einer starken Gewichtsabnahme, kann auch ein anderes Intervall gewählt werden. Der DEXA-Scan misst einzelne körperliche Merkmale, aber nicht Dein biologisches Alter. Zusammen mit Blutwerten, Krafttests und Deiner gesundheitlichen Vorgeschichte kann er dennoch zeigen, wie sich wichtige Bereiche Deiner Gesundheit entwickeln. [INTERNER LINK: biologisches Alter]

Was kostet ein DEXA-Scan?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Land, Anbieter und Umfang der Untersuchung. Eine reine Knochendichtemessung ist in der Regel günstiger als ein Ganzkörperscan mit einer ausführlichen Analyse von Fett und fettfreier Masse. Vor dem Termin solltest Du klären, welche Körperbereiche untersucht werden, welche Werte Du erhältst und ob ein Befundgespräch im Preis enthalten ist.

Kosten in Österreich

In Österreich werden die Kosten für eine medizinisch begründete Knochendichtemessung übernommen, wenn sie in einem Vertragsinstitut durchgeführt wird und eine ärztliche Zuweisung vorliegt. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, hängt von Deinem Versicherungsträger und der medizinischen Fragestellung ab. Als private Leistung kostet eine einfache Messung bei vielen Anbietern etwa 40 bis 70 Euro. Umfangreichere Untersuchungen und Ganzkörperanalysen können 90 Euro oder mehr kosten. Einzelne Vorsorgezentren verlangen deutlich höhere Preise.

Kosten in Deutschland

In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die DEXA-Knochendichtemessung bei einer konkreten medizinischen Indikation. Das kann beispielsweise nach einem Knochenbruch ohne angemessenen Unfall oder vor einer geplanten medikamentösen Osteoporosebehandlung der Fall sein. Eine allgemeine Messung ohne medizinischen Anlass ist normalerweise keine Kassenleistung. Als Selbstzahlerleistung kostet die reine Knochendichtemessung häufig rund 40 Euro. Für eine ärztliche Beratung oder weitere Untersuchungen können zusätzliche Kosten entstehen. Eine Ganzkörperanalyse der Körperzusammensetzung wird nicht in jedem Zentrum angeboten und ist in der Regel selbst zu bezahlen.

Kosten in der Schweiz

In der Schweiz übernimmt die Grundversicherung eine DEXA-Knochendichtemessung nur bei festgelegten medizinischen Voraussetzungen. Dazu gehören beispielsweise eine klinisch erkennbare Osteoporose nach einem Knochenbruch, eine langfristige Kortisontherapie, bestimmte Hormonstörungen oder Erkrankungen mit einer gestörten Nährstoffaufnahme. Eine Ganzkörpermessung wird von der Grundversicherung dagegen nicht übernommen. Auch bei einer versicherten Untersuchung fallen je nach Franchise und Selbstbehalt eigene Kosten an. Die privaten Preise unterscheiden sich zwischen den Zentren. Da viele Anbieter keine festen Pauschalpreise veröffentlichen, solltest Du die Kosten vor der Untersuchung direkt erfragen.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte man einen DEXA-Scan machen lassen?
Für die Beobachtung der Körperzusammensetzung reichen häufig Abstände von sechs bis zwölf Monaten. Die Knochendichte verändert sich meist langsamer. Bei Osteoporose oder einer laufenden Behandlung bestimmt der Arzt, wann eine Kontrollmessung sinnvoll ist.
Muss man für einen DEXA-Scan nüchtern sein?
Für eine reine Knochendichtemessung musst Du normalerweise nicht nüchtern sein. Bei einer Ganzkörperanalyse sind möglichst gleiche Bedingungen sinnvoll. Dazu können eine ähnliche Tageszeit, ein vergleichbarer Abstand zur letzten Mahlzeit und der Verzicht auf Sport unmittelbar vor dem Scan gehören.
Ist die Strahlenbelastung beim DEXA-Scan gefährlich?
Die Strahlendosis ist sehr niedrig und liegt weit unter der Belastung vieler anderer Röntgenuntersuchungen. Während einer Schwangerschaft wird der Scan dennoch normalerweise vermieden.
Was ist genauer, ein DEXA-Scan oder eine Körperfettwaage?
Ein DEXA-Scan liefert detailliertere und meist stabilere Angaben zur Körperzusammensetzung. Außerdem kann er die Knochendichte messen. Eine Körperfettwaage eignet sich eher dazu, langfristige Trends unter ähnlichen Bedingungen zu beobachten.
Was bedeuten T-Wert und Z-Wert?
Der T-Wert vergleicht Deine Knochendichte mit der eines gesunden jungen Erwachsenen. Der Z-Wert vergleicht sie mit Menschen gleichen Alters und Geschlechts. Welcher Wert für die Beurteilung verwendet wird, hängt unter anderem von Deinem Alter und Geschlecht ab.
Zahlt die Krankenkasse den DEXA-Scan?
Eine medizinisch notwendige Knochendichtemessung kann von der Krankenversicherung übernommen werden. Die genauen Voraussetzungen unterscheiden sich zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz. Eine Ganzkörperanalyse für Fitness- oder Longevity-Zwecke musst Du meist selbst bezahlen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Benjamin Gehl

Facharzt für plastische, ästhetische & rekonstruktive Chirurgie

Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind. Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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