Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)

Eine Nierenbeckenentzündung ist eine Infektion des Nierenbeckens. In den meisten Fällen ist ein Befall mit Bakterien der Auslöser. Meist geht einer Nierenbeckenentzündung eine andere Infektion, zum Beispiel in der Harnröhre, der Blase oder dem Harnleiter, voraus. Unbehandelt kann eine solche Infektion bis in den Nierenbecken vordringen. Aber auch eine Verengung des Harnleiters beispielsweise durch Nieren- oder Blasensteine oder eine vergrößerte Prostata können zu einer Nierenbeckenentzündung führen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, da sie eine kürzere Harnröhre haben.


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Zuletzt aktualisiert: 23. Juni, 2020



ICD-10-GM-2020 N10-N16

Was versteht die Medizin unter einer Nierenbeckenentzündung?

Das Nierenbecken ist ein trichterförmiger Hohlraum in den Nieren, in dem sich Urin ansammelt. Anschließend gelangt es über den Harnleiter in die Harnblase. Bei einer Infektion des Nierenbeckens spricht die Medizin von einer Pyelonephritis. Sie ist eine der am häufigsten vorkommenden Nierenerkrankungen. Erfolgt keine ausreichende Behandlung, kann eine Nierenbeckenentzündung chronisch werden. Üblicherweise ist nur eine der beiden Nieren betroffen.

Wo im Körper befinden sich die Nieren und was ist ihre Funktion?

Jeder Mensch besitzt zwei Nieren. Sie befinden sich rechts und links von der Wirbelsäule auf der Höhe der elften und zwölften Rippe und werden bis zu zwölf Zentimeter lang. Die Hauptfunktion der Nieren ist die Entgiftung. Die Nieren filtern Schadstoffe aus dem Blut, diese werden anschließend über den Harn ausgeschieden. Das Nierenbecken befindet sich in der Einbuchtung in der Mitte der Niere. Wie ein Trichter sammelt es den Urin und leitet ihn weiter in die Harnblase.

Wie häufig ist die Nierenbeckenentzündung und wer ist davon besonders betroffen?

Aufgrund anatomischer Gegebenheiten sind Frauen etwa zwei- bis dreimal so häufig von einer Nierenbeckenentzündung betroffen wie Männer. Sie haben eine kürzere Harnröhre, deren Eingang näher am After liegt. Darmbakterien müssen somit einen wesentlich kürzeren Weg zurücklegen, um die Niere zu erreichen.

Die Nieren befinden sich auf Höhe der elften und zwölften Rippe.

Was sind die Symptome einer akuten Nierenbeckenentzündung?

Eine akute Pyelonephritis zeichnet sich dadurch aus, dass die Beschwerden plötzlich und intensiv auftreten. Es kommt häufig zu hohem Fieber um die 40°C, begleitet von Schüttelfrost. Typisch für eine akute Nierenbeckenentzündung sind auch Rückenschmerzen im Bereich der betroffenen Niere, die bis ins Becken ausstrahlen können, so genannte Flankenschmerzen.
 
Die Muskulatur im Bereich zwischen den Rippen und der Wirbelsäule ist angespannt. Betroffene müssen häufig urinieren, können aber immer nur kleine Mengen Harn abgeben. Darüber hinaus ist die Blasenentleerung mit Schmerzen verbunden. Übelkeit und Erbrechen können auftreten. Bei manchen Patienten ist auch Blut im Urin.
 
Manchmal fehlen typische Beschwerden, wie Fieber oder Flankenschmerzen, in diesem Fall handelt es sich um eine atypische Pyelonephritis. Oft sind die Beschwerden zu Beginn der Erkrankung unspezifisch, zum Beispiel Kopf- und Bauchschmerzen, Brechreiz und leichtes Fieber. Das ist vor allem bei Kindern und älteren Menschen der Fall.
 
Aus einer akuten Pyelonephritis kann eine abgekapselte Eiteransammlung entstehen, ein Nierenabszess. Sammelt sich Eiter in den Hohlräumen der Niere an, handelt es sich um eine Pyonephrose oder eine komplizierte Pyelonephritis.

Was sind die Symptome einer chronischen Nierenbeckenentzündung?

Ohne Behandlung kann eine akute Nierenentzündung chronisch werden. Eine chronische Pyelonephritis schädigt die Niere langsam und kontinuierlich. Über die Jahre hinweg vernarbt das Gewebe.
 
Eine chronische Nierenbeckenentzündung verläuft oft lange ohne Symptome oder tritt mit wenig spezifischen Beschwerden auf. Mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen und Übelkeit, Rückenschmerzen in der Lendengegend, Probleme beim Urinieren und Gewichtsverlust.
 
Fieber tritt bei einer chronischen Pyelonephritis meist nicht auf, manchmal ist aber die Körpertemperatur leicht erhöht. Es kommt häufig jedoch immer wieder zu Krankheitsschüben, die durchaus mit Fieber und anderen typischen Beschwerden einer akuten Nierenbeckenentzündung einhergehen.
 
Die Nieren sind wesentlich an der Blutbildung beteiligt, somit kann eine chronische Pyelonephritis zu Blutarmut führen. Auch Bluthochdruck ist möglich, da die Niere weniger Flüssigkeit ausscheidet.
 
Bleibt eine chronische Nierenbeckenentzündung unbehandelt vernarbt das Nierengewebe und wird zunehmend funktionslos. Die Niere kann ihre Arbeit nicht mehr ausreichend erledigen, somit kommt es zu einer Nierenschwäche. Im schlimmsten Fall kann eine chronische Pyelonephritis auch zu Nierenversagen führen.

Welche Ursachen hat eine Nierenbeckenentzündung?

Die Ursache einer Nierenbeckenentzündung ist in den meisten Fällen eine aufsteigende Infektion mit Bakterien. Diese gelangen über die Harnröhre, die Harnblase und den Harnleiter in das Nierenbecken. Häufig leiden Betroffene also an einer Blasenentzündung, bevor es zur Nierenbeckenentzündung kommt. Es kommt nur sehr selten vor, dass die Bakterien direkt über die Blutbahn in den Körper gelangen.
 
In vier Fünftel aller Fälle sind Escherichia coli Bakterien der Auslöser. Das sind Bakterien aus dem Darm, die beispielsweise durch eine falsche Intimhygiene aus dem After in die Harnröhre gelangen können. Von dort steigen die Bakterien in die Nieren auf. Seltener sind Pilze, Viren oder andere Bakterien wie Enterokokken oder Staphylokokken der Auslöser.

Meist sind Bakterien die Auslöser für eine Nierenbeckenentzündung.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Nierenbeckenentzündung?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Entstehung einer Nierenbeckenentzündung begünstigen. Dazu zählen neben hohem Alter, einer Schwangerschaft oder einer vergrößerten Prostata auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitusoder eine verringerte Hormonproduktion, wie sie beispielsweise in den Wechseljahren vorkommt.
 
Auch Nieren- oder Blasensteine, sowie ein dauerhafter Blasenkatheter oder eine allgemeine Immunschwäche, begünstigen Nierenbeckenentzündungen. Ebenso begünstigen Infekte der unteren Harnwege, wie eine Blasenentzündung, oder vesikoureteraler Reflux, also der Rückfluss von Harn aus der Blase in Richtung Niere, die Entstehung einer Pyelonephritis.
 
Auch angeborene Fehlbildungen der Niere oder eine Harnabflussstörung erhöhen das Risiko an einer Nierenbeckenentzündung zu erkranken. Bei einer Harnabflussstörung kann der Urin, meist aufgrund einer Engstelle im Harnleiter, nicht richtig abfließen, sondern staut sich im Nierenbecken. Das begünstigt das Wachstum von Bakterien und die Bildung einer Pyelonephritis. Eine Harnabflussstörung ist entweder angeboren oder erworben, beispielsweise durch die Vergrößerung der Prostata, sowie Nieren- oder Blasensteine.

Wie diagnostiziert der Arzt eine Nierenbeckenentzündung?

Zu Beginn der Diagnose steht ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt, eine Anamnese. Dabei klärt der Arzt Fragen zu möglichen Vorerkrankungen sowie zur Art der Beschwerden. Er befragt den Patienten zu Harnwegsinfekten in den vorangegangenen Wochen und Monaten, klärt das Vorhandensein von Nieren- oder Blasensteinen und das Bestehen einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes.
 
Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt die Nieren abtastet und ihre Schmerzempfindlichkeit prüft. Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel bei der Diagnosestellung ist eine Urinuntersuchung. Der Arzt überprüft, ob sich Entzündungszellen beziehungsweise deren Abbauprodukte im Urin befinden. Um festzustellen, welcher Erreger der Auslöser ist, muss eine Urinkultur angelegt werden, so kann die ideale Therapie geplant werden.
 
Besteht der Verdacht auf eine Pyelonephritis, entnimmt der Arzt außerdem Blut, um dieses im Labor untersuchen zu lassen. So kann einerseits überprüft werden, ob im Körper eine Entzündung besteht, andererseits lässt sich der Kreatininwert bestimmen. Ist dieser erhöht, liegt das möglicherweise an einer beginnenden Schädigung der Nieren.
 
Eine weitere Säule bei der Diagnosestellung einer Nierenbeckenentzündung sind bildgebende Verfahren. Mit einer Ultraschalluntersuchung kann der Arzt überprüfen, ob sich Nieren- oder Blasensteine gebildet haben. Ebenso wird ein Harnstau sichtbar und der Arzt kann auch überprüfen, ob sich in den Nieren bereits Narbengewebe gebildet hat, wie es bei einer chronischen Pyelonephritis der Fall ist. In manchen Fällen sind weitere bildgebende Verfahren wie eine Computertomographie oder eine Röntgenuntersuchung notwendig.
 
Mit einer Sonderform der Ultraschalluntersuchung, einer Miktionsurosonographie, kann der Arzt überprüfen, ob Harn von der Blase in Richtung Niere fließt, also ob ein vesikoureteraler Reflux besteht. Dafür wird ein Kontrastmittel verabreicht, damit ein eventueller Harnrückfluss besser sichtbar wird.

Fieber ist ein häufiges Symptom bei einer Nierenbeckenentzündung.

Wie wird eine Nierenbeckenentzündung behandelt?

Da eine akute Nierenbeckenentzündung meist von Bakterien ausgelöst wird, erfolgt die Behandlung in Form von Antibiotika über einen Zeitraum von sieben bis zu zehn Tagen. In besonders schweren Fällen erfolgt die Behandlung im Krankenhaus. Treten auch Erbrechen oder Übelkeit auf, kann der Arzt das Antibiotikum intravenös über eine Infusion verabreichen.
 
Bei hohem Fieber verschreibt der Arzt zusätzlich fiebersenkende Medikamente. Zudem ist es wichtig, dass der Patient Bettruhe hält und viel trinkt. Eine große Flüssigkeitszufuhr hilft dabei, die Bakterien aus den Nieren und aus den Harnwegen auszuspülen.
 
Auch bei einer chronischen Pyelonephritis verschreibt der Arzt Antibiotika. Um das richtige Antibiotikum zu wählen, erfolgt eine mikrobiologische Untersuchung des Urins, in der der genaue Erreger bestimmt wird. Der Betroffene muss das Antibiotikum anschließend meist über eine Dauer von einer Woche oder auch länger einnehmen.
 
Zeigt diese Behandlung keinen Erfolg, kann der Arzt den Patienten in ein Krankenhaus überweisen. Dort verabreichen Ärzte die Medikamente in Form einer Infusion. Häufig schlagen sie dann schneller und besser an.
 
Zusätzlich ist es wichtig, auch mögliche Grunderkrankungen zu behandeln. Das kann beispielsweise die Entfernung von Nieren- oder Blasensteinen oder die Behandlung einer vergrößerten Prostata sein. In solchen Fällen ist manchmal eine Operation notwendig.

Wie ist der Krankheitsverlauf bei einer Nierenbeckenentzündung?

Bleibt eine akute Nierenbeckenentzündung unbehandelt, kann diese leicht chronisch werden. Erfolgt weiterhin keine Behandlung, kann es zu einer Vernarbung des Nierengewebes kommen. Das beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit der Nieren dauerhaft. Im schlimmsten Fall kann sich daraus eine dauerhafte Nierenschwäche entwickeln, sogar ein Nierenversagen ist möglich.

Welche Komplikationen können bei einer Nierenbeckenentzündung auftreten?

Patienten, die an einer Vorerkrankung wie Diabetes mellitus oder einer Infektion mit einem „Krankenhauskeim“ leiden, entwickeln oft starke Entzündungszeichen, die sich auf den ganzen Körper ausbreiten können.
 
Eine mögliche Komplikation bei einer Pyelonephritis ist die abgekapselte Ansammlung von Eiter im Gewebe, ein Nierenabszess. Erfolgt keine rechtzeitige Behandlung, kann ein Nierenabszess zum Tod führen.
 
Bei einer Pyelonephritis besteht darüber hinaus die Gefahr einer Urosepsis, einer Blutvergiftung ausgehend vom Harntrakt. Dabei breiten sich die Erreger ausgehend von der Niere über die Blutbahn in den ganzen Körper aus. Eine Urosepsis ist lebensgefährlich.

Wie ist die Prognose bei einer Nierenbeckenentzündung?

Die Prognose einer akuten Nierenbeckenentzündung ist gut, wenn diese frühzeitig erkannt und behandelt wird. Nach dem Ende der Therapie überprüft der Arzt den Behandlungserfolg mittels einer Urinuntersuchung. Nur wenn keine Erreger mehr nachweisbar sind, ist die Pyelonephritis vollständig ausgeheilt.
 
Wird eine akute Nierenbeckenentzündung nicht behandelt, kann sie leicht chronisch werden. Die Prognose einer chronischen Pyelonephritis ist meist weniger gut. Oft heilt sie nicht mehr vollständig aus und wiederkehrende Entzündungsschübe erfordern eine Behandlung mit Antibiotika.
 
Wenn eine Nierenbeckenentzündung nicht behandelt wird, kann es zu einer schweren Schädigung der Nieren kommen, die sogar zum kompletten Nierenversagen führen kann.

Was kann ich selbst bei einer Nierenbeckenentzündung tun?

Körperliche Schonung ist besonders wichtig. Am besten hältst Du Bettruhe, um die Energiereserven des Körpers zu schonen. So kann der Körper sich voll und ganz der Bekämpfung der Entzündung widmen. Achte darauf viel zu trinken, um die Nieren zu spülen, und halte Dich genau an die Therapiemaßnahmen, die der Arzt verordnet.

Bettruhe ist besonders wichtig für eine erfolgreiche Genesung einer Nierenbeckenentzündung.

Wie kann ich einer Nierenbeckenentzündung vorbeugen?

Mit einigen Maßnahmen kannst Du einer Nierenbeckenentzündung vorbeugen. Dazu zählen die regelmäßige und ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit, um die Harnwege zu spülen. Auch der regelmäßige Toilettenbesuch ist wichtig, vor allem nach dem Geschlechtsverkehr solltest Du unbedingt die Blase entleeren.
 
Achte auf ausreichend Intimhygiene. Reinige den Intimbereich nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten und nicht umgekehrt. So vermeidest Du, dass Darmbakterien in die Harnröhre gelangen. Reinige den Intimbereich regelmäßig und gründlich mit warmem Wasser. Vermeide aggressive Seifen und Desinfektionsmittel. Halte den Intimbereich warm und vermeide es, auf kalten Böden zu sitzen. Beim Baden solltest Du nasse Badebekleidung möglichst rasch wechseln, um eine Unterkühlung zu verhindern.
 
Besteht der Verdacht, dass Du an einer Harnwegsinfektion leidest, solltest Du möglichst rasch einen Arzt aufsuchen. Die Behandlungsaussichten sind dann gut und schwerwiegende Folgen lassen sich dadurch vermeiden.

Wie viel kostet die Behandlung einer Nierenbeckenentzündung?

Die Kosten der Behandlung sind abhängig von der notwendigen Therapie. Bei einer akuten Nierenbeckenentzündung erfolgt die Therapie meist in Form von Antibiotika, die der Arzt verschreibt. In diesen Fällen muss der Patient lediglich die Rezeptgebühr in der Höhe von etwa fünf Euro übernehmen.
 
Ist ein Aufenthalt im Krankenhaus nötig, erfolgt die Abrechnung der Behandlungskosten über die Krankenhauskosten. Pro Tag fällt ein Kostenbeitrag in der Höhe zwischen zehn und 25 Euro an.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Nierenbeckenentzündung?

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Diagnose und Therapie einer Nierenbeckenentzündung. Je nach Versicherungsträger kann ein Selbstbehalt anfallen. Genauere Informationen dazu erhältst Du direkt bei Deinem behandelnden Arzt oder der Krankenkasse. Die Kosten für einen Krankenhausaufenthalt übernimmt die Krankenkasse nur zum Teil. Über die Höhe des Selbstbehalts kannst Du Dich ebenfalls beim behandelnden Arzt oder der Krankenkasse informieren.


Dauer Dauer

Circa 10 Tage

Ausfallzeit Ausfallzeit

-

Stationärer Aufenthalt Stationär

-

Das Wichtigste zusammengefasst

Meist sind Bakterien der Auslöser einer Nierenbeckenentzündung. In seltenen Fällen kann jedoch ein Befall der Niere mit Viren oder Pilzen der Auslöser sein


Bei einer akuten Pyelonephritis kommt es zu Schmerzen beim Urinieren, Schmerzen im Bereich der Nieren, Fieber und Schüttelfrost


Unbehandelt kann sich aus einer akuten eine chronische Nierenbeckenentzündung entwickeln, die zu schweren Schäden an der betroffenen Niere führen kann


Die Behandlung erfolgt mittels Antibiotika. Zusätzlich sollte der Patient viel trinken und Bettruhe halten

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