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Plasma-Pen KI-generiertes Bild

Plasma-Pen

Der Plasma-Pen verspricht Schlupflider-Straffung ohne OP.

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Eine Straffung der Oberlider ohne Schnitt und Narkose klingt verlockend. Genau mit diesem Versprechen wird der Plasma-Pen angeboten. Das stiftförmige Gerät setzt zahlreiche kleine Energiepunkte auf die Haut, die eine kontrollierte Heilungsreaktion und eine leichte Gewebestraffung auslösen sollen. Bei geeigneten Patienten kann die Behandlung leichte bis mäßige Schlupflider verbessern. Sie ist jedoch kein gleichwertiger Ersatz für eine operative Lidstraffung. Zudem unterscheiden sich Geräte, Ausbildung der Anwender und Behandlungsprotokolle erheblich.

Plasma-Pen: Was die Lidstraffung ohne OP wirklich kann KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

Der Plasma-Pen erzeugt einen kleinen Lichtbogen, der punktförmige thermische Verletzungen in der Haut verursacht. Dadurch zieht sich das behandelte Gewebe zusammen und wird zur Heilung angeregt. Die Behandlung kann leichte bis mäßige Schlupflider und feine Fältchen sichtbar verbessern. Einen ausgeprägten Hautüberschuss, abgesunkene Brauen oder vorgewölbtes Fettgewebe kann sie nicht entfernen.

Nach der Behandlung entstehen kleine Krusten, Rötungen und Schwellungen. Die Krusten lösen sich häufig nach ungefähr fünf bis zehn Tagen von selbst. Die wissenschaftliche Datenlage ist begrenzt. Die bisherigen Studien sind klein und verwenden unterschiedliche Geräte und Protokolle. Eine chirurgische Lidstraffung liefert bei deutlichem Hautüberschuss das stärkere und besser planbare Ergebnis.

Was ist ein Plasma-Pen?

Der Plasma-Pen ist ein stiftförmiges Gerät, das zwischen seiner Spitze und der Haut einen kurzen Lichtbogen erzeugt. Dabei wird die Luft in diesem kleinen Zwischenraum ionisiert. Es entsteht Plasma, das Energie auf einen eng begrenzten Hautpunkt überträgt.

In der Werbung wird dieser Vorgang häufig als Sublimation bezeichnet. Gemeint ist, dass oberflächliches Gewebe punktförmig abgetragen wird. Histologische Untersuchungen zeigen genauer, dass dabei kleine thermische Verletzungen entstehen, die abhängig von Gerät und Leistung bis in die oberflächliche Lederhaut reichen können.

Um jeden behandelten Punkt zieht sich das Gewebe unmittelbar etwas zusammen. In der anschließenden Heilungsphase können weitere Umbauprozesse stattfinden. Die Tiefe und Breite der Verletzung hängen vor allem von der eingestellten Leistung und der Anwendungstechnik ab.

Ist der Plasma-Pen eine Laserbehandlung?

Nein. Ein Plasma-Pen ist kein Laser. Beide Verfahren übertragen Energie auf die Haut, arbeiten aber nach unterschiedlichen physikalischen Prinzipien. Auch die subdermale Plasma-Hautstraffung ist ein anderes Verfahren. Dabei wird eine Sonde im Rahmen eines operativen Eingriffs unter die Haut geführt. Der oberflächlich angewendete Plasma-Pen arbeitet dagegen von außen und erzeugt einzelne Behandlungspunkte auf der Haut.

Wofür wird der Plasma-Pen eingesetzt?

Am häufigsten wird der Plasma-Pen zur Behandlung leichter oder mäßiger Schlupflider angeboten. Weitere mögliche Anwendungen sind feine Fältchen und bestimmte kleine, oberflächliche Hautveränderungen.

Leichte Schlupflider

Bei der Behandlung des Oberlids werden zahlreiche Punkte auf die überschüssig wirkende Haut gesetzt. Die dadurch entstehende Gewebeschrumpfung kann das Lid etwas öffnen und die Hautfalte reduzieren. Kleine Studien mit zehn bis 56 Teilnehmern berichten über sichtbare Verbesserungen leichter und mäßiger Lidhauterschlaffung. Häufig waren zwei oder drei Sitzungen im Abstand von ungefähr einem Monat notwendig. Die Untersuchungen waren jedoch meist klein und besaßen keine unbehandelte Vergleichsgruppe.

Eine Studie mit 25 Patienten dokumentierte eine messbare Reduktion des Hautüberschusses, die nach zwölf Monaten noch teilweise bestand. Daraus lässt sich jedoch keine allgemeine Haltbarkeit von mehreren Jahren ableiten.

Feine Fältchen rund um die Augen

Der Plasma-Pen kann auch bei feinen, oberflächlichen Fältchen rund um die Augen eingesetzt werden. Die Haut wird dabei punktförmig behandelt, um eine leichte Straffung und Erneuerung der Oberfläche anzuregen. Tiefe Falten, Tränensäcke und vorgewölbtes Fettgewebe lassen sich damit nicht ausreichend behandeln. Gerade am Unterlid ist eine sorgfältige Untersuchung wichtig, da Schwellungen, Hautüberschuss und Fettpolster unterschiedliche Behandlungen erfordern.

Kleine Hautveränderungen

Plasmageräte werden außerdem zur Entfernung bestimmter kleiner und gutartiger Hautveränderungen eingesetzt. In einer Studie wurden beispielsweise ärztlich diagnostizierte, gutartige Lidveränderungen behandelt. Eine Hautveränderung sollte vor ihrer Entfernung ärztlich beurteilt werden. Wird sie vollständig zerstört, steht später möglicherweise kein Gewebe mehr für eine feingewebliche Untersuchung zur Verfügung. Unklare, wachsende, blutende oder auffällig gefärbte Veränderungen dürfen daher nicht einfach kosmetisch entfernt werden.

Wie bereite ich mich auf die Plasma-Pen-Behandlung vor? KI-generiertes Bild

Wie bereite ich mich auf die Plasma-Pen-Behandlung vor?

Vor dem Termin sollte der Arzt die Lider, den Hauttyp und mögliche Hautveränderungen untersuchen. Aktive Entzündungen, Infektionen und ein akuter Herpesschub müssen zunächst abheilen.

Schütze die Haut in den Wochen vor der Behandlung vor intensiver Sonne und Solarium. Retinoide, Fruchtsäuren und andere reizende Pflegeprodukte können nach ärztlicher Empfehlung vorübergehend pausiert werden.

Informiere den Arzt über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Blutverdünnende Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden.

Am Behandlungstag sollte das Areal möglichst frei von Make-up, Cremes und Parfüm sein.

Wie läuft die Plasma-Pen-Behandlung ab?

Vor der Behandlung untersucht der Arzt die Haut und klärt, ob tatsächlich ein leichter Hautüberschuss besteht. Auch die Position der Augenbrauen, die Lidfunktion und mögliche Fettpolster sollten berücksichtigt werden.

Vorbereitung und Betäubung

Die Haut wird gereinigt und desinfiziert. Anschließend wird meist eine betäubende Creme aufgetragen, die ungefähr 30 Minuten einwirkt. Trotz Betäubung kann die Behandlung als heiß, stechend oder unangenehm empfunden werden. In einer Studie lag die durchschnittlich angegebene Schmerzstärke bei 4,5 von zehn Punkten.

Setzen der Plasmapunkte

Der Anwender setzt zahlreiche einzelne Punkte in einem geplanten Muster auf die Haut. Die Gerätespitze berührt die Haut abhängig vom verwendeten System nicht direkt. Die Anzahl und Dichte der Punkte richten sich nach der Region, dem Gerät und dem gewünschten Ergebnis.

Die eigentliche Behandlung der Lider dauert häufig etwa 20 bis 40 Minuten. Eine zu hohe Energie oder zu enge Punktsetzung kann die thermische Belastung erhöhen. Die Anwendung darf deshalb nicht nach einem einheitlichen Raster erfolgen, ohne Hauttyp und Gewebedicke zu berücksichtigen.

Was passiert unmittelbar danach?

Direkt nach der Behandlung entstehen kleine braune Punkte und Krusten. Das Lid kann deutlich anschwellen, besonders am ersten und zweiten Tag. Auch Brennen, Juckreiz und Spannungsgefühle sind möglich. In einer Beobachtungsstudie gehörten Schwellungen in der ersten Woche zu den häufigsten Beschwerden.

Die Krusten lösen sich häufig nach etwa fünf bis zehn Tagen. Sie dürfen nicht abgekratzt werden, da dadurch das Risiko für Infektionen, Narben und Pigmentveränderungen steigen kann.

Das Ergebnis sollte erst nach vollständiger Abheilung beurteilt werden. Die weitere Hautreaktion entwickelt sich über mehrere Wochen.

Was gilt für die Nachsorge?

Nach der Behandlung dürfen die kleinen Krusten nicht abgekratzt werden. Ob das Areal trocken gehalten oder mit einem bestimmten Produkt gepflegt werden soll, hängt vom Gerät und dem Behandlungsprotokoll ab. Halte Dich deshalb an die konkreten Anweisungen des Arztes.

Make-up sollte erst verwendet werden, wenn die Hautoberfläche geschlossen ist. Auf Sauna, Schwimmbad und intensiven Sport solltest Du verzichten, bis die Krusten abgefallen und Rötungen sowie Schwellungen deutlich zurückgegangen sind.

Die frisch abgeheilte Haut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Verwende einen hohen Lichtschutzfaktor und meide direkte Sonne, solange die Haut gerötet oder gereizt ist.

Wie lange besonders konsequenter Schutz notwendig ist, hängt von der Heilung ab. Bei anhaltender Rötung können mehrere Wochen bis Monate sinnvoll sein. Ein pauschaler Zeitraum von acht bis zwölf Wochen passt nicht zu jedem Patienten.

Was kann der Plasma-Pen realistisch leisten?

Der Plasma-Pen kann eine Option bei leichter bis mäßiger Lidhauterschlaffung sein, wenn Du eine Operation vermeiden möchtest und eine begrenzte Verbesserung akzeptierst.

Er kann die behandelte Haut etwas straffen, aber keinen größeren Hautüberschuss entfernen. Auch erschlaffte Muskeln, abgesunkene Augenbrauen und hervortretende Fettpolster werden durch die oberflächliche Behandlung nicht korrigiert.

Wann ist eine operative Lidstraffung sinnvoller?

Eine chirurgische Oberlidstraffung ist meist besser geeignet, wenn:

  • deutlich überschüssige Haut vorhanden ist
  • die Haut auf den Wimpern aufliegt
  • das Gesichtsfeld eingeschränkt ist
  • zusätzlich Fettgewebe hervortritt
  • ein stärkeres und besser planbares Ergebnis gewünscht wird

Bei der Operation wird überschüssige Haut tatsächlich entfernt. Der Plasma-Pen erzeugt dagegen nur eine begrenzte Schrumpfung innerhalb des vorhandenen Gewebes.

Die bislang veröffentlichten Plasma-Studien zeigen mögliche Verbesserungen, liefern aber keinen überzeugenden Nachweis, dass das Verfahren mit einer chirurgischen Blepharoplastik gleichwertig ist. In einer kleinen Befragung nahm die Bereitschaft, die Behandlung erneut durchführen zu lassen, trotz anfänglicher Zufriedenheit im Verlauf ab.

Wer darf mit dem Plasma-Pen behandeln? KI-generiertes Bild

Wer darf mit dem Plasma-Pen behandeln?

Eine europaweit einheitliche Regel gibt es nicht. Die rechtliche Einordnung hängt vom Land, vom Gerät, von seiner technischen Funktionsweise und von der konkreten Anwendung ab.

Deutschland

In Deutschland gelten für bestimmte Geräte mit nichtionisierender Strahlung die Anforderungen der NiSV. Ob ein bestimmter Plasma-Pen darunter fällt, muss anhand seiner technischen Eigenschaften geprüft werden. Wird die Anwendung rechtlich als Ausübung der Heilkunde eingestuft, ist eine ärztliche Approbation oder eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz notwendig. Eine pauschale Aussage, Kosmetiker dürften jeden Plasma-Pen in jedem Bundesland einsetzen, ist daher nicht verlässlich.

Österreich

In Österreich lässt sich ebenfalls keine pauschale ärztliche Exklusivität für jedes Gerät ableiten. Materialien der Wirtschaftskammer berücksichtigen die Plasma-Pen-Anwendung auch im Zusammenhang mit Kosmetikbetrieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Anwendung, jedes Gerät und jede Behandlungsregion automatisch vom Kosmetikgewerbe umfasst sind.

Schweiz

In der Schweiz dürfen bestimmte kosmetische Behandlungen mit nichtionisierender Strahlung oder Schall seit dem 1. Juni 2024 nur noch mit einem anerkannten Sachkundenachweis durchgeführt werden. Ob und welcher Nachweis für ein konkretes Plasmagerät erforderlich ist, muss anhand der technischen Einordnung und der vorgesehenen Behandlung geprüft werden.

Unabhängig von der gesetzlichen Mindestanforderung ist bei einer ablativen Behandlung in unmittelbarer Nähe des Auges ein Arzt mit Erfahrung in Dermatologie, plastischer Chirurgie oder Augenheilkunde die sicherste Wahl. Der Anbieter sollte Hautveränderungen diagnostisch einordnen, Komplikationen erkennen und bei Bedarf medizinisch behandeln können.

Welche Risiken gibt es bei einer Plasma-Pen-Behandlung?

Der Plasma Pen verursacht gezielt kleine thermische Hautverletzungen. Deshalb sind Rötungen, Krusten und Schwellungen keine ungewöhnlichen Nebenwirkungen, sondern Teil der vorgesehenen Reaktion.

In kleinen Studien waren vor allem Lidschwellungen, Juckreiz, Brennen und vorübergehende Beschwerden häufig. Belastbare Daten zu seltenen und langfristigen Komplikationen fehlen jedoch, da die bisherigen Untersuchungen nur wenige Patienten umfassten.

Pigmentveränderungen

Nach der Behandlung kann die Haut dunkler oder heller abheilen. Eine postentzündliche Hyperpigmentierung rund um die Augen wurde auch nach einer Plasma Exeresis dokumentiert. Das Risiko kann bei dunkleren Hauttypen, intensiver Behandlung und ungeschützter Sonneneinstrahlung erhöht sein. Die Hauttypbestimmung und ein konsequenter Sonnenschutz sind deshalb wichtige Bestandteile der Planung.

Narben und unregelmäßige Hautstruktur

Werden die Punkte zu dicht, zu tief oder mit zu hoher Energie gesetzt, können länger anhaltende Rötungen, sichtbare Strukturveränderungen oder Narben entstehen. Im empfindlichen Lidbereich kann eine übermäßige Gewebeschrumpfung außerdem zu Spannungsgefühlen und einer unnatürlichen Lidform führen.

Wie häufig schwere Schäden auftreten, ist nicht zuverlässig bekannt. Dass kleine Studien keine dauerhaften Komplikationen beobachteten, beweist nicht, dass die Behandlung grundsätzlich risikofrei ist.

Infektionen und verzögerte Heilung

Die Behandlung hinterlässt zahlreiche kleine Wunden. Werden die Krusten aufgekratzt oder ungeeignete Produkte aufgetragen, können Entzündungen, Infektionen und eine verzögerte Abheilung entstehen.

Starke Schmerzen, zunehmende Rötung, eitriges Sekret, Fieber oder eine Schwellung, die sich nach einigen Tagen verschlechtert, sollten ärztlich untersucht werden.

Unzureichendes Ergebnis

Eine weitere mögliche Folge ist eine zu geringe Verbesserung. Gerade bei deutlichem Hautüberschuss kann die Wirkung hinter den Erwartungen zurückbleiben. Eine kleine Beobachtungsstudie zeigte, dass die Bereitschaft zu einer erneuten Behandlung im Verlauf sank, obwohl viele Patienten anfangs zufrieden waren.

Weitere Sitzungen erhöhen nicht automatisch die Wirkung. Eine zu häufige oder zu aggressive Behandlung kann das Risiko für Narben und Pigmentstörungen steigern.

Was kostet eine Plasma-Pen-Behandlung?

Die Preise hängen vom Gerät, vom Anbieter, von der behandelten Region und von der Zahl der Sitzungen ab. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen Kosmetikstudios und ärztlichen Praxen.

In Österreich beginnen aktuelle Angebote für eine Oberlidbehandlung teilweise bei etwa 190 Euro. In Deutschland liegen veröffentlichte Beispiele bei ungefähr 299 Euro pro Oberlid oder Unterlid. Medizinisch geführte Praxen können höhere Preise berechnen. Als grobe Orientierung bewegen sich die Kosten häufig zwischen etwa 200 und 500 Euro pro Lidregion und Sitzung. Werden mehrere Sitzungen benötigt, können insgesamt etwa 400 bis 1.500 Euro entstehen.

In der Schweiz finden sich aktuelle Beispiele von etwa 270 Schweizer Franken für Oberlider und rund 500 Schweizer Franken für eine kombinierte Behandlung von Oberlidern und Unterlidern. Der Preis sollte eine persönliche Untersuchung, die Behandlung und eine medizinisch erreichbare Nachsorge umfassen.

Vergleich mit einer Lidoperation

Eine operative Oberlidstraffung kostet in Österreich und Deutschland häufig etwa 1.500 bis 3.000 Euro. In der Schweiz bewegen sich die Kosten oftmals zwischen etwa 2.500 und 4.500 Schweizer Franken. Sie ist teurer, kann aber überschüssige Haut tatsächlich entfernen und liefert bei ausgeprägten Befunden meist das stärkere Ergebnis.

Der Plasma Pen ist normalerweise eine ästhetische Selbstzahlerleistung. Bei einer nachgewiesenen Gesichtsfeldeinschränkung kann unter bestimmten Voraussetzungen eine operative Lidstraffung von der Krankenversicherung übernommen werden. Dafür ist eine vorherige Bewilligung erforderlich.

Quellen

Rossi, E., Farnetani, F., Trakatelli, M. et al. (2018): Clinical and Confocal Microscopy Study of Plasma Exeresis for Nonsurgical Blepharoplasty of the Upper Eyelid: A Pilot Study. Dermatologic Surgery, 44(2), 283–290. DOI: 10.1097/DSS.0000000000001267

Hassan, A.M., Rady, A.A.E., Shalaby, O.E. et al. (2022): Evaluation of plasma exeresis as a new technique for non surgical treatment of dermatochalasis. Journal of Dermatological Treatment, 33(2), 1017–1022. DOI: 10.1080/09546634.2020.1800569

Ferreira, F.C., Sathler, C.S.C.d.O., Hida, I.Y. et al. (2021): Upper eyelid blepharoplasty using plasma exeresis: Evaluation of outcomes, satisfaction, and symptoms after procedure. Journal of Cosmetic Dermatology, 20(9), 2758–2764. DOI: 10.1111/jocd.13868

T.S. Hsu, J. (2025): Non-Surgical Correction of Dermatochalasis Using Microplasma. Journal of Drugs in Dermatology, 24(2), 134–141. DOI: 10.36849/JDD.8635

Ucar, F., Unluzeybek, M. (2024): Plasma Exeresis for the Treatment of Benign Eyelid Lesions: A New Surgical Approach. Ophthalmic Plastic & Reconstructive Surgery, 40(5), 533–537. DOI: 10.1097/IOP.0000000000002635

Bundesamt für Gesundheit BAG (o. J.): Behandlungen mit nichtionisierender Strahlung und Schall: FAQs. Zur Webseite

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Häufige Fragen

Wie funktioniert der Plasma Pen?
Das Gerät erzeugt zwischen seiner Spitze und der Haut einen kleinen Lichtbogen. Dadurch entstehen punktförmige thermische Verletzungen, um die sich das Gewebe zusammenzieht. Die Behandlung soll leichte Schlupflider und feine Fältchen mildern.
Kann der Plasma Pen eine Lidstraffung ersetzen?
Bei leichtem bis mäßigem Hautüberschuss kann er eine begrenzte Verbesserung ermöglichen. Deutlich überschüssige Haut, Fettpolster, abgesunkene Brauen und eine Einschränkung des Gesichtsfelds lassen sich damit nicht zuverlässig korrigieren.
Wie lange dauert die Heilung?
Schwellungen sind besonders in den ersten Tagen möglich. Die kleinen Krusten lösen sich häufig innerhalb von etwa fünf bis zehn Tagen. Rötungen und Pigmentveränderungen können länger sichtbar bleiben.
Welche Risiken hat die Behandlung?
Möglich sind Schwellungen, Juckreiz, Infektionen, verzögerte Heilung, Pigmentveränderungen, Narben und ein unzureichendes Ergebnis. Die Risiken hängen stark von Gerät, Energieeinstellung, Hauttyp und Erfahrung des Anwenders ab.
Was kostet eine Plasma-Pen-Behandlung?
In Österreich und Deutschland bewegen sich die Preise häufig zwischen etwa 200 und 500 Euro pro Lidregion und Sitzung. In der Schweiz sind etwa 270 bis 500 Schweizer Franken für eine einzelne oder kombinierte Lidbehandlung üblich. Werden mehrere Sitzungen benötigt, können sich die Gesamtkosten denen einer operativen Oberlidstraffung annähern.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Benjamin Gehl

Facharzt für plastische, ästhetische & rekonstruktive Chirurgie

Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind. Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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