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Dyshidrotisches Ekzem

Dyshidrotisches Ekzem erkennen: juckende Bläschen an Händen und Füßen, Ursachen, Trigger und was gegen die…

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Plötzlich bilden sich kleine, wasserklare Bläschen an den Seiten Deiner Finger, in den Handinnenflächen oder an den Fußsohlen. Sie jucken häufig stark, spannen und lassen sich kaum ignorieren. Dahinter kann ein dyshidrotisches Ekzem stecken, das auch als Dyshidrose oder Pompholyx bezeichnet wird. Es gehört zu den entzündlichen Hauterkrankungen und tritt typischerweise in Schüben auf. Der Name führt etwas in die Irre. Lange nahm man an, die Bläschen entstünden durch eine Störung der Schweißdrüsen. Heute weiß man, dass dies nicht der Fall ist. Die genaue Ursache des dyshidrotischen Ekzems ist weiterhin nicht vollständig geklärt. Am häufigsten tritt die Erkrankung bei jüngeren Erwachsenen auf. Ein dyshidrotisches Ekzem ist nicht ansteckend, und die Bläschen eines einzelnen Schubs klingen häufig innerhalb einiger Wochen wieder ab. Trotzdem lohnt es sich, mögliche Auslöser zu kennen und die Haut gezielt zu pflegen, besonders wenn die Beschwerden immer wiederkehren.

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Das Wichtigste in Kürze

Beim dyshidrotischen Ekzem bilden sich kleine, stark juckende, mit klarer Flüssigkeit gefüllte Bläschen an den Handflächen, Fingerseiten oder Fußsohlen. Die Erkrankung kann einmalig auftreten oder über längere Zeit in Schüben wiederkehren. Die genaue Ursache ist nicht geklärt. Neurodermitis, Kontaktallergien etwa gegen Nickel, längerer Wasserkontakt, Schwitzen, Wärme und Stress können mit Schüben zusammenhängen.

Behandelt wird vor allem mit entzündungshemmenden Cremes oder Salben und einer konsequenten Hautpflege. Bei schweren oder hartnäckigen Verläufen können weitere Behandlungen wie eine Lichttherapie infrage kommen. Ähnliche Beschwerden können unter anderem bei Pilzinfektionen, anderen Formen des Handekzems oder einer Kontaktallergie auftreten. Bei wiederkehrenden, ausgeprägten oder unklaren Bläschen ist deshalb eine hautärztliche Abklärung sinnvoll.

Was ist ein dyshidrotisches Ekzem?

Ein dyshidrotisches Ekzem ist eine Form des Ekzems, die an Händen und Füßen auftritt. Charakteristisch sind kleine, tief sitzende Bläschen, die häufig als sagokornartig beschrieben werden. Sie entstehen vor allem an den Seiten der Finger, den Handflächen und den Fußsohlen.

Der Name Dyshidrose geht auf die frühere Annahme zurück, dass eine gestörte Funktion der Schweißdrüsen für die Erkrankung verantwortlich sei. Diese Annahme gilt heute als widerlegt. Die Bezeichnung wird dennoch weiterhin verwendet.

Das dyshidrotische Ekzem verläuft häufig schubweise. Bei manchen Menschen bleibt es bei einer einzelnen Episode, bei anderen kehren die Bläschen über Monate oder Jahre immer wieder. Wiederholte Schübe können mit trockener, verdickter und schuppender Haut sowie schmerzhaften Einrissen einhergehen und in das Bild eines chronischen Handekzems übergehen.

Der Schweregrad reicht von wenigen einzelnen Bläschen bis zu größeren, zusammenfließenden Blasen. Bei ausgeprägten Beschwerden können das Greifen mit den Händen oder das Gehen bei einem Befall der Fußsohlen deutlich beeinträchtigt sein.

Woran erkennt man die Bläschen an Händen und Fingern?

Oft beginnt ein Schub mit intensivem Juckreiz, Brennen oder einem unangenehmen Spannungsgefühl. Anschließend bilden sich kleine, mit klarer Flüssigkeit gefüllte Bläschen. Sie sitzen bevorzugt an den Seitenflächen der Finger, in den Handinnenflächen und manchmal an den Fußsohlen. An den Händen treten sie häufig auf beiden Seiten auf.

Im Verlauf können mehrere kleine Bläschen zu größeren Blasen zusammenfließen. Nach einigen Wochen trocknen sie meist ein und die Haut beginnt sich zu schuppen. Dabei können trockene und schmerzhafte Einrisse entstehen.

Der Juckreiz gehört zu den typischen und häufig besonders belastenden Beschwerden. Starkes Kratzen kann die Haut zusätzlich verletzen. Dadurch steigt das Risiko für eine bakterielle Infektion. Mögliche Hinweise darauf sind zunehmende Schmerzen, Schwellung, ausgeprägte Rötung oder gelbliche Krusten.

Ein dyshidrotisches Ekzem kann auch den Alltag deutlich beeinträchtigen. Schmerzhafte oder rissige Haut an den Händen kann beispielsweise Greifen, Schreiben oder Arbeiten erschweren. Sind die Fußsohlen betroffen, kann auch das Gehen unangenehm sein. Die Bläschen selbst sind jedoch nicht ansteckend.

Welche Ursachen und Auslöser stecken dahinter? KI-generiertes Bild

Welche Ursachen und Auslöser stecken dahinter?

Die genaue Ursache des dyshidrotischen Ekzems ist nicht bekannt. Häufig lässt sich auch bei wiederkehrenden Schüben kein einzelner Auslöser feststellen.

Menschen mit Neurodermitis können häufiger betroffen sein. Auch Kontaktallergien, beispielsweise gegen Nickel oder Kobalt, können mit dyshidrotischen Ekzemen zusammenhängen. Ebenso kommen Duftstoffe, bestimmte Inhaltsstoffe von Kosmetika oder andere beruflich beziehungsweise privat auftretende Kontaktallergene als mögliche Trigger infrage.

Weitere mögliche Auslöser oder verstärkende Faktoren sind längerer Kontakt mit Wasser und reizenden Stoffen, starkes Schwitzen, warmes Wetter sowie körperlicher oder psychischer Stress. Auch Rauchen wird mit dyshidrotischen Ekzemen in Verbindung gebracht. Nicht jeder dieser Faktoren löst bei jedem Betroffenen einen Schub aus.

In manchen Fällen besteht gleichzeitig eine Pilzinfektion, beispielsweise an den Füßen. Eine solche Infektion kann mit ekzemartigen Veränderungen beziehungsweise Bläschen an den Händen verbunden sein, obwohl dort selbst kein Pilz nachweisbar ist. Dies wird als sogenannte Id Reaktion bezeichnet.

Oft kommen mehrere Belastungen gleichzeitig zusammen. Deshalb kann es hilfreich sein, über einen längeren Zeitraum zu beobachten, unter welchen Umständen die Beschwerden auftreten oder stärker werden.

Wie unterscheidet sich die Dyshidrose von Handekzem und Fußpilz?

Bläschen und Juckreiz an Händen oder Füßen können unterschiedliche Ursachen haben. Beim dyshidrotischen Ekzem stehen typischerweise die tief sitzenden, stark juckenden Bläschen an den Fingerseiten, Handflächen oder Fußsohlen im Vordergrund. Andere Formen des Handekzems können stärker durch Rötung, Trockenheit, Schuppung und Einrisse geprägt sein. Die Übergänge sind jedoch fließend.

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zum Fußpilz. Auch eine Pilzinfektion kann Juckreiz, Schuppung und teilweise Bläschen verursachen. Das Erscheinungsbild allein reicht zur sicheren Unterscheidung nicht immer aus. Bei Verdacht können Hautschuppen entnommen und mykologisch untersucht werden.

Eine unbehandelte Pilzinfektion kann sich unter einer alleinigen Behandlung mit Kortison verschlechtern oder weniger typisch erscheinen. Deshalb sollte vor einer längerfristigen Behandlung geklärt werden, ob tatsächlich ein Ekzem oder eine Pilzinfektion vorliegt.

Auch eine Kontaktallergie, andere Ekzemformen, Schuppenflechte oder Krätze können ähnliche Beschwerden verursachen. Eine ärztliche Einordnung ist deshalb sinnvoll, wenn die Bläschen wiederholt auftreten, ausgeprägt sind oder nicht abheilen.

Wie stellt der Hautarzt die Diagnose?

Der Hautarzt stellt die Diagnose meist anhand des typischen Erscheinungsbildes und der Verteilung der Bläschen. Zusätzlich sind Informationen über den Verlauf, mögliche Auslöser, den Beruf, Hauterkrankungen und bekannte Allergien hilfreich.

Besteht der Verdacht auf eine Pilzinfektion, können Hautschuppen für eine mykologische Untersuchung entnommen werden. Je nach Befund kommen dabei beispielsweise eine mikroskopische Untersuchung, eine Pilzkultur oder andere Nachweisverfahren infrage.

Wenn eine Kontaktallergie als möglicher Auslöser vermutet wird, kann ein Epikutantest sinnvoll sein. Dabei werden verschiedene mögliche Allergene auf die Haut des Rückens aufgebracht und die Reaktion nach festgelegten Zeitabständen beurteilt. So können beispielsweise Sensibilisierungen gegen Nickel, Kobalt, Duftstoffe oder andere Kontaktallergene erkannt werden.

Ein positiver Allergietest bedeutet allerdings nicht automatisch, dass das gefundene Allergen auch für das dyshidrotische Ekzem verantwortlich ist. Das Testergebnis muss deshalb immer gemeinsam mit den Beschwerden und möglichen Kontakten im Alltag bewertet werden.

Was kann man selbst gegen die Beschwerden tun?

Bei einem akuten Schub steht die Beruhigung der gereizten Haut im Vordergrund. Kühle, feuchte Umschläge können den Juckreiz lindern und bei nässenden Bläschen angenehm sein. Auch Bäder oder Umschläge mit synthetischen Gerbstoffen können bei nässenden Hautveränderungen unterstützend eingesetzt werden.

So schwer es fällt: Versuche, nicht zu kratzen und die Bläschen nicht selbst aufzustechen. Die Bläschen eines dyshidrotischen Ekzems sind nicht ansteckend. Durch das Aufkratzen oder Aufstechen wird die Haut jedoch zusätzlich verletzt und Bakterien können leichter eindringen. Kurz geschnittene Fingernägel können helfen, Verletzungen durch Kratzen zu verringern.

Auch zwischen den Schüben ist eine konsequente Hautpflege sinnvoll. Rückfettende, möglichst parfumfreie Cremes oder Salben unterstützen die Hautbarriere und verringern Trockenheit. Harnstoffhaltige Produkte können bei trockener und verdickter Haut geeignet sein, auf stark entzündeter, rissiger oder offener Haut aber brennen. Pflegeprodukte können mehrmals täglich und insbesondere nach dem Händewaschen aufgetragen werden.

Bei Arbeiten mit Wasser, Reinigungsmitteln oder anderen reizenden Stoffen schützen geeignete Handschuhe. Baumwollhandschuhe unter flüssigkeitsdichten Schutzhandschuhen können Schweiß aufnehmen und sollten gewechselt werden, wenn sie feucht geworden sind. Hände sollten möglichst mit lauwarmem Wasser und milden, hautverträglichen Reinigungsprodukten gewaschen und anschließend gut abgetrocknet werden.

Auf stark parfümierte oder individuell reizende Produkte solltest Du verzichten. Handdesinfektionsmittel müssen dagegen nicht grundsätzlich gemieden werden. Alkoholische Händedesinfektionsmittel können auf eingerissener Haut zwar brennen, reizen die Haut bei häufiger Handhygiene aber häufig weniger als wiederholtes Waschen mit Wasser und Seife.

Auch Ringe können bei Arbeiten mit Wasser oder Reinigungsmitteln störend sein, weil sich darunter Feuchtigkeit und reizende Stoffe sammeln können. Diese Maßnahmen ersetzen bei ausgeprägten Beschwerden keine ärztliche Behandlung, können die Haut aber im Alltag entlasten.

Wie wird ein dyshidrotisches Ekzem behandelt? KI-generiertes Bild

Wie wird ein dyshidrotisches Ekzem behandelt?

Reichen Hautpflege und das Vermeiden von Reizstoffen nicht aus, kommen in der Regel entzündungshemmende Cremes oder Salben zum Einsatz. Häufig werden kortisonhaltige Präparate verordnet. Da die Hornschicht an Handflächen und Fußsohlen vergleichsweise dick ist, werden dort je nach Schweregrad auch stärker wirksame Präparate benötigt. Welche Stärke und Anwendungsdauer geeignet sind, sollte der Arzt festlegen.

In bestimmten Fällen können auch Calcineurin Inhibitoren wie Tacrolimus oder Pimecrolimus eingesetzt werden. Sie sind nicht speziell für das dyshidrotische Ekzem zugelassen, werden aber bei ausgewählten Patienten als Alternative oder Ergänzung verwendet.

Bei starkem Juckreiz können Antihistaminika manchmal unterstützend eingesetzt werden. Sie behandeln das Ekzem selbst jedoch nicht. Vor allem sedierende Präparate können in einzelnen Fällen helfen, wenn der Juckreiz den Schlaf erheblich beeinträchtigt.

Kommt eine bakterielle Infektion hinzu, wird sie je nach Befund gezielt behandelt. Antibiotika sind nicht bei jedem dyshidrotischen Ekzem erforderlich, sondern nur bei einer entsprechenden bakteriellen Infektion.

Bei schweren, hartnäckigen oder häufig wiederkehrenden Verläufen kann eine medizinisch kontrollierte UV Lichttherapie infrage kommen. In ausgeprägten Fällen können außerdem Medikamente notwendig sein, die im gesamten Körper wirken. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom Schweregrad und bisherigen Verlauf ab.

Geht das dyshidrotische Ekzem mit starkem Schwitzen an Händen oder Füßen einher, kann auch eine Behandlung der Hyperhidrose sinnvoll sein. Bei manchen Betroffenen verringert eine bessere Kontrolle des Schwitzens die Zahl der Schübe.

Wie kann man neuen Schüben vorbeugen?

Ein dyshidrotisches Ekzem lässt sich nicht immer verhindern. Wenn sich bestimmte Auslöser erkennen lassen, kann es jedoch sinnvoll sein, diese möglichst zu vermeiden. Ein Beschwerdetagebuch kann dabei helfen, mögliche Zusammenhänge mit Hautkontakt, beruflichen Tätigkeiten, Stress, Wärme oder anderen Faktoren zu erkennen.

Bei einer nachgewiesenen Kontaktallergie sollte der Kontakt mit dem betreffenden Allergen möglichst reduziert werden. Das kann bei einer Nickelallergie beispielsweise Schmuck, Uhren, Arbeitsmaterialien oder andere Gegenstände mit Nickel betreffen. Im Alltag hilft es außerdem, längeren Wasserkontakt und bekannte Reizstoffe zu vermeiden, die Hände regelmäßig einzucremen und bei Feuchtarbeit geeignete Schutzhandschuhe zu tragen.

Stress kann bei manchen Menschen mit Schüben zusammenhängen. Entspannungsmethoden, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung können deshalb individuell hilfreich sein, verhindern ein dyshidrotisches Ekzem aber nicht zuverlässig. Auch Rauchen wird als möglicher begünstigender Faktor beschrieben. Ein Rauchstopp ist unabhängig davon aus gesundheitlichen Gründen sinnvoll.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein milder Schub kann von selbst wieder abklingen. Wenn die Bläschen jedoch ausgeprägt sind, häufig wiederkehren, sich ausbreiten oder nach einigen Wochen nicht abheilen, ist eine hautärztliche Untersuchung sinnvoll. Das gilt auch, wenn Juckreiz oder Schmerzen Deinen Alltag oder Schlaf deutlich beeinträchtigen.

Zeitnah abgeklärt werden sollten Anzeichen einer zusätzlichen Infektion, etwa zunehmende Schmerzen, deutliche Schwellung, stärkere Rötung, Wärme, Eiter oder gelbliche Krusten. Bei Fieber oder einer sich rasch ausbreitenden Entzündung sollte ebenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.

Eine ärztliche Untersuchung ist außerdem sinnvoll, wenn unklar ist, ob tatsächlich ein dyshidrotisches Ekzem, eine Pilzinfektion, eine Kontaktallergie oder eine andere Hauterkrankung vorliegt. Über MOOCI findest Du Hautärzte in Deiner Nähe, die die Beschwerden einordnen und eine passende Behandlung mit Dir abstimmen können.

Quellen

Bauer, A., Brans, R., Brehler, R. et al. (2023): S2k guideline diagnosis, prevention, and therapy of hand eczema. JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 21(9), 1054–1074. DOI: 10.1111/ddg.15179

Thyssen, J.P., Schuttelaar, M.L.A., Alfonso, J.H. et al. (2022): Guidelines for diagnosis, prevention, and treatment of hand eczema. Contact Dermatitis, 86(5), 357–378. DOI: 10.1111/cod.14035

Nishizawa, A. (2016): Dyshidrotic Eczema and Its Relationship to Metal Allergy. Current Problems in Dermatology, 80–85. DOI: 10.1159/000446785

Uter, W., Aerts, O., Agner, T. et al. (2026): European Society of Contact Dermatitis Guideline for Diagnostic Patch Testing—Recommendations on Best Practice (Update 2026). Contact Dermatitis, 95(3), 237–275. DOI: 10.1111/cod.70195

Weisshaar, E. (2024): Chronic Hand Eczema. American Journal of Clinical Dermatology, 25(6), 909–926. DOI: 10.1007/s40257-024-00890-z

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Häufige Fragen

Ist ein dyshidrotisches Ekzem ansteckend?
Nein, ein dyshidrotisches Ekzem ist nicht ansteckend. Es handelt sich um eine entzündliche Hauterkrankung und nicht um eine Infektionskrankheit. Die typischen Bläschen können deshalb nicht durch Hautkontakt oder gemeinsam benutzte Gegenstände auf andere Menschen übertragen werden.
Wie lange dauert ein Schub?
Die Bläschen eines Schubs trocknen häufig innerhalb von etwa zwei bis vier Wochen ein und heilen unter Schuppung ab. Die Dauer kann jedoch unterschiedlich sein. Bei manchen Menschen bleibt es bei einer einzelnen Episode, während die Beschwerden bei anderen über Monate oder Jahre immer wieder auftreten.
Was ist der Unterschied zwischen Dyshidrose und Handekzem?
Ein dyshidrotisches Ekzem ist ein bestimmtes Erscheinungsbild eines Ekzems an Händen und teilweise Füßen, bei dem tief sitzende, stark juckende Bläschen im Vordergrund stehen. Andere Formen des Handekzems zeigen häufiger Rötung, Trockenheit, Schuppung und Einrisse. Bei wiederkehrender Dyshidrose können sich zusätzlich chronische ekzemartige Hautveränderungen entwickeln, sodass die Übergänge fließend sind.
Kann Ernährung ein dyshidrotisches Ekzem beeinflussen?
Eine spezielle Ernährung ist bei einem dyshidrotischen Ekzem normalerweise nicht notwendig. Bei ausgewählten Menschen mit nachgewiesener Nickel oder Kobalt Überempfindlichkeit kann eine Reduktion dieser Metalle in der Nahrung möglicherweise die Beschwerden verringern. Eine nickelarme Ernährung sollte jedoch nicht vorsorglich und ohne ärztliche Empfehlung begonnen werden, da Nickel in vielen Lebensmitteln vorkommt und unnötige Einschränkungen vermieden werden sollten.
Hilft Sonne oder Salzwasser gegen die Bläschen?
Sonne und Salzwasser sind keine Behandlung des dyshidrotischen Ekzems. Manche Menschen empfinden Aufenthalte am Meer als angenehm, während Wärme und Schwitzen bei anderen sogar Schübe begünstigen können. Salzwasser kann auf rissiger oder offener Haut zudem brennen und reizen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Benjamin Gehl

Facharzt für plastische, ästhetische & rekonstruktive Chirurgie

Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind. Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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