Du gibst Körpergröße, Geschlecht und optional Dein aktuelles Gewicht ein. So kannst Du einfach ermitteln, was die vier klassischen Idealgewicht-Formeln ausgeben und welcher Gewichtsbereich bei Deiner Größe als Normalgewicht gilt.
Das Wichtigste in Kürze
Ein medizinisch festgelegtes Idealgewicht gibt es nicht. Die bekannten Formeln stammen aus Versicherungstabellen und aus der Arzneimitteldosierung, nicht aus Studien zur Gesundheit.
Aussagekräftiger ist ein Gewichtsbereich, der bei der eigenen Körpergröße einem Body-Mass-Index von 18,5 bis 24,9 entspricht. Diesen Bereich nennt die Weltgesundheitsorganisation seit dem Jahr 2000 als Normalgewicht für Erwachsene.
Für Kinder, Schwangere, sehr muskulöse Menschen und Menschen mit Essstörungen ist der Rechner nicht geeignet. Bei älteren Menschen ist ein etwas höheres Gewicht oft günstiger als das Formelergebnis.
Bauchumfang, Fettverteilung, Blutdruck und Blutwerte sagen mehr über das Gesundheitsrisiko als eine einzelne Gewichtszahl. Eine ärztliche Einordnung ersetzt der Rechner nicht.
Wer einen Idealgewicht-Rechner nutzt, möchte meist eine klare Zahl, an der sich das eigene Körpergewicht messen lässt. Die bekannten Formeln liefern zwar eine Zahl, sie wurden aber für Versicherungstabellen und für die Dosierung von Medikamenten entwickelt. Deshalb zeigt dieser Rechner zusätzlich den Gewichtsbereich, der bei Deiner Körpergröße als Normalgewicht gilt.
Ein Gewichtsbereich bildet besser ab, dass Menschen gleicher Größe sehr unterschiedlich gebaut sind. Er ersetzt aber nicht den Blick auf Bauchumfang, Fettverteilung, Alter und Vorerkrankungen. Wie werden die Formeln berechnet, was bedeutet Dein Ergebnis, und wann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll?
Was ist ein Idealgewicht und was zeigt ein Idealgewicht-Rechner?
Der Begriff Idealgewicht klingt nach einem medizinischen Zielwert, ist aber keiner. Weder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch die deutsche S3-Leitlinie zur Prävention und Therapie der Adipositas der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (Version 5.0 von 2024) definieren ein einzelnes ideales Körpergewicht. Beide arbeiten mit Bereichen und mit dem Body-Mass-Index, kurz BMI, also dem Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern.
Ein Idealgewicht-Rechner zeigt deshalb nur, welches Gewicht eine bestimmte Formel bei einer bestimmten Körpergröße ausgibt. Dieses Ergebnis ist eine rechnerische Orientierung. Ob ein Gewicht für einen Menschen gesund ist und welches das ideale Gewicht für seinen Körper wäre, hängt zusätzlich von Körperzusammensetzung, Fettverteilung, Alter, Bewegung, Ernährung und bestehenden Erkrankungen ab.
Woher stammt der Begriff Idealgewicht?
Die Idee eines „wünschenswerten“ Gewichts stammt aus Gewichtstabellen amerikanischer Lebensversicherungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Pharmakologen Pai und Paloucek beschrieben 2000 in den Annals of Pharmacotherapy, dass diese Tabellen das Gewicht der Versicherten mit ihrer Sterblichkeit verknüpften. Daraus entstanden die Begriffe „desirable“ und „ideal“, obwohl die Versicherten keine repräsentative Bevölkerung waren.
Später wurde das Idealgewicht in der Klinik vor allem als Hilfsgröße für die Dosierung von Medikamenten genutzt. Pai und Paloucek zeigen in derselben Übersicht, dass die heute verbreiteten Formeln sich stark ähneln, weil sie auf ähnlichen Tabellen beruhen. Eine Aussage über das gesündeste Gewicht eines einzelnen Menschen war nie ihr Zweck.
Worin unterscheiden sich Idealgewicht und Normalgewicht?
Normalgewicht ist ein Bereich, kein Einzelwert. Die WHO legte im Technischen Bericht 894 aus dem Jahr 2000 fest, dass bei Erwachsenen ein BMI von 18,5 bis 24,9 als Normalgewicht gilt, darunter beginnt Untergewicht, darüber Übergewicht. Für eine bestimmte Körpergröße lässt sich daraus ein Gewichtsbereich in Kilogramm ableiten, den der Rechner ebenfalls ausgibt.
Das Idealgewicht einer Formel liegt meist innerhalb dieses Bereichs, häufig in der Nähe eines BMI von etwa 22. Damit suggeriert die Formel eine Genauigkeit, die es nicht gibt: Ein Gewicht zwei oder drei Kilogramm über dem Formelwert ist bei den meisten Menschen gesundheitlich nicht anders zu bewerten.
Wie berechnet man das Idealgewicht?
Der Rechner nutzt vier Formeln, die in Lehrbüchern und Online-Rechnern am häufigsten vorkommen. Alle brauchen nur die Körpergröße und das Geschlecht. Gewicht, Alter, Bauchumfang oder Körperfettanteil berücksichtigt keine von ihnen.
Wie funktioniert die Broca-Formel?
Die Broca-Formel wird auf den französischen Arzt Paul Broca im 19. Jahrhundert zurückgeführt und ist die älteste und einfachste Berechnung. Das sogenannte Normalgewicht nach Broca ist die Körpergröße in Zentimetern minus 100, ausgedrückt in Kilogramm. Für das Idealgewicht nach Broca werden davon bei Männern zehn Prozent und bei Frauen 15 Prozent abgezogen.
Die Broca-Formel gilt heute als historisch. Bei kleinen Menschen liefert sie eher niedrige, bei großen Menschen eher hohe Werte, weil das Körpergewicht nicht linear, sondern ungefähr mit dem Quadrat der Körpergröße steigt. Der Rechner zeigt sie, weil viele Menschen sie kennen, ordnet sie aber nicht als Zielwert ein.
Was berechnen die Formeln nach Devine, Robinson und Miller?
Die Formel des Pharmakologen Ben Devine erschien 1974 in der Zeitschrift Drug Intelligence and Clinical Pharmacy in einem Beitrag zur Dosierung des Antibiotikums Gentamicin. Sie rechnet in Zoll (ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern): Männer erhalten 50 Kilogramm plus 2,3 Kilogramm je Zoll über fünf Fuß, also über 152,4 Zentimeter. Bei Frauen beginnt die Formel bei 45,5 Kilogramm, der Zuschlag je Zoll ist gleich.
Robinson und Kollegen und Kolleginnen veröffentlichten 1983 im American Journal of Hospital Pharmacy eine Variante auf Grundlage von Versicherungstabellen. Männer erhalten dort 52 Kilogramm plus 1,9 Kilogramm je Zoll über 152,4 Zentimeter, Frauen 49 Kilogramm plus 1,7 Kilogramm je Zoll. Im selben Jahr und in derselben Zeitschrift stellten Miller und Kollegen und Kolleginnen eine weitere Fassung vor: Männer 56,2 Kilogramm plus 1,41 Kilogramm je Zoll, Frauen 53,1 Kilogramm plus 1,36 Kilogramm je Zoll.
Alle drei Formeln sind für Erwachsene ab etwa 152 Zentimetern gedacht. Unterhalb dieser Größe liefern sie keine sinnvollen Werte, deshalb zeigt der Rechner dort nur den Gewichtsbereich aus dem BMI.
Wie ergibt sich der Gewichtsbereich aus dem Body-Mass-Index?
Der Gewichtsbereich ist die umgekehrte BMI-Formel. Die Untergrenze ist 18,5 mal die Körpergröße in Metern zum Quadrat, die Obergrenze 24,9 mal die Körpergröße in Metern zum Quadrat. So entsteht ein Bereich in Kilogramm, der für Frauen und Männer gleich berechnet wird.
Peterson und Kollegen und Kolleginnen zeigten 2016 im American Journal of Clinical Nutrition, dass die klassischen Idealgewicht-Formeln bei sehr kleinen und sehr großen Menschen nicht zu den BMI-Grenzen passen. Sie schlugen deshalb vor, Zielgewichte direkt aus dem BMI abzuleiten. Der Rechner folgt diesem Gedanken und stellt den BMI-Bereich gleichrangig neben die Formeln.
Wie sieht ein Rechenbeispiel aus?
Nimm als Beispiel einen Mann mit 180 Zentimetern Körpergröße und 85 Kilogramm Körpergewicht. Nach Broca ergibt sich ein Normalgewicht von 80 Kilogramm und ein Idealgewicht von 72 Kilogramm, weil zehn Prozent abgezogen werden. 180 Zentimeter sind 70,9 Zoll, also 10,9 Zoll über fünf Fuß; daraus berechnet die Devine-Formel 75,0 Kilogramm, die Robinson-Formel 72,6 Kilogramm und die Miller-Formel 71,5 Kilogramm.
Der Gewichtsbereich für einen BMI von 18,5 bis 24,9 liegt bei 1,80 Metern zwischen 59,9 und 80,7 Kilogramm. Mit 85 Kilogramm hat der Mann einen BMI von 26,2 und liegt damit etwas oberhalb dieses Bereichs. Ob das gesundheitlich eine Rolle spielt, zeigt erst der Blick auf Bauchumfang, Blutdruck, Blutwerte und Bewegung.
Was bedeutet das Ergebnis des Idealgewicht-Rechners?
Das Ergebnis besteht aus zwei Teilen: den vier Formelwerten und dem Gewichtsbereich. Die Formelwerte liegen meist wenige Kilogramm auseinander und zeigen, wie unscharf der Begriff Idealgewicht ist. Der Gewichtsbereich ist der Teil des Ergebnisses, der sich auf eine internationale Einteilung stützt.
Was sagt der Gewichtsbereich bei der eigenen Körpergröße?
Liegt Dein aktuelles Gewicht innerhalb des Bereichs, entspricht es nach der WHO-Einteilung von 2000 dem Normalgewicht. Das ist eine statistische Einordnung, keine Aussage über Deine persönliche Gesundheit. Auch innerhalb des Bereichs kann viel Bauchfett vorhanden sein, und auch außerhalb kann ein Mensch gesund und leistungsfähig sein.
Liegt das Gewicht knapp über der Obergrenze, folgt daraus allein kein Handlungsbedarf. Die S3-Leitlinie Adipositas von 2024 empfiehlt, bei Übergewicht weitere Faktoren wie Bauchumfang, Begleiterkrankungen und psychosoziale Belastung zu prüfen, bevor über eine Behandlung gesprochen wird.
Was gilt bei Untergewicht und Übergewicht?
Ein BMI unter 18,5 gilt nach der WHO-Einteilung von 2000 als Untergewicht. Untergewicht kann anlagebedingt sein, es kann aber auch auf eine Erkrankung, eine Essstörung oder eine Mangelernährung hinweisen. Ein Rat zum Abnehmen ist dann ausdrücklich nicht angebracht.
Ab einem BMI von 30 spricht die WHO seit 2000 von Adipositas. Eine Kommission der Fachzeitschrift Lancet Diabetes and Endocrinology um Rubino schlug 2025 vor, zwischen präklinischer und klinischer Adipositas zu unterscheiden. Klinische Adipositas liegt nach diesem Vorschlag erst vor, wenn das überschüssige Körperfett bereits Organfunktionen oder den Alltag beeinträchtigt; der BMI allein reicht für die Diagnose nicht aus.
Welche Rolle spielen Alter und Geschlecht?
Die Formeln unterscheiden nur nach Geschlecht, nicht nach Alter. Frauen haben im Mittel einen höheren Körperfettanteil und eine geringere fettfreie Masse als Männer, daher setzen die Formeln bei Frauen niedriger an. Der BMI-Bereich der WHO ist dagegen für beide Geschlechter gleich.
Mit zunehmendem Alter nimmt die fettfreie Masse ab und der Fettanteil steigt, auch wenn das Gewicht gleich bleibt. Deshalb ist eine Gewichtszahl bei Menschen über 65 anders zu lesen als bei jüngeren Erwachsenen; der Abschnitt zum gesunden Altern erklärt die Studienlage.
Wie genau ist ein Idealgewicht-Rechner?
Ein Idealgewicht-Rechner ist so genau wie die Formel, auf der er beruht, und diese Formeln wurden nie an gesundheitlichen Ergebnissen geprüft. Sie bilden Durchschnittswerte aus Tabellen ab. Für einen einzelnen Menschen können sie um mehrere Kilogramm vom Gewicht abweichen, das zu seinem Körperbau passt.
Warum weichen die Formeln voneinander ab?
Die Formeln wurden aus verschiedenen Tabellen mit unterschiedlichen Annahmen abgeleitet. Im Rechenbeispiel liegen Devine und Miller bei 180 Zentimetern 3,5 Kilogramm auseinander, bei kleinen Frauen kann die Differenz noch größer sein. Peterson und Kollegen und Kolleginnen beschrieben 2016, dass die klassischen Formeln an den Rändern der Größenverteilung zu hohe oder zu niedrige Werte liefern.
Keine der vier Formeln ist der anderen gesundheitlich überlegen. Pai und Paloucek kamen 2000 zu dem Schluss, dass jede von ihnen für die Arzneimitteldosierung verwendet werden kann. Für die Frage, welches Gewicht für Dich gesund ist, hilft keine allein weiter. Mehr Informationen über das gesunde Gewicht eines Menschen liefern Messungen am Körper selbst.
Für wen gilt der Rechner nicht?
Der Rechner ist für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht. Er gilt nicht für:
- Kinder und Jugendliche, deren Gewicht nur mit alters- und geschlechtsbezogenen Perzentilkurven beurteilt werden kann.
- Schwangere und Stillende, bei denen die Gewichtszunahme ärztlich begleitet wird.
- Menschen mit sehr hoher fettfreier Masse, etwa im Kraft- und Leistungssport, bei denen Formel und BMI das Gewicht überschätzen.
- Menschen mit Wassereinlagerungen, zum Beispiel bei Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen.
- Menschen mit einer Essstörung oder dem Verdacht darauf, für die eine Zielzahl belastend sein kann.
Für Menschen asiatischer Herkunft schlug eine WHO-Expertengruppe 2004 im Lancet niedrigere BMI-Schwellen für das Gesundheitsrisiko vor. Der Rechner nutzt die allgemeine Einteilung und weist darauf hin, dass sie nicht für alle Herkunftsgruppen gleich gut passt.
Welche Messungen sind genauer als eine Formel?
Der Bauchumfang und das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße erfassen das Bauchfett, das mit Stoffwechselrisiken verbunden ist. Ashwell und Kollegen und Kolleginnen werteten 2012 in Obesity Reviews 31 Studien aus und fanden, dass dieses Verhältnis kardiometabolische Risiken besser anzeigt als Bauchumfang oder BMI allein. Das britische National Institute for Health and Care Excellence (NICE) nennt in seiner Leitlinie NG246 von 2025 einen Wert unter 0,5 als gesunden Bereich.
Den Körperfettanteil und die fettfreie Masse misst eine Doppelröntgen-Absorptiometrie, kurz DEXA, deutlich genauer als jede Formel. Die bioelektrische Impedanzanalyse, kurz BIA, ist einfacher verfügbar, reagiert aber auf den Wasserhaushalt. Welche Messung sinnvoll ist, hängt davon ab, welche Entscheidung vom Ergebnis abhängt.
Welche Rolle spielt das Körpergewicht für gesundes Altern?
Das Körpergewicht hängt mit dem Risiko für Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthrose und einige Krebsarten zusammen. Für gesundes Altern ist aber weniger eine bestimmte Zahl entscheidend als die Frage, wie viel fettfreie Masse erhalten bleibt und wo das Fett sitzt. Beobachtungsstudien zeigen Zusammenhänge, sie beweisen keine Ursache.
Was zeigen große Beobachtungsstudien?
Die Global BMI Mortality Collaboration um Di Angelantonio wertete 2016 im Lancet Daten von 10,6 Millionen Erwachsenen aus 239 prospektiven Studien aus. In der Teilgruppe von rund vier Millionen Menschen, die nie geraucht hatten und zu Beginn keine chronische Erkrankung hatten, war die Sterblichkeit bei einem BMI von 20 bis unter 25 am niedrigsten. Sowohl darunter als auch darüber stieg sie an.
Diese Auswertung ist sehr groß, bleibt aber eine Beobachtungsstudie. Gewicht, Rauchen, Bewegung, soziale Lage und unerkannte Erkrankungen hängen eng zusammen, und ein Gewichtsverlust kann Folge statt Ursache einer Krankheit sein. Die Autoren und Autorinnen haben deshalb Raucher und Raucherinnen sowie die ersten Jahre der Nachbeobachtung ausgeschlossen, ganz ausschließen lässt sich eine Verzerrung so nicht.
Warum ist das günstige Gewicht im Alter anders zu bewerten?
Winter und Kollegen und Kolleginnen fassten 2014 im American Journal of Clinical Nutrition 32 Studien mit 197.940 Menschen ab 65 Jahren und einer durchschnittlichen Nachbeobachtung von zwölf Jahren zusammen. Leichtes Übergewicht war in dieser Altersgruppe nicht mit einer höheren Sterblichkeit verbunden, während das Risiko unterhalb eines BMI von 23 anstieg. Die Autoren und Autorinnen folgerten, dass bei älteren Menschen eher auf zu niedriges Gewicht geachtet werden sollte.
Für Menschen über 65 kann ein Formelwert aus dem Idealgewicht-Rechner deshalb zu niedrig angesetzt sein. Wichtiger als Abnehmen ist im Alter oft, Muskelkraft und fettfreie Masse zu erhalten, etwa durch Krafttraining und eine ausreichende Eiweißzufuhr. Eine ungewollte Gewichtsabnahme im Alter ist ein Grund für eine ärztliche Abklärung.
Wann sollte man das Körpergewicht ärztlich abklären lassen?
Eine Abweichung vom Idealgewicht einer Formel ist für sich genommen kein Grund für einen Arztbesuch. Sinnvoll ist eine Abklärung, wenn sich das Gewicht ohne erkennbaren Grund verändert, wenn ein BMI im Bereich der Adipositas mit Beschwerden einhergeht oder wenn Gedanken über Essen und Gewicht den Alltag bestimmen. Die Berechnung auf dieser Seite läuft vollständig in Deinem Browser, es werden keine Daten gespeichert.
Welche Fachrichtung ist zuständig?
Erste Anlaufstelle sind Hausärzte und Hausärztinnen in der Allgemeinmedizin oder Inneren Medizin. Sie können Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Schilddrüsenwerte prüfen und bei Bedarf an die Endokrinologie, an eine Adipositas-Sprechstunde oder an die Ernährungsmedizin überweisen. Bei Verdacht auf eine Essstörung sind Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatik zuständig.
In Deutschland bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ein Beratungstelefon zu Essstörungen unter 0221 892031 an. In Österreich gibt es die kostenlose und anonyme Hotline für Essstörungen. In der Schweiz ist Die Dargebotene Hand rund um die Uhr unter der Telefonnummer 143 erreichbar.
Wann ist ärztliche Hilfe nötig?
Rasch ärztlich abklären lassen solltest Du:
- Einen deutlichen ungewollten Gewichtsverlust innerhalb weniger Monate, besonders mit Fieber, Nachtschweiß oder Leistungsknick.
- Eine rasche Gewichtszunahme mit geschwollenen Beinen oder Atemnot, die auf Wassereinlagerungen hinweisen kann.
- Sehr niedriges Gewicht mit Schwindel, Ohnmacht, Herzstolpern oder Ausbleiben der Regelblutung.
Bei Brustschmerz, starker Atemnot oder Bewusstlosigkeit gilt der Notruf: 112 in Deutschland, 144 in Österreich und in der Schweiz. Bei Gedanken, sich selbst zu schaden, hilft die Telefonseelsorge in Deutschland unter 0800 111 0 111, in Österreich unter 142 und in der Schweiz unter 143.
Quellen
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Devine, B. J. (1974): Gentamicin therapy. Drug Intelligence and Clinical Pharmacy, 8, 650–655.
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Miller, D. R.; Carlson, J. D.; Lloyd, B. J.; Bloom, B. J. (1983): Determining ideal body weight (and mass). American Journal of Hospital Pharmacy, 40(10), 1622–1625.
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Peterson, C. M.; Thomas, D. M.; Blackburn, G. L.; Heymsfield, S. B. (2016): Universal equation for estimating ideal body weight and body weight at any BMI. American Journal of Clinical Nutrition, 103(5), 1197–1203. DOI: 10.3945/ajcn.115.121178
Robinson, J. D.; Lupkiewicz, S. M.; Palenik, L.; Lopez, L. M.; Ariet, M. (1983): Determination of ideal body weight for drug dosage calculations. American Journal of Hospital Pharmacy, 40(6), 1016–1019.
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Winter, J. E.; MacInnis, R. J.; Wattanapenpaiboon, N.; Nowson, C. A. (2014): BMI and all-cause mortality in older adults: a meta-analysis. American Journal of Clinical Nutrition, 99(4), 875–890. DOI: 10.3945/ajcn.113.068122
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