Atmen läuft normalerweise unbewusst ab. Deshalb fällt vielen Menschen erst spät auf, dass sie im Alltag oder während des Schlafs regelmäßig durch den Mund statt durch die Nase atmen. Kurzzeitig ist das nicht ungewöhnlich. Bei einer Erkältung, verstopfter Nase oder intensiver körperlicher Belastung kann der Mund als zusätzlicher Atemweg dienen. Hält die Mundatmung jedoch über längere Zeit an, lohnt es sich, nach der Ursache zu suchen. Besonders wichtig ist das bei Kindern. Mundatmung kann dort gemeinsam mit einer behinderten Nasenatmung, vergrößerten Rachenmandeln und bestimmten Muskel- und Zungenfunktionen auftreten. Studien finden außerdem Zusammenhänge mit Zahnfehlstellungen und Veränderungen des Gesichtswachstums. Daraus folgt allerdings nicht, dass Mundatmung allein diese Veränderungen verursacht. Auch Zähne, Zahnfleisch und Schlaf können betroffen sein.
Das Wichtigste in Kürze
Die Nase filtert, erwärmt und befeuchtet die eingeatmete Luft. In Nase und Nasennebenhöhlen entsteht außerdem Stickstoffmonoxid, dessen genaue Bedeutung für die Atmung weiterhin erforscht wird. Hinter einer dauerhaften Mundatmung können unter anderem Allergien, vergrößerte Rachenmandeln, Nasenpolypen, eine behinderte Nasenatmung oder ein eingeprägtes Atemmuster stehen.
Mundatmung kann besonders nachts zu einem trockenen Mund führen und ist mit ungünstigen Zahnfleischbefunden, Mundgeruch und schlafbezogenen Beschwerden verbunden. Bei Kindern sollte eine länger bestehende Mundatmung früh abgeklärt werden, weil sie gemeinsam mit Atemwegsproblemen und anderen Faktoren mit Veränderungen der Kiefer- und Gesichtsentwicklung verbunden sein kann.
Was versteht man unter Mundatmung?
Von Mundatmung spricht man, wenn ein wesentlicher Teil der Atmung durch den Mund erfolgt. Sie kann tagsüber, nachts oder in beiden Situationen auftreten. Eine kurzfristige Mundatmung ist zunächst eine normale Ausweichreaktion, wenn die Nase nicht ausreichend Luft durchlässt. Problematisch kann sie werden, wenn sie dauerhaft bestehen bleibt. Bei manchen Menschen liegt eine anatomische oder entzündliche Behinderung der Nasenatmung vor. Bei anderen bleibt das Atemmuster auch dann bestehen, wenn die ursprüngliche Ursache bereits verschwunden ist.
Typische Hinweise können sein:
- häufig geöffnete Lippen in Ruhe
- Schlafen mit offenem Mund
- trockener Mund am Morgen
- Schnarchen
- Schwierigkeiten, längere Zeit entspannt durch die Nase zu atmen
Bei Kindern können zusätzlich eine veränderte Zungenruhelage und bestimmte Zahn- oder Kieferstellungen auffallen.
Welchen Einfluss hat die Zunge?
Bei geschlossenem Mund liegt die Zunge normalerweise großflächig am Gaumen beziehungsweise innerhalb des oberen Zahnbogens. Bei manchen Mundatmern befindet sie sich häufiger tiefer im Mund. Zungenlage, Lippenfunktion und Muskelaktivität können während des Wachstums mit der Entwicklung von Zahnbögen und Kiefer zusammenhängen. Die Vorstellung, die Zunge allein forme durch ihren Druck den Oberkiefer und Mundatmung führe deshalb zwangsläufig zu einem schmalen Kiefer, ist jedoch zu einfach. Kieferentwicklung entsteht aus einem Zusammenspiel von genetischen Faktoren, Wachstum, Atemwegsverhältnissen, Muskel- und Zungenfunktion sowie weiteren Einflüssen.
Welche Vorteile hat die Nasenatmung?
Die Nase erfüllt mehrere wichtige Funktionen für die Atemwege.
Beim Einatmen wird die Luft durch die Nasenhöhle geleitet. Dort wird sie:
- erwärmt
- befeuchtet
- von einem Teil der eingeatmeten Partikel gefiltert
Schleimhaut und Flimmerhärchen helfen dabei, Staub, Pollen und andere Partikel aus der Atemluft abzufangen und weiterzutransportieren. Diese Aufbereitung entfällt teilweise, wenn die Luft überwiegend direkt durch den Mund in den Rachen gelangt.
Welche Rolle spielt Stickstoffmonoxid?
In der Nase und besonders in den Nasennebenhöhlen wird Stickstoffmonoxid, kurz NO, gebildet. Ein Teil davon gelangt bei der Nasenatmung mit der eingeatmeten Luft in die unteren Atemwege. Stickstoffmonoxid beeinflusst unter anderem Blutgefäße und besitzt in experimentellen Untersuchungen antimikrobielle Eigenschaften. Kleine physiologische Studien haben zudem Auswirkungen auf die Lungengefäße und den Gasaustausch untersucht.
Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass Nasenatmung bei gesunden Menschen generell zu einer besseren Sauerstoffversorgung führt. Noch 2026 bezeichnet eine aktuelle physiologische Übersichtsarbeit die Frage, ob Mundatmung im Wachzustand die Sauerstoffversorgung klinisch relevant verändert, als nicht ausreichend geklärt. Der wesentliche gesicherte Vorteil der Nase besteht deshalb vor allem in der Filterung, Erwärmung und Befeuchtung der Atemluft.
Welche Ursachen hat Mundatmung?
Dauerhafte Mundatmung kann verschiedene Ursachen haben. Besonders häufig liegt eine eingeschränkte Nasenatmung zugrunde.
Behinderte Nasenatmung
Mögliche Ursachen sind beispielsweise:
- allergische Rhinitis, etwa bei Heuschnupfen oder Hausstaubmilbenallergie
- chronisch geschwollene Nasenschleimhaut
- Nasenpolypen
- eine ausgeprägte Verkrümmung der Nasenscheidewand
- vergrößerte Nasenmuscheln
- chronische Erkrankungen von Nase oder Nasennebenhöhlen
Bei Kindern spielen vergrößerte Rachenmandeln, auch Adenoide genannt und umgangssprachlich oft als „Polypen“ bezeichnet, eine besonders wichtige Rolle. Auch vergrößerte Gaumenmandeln können den oberen Atemweg beeinflussen.
Gewohnheitsmäßige Mundatmung
Manchmal bleibt die Mundatmung bestehen, obwohl die Nase wieder ausreichend frei ist. Ein solches eingeprägtes Atemmuster wird häufig als habituelle Mundatmung bezeichnet.
Dabei können unter anderem fehlender Lippenschluss, Zungenfunktion und andere orofaziale Muskelmuster beteiligt sein. Bevor eine rein funktionelle Behandlung begonnen wird, sollte jedoch eine relevante Behinderung der Nasenatmung ausgeschlossen oder behandelt werden.
Welche Rolle spielen Kieferfehlstellungen?
Auch Kiefer und Zahnstellung können mit dem Atemmuster zusammenhängen. Ein offener Biss, ein schmaler Oberkiefer oder andere Kieferfehlstellungen können beispielsweise gemeinsam mit einem fehlenden Lippenschluss oder einer veränderten Zungenfunktion auftreten. Der Zusammenhang funktioniert jedoch nicht nach dem einfachen Prinzip „Mundatmung verursacht Fehlstellung“. Studien zeigen vor allem Assoziationen, während Atemwege, Wachstum, Veranlagung und orofaziale Funktionen gemeinsam berücksichtigt werden müssen.
Welche Folgen kann Mundatmung für Zähne und Zahnfleisch haben?
Bei geöffnetem Mund kann die Mundschleimhaut stärker austrocknen, besonders während des Schlafs. Das ist nicht automatisch dasselbe wie eine verminderte Speichelproduktion. Der Begriff Xerostomie bezeichnet das subjektive Gefühl eines trockenen Mundes. Von einer Hyposalivation spricht man dagegen, wenn tatsächlich zu wenig Speichel gebildet wird. Bei Mundatmung kann ein trockenes Mundgefühl auch dadurch entstehen, dass die vorhandene Feuchtigkeit schneller verdunstet.
Speichel erfüllt wichtige Funktionen. Er:
- befeuchtet Mundschleimhaut und Zähne
- puffert Säuren
- unterstützt den Mineralhaushalt des Zahnschmelzes
- hilft bei der natürlichen Reinigung der Mundhöhle
Wird die Mundhöhle regelmäßig stark ausgetrocknet, können sich die lokalen Bedingungen für Zahnfleisch und Biofilm verändern.
Mundatmung und Zahnfleisch
Eine systematische Übersichtsarbeit von 2026 fand bei mundatmenden Kindern und Jugendlichen häufiger Zahnbelag, Zahnfleischbluten und gingivale Veränderungen als bei Vergleichsgruppen. Mundatmung kann deshalb mit Zahnfleischentzündungen zusammenhängen. Sie bedeutet jedoch nicht automatisch, dass daraus eine Parodontitis entsteht.
Mundatmung und Karies
Beim Zusammenhang mit Karies ist die Studienlage weniger eindeutig. Einige Untersuchungen finden mehr kariöse Läsionen bei Mundatmern, andere dagegen keinen klaren Unterschied. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit bewertet die Evidenz für Karies deshalb als begrenzt.
Das Kariesrisiko hängt weiterhin stark von Faktoren wie Mundhygiene, Ernährung, Fluoridversorgung und Speichel ab. Mundatmung ist nur ein möglicher zusätzlicher Einflussfaktor.
Kann Mundatmung Mundgeruch verursachen?
Ein trockener Mund kann Mundgeruch begünstigen. Auch in Untersuchungen wurde Mundatmung mit Halitosis in Verbindung gebracht. Morgendlicher Mundgeruch, trockene Lippen oder ein klebriges Mundgefühl können deshalb Hinweise auf nächtliche Mundatmung sein. Sie beweisen diese jedoch nicht, da auch andere Ursachen infrage kommen.
Wie hängen Mundatmung und Schlaf zusammen?
Mundatmung tritt häufig gemeinsam mit Schnarchen und anderen schlafbezogenen Atemproblemen auf. Besonders wichtig ist dabei, Ursache und Begleiterscheinung nicht zu verwechseln. Eine behinderte Nasenatmung oder vergrößerte Rachen- und Gaumenmandeln können beispielsweise sowohl zu Mundatmung als auch zu Schnarchen führen. Mundatmung allein verursacht deshalb nicht automatisch eine obstruktive Schlafapnoe. Gerade bei Kindern gilt Mundatmung jedoch als mögliches Warnzeichen für schlafbezogene Atmungsstörungen.
Eine ärztliche Abklärung ist besonders wichtig, wenn zusätzlich:
- lautes oder regelmäßiges Schnarchen
- beobachtete Atempausen
- unruhiger Schlaf
- auffällige Atemanstrengung während des Schlafs
- starke Tagesmüdigkeit
- bei Kindern Verhaltens-, Lern- oder Konzentrationsprobleme
auftreten.
Eine obstruktive Schlafapnoe kann nicht anhand der Mundatmung allein diagnostiziert werden. Bei entsprechendem Verdacht sind eine medizinische Schlafanamnese und je nach Situation weitere Untersuchungen notwendig.
Macht Mundatmung den Schlaf grundsätzlich schlechter?
Viele Menschen mit nächtlicher Mundatmung berichten über trockenen Mund, Durst oder häufigeres Erwachen. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass jede Mundatmung automatisch zu einem oberflächlichen oder nicht erholsamen Schlaf führt. Entscheidend ist vielmehr, warum der Mund nachts geöffnet ist. Besteht eine relevante Behinderung der oberen Atemwege, Schnarchen oder eine Schlafapnoe, sollte diese Ursache diagnostiziert und behandelt werden.
Warum ist Mundatmung bei Kindern besonders wichtig?
Bei Kindern entwickeln sich Gesicht, Kiefer und Zahnbögen noch. Deshalb sollte eine länger bestehende Mundatmung früh abgeklärt werden. Studien zeigen, dass mundatmende Kinder häufiger bestimmte Merkmale aufweisen, darunter einen schmaleren Oberkiefer, einen höheren Gaumen sowie bestimmte Formen von Kreuzbiss, offenem Biss oder anderen Zahnfehlstellungen. Diese Zusammenhänge bedeuten jedoch nicht, dass Mundatmung allein solche Veränderungen verursacht.
An der Entwicklung sind mehrere Faktoren beteiligt. Dazu gehören:
- genetische Voraussetzungen
- Wachstumsmuster von Gesicht und Kiefer
- die Durchgängigkeit der oberen Atemwege
- Größe von Rachen- und Gaumenmandeln
- Zungenruhelage und Schluckmuster
- Lippen- und Gesichtsmuskulatur
Auch das früher beschriebene typische „Mundatmer-Gesicht“ ist kein zuverlässiges Diagnosemerkmal. Ein schmales oder längliches Gesicht, offene Lippen oder ein hoher Gaumen können bei Mundatmern häufiger vorkommen, treten aber längst nicht bei jedem betroffenen Kind auf.
Mundatmung kann ein Warnzeichen für Schlafprobleme sein
Besondere Aufmerksamkeit ist nötig, wenn ein Kind zusätzlich regelmäßig schnarcht, unruhig schläft, auffällige Atembewegungen zeigt oder Atempausen auftreten.
Mundatmung gehört bei Kindern zu den möglichen Hinweisen auf eine schlafbezogene Atmungsstörung. Häufig können dieselben Ursachen, beispielsweise vergrößerte Rachen- oder Gaumenmandeln, sowohl die Nasenatmung erschweren als auch Schnarchen verursachen.
Schlafbezogene Atmungsstörungen können wiederum mit Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen oder auffälligem Verhalten verbunden sein. Solche Beschwerden sollten deshalb nicht vorschnell allein der Mundatmung zugeschrieben werden.
Wenn Dein Kind dauerhaft mit offenem Mund schläft oder tagsüber häufig durch den Mund atmet, ist eine Untersuchung beim Kinderarzt oder HNO-Arzt sinnvoll. Zahnarzt und Kieferorthopäde können zusätzlich beurteilen, ob Auffälligkeiten bei Zahnstellung oder Kieferentwicklung bestehen.
Woran erkennt man Mundatmung?
Mundatmung läuft häufig unbewusst ab. Einzelne Symptome beweisen sie deshalb nicht, können aber Hinweise geben.
Typische Beobachtungen sind beispielsweise:
- häufig geöffnete Lippen in Ruhe
- Schlafen mit offenem Mund
- trockener Mund am Morgen
- trockene oder spröde Lippen
- morgendlicher Mundgeruch
- Schnarchen
- das Gefühl, durch die Nase nicht ausreichend Luft zu bekommen
Auch eine auffällige Zungenruhelage, Zahnfleischreizungen oder bestimmte Zahn- und Kieferstellungen können im Rahmen der Untersuchung auffallen.
Kann ich Mundatmung selbst testen?
Wenn Du Deinen Mund schließt und einige Minuten ruhig durch die Nase atmest, kannst Du zumindest feststellen, ob Dir die Nasenatmung subjektiv leicht oder schwer fällt. Das ist jedoch kein medizinischer Test. Auch wenn Du kurz problemlos durch die Nase atmen kannst, kann nachts eine relevante Atemwegsbehinderung bestehen.
Fällt Dir die Nasenatmung dauerhaft schwer, ist häufig eine HNO-Untersuchung sinnvoll. Dort können unter anderem Nasenscheidewand, Schleimhäute, Nasenmuscheln und bei Kindern die Rachenmandeln beurteilt werden.
Was hilft gegen Mundatmung?
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Deshalb gibt es keine einzelne Therapie, die bei jedem Mundatmer funktioniert.
Wenn die Nasenatmung beeinträchtigt ist
Liegt beispielsweise eine allergische Rhinitis vor, wird zunächst diese behandelt. Je nach Ursache können antiallergische Medikamente oder andere Maßnahmen infrage kommen. Bei ausgeprägten anatomischen Veränderungen wie Nasenpolypen, einer stark behindernden Nasenscheidewand oder vergrößerten Rachenmandeln können weitere HNO-Behandlungen notwendig sein.
Das bedeutet nicht, dass jede verkrümmte Nasenscheidewand oder jede vergrößerte Rachenmandel operiert werden muss. Entscheidend ist, ob tatsächlich Beschwerden beziehungsweise eine relevante Atemwegsbehinderung bestehen.
Myofunktionelle Therapie
Ist die Nasenatmung ausreichend frei, können weiterhin ungünstige Muster bei Lippen, Zunge oder Schlucken bestehen. Eine myofunktionelle Therapie kann dann als ergänzende Behandlung infrage kommen. Dabei werden unter anderem:
- Lippenschluss
- Zungenruhelage
- Schluckmuster
- Koordination der Mund- und Gesichtsmuskulatur
trainiert.
Die wissenschaftliche Evidenz ist allerdings je nach Problem unterschiedlich stark. Myofunktionelle Therapie sollte deshalb nicht als alleinige Behandlung einer körperlich verengten Nase oder einer Schlafapnoe verstanden werden.
Kieferorthopädie
Bestehen zusätzlich Zahn- oder Kieferfehlstellungen, kann eine kieferorthopädische Behandlung sinnvoll sein. Bei einem tatsächlich zu schmalen Oberkiefer kann beispielsweise in ausgewählten Fällen eine Gaumennahterweiterung infrage kommen. Sie sollte jedoch wegen der kieferorthopädischen Diagnose erfolgen und nicht allein mit dem Ziel, eine Mundatmung zu behandeln. Eine Vergrößerung der Nasenhöhle nach einer solchen Behandlung bedeutet außerdem nicht automatisch, dass sich die Nasenatmung im Alltag entsprechend verbessert.
Hilft Mouth Taping gegen Mundatmung?
Beim sogenannten Mouth Taping werden die Lippen vor dem Schlafengehen mit einem Pflaster geschlossen. Besonders in sozialen Medien wird die Methode gegen Mundatmung, Schnarchen und schlechten Schlaf beworben. Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist bislang schwach.
Eine systematische Übersichtsarbeit von 2025 fand nur zehn Studien mit insgesamt 213 Teilnehmern. Einzelne kleine Untersuchungen berichteten über Verbesserungen bei bestimmten Patienten mit leichtem Schnarchen oder Schlafapnoe, andere fanden keinen relevanten Nutzen.
Gleichzeitig bestehen Sicherheitsbedenken, wenn die Nasenatmung eingeschränkt ist.
Deshalb solltest Du Mundatmung oder Schnarchen nicht einfach mit einem Pflaster behandeln, ohne zu wissen, warum Dein Mund nachts geöffnet ist. Besonders bei:
- verstopfter oder schlecht durchgängiger Nase
- regelmäßigem Schnarchen
- beobachteten Atempausen
- ausgeprägter Tagesmüdigkeit
- Verdacht auf Schlafapnoe
sollte zunächst eine medizinische Abklärung erfolgen.
Mouth Taping ersetzt weder die Behandlung einer Nasenobstruktion noch eine Therapie der Schlafapnoe.
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