Sommersprossen sind kleine, hellbraune bis rötlichbraune Flecken, die vor allem im Gesicht, auf dem Dekolleté, den Schultern und den Handrücken auftreten. Sie zeigen sich bevorzugt an Stellen, die häufig Sonnenlicht abbekommen, und werden im Sommer meist kräftiger, während sie in den lichtärmeren Monaten oft verblassen. Aus medizinischer Sicht sind sie eine harmlose Pigmentbesonderheit und kein Krankheitszeichen. Trotzdem beschäftigen sie viele Menschen. Manche empfinden ihre Sommersprossen als störend und möchten sie aufhellen oder entfernen lassen, andere sehen sie als natürliches Merkmal und setzen sie bewusst in Szene. Medizinisch behandelt werden müssen Sommersprossen nicht.
Das Wichtigste in Kürze
Sommersprossen sind harmlose Pigmentflecken, die durch genetische Veranlagung und UV-Strahlung beeinflusst werden. Dabei wird örtlich mehr Melanin gebildet, ohne dass die Zahl der Melanozyten zunimmt. Besonders häufig treten Sommersprossen bei Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut sowie roten oder blonden Haaren auf. Varianten des MC1R-Gens können diese Merkmale und die Neigung zu Sommersprossen begünstigen.
Sommersprossen müssen nicht behandelt werden. Wer sie kosmetisch aufhellen möchte, kann unter anderem Laser, IPL oder bestimmte Peelings in Betracht ziehen, wobei konsequenter Sonnenschutz wichtig bleibt. Eine typische Sommersprosse ist gutartig. Neue oder deutlich veränderte Pigmentflecken sollten jedoch dermatologisch untersucht werden, da andere Hautveränderungen ähnlich aussehen können.
Was sind Sommersprossen genau?
Sommersprossen, in der Fachsprache Epheliden genannt, sind kleine, flache Pigmentflecken. Ihre Farbe reicht von hellbraun bis rötlichbraun. Sie liegen vollständig in der Ebene der Haut und sind nicht tastbar. Typischerweise sind sie nur wenige Millimeter groß und werden bei stärkerer Sonneneinstrahlung deutlicher sichtbar.
Verantwortlich für die Färbung sind die Melanozyten, also die pigmentbildenden Zellen der Haut. Sie produzieren Melanin und geben es an die umliegenden Hautzellen weiter. Bei Sommersprossen sammelt sich unter dem Einfluss von UV-Strahlung örtlich mehr Melanin an.
Ein wichtiger Unterschied zu Lentigines besteht darin, dass sich bei Sommersprossen die Zahl der Melanozyten nicht erhöht. Die vorhandenen Melanozyten bilden beziehungsweise verteilen lokal mehr Pigment. Deshalb reagieren Sommersprossen so deutlich auf Sonnenlicht und werden in den Wintermonaten häufig blasser.
Typischerweise treten Sommersprossen in Gruppen an sonnenexponierten Hautstellen auf. Besonders häufig finden sie sich auf Nase und Wangen, aber auch an Schultern, Unterarmen und Handrücken. Bereiche, die kaum Sonne abbekommen, sind deutlich seltener betroffen.
Wie entstehen Sommersprossen?
Die Neigung zu Sommersprossen ist genetisch mitbestimmt. Eine wichtige, aber nicht alleinige Rolle spielt dabei das MC1R-Gen. Es beeinflusst, welche Arten von Melanin die Melanozyten bilden. Bestimmte Varianten sind mit heller Haut, roten oder hellen Haaren, einer erhöhten Sonnenempfindlichkeit und Sommersprossen verbunden.
Dabei spielen vor allem zwei Pigmenttypen eine Rolle. Eumelanin ist braun bis schwarz und bietet einen stärkeren natürlichen Schutz gegenüber UV-Strahlung. Phäomelanin ist gelblich bis rötlich und schützt die Haut weniger wirksam. Bestimmte MC1R-Varianten begünstigen einen höheren Anteil an Phäomelanin. Die Genetik ist allerdings komplexer, sodass nicht jeder Mensch mit Sommersprossen dieselbe MC1R-Variante trägt.
Zur genetischen Veranlagung kommt UV-Strahlung als Auslöser hinzu. Sonnenlicht regt die Melaninproduktion an, wodurch vorhandene Sommersprossen dunkler werden und weitere sichtbar werden können. Im Herbst und Winter nimmt die Pigmentierung häufig wieder ab.
Die ersten Sommersprossen zeigen sich meist bereits im Kindesalter. Im Erwachsenenalter werden sie bei vielen Menschen weniger auffällig. Eine genaue Altersgrenze für ihr erstes Auftreten gibt es jedoch nicht.
Wer bekommt Sommersprossen?
Besonders häufig treten Sommersprossen bei Menschen mit heller, sonnenempfindlicher Haut auf. Oft kommen rote, rötliche oder blonde Haare und helle Augen hinzu. Diese Merkmale können mit Varianten des MC1R-Gens zusammenhängen.
Da die Veranlagung genetisch beeinflusst wird, treten Sommersprossen häufig familiär gehäuft auf. Sie sind aber nicht ausschließlich auf sehr helle Hauttypen beschränkt und können auch bei Menschen mit dunkleren Hauttönen vorkommen.
Sommersprossen sind kein Zeichen für kranke oder besonders empfindliche Haut. Häufig treten sie jedoch zusammen mit einem Hauttyp auf, der schneller einen Sonnenbrand bekommt und weniger natürlichen Schutz gegenüber UV-Strahlung besitzt. Ein sorgfältiger Sonnenschutz ist deshalb besonders sinnvoll.
Wie unterscheidet man Sommersprossen von anderen Pigmentflecken?
Nicht jeder braune Fleck auf der Haut ist eine Sommersprosse. Für die Einordnung sind unter anderem Größe, Farbe, Form, Verteilung und Veränderungen im Jahresverlauf hilfreich. Bei einem ungewöhnlichen oder sich verändernden Fleck sollte die Diagnose dermatologisch abgeklärt werden.
Altersflecken und andere Lentigines
Sogenannte Altersflecken sind meist solare Lentigines. Sie entstehen bevorzugt an langfristig sonnenexponierter Haut und treten deshalb häufig an Handrücken, Gesicht und Dekolleté auf. Im Gegensatz zu Sommersprossen bleiben sie auch in den lichtärmeren Monaten sichtbar.
Auch unter dem Mikroskop unterscheiden sich beide Veränderungen. Bei Lentigines kann die Zahl der Melanozyten in der Basalschicht erhöht sein, während bei Sommersprossen vor allem mehr Pigment vorhanden ist, ohne dass sich die Zahl der Melanozyten vermehrt.
Mehr dazu findest Du im Beitrag zu Pigmentflecken entfernen.
Melasma
Beim Melasma handelt es sich um flächigere bräunliche Pigmentierungen, die häufig symmetrisch im Gesicht auftreten, beispielsweise an Wangen, Stirn oder Oberlippe. Hormonelle Einflüsse, UV-Strahlung und weitere Faktoren können daran beteiligt sein.
Melasma unterscheidet sich sowohl in der Entstehung als auch in der Behandlung von Sommersprossen. Mehr dazu erfährst Du im Beitrag zu Melasma.
Muttermale und Leberflecke
Muttermale beziehungsweise melanozytäre Nävi entstehen durch eine umschriebene Vermehrung von Nävuszellen. Sie können flach oder erhaben sein und kommen an nahezu allen Körperstellen vor. Die Aussage, Muttermale seien im Gegensatz zu Sommersprossen grundsätzlich tastbar, wäre deshalb nicht richtig.
Sommersprossen reagieren typischerweise deutlich auf Sonnenlicht und verblassen häufig im Winter. Muttermale bleiben dagegen in der Regel dauerhaft sichtbar. Da einige Pigmentmale und frühe Formen von Hautkrebs einer Sommersprosse ähneln können, sollte ein auffälliger oder veränderter Fleck untersucht werden. Eine Muttermalkontrolle kann dabei helfen, verdächtige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Sind Sommersprossen gefährlich?
Typische Sommersprossen sind gutartige Pigmentveränderungen und müssen aus medizinischer Sicht nicht behandelt werden. Sie gelten nicht als Vorstufe von Hautkrebs.
Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen der Sommersprosse selbst und dem Hauttyp, bei dem sie häufig auftritt. Menschen mit sehr heller Haut, roten oder blonden Haaren, Sommersprossen und einer ausgeprägten Neigung zu Sonnenbrand haben insgesamt ein höheres Risiko für UV-bedingte Hautschäden und bestimmte Formen von Hautkrebs. Auch bestimmte MC1R-Varianten sind mit einem erhöhten Melanomrisiko verbunden.
Sommersprossen allein bedeuten jedoch nicht, dass die Haut in der Vergangenheit zwangsläufig besonders viel Sonne abbekommen hat. Die Neigung dazu ist genetisch bedingt, während UV-Strahlung vor allem beeinflusst, wie deutlich sie sichtbar werden.
Deshalb solltest Du Deine Haut regelmäßig beobachten. Ein Fleck, der neu entsteht und ungewöhnlich aussieht, deutlich wächst, seine Form oder Farbe verändert oder ohne erkennbare Ursache blutet, sollte dermatologisch abgeklärt werden. Auch ein Fleck, der sich deutlich von den übrigen Pigmentmalen unterscheidet, verdient besondere Aufmerksamkeit.
Bei sehr heller, sonnenempfindlicher Haut oder weiteren persönlichen Risikofaktoren kann außerdem eine regelmäßige dermatologische Hautkontrolle sinnvoll sein. Wie häufig sie durchgeführt werden sollte, hängt vom individuellen Hautkrebsrisiko ab.
Wie kann man Sommersprossen vorbeugen und die Haut schützen?
Die genetische Veranlagung für Sommersprossen lässt sich nicht verhindern. Konsequenter Sonnenschutz kann aber dazu beitragen, dass sie weniger stark nachdunkeln und durch UV-Strahlung weniger neue Flecken sichtbar werden. DermNet empfiehlt bei ausgeprägten Sommersprossen einen breit wirksamen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.
Bei heller, sonnenempfindlicher Haut ist ein hoher Lichtschutz sinnvoll. Wichtig ist dabei nicht nur der Lichtschutzfaktor, sondern auch ein ausreichender UVA- und UVB-Schutz. Trage das Sonnenschutzmittel großzügig auf und erneuere es bei längerem Aufenthalt im Freien, besonders nach Schwitzen oder Baden. Ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 wird allgemein empfohlen, bei sehr heller Haut oder starker Sonnenexposition kann LSF 50 beziehungsweise 50+ sinnvoll sein.
Neben Sonnenschutzmitteln helfen Schatten, dicht gewebte Kleidung, eine breitkrempige Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille. Besonders während der Stunden mit intensiver UV-Strahlung sollte direkte Sonne möglichst reduziert werden. Auf Solariumbesuche solltest Du verzichten. Der Schutz hält Sommersprossen nicht nur heller, sondern reduziert gleichzeitig UV-bedingte Hautalterung und das Hautkrebsrisiko.
Kann man Sommersprossen entfernen lassen?
Wenn Dich Deine Sommersprossen stören, können verschiedene Verfahren die Pigmentierung aufhellen. Ein vollständiges und dauerhaftes Verschwinden lässt sich jedoch nicht garantieren. Da die genetische Veranlagung bestehen bleibt und UV-Strahlung die Pigmentbildung erneut anregen kann, können Sommersprossen wieder deutlicher sichtbar werden. DermNet beschreibt die Aufhellung durch Pigmentlaser ausdrücklich als möglicherweise vorübergehend.
Vor einer apparativen Behandlung sollten Pigmentflecken dermatologisch beurteilt werden. So lässt sich vermeiden, dass eine andere pigmentierte Hautveränderung fälschlicherweise kosmetisch behandelt wird.
Laserbehandlung
Bei der Lasertherapie wird Licht einer bestimmten Wellenlänge gezielt vom Melanin aufgenommen. Dadurch wird das Pigment in der behandelten Haut verändert beziehungsweise zerstört und anschließend vom Körper abgebaut.
Je nach Lasersystem, Hauttyp und Ausprägung können eine oder mehrere Sitzungen erforderlich sein. Studien zeigen, dass verschiedene Pigmentlaser Sommersprossen deutlich aufhellen können. Vorübergehend können Rötungen, Krusten sowie eine hellere oder dunklere Pigmentierung auftreten.
IPL-Behandlung
Auch IPL kann oberflächliche Pigmentierungen reduzieren. Dabei wird kein Laserstrahl verwendet, sondern intensiv gepulstes Licht mit einem breiteren Wellenlängenbereich. Der häufig verwendete Ausdruck IPL-Laser ist deshalb technisch nicht ganz korrekt.
IPL kann insbesondere bei zahlreichen Sommersprossen in einem größeren Hautareal sinnvoll sein. Klinische Studien zeigen eine deutliche Aufhellung bei einem Teil der behandelten Patienten. Wie gut die Behandlung wirkt, hängt unter anderem von Hauttyp und Pigmentierung ab.
Chemische Peelings
Auch chemische Peelings können oberflächliche Pigmentierungen aufhellen. Dabei werden Säuren kontrolliert auf die Haut aufgetragen und beschleunigen die Ablösung oberflächlicher Hautzellen.
Die Datenlage speziell für Sommersprossen ist weniger umfangreich als für verschiedene lichtbasierte Verfahren. Außerdem können Peelings Hautreizungen und insbesondere bei entsprechender Veranlagung eine postinflammatorische Hyperpigmentierung auslösen. Die Stärke des Peelings sollte deshalb zum Hauttyp passen.
Pigmenthemmende Wirkstoffe
Bestimmte äußerlich angewendete Wirkstoffe können die Pigmentbildung beeinflussen und Sommersprossen allmählich aufhellen. Der Effekt ist meist langsamer und weniger ausgeprägt als bei Laser oder IPL. Welche Wirkstoffe geeignet sind, hängt auch vom Hauttyp und der Verträglichkeit ab.
Von aggressiven Bleichmitteln oder Produkten aus unklaren Quellen solltest Du absehen. Sie können die Haut reizen oder nicht zugelassene beziehungsweise problematische Inhaltsstoffe enthalten.
Nachsorge
Nach Laser, IPL oder einem stärkeren Peeling kann die Haut vorübergehend gerötet, empfindlich oder leicht verkrustet sein. Konsequenter UV-Schutz ist anschließend besonders wichtig, weil frische UV-Belastung erneute Pigmentierungen beziehungsweise Pigmentverschiebungen begünstigen kann.
Wie lange intensive Sonne gemieden werden sollte, hängt vom Verfahren ab. Häufig werden Pigmentbehandlungen bevorzugt in Zeiten mit geringerer UV-Belastung geplant.
Was kann man tun, wenn man mehr Sommersprossen möchte?
Sommersprossen werden längst nicht nur als störend empfunden. Wer den Look mag, kann künstliche Sommersprossen mit Make-up oder dafür vorgesehenen Kosmetikprodukten auftragen. Solche Produkte sind im Allgemeinen eine unkomplizierte Möglichkeit, sofern Du sie gut verträgst und sie für die Anwendung im Gesicht vorgesehen sind.
Selbstbräuner und Henna
Auch Selbstbräuner kann punktuell verwendet werden, um Sommersprossen für einige Tage nachzuahmen. Wie bei anderen Kosmetikprodukten sind Hautreizungen oder allergische Reaktionen möglich.
Bei Henna ist mehr Vorsicht angebracht. Besonders sogenanntes schwarzes Henna kann den stark sensibilisierenden Farbstoff PPD enthalten und schwere Kontaktallergien auslösen. Solche Produkte solltest Du nicht für künstliche Sommersprossen verwenden.
Permanent Make-up
Kosmetische Pigmentierungen beziehungsweise Permanent Make-up können Sommersprossen länger sichtbar machen. Dabei bestehen jedoch Risiken wie Infektionen, allergische Reaktionen, Narben oder unerwünschte Farbveränderungen. Das Ergebnis lässt sich außerdem nicht so einfach korrigieren wie aufgetragenes Make-up.
Wichtig ist ein hygienisch arbeitender, qualifizierter Anbieter. Auffällige Muttermale oder andere Pigmentveränderungen sollten nicht überpigmentiert werden.
Keine zusätzliche UV-Strahlung
Mehr Sommersprossen durch gezieltes Sonnenbaden oder Solariumbesuche hervorzurufen, ist keine gute Idee. UV-Strahlung beschleunigt die Hautalterung und erhöht das Risiko für Hautkrebs. Wer den Sommersprossen-Look mag, ist mit kosmetischen Varianten deutlich besser beraten.
Wann sollte man zum Arzt?
Typische Sommersprossen sind harmlos und benötigen keine medizinische Behandlung. Ein Pigmentfleck sollte jedoch dermatologisch untersucht werden, wenn er neu und ungewöhnlich erscheint, deutlich wächst, seine Form oder Farbe verändert oder ohne erkennbaren Grund blutet.
Auch ein Fleck, der deutlich anders aussieht als die übrigen Pigmentmale, sollte kontrolliert werden. Juckreiz allein bedeutet zwar nicht automatisch etwas Gefährliches, kann zusammen mit anderen Veränderungen aber ebenfalls ein Grund für eine Untersuchung sein.
Vor einer Laser- oder IPL-Behandlung ist eine fachkundige Beurteilung der Pigmentflecken sinnvoll. Dabei kann geklärt werden, ob es sich tatsächlich um harmlose Sommersprossen handelt und welches Verfahren für den jeweiligen Hauttyp geeignet ist.
Bei sehr heller, sonnenempfindlicher Haut oder weiteren Risikofaktoren kann außerdem eine regelmäßige Muttermalkontrolle sinnvoll sein. Wie häufig eine Kontrolle empfehlenswert ist, sollte individuell mit dem Hautarzt besprochen werden.
Über MOOCI findest Du Hautärzte und spezialisierte Praxen in Deiner Nähe, die Pigmentveränderungen beurteilen und Dich zu einer möglichen kosmetischen Behandlung beraten können.
Was kosten Behandlungen zur Entfernung?
Die kosmetische Aufhellung von Sommersprossen ist in der Regel eine Selbstzahlerleistung. Die Kosten unterscheiden sich deutlich nach Methode, Fläche, Gerät und Praxis.
Aktuelle Preislisten in Deutschland zeigen für Laser- oder IPL-Behandlungen von Pigmentflecken ungefähr 80 bis 300 Euro pro Sitzung, abhängig davon, ob nur einzelne Flecken oder größere Areale behandelt werden. Für ein ganzes Gesicht mit Pigmentlaser werden beispielsweise etwa 250 bis 300 Euro verlangt.
In Österreich beginnen Behandlungen einzelner Pigmentflecken aktuell teilweise bei etwa 80 Euro. Für größere Bereiche oder IPL-Behandlungen liegen die Preise häufig bei ungefähr 150 bis 300 Euro, je nach Umfang auch darüber.
In der Schweiz ist die Spanne größer. Aktuelle Anbieter verlangen für Pigmentbehandlungen ungefähr 150 bis 600 Franken pro Sitzung, abhängig von Fläche und Verfahren. Für einzelne beziehungsweise kleine Areale sind Preise ab etwa 150 bis 300 Franken zu finden, während größere IPL- oder Laserbehandlungen deutlich darüber liegen können.
Chemische beziehungsweise medizinische Peelings liegen häufig niedriger. Als grobe Orientierung kann man in Deutschland und Österreich mit etwa 80 bis 200 Euro, in der Schweiz mit ungefähr 140 bis 250 Franken pro Sitzung rechnen. Auch hier unterscheiden sich Preise und Behandlungsintensität erheblich.
Die Angaben sind Richtwerte und keine verbindlichen Durchschnittspreise. Vor der Behandlung solltest Du Dir erklären lassen, wie viele Sitzungen voraussichtlich erforderlich sind und ob Beratung und Nachkontrollen bereits im Preis enthalten sind.
Quellen
DermNet (o. J.): Ephelis (freckles). Zur Webseite
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Leitlinienprogramm Onkologie (2021): S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs, Version 2.1. Zur Leitlinie
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