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Blutdrucktherapie: zwischen Leitlinien und frühzeitiger Prävention

Blutdrucktherapie: zwischen Leitlinien und frühzeitiger Prävention

Bluthochdruck betrifft weltweit Millionen von Menschen – allein in Deutschland leidet fast jeder Dritte darunter, und die Zahlen steigen weiter.

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Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck (Hypertonie) bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft zu hoch ist. Das Herz
muss dadurch mehr arbeiten, und auf lange Sicht kann das Organe wie Herz, Gehirn, Nieren und
Augen schädigen. Von Bluthochdruck spricht man, wenn die Werte wiederholt über 140/90 mmHg
liegen. Der erste Wert (systolischer Blutdruck) zeigt den Druck, wenn das Herz schlägt, der zweite
(diastolischer Blutdruck) den Druck in der Entspannungsphase des Herzens.

Das Problem: Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt, weil er anfangs keine Beschwerden macht.
Genau deshalb ist es so wichtig, ihn früh zu erkennen und zu behandeln – denn unbehandelt erhöht
er das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere ernsthafte Erkrankungen.

Welche Faktoren beeinflussen den Blutdruck?

Der Blutdruck wird von vielen Faktoren beeinflusst, unter anderem von Alter, Geschlecht und
Lebensstil. Mit den Jahren steigt er ganz natürlich an. Bis zum 60. Lebensjahr haben Männer
häufiger Bluthochdruck als Frauen, doch nach den Wechseljahren kehrt sich das um – dann sind
Frauen öfter betroffen.

Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: Nachts sinkt der Blutdruck und erreicht zwischen zwei und drei
Uhr morgens seinen Tiefpunkt. Nach dem Aufwachen steigt er wieder an. Außerdem passt er sich
den jeweiligen Umständen an – körperliche Anstrengung, Stress oder Aufregung lassen ihn
kurzfristig hochschnellen, während er in Ruhe wieder absinkt.

Welche Schweregrade von Bluthochdruck gibt es?

Wie hoch ist zu hoch? Bluthochdruck wird in verschiedene Stufen eingeteilt – je höher die Werte,
desto größer das Risiko für Herz und Gefäße. Optimal ist ein Blutdruck unter 120/80 mmHg. Von
Bluthochdruck spricht man ab 140/90 mmHg.

  • Normaler Blutdruck: 100-130/60-85 mmHg (idealerweise unter 130/80)
  • Hochnormaler Blutdruck: 130-139/85-89 mmHg
  • Bluthochdruck Grad 1 (mild): 140-159/90-99 mmHg
  • Bluthochdruck Grad 2 (mäßig): 160-179/100-109 mmHg
  • Bluthochdruck Grad 3 (schwer): ab 180/110 mmHg

Wirklich gefährlich wird es, wenn der Blutdruck plötzlich auf über 180/120 mmHg ansteigt. Das kann
eine hypertensive Krise oder einen hypertensiven Notfall bedeuten – vor allem, wenn Symptome wie
starke Kopfschmerzen, Brustschmerzen oder Atemnot auftreten. Dann heißt es: nicht abwarten,
sondern sofort ärztliche Hilfe holen!

Wie macht sich Bluthochdruck bemerkbar?

Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt. Viele Menschen fühlen sich völlig normal, obwohl ihre
Werte zu hoch sind. Beschwerden treten meist erst auf, wenn der Blutdruck stark ansteigt oder
bereits Schäden im Körper entstanden sind.

Manche berichten über Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrensausen. Andere erleben
Nasenbluten, Atemnot oder Herzklopfen. Auch Sehstörungen, Schlafprobleme und Potenzstörungen können Anzeichen sein.

Typische Symptome sind:

  • Kopfschmerzen, besonders morgens oder bei Stress
  • Schwindelgefühle, die immer wieder auftreten
  • Ohrensausen oder ein dumpfes Druckgefühl in den Ohren
  • Nasenbluten, ohne erkennbaren Grund
  • Atemnot, bei Anstrengung oder sogar in Ruhe
  • Herzklopfen oder ein unangenehmes Herzrasen
  • Sehstörungen, z. B. verschwommenes oder flackerndes Sehen
  • Schlafprobleme, Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen
  • Potenzprobleme, da ein dauerhaft hoher Blutdruck die Durchblutung beeinträchtigen kann

Warum steigt der Blutdruck?

Bluthochdruck kann viele Ursachen haben. Manchmal liegt es an den Genen – wenn Eltern oder
Geschwister betroffen sind, ist das eigene Risiko höher. Auch Übergewicht, zu viel Salz,
Bewegungsmangel, Stress, Rauchen und Alkohol können den Blutdruck in die Höhe treiben.

In den meisten Fällen gibt es keine eindeutige Ursache – Fachleute sprechen dann von primärer
Hypertonie. Etwa 90 % der Betroffenen haben diese Form.

Seltener steckt eine Erkrankung dahinter, zum Beispiel Probleme mit der Schilddrüse, den Nieren
oder eine Schlafapnoe. Auch manche Medikamente – darunter Schmerzmittel (NSAR),
abschwellende Nasensprays oder die Antibabypille – können den Blutdruck beeinflussen.

Folgen von Bluthochdruck

Bluthochdruck schädigt den Körper oft über Jahre, ohne dass man es bemerkt. Anfangs gibt es
meist keine Beschwerden, doch mit der Zeit leiden die Blutgefäße unter dem permanenten hohen
Druck. Die Arterien werden steifer, und es bilden sich Ablagerungen aus Fett und Kalk – eine
sogenannte Arteriosklerose. Dadurch wird die Durchblutung schlechter, und wichtige Organe bekommen nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe. Viele dieser Schäden sind nicht mehr
rückgängig zu machen.

Besonders betroffen ist das Herz. Es muss stärker arbeiten, um das Blut durch die verengten Gefäße
zu pumpen. Dadurch kann es mit der Zeit überlastet werden, was zu Herzschwäche, einer koronaren
Herzkrankheit oder sogar einem Herzinfarkt führen kann. Auch das Gehirn leidet unter dauerhaft
hohem Blutdruck: Das Risiko für Schlaganfälle und Hirnblutungen steigt erheblich, und wenn das
Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet wird, kann sich eine vaskuläre Demenz entwickeln. Die
Nieren, die das Blut filtern, können ebenfalls geschädigt werden – im schlimmsten Fall droht ein
Nierenversagen. Auch die Augen sind betroffen, denn hoher Blutdruck kann die Netzhaut
schädigen, was das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Manche Menschen entwickeln durch den
Bluthochdruck außerdem eine Durchblutungsstörung in den Beinen, die Schmerzen beim Gehen
verursacht.

Bluthochdruck ist einer der größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt
oder Schlaganfall. Da er oft lange unbemerkt bleibt, wird er nicht selten erst erkannt, wenn bereits Folgeschäden eingetreten sind. Umso wichtiger ist es, den eigenen Blutdruck regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Wie wird Bluthochdruck diagnostiziert?

Hypertrichose - Was sind die Symptome einer Hypertrichose?

Wenn der Verdacht auf Bluthochdruck besteht, stellt der Arzt zunächst Fragen zum Lebensstil, zu möglichen Vorerkrankungen und zur familiären Vorgeschichte. Auch die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente kann eine Rolle spielen. Danach folgt eine körperliche Untersuchung, bei der Blutdruck und Puls gemessen sowie der Body-Mass-Index (BMI) und der Taillenumfang bestimmt werden.

Wird dabei ein erhöhter Blutdruck festgestellt, ist es wichtig, die Werte regelmäßig selbst zu
kontrollieren. Meist empfiehlt der Arzt, den Blutdruck über mehrere Tage hinweg morgens und
abends zu messen und die Ergebnisse zu notieren. So lässt sich erkennen, ob der Blutdruck
dauerhaft zu hoch ist oder ob es sich nur um vorübergehende Schwankungen handelt.

Zusätzliche Untersuchungen helfen dabei, mögliche Ursachen oder bereits entstandene
Folgeschäden zu erkennen. Eine Blut- und Urinuntersuchung gibt Hinweise darauf, ob die Nieren
gut arbeiten oder die Blutfettwerte zu hoch sind. Ein EKG und ein Herzultraschall können zeigen, ob
das Herz durch den Bluthochdruck bereits belastet ist. Zudem werden oft die großen Blutgefäße,
zum Beispiel die Halsschlagadern, per Ultraschall untersucht, um Verkalkungen frühzeitig zu
erkennen. Je nach Situation können auch die Nieren, das Gehirn oder der Augenhintergrund
genauer untersucht werden.

Diese Untersuchungen ermöglichen es dem Arzt, einzuschätzen, wie hoch das persönliche Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist und ob bereits Schäden an Herz, Nieren oder Augen entstanden
sind. Außerdem helfen sie dabei, andere Erkrankungen als mögliche Ursache für den hohen
Blutdruck auszuschließen.

Wie kann man Bluthochdruck senken?

Der erste und wichtigste Schritt zur Senkung des Blutdrucks ist eine Veränderung der eigenen
Lebensgewohnheiten. Wer Übergewicht hat, kann durch eine Gewichtsabnahme oft bereits eine
deutliche Verbesserung erreichen. Regelmäßige Bewegung – besonders Ausdauersportarten wie
Radfahren, Schwimmen oder zügiges Spazierengehen – wirkt sich ebenfalls positiv aus. Auch eine
salzarme Ernährung kann helfen, den Blutdruck zu senken. Wer raucht, sollte unbedingt versuchen,
damit aufzuhören, und auch Alkohol sollte nur in Maßen konsumiert werden. Stress ist ein weiterer
Faktor, der den Blutdruck beeinflusst – deshalb ist es hilfreich, bewusst für Entspannung zu sorgen,
zum Beispiel durch Spaziergänge, Atemübungen oder Meditation.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kann der Arzt blutdrucksenkende Medikamente verschreiben. Welche Medikamente geeignet sind, hängt von den individuellen Umständen ab. In vielen Fällen ist eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen nötig, um den Blutdruck langfristig in den normalen Bereich zu bringen. Wichtig ist, die Medikamente regelmäßig einzunehmen und die Behandlung nicht ohne Rücksprache abzubrechen, auch wenn man sich gut fühlt. Denn Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt – doch gerade das macht ihn so gefährlich.

Aktuelle Behandlungsempfehlungen: Deutsche und Amerikanische Leitlinien zur
Bluthochdrucktherapie

Um diese Spätfolgen zu verhindern, sollte Bluthochdruck frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Die aktuellen deutschen Leitlinien (nationale Versorgungsleitlinie von Bundesärztekammer,
Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften (AWMF)) definieren Blutdruckwerte ≥ 140/90 mmHg in mehreren
aufeinanderfolgenden Messungen oder ≥ 135/85 mmHg in Messungen im häuslichen Umfeld
(Selbstmessung oder 24-Stunden-Blutdruckmessung) als Blutdrucktherapie. Bei diesen Blutdruckwerten sind Lebensstilmaßnahmen wie beispielsweise gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressmanagement sowie eine Therapie mit blutdrucksenkenden Medikamenten
angeraten. Die medizinischen Leitlinien der amerikanischen Fachgesellschaften gehen sogar noch
einen Schritt weiter: basierend auf einer Studie aus dem Jahr 2015 definiert die amerikanische
Leitlinie Bluthochdruck bereits bei Messwerten ≥ 130/80 mmHg – in Deutschland bezeichnet man diese Werte noch als hochnormal.

Das Herz-Kreislauf-System schützen: Warum frühes Eingreifen sinnvoll ist

Die amerikanischen Leitlinien sorgen durch ihre strengeren Blutdruckwertobergrenzen dafür, dass
Patienten früher einer Therapie zugeführt werden. Diese muss nicht immer mit den klassischen
Blutdrucktabletten erfolgen, sondern kann auch mithilfe der oben genannten Lebensstilmaßnahmen
begonnen werden. Für viele Menschen ist es jedoch verständlicherweise sehr schwierig, das Leben
von heute auf morgen umzukrempeln und all die Dinge, die man schon sein halbes Leben so macht,
jetzt „einfach mal so“ anders zu machen.

Es ist aber wichtig, dass ein zu hoher Blutdruck langfristig und effektiv gesenkt wird! Oft macht der
hohe Druck in den Gefäßen zwar keine akuten Beschwerden, doch er nagt langsam, aber sicher, an
verschiedenen Organen und verschlechtert deren Funktion immer weiter. Daher wird in Fachkreisen
immer wieder aufs Neue diskutiert: ab wann – also bei welchen Blutdruckwerten – und wie soll
therapiert werden?

Pflanzliche Wirkstoffe: Bindeglied zwischen hochnormalem Blutdruck und Bluthochdruck

Einer der großen Streitpunkte bei der Diskussion, ab welchen Werten man von einem Bluthochdruck
sprechen soll, ist die Frage, welche Konsequenz man für die Personen zieht, die nach einer neuen
Einordnung als Menschen mit Bluthochdruck gelten würden. Soll man bereits bei Blutdrücken um
135/85 mmHg blutdrucksenkende Medikamente geben? Rechtfertigt der Nutzen dieser
Medikamente die Nebenwirkungen, die durch die Behandlung entstehen können? Senkt man durch
diese Therapie den Blutdruck nicht zu schnell zu stark und kauft sich dadurch Beschwerden wie
Schwindel, Stürze, verminderte Leistungsfähigkeit oder Ohnmachtsanfälle ein? Oder empfiehlt man
„nur“ Lebensstilmaßnahmen wie gesunde Ernährung, Sport und Stressmanagement? Kann man das
im Alltag dann auch so gut umsetzen, dass es wirklich Auswirkungen auf den Blutdruck hat und
Spätfolgen verhindert?

An dieser Stelle kommt eine Gruppe an Mitteln ins Spiel, die einige Ärzte unter Umständen nicht
unbedingt als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit im Kopf haben: pflanzliche Wirkstoffe. Diese
bieten den Vorteil, dass sie – vor allem in verdünnter bzw. potenzierter Form – sehr feine Effekte auf
das Herzkreislaufsystem haben und starke Nebenwirkungen seltener auftreten, da generell ein
geringeres Absinken des Blutdrucks initiiert wird. Aber genau diese beiden Punkte – also eine
vergleichsweise geringere Blutdrucksenkung bei wenig Nebenwirkungen und gleichbleibender
Lebensqualität – sind der Grund, warum pflanzliche Wirkstoffe bei hochnormalem Blutdruck
(>130/80 mmHg) eine gute Einstiegsmöglichkeit ergänzend zu den Lebensstilmaßnahmen bieten
können.

Welche Pflanzen regulieren den Blutdruck?

Crataegus (Weißdorn)

Der Weißdorn enthält verschiedene sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe wie beispielweise die Flavonoide. Diese sind schon längere Zeit Gegenstand der Forschung, da es Hinweise darauf gibt, dass sie unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Diskutiert wird hierbei vor
allem die gefäßerweiternde Wirkung der Flavonoide, die zu einem niedrigeren Blutdruck und dadurch zu weniger Schäden an den Innenwänden der Gefäße führt. Neben einer Blutdrucksenkung führt die Erweiterung der Gefäße vermutlich auch zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des
Herzmuskels, wodurch das Herz leistungsfähig und stark bleibt.

Viscum album (Mistel)

Die Mistel enthält verschiedenste Stoffe, darunter Lecithin. Dieses wirkt aktuellen Erkenntnissen zufolge hemmend auf die Freisetzung des Stresshormons Cortisol und erhöht das „gute
Cholesterin“ (HDL) im Körper. Zusätzlich wirkt die Mistel wassertreibend und kann den Blutdruck dadurch ebenfalls absenken.

Rauwolfia (indische Schlangenwurzel)

Die indische Schlangenwurzel ist in der Blutdrucktherapie schon lange bekannt. In den 50er Jahren wurde der aufgereinigte Wirkstoff der Schlangenwurzel (Reserpin) hochdosiert zur Blutdrucksenkung eingesetzt. Die damals eingesetzten Dosen zeigten starke Effekte auf den Blutdruck, aber auch starke Nebenwirkungen. Allerdings ist die Rauwolfia nach wie vor eine sehr wirksame Heilpflanze, die in niedrigerer Dosis als pflanzliches Therapeutikum eingesetzt werden kann.

Cactus grandiflorus (Königin der Nacht)

Die Königin der Nacht ist eine Kakteenart, die ursprünglich aus Mittelamerika stammt. Sie wirkt auf die glatte Muskulatur des Körpers und kann durch eine Weitung der Blutgefäße zu einer Senkung des Blutdrucks und einer verbesserten Durchblutung des Herzmuskels beitragen.

Homviotensin®: Die sanfte Lösung bei hochnormalem
Blutdruck und leichtgradiger Hypertonie

Das Arzneimittel Homviotensin® Mischung vereint die Stärke von Weißdorn, Mistel, Schlangenwurzel und Königin der Nacht und kann so dabei helfen, den Blutdruck sanft zu senken. Es
bietet dabei den Vorteil, dass es den Blutdruck langfristig reguliert und dabei vergleichsweise gut
verträglich ist. Daher ist Homviotensin® vor allem bei hochnormalem Blutdruck oder leichter
Hypertonie eine gute Ergänzung zu Allgemeinmaßnahmen wie einer gesunden Ernährung, viel
körperlicher Bewegung und Stressmanagement. Die Therapie sollte dabei immer in Absprache mit
dem behandelnden Arzt erfolgen und die Blutdruckwerte auch weiterhin regelmäßig kontrolliert
werden!

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Häufige Fragen

Wie fühlt man sich, wenn der Blutdruck zu hoch ist?
Bluthochdruck verläuft häufig symptomlos („stiller Killer“). Mögliche Anzeichen eines zu hohen Blutdrucks sind Kopfschmerzen (besonders morgens), Schwindel und Benommenheit, Ohrensausen, Nasenbluten, Herzklopfen oder ein drückendes Gefühl in der Brust sowie Atemnot bei Belastung.
Welcher Blutdruck ist für welches Alter normal?
Bei jungen Erwachsenen gelten Werte unter 120/80 mmHg als ideal. Bei Erwachsenen gelten Werte bis etwa 139/89 mmHg als normal bzw. hochnormal. Ab 140/90 mmHg wird der Blutdruck allgemein als Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft. Mit zunehmendem Alter können die Werte leicht ansteigen, dennoch wird meist ein Blutdruck unter 140/90 mmHg angestrebt.
Welche Symptome hat man bei Bluthochdruck?
Da Bluthochdruck häufig ohne Beschwerden verläuft, bemerkt man ihn oft erst spät. Mögliche Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten, Herzklopfen sowie Atemnot und Sehstörungen.
Welche Pflanzen senken den Blutdruck?
Zu den bekannten blutdrucksenkenden Pflanzen zählen Weißdorn (Crataegus), der die Gefäßerweiterung fördert, Mistel (Viscum album), die stressreduzierend und harntreibend wirkt, Rauwolfia (indische Schlangenwurzel), die in niedriger Dosierung den Blutdruck senkt, sowie die Königin der Nacht (Cactus grandiflorus), die die Durchblutung unterstützt.
Welche Naturheilmittel helfen bei hohem Blutdruck?
Neben pflanzlichen Präparaten können eine salzarme Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie gezieltes Stressmanagement (zum Beispiel durch Meditation oder Yoga) einen hohen Blutdruck unterstützend günstig beeinflussen.
Was wirkt sofort blutdrucksenkend?
Bei akuten hypertensiven Krisen kommen schnell wirkende blutdrucksenkende Medikamente unter ärztlicher Überwachung zum Einsatz. Kurzfristige Entspannungsübungen können den Blutdruck vorübergehend leicht senken, ersetzen jedoch keine Notfalltherapie.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Benjamin Gehl

Facharzt für plastische, ästhetische & rekonstruktive Chirurgie

Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion. Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind. Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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