Alles über die Wochenbettdepression

Wochenbettdepressionen sind Depressionen, die Mütter im ersten Jahr nach der Geburt ihres Kindes ereilen können. Sie sind keine Seltenheit, auch wenn die Ursachen bis heute nicht ganz klar sind. Die Krankheit lässt sich oftmals gänzlich behandeln und in leichten Fällen genügt auch schon die Unterstützung aus dem eigenen Umfeld. In diesem Artikel kannst du nachlesen, wie es zu dieser Form der Depression kommen kann und was dagegen zu unternehmen ist.


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Online-Redaktion

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Zuletzt aktualisiert: 29. September, 2020



ICD-10-GM-2020 F53

Was versteht die Medizin unter einer postnatalen Depression?

Eine postnatale Depression, oder auch postpartale oder Wochenbettdepression genannt, ist eine besondere Form der Depression, die Mütter im ersten Jahr nach der Geburt betrifft. Sie ist keine Seltenheit und eine große Belastung für die Betroffenen und ihr Umfeld. Es handelt sich dabei um eine psychische Erkrankung, die sich in drei verschiedene Krisen und Erkrankungen unterscheiden lässt. Zum einen in ein postpartales Stimmungstief, auch Baby Blues oder Heultage genannt, in die postpartale Depression und in die postpartale Psychose. Die Wochenbettdepression bezieht sich eigentlich nur auf die postpartale Depression.
 
Eine postnatale Depression, oder auch postpartale oder Wochenbettdepression genannt, ist eine besondere Form der Depression, die Mütter im ersten Jahr nach der Geburt betrifft
 
Diese Krankheit kann sich im gesamten ersten Jahr nach der Geburt des Kindes entwickeln und sich über mehrere Wochen bis sogar Jahre ziehen. Typisch für diese Erkrankung sind Stimmungstiefs, Hoffnungslosigkeit und soziale Isolierung. In den meisten Fällen wird diese Form der Depression erst spät erkannt, weil sie schleichend beginnt. Oftmals unterschätzen die Menschen Depressionen, sowohl die Betroffenen selbst, als auch das Umfeld. Gerade deswegen sollte man verstärkt auf Anzeichen achten, da diese Krankheit sogar zum Suizid führen kann.

Wie häufig ist die Wochenbettdepression?

Die Wochenbettdepression ist keine Seltenheit. Etwa zehn bis fünfzehn Prozent aller Mütter leiden an der postpartalen Depression. Auch Väter können von dieser Erkrankung betroffen sein. Dies kann entweder auf die Depression mütterlicher Seite zurückzuführen sein oder auch unabhängig davon auftreten. Experten grenzen postpartale Angstzustände bewusst von der Wochenbettdepression in Form einer eigenen Kategorie ab. Angstzustände müssen nicht zwangsläufig eine Depression mit sich bringen. Unbehandelt können sie sich jedoch nach der Geburt des Kindes dazu entwickeln.

Was sind die Symptome einer Wochenbettdepression?

Eine Wochenbettdepression kann sich auf viele Arten und Weisen zeigen und es müssen nicht immer alle Symptome auf den Erkrankten zutreffen. Wenn die Symptome nur vereinzelt auftreten, ist die Gefahr groß, dass man die Krankheit nicht erkennt. Aus diesem Grund sollte man unbedingt verstärkt auf Anzeichen achten. Zu diesen Anzeichen gehören zunächst unauffällige Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und auch Konzentrationsschwächen oder übermäßige Reizbarkeit. Weitere Faktoren, an denen man eine Wochenbettdepression erkennen kann, sind Antriebslosigkeit, Traurigkeit, ein inneres Leeregefühl, Hoffnungslosigkeit, das Gefühl von Wertlosigkeit und auch ambivalente Gefühle gegenüber dem eigenen Kind. Auch sexuelle Unlust, Schuldgefühle, Herzbeschwerden, Zittern, Ängste und Panikattacken können auf eine postpartale Depression hindeuten.
 
Häufig zeigen Mütter, die an einer Wochenbettdepression leiden, allgemeines Desinteresse. Dies kann sich auch auf die Familie und das Kind auswirken. Das hat zur Folge, dass Betroffene ihr Kind zwar korrekt versorgen, allerdings ohne persönlichen Bezug, ohne emotionale Bindung. Erkrankte vernachlässigen sich während dieser Depression oft selbst.
 
In Extremfällen können die Betroffenen sogar Suizidgedanken haben. Diese müssen sich aber nicht nur auf die eigene Person beziehen, sondern auch auf das Kind. In diesem Fall spricht man dann von einer Kindstötung, einem sogenannten Infantizid.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Wochenbettdepression?

Experten konnten bis heute noch nicht die tatsächlichen Ursachen von Wochenbettdepressionen klären. Es gibt jedoch einige Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit an einer derartigen Depression zu erkranken, verstärken.
 
Es ist nicht einfach, Mutter zu sein. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass manche Frauen mit Depressionen auf Probleme und vor allem Überforderung reagieren. Ein Aspekt, der die Wahrscheinlichkeit erhöht an einer Wochenbettdepression zu erkranken, ist wenn man schon mal an einer Depression, Panikstörung, Phobie oder Angststörung gelitten hat oder leidet. Deshalb sollten Personen, die mit etwas derartigem zu kämpfen haben, auf jeden Fall ihren Arzt im Vorhinein informieren, damit dieser den Risikofaktor nicht vernachlässigt.
 
Auch Stress und belastende Erlebnisse während der Schwangerschaft oder auch nach der Geburt können die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Unglückliche Beziehungen, Stress durch Alleinerziehung, häusliche Gewalt oder generell wenig soziale Unterstützung tragen ebenfalls zu einer Risikoerhöhung bei.
 
Ein Aspekt, der die Wahrscheinlichkeit erhöht an einer Wochenbettdepression zu erkranken, ist wenn man schon mal an einer Depression, Panikstörung, Phobie oder Angststörung gelitten hat oder leidet
 
Welchen Einfluss hormonelle Veränderungen durch die Schwangerschaft haben, ist noch unklar. Dennoch sehen Experten Hormonumstellungen als wichtigen Faktor an. Nach der Geburt sinken nämlich die Konzentrationen der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron. Sie haben verschiedene Wirkungsbereiche im Körper, stabilisieren beispielsweise die Stimmung und wirken Depressionen entgegen. Nach der Geburt des Mutterkuchens sinken genau diese Hormone, während die Konzentration von Prolaktin steigt. Spezialisten sehen diesen Vorgang teils als Auslöser für Wochenbettdepressionen an.
 
Es gibt jedoch auch Argumente, die gegen Hormonumstellungen als Ursache sprechen. Bei der Forschung war es nicht möglich hormonelle Unterschiede zwischen erkrankten Frauen und gesunden Frauen zu erkennen. Außerdem konnten Forscher keinen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Auftretens der Krankheit und der hormonellen Veränderung feststellen. Ein weiterer Punkt ist, dass manche postpartale Depressionen bereits während der Schwangerschaft auftreten.
 
Auch Probleme im Zusammenhang mit der Schwangerschaft wie beispielsweise Frühgeburten oder ein Kind mit Geburtsschäden, aber auch ungute Gefühle hinsichtlich der Schwangerschaft können dazu beitragen, dass eine postnatale Depression eher auftritt.

Wie ist der Krankheitsverlauf einer Wochenbettdepression?

Betroffene und Angehörige meinen oft, dass die Krankheit nicht ausheilen kann. Die Prognose ist jedoch gut, in der Regel erholen sich die Erkrankten vollständig. Dafür ist aber auf jeden Fall ein gutes familiäres Umfeld sowie die Unterstützung des Partners und der Familie extrem wichtig. Durch die dadurch gewährleistete Hilfe stehen die Betroffenen unter weniger Druck und die Symptome der Depression lassen sich unter Kontrolle bringen.
 
Die Dauer von Wochenbettdepressionen ist unterschiedlich. In den meisten Fällen treten die Depressionen nur wenige Monate auf. Es ist jedoch trotzdem möglich, dass sie länger anhalten. Außerdem kann es selbst nach der Heilung, immer wieder zu depressiven Rückfällen kommen.

Wie diagnostiziert der Arzt eine postpartale Depression?

Die Wochenbettdepression diagnostiziert der Arzt durch ein ausführliches Gespräch mit dem Betroffenen, bei dem das Auftreten der Symptome Hauptthema ist. Eine frühe Diagnose ist bei dieser Krankheit entscheidend, sowohl für den Elternteil als auch für das Kind. Erkrankte sollten unbedingt einen Experten aufsuchen, wenn sich Gefühle der Traurigkeit einstellen und nicht mehr legen, wenn es an Antriebslosigkeit fehlt oder sie daran denken, sich oder dem Kind Schaden zuzufügen.
 
Gelegentlich kommt es auch vor, dass der Betroffene vom Arzt gebeten wird, einen Fragebogen auszufüllen, der dabei hilft, eine Depression zu erkennen. Der Fragebogen, auch Edinburgh-Postnatal-Depression-Scale (EPDS) genannt, enthält Aussagen zur Selbsteinschätzung über das Befinden. Manchmal führen Ärzte auch andere Tests, wie einen Bluttest, durch, um andere Erkrankungen, beispielsweise eine Schilddrüsenerkrankung, als Ursache für die Symptome ausschließen zu können.
 
Für die Diagnose einer postpartale Depression gibt es derzeit noch keine allgemeine Herangehensweise, was zur Folge hat, dass die Diagnose subjektiv ist.

Wie lässt sich eine Wochenbettdepression behandeln?

Bei Depressionen ist vor allem die Unterstützung durch Familie und Freunde wichtig. Darüber hinaus benötigt die Erkrankte jedoch auch professionelle Hilfe. Im Normalfall setzen Spezialisten auf eine Kombination aus Psychotherapie und Antidepressiva. Auch Lichttherapien, körperliche Betätigung, Massagen und Nahrungsergänzungsmittel können helfen. Lichttherapien funktionieren so, dass die Patientin in einem bestimmten Abstand für mindestens 30 Minuten vor einer Lichtquelle sitzen muss. Diese Art der Therapie können die Patientinnen auch zu Hause durchführen.
 
Als Betroffene von postpartalen Depressionen kann es auch sein, dass ein stationärer Aufenthalt sinnvoll ist. Kommt die Frau auf eine überwachte Station, ist es möglich, das Kind bei sich zu behalten. Oftmals setzen Experten auf antipsychotische Arzneimittel und Antidepressiva. Für den Fall, dass die Erkrankte ihr Kind noch stillt, muss sie unbedingt mit dem Arzt klären, ob die Einnahme der Medikamente Einfluss auf das Kind haben kann.
 
Bei Depressionen ist vor allem die Unterstützung durch Familie und Freunde wichtig. Darüber hinaus benötigt die Erkrankte jedoch auch professionelle Hilfe. Im Normalfall setzen Spezialisten auf eine Kombination aus Psychotherapie und Antidepressiva
 
Die Behandlung der Wochenbettdepression ist abhängig von ihrem Schweregrad und der Arzt stellt diese ganz individuell auf jede Patientin ein. Bei leichten Formen reichen oft Unterstützungen bei der Pflege des Kindes und auch im Haushalt, um die Symptome zu mildern. Nicht nur Freunde oder Familie, sondern auch Haushaltshilfen oder Kindermädchen sind dabei hilfreich. Dadurch findet eine Entlastung der Familienmitglieder statt, wodurch sich wiederum der Familienzusammenhalt stärken lässt.
 
In schweren Fällen einer postpartalen Depression ist hingegen meist eine psychotherapeutische Behandlung notwendig. Dabei gibt es unterschiedliche Therapieformen, wie Körper- oder auch Gesprächstherapien. Wie die Behandlung der Erkrankung erfolgt, entscheidet der Arzt gemeinsam mit der Patientin. Auch der Partner oder sonstige Familienangehörige werden in die Therapie miteinbezogen, damit sie den richtigen Umgang mit dieser Krankheit lernen. Zudem ist es das Ziel, dass das soziale Umfeld auf diese Weise mehr Verständnis für die Betroffene entwickeln und die Betroffene somit besser unterstützen kann.
 
Wenn die Selbsthilfe und diese Therapieformen nicht ausreichen, kann der Spezialist die Behandlung zusätzlich mit Antidepressiva ergänzen. In besonders schweren Fällen der Wochenbettdepression ist es notwendig, dass eine stationäre Betreuung der Erkrankten notwendig ist. Dafür gibt es auch spezielle Mutter-Kind-Kliniken, in denen eine Betreuung und Überwachung der Mütter mit ihren Kindern stattfindet, ohne dass es zu ihrer Trennung kommen muss.

Was kann ich selbst bei einer Wochenbettdepression tun?

In der Regel erhalten Frauen, die schon während der Schwangerschaft zu Depressionen oder Ängsten neigen, eine erhöhte Unterstützung, wenn sie dies denn möchten. Nach der Geburt sorgen sich auch das Pflegepersonal oder der Partner in der Klinik verstärkt um das Baby. Dadurch hat die Mutter Zeit, sich an die neue Lebenssituation anzupassen und sich auszuruhen.
 
Es ist besonders wichtig, dass Du Dich mit Leuten umgibst, die Dir nahestehen und guttun. Egal ob es sich hierbei um Freunde oder Familie handelt. Außerdem musst Du Dir Hilfe suchen, wenn Du bemerkst, dass etwas nicht in Ordnung ist. Gerade in der Zeit nach der Geburt begegnen Dir viele neue, ungewohnte Situationen, die einen schnell überfordern können. Habe keine Angst davor, um Hilfe zu bitten.

Welche Folgen hat eine Wochenbettdepression für Betroffene?

Anhaltende Wochenbettdepressionen können Mütter stark einschränken, da die Symptome eventuell Auswirkungen auf das Verhalten und die Gefühle haben. Die Depression ist eine extreme Belastung, wodurch es vielen Betroffenen nicht mehr möglich ist, ihren Alltag zu meistern. Oftmals vernachlässigen Erkrankte die Körperpflege, Essenszubereitung oder auch die sozialen Kontakte. Dadurch vereinsamen manche Betroffenen.
 
Auch die elterlichen Pflichten werden teils vernachlässigt, was eine Beeinträchtigung der Mutter-Kind-Beziehung zur Folge haben kann. So können sich betroffene Mütter nicht mehr an ihren Kindern erfreuen oder wenden sich ihnen zu wenig zu. Zusätzlich schaffen es Erkrankte oft nicht Pflichten, wie regelmäßige Untersuchungen oder das Sorgen für die Sicherheit des Kindes, zu erfüllen. Außerdem kommt es zu keiner emotionalen Bindung zwischen Mutter und Kind, was ein gestörtes Verhältnis zur Folge hat.

Was ist eine postpartale Psychose?

Die postpartale Psychose oder auch Wochenbettpsychose ist die schwerste Form einer Krise nach der Geburt und ist relativ selten. Von 1000 Müttern entwickelt sich die Psychose im Durchschnitt bei ein bis zwei Frauen. Sie tritt meistens in den ersten sechs Wochen nach der Entbindung auf. Die Krankheit zeigt sich auf ähnliche Art und Weise wie eine Wochenbettdepression, die Symptome sind jedoch deutlich stärker. Außerdem treten auch psychotische Symptome wie Realitätsverlust, Störungen des Denkens und Verhaltens, Halluzinationen und Wahnvorstellungen auf. Die betroffenen Frauen sind selbstmordgefährdet und es sollte unbedingt sofort eine stationäre Behandlung stattfinden.
 
Die postpartale Psychose oder auch Wochenbettpsychose ist die schwerste Form einer Krise nach der Geburt und ist relativ selten

Wie unterscheidet sich der Baby-Blues von einer postnatalen Depression?

Nicht selten findet eine Verwechslung von Wochenbettdepressionen dem sogenannten Baby-Blues statt. Etwa 50 Prozent aller Mütter sind in den ersten Tagen nach der Geburt davon betroffen. Typische Symptome davon sind starke Stimmungsschwankungen oder auch ein extremer Stimmungsabfall. Im Unterschied zu der postnatalen Depression treten diese jedoch nur vorübergehend auf und sollten nach spätestens zwei Wochen wieder weg sein. Falls dies bei Dir nicht der Fall ist, solltest Du Dich unbedingt rasch an Deinen Arzt wenden, damit dieser eine Wochenbettdepression früh diagnostizieren oder auch ausschließen kann.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Wochenbettdepression?

Die Kosten für die Diagnose übernimmt die Krankenkasse auf jeden Fall. Entscheidet der Arzt, dass eine medikamentöse Behandlung ausreicht, dann ist oftmals die Rezeptgebühr selbst zu übernehmen. Ordnet der Arzt eine Therapie an, kann es durchaus sein, dass Du einen Teil der Kosten selbst zahlen musst, Dein Versicherungsträger jedoch den anderen Teil übernimmt. Das kann sich ebenfalls so gestalten, wenn Du einen stationären Aufenthalt verschrieben bekommst. Einige Krankenkassen stellen den betroffenen Frauen Haushaltshilfen oder eine Kinderbetreuung zur Verfügung, welche die Familie in den ersten Wochen zu Hause unterstützen. Ob bei Dir dieser Anspruch besteht und welche kosten eventuell auf Dich zukommen, solltest Du am besten zuvor mit Deinem Arzt und Deiner Krankenkasse absprechen.


Dauer Dauer

Bis zu 6 Monate

Ausfallzeit Ausfallzeit

Mehrere Wochen

Stationärer Aufenthalt Stationär

Wenn gewünscht

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Dr. med. Christine Chung, MPH

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Das Wichtigste zusammengefasst

Eine postnatale Depression, oder auch postpartale oder Wochenbettdepression genannt, ist eine besondere Form der Depression, die Mütter im ersten Jahr nach der Geburt betrifft. Sie ist keine Seltenheit und eine große Belastung für die Betroffenen und ihr Umfeld. Es handelt sich dabei um eine psychische Erkrankung, die sich in drei verschiedene Krisen und Erkrankungen unterscheiden lässt


Faktoren, an denen man eine Wochenbettdepression erkennen kann, sind Antriebslosigkeit, Traurigkeit, ein inneres Leeregefühl, Hoffnungslosigkeit, das Gefühl von Wertlosigkeit und auch ambivalente Gefühle gegenüber dem eigenen Kind. Auch sexuelle Unlust, Schuldgefühle, Herzbeschwerden, Zittern, Ängste und Panikattacken können auf eine postpartale Depression hindeuten


Das Risiko an einer Wochenbettdepression zu erkranken ist höher, wenn das soziale Umfeld oder die Beziehung nicht passt oder man bereits Depressionen, Angststörungen oder Ähnliches hatte. Es ist wichtig, dass die Personen, die an dieser Krankheit leiden, Hilfe aus ihrem Freundes- und Familienkreis bekommen. Die Behandlung kann sowohl ambulant, also auch stationär stattfinden


Die Kosten für die Diagnose der Wochenbettdepression übernimmt die Krankenkasse. Es kann jedoch sein, dass bei einigen Behandlungen ein Selbstbehalt fällig ist, wie beispielsweise bei einem stationären Aufenthalt

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