Hormonspirale

Die Hormonspirale ist eine der sichersten Verhütungsmethoden und besteht aus einem T-förmigen Kunststoffteil, das der Gynäkologe in die Gebärmutter einsetzt. Die Form der Spirale sorgt für einen sicheren Halt in der Gebärmutter. Der Vorteil der Hormonspirale ist, dass sie ihre Wirkung lokal entfaltet, indem sie kontinuierlich das Hormon Gestagen abgibt. Die Hormonspirale wirkt über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Durch das Entfernen der Spirale kann der Empfängnisschutz jederzeit rückgängig gemacht werden, sodass auch einem späteren Kinderwunsch nichts im Wege steht.


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Zuletzt aktualisiert: 29. September, 2020



Was versteht die Medizin unter einer Hormonspirale?

Die Hormonspirale zählt zu den hormonellen Verhütungsmethoden und verbindet die Wirkungsweise zweier bewährter Verhütungsmittel – nämlich die der Minipille und die der Kupferspirale. Die Hormonspirale ist auch unter dem Namen „intrauterines Wirkstoff-Freisetzungssystem“ (IUS) bekannt. Intrauterin bedeutet „in der Gebärmutter“.
 
Die T-Form der Hormonspirale sorgt dabei für einen sicheren Halt in der Gebärmutter. Dort entfaltet die Hormonspirale lokal ihre empfängnisverhütende Wirkung, indem sie kontinuierlich das Gelbkörperhormon “Gestagen” an die Gebärmutter abgibt. Die Hormonspirale wirkt über einen längeren Zeitraum von drei bis fünf Jahren verhütend und wird von einem Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt. Durch das Entfernen der Spirale kann der Empfängnisschutz kurzfristig rückgängig gemacht werden. Die Hormonspirale gilt als sichere Verhütungsmethode und wirkt normalerweise ab dem ersten Tag der Anwendung.

Für wen ist die Hormonspirale geeignet?

Die Hormonspirale eignet sich für all jene Frauen, die auf der Suche nach einer langfristigen Verhütungsmethode sind. Die Wirkungsdauer der Hormonspirale beträgt, je nach Hersteller, drei bis fünf Jahre. Für viele Frauen kommt eine östrogenhaltige Verhütungsmethode, wie Pille, Verhütungspflaster und Vaginalring, aufgrund gesundheitlicher oder persönlicher Gründe nicht infrage. Bist Du eine dieser Frauen, dann stellt die Hormonspirale eine adäquate und sichere Alternative dar.
 
Starker Bluthochdruck schränkt die Anwendung der Hormonspirale bedingt ein. Da die Entfernung der Spirale die Familienplanung wieder ermöglicht, wird die Hormonspirale auch häufig von jenen Frauen gewählt, bei denen die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Immer mehr junge Frauen entscheiden sich für diese Art der Verhütung.

Die Hormonspirale ist ein T-förmiges Kunststoffteil, das in die Gebärmutter eingesetzt wird.

Wie wirkt die Hormonspirale?

Die Hormonspirale ein T-förmiges Kunststoffteil, das mit dem Hormon Gestagen beladen ist. Dieses Hormon wird von Beginn des Einsetzens kontinuierlich an die Gebärmutter abgegeben. Die Hormonspirale wirkt vor allem lokal. Durch die geringe Hormonmenge, die in den Körper gelangt, wird der Eisprung nicht gehemmt. Allerdings verändert sich die Hormonproduktion in den Eierstöcken.
 
Das Gestagen sorgt dafür, dass der Zervixschleim im Gebärmutterhalskanal am Gebärmutterhals dickflüssiger wird und somit den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut reduziert. Dies erschwert den Spermien, in die Gebärmutter einzudringen. Eine Befruchtung der Eizelle kann somit verhindert werden. Kommt es dennoch dazu, dass Spermien in die Gebärmutter eindringen, so werden diese in ihrer Beweglichkeit beeinträchtigt.
 
Dadurch dass das Gestagen der Hormonspirale außerdem den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut reduziert, kann es zu keiner Befruchtung der Eizelle kommen. Sollte es trotzdem zu einer Befruchtung kommen, kann sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten. Die Hormonspirale gewährleistet eine empfängnisverhütende Sicherheit, die drei bis fünf Jahre betragen kann und als sehr sicher und zuversichtlich eingestuft wird.

Was sind die Vorteile einer Hormonspirale?

Die Hormonspirale wurde bereits Ende der 1990er-Jahre zugelassen. Sie stellt ein sehr sicheres und längerfristiges Verhütungsmittel dar, das die meisten Frauen gut vertragen. Ein entscheidender Vorteil der Hormonspirale – im Gegensatz zu Verhütungsmethoden wie Pille oder Kondom – ist, dass Anwendungsfehler ausgeschlossen sind, weil der Frauenarzt die Spirale in die Gebärmutter der Frau einsetzt und Paare theoretisch nicht an zusätzliche Verhütung denken müssen.
 
Das Einsetzen der Spirale stellt für die meisten Frauen einen nicht oder kaum spürbaren Eingriff des Frauenarztes dar. Schmerzen treten meistens keine auf. Bei den meisten Trägerinnen der Hormonspirale sind Menstruationsblutungen und Menstruationsbeschwerden abgeschwächt oder bleiben ganz aus, sodass spontaner Sex problemlos möglich ist.
 
Anders als bei der Pille können Durchfall und Erbrechen den Verhütungsschutz der Hormonspirale nicht beeinträchtigen. Da die Hormonabgabe bei der Hormonspirale deutlich geringer ist als bei herkömmlichen hormonellen Verhütungsmitteln, sind hormonbedingte Nebenwirkungen sehr selten. Die Empfängnisverhütung mittels Spirale ist auch während der Stillzeit eine Option der Verhütung, weil das Gestagen nur minimal in die Muttermilch übergeht. Die Hormonspirale hat darüber hinaus auch eine antibakterielle Wirkung. Indem die Hormonspirale den Schleim im Gebärmutterhals zähflüssiger macht, können weniger Keime in die Gebärmutter eindringen. Die Hormonspirale bietet daher einen guten Infektionsschutz.
 
Wenn Du Dich dazu entscheidest, doch noch schwanger werden zu wollen, ist dies durch Absetzen der Hormonspirale meistens schnell wieder möglich. Da bei der Verhütung mit der Hormonspirale ausschließlich Gestagene freigesetzt werden, stellt sie auch für Frauen mit Östrogen-Unverträglichkeiten eine geeignete Form der Empfängnisverhütung dar.

Was sind die Nachteile einer Hormonspirale?

So sicher und verlockend die Verhütung mit der Hormonspirale auch klingt, bringt sie trotzdem einige Nachteile mit sich und eignet sich nicht für jede Frau. Bereits das Einlegen der Hormonspirale erfordert eine spezielle Technik und kann etwas schmerzhaft sein. Für Frauen, die noch keine Kinder geboren haben oder eine sehr kleine Gebärmutter haben, kann das Einsetzen und das Tragen der Spirale schmerzhaft sein.
 
Eine Verletzung der Gebärmutter durch den Einsatz kann auftreten, ist im Normalfall allerdings sehr selten. Dies macht sich meistens mit sofort eintreffenden Schmerzen bemerkbar. Fieber und Unterleibsschmerzen kurz nach dem Einsetzen der Hormonspirale können auf eine Infektion hindeuten.
 
Ein wesentlicher Nachteil ist, dass die Hormonspirale keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten gewährt. Zudem können, vor allem während der ersten sechs Monate, unregelmäßig Blutungen auftreten. Dies kann im schlimmsten Fall zum unbemerkten Verrutschen oder Verlust der Hormonspirale führen. Auch Schmier- und Zwischenblutungen sind möglich.
 
Zusätzlich kann es bei Frauen, die die Hormonspirale verwenden, zu Unterleibsschmerzen, Brustspannen, Gewichtsveränderungen, Kopfschmerzen, Nervosität oder einer verringerten Libido kommen. Stimmungsschwankungen und Akne zählen ebenfalls zu den möglichen Nebenwirkungen. Auch das Auftreten von Depressionen ist nicht auszuschließen und kann durchaus vorkommen. Für Frauen, die Gebärmutterveränderungen vorweisen, ist die Hormonspirale nicht geeignet. In Einzelfällen kann die Hormonspirale negativ auf Haut und Haar wirken.
 
Oft können verlängerte und verstärkte Blutungen und Schmerzen dazu führen, dass der Gynäkologe die Hormonspirale entfernen muss. Besonders in den ersten Monaten nach dem Einsetzen der Hormonspirale ist ein unbemerkter Verlust dieser nicht gänzlich auszuschließen.

Das Einsetzen der Hormonspirale übernimmt der Frauenarzt - das Ausmaß der Schmerzen ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Wie wird eine Hormonspirale eingesetzt?

Bevor der Gynäkologe Dir die Hormonspirale einsetzt, klärt er Dich in einem Gespräch über Vor- und Nachteile dieser Art der Verhütung auf. Das Einlegen der Spirale stellt einen kleinen Eingriff dar.
 
Nach einer gynäkologischen Untersuchung zur Beurteilung von Form und Größe der Gebärmutter sowie dem Ausschluss einer Entzündung, legt der Dir der Frauenarzt mittels einem speziellen Einführungsröhrchen (Applikator) die Hormonspirale über die Scheide in die Gebärmutter ein. Bei empfindlichen Frauen kann dies mit Schmerzen verbunden sein.
 
Das Einsetzen der Spirale dauert zwar nur kurze Zeit, kann allerdings leichte, krampfartige Schmerzen im Unterleib verursachen. Die empfängnisverhütende Wirkung setzt sofort nach dem Einlegen der Hormonspirale ein.

Ist das Einsetzen einer Hormonspirale schmerzhaft?

Jede Frau erlebt das Einsetzen der Hormonspirale unterschiedlich. Manche Frauen empfinden das Einsetzen der Hormonspirale als sehr schmerzhaft, während es andere überhaupt nicht so erleben. Bei Frauen, die stark schmerzempfindlich sind und daher eine geringere Schmerzschwelle haben, kann es beim Einsetzen der Spirale zu großen Schmerzen kommen. Es kann zu Kreislaufproblemen bis hin zu einem Kollaps kommen.

Wie oft wird der Sitz der Hormonspirale kontrolliert?

Ein bis zwei Monate nach dem Einsetzen der Hormonspirale, steht der erste Kontrolltermin beim Frauenarzt an. Dieser überprüft mittels Ultraschall, ob die Spirale noch richtig sitzt, da es besonders in den ersten Wochen zum Verrutschen der Hormonspirale kommen kann. Weitere Kontrolltermine solltest Du mindestens einmal jährlich wahrnehmen. Ein Rückholfaden, der am Ende des Hormonzylinders befestigt ist, erleichtert es dem Frauenarzt, die Spirale wieder zu entfernen. Mit diesem Faden kannst Du auch selbst bis zu einem gewissen Grad prüfen, ob die Hormonspirale noch an Ort und Stelle ist.

Wie lange bleibt die Hormonspirale in meinem Körper?

Die Hormonspirale verspricht eine sehr hohe empfängnisverhütende Sicherheit. Je nach Präparat kann die Hormonspirale drei bis fünf Jahre im Körper der Frau bestehen bleiben, bevor der Gynäkologe diese entfernt und – bei Bedarf – durch eine Neue austauscht.

Wie wird die Hormonspirale entfernt?

Die Entfernung kann unabhängig von einer Regelblutung erfolgen. Bei Bedarf kann Dein Frauenarzt nach der Entfernung sofort eine neue Hormonspirale legen. Der sogenannte Rückholfaden, der am Ende des Hormonzylinders der Hormonspirale befestigt ist, erleichtert es dem Frauenarzt, die Spirale wieder zu entfernen.

Wie sicher ist die Hormonspirale?

Der Pearl-Index der Hormonspirale liegt zwischen 0,16 und 0,33. Mit diesem niedrigen Wert gilt die Hormonspirale als sehr sicheres und vertrauenswürdiges Verhütungsmittel. Das Risiko einer Schwangerschaft ist bei der Hormonspirale also besonders gering.

Was versteht die Medizin unter dem Pearl-Index?

Der Pearl-Index ist ein Wert, der Auskunft über die Sicherheit eines Verhütungsmittels gibt. Je niedriger dieser Wert ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass eine Frau bei Anwendung des Verhütungsmittels schwanger wird. Wenden beispielsweise 100 Frauen das gleiche Verhütungsmittel ein Jahr lang an und treten innerhalb dieses Zeitraums trotz der Verhütung drei Schwangerschaften auf, so liegt der Pearl-Index bei drei.
 
Ein Pearl-Index von 0,1 sagt aus, dass von 1000 Frauen, die über ein Jahr das gleiche Verhütungsmittel anwenden, 1 Frau schwanger wird. Die Angaben in der Literatur können sich allerdings unterscheiden. Oftmals geben Herstellerstudien den Pearl-Index an, welcher sich auf die Verhütungssicherheit ohne Anwendungsfehler bezieht. Andere Angaben beziehen die Anwendungsfehler teilweise mit ein. Die Angaben zum Pearl-Index können daher niemals einen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit geben, sondern lediglich nur einen Anhaltspunkt bieten.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Hormonspirale auftreten?

Die Hormonspirale kann mehrere Nebenwirkungen aufweisen. Dies kann von Kopfschmerzen, über Gewichtsveränderungen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen führen. Brustspannen sowie Bauch- und Unterleibsschmerzen stellen keine seltenen Nebenwirkungen dar. Auch eine verringerte Libido und Akne können unerwünschte Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen der Hormonspirale sein.
 
Ein unbemerkter Verlust der Spirale ist selten, dennoch nicht völlig auszuschließen. Danach muss der Frauenarzt eine neue Hormonspirale in die Gebärmutter der Frau einsetzen.

Die Hormonspirale ist eine der sichersten Verhütungsmethoden - sie schützt allerdings nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Welche Auswirkungen hat die Hormonspirale auf meine Menstruation?

Bei den meisten Trägerinnen treten Menstruationsblutungen in abgeschwächter Form auf oder bleiben ganz aus. Dadurch wird spontaner Sex problemlos möglich. Während der ersten sechs Monate der Benutzung der Hormonspirale können unregelmäßige Blutungen auftreten.

Was ist der Unterschied zwischen einer Hormonspirale und einer Kupferspirale?

Die Kupferspirale verzichtet, im Gegensatz zur Hormonspirale, völlig auf Hormone. Die Verhütungsweise der Kupferspirale basiert einzig und allein auf dem enthaltenen Kupfer. Da die Kupferspirale der Frau keinerlei Hormone zuführt, birgt diese auch keine Risiken für hormonelle Nebenwirkungen. Während die Kupferspirale ein Kunststoff-T ist, welches mit Kupfer umwickelt ist und eine hormonfreie Form der Empfängnisverhütung darstellt, enthält die Hormonspirale das Hormon Gestagen (Gelbkörperhormon), welches der Entstehung und Entfaltung einer Schwangerschaft dient.

Kann ich den Sitz meiner Hormonspirale auch selbst kontrollieren?

Dein Frauenarzt setzt Dir die Spirale mit einem röhrenförmigen Applikator in die Gebärmutter ein. Am Ende der Spirale befindet sich ein Faden, welcher auf ungefähr drei Zentimeter abgeschnitten wird. Die Länge des Fadens gibt Dir und Deinem Arzt Auskunft darüber, ob die Hormonspirale noch richtig sitzt. Regelmäßige Kontrollen beim Gynäkologen mittels Ultraschall sind trotzdem zwingend nötig.

Wie viel kostet eine Hormonspirale?

Hormonspiralen sind verschreibungspflichtig. Das bedeutet, dass Dir ein Arzt diese verschreiben muss, ehe Du sie in der Apotheke abholen kannst. Die Kosten für eine Hormonspirale belaufen sich auf 120 bis 180 Euro.
 
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 300 bis 500 Euro. Die Kosten beinhalten Beratung, Untersuchungen sowie das Einsetzen des Präparates selbst. Dieser Preis wird Dir auf den ersten Blick sehr hoch erscheinen. Du solltest allerdings nicht vergessen, dass dieser Preis nur einmalig anfällt, und Du Dir sicher sein kannst, dass Dir dieses Verhütungsmittel über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren eine sichere Verhütung bietet.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Hormonspirale?

In Österreich und der Schweiz müssen die Kosten für die Spirale selbst getragen werden. Die Krankenkassen gewähren hier weder einen Zuschuss noch eine Kostenerstattung. Bei Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr, die gesetzlich krankenversichert sind, übernimmt die zuständige Krankenkasse die Kosten. Du kannst Dich sicherheitshalber bei Deinem Arzt, der Krankenkasse oder einer geeigneten Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Verhütung informieren.
 


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Das Wichtigste zusammengefasst

Die Hormonspirale besteht aus einem T-förmigen Kunststoffteil, welches in die Gebärmutter eingesetzt wird. Sie wirkt lokal und gibt kontinuierlich das Hormon Gestagen an den Körper ab. Außerdem ist sie mit einem Pearl-Index von 0,16 eine der sichersten Verhütungsmethoden.


Auch bei der Hormonspirale können Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen beispielsweise Kopfschmerzen, Libidoverlust, Stimmungsschwankungen, Unterleibsschmerzen oder Gewichtsveränderungen.


Ob das Einsetzen der Hormonspirale schmerzhaft ist, ist bei jeder Frau unterschiedlich. Einige spüren überhaupt nichts, andere wiederum klagen über krampfartige Schmerzen. Diese Schmerzen treten jedoch nur für einen kurzen Zeitraum auf.


Die Kosten für das Einsetzen der Hormonspirale belaufen sich auf insgesamt zwischen 300 und 500 Euro. Da die Hormonspirale jedoch drei bis fünf Jahre im Körper bleibt, stellt sich dennoch eine günstigere Verhütungsmethode dar als beispielsweise die Pille oder Kondome.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Simone Hermanns

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