Waxing gehört zu den beliebtesten Methoden, um unerwünschte Körperbehaarung für mehrere Wochen zu entfernen. Anders als beim Rasieren werden die Haare dabei aus dem Haarfollikel herausgezogen, weshalb es länger dauert, bis sie wieder sichtbar nachwachsen. Besonders die Haarentfernung im Intimbereich, das sogenannte Brazilian Waxing, wird in vielen Kosmetikstudios angeboten. So praktisch glatte Haut über mehrere Wochen sein kann, Waxing beansprucht die Haut spürbar. Vorübergehende Rötungen und Reizungen, eingewachsene Haare und Entzündungen der Haarfollikel können auftreten. Bei bestimmten Hauterkrankungen oder während der Anwendung bestimmter Medikamente ist besondere Vorsicht geboten.
Das Wichtigste in Kürze
Beim Waxing wird warmes oder kaltes Wachs auf die Haut aufgetragen und meist entgegen der Haarwuchsrichtung abgezogen. Dabei werden die Haare aus den Follikeln entfernt und wachsen erst nach einiger Zeit wieder sichtbar nach. Brazilian Waxing bezeichnet die teilweise oder vollständige Haarentfernung im Intimbereich. Die Behandlung wird dort häufig als schmerzhafter empfunden, da die Haut empfindlich und die Behaarung oft kräftiger ist.
Für ein gutes Ergebnis müssen die Haare lang genug sein, damit das Wachs sie greifen kann. Die optimale Länge hängt etwas von der Methode und dem verwendeten Produkt ab und liegt häufig bei einigen Millimetern. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Rötungen, Hautreizungen, eingewachsene Haare und Follikulitis. Bei empfindlicher oder vorgeschädigter Haut sowie bei der Anwendung bestimmter Retinoide kann das Verletzungsrisiko erhöht sein.
Was ist Waxing?
Waxing ist eine Methode der Haarentfernung, bei der warmes oder kaltes Wachs auf die Haut aufgetragen wird. Das Wachs umschließt die Haare und wird anschließend zügig abgezogen. Dabei werden die Haare aus den Haarfollikeln herausgezogen. Die Haarfollikel selbst bleiben jedoch erhalten, sodass die Haare wieder nachwachsen.
Weil das Haar zunächst neu wachsen und die Hautoberfläche erreichen muss, bleibt die behandelte Stelle länger glatt als nach dem Rasieren, bei dem lediglich der sichtbare Teil des Haares abgeschnitten wird.
Warmwachs und Kaltwachs
Warmwachs wird erwärmt und mit einem Spatel auf die Haut aufgetragen. Je nach Produkt wird es anschließend mit einem Vliesstreifen oder nach dem Erstarren direkt abgezogen. Kaltwachs ist häufig bereits auf fertigen Wachsstreifen aufgebracht, die vor der Anwendung zwischen den Händen leicht erwärmt werden.
Die verbreitete Aussage, warmes Wachs würde die Poren „öffnen“, ist nicht richtig. Hautporen besitzen keinen Mechanismus, durch den sie sich durch Wärme aktiv öffnen und schließen. Die Wärme kann sich jedoch angenehm anfühlen und die Anwendung des Wachses erleichtern.
Ob Warmwachs grundsätzlich schonender ist als Kaltwachs, lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend sind unter anderem Wachstyp, Temperatur, Technik, Körperstelle und Hautzustand. Zu heißes Wachs kann die Haut verbrennen.
Unterschied zum Sugaring
Eng verwandt mit dem klassischen Waxing ist das Sugaring. Dabei wird anstelle von Wachs eine formbare Zuckerpaste verwendet. Bei einer verbreiteten Anwendungstechnik wird die Paste gegen die Haarwuchsrichtung aufgetragen und anschließend in Wuchsrichtung entfernt.
Manche Menschen empfinden Sugaring als angenehmer. Dass es grundsätzlich schmerzärmer oder hautschonender als Waxing ist, lässt sich jedoch nicht für jeden Menschen garantieren.
Waxing kann an vielen Körperstellen eingesetzt werden. Häufig behandelt werden Beine, Achseln, Bikinizone, Rücken und Brust sowie kleinere Bereiche im Gesicht wie die Oberlippe. Auch für die Formung der Augenbrauen wird Wachs eingesetzt.
Für empfindliche Bereiche verwenden Studios häufig sogenanntes Hartwachs beziehungsweise Stripless Wax, das ohne Vliesstreifen entfernt wird. Wie gut eine bestimmte Wachstechnik vertragen wird, hängt jedoch vom individuellen Hautzustand ab.
Wie läuft eine Waxing-Behandlung im Studio ab?
Zu Beginn wird die Haut gereinigt und gegebenenfalls getrocknet oder leicht gepudert. Dadurch sollen Feuchtigkeit und Hautfette reduziert werden, damit das Wachs besser an den Haaren haftet.
Anschließend wird das erwärmte Wachs abschnittsweise aufgetragen. Bei empfindlichen Körperstellen werden meist kleinere Bereiche behandelt, damit die Haut besser gespannt und das Wachs kontrolliert entfernt werden kann.
Nach kurzer Zeit wird die Haut mit einer Hand gespannt und das Wachs mit einer schnellen Bewegung abgezogen. Bei klassischen Wachstechniken erfolgt der Abzug meist entgegen der Haarwuchsrichtung. Durch das Spannen der Haut kann die mechanische Belastung reduziert und die Behandlung angenehmer werden.
Zum Abschluss können verbliebene Wachsreste entfernt und ein mildes, beruhigendes Pflegeprodukt aufgetragen werden. Produkte mit Aloe vera oder Panthenol werden häufig verwendet, sind für eine erfolgreiche Nachbehandlung aber nicht zwingend notwendig. Wichtig ist vor allem, dass das Produkt gut verträglich ist und die frisch behandelte Haut nicht zusätzlich reizt.
Wie lange die Behandlung dauert, hängt stark von der Körperstelle, der Haardichte und der angewendeten Technik ab. Kleine Bereiche können innerhalb weniger Minuten behandelt werden, während Beine oder ein vollständiges Brazilian Waxing entsprechend länger dauern.
Was ist Brazilian Waxing?
Brazilian Waxing bezeichnet die Haarentfernung im Intimbereich. Je nach Wunsch werden die Haare teilweise oder vollständig an Schambereich und Bikinizone und gegebenenfalls auch an Damm und Gesäßfalte entfernt.
Bei einer vollständigen Entfernung der sichtbaren Intimbehaarung wird häufig von einer Hollywood-Variante gesprochen. Bei anderen Varianten bleibt beispielsweise ein schmaler Streifen oder ein kleines Dreieck stehen. Brazilian Waxing wird unabhängig vom Geschlecht angeboten.
Die Behandlung kann im Intimbereich als besonders unangenehm empfunden werden. Dabei spielen neben der Empfindlichkeit der Haut auch Haardichte, Haarstärke, individuelle Schmerzempfindlichkeit und Behandlungstechnik eine Rolle. Dass Waxing bei regelmäßiger Anwendung grundsätzlich immer schmerzärmer wird oder die Haare zuverlässig feiner nachwachsen, lässt sich nicht garantieren.
Hygiene beim Brazilian Waxing
Gerade im Intimbereich ist sorgfältige Hygiene wichtig. Das Studio sollte saubere beziehungsweise entsprechend aufbereitete Arbeitsmaterialien verwenden und auf eine hygienische Wachsentnahme achten.
Bei Wachs aus einem gemeinsamen Behälter sollte ein bereits mit der Haut in Kontakt gekommener Holzspatel nicht erneut in den Wachstopf getaucht werden. Dieses sogenannte Double Dipping kann Keime in das Wachs eintragen. Das zum Waxing verwendete warme Wachs erreicht keine Temperaturen, bei denen solche Keime zuverlässig abgetötet werden.
Wenn Du regelmäßig mit eingewachsenen Haaren oder entzündeten Haarfollikeln zu kämpfen hast, kann langfristig eine Methode wie die Laser-Haarentfernung infrage kommen.
Wie schmerzhaft ist Waxing?
Ganz schmerzfrei ist Waxing meist nicht. Beim schnellen Herausziehen vieler Haare entsteht für kurze Zeit ein ziehender oder stechender Schmerz. Wie stark Du ihn empfindest, hängt unter anderem von der Körperstelle, Haardichte, Haarstärke, persönlichen Schmerzempfindlichkeit und verwendeten Technik ab.
Bereiche mit dichter oder kräftiger Behaarung, beispielsweise Achseln oder Intimbereich, können empfindlicher reagieren als andere Körperstellen. Der stärkste Schmerz entsteht meist beim Abziehen des Wachses und lässt anschließend rasch nach.
Eine gute Technik kann die Behandlung angenehmer machen. Dazu gehören das Spannen der Haut, das Arbeiten mit geeigneten kleinen Abschnitten und ein zügiges Abziehen des Wachses.
Die häufige Empfehlung, Waxing grundsätzlich nach der Menstruation durchführen zu lassen, weil es dann weniger schmerzhaft sei, ist wissenschaftlich nicht ausreichend abgesichert. Wenn Du persönlich während bestimmter Phasen des Zyklus empfindlicher bist, kannst Du den Termin natürlich entsprechend planen.
Von einer eigenständigen Anwendung betäubender Cremes vor dem Waxing ist abzuraten. Wirkstoffe wie Lidocain können über die Haut aufgenommen werden, und die zulässige Menge hängt von Konzentration, Körperfläche und Anwendungsort ab. Gerade im Intimbereich sollte eine solche Creme nur verwendet werden, wenn das konkrete Präparat dafür geeignet ist und die Anwendung medizinisch beziehungsweise pharmazeutisch abgeklärt wurde.
Wie lang müssen die Haare für Waxing sein?
Damit das Wachs die Haare zuverlässig greifen kann, müssen sie eine gewisse Länge haben. Häufig werden etwa vier bis sieben Millimeter empfohlen. Welche Länge optimal ist, hängt jedoch vom verwendeten Wachs und der jeweiligen Technik ab. Am besten orientierst Du Dich deshalb an den Angaben des Studios.
Sind die Haare zu kurz, werden möglicherweise nicht alle erfasst. Sehr lange Haare können vor der Behandlung vorsichtig gekürzt werden, da das Waxing sonst unangenehmer sein kann.
Vor dem Termin solltest Du deshalb einige Zeit auf die Rasur verzichten. Eine feste Wartezeit von zwei oder drei Wochen lässt sich allerdings nicht für jeden Menschen angeben, da Haare unterschiedlich schnell wachsen.
Ein sanftes Peeling ein oder zwei Tage vor dem Termin kann lose Hornschüppchen entfernen. Bei empfindlicher oder bereits gereizter Haut solltest Du darauf verzichten. Direkt vor dem Waxing sind stärkere Peelings, Säuren oder andere reizende Produkte ebenfalls ungünstig.
Wie lange hält das Ergebnis?
Weil die Haare beim Waxing aus dem Haarfollikel herausgezogen werden, bleibt die Haut länger glatt als nach dem Rasieren. Häufig hält das Ergebnis mehrere Wochen. Oft werden etwa drei bis sechs Wochen angegeben, wobei erste Haare auch früher wieder sichtbar werden können.
Wie schnell die Haare nachwachsen, hängt von Körperstelle, individuellem Haarwachstum und den unterschiedlichen Wachstumsphasen der Haare ab. Nicht alle Haare befinden sich zum Zeitpunkt des Waxings in derselben Phase, weshalb das Ergebnis nicht bei jedem Menschen gleich lange anhält.
Regelmäßiges Waxing kann bei manchen Menschen dazu führen, dass nachwachsende Haare feiner oder weniger auffällig erscheinen. Ein verlässlicher dauerhafter Verlust der Haare ist damit jedoch nicht zu erwarten.
Zwischen den Terminen hilft eine milde Feuchtigkeitspflege, die Haut geschmeidig zu halten. Ein sanftes Peeling kann bei manchen Menschen eingewachsenen Haaren entgegenwirken. Zu häufiges oder kräftiges Peelen kann die Haut allerdings reizen und sollte deshalb vermieden werden.
Welche Risiken und Nebenwirkungen hat Waxing?
Eine leichte Rötung und Empfindlichkeit unmittelbar nach dem Waxing sind häufig und klingen meist innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Auch kleine rote Punkte um die Haarfollikel können vorübergehend auftreten.
Nach der Behandlung solltest Du starke Reibung und andere zusätzliche Hautreize zunächst möglichst vermeiden. Intensive Sonne, Sauna, sehr heißes Baden und stark scheuernde Kleidung können die frisch behandelte Haut zusätzlich reizen. Wie lange Vorsicht nötig ist, hängt davon ab, wie schnell sich Deine Haut beruhigt.
Eingewachsene Haare
Eine mögliche Folge sind eingewachsene Haare. Dabei wächst ein Haar unter oder zurück in die Haut und kann eine kleine entzündliche Papel verursachen.
Sanfte Hautpflege und bei guter Verträglichkeit gelegentliches Peeling können hilfreich sein. Ein bestimmter Peelingrhythmus verhindert eingewachsene Haare jedoch nicht zuverlässig. Starkes Schrubben oder das Aufstechen solcher Stellen solltest Du vermeiden.
Follikulitis und Hautreizungen
Nach Waxing können sich kleine entzündliche Veränderungen rund um die Haarfollikel entwickeln. Eine solche Follikulitis kann infektiös sein, nach mechanischer Haarentfernung aber auch durch Reizung, eingewachsene Haare oder eine Fremdkörperreaktion entstehen. Leichte Beschwerden verschwinden häufig von selbst. Breiten sich gerötete oder eitrige Stellen aus, werden sie zunehmend schmerzhaft oder bleiben sie bestehen, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Auch eine ausgeprägte Hautreizung mit starkem Brennen, Bläschen oder nässenden Stellen sollte nicht ignoriert werden. Darüber hinaus sind Kontaktallergien gegen Bestandteile des Wachses möglich. Zu heißes Wachs kann Verbrennungen verursachen. Deshalb sollte die Temperatur vor dem Auftragen kontrolliert werden.
Wann sollte man auf Waxing verzichten?
Bei gereizter, verletzter oder entzündeter Haut sollte nicht gewachst werden. Das gilt beispielsweise bei Sonnenbrand, offenen Wunden, aktiven Ekzemen und anderen akut entzündeten Hautstellen.
Retinoide
Besondere Vorsicht gilt bei Retinoiden. Während einer Behandlung mit oralem Isotretinoin wird von Waxing abgeraten, weil die Haut empfindlicher sein kann und beim Abziehen Verletzungen entstehen können. Die American Academy of Dermatology empfiehlt, auch nach dem Ende der Isotretinoin-Behandlung sechs Monate auf Waxing zu verzichten.
Bei äußerlich angewendeten Retinoiden wie Tretinoin oder Retinol betrifft die Vorsicht vor allem die behandelte Hautstelle. Besonders im Gesicht können diese Wirkstoffe die Haut empfindlicher machen, sodass beim Waxing oberflächliche Hautschichten mit abgelöst werden können. Wie lange das Präparat vor einer Behandlung pausiert werden sollte, hängt vom Wirkstoff und der Haut ab und sollte im Zweifel ärztlich abgeklärt werden.
Blutgerinnungshemmende Medikamente
Blutgerinnungshemmende Medikamente sind kein pauschales Verbot für Waxing. Sie können jedoch dazu führen, dass leichter kleine Einblutungen oder Blutergüsse entstehen. Bei stärkerer Blutungsneigung oder sehr empfindlicher Haut ist eine ärztliche Rücksprache sinnvoll.
Diabetes und gestörte Wundheilung
Auch Diabetes bedeutet nicht automatisch, dass Waxing unmöglich ist. Bei schlecht eingestelltem Diabetes, Durchblutungsstörungen, Neuropathie oder einer beeinträchtigten Wundheilung können kleine Hautverletzungen jedoch problematischer sein. In diesen Fällen solltest Du Waxing vorher medizinisch abklären. Über auffällige Muttermale, Warzen, offene Stellen oder andere erhabene Hautveränderungen sollte nicht direkt gewachst werden.
Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft ist Waxing grundsätzlich möglich. Durch hormonelle Veränderungen kann die Haut jedoch empfindlicher reagieren. Wenn Du Veränderungen oder Hautprobleme im Behandlungsbereich bemerkst, solltest Du diese vor dem Waxing ansprechen.
Waxing, Sugaring oder Laser: Was ist besser?
Welche Methode am besten geeignet ist, hängt davon ab, wie lange das Ergebnis halten soll, wie empfindlich die Haut reagiert und wie viel Aufwand Du investieren möchtest.
Waxing und Sugaring
Waxing und Sugaring entfernen die Haare aus den Haarfollikeln und müssen regelmäßig wiederholt werden. Beim Sugaring wird eine Zuckerpaste verwendet, die bei einer verbreiteten Technik in Haarwuchsrichtung entfernt wird.
Manche Menschen empfinden Sugaring als angenehmer oder hautschonender. Dass die Methode grundsätzlich weniger schmerzhaft ist oder weniger Hautreizungen verursacht, lässt sich jedoch nicht für jeden Menschen sagen.
Laser-Haarentfernung
Wer die Haarmenge langfristig reduzieren möchte, kann eine Laser-Haarentfernung in Betracht ziehen. Dabei wird Lichtenergie vom Melanin im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt, wodurch die Wachstumsstrukturen des Haarfollikels geschädigt werden können.
Da nur Haare in bestimmten Wachstumsphasen ausreichend auf die Behandlung reagieren, sind mehrere Sitzungen notwendig. Ziel ist eine langfristige beziehungsweise dauerhafte Haarreduktion. Eine vollständige und lebenslang garantierte Haarfreiheit lässt sich jedoch auch mit Laser nicht versprechen.
Laserbehandlungen funktionieren besonders gut bei einem deutlichen Unterschied zwischen dunklen Haaren und heller Haut. Für dunklere Hauttypen stehen geeignete Lasersysteme zur Verfügung, bei denen Parameter und Gerät besonders sorgfältig ausgewählt werden müssen. Sehr helle, rote oder graue Haare sprechen aufgrund ihres geringen Melaningehalts schlechter auf die Behandlung an.
Wann sollte man zum Arzt?
Leichte Rötungen und kleine Reizungen nach dem Waxing verschwinden meist von selbst. Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn sich eine Entzündung deutlich ausbreitet, starke Schmerzen auftreten oder größere eitrige Pusteln beziehungsweise Knoten entstehen.
Auch wiederkehrende oder stark entzündete eingewachsene Haare sollten dermatologisch untersucht werden. Das gilt ebenso für Blasen, offene Hautstellen, anhaltend starkes Brennen oder eine ausgeprägte allergische Reaktion.
Wenn Du regelmäßig nach der Haarentfernung unter eingewachsenen Haaren, Follikulitis oder starken Hautreaktionen leidest, kann der Hautarzt beurteilen, ob eine andere Haarentfernungsmethode geeigneter ist. Über MOOCI findest Du Hautärzte und spezialisierte Praxen in Deiner Nähe.
Was kostet Waxing?
Waxing ist eine kosmetische Leistung und wird normalerweise selbst bezahlt. Die Preise unterscheiden sich je nach Körperzone, Studio und Region zum Teil deutlich.
In Deutschland kostet das Waxing beider kompletter Beine aktuell häufig etwa 35 bis 55 Euro, die Achseln liegen ungefähr bei zehn bis 25 Euro. Für ein Brazilian Waxing kannst Du grob mit 30 bis 50 Euro rechnen.
In Österreich liegen komplette Beine häufig bei etwa 40 bis 60 Euro, die Achseln bei ungefähr 15 bis 30 Euro und Brazilian Waxing bei rund 30 bis 55 Euro.
In der Schweiz sind die Preise meist höher. Für komplette Beine liegen aktuelle Angebote häufig zwischen etwa 80 und 125 Franken, für die Achseln bei ungefähr 25 bis 40 Franken und für Brazilian Waxing bei etwa 65 bis 110 Franken.
Die Angaben sind Richtwerte. Preise können je nach Umfang, Geschlecht, Waxing-Technik und Studio deutlich abweichen. Kombinationsangebote für mehrere Körperzonen sind häufig günstiger als einzelne Behandlungen.
Quellen
Kang, C.N., Shah, M., Lynde, C. et al. (2021): Hair Removal Practices: A Literature Review. Skin therapy letter, 26(5), 6–11. PMID: 34524781
Truesdale, M.D., Osterberg, E.C., Gaither, T.W. et al. (2017): Prevalence of Pubic Hair Grooming–Related Injuries and Identification of High-Risk Individuals in the United States. JAMA Dermatology, 153(11), 1114. DOI: 10.1001/jamadermatol.2017.2815
Hodges, A.L., Holland, A.C. (2017): Prevention and Treatment of Injuries and Infections Related to Pubic Hair Removal. Nursing for Women’s Health, 21(4), 313–317. DOI: 10.1016/j.nwh.2017.06.001
Spring, L.K., Krakowski, A.C., Alam, M. et al. (2017): Isotretinoin and Timing of Procedural Interventions. JAMA Dermatology, 153(8), 802. DOI: 10.1001/jamadermatol.2017.2077
Thomas, M.M., Houreld, N.N. (2019): The “in’s and outs” of laser hair removal: a mini review. Journal of Cosmetic and Laser Therapy, 21(6), 316–322. DOI: 10.1080/14764172.2019.1605449
Stell sie anonym. Die MOOCI-Redaktion prüft jede Frage und holt die Antwort einer Fachärztin oder eines Facharztes ein. Beantwortete Fragen erscheinen hier auf der Seite, ohne Namen. Bei akuten Beschwerden wende Dich bitte direkt an Deine Praxis oder den ärztlichen Notdienst.
Häufige Fragen
Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.
