Muskelmasse gilt heute als offizieller Biomarker des Alterns und Krafttraining als wirksamste Investition in gesunde Lebensjahre.
Gebräunte Haut mag attraktiv aussehen, doch UV-Strahlung hinterlässt Spuren.
Inhaltsverzeichnis
Warum ist sonnengebräunte Haut nicht gleich gesunde Haut?
Über viele Jahre hinweg galt gebräunte Haut als Sinnbild für Gesundheit und Attraktivität, vor allem, wenn sie von einem Strandurlaub stammte. Sonnenschutz spielte in dieser Zeit kaum eine Rolle. Doch heute wissen wir: UV-Strahlung ist gefährlich. Ohne Schutz solltest Du Dich nie längere Zeit der Sonne aussetzen.
Ein Sonnenschutz mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 ist in unseren Breitengraden Pflicht. Am Meer oder in den Bergen, wo die Strahlung besonders intensiv ist, solltest Du sogar zu einem Produkt mit LSF 50 greifen. Denn: UV-Strahlen dringen auch bei bewölktem Himmel durch und sind selbst dann aktiv, wenn es windig oder bedeckt ist. Deine Haut merkt das und reagiert mit Stress.
Zu viel Sonne führt nicht nur zu Sonnenbrand, sondern beschleunigt auch die Hautalterung. Die Haut verliert an Elastizität, es bilden sich Falten, und in manchen Fällen treten Pigmentstörungen auf. Deshalb ist es so wichtig, dass Du Deiner Haut im Sommer besondere Aufmerksamkeit schenkst – und zwar mit der richtigen Pflege, Schutz und Regeneration.
Was sind Antioxidantien, Enzympeelings und Barriereschutz für die Haut?
Nach einem sonnigen Tag ist Deine Haut oft sehr beansprucht. Rückstände von Sonnencreme, Schweiß und Schmutz können sich auf ihr ablagern und sie zusätzlich belasten. Das macht sie schnell müde und fahl, was auf Dauer auch dazu führen kann, dass unsere Haut schneller altert.
Damit das gar nicht erst passiert, ist eine passende Sommerpflege besonders wichtig. Dazu gehören ein hoher Sonnenschutz, eine sanfte, aber gründliche Reinigung – zum Beispiel mit einem Enzympeeling – sowie Pflegeprodukte mit Antioxidantien und Inhaltsstoffen, die die Hautbarriere stärken. So unterstützt Du Deine Haut dabei, sich zu erholen und gesund zu bleiben.

Wie wirken Antioxidantien und Barriereschutz auf die Haut?
Antioxidantien schützen Deine Haut vor oxidativen Stress und freien Radikalen. Der Barriereschutz wiederum bewahrt der Haut ihre Integrität und hilft Feuchtigkeit zu speichern. Bei der Hautpflege sorgen Antioxidantien dafür, dass schädliche Stoffe neutralisiert werden. Zudem stärken sie die Hautbarriere gegen negative Einflüsse von außen.
Die Wirkung von Antioxidantien:
- die Hautbarriere wird gestärkt: Vitamine wie zum Beispiel B3 unterstützt die Bildung von Ceramiden, die sehr wichtig für die Hautbarriere sind
- schützen vor freien Radikalen: das Coenzym Q10, Vitamin C und Vitamin E können freie Radikale, die durch die Einflüsse der Umwelt oder UV-Strahlung entstehen, neutralisieren
- Regenerierung: Die Regeneration der Haut wird nicht nur gefördert, sondern auch die Kollagenbildung unterstützt. Das Ergebnis: die Haut wird gesünder und wirkt jugendlicher.
- der UV-Schutz : Schäden, die durch die UV-Strahlung entstehen können, werden reduziert und die frühe Hautalterung vermindert
Der Barriereschutz und seine Wirkung:
- er schützt vor den negativen Umwelteinflüssen
UV-Strahlung, verschmutzte Luft, Schadstoffe
bindet Feuchtigkeit - durch die Hautbarriere wird die Haut unterstützt Feuchtigkeit zu speichern, so trocknet sie nicht aus
stärkt die Lipidschicht - Die Haut wird durch eine Lipidschicht, dazu gehören auch Ceramide, weich und elastisch gehalten. Der Barriereschutz unterstützt dabei, die Funktion der Hautbarriere aufrechtzuerhalten.

Wie kann die Hautbarriere gestärkt werden?
Mit den folgenden Tipps kannst Du Deine Hautbarriere und ihre Funktion unterstützen:

Trink im Sommer ausreichend Wasser und nutze nur feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte für Deine Haut.

Benutze vorwiegend sanfte Hautreinigungsprodukte, die Deine Haut durch die Reinigung nicht austrocknen.

Achte bei der Ernährung auf Ausgewogenheit. Durch die Aufnahme von Mineralstoffen und Vitaminen unterstützt Deine Hautgesundheit.

Achte darauf, dass sich in Deinen Hautpflegeprodukten Antioxidantien befinden. Sie helfen dabei, die Hautbarriere zu schützen und zu stärken.
Wie funktioniert ein Enzympeeling?
Enzympeelings können die Haut zur natürlichen Erneuerung anregen. Durch die sanfte Trennung der Hornzellen wird die darunter liegende neue Hautschicht vorsichtig freigelegt. Dadurch wird die Haut schonend tiefengereinigt und wirkt frisch und jugendlich.
Durch die sehr sanfte Reinigung entstehen keine Rötungen, kein Spannungsgefühl und keine Hautirritationen. Gleichzeitig wirken die Enzyme wie ein Booster, weil sie der Haut Feuchtigkeit spenden. Durch die sehr gute Reinigung kann Deine Haut die nachfolgenden Hautpflegeprodukte besser aufnehmen.
Welche Enzyme sind in der Kosmetik besonders beliebt?
Enzympeelings haben aber noch weitere positive Wirkungen. Durch das präzise Einsetzen von Protease-Enzymen wird der Stoffwechsel der Haut gezielt beeinflusst. Ein Beispiel hierfür ist das aus der Papaya gewonnene Papain.
Dieses Enzym hat eine entzündungshemmende, wundheilungsfördernde und auch antioxidative Wirkung. Collagenase, eine weitere Protease, wirkt der Narbenbildung zum Beispiel bei Akne entgegen und unterstützt positiv die Hautregeneration.
Nutzt du Enzyme, die der Proteasengruppe angehören, kannst Du der Verhornung der Haut vorbeugen. Eine Verhornung entsteht sehr oft bei unreiner Haut und das Hautbild erscheint unregelmäßig. Durch die Enzyme wird Dein Hautbild wieder glatt und gleichmäßig.

Möchtest Du ein Enzympeeling versuchen, dann nutze am besten Produkte, die kein Wasser enthalten. Enzympeelings auf Pulverbasis werden erst bei der Verwendung durch das Wasser aktiviert. Die enthaltenen Enzyme können ihre Kraft dadurch voll entfalten.
So startest Du mit gesunder Haut in den Sommer
Sommer, Sonne und Strand müssen nicht gleichbedeutend sein mit strapazierter Haut. Wenn Du auf den richtigen Sonnenschutz achtest, regelmäßig sanfte Enzympeelings anwendest und Deiner Haut mit Antioxidantien und Barriereschutz die nötige Pflege gibst, kannst Du den Sommer in vollen Zügen genießen – und Deine Haut bleibt dabei frisch, gesund und strahlend.
Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.



