Zum Hauptinhalt springen
Trendmagazin
Mein MOOCI
Spezialist:innen finden

Neueste Beiträge

Alle ansehen
Kategorien
Longevity Neu Plastische Chirurgie Dermatologie Zahnmedizin Ästhetische Dermatologie Alle Themen von A-Z
Über MOOCI Qualitätssicherung Für Ärzt:innen Einloggen
Spezialist:innen Mit MIA chatten
MOOCI › Hand & Fußchirugie › Dupuytren Kontraktur
Dupuytren Kontraktur

Dupuytren Kontraktur

Wenn sich die Finger langsam verkrümmen und alltägliche Handgriffe zur Herausforderung werden, steckt dahinter häufig die Dupuytren Kontraktur, eine gutartige Bindegewebswucherung der Handinnenfläche.

Dauer
45-120 Minuten
Klinik
1-3 Nächte
Ausfallzeit
6 Wochen
War dieser Beitrag hilfreich für Dich?

Was ist die Dupuytren Kontraktur?

Die Dupuytren’sche Kontraktur (Morbus Dupuytren) ist eine nach dem französischen Chirurgen Guillaume Dupuytren bezeichnete gutartige Bindegewebswucherung der Handinnenfläche und der Finger. Der Ring- und Kleinfinger sind dabei am häufigsten betroffen. Unter einer Kontraktur verstehen medizinische Experten im Allgemeinen eine Verkürzung eines Gewebes, beispielsweise von Muskeln, Bändern oder Sehnen, wodurch es meist zu Bewegungseinschränkungen kommt.

Die zwischen der Handhaut und den Beugesehnen und Nerven der Hand liegende Gewebeschicht bezeichnen Mediziner als Palmaraponeurose. Dieses Gewebe schützt die darunter liegenden Nerven und Sehnen, beispielsweise bei einem Sturz auf Deine Hand oder beim festen Zugreifen. Bei der Dupuytren’schen Erkrankung kommt es allerdings zur Veränderung dieses Gewebes. Es verdickt sich strangförmig und bildet Knoten, die sich zusammenziehen, wodurch sich die Palmaraponeurose verkürzt. In der Folge krümmen sich Deine Finger immer mehr.

Der Krankheitsverlauf lässt sich in vier Stadien einteilen. Im Stadium I haben sich Bindegewebszellen vermehrt, wobei sich diese Vermehrung durch Knötchen oder flächige Verhärtungen äußert. Ebenfalls liegt bereits eine leichte Kontraktur vor. In den Stadien II und III verhärtet sich das Gewebe weiter, insbesondere im Ring- und Kleinfinger, wodurch es zur Ausbildung von Fehlstellungen kommt. Die Beugekontraktur ist mittlerweile ausgeprägter. Das Stadium IV tritt häufig bei lange unbehandelten Patienten auf.

Die Stränge haben die Muskeln umwachsen und der Streckapparat ist an den Gelenkkapseln fixiert. Die Finger krümmen sich weiter und lassen sich nicht mehr ausstrecken. Dies ist teilweise mit Schmerzen sowie einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Funktion der Hand verbunden. Die Dupuytren Kontraktur kann schubweise verlaufen. Einige Betroffene berichten, dass sie lange Zeit gar keine Beschwerden haben und sich die Krankheit aber wieder verschlimmert. Bei anderen Patienten bleibt eine nicht weiter hinderliche Knötchenbildung ein Leben lang bestehen, die keine Operation erfordert.

Welche Ursache hat die Dupuytren‘sche Kontraktur?

Die genaue Ursache der Erkrankung ist nach derzeitigem Wissensstand nicht vollständig bekannt. Mediziner diskutieren aktuell freie Radikale neben der genetischen Disposition als möglichen Auslöser. Es besteht die Vermutung, dass diese Substanzen das Wachstum des Bindegewebes verändern, wodurch es zu einer Verkürzung der ursprünglichen Gewebestrukturen und in deren Folge zu der typischen Fingerkrümmung kommt.

Für diese Theorie spricht unter anderem, dass die Krankheit bei Männern ab dem 40. Lebensjahr mit alkoholtoxischen Leberschäden assoziiert ist, denn in höheren Konzentrationen trägt der Alkohol selbst zur Bildung freier Radikale bei. Auch Tabakrauchen, Diabetes mellitus und Traumata stehen möglicherweise mit der Dupuytren’schen Kontraktur in Verbindung. Nachgewiesen konnte bislang jedoch ein Vererbungsfaktor. Bei einem Drittel aller Fälle ist ein Familienangehöriger ebenfalls davon betroffen. Männer leiden etwa dreimal häufiger an der Erkrankung als Frauen.

Welche Folgen bringt die Erkrankung mit sich?

Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung sind die Finger immer unbeweglicher, ein Strecken ist kaum mehr möglich. Durch die zunehmende Krümmung der Finger nach innen kommt es zu einer unwillkürlichen Faustbildung, wobei sich die Hand nicht mehr öffnen lässt. Oftmals entstehen hierdurch Entzündungen in den sich gebildeten Hautfalten.

Neben eventuell aufkommenden Schmerzen belastet Betroffene vor allem die eingeschränkte Beweglichkeit der Finger. Selbst die Ausführung einfacher alltäglicher Tätigkeiten, wie Computerarbeiten, ist oftmals nicht mehr möglich.

Dupuytren’sche Kontraktur

Für wen ist die Operation geeignet?

Zwar kann die Erkrankung in jedem Stadium stehen bleiben, meist ist jedoch ein Fortschreiten üblich. Bei zunehmender Beugestellung der betroffenen Finger erhöht sich das Komplikationsrisiko bei einer Operation und die zu erwartenden Resultate verschlechtern sich. Deshalb empfehlen Mediziner, insbesondere wenn das Mittelgelenk der Finger betroffen ist und bereits Schmerzen bestehen, nicht zu lange mit einem operativen Eingriff zu warten. Da im höheren Alter die Knoten oftmals sehr langsam wachsen, stellen sie bei den Betroffenen in der Regel keine größere Behinderung dar und ein medizinischer Eingriff ist somit meist nicht nötig.

Was passiert vor dem Eingriff?

Vor einer Behandlung muss ein Arzt feststellen, ob Du tatsächlich unter der Dupuytren’schen Kontraktur leidest. Dieser erkennt meist bereits durch einfaches Betrachten und Betasten der Hand die Erkrankung. Hierbei ertastet er die Hohlhand sowie die Streck- und Beugeseiten der Finger und prüft den Faustschluss. Um dennoch mögliche andere Ursachen wie den sogenannten „schnellenden Finger“, verhärtete Narben oder einen Gelenkverschleiß ausschließen zu können, kann eine Röntgen- oder Magnetresonanz-Aufnahme erforderlich sein. Insbesondere bei jungen Patienten ist zusätzlich die Abklärung eines Tumorverdachtes ratsam.

Dr. med. Christina Luther

“Vor dem Eingriff sollte der Patient keine offenen Wunden haben, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Bei sehr derber und harter Haut sollten die Hände für einige Tage mit einer gut fettenden Creme gepflegt werden. Am Abend vor der OP empfiehlt sich ein desinfizierendes Handbad.”

Dr. med. Christina Luther

Was muss ich vor dem Eingriff beachten?

Mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff musst Du blutverdünnende beziehungsweise blutgerinnungshemmende Medikamente absetzen und diese gegebenenfalls durch Heparinspritzen ersetzen lassen. Da auch zahlreiche Grippe- und Schmerzmittel Acetylsalicylsäure enthalten, die zu einer Blutverdünnung führen, musst Du die Medikamente mit diesem Wirkstoff ebenfalls zwei Wochen vorher absetzen. Andere wichtige Medikamente wie Herzmittel, Schilddrüsenhormontabletten und blutdrucksenkende Arzneimittel darfst Du hingegen auch noch am Operationstag einnehmen. Sollten hierbei Unklarheiten bestehen, hältst Du am besten mit Deinem Hausarzt oder Operateur Rücksprache.

Bei Anwendung einer Allgemeinnarkose darfst Du am Tag vor dem Eingriff keine schwerverdaulichen, zum Beispiel stark fetthaltigen Nahrungsmittel, aufnehmen. Mindestens sechs Stunden vor dem Operationstermin darf keine Nahrungsmittel- und Flüssigkeitszufuhr mehr erfolgen. Bei lokaler Betäubung kannst Du auch noch vor dem medizinischen Eingriff leichte Kost und Wasser oder Tee zu Dir nehmen. Rauchen kann die Wundheilung negativ beeinflussen, zudem herrscht ein striktes Alkoholverbot am Operationstag. Ebenfalls musst Du vorher jeglichen Metall-Schmuck entfernen. Achte zusätzlich am Operationstag darauf, keine öligen Dusch- oder Badezusätze zu verwenden, sondern stattdessen normale Seife oder Duschgel. Auch solltest Du Dich aus hygienischen Gründen zum Zeitpunkt der Operation nicht mehr schminken und auch keine Gesichts- oder Körpercreme auftragen.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder aufzuhalten, kann im Anfangsstadium eine lokale Bestrahlung, beispielsweise mit Röntgenstrahlung, zum Einsatz kommen. Ein neueres Verfahren ist die Injektionstherapie mit Kollagenase. Diese Substanzen führen zu einer enzymatischen Zersetzung des Dupuytrenstranges. Ebenfalls ist eine Auflösung des Stranges durch die Nadelfasziotomie möglich. Beide Techniken helfen in vielen Fällen nur temporär und sollten mit dem Experten eingehend besprochen werden. Im fortgeschrittenen Stadium können Mediziner durch die Fasziektomie, bei der es zur Entfernung des erkrankten Gewebes kommt, wieder eine Streckung der erkrankten Finger ermöglichen.

Wie verläuft die Behandlung der Dupuytren‘sche Kontraktur?

Injektionstherapie mit Kollagenase

Oftmals kann eine Behandlung der Dupuytren’schen Kontraktur ambulant durch einen Orthopäden oder Handchirurgen erfolgen. Hierbei spritzen Mediziner Kollagenasen in Deine Haut. Das sind bioaktive Substanzen, die Kollagen abbauen können und so das Bindegewebe zersetzen, wodurch sich der gebildete Strang auflöst. Die Einwirkzeit beträgt 24 Stunden. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Finger durch ein spezielles Manöver gestreckt, wodurch der Strang reißt. Da sowohl die Injektion als auch die darauffolgende Streckung Schmerzen verursachen können, empfehlen Spezialisten die Behandlungsschritte jeweils mit einer lokalen Betäubung durchführen zu lassen. Teilweise können nach der Therapie Blasenbildungen, Hauteinrisse oder Blutergüsse auftreten, die aber meist innerhalb von 1-2 Wochen heilen.

Zur Sicherung des Behandlungsresultates bekommst Du eine für Dich eigens angepasste Schiene für die behandelte Hand, die Du für vier bis sechs Wochen ausschließlich nachts tragen musst. Die besten Erfolge mit dieser Behandlungsmethode lassen sich bei leichten Kontrakturen beobachten. Langzeitergebnisse stehen noch aus, weshalb Dein Arzt diese Technik mit Dir eingehend besprechen wird.

upuytren

Nadelfasziotomie

Eine weitere ambulante, minimal-invasive Behandlung ist die Nadelfasziotomie, bei der der Mediziner unter örtlicher Betäubung mittels Nadelstichen die Dupuytren-Stränge durchlöchert. Durch anschließende Streckung Deiner Finger reißen die Strangreste ein. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig, um das gewünschte Resultat erzielen zu können. Zwar sind die kurzfristigen Ergebnisse gut, dennoch musst Du das Risiko in Kauf nehmen, dass es zu einer erneuten Strangbildung kommt (Rezidiv).

Bei einem ausgeprägteren Befund ist dagegen häufig eine operative Maßnahme notwendig. Die Operation kann dabei stationär, tagesklinisch oder ambulant erfolgen. Bei stationärer Behandlung ist die Aufenthaltsdauer abhängig vom Ausprägungsgrad der Kontraktur, jedoch solltest Du mit mindestens drei Tagen rechnen. Der Eingriff kann sowohl in Allgemeinnarkose oder unter lokaler Betäubung stattfinden.

Fasziektomie

Die Fasziektomie kann klein durchgeführt werden oder ist mit einem relativ großen Eingriff verbunden und kommt vor allem dann zur Anwendung, wenn eher diffuse, schwere Gewebsveränderungen bestehen.

Das medizinische Verfahren kann auf drei Arten erfolgen. Bei der kompletten Fasziektomie entfernen Chirurgen das gesamte Bindegewebe. Findet dagegen nur eine Entfernung des befallenen Gewebes statt, sprechen Mediziner von einer partiellen Fasziektomie. Eine weitere Variante ist die Dermofasziektomie, bei der es zur Entnahme des gesamten Bindegewebes sowie der darüberliegenden Haut kommt, welche Mediziner durch ein Hauttransplantat ersetzen. Die Chirurgen verwenden in der Regel eine zickzackförmige Schnittführung entlang der natürlichen Hautfalten Deiner Hand, sodass meist nur unauffällige Narben zurückbleiben.

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Neben allgemeinen Risiken bei einer Operation wie unter anderem Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Thrombose, Narbenbildung, Durchblutungsstörungen und Haut- und Weichteilschäden, können zusätzlich eingriffsspezifische Komplikationen auftreten. Diese schließen Haut-, Gewebe- und Nervenschädigungen, Gefühlsstörungen und Resteinschränkungen ein. Auch ist es möglich, dass eventuell keine vollständige Beseitigung der funktionellen Beschwerden erfolgen kann. Unter Umständen kann es auch zum erneuten Ausbruch der Erkrankung kommen.

Dr. med. Christina Luther

“Nach der Operation erfolgen über mehrere Wochen krankengymnastische Übungen. Krankengymnastik macht bei der Dupuytren’sche Kontraktur 50 Prozent des Therapieerfolgs aus.”

Dr. med. Christina Luther

Was muss ich nach der Operation beachten?

Direkt nach der Operation wird, je nach Art der Technik, eine Gipsschiene angelegt oder die Hand mit einem “Bewegungsverband” versorgt. Der Arm sollte so oft wie möglich hochgelagert werden. Die nicht ruhiggestellten Finger sollten bewegt werden. Eine Schwellung in der Hohlhand ist nach dieser Operation normal, sie verschwindet jedoch in den ersten fünf bis sieben Tagen. Die Gipsschiene wird bis zur sicheren Wundheilung getragen und anschließend wird mit den aktiven Bewegungsübungen begonnen. Die Nähte können in der Regel am 12. Tag entfernt werden. Eine Ergotherapie ist empfehlenswert. Insgesamt ist mit einer Nachbehandlungszeit von sechs bis acht Wochen zu rechnen.

Kann man die Erkrankung vorbeugen?

Sicher vorbeugen lässt sich die Dupuytren’sche Kontraktur schon alleine aufgrund der genetischen Komponente als Ursache nicht. Solltest Du erste Anzeichen bemerken, die auf die Erkrankung hindeuten könnten, raten wir Dir, möglichst schnell einen Arzt aufzusuchen um die bei Dir bestehenden Symptome abklären zu lassen. Stellt dieser tatsächlich die Diagnose Dupuytren’sche Kontraktur, stehen bei frühzeitiger Therapie die Chancen gut, die Beschwerden deutlich zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Prinzipiell besteht durch Dehnung des betroffenen Gewebes und Kräftigung der Fingerstrecker die Möglichkeit, der Verkürzung des Bindegewebes entgegenzuwirken.

Die Eigenbehandlung umfasst dabei eine Massage der betroffenen Hand entlang des Mittelhandknochens von Ring- und Kleinfinger in Richtung Fingerspitzen mittels der gesunden Hand. Danach erfolgt eine Dehnung der gekrümmten Finger, indem Du diese sanft in die Länge ziehst. Im Anschluss kannst Du versuchen, Deine Finger aktiv zu strecken. Platziere dafür Deine Handfläche auf eine Tischplatte und hebe jeden Finger einzeln von der Oberfläche ab. Achte darauf, dass Deine Finger dabei immer gespreizt sind. Gegebenenfalls kannst Du auch ein Gummiband über alle Finger spannen, um einen erhöhten Widerstand für die Muskeln zu erreichen. Versuche nun, Deine Finger gegen das Band zu spreizen.

Dupuytren’sche Kontraktur KI-generiertes Bild

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Inwieweit eine Kostenübernahme erfolgt, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich und richtet sich auch nach der Art der Behandlung. Für die Fasziektomie kommen die Krankenkassen in der Regel auf, für die Injektionstherapie mit Kollagenase und die Nadelfasziotomie jedoch häufig nicht.

Das Pendant am Fuß ist Morbus Ledderhose.

Videos: Dupuytren-Kontraktur

Quellen

War dieser Beitrag hilfreich für Dich?
Deine Frage ist nicht dabei?

Stell sie anonym. Die MOOCI-Redaktion prüft jede Frage und holt die Antwort einer Fachärztin oder eines Facharztes ein. Beantwortete Fragen erscheinen hier auf der Seite, ohne Namen. Bei akuten Beschwerden wende Dich bitte direkt an Deine Praxis oder den ärztlichen Notdienst.

Häufige Fragen

Was sind die ersten Anzeichen einer Dupuytren-Kontraktur?
Die ersten Anzeichen sind kleine, tastbare Knoten in der Handinnenfläche, meist in der Nähe des Ring- oder Kleinfingers. Diese Knoten können sich im Laufe der Zeit verhärten und zu Bewegungseinschränkungen führen.
Wie schnell schreitet die Dupuytren-Kontraktur voran?
Der Verlauf ist individuell unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen bleibt die Erkrankung über Jahre stabil, während sie bei anderen relativ schnell fortschreitet und eine Behandlung erforderlich macht.
Kann sich eine Dupuytren-Kontraktur von selbst zurückbilden?
Nein, die Erkrankung bildet sich nicht spontan zurück. In manchen Fällen bleibt sie jedoch über Jahre unverändert, ohne dass eine Behandlung notwendig ist.
Welche nicht-operativen Behandlungsmethoden gibt es?
Im frühen Stadium können eine Strahlentherapie oder Injektionen mit Kollagenase helfen. Auch spezielle Dehnübungen können unterstützend wirken.
Welche Finger sind am häufigsten betroffen?
Die Dupuytren-Kontraktur betrifft vor allem den Ring- und Kleinfinger. In selteneren Fällen können auch andere Finger betroffen sein.
Welche Berufe begünstigen eine Dupuytren-Kontraktur?
Manche Berufe mit intensiver Handbelastung, wie Handwerker oder Musiker, könnten das Risiko erhöhen. Eine eindeutige Verbindung ist aber nicht abschließend belegt.
Kann man Dupuytren durch Fingerübungen heilen?
Fingerübungen können helfen, die Beweglichkeit der Finger zu erhalten, heilen können sie die Erkrankung jedoch nicht.
Ist Morbus Dupuytren eine Autoimmunerkrankung?
Nein, es handelt sich nicht um eine Autoimmunerkrankung. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, eine genetische Veranlagung spielt aber eine Rolle.
Ist Dupuytren dasselbe wie eine Sehnenscheidenentzündung?
Nein, bei einer Sehnenscheidenentzündung sind die Sehnen betroffen, während sich bei der Dupuytren-Kontraktur das Bindegewebe in der Handinnenfläche verändert.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Operation?
Die Heilungszeit beträgt in der Regel sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit sind Ergotherapie und gezielte Übungen wichtig, um die Handfunktion bestmöglich wiederherzustellen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Dr. med. Stefan Gärner

Dr. med. Stefan Gärner

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. Stefan Gärner schloss 2002 sein Medizinstudium an der Universität Wien ab. Am Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler in Wien absolvierte er die Facharztausbildung für Unfallchirurgie. Zudem hat er den Facharzt für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Züricher Universitätsspital abgelegt. Zusätzlich hat Dr. Gärner im Wilhelminenspital in Wien 2011 die Facharztausbildung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie abgeschlossen. Die Spezialgebiete von Dr. Gärner sind die ästhetische und rekonstruktive Brustchirurgie, Liposuktion und Bodysculpting sowie die Gesicht-, Hand- und Tumorchirurgie. Zudem zählen auch Botox-, Filler- und Lipofiller-Behandlungen zu seinem Leistungsspektrum. Dr. Stefan Gärner ist Mitglied der österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, der österreichischen Gesellschaft für Senologie und der österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie.

Zum Profil
Ärzt:innen für Dupuytren Kontraktur auf MOOCI

4 Profile auf MOOCI bieten diese Behandlung an. Die meisten davon findest Du hier:

Wien (2) Graz (1) Innsbruck (1)
Weitere Inhalte zum Thema
Aktuelle Trends
Unser medizinischer Prozess
Jeder Artikel wird von medizinischen Fachexpert:innen geprüft, um höchste Qualität und Aktualität sicherzustellen.
Recherche

Analyse aktueller Studien und Fachliteratur

Erstellung

Verfassung durch med. Fachjournalist:innen

Facharzt-Review

Prüfung durch praktizierende Fachärzt:innen

Aktualisierung

Regelmäßige Überprüfung und Updates

Fachärztlich geprüft
Dr. med. Stefan Gärner
Letzte Aktualisierung: 28.09.2026

MIA

KI-Assistentin · MOOCI Informational Agent

Hallo! Ich bin MIA, die KI-Assistentin von MOOCI. 👋

Damit Du es weißt: Du schreibst hier mit einer künstlichen Intelligenz, nicht mit einem Menschen. Meine Antworten können Fehler enthalten und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Wie kann ich Dir heute helfen?
Gerade eben

Arzt in deiner Nähe finden

🩺

MIA

Deine KI-Beratung von MOOCI

Hallo! Ich bin MIA, deine KI-Beratung von MOOCI. Ich beantworte deine Fragen zu ästhetischen und medizinischen Behandlungen. Was möchtest du wissen?

Arzt in deiner Nähe finden