Zum Hauptinhalt springen
Trendmagazin
Mein MOOCI
Spezialist:innen finden

Neueste Beiträge

Alle ansehen
Kategorien
Longevity Neu Plastische Chirurgie Dermatologie Zahnmedizin Ästhetische Dermatologie Alle Themen von A-Z
Über MOOCI Qualitätssicherung Für Ärzt:innen Einloggen
Spezialist:innen Mit MIA chatten
MOOCI › Sichtbarkeit Ihrer Arztpraxis bei Google prüfen: Der Selbstcheck in fünf Schritten
Sichtbarkeit Ihrer Arztpraxis bei Google prüfen: Der Selbstcheck in fünf Schritten KI-generiertes Bild

Sichtbarkeit Ihrer Arztpraxis bei Google prüfen: Der Selbstcheck in fünf Schritten

Fünf Abfragen zeigen in 30 Minuten, wo Ihre Praxis bei Google sichtbar ist und wo…

Die Sichtbarkeit einer Arztpraxis bei Google lässt sich auf mehreren Ebenen prüfen: über die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil, Verzeichnisse, thematische Suchanfragen und gegebenenfalls KI-Übersichten. Eine MOOCI-Messung in 30 Städten vom September 2026 zeigt, wie unterschiedlich diese Ebenen funktionieren. Bei der Suche nach „Arzt + Stadt“ entfielen 79,7 Prozent der untersuchten Treffer auf Praxis-Websites. Viele Ärzt:innen kennen ihre eigene Sichtbarkeit vor allem aus dem gewohnten Browser. Das kann jedoch ein verzerrtes Bild vermitteln, weil Google Suchergebnisse unter anderem anhand von Standort, Sprache, Gerät und Nutzungskontext anpasst. Für einen Selbstcheck sollten Sie deshalb mehrere Suchanfragen miteinander vergleichen. Dieser Beitrag führt Sie durch fünf Schritte und ordnet die Ergebnisse mit Vergleichswerten aus 30 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

Der Vergleich einzelner Bewertungsportale, die Anforderungen an eine neue Praxiswebsite und die Funktionsweise von KI-Übersichten sind eigene Themen und werden hier nur so weit behandelt, wie es für den Selbstcheck notwendig ist.

Sichtbarkeit Ihrer Arztpraxis bei Google prüfen: Der Selbstcheck in fünf Schritten KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

Die Sichtbarkeit Ihrer Praxis bei Google lässt sich mit wenigen Abfragen selbst überprüfen. Die site:-Suche gibt einen ersten Hinweis darauf, welche Seiten Ihrer Website Google kennt; für eine vollständige Indexprüfung ist die Google Search Console aussagekräftiger. Das Google-Unternehmensprofil ist für die lokale Auffindbarkeit wichtig. Vollständige und korrekte Angaben verbessern die Voraussetzungen, garantieren aber keine bestimmte Position in der Kartenansicht.

Themen-Suchen und lokale Suchen liefern deutlich unterschiedliche Ergebnisse. In der MOOCI-Messung dominierten bei Themen-Suchen Portale und Magazine, während bei „Arzt + Stadt“ Praxis-Websites besonders häufig vertreten waren. KI-Übersichten können Praxis-Websites und Fachportale als Quellen verwenden. Welche Seiten Google tatsächlich zitiert, lässt sich jedoch nicht vorhersagen oder garantieren.

Warum sollte eine Praxis ihre Sichtbarkeit bei Google selbst prüfen?

Je nachdem, ob Patient:innen nach Ihrem Praxisnamen, einer medizinischen Leistung oder nach „Arzt + Stadt“ suchen, können völlig unterschiedliche Ergebnisse erscheinen. Wer nur eine einzelne Suchanfrage betrachtet, erhält deshalb kein vollständiges Bild der eigenen digitalen Sichtbarkeit.

MOOCI hat für die Suche nach „Longevity Arzt + Stadt“ in 30 Städten insgesamt 286 Treffer ausgewertet. Praxis-Websites stellten 79,7 Prozent dieser Ergebnisse und 89 Prozent der Top-drei-Treffer. Verzeichnisse kamen auf acht Prozent, klassische Arztsuchen auf 2,4 Prozent. Bei den zwölf nachfragestärksten Longevity-Themen mit zusammen 543.600 Suchanfragen pro Monat sah die Verteilung deutlich anders aus. Praxis-Websites stellten 12,2 Prozent der untersuchten Treffer, volumengewichtet 1,3 Prozent. Bei acht von zwölf Themen befand sich keine Praxis unter den Top zehn.

Diese Unterschiede zeigen, warum ein Selbstcheck mehrere Ebenen berücksichtigen sollte. In der untersuchten lokalen Suche waren Praxis-Websites besonders stark vertreten. Bei den Themen-Suchen dominierten dagegen Portale, Magazine und andere Informationsangebote. Das bedeutet nicht, dass eine Praxiswebsite grundsätzlich nicht für ein Thema ranken kann. Die MOOCI-Daten zeigen jedoch, dass dies in der untersuchten Population deutlich seltener vorkam.

Für den Selbstcheck empfiehlt sich ein privates Browserfenster oder eine Suche ohne eingeloggtes Google-Konto. Dadurch reduzieren Sie einen Teil der persönlichen Anpassung. Standort und andere Kontextfaktoren bleiben jedoch weiterhin relevant, insbesondere bei lokalen Suchanfragen.

Notieren Sie die Ergebnisse der einzelnen Schritte. Wenn Sie den Check beispielsweise nach drei Monaten wiederholen, können Sie Veränderungen nachvollziehen.

Was zeigt die site-Abfrage über die eigene Praxiswebsite?

Die site:-Abfrage ist ein schneller Orientierungstest dafür, welche Seiten Ihrer Domain Google grundsätzlich in den Suchergebnissen anzeigt. Sie ist jedoch keine vollständige Liste aller indexierten Seiten.

Geben Sie beispielsweise ein: site:ihre-praxis.de

Google zeigt Ihnen daraufhin Seiten Ihrer Domain, die für diese Abfrage gefunden werden. Die angezeigte Trefferzahl sollte jedoch nicht als exakte Zahl der indexierten URLs verstanden werden. Wenn Sie zuverlässig prüfen möchten, ob eine bestimmte Seite indexiert ist, ist die URL-Prüfung in der Google Search Console aussagekräftiger.

Worauf Sie beim Selbstcheck achten können

Prüfen Sie zunächst, ob neben Ihrer Startseite auch wichtige Leistungsseiten erscheinen. Finden Sie beispielsweise Seiten zu Ihren zentralen Behandlungen oder medizinischen Schwerpunkten? Tauchen stattdessen alte PDF-Dateien, Testseiten oder veraltete Inhalte auf, lohnt sich ebenfalls eine technische Prüfung. Sie können daraus jedoch nicht automatisch schließen, dass diese Seiten mit Ihren aktuellen Inhalten „konkurrieren“.

Wenn bei einer neuen Website noch keine oder nur wenige Seiten erscheinen, ist das allein ebenfalls kein Beweis für einen technischen Fehler. Wie schnell Google neue Seiten erfasst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bleiben wichtige Seiten dauerhaft unauffindbar, sollten Sie Indexierung und technische Freigaben gezielt überprüfen.

Ergänzen Sie die Abfrage zusätzlich um ein Thema, zum Beispiel: site:ihre-praxis.de Vitamininfusion

So erhalten Sie einen ersten Eindruck davon, ob Google zu diesem Begriff eine passende Seite Ihrer Domain findet.

Eine MOOCI-Auswertung von 1.860 Praxis-Websites mit insgesamt 11.757 Seiten beschreibt in diesem Zusammenhang den Befund „Substanz ohne Benennung“. Von 147 führenden Longevity-Anbieter:innen verfügten 28 Prozent über eine eigene Longevity-Seite. 88 Prozent dieser Seiten waren erst seit 2024 online. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die übrigen Praxen entsprechende Leistungen medizinisch nicht anbieten. Die Auswertung zeigt vielmehr, dass diese Leistungen auf den untersuchten Websites häufig nicht auf einer eigenen Longevity-Seite nachgewiesen werden konnten.

Für Ihren Selbstcheck können Sie deshalb festhalten:

  • Welche wichtigen Leistungsseiten erscheinen bei der site:-Suche?
  • Welche Ihrer Leistungen verfügen über eine eigene Unterseite?
  • Welche Schwerpunkte werden auf Ihrer Website lediglich erwähnt?
  • Welche Seiten sollten Sie zusätzlich mit der Search Console überprüfen?

Wie prüft man das Google-Unternehmensprofil der Praxis?

Suchen Sie Ihren Praxisnamen zusammen mit der Stadt und betrachten Sie das Google-Unternehmensprofil aus Sicht neuer Patient:innen. Prüfen Sie dabei vor allem, ob die dargestellten Angaben aktuell, vollständig und eindeutig sind. Das Unternehmensprofil ist für die lokale Suche wichtig. Google berücksichtigt bei lokalen Ergebnissen insbesondere Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beziehungsweise Prominenz. Vollständige und korrekte Informationen helfen Google, Ihr Unternehmen einer Suchanfrage zuzuordnen, garantieren aber keine bestimmte Position.

Für den Selbstcheck können Sie folgende Punkte prüfen:

  1. Name, Adresse und Telefonnummer: Stimmen die Angaben mit Ihrer Website und den tatsächlichen Praxisdaten überein?
  2. Kategorie: Entspricht die Hauptkategorie Ihrer tatsächlichen Fachrichtung beziehungsweise Tätigkeit?
  3. Öffnungszeiten: Sind reguläre Öffnungszeiten sowie Abweichungen an Feiertagen oder während Urlaubszeiten aktuell?
  4. Profile: Gibt es echte Dubletten, veraltete Standorte oder mehrfach angelegte Profile derselben Praxis?
  5. Website und Terminwege: Führen die Links zu den gewünschten Seiten?
  6. Bewertungen: Sind aktuelle Bewertungen vorhanden und werden öffentliche Antworten datenschutzkonform formuliert?

Mehrere Profile sind nicht automatisch ein Fehler

Gerade bei Gemeinschaftspraxen ist wichtig: Mehrere Google-Unternehmensprofile an derselben Adresse sind nicht automatisch unzulässig oder problematisch. Google erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen sowohl ein Profil für die Praxis als Organisation als auch eigene Profile für einzelne öffentlich tätige Ärzt:innen.

Prüfen sollten Sie deshalb nicht, ob „nur ein Profil“ existiert, sondern ob echte Dubletten vorhanden sind. Problematisch können beispielsweise ein nicht mehr genutzter Standort, zwei Profile derselben Praxis oder ein veralteter Eintrag einer Vorgängerpraxis sein.

Auch den Leistungsbereich Ihres Profils sollten Sie aktuell halten. Passende und vollständige Informationen können Google dabei helfen, die Relevanz Ihrer Praxis für lokale Suchanfragen besser einzuordnen. Daraus folgt allerdings keine Garantie für eine bestimmte Platzierung.

Bewertungen ohne Gegenleistung

Sie können Patient:innen grundsätzlich auf die Möglichkeit einer Bewertung hinweisen. Gegenleistungen wie Rabatte, Geschenke oder kostenlose Leistungen sollten Sie dafür jedoch nicht anbieten. Solche Anreize verstoßen bereits gegen die Google-Richtlinien für Bewertungen und können zusätzlich wettbewerbs- und berufsrechtlich problematisch sein. Auch bei Antworten auf Bewertungen gilt die ärztliche Schweigepflicht. Bestätigen Sie deshalb öffentlich weder eine Behandlung noch Diagnosen, Termine oder andere medizinische Details – selbst dann nicht, wenn Patient:innen diese Informationen zuvor selbst veröffentlicht haben.

Welche Verzeichnisse und Portale erscheinen bei der Suche nach Ihrer Praxis?

Suchen Sie Ihren Praxisnamen mit unterschiedlichen Varianten – beispielsweise mit und ohne Titel sowie mit und ohne Stadt – und prüfen Sie die ersten Suchergebnisse. Je nach Land können dort unter anderem jameda, Doctolib, DocFinder, ärztliche Verzeichnisse, Krankenkassen-Angebote, MOOCI, Branchenverzeichnisse oder Bewertungsportale erscheinen.

Für den Selbstcheck sind vor allem drei Fragen hilfreich:

  • Erscheint Ihre eigene Website bei der Namenssuche gut sichtbar?
  • Stimmen Adresse, Telefonnummer, Fachrichtung und andere zentrale Angaben auf den wichtigen Profilen?
  • Gibt es veraltete oder nicht von Ihnen gepflegte Einträge mit falschen Informationen?

Unterschiedliche Angaben auf mehreren Plattformen können Patient:innen verwirren und dazu führen, dass verschiedene Daten zu Ihrer Praxis im Umlauf sind. Deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Einträge regelmäßig zu kontrollieren. Eine pauschale Google-Regel, nach der widersprüchliche Verzeichnisdaten automatisch das Ranking Ihrer Website verschlechtern, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

Welche Rolle spielen Verzeichnisse in der lokalen Suche?

Die Bedeutung von Verzeichnissen hängt stark von der jeweiligen Suchanfrage ab. Bei „Longevity Arzt + Stadt“ stellten Verzeichnisse in der MOOCI-Messung acht Prozent der insgesamt 286 untersuchten Treffer. In 16 von 30 Städten erschien kein Verzeichnis unter den ausgewerteten Ergebnissen. In Österreich lag der Anteil der Praxis-Websites bei 87,5 Prozent. DocFinder erschien in dieser Messung einmal.

Die Daten zeigen damit, dass Praxis-Websites bei dieser konkreten lokalen Suchanfrage deutlich häufiger vertreten waren als Verzeichnisse. Daraus folgt jedoch nicht, dass eine Praxiswebsite grundsätzlich jedes Verzeichnis übertrifft oder bei jeder lokalen Suche besser rankt.

Für Ihren Selbstcheck sollten Sie deshalb festhalten, auf welchen relevanten Plattformen Ihre Praxis erscheint, welche Profile Sie selbst pflegen und wo Daten korrigiert oder aktualisiert werden müssen.

Warum unterscheidet sich die Themen-Suche von der Suche nach Arzt und Stadt?

Thematische und lokale Suchanfragen verfolgen unterschiedliche Absichten und liefern deshalb häufig andere Ergebnisse. Bei einer reinen Themen-Suche erscheinen in der MOOCI-Auswertung vor allem Informationsangebote, während bei lokalen Suchanfragen Praxis-Websites deutlich stärker vertreten sind.

Führen Sie beide Suchen direkt hintereinander durch. Suchen Sie zunächst nach Ihrer wichtigsten Selbstzahlerleistung als reinem Thema, beispielsweise „NAD Infusion“ oder „Skin Longevity“. Ergänzen Sie anschließend Ihre Stadt und vergleichen Sie die Ergebnisse. Achten Sie dabei darauf, welche Praxis-Websites, Portale, Magazine, Shops und anderen Informationsangebote unter den ersten Treffern erscheinen.

MOOCI hat diese Verteilung für die zwölf nachfragestärksten Longevity-Themen untersucht. Von 98 ausgewerteten Treffern entfielen 39,8 Prozent auf Portale und Magazine, 22,4 Prozent auf Shops, 20,4 Prozent auf Wissenschaft, Behörden und Krankenkassen sowie 12,2 Prozent auf Praxis-Websites. Unter den 36 möglichen Top-drei-Plätzen befanden sich drei Praxis-Websites. Bei der untersuchten Suche nach „Arzt + Stadt“ entfielen dagegen 89 Prozent der Top-drei-Treffer auf Praxis-Websites.

Die Ergebnisse zeigen damit zwei unterschiedliche Ebenen der Suche: Bei einem Thema informieren sich Patient:innen zunächst über Inhalte und mögliche Behandlungen. Bei einer lokalen Suche geht es bereits stärker darum, konkrete Ärzt:innen oder Praxen zu finden.

Für Ihren Selbstcheck bedeutet das: Prüfen Sie getrennt, ob Ihre Praxis bei „Leistung + Stadt“ erscheint und welche Websites bei der reinen Themen-Suche sichtbar sind. Wenn Ihre Praxis bei einer lokalen Suchanfrage nicht auf der ersten Ergebnisseite erscheint, können eigene Leistungsseiten und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil wichtige Voraussetzungen verbessern. Eine bestimmte Position lässt sich damit jedoch nicht garantieren.

Dass Ihre Praxis bei einer stark umkämpften reinen Themen-Suche nicht erscheint, ist ebenfalls nicht automatisch ein Fehler Ihrer Website. In der MOOCI-Auswertung waren Praxis-Websites bei solchen Suchanfragen deutlich seltener vertreten als Portale und Magazine. Halten Sie deshalb fest, bei welchen lokalen Suchanfragen Ihre Praxis erscheint und welche Informationsangebote die wichtigsten thematischen Suchergebnisse prägen.

Wie erkennen Sie, ob Ihre Praxis in einer KI-Übersicht zitiert wird?

Wenn Google zu einer Suchanfrage eine KI-Übersicht anzeigt, können Sie die dort verlinkten Quellen öffnen und prüfen, ob Ihre Praxiswebsite oder eine andere Seite mit Bezug zu Ihrer Praxis darunter ist. Nicht jede Suchanfrage löst eine KI-Übersicht aus. In der MOOCI-Messung vom September 2026 erschien sie bei elf von 30 untersuchten Städten. In Österreich war dies bei drei von fünf Städten der Fall, in der Schweiz bei einer von drei.

Von 54 zuordenbaren Quellenangaben entfielen 77,8 Prozent auf Praxis-Websites und 13,0 Prozent auf Longevity-Fachportale mit eigenen redaktionellen Inhalten. Der Anteil der Fachportale an den Zitaten entsprach damit dem 2,5-Fachen ihres Anteils an den organischen Suchergebnissen. Eine klassische Arztsuche wurde einmal zitiert.

Diese Messung zeigt, welche Seitentypen in der untersuchten Stichprobe besonders häufig als Quellen erschienen. Daraus folgt jedoch keine allgemeine Google-Regel, nach der beispielsweise Profile ohne eigenen Text grundsätzlich nicht zitiert werden können.

Für die Aufnahme in Google-Suchergebnisse und KI-Funktionen ist zunächst relevant, dass eine Seite indexiert und technisch für die Darstellung in den Suchergebnissen geeignet ist. Ob Google sie tatsächlich als Quelle auswählt, lässt sich nicht garantieren.

Prüfen Sie deshalb:

  • Erscheint bei Ihrer Suchanfrage überhaupt eine KI-Übersicht?
  • Wird Ihre eigene Website als Quelle genannt?
  • Wird ein Fachportal oder anderer Inhalt genannt, auf dem Ihre Praxis fachlich vertreten ist?

Wie Google Quellen für KI-Übersichten auswählt und welche Inhalte dafür besonders geeignet sind, behandeln wir in einem eigenen Beitrag.

Was kostet es, bei Google ganz oben zu erscheinen?

Für Sichtbarkeit bei Google gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Wege: bezahlte Anzeigen und organische Suchergebnisse. Google Ads werden als gesponserte Ergebnisse gekennzeichnet. Die Kosten richten sich unter anderem nach Suchbegriff, Wettbewerb und gewähltem Abrechnungsmodell. Sobald Sie das Anzeigenbudget stoppen, endet in der Regel auch die bezahlte Sichtbarkeit. Eine bestimmte organische Position oder ein besseres Ranking in der lokalen Suche lässt sich dagegen nicht direkt bei Google kaufen. Für lokale Suchergebnisse nennt Google insbesondere Relevanz, Entfernung und Bekanntheit beziehungsweise Prominenz als maßgebliche Faktoren. Auch die Aufnahme einer Website als Quelle in eine KI-Übersicht kann nicht gekauft oder garantiert werden.

Was gilt für Werbung von Arztpraxen?

Ärzt:innen dürfen grundsätzlich auch online für ihre Praxis werben. Die Werbung muss jedoch die jeweiligen berufs- und werberechtlichen Anforderungen erfüllen. In Deutschland ist insbesondere § 27 MBO-Ä beziehungsweise die entsprechende Berufsordnung der zuständigen Landesärztekammer relevant. Sachliche berufsbezogene Informationen sind zulässig, während anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung berufsrechtliche Grenzen überschreiten kann. Das Heilmittelwerbegesetz kann je nach beworbener Leistung zusätzlich relevant sein. Vorher-Nachher-Darstellungen für operative plastisch-chirurgische Eingriffe sind beispielsweise nach § 11 HWG gegenüber Verbraucher:innen besonders eingeschränkt.

In Österreich gelten insbesondere § 53 ÄrzteG und die Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer. In der Schweiz sind unter anderem Art. 40 MedBG sowie Art. 20 der FMH-Standesordnung für die ärztliche Werbung relevant.

Eine sachliche Anzeige mit Informationen zu Praxis, Fachgebiet und Terminmöglichkeit ist daher anders zu beurteilen als eine anpreisende Aussage mit nicht belegbaren Behandlungserfolgen.

Sichtbarkeit wirtschaftlich einordnen

Ob sich eine Investition in digitale Sichtbarkeit für Ihre Praxis rechnet, können Sie mit einer eigenen Amortisationsrechnung prüfen. Das MOOCI-Modell arbeitet mit einem wirtschaftlichen Wert von rund 2.014 € pro Patient:in und Jahr bei etwa zwei Stunden ärztlicher Arbeitszeit. In den betrachteten Beispielen können bereits ein bis zwei zusätzliche Patient:innen die Jahreskosten einzelner Sichtbarkeitsmaßnahmen rechnerisch ausgleichen.

Das ist keine Prognose für Ihre Praxis. Entscheidend sind Ihre eigenen Honorare, Kosten, Kapazitäten und die tatsächliche Zahl zusätzlicher Patient:innen. Für MOOCI gilt: Suchergebnisse sind nicht käuflich. Premium-Profile werden gekennzeichnet und können zusätzliche Platzierungen in thematisch passenden Fachwidgets erhalten.

Was misst der Sichtbarkeits-Befund von MOOCI?

Der Sichtbarkeits-Befund von MOOCI überträgt die wichtigsten Fragen dieses Selbstchecks auf ein strukturiertes Prüfschema. Die Kriterien orientieren sich an fünf Bereichen: Auffindbarkeit, Benennung, Transparenz, Themen-Sichtbarkeit und Präsenz in Fachverzeichnissen. Dabei handelt es sich um eine MOOCI-Methodik und nicht um eine Liste offiziell bestätigter Google-Rankingfaktoren.

Fünf Bereiche für die Prüfung Ihrer Praxiswebsite

  • Auffindbarkeit – Sind wichtige Leistungsseiten vorhanden und können sie von Suchmaschinen grundsätzlich erfasst werden?
  • Benennung – Werden medizinische Schwerpunkte auf der Website durch konkrete Leistungen und Inhalte nachvollziehbar beschrieben oder lediglich als Schlagwort genannt?
  • Transparenz – Finden Patient:innen Informationen zu Qualifikation, Diagnostik, Behandlung und gegebenenfalls Preisen oder Preisspannen? In der MOOCI-Auswertung veröffentlichen 14 Prozent der untersuchten Anbieter:innen Preise.
  • Themen-Sichtbarkeit – Veröffentlicht die Praxis eigene fachliche Inhalte zu ihren Schwerpunkten oder ist sie überwiegend bei konkreten lokalen Suchanfragen präsent?
  • Fachverzeichnisse – Ist die Praxis in relevanten Fachverzeichnissen mit einer nachvollziehbaren fachlichen Zuordnung vertreten?

Diese Kriterien bewerten keine medizinische Qualität und erstellen keine Rangliste von Praxen. Sie dienen dazu, die digitale Darstellung einer Praxis strukturiert zu prüfen und mit den Ergebnissen der MOOCI-Auswertungen einzuordnen.

Die derzeitige Fassung des MOOCI-Sichtbarkeits-Befunds arbeitet als Selbsttest mit mehreren Prüffragen. Die Kriterien können dabei als Ergänzung zu den manuellen Abfragen aus diesem Beitrag genutzt werden.

Was bringt ein Fachportal zusätzlich zur eigenen Praxiswebsite?

Ein Fachportal kann die eigene Praxiswebsite vor allem bei Suchanfragen ergänzen, bei denen redaktionelle Informationsangebote in der MOOCI-Auswertung deutlich häufiger vertreten waren als einzelne Praxis-Websites. Bei den zwölf nachfragestärksten Longevity-Themen entfielen 39,8 Prozent der untersuchten Treffer auf Portale und Magazine. Praxis-Websites stellten volumengewichtet 1,3 Prozent.

Die eigene Praxiswebsite und ein Fachportal erfüllen damit unterschiedliche Funktionen: Die Website informiert ausführlich über Ihre konkrete Praxis und Ihre Leistungen. Ein redaktionelles Portal kann zusätzliche Berührungspunkte während einer thematischen Informationssuche schaffen.

Inhalte und Profile auf MOOCI

MOOCI umfasst 683 redaktionelle Fachinhalte, davon 340 mit Longevity-Bezug, und verzeichnet rund 890.000 Besuche pro Monat bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 4,35 Minuten. Im Verzeichnis befinden sich mehr als 7.500 Arztprofile, darunter 66 Ärzt:innen mit Longevity-Zuordnung. Ein Grundprofil kann von der jeweiligen Praxis kostenlos beansprucht werden. MOOCI verbindet Profile mit thematisch passenden Inhalten und Fachbereichen. Dadurch können Patient:innen aus redaktionellen Inhalten zu entsprechenden Ärzt:innen und Praxen gelangen. Ob eine bestimmte Profil- oder Inhaltsseite bei Google oder in einer KI-Übersicht erscheint, kann jedoch nicht garantiert werden.

Die MOOCI-Messung zeigt für die untersuchte Stichprobe, dass inhaltsführende Fachportale 13,0 Prozent der zuordenbaren Quellen in KI-Übersichten stellten. Das entsprach dem 2,5-Fachen ihres Anteils an den organischen Suchergebnissen.

Premium-Mitgliedschaft und Autorschaft

Suchergebnisse auf MOOCI sind nicht käuflich. Premium-Profile sind entsprechend gekennzeichnet und erhalten zusätzliche Platzierungen in thematisch passenden Fachwidgets. Eine Autorschaft ermöglicht Ärzt:innen darüber hinaus, fachliche Beiträge mit ausgewiesener Autor:innenbox und Verknüpfung zum eigenen Profil zu veröffentlichen. Termin- und Website-Klicks werden profilbezogen erfasst. Dadurch können Sie nachvollziehen, wie häufig Patient:innen von Ihrem MOOCI-Profil zu Ihren eigenen Kontakt- und Terminwegen wechseln.

Wenn Sie Ihren Selbstcheck durchgeführt haben, können Sie den MOOCI-Sichtbarkeits-Befund ergänzend nutzen, um Ihre digitale Präsenz strukturiert zu überprüfen.

Deine Frage ist nicht dabei?

Stell sie anonym. Die MOOCI-Redaktion prüft jede Frage und holt die Antwort einer Fachärztin oder eines Facharztes ein. Beantwortete Fragen erscheinen hier auf der Seite, ohne Namen. Bei akuten Beschwerden wende Dich bitte direkt an Deine Praxis oder den ärztlichen Notdienst.

Häufige Fragen

Wie erhöhe ich meine Sichtbarkeit bei Google?
Prüfen Sie zunächst, auf welcher Ebene Verbesserungspotenzial besteht. Bei lokalen Suchanfragen können unter anderem aussagekräftige Leistungsseiten, ein korrekt gepflegtes Google-Unternehmensprofil und aktuelle Praxisdaten hilfreich sein. Bei thematischen Suchanfragen können eigene Fachinhalte oder eine Präsenz auf redaktionellen Fachportalen zusätzliche Berührungspunkte schaffen. Eine bestimmte Google-Position lässt sich jedoch nicht garantieren.
Wie kann ich meine Praxis bei Google sichtbar machen?
Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil und eine technisch zugängliche Praxiswebsite bilden eine wichtige Grundlage. Auf Ihrer Website sollten zentrale Leistungen nachvollziehbar beschrieben werden. Eigene Leistungsseiten können dabei sinnvoll sein, wenn genügend eigenständige Informationen zu einer Behandlung oder einem Schwerpunkt vorhanden sind. Das Anlegen eines Google-Unternehmensprofils ist kostenlos. Kosten können jedoch beispielsweise für Website-Erstellung, Inhalte, technische Betreuung oder externe Dienstleistungen entstehen.
Wie kann ich meine digitale Sichtbarkeit erhöhen?
Digitale Sichtbarkeit umfasst neben der eigenen Website und Google auch Verzeichnisse, Fachportale, Terminbuchungsdienste und zunehmend KI-basierte Suchfunktionen. Achten Sie auf korrekte und aktuelle Praxisdaten und stellen Sie relevante fachliche Informationen so bereit, dass Patient:innen Ihre Leistungen nachvollziehen können. Die MOOCI-Messung zeigt, dass Praxis-Websites und redaktionelle Fachportale in den untersuchten KI-Übersichten besonders häufig unter den Quellen vertreten waren. Daraus ergibt sich jedoch keine Garantie für eine Aufnahme.
Wie oft sollte eine Praxis den Selbstcheck wiederholen?
Für viele Praxen ist eine Wiederholung etwa einmal pro Quartal sinnvoll. Zusätzlich kann sich ein Check nach größeren Änderungen an Website, Adresse, Öffnungszeiten oder Leistungsspektrum anbieten. Verwenden Sie möglichst dieselben Suchanfragen und Prüfkriterien, damit die Ergebnisse vergleichbar bleiben.
Warum erscheint meine Praxis bei Google nicht, obwohl eine Website existiert?
Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Eine Seite kann beispielsweise noch nicht indexiert sein, technisch blockiert werden oder für die jeweilige Suchanfrage nicht als ausreichend relevant eingestuft werden. Auch das Google-Unternehmensprofil, Standortfaktoren und Wettbewerb können bei lokalen Suchanfragen eine Rolle spielen. Die site:-Abfrage liefert einen ersten Hinweis darauf, ob Google Seiten Ihrer Domain anzeigt. Für eine verlässliche Prüfung einzelner URLs sollten Sie zusätzlich die Google Search Console verwenden.
Zählt ein Profil auf einem Portal als eigene Sichtbarkeit?
Ein Portalprofil ist eine zusätzliche digitale Präsenz, ersetzt aber nicht Ihre eigene Praxiswebsite. In der MOOCI-Messung entfielen bei der untersuchten Suche nach „Arzt + Stadt“ 79,7 Prozent der Treffer auf Praxis-Websites. Bei reinen Themen-Suchen waren Portale und Magazine dagegen deutlich stärker vertreten. Deshalb ist es sinnvoll, beide Präsenzen getrennt zu betrachten und ihre jeweiligen Kontakte und Klicks getrennt auszuwerten.
Wie lange dauert es, bis Änderungen bei Google sichtbar werden?
Dafür gibt es keinen festen Zeitraum. Änderungen an einem Google-Unternehmensprofil können teilweise schnell sichtbar werden, müssen in bestimmten Fällen aber zunächst geprüft werden. Bei neuen oder überarbeiteten Website-Seiten kann es von wenigen Tagen bis deutlich länger dauern, bis Google die Änderungen erneut erfasst und in den Suchergebnissen berücksichtigt. Auch danach ist nicht garantiert, dass sich eine bestimmte Position verbessert. Bei wettbewerbsintensiven Suchanfragen können Veränderungen erst über einen längeren Zeitraum sichtbar werden.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

Aktuelle Trends
Unser medizinischer Prozess
Jeder Artikel wird von medizinischen Fachexpert:innen geprüft, um höchste Qualität und Aktualität sicherzustellen.
Recherche

Analyse aktueller Studien und Fachliteratur

Erstellung

Verfassung durch med. Fachjournalist:innen

Facharzt-Review

Prüfung durch praktizierende Fachärzt:innen

Aktualisierung

Regelmäßige Überprüfung und Updates

Fachärztlich geprüft
MOOCI Medizinteam
Letzte Aktualisierung: 28.09.2026

MIA

KI-Assistentin · MOOCI Informational Agent

Hallo! Ich bin MIA, die KI-Assistentin von MOOCI. 👋

Damit Du es weißt: Du schreibst hier mit einer künstlichen Intelligenz, nicht mit einem Menschen. Meine Antworten können Fehler enthalten und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Wie kann ich Dir heute helfen?
Gerade eben

Arzt in deiner Nähe finden

🩺

MIA

Deine KI-Beratung von MOOCI

Hallo! Ich bin MIA, deine KI-Beratung von MOOCI. Ich beantworte deine Fragen zu ästhetischen und medizinischen Behandlungen. Was möchtest du wissen?

Arzt in deiner Nähe finden