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Ordination eröffnen in Österreich: Wahlarzt oder Kassenvertrag, Kosten, Werberichtlinie, Sichtbarkeit KI-generiertes Bild

Ordination eröffnen in Österreich: Wahlarzt oder Kassenvertrag, Kosten, Werberichtlinie, Sichtbarkeit

Wer in Österreich eine Ordination eröffnen will, entscheidet früh zwischen Wahlarzt und Kassenvertrag und plant…

Eine Ordination können in Österreich Ärzt:innen eröffnen, die zur selbständigen Berufsausübung berechtigt und in die Ärzteliste eingetragen sind. Grundsätzlich stehen dabei zwei unterschiedliche Wege offen: eine Wahlordination ohne ausgeschriebene Kassenplanstelle oder eine Kassenordination mit entsprechendem Einzelvertrag. Zum 31. Dezember 2024 waren rund 20.000 Ärzt:innen niedergelassen. Darunter befanden sich 11.802 Wahlärzt:innen und 8.236 Ärzt:innen mit Kassenvertrag. Für viele Ärzt:innen ist die Niederlassung der erste größere unternehmerische Schritt nach Ausbildung und klinischer Tätigkeit. Neben der medizinischen Qualifikation werden deshalb Finanzierung, Standort, Rechtsform, Räume, Personal, Steuern und Kommunikation relevant.

In diesem Beitrag ordnen wir die Voraussetzungen, den Weg zwischen Wahlordination und Kassenvertrag, die wichtigsten Kostenblöcke und die rechtlichen Rahmenbedingungen ein. Außerdem zeigen wir, wie Sie die digitale Sichtbarkeit Ihrer neuen Ordination von Beginn an mitplanen können. Deutschland und die Schweiz werden in einem eigenen Abschnitt eingeordnet.

Ordination eröffnen in Österreich: Wahlarzt oder Kassenvertrag, Kosten, Werberichtlinie, Sichtbarkeit KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

Eine Ordination können in Österreich Ärzt:innen eröffnen, die zur selbständigen Berufsausübung berechtigt und in die Ärzteliste eingetragen sind. Eine Wahlordination benötigt keine ausgeschriebene Kassenplanstelle. Für eine Kassenordination ist dagegen ein entsprechender Einzelvertrag nach dem geltenden Stellenplan erforderlich.

Zum 31. Dezember 2024 standen 11.802 Wahlärzt:innen 8.236 Ärzt:innen mit Kassenvertrag gegenüber. Kosten, Rechtsform, Räume, Versicherungen und Finanzierung sollten vor Abschluss langfristiger Verträge in einem Businessplan abgebildet werden. Für die Kommunikation gelten insbesondere § 53 ÄrzteG und die Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer.

Wer darf in Österreich eine Ordination eröffnen?

Eine eigene Ordination setzt die Berechtigung zur selbständigen ärztlichen Berufsausübung und die entsprechende Eintragung in die Ärzteliste voraus. Das Ärztegesetz unterscheidet dabei unter anderem Ärzt:innen für Allgemeinmedizin beziehungsweise approbierte Ärzt:innen, Fachärzt:innen für Allgemeinmedizin und Familienmedizin sowie Fachärzt:innen anderer Sonderfächer. Maßgeblich ist die konkrete Berufsberechtigung gemäß Ärztegesetz. Die Ärzteliste wird von der Österreichischen Ärztekammer geführt. Für die Eintragung beziehungsweise Berufsberechtigung müssen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und entsprechende Nachweise vorgelegt werden, unter anderem zu Ausbildung, Vertrauenswürdigkeit, gesundheitlicher Eignung, Sprachkenntnissen und Berufshaftpflicht. Ärzt:innen in Ausbildung können keine Ordination in eigenverantwortlicher freiberuflicher Tätigkeit führen. Entscheidend ist die abgeschlossene Ausbildung und die daraus folgende Berechtigung zur selbständigen Berufsausübung. Ein akademischer Doktortitel ist dagegen keine eigenständige Voraussetzung für die Niederlassung. Ausschlaggebend sind Berufsberechtigung und Eintragung in die Ärzteliste.

Ordinationsstätte melden

Zusätzlich müssen Sie Ihren Berufssitz melden. Nach § 29 ÄrzteG sind insbesondere Eröffnung, Verlegung und Aufgabe eines Berufssitzes der Österreichischen Ärztekammer innerhalb der gesetzlichen Frist anzuzeigen. Je nach Fachgebiet und Leistungsspektrum können weitere Genehmigungen oder Meldungen erforderlich sein. Das betrifft beispielsweise bestimmte ästhetische Eingriffe, Strahlenanwendungen oder andere besonders regulierte Leistungen. Auch eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die freiberufliche ärztliche Tätigkeit. Die gesetzliche Mindestversicherungssumme beträgt 2.000.000 € je Versicherungsfall.

Wahlordination oder Kassenplanstelle: Welcher Weg passt zu Ihrer Praxis?

Die Entscheidung zwischen Wahlordination und Kassenvertrag beeinflusst Honorierung, Patient:innenzugang, Verwaltung und den Zeitpunkt der Gründung erheblich. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 waren in Österreich 11.802 Wahlärzt:innen und 8.236 Ärzt:innen mit Kassenvertrag tätig.

Kassenordination

Eine Kassenordination setzt einen entsprechenden Einzelvertrag mit einem Sozialversicherungsträger voraus. Die verfügbaren Kassenstellen ergeben sich aus der Versorgungsplanung und den jeweiligen Stellenplänen. Freie Stellen werden ausgeschrieben und nach den geltenden Reihungs- und Auswahlkriterien vergeben. Wer einen Kassenvertrag erhält, kann die davon umfassten Leistungen grundsätzlich direkt mit dem jeweiligen Krankenversicherungsträger abrechnen. Das erleichtert Kassenversicherten den Zugang zur Praxis, garantiert aber keine bestimmte Patient:innenzahl oder Auslastung. Honorierung, Leistungskatalog und weitere Rahmenbedingungen richten sich nach den jeweiligen Verträgen und Gesamtverträgen.

Wahlordination

Eine Wahlordination benötigt keine ausgeschriebene Kassenplanstelle. Sie kann eröffnet werden, sobald die berufsrechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind. Wahlärzt:innen rechnen ihre Leistungen direkt mit Patient:innen ab. Diese bezahlen die Honorarnote zunächst selbst und können anschließend eine Kostenerstattung bei ihrem Krankenversicherungsträger beantragen. Bei der ÖGK beträgt die Erstattung grundsätzlich 80 Prozent jenes Betrags, den die Kasse für dieselbe Leistung bei Vertragspartner:innen aufgewendet hätte, höchstens jedoch die tatsächlich entstandenen Kosten. Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass 80 Prozent der Wahlarztrechnung ersetzt werden. Wahlärzt:innen können ihre Honorare grundsätzlich selbst festlegen. Gleichzeitig tragen Patient:innen regelmäßig einen Teil der Kosten selbst oder reichen diese gegebenenfalls bei einer privaten Zusatzversicherung ein. Der Patient:innenaufbau ist deshalb ein wesentlicher Teil der wirtschaftlichen Planung einer Wahlordination.

Welche digitalen Pflichten gelten für Wahlärzt:innen?

Die Digitalisierungspflichten haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Für bestimmte Honorarnoten besteht seit 2024 eine gesetzliche Grundlage für die elektronische Übermittlung an den Krankenversicherungsträger. Bei der ÖGK gelten dafür abhängig von Fallzahl und Voraussetzungen konkrete Vorgaben.

Seit 1. Januar 2026 bestehen für freiberuflich tätige Ärzt:innen unter den gesetzlichen technischen Voraussetzungen zudem Pflichten zur Nutzung der e-card-Infrastruktur, von ELGA und des eImpfpasses. Das Ärztegesetz sieht dabei auch Ausnahmen vor.

Welche technischen Anforderungen Ihre konkrete Ordination erfüllen muss, sollten Sie deshalb bereits in der Gründungsphase mit Landesärztekammer, Softwareanbieter:innen und gegebenenfalls Sozialversicherung klären.

Eine Wahlordination kann auch als Übergangsmodell genutzt werden, beispielsweise parallel zu einer Spitalstätigkeit oder während der späteren Bewerbung um eine Kassenplanstelle. Ob dieses Modell arbeitsrechtlich möglich ist, hängt unter anderem vom bestehenden Dienstverhältnis und möglichen Nebentätigkeitsregelungen ab.

Welche Schritte führen von der Entscheidung zur Praxiseröffnung?

Eine Ordinationsgründung lässt sich am besten strukturiert planen. Welche Schritte tatsächlich erforderlich sind, hängt von Fachgebiet, Rechtsform, Standort und Leistungsspektrum ab.

Leistungskonzept festlegen – Definieren Sie Leistungen, Zielgruppen, Zeitaufwand und Honorarmodell.

Standort analysieren – Berücksichtigen Sie Versorgungsangebot, Erreichbarkeit, öffentliche Verkehrsmittel, Parkmöglichkeiten und bestehende Ordinationen Ihres Fachgebiets.

Businessplan und Finanzierung erstellen – Planen Sie Investitionen, laufende Kosten, Umsatz, Liquidität und die erwartete Entwicklung des Patient:innenstamms.

Rechtsform festlegen – Möglich sind je nach Konzept beispielsweise Einzelordination, Ordinationsgemeinschaft oder eine Gruppenpraxis nach § 52a ÄrzteG. Auch eine Beteiligung an einer Primärversorgungseinheit kann unter den jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen infrage kommen.

Räume prüfen – Klären Sie vor Unterzeichnung eines langfristigen Miet- oder Kaufvertrags, ob die Räume für Ihr konkretes Leistungsspektrum geeignet sind und welche baulichen, hygienischen oder behördlichen Vorgaben gelten.

Meldungen und Anmeldungen erledigen – Dazu gehören insbesondere Ärztekammer, Sozialversicherung, Finanzamt und gegebenenfalls weitere zuständige Behörden.

Ausstattung und IT planen – Medizinische Geräte, Praxissoftware, Datenschutz, e-card, ELGA und gegebenenfalls Registrierkasse sollten zum geplanten Betrieb passen.

Personal organisieren – Beschäftigen Sie Mitarbeiter:innen, müssen Arbeitsrecht, Kollektivvertrag, Arbeitsschutz und Lohnverrechnung berücksichtigt werden.

Versicherungen prüfen – Neben der verpflichtenden Berufshaftpflicht können je nach Praxis Betriebsunterbrechungs-, Inventar-, Rechtsschutz- oder Cyberversicherungen sinnvoll sein.

Sichtbarkeit vorbereiten – Website, Google-Unternehmensprofil und relevante Verzeichnis- oder Fachportalprofile sollten möglichst bereits zur Eröffnung korrekt eingerichtet sein.

Wie lange eine Gründung dauert, lässt sich nicht pauschal angeben. Eine Wahlordination in bereits geeigneten Räumen kann schneller umgesetzt werden als eine technisch aufwendige Neugründung mit Umbau. Bei einer Kassenordination hängt der Zeitplan zusätzlich von Ausschreibung und Vertragsvergabe ab.

Bei einer Praxisübernahme können einzelne Gründungsschritte entfallen oder vereinfacht werden. Gleichzeitig übernehmen Sie gegebenenfalls Personal, Verträge, Ausstattung und bestehende organisatorische Strukturen.

Was kostet es, eine eigene Ordination zu eröffnen?

Die Kosten einer Ordinationsgründung hängen vor allem von Fachgebiet, Standort, Praxisgröße, Räumen und technischer Ausstattung ab. Eine allgemeingültige Investitionssumme gibt es deshalb nicht. Eine beratungsorientierte Wahlordination mit überschaubarer Gerätetechnik benötigt deutlich weniger Kapital als beispielsweise eine Ordination mit umfangreicher Bildgebung, Lasersystemen oder anderen kostenintensiven medizinischen Geräten. Veröffentlichte Erfahrungswerte von Kammern, Banken oder Beratungsunternehmen können für die Planung hilfreich sein. Sie sollten jedoch immer darauf achten, auf welche Fachgebiete und Gründungsmodelle sich die jeweiligen Zahlen beziehen. Für Ihren Businessplan ist eine konkrete Kalkulation der eigenen Praxis aussagekräftiger als eine allgemeine Durchschnittssumme.

Welche Kostenblöcke sollten Sie einplanen?

Zu den einmaligen Investitionen können gehören:

  • Umbau und Adaptierung der Ordinationsräume
  • medizinische Geräte und Einrichtung
  • IT, Praxissoftware und technische Infrastruktur
  • Beratung durch Steuerberater:innen, Jurist:innen oder andere Fachleute
  • gegebenenfalls eine Ablöse bei einer Praxisübernahme

Zu den laufenden Kosten zählen beispielsweise:

  • Miete und Betriebskosten
  • Personal
  • Versicherungen
  • Verbrauchsmaterial
  • Software und IT
  • Beiträge an Ärztekammer und Wohlfahrtsfonds
  • Sozialversicherung
  • Steuern
  • Finanzierungskosten

Auch der private Lebensunterhalt während der Anlaufphase sollte in die Liquiditätsplanung einbezogen werden. Zur Finanzierung können Eigenkapital, Bankkredite und bei geeigneten Geräten auch Leasingmodelle kombiniert werden. Je nach Bundesland und Versorgungssituation können außerdem Förderprogramme für bestimmte Niederlassungen bestehen.

Umsatzsteuer und Registrierkasse

Zwei steuerliche Themen sollten Sie bereits vor der Eröffnung mit Ihrer Steuerberatung klären. Ärztliche Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin sind grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Das gilt jedoch nicht automatisch für jede denkbare Leistung einer Ordination. Insbesondere bei Leistungen ohne therapeutischen Zweck kann eine gesonderte steuerliche Beurteilung erforderlich sein. Bei umsatzsteuerfreien Leistungen besteht grundsätzlich auch kein Vorsteuerabzug für die damit zusammenhängenden Eingangsleistungen. Das kann die tatsächlichen Investitionskosten beeinflussen. Eine Registrierkassenpflicht besteht grundsätzlich, wenn der Jahresumsatz des Betriebs 15.000 € überschreitet und gleichzeitig mehr als 7.500 € Barumsätze erzielt werden. Ob und wie diese Voraussetzungen in Ihrer Ordination erfüllt werden, sollten Sie ebenfalls vor dem Start klären.

Welche Rechtsform, welche Räume und welche Pflichten kommen auf Sie zu?

Rechtsform, Räume und laufende Pflichten hängen davon ab, ob Sie allein oder gemeinsam mit anderen Ärzt:innen arbeiten und welche Leistungen Sie anbieten. Die Einzelordination ist die einfachste Organisationsform. Sie üben Ihre ärztliche Tätigkeit selbständig aus, benötigen dafür grundsätzlich keinen Gewerbeschein und versteuern die Einkünfte aus der ärztlichen Tätigkeit als Einkünfte aus selbständiger Arbeit. Für berufliche Verpflichtungen haften Sie grundsätzlich persönlich.

In einer Ordinationsgemeinschaft teilen mehrere Ärzt:innen beispielsweise Räume, Personal oder Geräte, bleiben in ihrer ärztlichen Tätigkeit und Abrechnung aber grundsätzlich eigenständig. Eine Gruppenpraxis nach § 52a ÄrzteG kann als offene Gesellschaft oder GmbH organisiert werden. Anders als bei einer Ordinationsgemeinschaft wird die ärztliche Tätigkeit hier gemeinsam innerhalb der Gesellschaft ausgeübt. Haftung, Besteuerung und gesellschaftsrechtliche Verantwortung unterscheiden sich je nach gewählter Rechtsform. Für Gruppenpraxen mit Kassenvertrag kommen zusätzlich die sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben und die jeweilige Versorgungsplanung hinzu.

Primärversorgungseinheiten bilden eine weitere Organisationsform. Sie können je nach regionaler Planung insbesondere Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Kinder- und Jugendheilkunde sowie weitere Gesundheitsberufe in einem gemeinsamen Versorgungskonzept verbinden.

Welche Anforderungen gelten für die Ordinationsräume?

Die Anforderungen an Ihre Räume ergeben sich aus mehreren Rechtsbereichen und hängen vom konkreten Leistungsspektrum ab. Die Qualitätssicherungsverordnung verlangt, dass Anzahl, Größe und Ausstattung der Räume zur angebotenen medizinischen und administrativen Tätigkeit passen. Dazu gehören unter anderem geeignete hygienische Bedingungen, eine Patient:innentoilette, Möglichkeiten zur Händehygiene und die Wahrung vertraulicher Gespräche.

Ein pauschales Gebot, jede Ordination müsse getrennte Räume für Wartebereich, Behandlung und Verwaltung besitzen, besteht dagegen nicht für jedes Praxiskonzept. Auch die Anforderungen an Barrierefreiheit hängen von den konkreten baulichen Rahmenbedingungen ab. Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz und die Qualitätssicherungsvorgaben sind bei Planung und Nutzung zu berücksichtigen. Ist eine Behandlung mobilitätsbeeinträchtigter Patient:innen in den vorhandenen Räumen nicht möglich, muss gegebenenfalls auf eine geeignete Einrichtung verwiesen werden. Hinzu kommen die Bauvorschriften des jeweiligen Bundeslandes sowie je nach Nutzung Anforderungen an Brandschutz, Fluchtwege und Sanitärbereiche.

Wenn Sie Eingriffe, Aufbereitung von Medizinprodukten oder Strahlenanwendungen anbieten, können zusätzliche räumliche, hygienische und behördliche Voraussetzungen gelten. Deshalb sollten Sie Grundriss und Nutzungskonzept möglichst vor Unterzeichnung eines langfristigen Mietvertrags fachlich prüfen lassen.

Welche laufenden Pflichten bestehen nach der Eröffnung?

Nach dem Start bleibt die Ordination unter anderem an Qualitätssicherung, Dokumentation, Datenschutz und Fortbildung gebunden. Die ärztliche Qualitätssicherung wird im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben regelmäßig evaluiert. Patient:innendokumentation und Datenschutz erfordern eine nachvollziehbare Organisation der Datenverarbeitung einschließlich der erforderlichen Verzeichnisse und Verträge. Ärzt:innen unterliegen außerdem der gesetzlichen Fortbildungspflicht. Der Fortbildungsnachweis erfolgt in Österreich über das Diplom-Fortbildungs-Programm beziehungsweise die dafür vorgesehenen Nachweissysteme. Beschäftigen Sie Personal, kommen Arbeitsrecht, Kollektivvertrag, Lohnverrechnung und Arbeitsschutz hinzu. Die verpflichtende Berufshaftpflichtversicherung muss während der freiberuflichen Tätigkeit aufrecht bleiben. Die gesetzliche Mindestversicherungssumme beträgt 2.000.000 € je Versicherungsfall.

Was dürfen Ärzt:innen in Österreich über ihre Ordination kommunizieren?

Ärzt:innen dürfen sachlich über ihre Person, ihre Qualifikation, ihre Leistungen und ihre Ordination informieren. § 53 ÄrzteG untersagt dagegen unsachliche, unwahre oder das Standesansehen beeinträchtigende Informationen. Die Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer konkretisiert diese Vorgaben für Websites, Praxisschilder, Verzeichnisse, Medien und andere Formen der Öffentlichkeitsarbeit. Sachliche Informationen über Fachgebiet, Qualifikationen, Öffnungszeiten, angebotene Leistungen oder organisatorische Abläufe sind grundsätzlich möglich. Problematisch sind insbesondere irreführende, marktschreierische oder herabsetzende Darstellungen sowie nicht belegbare Erfolgsversprechen.

Besondere Regeln für ästhetische Eingriffe

Für ästhetische Behandlungen und Operationen gelten zusätzlich die Vorgaben des Ästhetische-Operationen-Gesetzes. § 8 ÄsthOpG setzt der Werbung zusätzliche Grenzen. Unzulässig sind beispielsweise bestimmte Werbeformen mit besonderer Preisgünstigkeit, kostenlose Beratungsgespräche im Zusammenhang mit entsprechenden Werbemaßnahmen, Preisausschreiben sowie Werbung, die sich überwiegend an Minderjährige richtet. Statt pauschal jede Rabattaktion als verboten einzuordnen, sollte deshalb die konkrete Gestaltung der Werbung geprüft werden.

Keine Vergütung für Patient:innenzuweisungen

§ 53 Abs. 2 ÄrzteG setzt außerdem klare Grenzen für wirtschaftliche Vorteile bei der Zuweisung von Patient:innen. Ärzt:innen dürfen für Patient:innenzuweisungen keine Vergütung versprechen, geben oder annehmen. Klassische provisionsabhängige Vermittlungsmodelle sind deshalb besonders kritisch. Bei Plattformen, Portalen oder anderen Kooperationspartner:innen ist entscheidend, wofür tatsächlich bezahlt wird. Ein erfolgsabhängiges Entgelt für vermittelte Patient:innen ist anders zu beurteilen als eine pauschale Gebühr für ein Profil, technische Funktionen oder eine klar gekennzeichnete Premium-Darstellung. Auch ein pauschales Entgelt ist allerdings nicht allein aufgrund seiner Abrechnungsform automatisch rechtlich unproblematisch. Maßgeblich bleibt die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit. Sachliche Fachinformation und digitale Sichtbarkeit können damit gut zusammenpassen. Ob eine Website oder ein Beitrag anschließend bei Google oder in einer KI-Übersicht erscheint, ist jedoch eine davon getrennte Frage und kann nicht garantiert werden.

Wie wird eine neue Ordination im Netz gefunden?

Für die digitale Sichtbarkeit einer neuen Ordination sind vor allem die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil und relevante Fach- oder Verzeichnisprofile wichtig. In der MOOCI-Messung vom September 2026 entfielen bei der untersuchten Suche nach „Arzt + Stadt“ in Österreich 87,5 Prozent der Treffer auf Praxis-Websites. DocFinder erschien in dieser Stichprobe einmal. Damit waren Praxis-Websites bei dieser konkreten lokalen Suche besonders häufig vertreten. Daraus folgt allerdings nicht, dass jede Praxiswebsite automatisch besser rankt als ein Verzeichnis.

Die eigene Website als zentrale Präsenz

Eine Praxiswebsite sollte Patient:innen schnell erkennen lassen, wer Sie sind, welche Leistungen Sie anbieten, ob Sie als Wahl- oder Kassenärzt:in tätig sind und wie Termine vereinbart werden können. Für wichtige Leistungen können eigene Seiten sinnvoll sein, wenn ausreichend eigenständige Informationen vorhanden sind. Dazu können beispielsweise Ablauf, Zielgruppe, medizinische Einordnung, organisatorische Hinweise und gegebenenfalls Kosteninformationen gehören. Das Google-Unternehmensprofil ergänzt diese Informationen insbesondere um lokale Daten wie Adresse, Öffnungszeiten, Karte und Bewertungen.

Welche Rolle spielen KI-Übersichten?

In der MOOCI-Messung erschien bei drei von fünf untersuchten österreichischen Städten für die jeweilige Longevity-Suche eine KI-Übersicht. Von den insgesamt untersuchten Quellen über alle Städte hinweg entfielen 77,8 Prozent auf Praxis-Websites und 13,0 Prozent auf inhaltsführende Fachportale. Klassische Arztsuchen wurden nur selten als Quelle erfasst. Diese Ergebnisse zeigen, welche Seitentypen in der untersuchten Stichprobe vorkamen. Sie bedeuten nicht, dass ein Profileintrag ohne längeren Text grundsätzlich niemals zitiert werden kann oder dass eine Leistungsseite automatisch Eingang in eine KI-Übersicht findet. Für eine neue Ordination ist es dennoch sinnvoll, zentrale Leistungen verständlich und fachlich nachvollziehbar zu beschreiben. Dieselben Inhalte können später auch die Grundlage für Fachbeiträge oder eine redaktionelle Autorschaft bilden.

Berufliche Netzwerke als zusätzlicher Zugang

Neben der digitalen Sichtbarkeit können berufliche Netzwerke eine wichtige Rolle spielen. Dazu zählen beispielsweise Kolleg:innen aus anderen Fachrichtungen, frühere Klinik-Kontakte oder andere Gesundheitsberufe. Eine sachliche Information über das eigene Leistungsspektrum und Kontaktmöglichkeiten ist grundsätzlich möglich. Finanzielle Vorteile für Patient:innenzuweisungen bleiben dagegen nach § 53 Abs. 2 ÄrzteG unzulässig.

Wie unterscheidet sich die Gründung in Deutschland und der Schweiz?

Deutschland und die Schweiz haben andere Zulassungs- und Abrechnungssysteme als Österreich.

Deutschland

In Deutschland benötigen Ärzt:innen eine Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung, wenn sie regulär zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln und abrechnen möchten.

Die vertragsärztliche Zulassung wird unter anderem durch Bedarfsplanung und Zulassungsausschüsse gesteuert. In gesperrten Planungsbereichen kann beispielsweise die Nachbesetzung eines bestehenden Vertragsarztsitzes relevant werden.

Daneben kann eine reine Privatpraxis ohne Vertragsarztzulassung gegründet werden. Gesetzlich Versicherte können dort privatärztliche Leistungen als Selbstzahler:innen in Anspruch nehmen; eine reguläre Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt dabei grundsätzlich nicht.

Privatärztliche Leistungen werden grundsätzlich nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet.

Eine umfassende GOÄ-Novelle ist mit Stand 2026 noch nicht in Kraft. Ein Inkrafttreten einer neuen GOÄ zum 1. Januar 2028 wird derzeit als realistisch diskutiert, ist aber noch nicht abschließend beschlossen.

Für ärztliche Werbung ist insbesondere § 27 MBO-Ä beziehungsweise die jeweils verbindliche Berufsordnung der zuständigen Landesärztekammer relevant. Je nach beworbener Leistung kann zusätzlich das Heilmittelwerbegesetz Anwendung finden.

§ 31 MBO-Ä setzt zudem Grenzen für wirtschaftliche Vorteile im Zusammenhang mit Patient:innenzuweisungen.

Schweiz

In der Schweiz benötigen Ärzt:innen für die privatwirtschaftliche Berufsausübung insbesondere eine Berufsausübungsbewilligung des zuständigen Kantons. Die Qualifikationen werden im Medizinalberuferegister dokumentiert.

Davon zu unterscheiden ist die Zulassung zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.

Für diese Zulassung gelten zusätzliche Voraussetzungen. Dazu gehört grundsätzlich eine mindestens dreijährige Tätigkeit an einer anerkannten schweizerischen Weiterbildungsstätte im beantragten Fachgebiet. Für Situationen mit nachgewiesener Unterversorgung bestehen gesetzlich vorgesehene Ausnahmemöglichkeiten.

Darüber hinaus können Kantone nach Art. 55a KVG für bestimmte Fachgebiete oder Regionen Höchstzahlen festlegen.

Eine ZSR-Nummer dient der administrativen Abrechnung und ist nicht mit der eigentlichen kantonalen Zulassung zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gleichzusetzen.

Für die allgemeine ärztliche Werbung sind insbesondere das Medizinalberuferecht, kantonale Vorgaben sowie Art. 20 der FMH-Standesordnung relevant. Das Heilmittelgesetz kommt zusätzlich zum Tragen, wenn konkrete Heilmittel beworben werden.

Nach der FMH-Ärztestatistik 2025 waren in der Schweiz 44.612 Ärzt:innen berufstätig, davon 24.590 im Praxissektor.

Was bringt ein Fachportal einer neu eröffneten Ordination?

Ein Fachportal kann die eigene Website dort ergänzen, wo Patient:innen zunächst nach einem medizinischen Thema und noch nicht nach einer bestimmten Ordination suchen.

Die MOOCI-Auswertung der zwölf nachfragestärksten Longevity-Themen mit zusammen 543.600 Suchanfragen pro Monat zeigt: 39,8 Prozent der untersuchten Treffer entfielen auf Portale und Magazine, 12,2 Prozent auf Praxis-Websites. Gewichtet nach Suchvolumen lag der Anteil der Praxis-Websites bei 1,3 Prozent. Bei acht von zwölf Themen befand sich keine Praxis unter den Top zehn. Bei lokalen Suchanfragen nach „Arzt + Stadt“ waren Praxis-Websites dagegen wesentlich häufiger vertreten.

Diese Daten sprechen dafür, lokale und thematische Sichtbarkeit getrennt zu betrachten. Die eigene Ordinationswebsite bleibt die zentrale Informationsquelle über die konkrete Praxis. Fachportale können zusätzliche Berührungspunkte während einer früheren Informationsphase schaffen.

Sichtbarkeit auf MOOCI

MOOCI umfasst 683 redaktionelle Fachinhalte, davon 340 mit Longevity-Bezug, sowie mehr als 7.500 Arztprofile aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 25 Prozent der dort geführten Ärzt:innenprofile entfallen auf Österreich. Ein Profil kann fachliche Angaben zur Ordination mit thematisch passenden Bereichen des Portals verbinden. Über das Klick-Tracking lässt sich nachvollziehen, wie häufig Nutzer:innen von einem Profil zu hinterlegten Termin- oder Website-Links wechseln.

Suchergebnisse auf MOOCI sind nicht käuflich. Premium-Profile sind entsprechend gekennzeichnet und erhalten zusätzliche Platzierungen in thematisch passenden Fachwidgets. Es erfolgt keine Vergütung pro vermittelter Patient:in. Ärzt:innen können darüber hinaus bei Fachinhalten als Autor:innen ausgewiesen und mit ihrem Profil verknüpft werden.

In der MOOCI-Messung waren inhaltsführende Fachportale bei den untersuchten KI-Übersichten mit 13,0 Prozent der zuordenbaren Quellen vertreten. Das entsprach dem 2,5-Fachen ihres Anteils an den organischen Ergebnissen.

Daraus lässt sich jedoch keine Garantie ableiten, dass ein bestimmter Beitrag oder ein bestimmtes Ärzt:innenprofil von Google in einer KI-Übersicht zitiert wird.

Jetzt Ihr MOOCI-Profil prüfen

Wenn Sie eine Ordination planen oder neu eröffnen, können Sie prüfen, ob bereits ein Profil auf MOOCI vorhanden ist, und dieses kostenlos beanspruchen. So können Sie Angaben zu Leistungen, Adresse, Qualifikation sowie Wahl- oder Kassenstatus selbst aktuell halten und Ihre eigene Website um eine weitere digitale Präsenz ergänzen.

Dieser Beitrag gibt den Rechtsstand 2026 nach bestem Wissen wieder und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Gründungsberatung. Für Ihre konkrete Ordinationsgründung sollten Sie insbesondere die zuständige Landesärztekammer, Ihre Steuerberatung und bei Bedarf eine auf Medizinrecht spezialisierte Kanzlei einbeziehen.

Quellen

Ärztegesetz 1998 (ÄrzteG), §§ 3, 27, 29, 52a, 53, RIS: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011138

Österreichische Ärztekammer, Verordnung „Arzt und Öffentlichkeit“ (Werberichtlinie): https://www.aerztekammer.at/werberichtlinie

Österreichische Ärztekammer, Ärztestatistik (Stand 31.12.2025 / 31.12.2024): https://www.aerztekammer.at/aerztestatistik

Österreichische Gesundheitskasse, Stellenplan und Ausschreibungen: https://www.gesundheitskasse.at/

Ästhetische-Operationen-Gesetz (ÄsthOpG), RIS: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007818

Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG), RIS: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004228

FMH, Ärztestatistik 2025 und Standesordnung Art. 20: https://www.fmh.ch/

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Häufige Fragen

Was brauche ich, um eine Ordination zu eröffnen?
Sie müssen zur selbständigen ärztlichen Berufsausübung berechtigt und entsprechend in die Ärzteliste eingetragen sein. Hinzu kommen eine aufrechte Berufshaftpflichtversicherung, ein gemeldeter Berufssitz und für das konkrete Leistungsspektrum geeignete Ordinationsräume. Je nach Tätigkeit können weitere behördliche oder technische Voraussetzungen gelten. Außerdem müssen unter anderem steuerliche, sozialversicherungsrechtliche und organisatorische Fragen geklärt werden. Für eine Kassenordination benötigen Sie zusätzlich einen entsprechenden Einzelvertrag nach dem jeweiligen Vergabeverfahren.
Kann ich ohne Doktortitel eine Arztpraxis eröffnen?
Ja. Entscheidend ist nicht ein Doktorat, sondern die Berechtigung zur selbständigen Berufsausübung und der entsprechende Eintrag in die Ärzteliste. Der österreichische Abschluss des Medizinstudiums und die ärztliche Berufsberechtigung sind dabei von einem wissenschaftlichen Doktoratsstudium beziehungsweise PhD zu unterscheiden.
Können alle Ärzt:innen eine eigene Ordination eröffnen?
Nein. Ärzt:innen in Ausbildung können keine eigenverantwortliche freiberufliche Ordination führen. Erforderlich ist die entsprechende Berechtigung zur selbständigen Berufsausübung nach dem Ärztegesetz und die Eintragung in die Ärzteliste. Für eine Kassenordination kommt zusätzlich das jeweilige Vertrags- und Vergabeverfahren hinzu.
Welche baulichen Anforderungen gelten für Arztpraxen in Österreich?
Die Anforderungen richten sich nach Leistungsspektrum, Bundesland und konkreter Nutzung der Räume. Zu berücksichtigen sind unter anderem die Qualitätssicherungsverordnung, baurechtliche Vorgaben, Hygieneanforderungen und die Anforderungen des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes. Die Räume müssen hinsichtlich Größe und Ausstattung zur angebotenen Tätigkeit passen. Darüber hinaus sind unter anderem Patient:innentoilette, Händehygiene und vertrauliche Kommunikation zu berücksichtigen. Bei Eingriffen, Aufbereitung von Medizinprodukten oder Strahlenanwendungen können zusätzliche Anforderungen und Bewilligungen erforderlich sein.
Wie lange dauert es, eine Kassenplanstelle zu bekommen?
Dafür gibt es keine allgemeingültige Dauer. Freie Kassenstellen werden entsprechend der jeweiligen Versorgungsplanung ausgeschrieben und anschließend nach den geltenden Kriterien vergeben. Häufigkeit der Ausschreibungen und Zahl der Bewerber:innen unterscheiden sich erheblich nach Fachgebiet und Region. Deshalb kann eine passende Stelle kurzfristig verfügbar sein oder eine längere Wartezeit entstehen.
Müssen Wahlärzt:innen e-card und ELGA nutzen?
Seit 1. Januar 2026 bestehen für freiberuflich tätige Ärzt:innen unter den gesetzlichen technischen Voraussetzungen Pflichten zur Nutzung der e-card-Infrastruktur, von ELGA und des eImpfpasses. Das Ärztegesetz sieht zugleich Ausnahmen für bestimmte Konstellationen vor. Für die elektronische Übermittlung von Honorarnoten bestehen daneben eigene sozialversicherungsrechtliche Regelungen. Welche Anforderungen für Ihre Ordination konkret gelten, sollten Sie mit Ihrer Landesärztekammer und dem jeweiligen Krankenversicherungsträger prüfen.
Ist eine Praxisübernahme günstiger als eine Neugründung?
Nicht zwingend. Bei einer Übernahme können Investitionen in Räume, Ausstattung und organisatorischen Aufbau geringer ausfallen. Gleichzeitig können eine Ablöse, bestehende Personalverträge, ältere Geräte oder notwendige Modernisierungen erhebliche Kosten verursachen. Bei einer Neugründung haben Sie mehr Gestaltungsfreiheit, müssen Räume, Organisation und Patient:innenstamm aber vollständig neu aufbauen. Welche Variante wirtschaftlich günstiger ist, lässt sich deshalb erst anhand eines konkreten Businessplans und einer sorgfältigen Prüfung der bestehenden Ordination beurteilen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

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