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Patient:innen gewinnen als Ärzt:in: Was ein Patient wert ist und welche Sichtbarkeit sich rechnet KI-generiertes Bild

Patient:innen gewinnen als Ärzt:in: Was ein Patient wert ist und welche Sichtbarkeit sich rechnet

Wie Ärzt:innen Patient:innen gewinnen, was ein Patient pro Jahr wert ist und welche Sichtbarkeitswege sich…

Patient:innen erreichen Sie vor allem dann, wenn Ihre Praxis an unterschiedlichen Stellen des Suchwegs sichtbar ist: bei einem medizinischen Thema, bei der konkreten Suche nach Ärzt:innen und bei der lokalen Suche. Nach einem MOOCI-Modell auf Basis veröffentlichter Preismediane liegt der wirtschaftliche Wert bei rund 2.014 € pro Patient:in und Jahr. Diese Zahl ist eine Modellgröße und kein allgemeingültiger Wert für jede Praxis. Viele Ratgeber zur Patient:innengewinnung nennen vor allem einzelne Maßnahmen: Website, Google-Unternehmensprofil, Bewertungen, Social Media oder Anzeigen. Seltener wird betrachtet, was diese Sichtbarkeit kosten darf und an welcher Stelle des Suchwegs Ihre Praxis überhaupt in die engere Auswahl kommt.

In diesem Beitrag verbinden wir beide Fragen mit Daten aus einer MOOCI-Auswertung von 1.860 Praxis-Websites, 11.757 Unterseiten und Suchergebnissen aus 30 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem Jahr 2026. Sie sind niedergelassene:r Ärzt:in, führen eine Praxis und möchten Ihre Patient:innenakquise gezielter ausrichten? Dann erhalten Sie hier konkrete Kennzahlen und Anhaltspunkte, mit denen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Praxis und die Wirtschaftlichkeit einzelner Maßnahmen besser einordnen können.

Patient:innen gewinnen als Ärzt:in: Was ein Patient wert ist und welche Sichtbarkeit sich rechnet KI-generiertes Bild

Das Wichtigste in Kürze

Nach dem MOOCI-Modell liegt der wirtschaftliche Wert bei rund 2.014 € pro Patient:in und Jahr. Einzelne Sichtbarkeitsmaßnahmen können sich damit bereits bei ein bis zwei zusätzlichen Patient:innen rechnerisch ausgleichen. Der Suchweg beginnt häufig bei medizinischen Themen und wird erst später konkret. Bei der Suche nach „Arzt + Stadt“ entfallen 89 % der untersuchten Top-drei-Treffer auf Praxis-Websites.

Eigene Website, Google-Unternehmensprofil, Verzeichnisse, Fachportale und Empfehlungen erfüllen unterschiedliche Funktionen und ergänzen sich. Sachliche Informationen sind für Ärzt:innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz grundsätzlich zulässig. Grenzen gelten unter anderem für anpreisende Werbung, gekaufte Bewertungen und Provisionen für Patient:innenzuweisungen.

Welchen wirtschaftlichen Wert hat ein Patient für eine Praxis?

Nach dem MOOCI-Modell ergibt sich ein Wert von rund 2.014 € pro Patient:in und Jahr bei etwa zwei Stunden ärztlicher Arbeitszeit. Die Berechnung basiert ausschließlich auf Medianen aus den Preisangaben der untersuchten Praxis-Websites: 182 € für eine Erstberatung, 256 € für ein Labor-Panel, 180 € für eine Infusion sowie 450 € für ein Longevity-Paket als typische Jahresleistung. Nur 14 % der untersuchten Anbieter:innen veröffentlichen überhaupt Preise. Die Mediane stammen damit aus einer begrenzten, aber realen Stichprobe.

Wichtig ist die Einordnung: Die 2.014 € sind weder eine Umsatzprognose für Ihre Praxis noch ein Durchschnittswert über alle Fachgebiete. Die Zahl dient als Rechenhilfe für zwei Fragen: Wie hoch dürfen die jährlichen Kosten einer Sichtbarkeitsmaßnahme sein und wie viele zusätzliche Patient:innen müsste sie bringen, damit sich diese Kosten ausgleichen?

Ein weiteres MOOCI-Rechenbeispiel geht von drei zusätzlichen Patient:innen pro Monat aus und ergibt rund 72.000 € Jahresumsatz. Auch hierbei handelt es sich ausdrücklich um eine Modellrechnung und nicht um eine Prognose für Ihre Praxis.

Für Kassenpraxen in Deutschland und Vertragsordinationen in Österreich lässt sich diese Rechnung nur eingeschränkt übertragen, da Vergütungssysteme, Budgets und Fallwerte berücksichtigt werden müssen. Für Privatpraxen, Wahlärzt:innen sowie Leistungen für Privatpatient:innen und Selbstzahler:innen ist eine solche Betrachtung unmittelbarer möglich.

Auch die Dauer der Patient:innenbindung beeinflusst den wirtschaftlichen Wert. Begleiten Sie Patient:innen über mehrere Jahre und werden Leistungen wiederholt in Anspruch genommen, kann sich der Wert eines ursprünglich gewonnenen Kontakts entsprechend erhöhen.

Wie suchen Patient:innen heute nach Ärzt:innen?

Patient:innen suchen häufig nicht sofort nach konkreten Ärzt:innen oder einer Praxis. Gerade bei erklärungsbedürftigen Selbstzahlerleistungen beginnt die Recherche meist mit einer medizinischen Frage oder einem bestimmten Thema.

MOOCI hat diesen Suchweg für den Bereich Longevity untersucht. Die zwölf nachfragestärksten Longevity-Themen kommen zusammen auf 543.600 Suchen pro Monat bei Google Deutschland. Praxis-Websites stellen bei diesen Suchanfragen 12,2 % der untersuchten Treffer, volumengewichtet lediglich 1,3 %. Bei acht von zwölf Themen befindet sich keine Praxis unter den Top zehn.

Portale und Magazine kommen auf 39,8 % der Treffer, Shops auf 22,4 %, Wissenschaft, Behörden und Krankenkassen auf 20,4 %. Bei neun von zwölf Themen erschien zusätzlich eine KI-Übersicht.

Bei der konkreteren Suche nach „Longevity Arzt + Stadt“ verändert sich das Bild. In 30 untersuchten Städten entfielen von 286 Treffern 79,7 % auf Praxis-Websites. Unter den Top drei waren es 89 %. Verzeichnisse erreichten 8 %, klassische Arztsuchen 2,4 %. In 16 von 30 Städten erschien kein Verzeichnis unter den untersuchten Treffern. In Österreich lag der Anteil der Praxis-Websites bei 87,5 %.

Für Ihre Patient:innengewinnung bedeutet das: Die eigene Website ist insbesondere bei konkreten lokalen Suchanfragen relevant. Bei thematischen Recherchen erscheinen dagegen deutlich häufiger Portale, Magazine und andere Informationsangebote.

Patient:innen können Ihre Praxis damit in unterschiedlichen Phasen kennenlernen. Wer erst bei der konkreten Ortssuche sichtbar wird, erreicht Personen, die bereits vergleichsweise weit in ihrer Entscheidung sind. Fachliche Inhalte können dagegen schon während der vorausgehenden Informationssuche Berührungspunkte schaffen.

Welche Sichtbarkeitswege gibt es für Ärzt:innen und was leisten sie?

Fünf Wege sind für die digitale und persönliche Sichtbarkeit einer Praxis besonders relevant. Sie setzen an unterschiedlichen Stellen des Such- und Entscheidungsprozesses an.

Sichtbarkeitsweg Wo im Trichter Was er leistet Was er nicht leistet
Eigene Website Ortssuche, Entscheidung Gewinnt „Arzt + Stadt“, 89 % der Top 3, wird von KI-Übersichten zitiert (77,8 % der Zitate) Kommt bei Themensuchen fast nie vor (1,3 % volumengewichtet)
Google-Unternehmensprofil Ortssuche, Karte Pflichtbasis für lokale Auffindbarkeit, Öffnungszeiten, Bewertungen, Terminlink Erklärt keine Leistung, transportiert keine Expertise
Verzeichnisse und Bewertungsportale Ortssuche, Vergleich Zweitmeinung für Patient:innen, Bewertungssammlung Nur 8 % der Treffer bei „Arzt + Stadt“, in 16 von 30 Städten gar nicht sichtbar, ohne Text nicht KI-zitierfähig
Fachportal mit Inhalten Themensuche, Vorauswahl Erreicht Patient:innen, bevor sie eine Praxis suchen, 13 % der KI-Zitate, das 2,5-Fache des organischen Gewichts Ersetzt die Praxis-Website bei der Ortssuche nicht
Empfehlung Vor jeder Suche Höchstes Vertrauen (Ärzt:in 90 %, Influencer 4 % laut DAK/Forsa) Nicht steuerbar, wird online fast immer nachgeprüft

Eigene Website und Google-Unternehmensprofil

Auf Ihrer Website können Sie Leistungen, Qualifikationen und fachliche Schwerpunkte ausführlich darstellen. Gerade erklärungsbedürftige Leistungen sollten nicht nur erwähnt, sondern auf eigenen Unterseiten sachlich erläutert werden.

Die MOOCI-Auswertung zeigt hier eine deutliche Lücke: Von den führenden Anbieter:innen verfügen nur 28 % über eine eigene Longevity-Seite, wobei 88 % dieser Seiten erst seit 2024 bestehen. In der Verbandspopulation weisen 83 % bereits vor 2021 ein entsprechendes Signal auf, aber nur 3,4 % haben eine eigene Longevity-Seite. Der Report bezeichnet diesen Befund als „Substanz ohne Benennung“.

Das Google-Unternehmensprofil ergänzt die Website bei lokalen Suchanfragen. Aktuelle Öffnungszeiten, Leistungen, Standortdaten, Terminlinks und Bewertungen erleichtern Patient:innen die Orientierung. Das Profil ersetzt jedoch keine ausführliche fachliche Darstellung.

Verzeichnisse, Fachportale und Empfehlungen

Verzeichnisse und Bewertungsportale wie jameda, Doctolib oder DocFinder können Patient:innen bei der Orientierung unterstützen. In der untersuchten lokalen Suche waren sie jedoch deutlich seltener vertreten als Praxis-Websites. Unter 54 zuordenbaren Zitaten aus KI-Übersichten stammte eines aus einer klassischen Arztsuche.

Fachportale mit redaktionellen Inhalten setzen früher im Suchprozess an. Sie beantworten medizinische Fragen und können von dort zu Ärzt:innen führen, die das jeweilige Thema behandeln. Eine ausgewiesene Autorschaft macht zusätzlich sichtbar, welche Ärzt:innen fachlich an den Inhalten beteiligt sind.

Persönliche Empfehlungen bleiben ebenfalls relevant. In einer DAK/Forsa-Befragung vom August 2026 mit 1.043 Befragten gaben 90 % an, bei Gesundheitsfragen Ärzt:innen zu vertrauen; 4 % nannten Influencer:innen.

Nach einer Empfehlung suchen Patient:innen häufig zusätzlich online nach Namen, Praxis und Leistungen. Eine aktuelle Website und ein vollständiges Profil helfen deshalb auch dabei, diesen persönlichen Kontakt digital zu bestätigen.

Wie berechnet man, ob sich eine Sichtbarkeitsmaßnahme rechnet?

Eine einfache Amortisationsrechnung setzt die jährlichen Kosten einer Maßnahme ins Verhältnis zum wirtschaftlichen Wert pro zusätzlicher Patient:in.

Auf Basis des MOOCI-Modellwerts von 2.014 € würde eine Maßnahme mit jährlichen Kosten von 700 € rechnerisch bereits durch eine zusätzliche Patient:in ausgeglichen. Bei Kosten von 1.300 € kann ebenfalls eine Patient:in mit entsprechenden Folgebehandlungen ausreichen; andernfalls wären zwei zusätzliche Patient:innen erforderlich.

Eine Agenturleistung von beispielsweise 1.500 € pro Monat verursacht dagegen jährliche Kosten von 18.000 €. Bei einem Modellwert von 2.014 € wären rechnerisch etwa neun zusätzliche Patient:innen pro Jahr erforderlich, um diesen Betrag auszugleichen. Entscheidend ist dabei, dass es sich tatsächlich um zusätzliche Patient:innen handelt, die ohne die jeweilige Maßnahme nicht gekommen wären.

Diese Beispiele sind illustrative Modellrechnungen. Für Ihre Praxis sollten Sie mit Ihren eigenen Honoraren, Kosten und Wiederkehrraten rechnen.

Ebenso wichtig ist die Herkunft neuer Patient:innen. Fragen Sie beispielsweise beim Erstkontakt, wie Patient:innen auf Ihre Praxis aufmerksam geworden sind, oder nutzen Sie Kanäle, die Website- und Termin-Klicks nachvollziehbar ausweisen.

Reichweite allein reicht als Kennzahl nicht aus. 10.000 Einblendungen einer Anzeige können für Ihre Praxis weniger relevant sein als 300 Leser:innen eines Fachbeitrags, wenn Letztere gezielt nach Ihrer Leistung suchen. Für die Patient:innengewinnung sind deshalb vor allem Zielgruppenpassung, regionale Relevanz und die tatsächlich entstehenden Kontakte aussagekräftig.

Was ist Ärzt:innen bei der Patient:innengewinnung rechtlich erlaubt?

Ärzt:innen dürfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sachlich über ihre Person, ihre Qualifikationen und ihr Leistungsspektrum informieren. Grenzen gelten insbesondere für anpreisende, irreführende oder unzulässig vergleichende Werbung. Das Werberecht verhindert damit keine sachliche Außendarstellung, setzt aber klare Vorgaben für deren Form und Inhalt.

In Deutschland regelt § 27 der Musterberufsordnung (MBO-Ä), dass sachliche berufsbezogene Informationen zulässig sind, während anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung untersagt bleibt. Das Heilmittelwerbegesetz ergänzt diese Vorgaben unter anderem durch § 3 zum Irreführungsverbot und § 11 mit besonderen Beschränkungen der Publikumswerbung. Dazu gehören auch Vorgaben für Vorher-Nachher-Darstellungen bei operativen plastisch-chirurgischen Eingriffen. § 31 MBO-Ä setzt Grenzen für Zuweisungen gegen Entgelt. § 630c BGB enthält zudem Vorgaben zur wirtschaftlichen Information von Patient:innen, wenn eine vollständige Kostenübernahme durch Dritte nicht gesichert ist.

In Österreich enthält § 53 ÄrzteG wesentliche Vorgaben zur ärztlichen Werbung und zu Provisionen. Die Werberichtlinie der Österreichischen Ärztekammer konkretisiert diese Anforderungen. Ein sachlicher Verzeichniseintrag oder Fachbeitrag ist grundsätzlich anders zu beurteilen als eine Vergütung, die unmittelbar an die Vermittlung von Patient:innen gekoppelt ist.

In der Schweiz ist unter anderem Art. 20 der FMH-Standesordnung relevant. Für produktbezogene Aussagen kommen zusätzlich die heilmittelrechtlichen Vorgaben hinzu.

Für Ihre Außendarstellung bedeutet das: Eine sachliche Praxis-Website, ein gepflegtes Unternehmensprofil, ein Verzeichniseintrag oder ein Fachbeitrag können grundsätzlich zulässig sein. Rechtlich problematisch können dagegen gekaufte oder gefälschte Bewertungen, unzulässige Vorher-Nachher-Darstellungen, irreführende Rabattaktionen und Provisionen für Patient:innenzuweisungen sein.

Bei Portalen, deren Vergütung unmittelbar an vermittelte Termine oder Patient:innen gekoppelt ist, sollten Sie die berufsrechtliche Zulässigkeit besonders sorgfältig prüfen. Das gilt insbesondere in Österreich mit Blick auf § 53 ÄrzteG.

Eine ausführlichere Einordnung finden Sie im Beitrag dazu, welche Werbung Ärzt:innen erlaubt ist.

Stand der Angaben ist 2026. Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Konkrete Maßnahmen sollten Sie bei Unsicherheit mit Ihrer zuständigen Ärztekammer oder einer auf Medizinrecht spezialisierten Kanzlei abstimmen.

Was fehlt in vielen Ratgebern von Termin- und Bewertungsplattformen?

Viele Ratgeber von Terminplattformen und Bewertungsportalen beschreiben einzelne Maßnahmen, ordnen diese aber nicht nach Suchphase, wirtschaftlichem Wert pro Patient:in oder langfristiger Abhängigkeit von Plattformen ein.

Typische Empfehlungen sind ein optimiertes Google-Unternehmensprofil, Bewertungen, Online-Terminbuchung, Social Media oder bezahlte Anzeigen. Diese Instrumente können sinnvoll sein, setzen jedoch an unterschiedlichen Stellen des Entscheidungsprozesses an.

Eine Terminplattform erreicht beispielsweise vor allem Patient:innen, die bereits wissen, welche Fachrichtung oder Behandlung sie suchen. Thematische Informationsanfragen liegen häufig deutlich früher im Suchprozess.

Auch die Wirtschaftlichkeit wird in vielen Ratgebern kaum berücksichtigt. Für Ihre Praxis ist jedoch nicht nur relevant, wie viel eine Plattform kostet, sondern auch, wie viele zusätzliche Patient:innen daraus tatsächlich entstehen und welcher wirtschaftliche Wert diesen Kontakten gegenübersteht.

Hinzu kommt die Frage der Daten- und Plattformabhängigkeit. Wenn Terminbuchung, Bewertungen und Patient:innenkommunikation vollständig über eine einzelne Plattform laufen, hängt ein Teil Ihrer digitalen Präsenz von deren technischen und geschäftlichen Rahmenbedingungen ab.

Das spricht nicht gegen Terminplattformen oder Bewertungsportale. Online-Terminbuchungen und gepflegte Profile können wichtige Bestandteile Ihrer digitalen Präsenz sein. Sie sollten jedoch als Teil eines breiteren Sichtbarkeitskonzepts betrachtet werden, zu dem auch die eigene Website und fachliche Inhalte gehören.

Was bringt ein Fachportal zusätzlich zur eigenen Website?

Ein Fachportal mit redaktionellen Inhalten kann Ärzt:innen bereits bei thematischen Suchanfragen sichtbar machen, bei denen einzelne Praxis-Websites nur selten unter den Treffern erscheinen.

MOOCI umfasst 683 redaktionelle Fachinhalte, davon 340 mit Longevity-Bezug, und verzeichnet rund 890.000 Besuche sowie 620.000 Unique User:innen pro Monat bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 4,35 Minuten. Diese Reichweite entsteht unter anderem über thematische Suchanfragen, bei denen Praxis-Websites in der MOOCI-Auswertung volumengewichtet lediglich 1,3 % der Treffer stellen.

Von den redaktionellen Inhalten führen Verknüpfungen zu mehr als 7.500 Arztprofilen im Verzeichnis und derzeit 66 Longevity-Ärzt:innen. Ein reiner Profileintrag erfüllt dabei eine andere Funktion als ein Fachbeitrag mit ausgewiesener ärztlicher Autorschaft.

Wenn Sie als Ärzt:in einen Fachbeitrag zu einem eigenen Behandlungsschwerpunkt verantworten, wird Ihre fachliche Beteiligung bereits während der Informationssuche sichtbar. In der Messung über 30 Städte entfielen 13,0 % der zuordenbaren KI-Zitate auf Fachportale mit redaktionellen Inhalten. Das entsprach dem 2,5-Fachen ihres organischen Gewichts. Klassische Arztsuchen wurden einmal zitiert.

Jetzt Premium-Mitgliedschaft bei MOOCI nutzen

Die Premium-Mitgliedschaft bei MOOCI ergänzt das Grundprofil um eine ausführlichere Leistungsdarstellung, Kontakt- und Terminwege sowie zusätzliche gekennzeichnete Platzierungen in thematisch passenden Fachwidgets. Eine Autorschaft kann darüber hinaus eigene Fachbeiträge mit Autor:innenbox und Verlinkung zum jeweiligen Profil umfassen.

Suchergebnisse sind nicht käuflich; Premium-Profile werden entsprechend gekennzeichnet. Termin- und Website-Klicks werden profilbezogen erfasst. Dadurch können Sie nachvollziehen, welche Kontakte über das Portal entstehen, und diese Daten in Ihre eigene Wirtschaftlichkeitsberechnung einbeziehen.

Wenn Sie prüfen möchten, wie Ihre Praxis bei thematischen und lokalen Suchanfragen derzeit sichtbar ist, können Sie Ihr Profil auf MOOCI kostenlos beanspruchen und sich über Premium-Mitgliedschaft und Autorschaft für Ihr Leistungsspektrum informieren.

Deine Frage ist nicht dabei?

Stell sie anonym. Die MOOCI-Redaktion prüft jede Frage und holt die Antwort einer Fachärztin oder eines Facharztes ein. Beantwortete Fragen erscheinen hier auf der Seite, ohne Namen. Bei akuten Beschwerden wende Dich bitte direkt an Deine Praxis oder den ärztlichen Notdienst.

Häufige Fragen

Wie viele neue Patient:innen braucht eine Praxis pro Monat?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Der Bedarf hängt unter anderem von Fachgebiet, Praxismodell, Honoraren, Kapazitäten und der Wiederkehrrate Ihrer Patient:innen ab. Für Ihre eigene Kalkulation können Sie zunächst den durchschnittlichen wirtschaftlichen Wert pro Patient:in bestimmen und diesem Ihr Jahresziel für Privat- oder Selbstzahlerleistungen gegenüberstellen. Das MOOCI-Rechenbeispiel mit drei zusätzlichen Patient:innen pro Monat dient ausschließlich zur Veranschaulichung dieser Berechnung und ist keine Prognose.
Wie gewinnt man Privatpatient:innen und Selbstzahler:innen?
Privatpatient:innen und Selbstzahler:innen informieren sich bei erklärungsbedürftigen Leistungen häufig zunächst über die Behandlung selbst. Eine eigene Unterseite mit sachlichen Informationen zu Ablauf, Indikationen, Risiken und gegebenenfalls Kosten kann deshalb hilfreich sein. Auch Fachbeiträge außerhalb der eigenen Website können Patient:innen bereits während dieser Informationsphase erreichen. Nur 14 % der untersuchten Anbieter:innen veröffentlichen Preise. Transparente Preisangaben können zusätzliche Orientierung schaffen, sofern sie mit den jeweiligen rechtlichen und abrechnungsbezogenen Vorgaben vereinbar sind.
Lohnt sich Social Media für die Patient:innengewinnung?
Das hängt von Fachgebiet, Zielgruppe und Nutzung ab. Social Media kann zur fachlichen Information und zur Bindung bestehender Patient:innen beitragen, ist aber nicht automatisch der wichtigste Kanal für die Gewinnung neuer Patient:innen. In der DAK/Forsa-Befragung gaben 90 % der Befragten an, bei Gesundheitsfragen Ärzt:innen zu vertrauen; 4 % nannten Influencer:innen. Wenn Sie Social Media nutzen, gelten dieselben berufs- und werberechtlichen Anforderungen wie für Ihre Website.
Wie wichtig sind Bewertungen für die Patient:innengewinnung?
Bewertungen können Patient:innen bei der Auswahl und Bestätigung einer bereits gefundenen Praxis unterstützen. Sie ersetzen jedoch nicht die grundsätzliche Auffindbarkeit Ihrer Praxis. Sie dürfen Patient:innen um Bewertungen bitten, sollten dies aber neutral tun. Gekaufte, gefälschte oder an Vergünstigungen gekoppelte Bewertungen können rechtlich problematisch sein.
Was kostet Patient:innengewinnung im Jahr?
Die Kosten reichen von kostenlosen Basiseinträgen bis zu fünfstelligen Jahresbudgets für Agenturen oder bezahlte Anzeigen. Für Ihre Praxis ist weniger der absolute Preis relevant als das Verhältnis zwischen Kosten und tatsächlich zusätzlichen Patient:innen. Teilen Sie die jährlichen Kosten einer Maßnahme durch den durchschnittlichen wirtschaftlichen Wert pro Patient:in, erhalten Sie einen ersten Orientierungswert für die erforderliche Zahl zusätzlicher Patient:innen. Nach dem MOOCI-Modell können sich Maßnahmen mit Jahreskosten unter rund 2.000 € bereits bei ein bis zwei zusätzlichen Patient:innen rechnerisch ausgleichen. Ob dies für Ihre Praxis tatsächlich zutrifft, hängt von Ihren eigenen Honoraren, Kosten und Wiederkehrraten ab.
Dürfen Ärzt:innen für neue Patient:innen werben?
Ja. Ärzt:innen dürfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sachlich über ihre Person, ihre Qualifikationen und ihre Leistungen informieren. Grenzen gelten insbesondere für anpreisende, irreführende oder unzulässig vergleichende Werbung, Heilversprechen und Provisionen für Patient:innenzuweisungen. Zu den einschlägigen Grundlagen gehören unter anderem § 27 MBO-Ä und das HWG in Deutschland, § 53 ÄrzteG in Österreich und Art. 20 der FMH-Standesordnung in der Schweiz.
Was ist der Unterschied zwischen Praxismarketing und Praxispositionierung?
Die Praxispositionierung beschreibt, welche Leistungen, Schwerpunkte und Patient:innengruppen Ihre Praxis gezielt ansprechen soll. Praxismarketing umfasst die Maßnahmen, mit denen Sie diese Positionierung nach außen sichtbar machen. Eine klare Positionierung erleichtert damit die Auswahl geeigneter Kommunikations- und Sichtbarkeitsmaßnahmen.
Redaktionelle Verantwortung

Dieser Beitrag wurde von der internen MOOCI-Redaktion erstellt, inhaltlich geprüft und freigegeben. Bei der Recherche und Aufbereitung setzen wir auch KI-gestützte Werkzeuge ein; jeder Text wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion fachlich gegengelesen. Die redaktionelle Verantwortung trägt Nadja Sukalia, Content Managerin bei MOOCI. Die medizinische Prüfung erfolgt durch Ärztinnen und Ärzte aus unserem Fachnetzwerk.

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Letzte Aktualisierung: 28.09.2026

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