Was umfasst eine Periimplantitis-Behandlung mit Implantatwechsel?
Eine Periimplantitis ist eine Entzündung von Zahnfleisch und Knochen rund um ein Zahnimplantat. Sie führt unbehandelt zu Knochenabbau und kann das Implantat lockern. Zunächst wird meist versucht, die Entzündung zu stoppen, etwa durch eine gründliche Reinigung der Implantatoberfläche, gegebenenfalls mit einem chirurgischen Eingriff.nnIst der Knochenverlust zu groß, wird das Implantat entfernt. Danach braucht der Kiefer oft einen Knochenaufbau, bevor ein neues Implantat gesetzt werden kann. Ein Implantatwechsel besteht deshalb häufig aus mehreren Schritten über mehrere Monate. Welche Schritte bei Dir nötig sind, steht im Behandlungsplan Deiner Praxis.
Wovon hängt die Kostenübernahme der privaten Versicherung ab?
Bei privaten Kranken- und Zahnzusatzversicherungen bestimmt der Vertrag, was erstattet wird. Entscheidend sind die Tarifbedingungen zu Zahnbehandlung, Zahnersatz und Implantaten. Viele Tarife erstatten einen festen Prozentsatz, begrenzen die Leistung in den ersten Vertragsjahren auf Höchstbeträge oder schließen Behandlungen aus, die vor Vertragsbeginn schon angeraten waren.nnWichtig ist auch, ob Du einen deutschen oder einen österreichischen Tarif hast. Die DKV gibt es in beiden Ländern mit unterschiedlichen Verträgen. Schau in Deine Versicherungsunterlagen oder frag direkt beim Kundenservice nach, welche Bedingungen für Dich gelten.
Wie bekommst Du vorab Klarheit über die Kosten?
Lass Dir von Deiner Zahnärztin oder Deinem Zahnarzt einen schriftlichen Heil- und Kostenplan erstellen, in Österreich meist Kostenvoranschlag genannt. Er listet die einzelnen Behandlungsschritte und die voraussichtlichen Kosten auf. Reich diesen Plan vor Behandlungsbeginn bei Deiner Versicherung ein und bitte um eine schriftliche Leistungszusage.nnSo weißt Du, welchen Anteil Du selbst trägst, bevor die Behandlung beginnt. Lehnt die Versicherung einzelne Positionen ab, kannst Du nachfragen, auf welche Tarifklausel sie sich stützt, und mit Deiner Praxis besprechen, ob es alternative Behandlungswege gibt.
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