Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)

Kehlkopfkrebs ist eine Krebsart, die ähnlich wie ein Lungentumor mit dem Rauchen assoziiert ist. Jedoch stellt das Kehlkopfkarzinom eine weitaus weniger besprochene Komplikation des Nikotinkonsums dar. Welche verschiedenen Arten der Kehlkopftumore bekannt sind, wie sich deren Prognosen voneinander unterscheiden, wodurch sie sich äußern und vieles mehr findest Du im folgenden Text.


AUTOR

Medizinische Expertin

CO-AUTOR

Online-Redaktion

Dieser Text wurde nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft.


Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober, 2020



ICD-10-GM-2020 C32
 

Was versteht die Medizin unter einem Kehlkopfkrebs?

Die Medizin versteht unter Kehlkopfkrebs einen bösartigen Tumor, der im Bereich des Kehlkopfes, auch Larynx genannt, wächst. Im Larynx trennen sich die Wege der Speise- und Luftröhre. Beim Atmen ist der Kehlkopfdeckel geöffnet und leitet die Luft weiter in die Trachea (Luftröhre). Schluckt eine Person, verschließt sich die Luftröhrenöffnung und der Speisebrei rutscht automatisch in den Ösophagus (Speiseröhre). Außerdem findet im Larynx die Stimmbildung durch die dort befindlichen Stimmbänder statt.
 
Bei den Kehlkopfkarzinomen gibt es drei Gruppen zu unterscheiden: die supraglottischen, glottischen und subglottischen Larynxkarzinome. Nicht nur deren Lokalisation, sondern auch die jeweilige Symptomatik und der durchschnittliche Zeitpunkt der Diagnosestellung unterscheiden sich voneinander.
 
Ein supraglottischer Kehlkopfkrebs befindet sich oberhalb der Stimmbänder und tritt ungefähr in 35 Prozent der Fälle auf. Da sich diese Tumore erst vergleichsweise spät durch ein Fremdkörpergefühl im Hals, Schluckstörungen oder eventuell Heiserkeit manifestieren, besteht die Gefahr, dass sich bei der Diagnosestellung schon Tumorabsiedlungen in den Lymphknoten befinden.
 
Die häufigste Form des Larynxkarzinoms ist der glottische Tumor. Dieser befindet sich im Bereich der Stimmritze und stellt circa 65 Proeznt aller Kehlkopfkrebse dar. Schon bei Beginn der Erkrankung klagen die Betroffenen über Heiserkeit, chronischen Husten und einen Räusperzwang, weshalb dieser Krebs meistens rechtzeitig entdeckt und dadurch in einem frühen Stadium behandelt werden kann.
 
Zuletzt ist der subglottische Kehlkopfkrebs zu nennen, der in nur einem Prozent der Fälle vorzufinden ist. Hierbei wächst ein Tumor im Bereich unterhalb der Stimmritze und verursacht im fortgeschrittenen Stadium Atembeschwerden durch seine räumliche Ausdehnung. Ähnlich wie bei der supraglottischen Form findet auch hier die Diagnosestellung meist zu einem späteren Zeitpunkt statt, wodurch das Risiko auf Metastasenbildung steigt. Über 90 Prozent aller Kehlkopfkarzinome sind sogenannte Plattenepithelzellkarzinome, also Wucherungen von dem Schleimhautgewebe, das den knorpeligen Kehlkopf überzieht.

Leitsymptom bei Kehlkopfkrebs ist eine Heiserkeit, die länger als 3 Wochen dauert.

Wie macht sich Kehlkopfkrebs bemerkbar?

Das Hauptsymptom eines Kehlkopfkarzinoms ist eine länger als drei Wochen andauernde Heiserkeit. Diese tritt bei glottischen Larynxkarzinomen meist als erste Beschwerde auf. Im weiteren Verlauf berichten viele Patienten von einem Räusperzwang, häufigem Husten und einem Kratzen im Hals. In späteren Stadien treten Atembeschwerden und ein hörbares Atemgeräusch auf.
 
Supraglottische Tumore machen sich meist durch ein Fremdkörpergefühl im Hals, Schluckstörungen oder Schmerzen, die bis in die Ohren ausstrahlen können, bemerkbar. Durch weiteres Tumorwachstum kann auch diese Krebsart Heiserkeit hervorrufen. Die subglottischen Larynxkarzinome bleiben oftmals lange asymptomatisch, weshalb der Patient erst in einem späten Stadium seinen Arzt aufsucht. Durch die wachstumsbedingte Raumforderung und einer damit einhergehenden Einengung der Atemwege kann es zu Atembeschwerden oder Heiserkeit kommen. Bei allen Formen kann sich zusätzlich ein blutiger Husten, starker Mundgeruch und eine Gewichtsabnahme manifestieren.
 

Welche Ursachen hat Kehlkopfkrebs?

Damit das Kehlkopfgewebe ungehindert wachsen und seine Umgebung infiltrieren kann, müssen einige Schutzmechanismen des Körpers, die im Normalfall für reguliertes Zellwachstum verantwortlich sind, beeinflusst sein. Beim Larynxkarzinom ist dies meist durch eine Schädigung der Zell-DNA der Fall. Mediziner haben einige Stoffe identifiziert, die sogenannte karzinogene (also krebsfördernde) Eigenschaften aufweisen.
 
Allen voran ist der Tabakkonsum zu nennen, der nicht nur den Großteil aller Lungenkarzinome, sondern auch der Kehlkopftumore bedingt. Zusätzlich scheint es einen Zusammenhang mit häufigem Alkoholkonsum zu geben, der vor allem in Kombination mit dem Rauchen das Risiko eines Kehlkopfkrebses erhöht. Auch eingeatmete Schadstoffe wie Asbest, Nickel oder Chrom können das Kehlkopftumorrisiko erhöhen. Hierbei sind besonders Berufsgruppen, die den Stoffen arbeitsbedingt begegnen, gefährdet.
 
Ein Zusammenhang zwischen dem Humanen Papillomavirus (HPV) und Krebsarten im Kopf-Hals-Bereich ist bestätigt, da besonders Tumore im Rachen häufig das Virus aufweisen. Die Bedeutung für den Kehlkopfkrebs ist noch nicht vollständig geklärt. Zuletzt vermuten Wissenschaftler auch eine genetische Komponente, die das individuelle Erkrankungsrisiko beeinflusst.
 

Welche Risikofaktoren begünstigen Kehlkopfkrebs?

Da schätzungsweise 95 Prozent der Patienten mit einem Larynxkarzinom Raucher sind, stellt der Zigarettenkonsum den Hauptrisikofaktor dar. Raucht eine Person fünfzehn Jahre lang eine Zigarettenpackung pro Tag, erhöht sich deren Risiko, an Kehlkopfkrebs zu erkranken, um das 20 bis 30-fache. Durch gleichzeitigen häufigen Alkoholkonsum steigt die Erkrankungswahrscheinlichkeit weiter. Neben den krebserregenden Stoffen des Zigarettenrauchs führt die Rauchgewohnheit außerdem gehäuft zu Kehlkopfentzündungen, die das Krebsrisiko steigern.
 
Nachdem gewisse Schadstoffe mit Larynxkarzinomen in Verbindung stehen, begünstigt auch die Arbeit mit den betroffenen Materialien die Krebsentstehung. Zuletzt sind das Humane Papillomavirus und deren Übertragungswege als Risikofaktoren zu betrachten. Auch, wenn die Bedeutung von HPV bei der Entstehung eines Kehlkopftumors geringer ist, erhöht eine Infektion im Mund-Rachen-Bereich dennoch das Erkrankungsrisiko. Zu der Ansteckung kommt es meist durch ungeschützten, oralen Geschlechtsverkehr. Sowohl Männer als auch Frauen können sich auf diese Weise mit dem Virus infizieren.
 

Wie häufig ist Kehlkopfkrebs und wer ist davon betroffen?

Das Kehlkopfkarzinom ist eine relativ seltene Krebserkrankung, an der in Mitteleuropa circa vier bis acht von 100.000 Personen erkranken. Mit einem Anteil von 0,8 Prozent aller bösartigen Krebserkrankungen tritt das Larynxkarzinom weitaus seltener als beispielsweise der Lungenkrebs, der ebenfalls mit dem Rauchen in Verbindung steht, auf. In Deutschland beläuft sich die jährliche Neuerkrankungszahl auf ungefähr 3.500 Männer und 500 Frauen. Diesen Zahlen ist bereits zu entnehmen, dass Männer ungefähr siebenmal häufiger erkranken als Frauen. Der Erkrankungsgipfel liegt bei einem Patientenalter von 50 bis 70 Jahren; durchschnittlich sind Männer 66 und Frauen 64 Jahre alt bei der Diagnosestellung.
 
Schätzungen zufolge sind bis zu 95 Prozent aller Kehlkopfkrebs-Patienten Raucher, Nichtraucher erkranken nur äußerst selten an dieser Krebsart. Durch zusätzlichen übermäßigen Alkoholkonsum steigt das Erkrankungsrisiko weiter.

Eine geschädigte Zell-DNA begünstigt die Entwicklung von Kehlkopfkrebs.

Ist Kehlkopfkrebs heilbar?

Ob bei einer Kehlkopfkrebserkrankung eine vollständige Heilung möglich ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Denn dies hängt vor allem von dem Tumorstadium zum Zeitpunkt der Diagnose und der Lokalisation ab. Bei glottischen Karzinomen findet eine Begutachtung durch den Arzt meist weitaus früher statt, als bei supra- oder subglottischen. Dementsprechend wahrscheinlicher ist es, dass ein Operateur den Tumor restlos entfernen kann, da noch keine Metastasen vorhanden sind.
 
Bemerkt der Patient erst in späteren Stadien Schluck-, Atem- oder Stimmbeschwerden, da der Tumor über oder unter dem stimmbildenden Bereich liegt, ist die Metastasierungswahrscheinlichkeit höher. Da ein Chirurg in solchen Fällen durch eine lokale Operation am Kehlkopf ausschließlich einen kleinen Teil der bösartigen Zellen rausschneiden kann, kommt zusätzlich eine Strahlen- oder Chemotherapie infrage. Nur in sehr seltenen Fällen kann dadurch eine komplette Krebsfreiheit erlangt werden.
 

Wie diagnostiziert der Arzt Kehlkopfkrebs?

Wenn ein Patient länger als drei Wochen andauernde Heiserkeit klagt, muss er dies unbedingt von einem Hals-Nasen-Ohren-Facharzt abklären lassen. Der HNO-Spezialist begutachtet zuerst den Rachenraum und den Eintritt in die Luftröhre mithilfe eines Spiegels und einer Lupe (indirekte Laryngoskopie). Entdeckt er dabei eine Auffälligkeit, führt er zur weiteren Diagnostik eine direkte Laryngoskopie durch.
 
Dabei führt er dem narkotisierten Patienten ein kleines röhrenförmiges Instrument in den Kehlkopf ein und kann dadurch den etwaigen Tumor betrachten und eine Gewebeprobe für eine mikroskopische Analyse entnehmen. Bestätigt sich der Karzinomverdacht, ordnet der Arzt weitere Untersuchungen an, um das gesamte Ausmaß der Erkrankung zu erfassen. So sucht er beispielsweise mithilfe eines Ultraschalls gezielt nach Lymphknotenveränderungen am Hals oder bringt die Ausbreitung des Tumors mithilfe von bildgebender Diagnostik wie das CT oder MRT in Erfahrung.
 

Wie wird Kehlkopfkrebs behandelt?

Die Behandlung eines Larynxkarzinoms hängt von dessen Stadium ab. Grundsätzlich stehen eine Operation, Chemo- oder Strahlentherapie zur Verfügung, die passende Behandlungsmethode ist an die individuelle Patientensituation angepasst. Für die Entscheidungsfindung beachtet der behandelnde Arzt die Zugänglichkeit zum Tumor für eine etwaige Operationsplanung und den Ausbreitungsgrad. Nach einer ausführlichen Begutachtung der Lokalisation, Streuung und weiteren Tumoreigenschaften mithilfe einer Bilddiagnostik (CT, MRT), plant der Spezialist gemeinsam mit dem Erkrankten die weitere Vorgehensweise.
 
Bei frühen Stadien ist meist eine partielle Laryngektomie, also eine Entfernung von Teilen des Kehlkopfes, oder eine Bestrahlung indiziert. Die Operation kann entweder über den Mund mithilfe eines Lasers oder durch einen kleinen Schnitt von außen durchgeführt werden. Obwohl dieser Eingriff meist gute Ergebnisse erzielt, benötigen die Patienten zumindest für eine kurze Zeit ein postoperatives Tracheostoma, also einen künstlichen Atemausgang. Dieser befindet sich an der Vorderseite des Halses und ermöglicht dem Patienten das Atmen. Dennoch bleibt die grundsätzliche Funktion des Kehlkopfes erhalten und der Patient kann direkt nach der Operation mit einer Stimmtherapie beginnen und seine Sprech-, Schluck- und Atemfunktion trainieren.
 
Bei der kompletten Laryngektomie kann die Sprachfunktion nicht erhalten werden, da hierbei ein Operateur den kompletten Kehlkopf entfernen muss. Dafür macht er einen Schnitt im vorderen Halsbereich und kann den Kehlkopf dadurch vollständig entnehmen. Während dieses Eingriffs kann der Chirurg auch eventuell befallene Halslymphknoten lokalisieren und herausnehmen. Diese Art der Operation findet nur bei fortgeschritteneren Stadien, häufig in Kombination mit einer Chemo- und/oder Strahlentherapie, ihren Einsatz.
 
Die Nachsorge einer totalen Kehlkopfentfernung gestaltet sich aufwendiger, da die Patienten meist lebenslang ein Tracheostoma benötigen. Außerdem können die Betroffenen nicht mehr in gewohnter Weise sprechen, allerdings können sie mit viel Übung die sogenannte Ösophagussprache, also Sprache mithilfe der Speiseröhre, erlernen. Weiters kann ein implantiertes Ventil oder eine elektronische Sprechhilfe den Erkrankten beim Sprechen unterstützen.
 

Wann wird bei Kehlkopfkrebs eine Strahlen- oder Chemotherapie eingesetzt?

Die Strahlen- oder Chemotherapie stellt eine Alternative oder zusätzliche Behandlung zu einer Operation dar. Bei frühen Stadien erzielt eine Bestrahlung oftmals den gleichen Effekt wie eine partielle Kehlkopfentfernung, jedoch beansprucht diese Behandlung die Stimme und die Atemfunktion weniger.
 
In fortgeschritteneren Stadien können die Bestrahlung und/oder eine medikamentöse Chemotherapie sowohl als zusätzliche Behandlung nach einer Operation, als auch als alleinstehende Therapie zum Einsatz kommen. Besonders bei vorhandenen Metastasen in anderen Organen benötigt der Patient eine systemische, also medikamentöse Chemotherapie, um die ausgewanderten Krebszellen zu behandeln. Auch wenn keine Narkose und dadurch keine Operation möglich ist, findet die Krebstherapie durch Strahlen- und/oder Medikamentenbehandlung statt. 

Ist der Kehlkopfkrebs bereits weit fortgeschrittenem ist die komplette Kehlkopfentfernung oft die einzige Lösung.

Wie ist die Prognose bei Kehlkopfkrebs

Die Prognose von Krebserkrankungen kann mithilfe von Fünf-Jahres-Überlebensraten gestellt werden. Dabei handelt es sich um eine statistisch ermittelte Zahl, die beschreibt, wie viele Patienten fünf Jahre nach der Diagnosestellung noch leben und ist prozentual angegeben.
 
Beim Kehlkopfkrebs beläuft sich die Fünf-Jahres-Überlebensrate auf circa 61 Prozent bei Männern und 63 Prozent bei Frauen. Dabei ist nicht zwischen den verschiedenen Larynxkarzinomarten differenziert, denn die Überlebensrate des glottischen Kehlkopfkarzinoms ist deutlich besser, als die Gesamtzahl. Diese beträgt nämlich zwischen 85 und 95 Prozent. Liegt ein Lymphknotenbefall vor, leben etwa noch 43 Prozent der Betroffenen nach fünf Jahren, während diese Zahl bei Fernmetastasen, also Tumorgewebe in anderen Organen, nur 30 Prozent beträgt.
 
Die individuelle Prognose hängt allerdings neben dem Tumorstadium und dem Therapieerfolg auch stark vom Alter und dem Allgemeinzustand des Patienten ab, weshalb eine pauschale Vorhersage nicht möglich ist.
 

Kann ich einem Larynxkarzinom vorbeugen?

Nachdem der wichtigste Risikofaktor des Larynxkarzinoms der Zigarettenkonsum ist, gilt eine Rauchabstinenz als die effektivste Vorbeugung. Das Erkrankungsrisiko steigt mit der Anzahl der gerauchten Zigaretten, weshalb auch die Rauchentwöhnung nach jahrelangem Rauchhabitus sinnvoll ist. Neben dem Tabakkonsum spielt auch das Trinken alkoholischer Getränke eine Rolle bei der Kehlkopfkrebsentstehung. Daher verringert auch eine Alkoholabstinenz das Krebsrisiko.
 
Arbeitet eine Person mit potenziell krebserregenden Stoffen wie Asbest, Nickel oder Chrom, sollte sie Maßnahmen wie das Tragen von Staubschutzmasken und genereller Schutzbekleidung befolgen.
 
Zuletzt sei auch auf die HPV-Impfung und geschützten Geschlechtsverkehr hinzuweisen, da auch eine Infektion mit dem Virus das Risiko für Tumore im Rachenbereich steigert. Die effektivste Präventionsmaßnahme einer Infektion gegenüber stellt die HPV-Impfung dar. Außerdem sollte ein Kondom beziehungsweise ein Oralschutztuch beim oralen Geschlechtsverkehr mit nicht geimpften Personen in Verwendung kommen.
 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung eines Larynxkarzinoms?

Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse alle Kosten von diagnostisch und therapeutisch notwendigen Eingriffen. Dementsprechend zahlt die Sozialversicherung für alle ambulanten Maßnahmen sowie stationäre Aufenthalte bei der Behandlung eines Larynxkarzinoms. Dennoch kann bei gewissen Medikamenten oder Eingriffen ein Selbstbehalt zu zahlen sein, dies ist jedoch abhängig von der jeweiligen Krankenversicherung. Für genaue Informationen bezüglich etwaiger anfallender Kosten sollte der Patient mit seiner Versicherung Rücksprache halten.

 


Dauer Dauer

Je nach Krankheitsverlauf

Ausfallzeit Ausfallzeit

Je nach Krankheitsverlauf

Stationärer Aufenthalt Stationär

Je nach Behandlung

Das Wichtigste zusammengefasst

Beim Kehlkopfkrebs handelt es sich um einen Tumor im Kehlkopf (Larynx), also dem Verbindungsstück zwischen Rachen und Luftröhre. Dabei unterscheidet die Medizin zwischen Karzinomen im Bereich der Stimmbänder, oberhalb oder unterhalb davon.


Die ersten Anzeichen eines Larynxkarzinoms sind meist lang anhaltende Heiserkeit, Schluckstörungen, Räusperzwang, chronisches Husten oder ein Fremdkörpergefühl im Hals.


Ungefähr 95 Prozent aller Kehlkopfkrebspatienten sind Raucher, weshalb eine Zigarettenabstinenz die beste Vorbeugung darstellt. Weiters erhöhen übermäßiger Alkoholkonsum, eingeatmete Schadstoffe und manche Viren das Erkrankungsrisiko.


Die Behandlung kann aus einer Operation, bei der Teile des Kehlkopfes oder der ganze Larynx entfernt werden, einer Chemo- und/oder einer Strahlentherapie bestehen. Der Arzt beurteilt das Tumorstadium und schlägt dementsprechend die individuell passendste Therapie vor.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Simone Hermanns

Gibt es eine Frage an unsere Ärzt*innen?

Schritt 1 von 2

50%