Hyperemesis gravidarum (extreme Schwangerschaftsübelkeit)

Im Grunde gehört Übelkeit zu den normalen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft, jedoch leiden etwa ein bis zwei Prozent aller Schwangeren unter einem übermäßigen Schwangerschaftserbrechen, einer sogenannten Hyperemesis gravidarum. Von dieser extremen Schwangerschaftsübelkeit wird dann gesprochen, wenn die Schwangere sich mehr als fünfmal am Tag übergeben muss und keine Nahrung oder Flüssigkeit mehr behalten kann. Als Ursache gelten körperliche und hormonelle Umstellungsprozesse sowie psychosoziale Faktoren, wie Ängste rund um die Schwangerschaft oder die Geburt. Da es ohne Behandlung zu Schädigungen der Nerven- und Hirnfunktionen kommen kann, sollten Frauen mit einer Hyperemesis gravidarum immer medizinische betreut werden. Die extreme Schwangerschaftsübelkeit kann mit komplementären Methoden wie Akupressur oder Medikamenten bekämpft werden, wobei in manchen Fällen auch ein Klinikaufenthalt und die Gabe von Mineral- und Vitamininfusionen notwendig werden.


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Zuletzt aktualisiert: 29. September, 2020



ICD-10-GM-2020 O21

Was versteht die Medizin unter einer Hyperemesis gravidarum?

Der Begriff Hyperemesis gravidarum bedeutet übersetzt „übermäßiges Erbrechen in der Schwangerschaft“. Mediziner sprechen dann von einer extremen Schwangerschaftsübelkeit, wenn sich Betroffene fünfmal am Tag oder häufiger übergeben müssen, keinerlei Nahrung oder Flüssigkeit mehr behalten können und das Erbrechen auch bei nüchternem Magen nicht aufhört.
 
Schwangere verlieren dabei häufig über fünf Prozent ihres Gewichts. Betroffene Frauen sollten immer ärztlich betreut werden, da aufgrund des ständigen Erbrechens schwere Mangelzustände auftreten können. So kann es neben einer Dehydrierung zu Störungen des Elektrolythaushalts und zu einer Entgleisung des Säure-Basen-Gleichgewichts kommen. Der Allgemeinzustand der Schwangeren verschlechtert sich, was für sie und ihr ungeborenes Kind gefährlich werden könnte. Etwa ein bis zwei Prozent der Schwangeren leiden an einer extremen Schwangerschaftsübelkeit, wobei Mediziner zwischen zwei Schweregrade unterscheiden:
 

  • Hyperemesis gravidarum Grad 1: Im ersten Grad treten Übelkeit, Erbrechen und ein leichtes Krankheitsgefühl auf. Die Stoffwechselwerte liegen jedoch noch im Normalbereich.
  • Hyperemesis gravidarum Grad 2: Hier kommt zu den oben genannten Symptomen noch ein zusätzlich gestörter Stoffwechsel-, Wasser- und Mineralhaushalt hinzu, da es bereits zu Elektrolytentgleisungen gekommen ist. Schwangere fühlen sich schwer krank und müssen im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Eine Hyperemesis gravidarum kann unter Umständen bis in die letzten Schwangerschaftswochen andauern.

Wann tritt eine Hyperemesis gravidarum auf?

Meist tritt die Krankheit im ersten, in manchen Fällen auch im zweiten Schwangerschaftsdrittel auf und klingt im Regelfall bis zur zwanzigsten Schwangerschaftswoche wieder ab. Nur sehr selten leiden die Frauen bis zur Geburt unter der Krankheit.

Was sind die Symptome einer Hyperemesis gravidarum?

Im Gegensatz zur normalen Schwangerschaftsübelkeit, welche zwischen der zweiten und sechzehnten Woche auftritt und bei der sich Schwangere vorwiegend morgens übergeben, allenfalls Sodbrennen bekommen und etwas an Gewicht verlieren, zeigt eine Hyperemesis gravidarum stärkere und längere Symptome
 
So leiden Betroffene unter einer ständigen Übelkeit und müssen sich mehr als fünf Mal innerhalb von 24 Stunden sogar auf nüchternen Magen übergeben. Dabei verlieren sie meist mehr als fünf Prozent ihres Körpergewichts. Es kann zu Kreislaufschwächen, Schwindel, einem erhöhten Puls und einer erhöhten Temperatur kommen.
 
Aufgrund des Wassermangels zeigen sich bei vielen Schwangeren gerötete trockene Schleimhäute, eine trockene Zunge, stehende Hautfalten und eingefallene Augen. Die Frauen verspüren immer Durst und auch der Harn ist reduziert. Aufgrund der Mangelernährung kann es zudem zu einer Ketose kommen, einer Stoffwechselstörung, bei der sogenannte Ketonkörper über den Harn aus dem Körper gespült werden. Dies erkennt der Arzt häufig an einem süßlichen Atemgeruch und einer Urinuntersuchung.
 
Sollte die extreme Schwangerschaftsübelkeit andauern, können weitere Folgeschäden, wie Gelbsucht, Blutgerinnungsstörungen, Nerven- und Muskelbeschwerden sowie Benommenheit und Bewusstseinstrübungen bis hin zum Delirium, auftreten.

Welche Ursachen hat eine extreme Schwangerschaftsübelkeit?

Die Frage, wie es zu einer übermäßigen Schwangerschaftsübelkeit kommt, konnten Mediziner bis heute noch nicht vollständig klären. Als Hauptursache für eine extreme Schwangerschaftsübelkeit gelten die körperlichen und hormonellen Umstellungsprozesse während der Schwangerschaft. Vor allem der steigende Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG, Humanes Choriongonadotropin, scheint dabei eine bedeutende Rolle zu spielen, da es die Reizschwelle des Brechzentrums im Gehirn sinken lässt und die Geruchsempfindlichkeit erhöht.
 
Doch auch psychosoziale Faktoren oder die Anzahl der vorherigen Schwangerschaften oder Mehrlingsschwangerschaften dürften auf die Entstehung einer Hyperemesis gravidarum einen Einfluss haben. Auch Stress und Anspannung fördern vermutlich eine Erkrankung.
 
Weitere mögliche Ursachen können psychosomatische Störungen, ein Vitamin-B-Mangel, Störungen der Schilddrüsenfunktion, ein niedriger Blutzuckerspiegel, eine Trägheit der Speiseröhre und des Magens sowie eine Infektion mit dem Magengeschwür-Erreger Helicobacter pylori sein. Ebenso werden genetische Faktoren als mögliche Auslöser einer extremen Schwangerschaftsübelkeit in der Medizin diskutiert.

Eine Hyperemesis gravidarum tritt vermehrt bei Frauen auf, die auch in früheren Schwangerschaften mit Übelkeit zu kämpfen hatten.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Hyperemesis gravidarum?

Laut der derzeitigen Expertenmeinung spielen bei der Entstehung einer Hyperemesis gravidarum meist mehrere Risikofaktoren zusammen. So haben Frauen, die schon in früheren Schwangerschaften an einer extremen Übelkeit gelitten haben oder Reiseübelkeit oder Migräne sowie eine Lebererkrankung oder Funktionsstörungen der Schilddrüse hatten, ein erhöhtes Risiko, eine Hyperemesis gravidarum zu bekommen. Weitere Faktoren, die ein Auslösen der Krankheit begünstigen können, sind:
 

  • psychische Vorerkrankungen oder Stress
  • Zwillings- oder Mehrlingsschwangerschaften
  • genetische Faktoren
  • Übergewicht
  • Ernährungsstörungen, wie Bulimie oder Anorexie
  • Allergien

 

Ist eine Hyperemesis gravidarum für mein Baby und mich gefährlich?

Bei der Mutter kann es aufgrund der Mangelerscheinungen zu einer körperlichen Schwäche und einer starken psychischen Belastung kommen. Auch besteht unbehandelt die Gefahr für Speiseröhrenschäden, Bluthochdruck während oder nach der Schwangerschaft und eine Frühgeburt mit möglichen Entwicklungsverzögerungen des Kindes. Das Baby könnte dabei ein geringeres Gewicht aufweisen, was es aber in der Regel nach der Geburt wieder schnell aufholt.

Wann sollte ich mit Schwangerschaftsübelkeit zum Arzt gehen?

Wenn Du Dich mehrmals am Tag übergeben musst und nichts mehr essen oder trinken kannst, solltest Du ehest möglichst einen Arzt aufsuchen. Deinem Arzt stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Dir mit Deiner extremen Übelkeit zu helfen und diese zu lindern.

Wie diagnostiziert der Arzt extreme Schwangerschaftsübelkeit?

Dein Arzt wird in erster Linie ein ausführliches Anamnesegespräch mit Dir führen und Dich nach Deinen Symptomen befragen. Danach folgen eine ausgiebige körperliche Untersuchung sowie eine labordiagnostische Überprüfung Deiner Blutwerte. Dazu zählen Entzündungs-, Elektrolyt-, Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte. Eine Urinprobe kann dem Arzt Hinweise darüber geben, ob Ketonkörper, das sind Stoffe, die beim Abbau von Fettsäuren im Körper entstehen, im Urin enthalten sind oder nicht.
 
Den Zustand des Ungeborenen kontrolliert der Spezialist mithilfe einer Ultraschalluntersuchung. Um andere Krankheiten auszuschließen, kann der Arzt auch weitere Untersuchungen anordnen. Mögliche Krankheiten, die mit einer Hyperemesis gravidarum einhergehen können, sind Bluthochdruck und Nierenstörungen, eine Schwangerschaftsfettleber, Entzündungen im Verdauungstrakt, neurologische Erkrankungen oder Stoffwechselkrankheiten sowie die Wirkung von bestimmten Medikamenten.

Für Schwangere ist in dieser Zeit Ruhe und das Vermeiden von Stress essenziell.

Wie wird eine Hyperemesis gravidarum therapiert?

Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die je nach Schwere der Symptome und Deinem Mangelzustand angewendet werden. Ziel der Behandlung sollte in jedem Fall das Stoppen des Brechreizes und das Auffüllen der Flüssigkeits-, Vitamin- und Elektrolytspeicher sein.
 
Umstellung Deiner Essgewohnheiten
 
Manchmal hilft es, wenn Du Deine Essgewohnheiten veränderst, indem Du nur noch kleine, dafür häufigere Mahlzeiten zu Dir nimmst, gleich vor dem Aufstehen Zwieback oder Ähnliches isst, auf fettige oder stark gewürzte Nahrungsmitteln verzichtest sowie Gerüche und Situationen, die bei Dir Übelkeit auslösen, meidest.
 
Komplementäre Maßnahmen
 
Verschiedene Methoden wie Akupressur, Akupunktur, Elektrostimulation, autogenes Training, Massagen sowie homöopathische Mitteln haben sich in der Behandlung einer extremen Schwangerschaftsübelkeit als hilfreich herausgestellt. Auch Heilpflanzen wie Ingwer, Kamille oder Pfefferminze können Deine Beschwerden lindern.
 
Medikamente
 
Im Zuge einer medikamentösen Behandlung kommen vor allem Vitamin-B Komplexe oder Medikamente aus der Gruppe der H1-Antihistaminika, der Anticholinergika und Antiemetika zum Einsatz. Diese können leichte Nebenwirkungen wie Benommenheit mit sich bringen, schaden dem Ungeborenen jedoch nicht. Bei schwereren Verläufen haben sich kortisonhaltige Medikamente oder Ondansetron bewährt. Ondansetron wird normalerweise in der Krebstherapie eingesetzt, hat aber auch bei der Bekämpfung der extremen Schwangerschaftsübelkeit Erfolge gezeigt.
 
Klinischer Aufenthalt und Behandlung mit Infusionen
 
Sollte es bei Dir schon zu Elektrolytentgleisungen gekommen sein, musst Du auf jeden Fall stationär intravenös mit Flüssigkeits- und Elektrosubstitutionen behandelt werden. Auch die Zufuhr von Vitaminen über Infusionen kann als Folge der Mangelernährung notwendig sein. Sollte bei Dir ein schwererer Krankheitsverlauf vorliegen, solltest Du über einen längeren Zeitraum keine Nahrung mehr selbstständig aufnehmen. Du wirst dann künstlich ernährt, um Deinen Allgemeinzustand wieder zu verbessern. Erst nach Stabilisierung des Wasser- und Elektrolythaushalts darfst Du langsam wieder leichte Mahlzeiten zu Dir nehmen. 

Kamillen- oder Pfefferminztee kann bei einer Hyperemesis gravidarum ebenfalls Abhilfe verschaffen.

Wie kann ich selbst die Beschwerden einer Hyperemesis gravidarum lindern?

Meistens kannst Du selbst einiges gegen die andauernde Übelkeit machen. Hierzu haben wir einige Tipps für Dich:
 

  • Ingwer: Studien haben gezeigt, dass Ingwer eine krampflösende Wirkung hat und den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen kann. In der Naturheilkunde wird er deshalb als Tee oder Salbe angewendet.
  • Kräutertees: Bei Übelkeit empfiehlt es sich, dass Du pro Tag ein bis zwei Tassen Kräutertee, wie Kamillen- oder Pfefferminztee, trinkst, da diese Deinem Magen und Darm guttun.
  • Vitamin B: Das Vitamin wirkt nachweislich gegen Übelkeit in der Schwangerschaft. Du kannst es in Kapselform oder über die Nahrung aufnehmen. Vitamin B kommt in Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse, in Milchprodukten sowie in Vollkorngetreide und Soja- und Weizenkeimen vor.
  • Genügend Flüssigkeit aufnehmen: Mediziner empfehlen die Aufnahme von ausreichend Wasser oder Tees.
  • Kleine, dafür häufige, Mahlzeiten essen: Am besten beginnst Du gleich am Morgen und nimmst schon vor dem Aufstehen einen Zwieback, einen Keks oder ein Knäckebrot zu Dir. Damit vermeidest Du einen niedrigen Blutzuckerspiegel, welcher die Übelkeit verstärken kann. Viele Frauen berichten über die wohltuende Wirkung von Nüssen oder Trockenfrüchten gegen Übelkeit während der Schwangerschaft. Du kannst auch ein Essprotokoll erstellen, in welches Du Nahrungsmittel einträgst, die einen Brechreiz in Dir auslösen.
  • Bewegung: Durch Bewegung bringst Du Deinen Stoffwechsel und Kreislauf in Schwung und baust dabei Stress ab. Spezielle Yoga-, Pilates- oder Gymnastikkurse für Schwangere sorgen zudem für die nötige Abwechslung und dem sozialen Austausch.
  • Akupressur und Akupunktur: Verschiedene Ärzte, Heilpraktiker oder Hebammen wenden Akupunktur oder Akupressur als natürliche Behandlungsmethode bei einer übermäßigen Übelkeit an. Dabei soll zum Beispiel ein bestimmter Druck auf das Handgelenk eine Linderung der Beschwerden herbeiführen.
  • Zitronen oder Grapefruit: Das Aroma von Zitronen und Grapefruit sorgt für Entspannung und kann somit zu einer Minderung des Übelkeitsgefühls beitragen.
  • Eine ordentliche Portion Schlaf: Achte darauf, dass Du genügend Schlaf bekommst, und plane etwa 15 Minuten länger in der Früh ein, damit Du morgens nicht in Hektik verfällst, die Deine Übelkeit begünstigen kann.
  • Du kannst ab und zu eiskaltes Wasser über Deine Handgelenke rinnen lassen.
  • Das Kauen trockener Haferflocken hat eine beruhigende Wirkung auf Deinen Magen, da sie die Magensäure binden und damit Deine Übelkeit lindern können.

Bei manchen Frauen ist der Krankheitsverlauf einer Hyperemesis gravidarum so stark, dass sie für eine Zeit künstlich ernährt werden.

Ab wann klingt die Hyperemesis gravidarum wieder ab?

Im Regelfall klingen die Symptome nach den ersten drei Monaten wieder ab. Im Falle einer extremen Schwangerschaftsübelkeit kann sich dies bis zur zwanzigsten Woche hinziehen. Danach solltest Du jedoch keine Beschwerden mehr haben. Nur in ganz seltenen Fällen leiden Frauen bis zur Geburt an einer übermäßigen Schwangerschaftsübelkeit.

Welche Folgen hat eine Hyperemesis gravidarum für Betroffene?

Bei einer frühzeitigen Behandlung können die Mangelzustände wieder ausgeglichen und der gesundheitliche Allgemeinzustand grundlegend verbessert werden. Bei schweren Verläufen können jedoch gesundheitliche Folgen wie ein Wassermangel, Elektrolytstörungen sowie ernährungsbedingte Mangelerscheinungen sowie ein Anstieg der Blutsäure auftreten.
 
Aufgrund dessen kann es zu Thrombosen, Nerven- oder Gehirnerkrankungen sowie Schäden der Speiseröhre und Schlafstörungen, Ängsten und Depressionen kommen. In seltenen Fällen führt dies zu einer Frühgeburt vor der 37. Schwangerschaftswoche und einer verringerten Größe und einem verringerten Gewicht des Kindes bei der Geburt.

Wie viel kostet die Behandlung einer Hyperemesis gravidarum?

Die Kosten für eine Hyperemesis gravidarum können je nach Therapiemethode unterschiedlich ausfallen. So müssen in etwa einige Medikamente selbst bezahlt werden. Das Medikament Agyrax zum Beispiel kostet um die zehn Euro und muss meist im Ausland bestellt werden. Bei komplementären Behandlungsmethoden musst Du mit Kosten von etwa 30 bis 100 Euro rechnen. Am besten informierst Du Dich dazu bei Deinem behandelnden Arzt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Hyperemesis gravidarum?

Die Krankenkasse übernimmt im Normalfall die Kosten für jegliche Untersuchungen, die für eine Diagnose einer Hyperemesis gravidarum notwendig sind. Darüber hinaus werden viele Medikamente sowie komplementäre Behandlungsmethoden teilweise bis ganz von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Solltest Du einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus brauchen, fällt ein Selbstbehalt an, über dessen Höhe Du Dich am besten bei Deinem Versicherungsträger oder Deinem behandelnden Arzt erkundigst.

 


Dauer Dauer

Je nach Krankheitsverlauf

Ausfallzeit Ausfallzeit

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Stationärer Aufenthalt Stationär

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Dr. med. univ. Alexander Just

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Das Wichtigste zusammengefasst

Unter einer Hyperemesis gravidarum verstehen Ärzte eine übermäßige Schwangerschaftsübelkeit, bei der sich Betroffene öfter als fünf Mal pro Tag übergeben müssen und keinerlei Nahrung oder Flüssigkeit mehr bei sich halten


Eine extreme Schwangerschaftsübelkeit kann zu einem Gewichtsverlust von über fünf Prozent des Körpergewichts führen sowie eine Stoffwechselstörung, eine sogenannte Ketose, eine Dehydrierung oder in manchen Fällen Elektrolytstörungen verursachen


Häufiges Erbrechen – mehr als fünf Mal in 24 Stunden – Kreislaufbeschwerden sowie Dehydration zählen zu den typischen Symptomen einer extremen Schwangerschaftsübelkeit


Behandelt wird eine Hyperemesis gravidarum meist durch ein Verändern der Essgewohnheiten oder komplementären Maßnahmen wie Akupressur, Akupunktur, Yoga oder autogenen Training. In schwereren Fällen kann die Gabe von Medikamenten oder Infusionen im Zuge eines stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus notwendig werden

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Simone Hermanns

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