Gemeinsam im Kampf gegen Mukoviszidose – MOOCI unterstützt ATMOS!

Die Mukoviszidose, oder auch Cystische Fibrose (CF), ist eine angeborene Stoffwechselkrankheit. Jährlich diagnostiziert man in Österreich 25 Säuglinge mit dieser bisher unheilbaren Krankheit. Zudem zählt CF zu der häufigsten Erbkrankheiten weltweit. Die prognostizierte Lebenserwartung von Mukoviszidose-Patienten beträgt derzeit etwa 40 Jahre.


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Online-Redaktion


Zuletzt aktualisiert: 6. Februar, 2020

Was ist Mukoviszidose?

Durch einen Defekt am Chromosom7 ist der Wasser- und Salzhaushalt der Schleimhäute gestört. Deshalb bildet der Körper zu viel zähflüssigen Schleim, welcher die Lunge und die Bauchspeicheldrüse verklebt.

Oft verwechselt man Mukoviszidose mit anderen Krankheiten wie Asthma, Bronchitis oder Zöliakie und wird daher nicht sofort richtig behandelt. Sollte ein Verdacht auf Cystische Fibrose bestehen, können Ärzte mit sogenannten Schweißtests diese diagnostizieren.

In Österreich ist seit mehreren Jahren ein Früherkennungstest für CF verpflichtend. Dabei entnimmt der Arzt dem Säugling in der ersten Woche nach der Geburt Blut und untersucht dieses anschließend auf Erbkrankheiten.

Die Symptome.

Bereits im ersten Lebensjahr können Anzeichen einer CF auftauchen. Keuchhustenähnlicher Reizhusten, Bronchitis und Lungenentzündungen sind häufige Erkrankungen von Mukoviszidose-Patienten. Der zähe Schleim, der die Atemwege verklebt, ist ein idealer Nährboden für Bakterien, Viren oder Pilze, weshalb Patienten regelmäßig starke Antibiotika, aber auch bronchienerweiternde sowie sekretverflüssigende Medikamente einnehmen müssen.

Durch die Überproduktion von Schleim wird zudem die Funktion der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt. Dies wirkt sich unter anderem negativ auf die Fett- und Eiweißverdauung aus. Patienten klagen daher oft über starke Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen. Da der Körper nicht alle Nährstoffe aufnehmen kann, müssen Patienten deutlich mehr Kalorien zu sich nehmen, damit sie ihr Normalgewicht erreichen und dieses auch halten können.

Andere Organe, wie zum Beispiel die Leber, Galle, der Darm oder die Fortpflanzungsorgane können durch die Cystische Fibrose Veränderungen aufweisen. Außerdem können sich noch weitere Krankheitsbilder, wie Diabetes oder Osteoporose entwickeln. Die Symptome variieren aber von Patient zu Patient und sind unterschiedlich stark ausgeprägt.

Behandlungsmöglichkeiten der Cystischen Fibrose.

Wie anfangs bereits erwähnt, ist die Cystische Fibrose derzeit unheilbar. Dennoch gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, um die Symptome zu lindern.

Sobald der Arzt die Diagnose von den Ärzten gestellt hat, kann er sofort erste Therapiemaßnahmen einleiten. Diese muss der Patient lebenslang mit einem hohen täglichen Zeitaufwand fortführen.

Bei der Behandlung der Lungenerkrankung ist die Reinigung der Atemwege das primäre Ziel. Schleim und Keime können die Ärzte auf verschiedene Möglichkeiten reduzieren, wodurch sich der Gasaustausch deutlich verbessert. Die Inhalation zeigt sich als besonders wirkungsvoll. Diese Form der Therapie muss der Patient täglich mehrmals wiederholen, damit sich der Schleim verflüssigt und die darin nistenden Bakterien und Keime abgetötet werden können.

Auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei der Therapie. Da Patienten mit Mukoviszidose einen höheren Kalorienbedarf haben, ist ausreichende Ernährung sowie die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen essenziell.

MOOCI und ATMOS.

Janis Jung, Gründer und Geschäftsführer von MOOCI hat ein Komitee aus Experten der rekonstruktiven Chirurgie zusammengestellt, mit deren Hilfe er Mukoviszidose-Patienten ein Stück Lebensfreude zurückgeben möchte. Diese Spezialisten beraten und behandeln Patienten nach einer Transplantation oder anderen Operationen ehrenamtlich.

Gerade wenn der Patient eine Lungentransplantation hinter sich hat, bleiben oft große, unschöne Narben zurück. Diese sind für den Patienten immer eine Erinnerung, können aber mit  der modernen rekonstruktiven Chirurgie gut behandelt und nahezu unsichtbar gemacht werden.

Weitere Informationen zu Mukoviszidose findet ihr hier.



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